DE2059007A1 - Vorrichtung zum Zaehlen von Muenzen oder aehnlichen scheibenfoermigen Gegenstaenden - Google Patents
Vorrichtung zum Zaehlen von Muenzen oder aehnlichen scheibenfoermigen GegenstaendenInfo
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Description
KURT ULBRICH 7505 EttHngen/Baden
Patentingenieur ■ Telefon (ora«) 3790
St
55
BTAND AEI)WBEK Eugen Reis GmbH
752 Bruchsal
Vorrichtung zum Zählen von Münzen oder ähnliclien scheibenförmigen
Gegenständen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum wählen
von Münzen oder ähnlichen scheibenförmigen Gegenständen, bei der die Vereinzelung für den Zählvorgang.
auf einer Tellerscheibe stattfindet, über der ein Spalt für den Einlauf einzelner Münzen bzw. Gegenstände in die
Zählstrecke gebildet ist.
Es sind Geldzählvorrichtungen bekannt, bei denen die zu zählenden Münzen in eine Münzenschale oder in einen Vorratsbehälter
eingegeben werden, aus denen sie auf eine als Schleuderscheibe wirkende, umlaufende Tellerscheibe
gelangen.
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Von der Tellerscheibe werden die Münzen durch eine Sehleuderbewegung, die aus der Scheibendrehung resultiert,
einem Zuführungskanal zugeleitet, in dem sie sich
einzeln einordnen und in dem sie unter die Wirkung einer angetriebenen Vorschubrolle geraten. Von der Vorschubrolle
werden die im Zuführungskanal flach ankommenden
fc Münzen erfaßt und in den Münzenauslauf weiterbefördert. Jede durch die Vorschubrolle erfaßte Münze betätigt bei
ihrem zwangsweisen Weitertransport den Zählstern eines Zählwerkes, welches die Anzahl der Münzen registriert,
die den Zuführungskanal, die Vorschubrolle und den fahlstem
passiert haben.
Um bei derartigen Zählvorrichtungen sicherzustellen, daß die Münzen nur in einer -Lage, also nicht übereinander
von der Schleuderscheibe in den Zuführungskanal gelangen, h ist vorgeschlagen worden, ein Sperrblech über der Schleuderscheibe
vor dem Münzenauslauf in einer Höhe anzuordnen, welche der Dicke der zu zählenden Münzensorte entspricht.
Vor der Übergangastelle von der Schleuderscheibe in den Zuführungskanal wird also eine Öffnung gebildet,
die den Übertritt mehrerer aufeinander liegender Münzen in die Zählstrecke verhindert.
Die .Leistungsfähigkeit solcher Geldzählmaschinen hängt
von verschiedenen i'aktoren ab, nämlich von der Zuführung der Münzen auf die Tellerscheibe, der Ableitung; dor
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Münzen in den Zuführungskanal zur Vorschubrolle sowie
von der iieistungsfähigkeit des Zählwerkes. Die Vorschubrolle
kann ohne Schwierigkeit mit der notwendigen Geschwindigkeit betrieben werden und auch das Zählwerk
läßt sich für eine einwandfreie funktion auslegen. Es hat sich jedoch gezeigt, daß auf der Tellerscheibe möglichst
immer eine bestimmte Anzahl von Münzen ■vorhanden sein müssen, damit eine Schleuderwirkung aufrecht
erhalten bleibt, die eine maximale Einleitung von Münzen
in den Zuführungskanal und damit zur Vorschubrolle gewährleistet. Sind zuviel oder zuwenig Münzen vorhanden,
dann sinkt der Durchsatz. Die Maschinenleistung ist also direkt davon abhängig, ob von der Tellerscheibe eine
maximale Schleuderwirkung ausgeübt wird, welche eine Höchst zahl von Münzen in den Zuführungskanal bringt, oder
ob dies wegen zu geringer bzw. zu großer füllung des
Schleudertellerß nicht der !"all ist. Die Maschinenleistung
wird also mit von Zufälligkeiten beeinflußt, was selbstverständlich unerwünscht ist. Endgültige Abhilfe
konnte dabei auch von !leitvorrichtungen nicht geschaffen werden, deren Anwendung im Schleuderteller vorgeschlagen
worden ist, zumal sich am Sperrblech vor dem Münzenauslauf stets eine Stauung bildet, die einen Teil
der Sclileuderenergie verbraucht, was sich bei schnellerer Drehung der Schleuderscheibe über einen bestimmten Dreh-
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zahlbereich hinaus sogar noch verschlisEaert. Bie nachteilige
Folge davon ist, daß die Leistungsfähigkeit; solcher Zählvorrichtungen auf einen unzulänglichen Stand
begrenzt bleibt.
Daraus ergab sich die der Erfindung zugrunde liegende
Aufgabe, die darin bestand, eine Erhöung der Leistung von Zählvorrichtungen mit Schleuderscheiben auf möglichst
einfache Weise zu bewirken und den Leistungsgrad von Zufälligkeiten zu befreien, die ihn bisher mit
beeinflußt haben.
Diese Aufgabe wurde erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei Vorrichtungen zUmZählen von Münzen oder ähnlichen
scheibenförmigen Gegenständen, bei denen die Vereinzelung für den Zählvorgang auf einer Schleuderscheibe mit
Hilfe einer Durchlaßöffnung stattfindet, ein Eingspalt durch einen über der Schleuderscheibe angeordneten Winkelring
gebildet ist, der aus einem senkrechten, die offene Fläche der Schleuderscheibe begrenzenden Teil
und einem waagerechten, den Eingspalt bildenden Teil besteht und der durch Stellmittel insgesamt in seiner
Höhenlage veränderbar und auf die Dicke der jeweils zu zählenden Gegenstände einstellbar ist.
Der waagerechte, den Eingspalt über der Schleuderscheibe bildende Teil des Winkelringes ist dabei so breit aUs-
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gebildet, daß er ungefähr die "halbe HPläche der Schleuderscheibe
überdeckt;. Dadurch wird ein sehr großer Baum
gebildet, in dem sich die Minzen unter hoher'Schleuderschelh
en-Drehzahl vereinzeln können und in dem sie über
eine lange Strecke eine hone Sclileuderenergie aufnehmen.
Erfindungsgemäß ist die "Verstellung des Winkelringes
und damit des Mngspaltes über einen Mehrf achtrieb von
einer Bedienungsstelle aus e;rmöglicht.
Bs ist weiter "vorgesehen, die Einstellung des Eingspaltes
mit einem elektrischen Kontaktfühler exakt von einem "Vergleichsstück der zu zählenden Münzen oder Gegenstände
her vorzunehmen und über einen i'ührungsschieber gleichzeitig, ebenfalls von den Vergleichsstück her,-auch
die öffnungsweite einer Falschgeldöffnung in der Zälilstrecke einzustellen.
Weiterhin ist vor dem Einlauf der Münzen oder Gegenstände von der Schleuderscheibe in die Zählstrecke eine Iruck-
angeordnet, die durch einen Durchbruch im waagerechten Teil des Winkelringes auf die vereinzelten Gegenstände
einwirkt und jeden Schlupf zwischen ihnen sowie der Schleuderscheibe unmöglich macht.
Damit auch in der Zahlstrecke beim Abführen der Münzen
kein Geschwindigkeitsverlust eintritt, erfolgt hier der Austrieb' über einen Keilriemen, der vom Antriebsmotor
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mit bewegt wird. Die Zahlung selbst geschieht, ebenfalls
um -üeistungsverluste durch mechanische Zählkreuze zu
vermeiden, auf induktive Weise. Außerdem schließt sich. die Ziählstrecke tangential, ohne Änderung der natürlichen
Bewegungsrichtung, an den Schleuderscheiben-Auslaß an und verhindert damit jede Beeinträchtigung des Ge-
^ Samt-Bewegungsablaufes.
Es hat sich gezeigt, daß die erfindungsgemäße Zählvorrichtung
eine Durchsatzleistung ermöglicht, die ein Mehrfaches im Vergleich zu den bisher bekannten Münzzählina—
schinen beträgt. Dieser Vorteil ist darauf zurückzuführen, daß eine sehr große Ringspalt-I'läche gebildet wurde,
in der sich die Münzen ungehindert vereinzeln können, daß die Münzen genügend Zeit finden, eine hohe ßchleuderenergie
von der Schleuderscheibe zu übernehmen und daß durch f Zwangsführungen die hohe ßchleuflergeschwindigkeit auch
bis zum Ende der Zählstrecke aufrecht erhalten bleibt.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung, die
als Ausführungsbeispiel eine Vorrichtung zum zählen von Münzen darstellt, weiter erläutert. In den Abbildungen
zeigen ;
!'ig. 1 eine Münzgeld-Zählmaschine als Arbeitseinheit
mit einer Münzrollen-Verpackungsmaschine ;
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Fig. 2 die Münzgeld—!oählm&schine nach Fig* Λ ohne
Verkleidung und oiine Münzen-Yorratsbehäl^
terj
I'ig. 5 äie Drauf sieht auf öie Münzgelfl-Siählmaschine
nach i'ig. Ά\
Fig. 4- die zentrale Beäieiiungsstelle für äie Eingspalt-Verstellung
als Schnitt nach der linie IY - IV in Fig. 3;
Fig. 5 die Einstellvorrichtung für die Weite des
lingspaltes als Schnitt nach der Linie
V - V in Fig. 3?
Fig. 6 die Anordnung der Druckrolle als Schnitt nach der Linie YI - YI in Fig. 3»
Die Münzgeld-üjählmaschinfe 1 ist auf die Münzrollen-Verpackungsmaschine
2 aufgesetzt, welche mit der Erfindung nichts zu tun hat. Es soll lediglich auf einen häufig vorkommenden
Yerwehdungsf all hingewiesen sein. Aus dem Vorratsbehälter 3 gelangen die Münzen 4 durch die Zählmaschine
1 über das Münzenrohr 5 in die Verpackungsmaschine
2i in der sie zu Münzrollen 6 verpackt werden.
Selbstverständlich können die gezählten Münzen anstatt in eine Verpackungsmaschine audh in beliebige andere Behältnisse
überführt werden*
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Aus dem Vorratsbehälter 3 übernimmt das Förderband 7
Münzen 4 und bringt sie auf die Schleuderscheibe 8. Die
freie !'lache der Schleuderscheibe, welche die zugeführten Münzen aufnimmt, ist begrenzt durch den Winke!ring 9i der aus dem. senkrechten Teil 91 und dem waagerechten Teil 92 besteht. Der waagerechte Teil 92 des Winkelringes bildet über der Schleuderscheibe 8 den Ringspalt 10, der so
eingestellt wird, daß die Münzen gerade noch freien Durchgang haben. Ungefähr die halbe Fläche der Schleuderscheibe 8 wird durch den waagerechten Teil 92 des Winkelringes 9 überdeckt. Die Verstellung und die Einstellung des Ringspaltes 10 auf die Dicke der zu zählenden Münzen erfolgt vom Stellteil 11 aus über einen Winkeltrieb 12, 13, die Gewingjewelle 14, in der der Eingfortsatz läuft 15
auf die endlose Kette 16, welche zwei andere, gleichartige Triebe 17? 18 betätigt, die am Umfang des Winkelringes 9 verteilt angeordnet sind.
Münzen 4 und bringt sie auf die Schleuderscheibe 8. Die
freie !'lache der Schleuderscheibe, welche die zugeführten Münzen aufnimmt, ist begrenzt durch den Winke!ring 9i der aus dem. senkrechten Teil 91 und dem waagerechten Teil 92 besteht. Der waagerechte Teil 92 des Winkelringes bildet über der Schleuderscheibe 8 den Ringspalt 10, der so
eingestellt wird, daß die Münzen gerade noch freien Durchgang haben. Ungefähr die halbe Fläche der Schleuderscheibe 8 wird durch den waagerechten Teil 92 des Winkelringes 9 überdeckt. Die Verstellung und die Einstellung des Ringspaltes 10 auf die Dicke der zu zählenden Münzen erfolgt vom Stellteil 11 aus über einen Winkeltrieb 12, 13, die Gewingjewelle 14, in der der Eingfortsatz läuft 15
auf die endlose Kette 16, welche zwei andere, gleichartige Triebe 17? 18 betätigt, die am Umfang des Winkelringes 9 verteilt angeordnet sind.
Die richtige Einstellung des Ringspaltes 10 auf die jeweils zu zählenden Münzen 4 erfolgt über den elektrischen
Kontaktfühler 19· Er ist am waagerechten Teil 92
des Winkelringes 9 befestigt und isoliert. Am vorderen Ende des Kontaktfühlers 19 befindet sich die Tastschraube 20 und darunter, im Chassis 21 die Kontaktplatte 22. Der Kontaktfühler 19 und die Tastschraube 20 einerseits
des Winkelringes 9 befestigt und isoliert. Am vorderen Ende des Kontaktfühlers 19 befindet sich die Tastschraube 20 und darunter, im Chassis 21 die Kontaktplatte 22. Der Kontaktfühler 19 und die Tastschraube 20 einerseits
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sowie die Kontaktpiatte 22 andererseits führen Strom
und stehen über je einen .Leiter 23» 23 * mit der Signallampe
24- in Verbindung, Zur Einstellung des Ringspaltes 10 wird eine Yergleichsmünze 4-1 auf die Kontakt—
platte 22 gelegt und der Stellteil 11 so lange bewegt, bis die iBastsehraube 20 auf die Münze 4f auf trifft und
Woex diesen Eontakt die Signallampe 24- aufleuchtet.
Me ίastschraube hat einen geringen Yerlauf, so daß
sich im Singspalt 10 die Münzen dann gerade noch frei bewegen können.
Die Yergleichsmünze 4·· dient auch noch zur Einstellung
der Weite der Falschgeldöffnung 25 in der Zählstrecke
Dazu ist auf dem Chassis 21 der feste Anschlag 27 und der lose Führungsschieber 28 angeordnet. Die Münze liegt
gegen den Anschlag 2? an und der Schenkel 29 des i'üh-'
rungsschiebers wird dann bis zur Münze herangeschoben.
Jetzt bildet die Führungsleiste 30 am Führungsschieber
und die gegenüberliegende Führungsleiste 31 an der Führungsschiene
32 -in ihrem Abstand eine Bahn, auf der u ich
die Münzen 4- fortbewegen können. Sollte eine kleinere Falschmünze herankommen, dann findet dieselbe keinen
Halt auf den Führungsleisten 3o, 31 und wird in die Falschgeldöffnung 25 aussortiert, von wo sie in den
Falschgeldschacht 33 gelangt.
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Auf dem Chassis 21 ist vor dem Einlauf der Münzen 4 von der Schleuderscheibe 8 in die Zählstrecke 26 die Druckrolle
34 angeordnet. Sie läuft frei auf der zweiarmigen Welle 35, lagert drehbar im Bock 36 und wird von der
Druckfeder 37 durch den Schlitz 38 im waagerechten leil
92 des Winkelringes 9 hindurch gegen die auf der Schleuderscheibe 8 vereinzelten Münzen 4 gedrückt, die sich
unter der i'lieh^raft an der äußeren Umfangslinie, gehalten
durch die überstehende Bingnase 39» eingeordnet haben.
Durch die Druckrolle 34 wird den herangeführten Münzen 4 jeder Schlupf gegenüber der Drehzahl der Schleuderseheibe
8 genommen. Die Münzen v/erden also mit Scheibengeschwindigkeit
in die Zählstrecke 26 überführt, die sich als tangentiale, geradlinig ablaufende, umlenkungsfreie Bahn
an den Schleuderscheiben-Auslaß anschließt.
Damit auch in der Eählstrecke 26 kein Geschwindigkeitsverlust entsteht, ist diese Strecke mit dem endlosen Keilriemen
40 überspannt, dessen Untertrum die Münzen 4 mit Lchleuderscheiben-Geschwindigkeit abfördert. Der Keilriemen
4o läuft über die Umlenkrollen 41, 42 am hoch—
kLappbaren uagerbock 43. Eine der beiden Umlenkrolien
sLeht mit der Antriebsrolle 44 in Verbindung, die von einem
Abzweig 45 des Antriebsmotors 46 her synchron angetrieben
wird. Der Antriebsmotor 46 treibb andorex*seits
über den Riemen 47 auch die Schleuderscheibe 8.
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In der Zählstrecke 26 ist noch der Zähler-Initiator 48
angeordnet, der in bekannter Weise induktiv , ohne daß mechanische Teile bewegt werden müssen, also auch ohne
Energie- und Geschwindigkeitsverlust der durchlaufenden Münzen, den Zählvorgang übernimmt. Dazu ist der Zähler-Initiator
4-8 am Eande der festen führungsschiene 32
angebracht, so daß die Zählimpulse durch die Lücken der über den zähler hinweggleitenden Münzen 4, die durch
die Bindung der Münzen zwangsläufig entstehen, deutlich
aufgenommen und zu einem sicheren Zählsignal verstärkt werden können. Das Wahlergebnis wird auf den Anzeige-
und Bedienungsteil 49 an der Vorderseite des Chassis 21
übertragen. Am Ende der Zählstrecke 26 gelangen die gezählten Münzen 4- dann durch den Münzrohrhalter 5ü und
das Münzenrohr 5 entweder in die Verpackungsmaschine 2 oder in einen beliebigen Sammelbehälter.
Die vom Förderband 7 auf die Schleuderscheibe 8 gelangenden
Münzen werden bei hoher Scheiben-Drehzahl durch ihre fliehkraft sofort in den Bingspalt 10 getrieben,
der ungefähr die halbe fläche der Schleuderscheibe überdeckt.
Am Scheibenumfang bildet sich eine geschlossene Reihe vereinzelter Münzen 4, welche unter der Wirkung
der Druckrolle 34 ohne Schlupf mit Scheiben-Umfanggeschwindigkeit
in die Zählstrecke 26 einlaufen. Hier sorgen der ILeilriemen 40 und der berührungslos arbeitende
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Zähler 48 für unverzögerte Durchlaufgeschwindigkeit, so
daß eine überraschend große Leistung der Vorrichtung bis zur Abgabe der Münzen gewährleistet ist.
Selbstverständlich können außer Münzen auch beliebige andere, scheibenförmige Gegenstände mit der erfindungsgemäßen
Vorrichtung gezählt werden. Die Verwendung der Vorrichtung für solche andere Gegenstände, liegt dann mit im
Bereich der Erfindung.
28.11.197ο
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Claims (1)
- ■'■■ ■!■!ΙίΙίϋ!!ΙΙ|ΗΙΐΊ3|ΐ:-!ϋΐ:ιΊ|:»ϋι·ι|ϋ1ϊι '.".I1- V- 13 -St 55Patentansprüche(ί / Vorrichtung zum Zählen von Münzen oder ähnlichen scheibenförmigen Gegenständen, bei der die Vereinzelung für den Zählvorgang auf einer Schleuderscheibe mit Hilfe einer Durchlaßöffnung für den Einlauf der Münzen bzw. Gegenstände in eine Zählstrecke stattfindet, dadurch gekennzeichnet, daß über der Schleuderscheibe (8) ein Ringspalt (10) durch einen Winkelring (9) gebildet ist, der aus einem senkrechten, die offenen Fläche der Schleuderscheibe begrenzenden Teil (91) und einem waagerechten, den Hingspalt über der Schleuderscheibe bildenden Teil C92) besteht und der durch Stellmittel (11-18) insgesamt in seiner Höhenlage veränderbar und auf die Dicke der jeweils zu zählenden Münzen (4) oder Gegenstände einstellbar ist.2, Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der waagerechte, den Ringspalt (10) bildende Teil (92) des Winkelringes (9) so breit ausgebildet ist, daß er annähernd die halbe Fläche der Schleuderscheibe (8) über-209824/0026deckt.3· Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung des Ringspaltes (10) ein Stellteil (11) auf dem Chassis (21) vorgesehen ist, von dem aus über einen Winkeltrieb (12, 13) eine Gewindewel- ^ Ie (14) und eine endlose Kette (16) bewegbar sind, die mehrere gleichartige Triebe (I7t 18) betätigt, welche sich am Außenumfang des Winkelringes (9) befinden.4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß ein Eingfortsatz (1^) als Verstellteil für den Winkelring (9) die Schleuderscheibe (8) überragt und in der Gewindewelle (14) des Stellteiles (11) sowie der damit verbundenen Triebe (1?, 18) auf- und abbewegbar lagert." 5 ο Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Winkelring (9), über dessen Umfang hinausragend, ein elektrischer Kontaktfühler (19) mit einer Tastschraube (20) angeordnet ist, die über eine Vergleichsmünze (41), eine Kontaktplatte (22) im Chassis (21) und eine Signallampe (24) ein Signal für die Einstellung des Kingspaltes (10) abgibt.6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zählstrec&e (26) und eine darin befind-209824/0026- 15 -liehe Falschgeldöffnung (25) durch eine feste Führungsschiene (32) und eine gegenüberliegende, an einem verstellbaren Fülirungssehieber (28) vorgesehene Führungsleiste (30) gebildet ist, wobei am Fülarungsschieber ein Schenkel (29) und am Chassis (21) ein fester Anschlag (2/> zur Einstellung der Zählstrecke und der FalschgeldÖffnung mit Hilfe einer Yergleichsmünze (4f) angeordnet sind.7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Einlauf der Münzen (4) in die Zahlstrecke (26) eine freilaufende Druckrolle (31O vorgesehen ist, die.von einer Feder (37) durch einen Schlitz (38) im waagerechten Teil (92) des Winkelringes (9) hindurch gegen die Schleuderscheibe (8) gedrückt wird«St 55209824/0026
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