DE3809030A1 - Muenzenbehandlungsvorrichtung - Google Patents
MuenzenbehandlungsvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Münzenbehandlungsvor
richtung, insbesondere eine Vorrichtung zum Auswählen von
Münzen einer vorgegebenen Art und zum Einwickeln einer vor
herbestimmten Anzahl von Münzen dieser Art.
In einer üblichen Münzenbehandlungsvorrichtung,
insbesondere in einer Münzeneinwickelvorrichtung, werden aus
Münzen verschiedener Art die Münzen einer vorgegebenen Art
in Abhängigkeit von der Breite der Münzen ausgewählt und
werden die ausgewählten Münzen in Form eines Stapels aus
einer vorherbestimmten Anzahl von Münzen in ein Blatt aus
Einwickelmaterial eingewickelt. Zum Auswählen der Münzen
der vorgegebenen Art aus Münzen zahlreicher verschiedene
Arten ist eine Münzenführung von einstellbarer Breite vor
gesehen. Münzen, die im Durchmesser kleiner sind als die
Münzen der vorgegebenen Art fallen aus der Münzenführung
heraus und nur die Münzen der vorgegebenen Art können durch
die Münzenführung hindurchtreten und in den Einwickelteil
der Vorrichtung gelangen. In der üblichen Münzenbehandlungs
vorrichtung müssen die Münzen der verschiedenen Arten in der
Reihenfolge ihrer Durchmesser, vom größten zum kleinsten
Durchmesser, gezählt und eingewickelt werden. Beim Vorhan
densein einer Münze, die im Durchmesser größer ist als die
Münzen der vorgegebenen Art, wird die Münzenbehandlungsvor
richtung funktionsfähig, weil die Münzenführung eine solche
größere Münze nicht aufnehmen kann. Infolgedessen mußte die
Bedienungsperson sich bisher die Reihenfolge der Durchmesser
der Münzen aller zu behandelnden Arten merken. In der am
16. Mai 1984 offengelegten JP-OS 59 84 721 ist eine Münzen
zähl- und -verpackungsvorrichtung angegeben, die mit einem
Mechanismus zum Speichern von die Reihenfolge der Durchmesser
der zu zählenden und einzuwickelnden Münzen betreffenden In
formationen versehen ist und in der die Münzen aufgrund eines
von der Bedienungsperson der Vorrichtung eingegebenen Befehls
automatisch in der richtigen Reihenfolge behandelt werden.
Die in der genannten JP-OS angegebene Vorrichtung ist jedoch
in ihrem Aufbau kompliziert, so daß sie einen hohen Herstel
lungsaufwand erfordert.
In der JP-Gbm-OS 62 30 141 ist für eine Münzenbehand
lungsvorrichtung ein Mechanismus zum Ausscheiden von größeren
Münzen angegeben. In diesem Mechanismus wandern Münzen, die
im Durchmesser größer sind als die Münzen einer vorgegebenen
Art infolge dieses größeren Durchmessers auf einer Rampe
aufwärts, die auf einer Seite einer gekrümmten Bahn für die
zu behandelnden Münzen vorgesehen ist. Auf diese Weise wer
den diese größeren Münzen von den anderen Münzen getrennt,
die längs der gekrümmten Bahn gefördert werden. Damit in
diesem Mechanismus die größeren Münzen zuverlässig von den
anderen Münzen getrennt werden können, muß die gekrümmte Bahn
für die zu behandelnden Münzen sehr lang und daher die Vor
richtung groß sein. Ferner ist es schwierig, die Breite die
ser in der Trennzone gekrümmten Bahn zu verstellen. Aus die
sen Gründen ist ein zuverlässiges Ausscheiden der größeren
Münzen nicht gewährleistet.
Die übliche Münzenbehandlungsvorrichtung hat ferner
den Nachteil, daß die Bedienungsperson den Betrag der behandel
ten Münzen erst berechnen kann, wenn die Münzen aller Arten
eingewickelt worden sind.
Daher hat die Erfindung die Aufgabe, eine Münzen
behandlungsvorrichtung zu schaffen, die zum Einwickeln von
Münzen verschiedener Arten in beliebiger Reihenfolge ihrer
Durchmesser geeignet ist.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung
einer Münzenbehandlungsvorrichtung, die geeignet ist, aus
einer Bahn für die zu behandelnden Münzen jene Münzen auszu
scheiden, die im Durchmesser kleiner oder größer sind als
die Münzen einer vorgegebenen Art, und nur die Münzen der
vorgegebenen Art einzuwickeln.
Ferner ist es eine Aufgabe der Erfindung, eine Mün
zenbehandlungsvorrichtung zu schaffen, die geeignet ist, die
Münzen aller zu behandelnden Arten zu prüfen und vor einem
Sortieren und Einwickeln der Münzen den Gesamtbetrag der Mün
zen zu berechnen.
Außerdem hat die Erfindung die Aufgabe, eine kompak
te Münzenbehandlungsvorrichtung zu schaffen, die zum zuver
lässigen Auswählen der Münzen einer vorgegebenen Art geeignet
ist.
Zur Lösung dieser Aufgaben besitzt gemäß der Erfindung
eine Münzenbehandlungsvorrichtung einen Münzeneinbringteil
zum Einbringen von verschiedenen Durchmessern aufweisenden Mün
zen verschiedener Arten in die Vorrichtung, einen Prüfteil
zum Prüfen der in die Vorrichtung eingebrachten Münzen und zum
Zählen der Münzen jeder Art, einen Auscheideteil zum Tren
nen von Münzen, die im Durchmesser größer sind als die Mün
zen einer vorgegebenen Art, von den übrigen geprüften Münzen
und zur Abgabe der größeren Münzen in einen Behälter für
große Münzen, einen Sortierteil zum Aussortieren von Münzen,
die im Durchmesser kleiner sind als die Münzen der vorgegebe
nen Art, und zur Abgabe dieser kleineren Münzen in einen Be
hälter für kleine Münzen, so daß nur die Münzen der vorgegebe
nen Art ausgewählt werden, einen Stapelteil zum Stapeln der
in dem Sortierteil ausgewählten und von ihm einzeln nachein
ander abgegebenen Münzen der vorgegebenen Art und einen Ein
wickelteil zum Einwickeln einer vorherbestimmten Anzahl von
gestapelten Münzen.
In die Vorrichtung gemäß der Erfindung werden Mün
zen einer Mehrzahl von Arten eingebracht. Bei der Prüfung
der in die Vorrichtung eingebrachten Münzen wird mit Hilfe
von Sensoren die Art jeder Münze in Abhängigkeit von deren
Werkstoff und Größe usw. bestimmt. Infolgedessen kann die An
zahl der Münzen jeder Art und daher auch der Gesamtbetrag
der in die Vorrichtung eingebrachten Münzen berechnet wer
den, ehe die Münzen einem Sortiervorgang unterworfen wer
den. Danach werden in dem Ausscheideteil im Durchmesser große
Münzen aussortiert und in einen Behälter für große Münzen
eingebracht. In dem Ausscheideteil wandern die größeren Mün
zen auf einer Rampe aufwärts, die auf einer Seite der För
derstrecke für die Münzen vorgesehen ist und in der Bewe
gungsrichtung der Münzen auf der Förderstrecke allmählich an
steigt. Infolgedessen werden die größeren Münzen in einer
Schräglage gefördert und gelangen sie direkt in einen Be
hälter. Jene Münzen, die im Durchmesser kleiner sind als die
größeren Münzen, bewegen sch weiter längs der Förderstrecke,
die in ihrem dem Sortierteil benachbarten Teil derart ge
krümmt ist, daß die Münzen mit einer die Förderstrecke auf
einer Seite begrenzenden, bogenförmig gekrümmten Leitfläche
in Berührung gelangen. Die auf der Förderstrecke verbleiben
den Münzen gelangen in den Sortierteil, in dem Münzen, die
im Durchmesser kleiner sind als die Münzen der vorgegebenen
Art, aus einer in ihrer Breite einstellbaren Förderstrecke
herausfallen und daher die Förderstrecke für die zu behandeln
den Münzen verlassen. Infolgedessen werden nur die Münzen
der vorgegebenen Art dem Stapelteil und danach dem Einwickel
teil zugeführt.
Die vorstehend angegebenen und weitere Aufgabe der
Erfindung werden anhand der nachstehenden Beschreibung be
vorzugter Ausführungsformen der Erfindung besser verständlich.
Dabei wird auf die beigefügten Zeichnungen bezuggenommen. In
diesen zeigt
Fig. 1 in einer schematischen schaubildlichen Dar
stellung eine Münzenbehandlungsvorrichtung gemäß der Erfin
dung,
Fig. 2 in einer Draufsicht die Münzenbehandlungs
vorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie A-A in
Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie B-B in
Fig. 2,
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie C-C in
Fig. 2,
Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie D-D in
Fig. 2,
Fig. 7 einen Schnitt entlang der Linie Rx E-E in
Fig. 2,
Fig. 8 einen Schnitt entlang der Linie F-F in
Fig. 2 und
Fig. 9 einen Schnitt entlang der Linie G-G in
Fig. 2.
In den Zeichnungen, insbesondere in der Fig. 1,
ist eine Münzenbehandlungsvorrichtung mit einem Münzenein
bringteil 2 gezeigt, der einen Drehteller 1 besitzt, auf dem
darauf aufgegebene Münzen zum Umfang des Drehtellers wandern.
Unter dem Drehteller 1 besitzt die Vorrichtung eine Münzen
führung 4, die eine Förderstecke bildet, auf der alle von
dem Drehteller 1 abgeworfenen Münzen von einem Förderband 3
durch einen in der Mitte der Münzenführung 4 angeordneten
Prüfteil 5 gefördert werden.
Der Prüfteil 5 umfaßt einen Werkstoffprüfteil 5 a
zum Bestimmen des Werkstoffes jeder zugeführten Münze und
einen Durchmesserprüfteil 5 b zum Bestimmen des Durch
messers jeder Münze. Auf diese Weise kann die Art der je
weils geprüften Münze bestimmt werden. In dem Werkstoffprüf
teil 5 a ist gewöhnlich eine Detektorspulenanordnung vorge
sehen, die beim Durchtritt einer Spule durch das von der De
tektorspulenanordnung erzeugte Magnetfeld auf eine Verände
rung des magnetischen Flusses anspricht. In dem Durchmesser
prüfteil 5 b ist gewöhnlich eine Photodetektoranordnung vor
gesehen, die die von jeder Münze unterbrochene Lichtmenge be
stimmt. Die Ausgangssignale der Spulenanordnung und der
Photodetektoranordnung werden einem nicht gezeigten Auswerter
zugeführt, der zum Bestimmen der Münzenart die Ausgangssignale
mit in dem Auswerter gespeicherten Daten vergleicht. In dem
Prüfteil 5 werden die zugeführten Münzen jeder Art auch ge
zählt, so daß der Gesamtbetrag der Münzen berechnet werden
kann.
Gemäß der Fig. 2 sind im Austragbereich der Münzen
führung 4 eine Führungsplatte 6 und eine Ausscheideführung 7
vorgesehen. Durch Verstellen der Ausscheideführung 7 kann deren
Abstand von der Führungsplatte 6 verändert werden.
Gemäß den Fig. 3 und 5 ist die Ausscheideführung
7 mit einer Rampe 8 versehen, die von Niveau der des Grundes
der Münzenführung 4 in der Förderrichtung des Förderbandes 3
allmählich ansteigt. Die Münzenführung 4 ist mit einer Nut 9
ausgebildet, deren Grund quer zur Förderrichtung des Förder
bandes 3 zu der Führungsplatte 6 hin abwärtsgeneigt ist. Die
Ausscheideführung 7 ist mit einer Leitfläche 10 ausgebildet,
die sich von der einen Seite der Rampe 8 vertikal abwärts er
streckt.
Die Leitfläche 10 lenkt die mit ihr in Berührung ge
langenden Münzen zu einem Sortierteil hin ab. Dabei werden
jedoch alle von dem Förderband 3 geförderten Münzen, die im
Durchmesser größer sind als die Münzen der vorgegebenen Art,
von den übrigen Münzen getrennt. Zu diesem Zweck bilden die
Rampe 8 der Münzenführung 4, die Führungsplatte 6, die Nut 9
und die Leitfläche 10 der Ausscheideführung 7 einen Ausschei
deteil 7 a zum Ausscheiden von größeren Münzen. Der Sortier
teil 11 schließt an den Ausscheideteil 7 a im rechten Winkel
zu ihm an und ist mit Sortierführungen 13, 13 a versehen, die
je eine Schiene 12 bzw. 12 a besitzen. Zwischen den Sotier
führungen 13, 13 a ist ein Spalt 14 vorhanden. Die Sortier
führung 13 ist an einer Tragstange 17 befestigt, die sich
quer zu der Längsrichtung des Sortierteils 11 erstreckt und
die an ihren entgegengesetzten Enden mit Tragstücken 17 a, 17 b
auf einer Grudplatte 50 längsverschiebbar gelagert ist. Auf
der Tragstange 17 ist ferner ein Halter 40 für einen Kurven
abtaster 15 montiert, der von einer Schraubenfeder 41 an eine
Kurvenscheibe 16 a angehalten wird, die zum Einstellen des
Abstandes zwischen den Sortierführungen 13, 13 a dient. Die
Sortierführung 13 a ist am einen Ende mit Vorsprüngen 131 und
132 versehen, die in eine langgestreckte Ausnehmung 18 der
Tragstange 17 derart eingreifen, daß die Sortierführung 13 a
formschlüssig mit der Tragstange 17 verbunden ist und von ihr
getragen wird. Gemäß den Fig. 2 und 9 ist die Sortierfüh
rung 13 a an ihrem anderen Ende mit einer Tragstange 52 ver
bunden, die sich quer zu der Längsrichtung des Sortierteils
11 erstreckt und mit Hilfe von Tragstücken 42 a und 42 b auf
der Grundplatte 50 längsverschiebbar gelagert ist. Die Sor
tierführung 13 a ist mit einem Kurvenabtaster 15 a versehen und
ist von einer Schraubenfeder 43 derart belastet, daß der Kur
venabtaster 15 a der Sortierführung 13 a an die Kurvenscheibe 16
angehalten wird, wie dies in der Fig. 2 gezeigt ist.
Die Kurvenflächen der Kurvenscheiben 16, 16 a sind un
ter Berücksichtigung des Durchmessers der Münzen der vorge
gebenen Art so ausgebildet, daß mit Hilfe einer Einstellwelle
19 die Sortierführungen 13, 13 a quer zu der Längsrichtung des
Sotierteils 11 symmetrisch zueinander bewegbar sind.
Die Ausscheideführung 7 ist zwischen Führungsrollen
20 und 20 a auf einer Tragstange 21 gelagert und wird an die
Rollen 20, 20 a angestellt, so daß die Ausscheideführung 7 nur
in der Längsrichtung der Tragstange 21 mit dieser bewegbar
ist. Die Tragstange 21 ist in den Tragstücken 21 a und 21 b
verschiebbar gelagert. Das Tragstück 21 a ist auf der Grund
platte 50 befestigt. Auf der Tragstange 21 ist ein abwärts
gerichteter Vorsprung 51 vorgesehen, der mit einem Kurvenab
taster 26 versehen ist, der an eine Einstellkurvenscheibe 25
angestellt wird. Diese Kurvenscheibe 25 ist auf einer Welle 44
montiert, die auf einer Grundplatte 53 drehbar gelagert und
die mit einer Riemenscheibe 23 versehen ist. Gemäß den Fig.
2 und 3 steht die Riemenscheibe 22 über einen Treibrie
men 24 mit einer auf der Welle 19 montierten Riemenscheibe 22
in Wirkungsverbindung, so daß bei einer Drehung der Welle 44
mittels des Treibriemens 24 die Tragstange in ihrer Längsrich
tung bewegt wird und durch eine Bewegung der Ausscheidefüh
rung 7 deren Abstand von der Führungsplatte 6 einstellbar ist.
Vorstehend wurde bereits darauf hingewiesen, daß
durch Drehen der Einstellwelle 19 die Stellungen der Ausschei
deführung 7 und der Sortierführungen 13, 13 a veränderbar sind.
Dem Sortierteil 11 ist ein Stapelteil 32 nachgeschal
tet, in dem die von dem Austragende 45 des Sortierteils 11
einzeln nacheinander herunterfallenden Münzen der vorgegebe
nen Art gestapelt werden. In dem Stapelteil 32 sind zwei ro
tierende Trommeln 32 a, 32 b, vorgesehen, die auf ihren Außen
wandungen mit Wendelrippen 50 a, 50 b versehen sind. Von einem
nicht gezeigten Schrittmotor werden die Trommeln 32 a und 32 b
gegensinnig gedreht, so daß die Münzen der vorgegebenen Art
zwischen den Wendelrippen 50 a und 50 b gestapelt werden.
Wenn Münzen in einer vorherbestimmten Anzahl zu
einem Stapel von vorherbestimmter Höhe gestapelt worden sind,
wird dieser Münzenstapel mit Hilfe einer nicht gezeigten Trag
stange in einen Einwickelteil 33 eingeführt und mit Hilfe
einer Einwickelwalze 36 in einem Blatt 37 aus Einwickelma
terial eingewickelt.
Im Betrieb der Vorrichtung wandern alle auf den
rotierenden Drehteller 1 aufgegebenen Münzen unter dem Ein
fluß der Zentrifugalkraft zum Umang des Drehtellers 1, von
dem die Münzen auf das Förderband 3 gelangen, das sie der
Münzenführung 4 zuführt, auf der die Münzen den Prüfteil 5
durchwandern. In diesem werden die Münzen wie vorstehend be
schrieben durch Bestimmung ihrer Werkstoffe und Durchmesser
geprüft und danach gezählt. Münzen C, die im Durchmesser
größer sind als die Münzen der vorgegebenen Art, wandern auf
der einen Seite auf der Rampe 8 der Ausscheideführung 7 auf
wärts, wie dies in der Fig. 3 gezeigt ist. Auf der anderen
Seite der Münze C tritt diese in die Nut 9 ein, so daß die
Münze C auf dem Förderband in einer Schräglage gefördert
wird. Damit die Münze C leichter auf die Rampe 8 gelangt,
kann man eine Kugel 27 vorsehen, die von einer Feder 27 a der
art belastet ist, daß die Kugel von der Oberfläche der Mün
zenführung 4 vorsteht, wie dies in der Fig. 6 gezeigt ist.
Die von dem Förderband 3 geförderte Münze C mit größerem
Durchmesser wandert geradlinig von der Förderstrecke für die
kleineren Münzen weg, die mit der Leitfläche 10 in Berührung
gelangen. Die im Durchmesser größeren Münzen C fallen durch
eine Durchtrittsöffnung 28 für im Durchmesser größere Münzen
in einen Münzenbehälter 34.
Die Münzen der vorgegebenen Art und im Durchmesser
kleinere Münzen gelangen nach dem Durchwandern der Münzen
führung 4 mit der Leitfläche 10 in Berührung, die sich von
der Rampe 8 abwärts erstreckt. Die die bogenförmige Leitfläche
10 berührende, im Durchmesser kleineren Münzen werden von
der Leitfläche 10 zu dem Sortierteil 11 hin abgelenkt. Die
bogenförmige Leitfläche 10 ist im Austragbereich der Aus
scheideführung 7 bzw. am Eintritt des Ausscheideteils 7 a
vorgesehen. Von allen in der Münzenführung 4 geförderten
Münzen wandern nur die im Durchmesser größeren Münzen auf
der Rampe 8 aufwärts, so daß sie von den anderen Münzen ge
trennt werden.
Nach dem Ausscheiden der im Durchmesser größeren
Münzen werden die übrigen Münzen von dem Förderband 29 in
den Sortierteil 11 eingetragen, in dem die Münzen der vorge
gebenen Art auf den Schienen 12, 12 a vorgeschoben werden,
während Münzen, die im Durchmesser kleiner sind als die
Münzen der vorgegebenen Art, durch den zwischen den Schienen
12, 12 a vorhandenen Spalt 14 in einen Behälter 35 für klei
nere Münzen fallen.
Bis zum Austragende der Schienen 12, 12 a gelangen
daher nur die Münzen der vorgegebenen Art. Im Bereich des
Endteils der Schienen 12, 12 a ist ein Kontrollteil vorge
sehen, in dem verschiedene Sensoren angeordnet sind, die
zum Anzeigen von beschädigten Münzen und von Münzen einer
anderen als der vorgegebenen Art einen Vergleich mit von
dem Prüfteil 5 erfaßten Daten vornehmen. In diesem Kontroll
teil werden ferner die Münzen der vorgegebenen Art gezählt.
Wenn Münzen der vorgegebenen Art in einer vorher
bestimmten Anzahl in den Stapelteil 32 eingeführt worden
sind, wird der Austrag von Münzen von dem Austragende 45
der Schienen 12, 12 a zu dem Stapelteil 32 durch ein Sperr
glied 31 unterbrochen.
In dem Stapelteil werden die von den Schienen 12,
12 a einzeln nacheinander abgegebenen Münzen gestapelt. Wenn
Münzen in der für einen Münzenstapel vorherbestimmten Anzahl
gestapelt worden sind, wird der Münzenstapel in den Stapel
teil 33 überführt und dort in einem Blatt 37 aus Einwickel
material eingewickelt. Zum Abtrennen des eingewickelten Mün
zenstapels wird die Bahn des Einwickelmaterials 37 mit einem
Messer 38 durchgeschnitten. Das den Münzenstapel umgebende
Blatt 37 aus Einwickelmaterial wird dann an entgegengesetz
ten Enden des Münzenstapels zusammengedrückt.
Die Münzen, die größer oder kleiner sind als die
Münzen der vorgegebenen Art, werden in dem dargestellten Aus
führungsbeispiel in verschiedenen Behältern 34, 35 gesammelt.
Man kann die größeren und die kleineren Münzen aber auch in
einem einzigen Behältern sammeln.
In der erfindungsgemäßen Vorrichtung können daher
Münzen verschiedener Arten oder Größen in jeder beliebigen
Reihenfolge eingewickelt werden, weil in der Münzenbehandlungs
vorrichtung die Münzen, die größer und die kleiner sind als
Münzen einer vorgegebenen Art aussortiert werden. Ferner kann
vor dem Sortieren und Einwickeln von Münzen der Gesamtbetrag
der in die Vorrichtung eingebrachten Münzen bestimmt werden.
Die vorstehende Beschreibung und die Zeichnung er
läutern die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen, auf
deren Einzelheiten die Erfindung jedoch nicht eingeschränkt
ist, da im Rahmen der Patentansprüche Abänderungen möglich
sind.
Claims (10)
1. Münzenbehandlungsvorrichtung, gekennzeichnet
durch einen Münzeneinbringteil zum Einbringen von verschie
dene Durchmesser aufweisenden Münzen verschiedener Arten in
die Vorrichtung, einen Prüfteil zum Prüfen der in die Vor
richtung eingebrachten Münzen und zum Zählen der Münzen jeder
Art, einen Ausscheideteil zum Trennen von Münzen, die im
Durchmesser größer sind als die Münzen einer vorgegebenen
Art, von den übrigen geprüften Münzen und zur Abgabe der
größeren Münzen in einen Behälter für große Münzen, einen Sor
tierteil zum Aussortieren von Münzen, die im Durchmesser klei
ner sind als die Münzen der vorgegebenen Art, und zur Abgabe
dieser kleineren Münzen in einen Behälter für kleine Mün
zen, so daß nur die Münzen der vorgegebenen Art ausgewählt
werden, einen Stapelteil zum Stapeln der in dem Sortierteil
ausgewählten und von ihm einzeln nacheinander abgegebenen
Münzen der vorgegebenen Art und einen Einwickelteil zum Ein
wickeln einer vorherbestimmten Anzahl von gestapelten Mün
zen.
2. Münzenbehandlungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Sortieren der Münzen
alle in die Vorrichtung eingebrachten Münzen geprüft wer
den.
3. Münzenbehandlungsvorrichtung nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß der Ausscheideteil für größere Mün
zen dem Sortierteil vorgeschaltet ist und eine Münzenförder
strecke enthält, die zu einer Münzenförderstrecke in dem
Sortierteil im wesentlichen rechtwinklig ist.
4. Münzenbehandlungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß in dem Ausscheideteil für die
größeren Münzen infolge des Durchmesserunterschiedes zwischen
den Münzen von allen in die Vorrichtung eingebrachten Münzen
jene geradlinig weitergefördert werden, die im Durchmesser
größer sind als die Münzen der vorgegebenen Art, so daß die
im Durchmesser größeren Münzen ausgeschieden und in den Be
hälter gelangen, während alle übrigen Münzen längs einer bo
genförmigen Bahn bewegt werden.
5. Münzenbehandlungsvorrichtung nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß der Ausscheideteil für die im Durch
messer größeren Münzen und der Sortierteil mit je einer ein
stellbaren Münzenführung versehen sind, die auf die Größe
der Münzen der vorgegebenen Art einstellbar ist, und daß eine
der einstellbaren Münzenführungen mit der anderen einstellba
ren Münzenführung durch eine Kraftübertragungseinrichtung
verbunden ist, die bewirkt, daß bei einer Einstellung dieser
anderen Münzenführung auf die den Münzen der vorgegebenen Art
entsprechende Breite auch die erstgenannte Münzenführung auf
diese Breite eingestellt wird.
6. Münzenbehandlungsvorrichtung nach Anspruch 5, da
durch gekennzeichnet, daß der Ausscheideteil für die größeren
Münzen mit einer Kugellagerung versehen ist, die das Trennen
der im Durchmesser größeren Münzen von den anderen Münzen
erleichtert.
7. Münzenbehandlungsvorrichtung, gekennzeichnet durch
einen Münzeneinbringteil zum Einbringen von verschiedene Durch
messer aufweisende Münzen verschiedener Arten in die Vor
richtung, einen Prüfteil zum Prüfen der in die Vorrichtung
eingebrachten Münzen und zum Zählen der Münzen jeder Art,
einen Ausscheideteil zum Trennen von Münzen, die im Durch
messer größer sind als die Münzen einer vorgegebenen Art,
von den übrigen geprüften Münzen und zur Abgabe der größeren
Münzen in einen Münzenbehälter, einen Sortierteil zum Aus
sortieren von Münzen, die im Durchmesser kleiner sind als
die Münzen der vorgegebenen Art, und zur Abgabe dieser klei
neren Münzen in den Münzenbehälter, so daß nur die Münzen
der vorgegebenen Art ausgewählt werden, einen Stapelteil zum
Stapeln der in dem Sortierteil ausgewählten und von ihm
einzeln nacheinander abgegebenen Münzen der vorgegebenen Art
und einen Einwickelteil zum Einwickeln einer vorherbestimmten
Anzahl von gestapelten Münzen.
8. Münzensortiervorrichtung für eine Münzenbehand
lungsvorrichtung, gekennzeichnet durch einen Drehteller, auf
den Münzen verschiedener Arten und mit verschiedenen Durch
messern aufgegeben werden, durch eine Ausscheideförderstrecke
mit einer Ausscheideführung zum Trennen von Münzen, die im
Durchmesser größer sind als Münzen einer vorgegebenen Art,
von den übrigen von dem Drehteller abgegebenen Münzen, und
durch eine Schienen aufweisende Sortierförderstrecke zum
Aussortieren von Münzen, die im Durchmesser kleiner sind als
die Münzen der vorherbestimmten Art, so daß nur die Münzen
der vorgegebenen Art verbleiben, wobei die Ausscheideführung
mit einer Rampe versehen ist, auf der die im Durchmesser
größeren Münzen wandern, und mit einer bogenförmigen Leit
wand zum Führen der Münzen mit Ausnahme der im Durchmesser
größeren Münzen zu dem Austragende der Ausscheideförder
strecke.
9. Münzensortiervorrichtung für eine Münzenbehand
lungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausscheideführung und die Schienen zwecks Verände
rung der Breite der jeweiligen Förderstrecke entsprechend der
Größe der Münzen der vorgegebenen Art verstellbar sind und
die Ausscheideführung und die Schienen durch eine Kraftüber
tragungseinrichtung miteinander wirkverbunden sind.
10. Münzensortiervorrichtung für eine Münzenbehand
lungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausscheideförderstrecke mit einer Kugellagerung ver
sehen ist, die das Aufsteigen der im Durchmesser größeren
Münzen auf die Rampe erleichtert.
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