DE2040586A1 - Zaehlvorrichtung fuer eine Strecke durchfahrende Spielzeugfahrzeuge - Google Patents
Zaehlvorrichtung fuer eine Strecke durchfahrende SpielzeugfahrzeugeInfo
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Description
DIPL-ING. MARTIN LICHT ^fIAfI 58ß
DR. REINHOLD SCHMIDT 4 U H U Q O D
DIPL-WIRTSCH.-ING. HANSMANN
DIPL-PHYS. SEB. HERRMANN
DIPL-PHYS. SEB. HERRMANN
MÜNCHEN 2
THERESIENSTRASSE 33
THERESIENSTRASSE 33
13. Auguat 1970 Ke/ca/vL
MATTEL,INC.
HAWTHOENE,CALIFORNIA ROSECBANS AVENUE 5150
V.St.A.
Zählvorrichtung für eine Strecke durchfahrende Spielzeugfahrzeuge.
Die Erfindung befaßt sich mit Zählmechanismen und betrifft insbesondere eine Vorrichtung zum Zählen
der Vorbeigänge von auf einer Bahn entlangfahrenden Spielzeugfahrzeugen.
Ein Zähler für die Bundenzahl, die von einem Fahrzeug durchfahren wird, stellt für Spielzeugbahnfahrzeuge ein interessantes Zubehörteil dar. Ein
solcher Zähler ist vorzugsweise so gebaut, daß er die Sioht auf das Fahrzeug bei dessen Vorbeigang an dem
Zäher nicht versperrt, so daß ein Kind das Fahrzeug im Auge behalten kann. Der Zähler soll außerdem so einfach
wie möglich aufgebaut sein, so daß er sich mit nur geringem Kostenaufwand herstellen läßt.
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Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen ZäHer für Spielzeugfahrzeuge zu schaffen, der ein anziehendes
Äußeres hat und vollständig offen ist, so daß das Fahrzeug bei seinem Vorbeigang an dem Fehler
gesehen werden kann. Des weiteren soll der Zähfer einfach
aufgebaut und wirtschaftlich herstellbar sein.
Erfindungsgemäß wird dies nun dadurch erreicht, daß ein Zähler geschaffen wird, der einen Bahnabschnitt
enthält, in dem sich ein Schlitz und ein schwenkbar gelagerter Schalthebel befinden, der aus dem Schlitz herausragt.
Ein drehbar gelagertes Rad, auf dem Ziffern angeordnet sind, die durch ein Fenster hindurch beobachtet
werden können, bewegt sich immer dann;weiter, wenn ein
Fahrzeug den Schalthebel berührt, wobei der Schalthebel ein Gesperre betätigt, das es dem Rad ermöglicht, weiterzurücken.
Eine einzige Schraubenfeder wird zum Weiterbewegen des Ziffernrades verwendet und verschwenkt den
Hebel in die Bahn der Spielzeugfahrzeuge, wobei das eine Ende der Feder mit dem Rad verbunden 1st, während
das andere Federende an den Hebel angekoppelt ist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeiohnung beispielshalber erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Doppelzählers
gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine Schnittansicht längs der Linie 2-2 in Figur 1,
Fig. 3 eine Schnittansioht längs der Linie 3-3 In
Figur 2,
Flg. 4 eine Schnittansioht länge der Linie k-k in
Figur 3,
Fig.5 und 5A Schnittanslohten längs der Linie 5-5
bzw. 5A-5A in Figur 3 während der Hemmung des Ziffernrades,
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Fig. 6 und 6A den Fig. 5 bzw. 5A ähnliche Ansichten,
wobei jedoch das Ziffernrad gerade läuft,
Fig. 7 eine Teildraufsicht der rechten Seite des Doppelzählmechanismus von Fig. 1 und
Fig. 8 eine perspektivische Bodenansicht eines Teils des Ziffernrades des Zählers von Fig, I.
In Fig. 1 ist ein Doppelfahrspur-Rundenzähler IO dargestellt,
der mit zwei Zählermechanismen 12, 14 zum Zählen
der Vorbeigänge der sich auf jeder der beiden Fahrbahnen 16, 18 entlangbewegenden Fahrzeuge ausgestattet ist. Jede
Seite der Vorrichtung weist ein Gehäuse 20, 22 und einen separaten Fahrbahnabschnitt 24, 26 auf, der an jedem Gehäuse
angebracht ist und sich mit einer Fahrbahn 16, 18 in Reihe ™
schalten läßt. Jeder Fahrbahnbabschnitt hat einen Schlitz 28,
30 und einen Schalthebel 32, 34, der aus dem Schlitz nach
oben herausragt· Immer wenn ein Spielzeugfahrzeug über den
Fahrbahnabschnitt, beispielsweise den Abschnitt 24, fährt, bewegt es den Schalthebel 32 auf diesem Abschnitt nach unten,
wodurch ein Ziffernrad 36, das in dem Gehäuse drehbar gelagert
ist, weiterbewegt wird. Jedes Siffernrad ist mit Ziffern versehen, die durch ein Fenster 38, 40 im Gehäuse
beobachtet werden können, um dadurch die Zahl der Fahrzeugvorbei-
oder -durchgänge anzuzeigen. Im Falle einer Bahnanlage in Form einer geschlossenen Schleife kann jeder Zählmechanismus
die Anzahl der Bunden anzeigen, die von einem * Spielzeugfahrzeug durchfahren sind. Auf den beiden Fahrbahnen 16, 18 können zwei Fahrzeuge auf einer Rennstrecke
laufengelassen werden, die viele Runden auf der Anlage umfaßt, beispielsweise 20 Runden, wobei der Zählmechanismus
die von jedem Fahrzeug durchfahrenen Runden festhält.
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Der linke und rechte Zählraechanismus 12, 14 sind iia
wesentlichen identisch, jedoch spiegelbildlich zueinander aufgebaut, go daß die Beschreibung eines Mechanismus 12
weitgehend auch auf den anderen zutrifft. ".rie aus den
Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, hat das Ziffernrad 36 zwanzig
Ziffern, die durch das Fenster 30 beobachtet werden können. Vor einem Rennen kann sich das Rad in einer Stellung befinden,
In der es die Rundenzahl eines vorher gelaufenen Rennens angibt, und muß deshalb in Richtung entgegengesetzt zum
Pfeil k2 zurückgedreht werden, bis die Ziffer O im Fenster
erscheint. Beim Drehen des Ziffernrades 36 wird eine Feder kk
aufgezogen, die später das Rad iti Richtung des Pfeils k2 dreht,
und zwar itaaer darm, wenn der Schalthebel von einem vorbeifahrenden
Fahrzeug verschwenkt wird. Der Schalthebel 32 betätigt
ein Gesperre 46, das es der Feder ermöglicht, bei jeden
Abwärtsschwenken des Hebels das Siffernrad i/20 Umdrehung
weiterzubewegen. Die Tatsache, daß der Hebel nicht das Ziffernrad,
sonder nur ein Gesperre bewegt, das einer Feder ermöglicht, das Rad weiterzudrehen, läßt zu, daß der Hebel mit
einer nur einlraalen Kraft von des Fahrzeug verschwenkt wird,
so daß die Geschwindigkeit dos Fahrzeuge auch nur minimal
zurückgeht.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist das Ziffernrad 36 an
einer Welle 40 befestigt, deren unteres Ende in einem Lager
50 des Gehäuses drehbar gelagert 1st, Das andere Ende der
Welle 1st auf einen anderen Lager 52 des Gehäuses verschwenkbar
gelagert. Das Rad ist rait zwanzig Ha tselieng] ledern 5^
versehen, die nahe dem Radumfang cit Abstand voneinander
angeordnet sind. Diese Ratschenglleder wirken mit auf den
Hebel 32 vorhandenen Kllnkenglledern zusammen» ua das Had
schrittweise weiterzubewegen. Die Schraubenfeder kk ist
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BAD ORIOiNAL
_ 5 —
uia einen oberen Teil 56 des 1/ellenlagers angeordnet und sitzt
mit einem unteren Endteil auf einem Absatz 58 des Wellenlagers,
Ein erstes Ende 60 der Feder steht mit einer Nabe in Berührung, die an der Unterseite des Ziffernrades befestigt
ist, während ein zweites Ende 6k der Feder einen am Hebel vorhandenen Federhalterungsteil 66 berührt. Der
Federhalterungsteil 66 asa Hebel bleibt im wesentlichen an derselben Stelle und bewegt sich nur etwas, wenn sich der
Hebel verschwenkt. Das andere Ende 60 jedoch, das mit dee Rad in Berührung steht, bewegt sich rund um die Achse des
Hades, wenn das Rad vor einem Rennen gedreht wird, und die Feder reibt das Rad jedesmal, wenn ein Fahrzeug während
eines Rennens gegen den Hebel 32 stößt, in die entgegengesetzte
Richtung.
Der Eetoel 32 v/eist zwei Lagerzapfen 68, 70 auf, die
in in äem Gehäuse vorhandenen Lagerbohrungen drehbar gelagert
sind. Der Rebel besitzt ein tait einem Fahrzeug in
Berührung kommendes Ende 72, das i:i die Bahn der Spielzeugfahrzeuge hineinreicht, sowie einen inneren Teil, der, wie
aus Flg. 3 ersichtlich ist, kaatenföraig ausgebildet ist.
Die eine Seite lh des inneres Teils hat eine Klinke 76, die
sich von ihr nach oben erstreckt, während die andere Seite 7Q alt einer anderen Klinke 80 versehen ist, die sich ebenfalls von ihr aus nach oben erstreckt, wobei die Klinken so
angeordnet sind, daß sie in die auf dem Ziffernrad 36 vorhandenen
Batschen eingreifen. Wenn der Schalthebel 32 sich
in seiner normalen Lage befindet, in der das das Fahrzeug berührende Ende 72 nacli oban in die Bewegungsbahn der Fahrzeige
nineingedrückt wird, steht die Klinke 76 alt einer
Ratsche in Eingriff, während die andere Klinke 80 aufler Eingriff
steht. Sobald das Fahrzeugöoriihrimgsende 72 des Hebels
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von einem Fahrzeug abwärts bewegt wird, wodurch oich der
Hebel verschwenkt, kotiert die Klinke 76 nit der Ratsche außer
Eingriff, während die andere Klinke 80 Bit einer Ratsche in
Eingriff konint. Aufgrund dieses wechselseitigen Eingriffs
der Klinken kann das Siffernrad schrittweise von der Feder hk
gedreht werden.
Wie aus Fig. k ersichtlich ist, steht die erste oder
Steuerklinke 76 normalerweise lait einer !tatsche des Ziffernrades
in Eingriff, 00 da3 das Ziffernrad daran gehindert
wird, sich in einer Eichtung zu drehen, in die es von der
Feder kk gedruckt wird. ..renn nun das Fahrzougberührungsende
fe 72 abwärts in die Stellung ?2A bewegt wird, wird auch die
erste Klinke 76 nach unten bewegt, so daß sie alt der Ratsche
außer Eingriff könnt, wodurch sich das Rad drehen kann. Wenn jedoch der Hebel in seine Ursprongslage zurückfedert, bewegt
sich die zweite Klinke 00 abwärts, ua dadurch das Ziffernrad vd.eder freizugeben, 00 da3 es sich ura eine weitere halbe
Drehung dreht, und die erste Klinke 76 kontit nit deta nächsten
Sperrhaken der Ratsche in Berührung. Auf diese Weise arbeiten
die Klinken wie ein Gesperreraechasisnus.
DIo Vorrichtung ist so gebaut, da3 das Sifrernrad 36 in
der dem Pfeil h?, entgegengesetzten Ilichtung durch blofles Auf-A
bringen eines Aufziehdrehsonecis auf das Ead aufgezogen werden
kann. Es müssen also zu diesen Zweck keine zusatzliehen Hebel
oder dergl. betätigt werden, ua die Klinken Eilt den auf den
Rad vorhandenen Ratschenzähnen au3er Eingriff zu bringen.
Ein solches Aufziehen wird durch die Konstruktion der Eatschenzähne
ermöglicht, die in Fig. β gezeigt 1st, wobei die Ratschenzähno in einer Lage goKeigt sind, in der ihre Oberseite
nach unten gerichtet ist. Jeder Itatachonzahn hat eine
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erste Seite 02, die Ie eines sieolich steilen "rinkel,
beispielsweise 10°, in besug auf die Senkrechte verläuft,
d.h. in bezug auf eine Linie parallel zur Radachse. Außerdem weist jeder liatschenzaliti eine zweite Seite 84 auf, die
in einem größeren ¥inkel zur Radachse, beispielsweise in einem Winkel von 25° verläuft. Die Ratseheiizäime sind an
ihren in radialer Richtung äuBeren Snden breiter als an
ihren inneren Enden und weichen etwas von der radialen Eichtung ab, ua sich besser an die Klinken anzupassen.
In den Fig. 5 «ad 5A ist die Situation während des Ablauf
ens der Feder dargestellt, und zwar in der Ruhelage, d.h., wenn der Schalthebel 32 über die Faiirbahnoberflache angehoben
ist. In dieser Ruhelage verriegelt die Federkraft, die (J bestrebt ist, das Siffemrae in Ab lauf richtung des Pfeils 88
zu drehen (siehe Fig. 5A) die Steuerklinke 76 in einer oberen
Stellung. Dies geschieht deshalb, weil eine iuaginäre Linie
77, die senkrecht zur Klinkenoberflache dort verläuft, wo
die Klinke die Ratsclienoberfläcae 04 berührt, über der
Drehachse des Schalthebels bei 70 (siehe Fig. 4) läuft. Wenn der Schalthebel voe eines Fahrzeug abwärts bewegt wird,
wird die gegenüberliegende Klinke OO aufwärts in die in Fig.
gezeigte Stellung 0OA bewegt. In dieser Stellung 3OA berührt die Ratschenoberflache 04 unter der Federkraft, die das
Ziffernrad in Richtung des 'Pfeile 05 drückt, die Klinke 80.
Eine inaginäre Linie Gi, die senkrecht zur Klinkenoberfläche A
liegt, verläuft unterhalb der Drehachse des Schalthebels, UE die Klinke nach unten su bewegen. Diese Tatsache in Verbindung uit der Kraft der Feder 44, die auf den Schalthebel
einwirkt, bewegt ßie Elii?ke 00 wiederun abwärts, während die
andere Klinke 76 fiann in den nächsten SwiscIienrauEi zwischen
öle Ratsclienzälme eintritt.
lose 3 0/1131:
In den Pig. 6 und 6A ist die Situation während des Aufziehens der Feder dargestellt, wenn das Ziffernrad von Hand
in Richtung der Pfeile 90 und 92 bewegt wird. Die Richtung
der von den Ratschenoberflachen 82 auf die Klinken 76 und 80
einwirkenden Kraft drückt die Klinken in der Weise, daß sich der Schalthebel abwärts dreht, ßotait ermöglichen die gleichen
Klinken, die ein Ablaufen des Ziffernrades verhindern, bis der Schalthebel von einem Fahrzeug angestoßen wird, ein
Aufziehen des Ziffernrades, ohne da3 ein Kine zu diesem Zweck
den Schalthebel von Hand bewegen oder irgendeinen speziellen Mechanismus betätigen muß, die die Klinken aus der Bahn des
Ziffernrades bringt. In typischer Weise können während des Aufziehens des Ziffernrades Uta eine volle Utadrehung, d.h.
also von "20" auf "0", zwanzig Schläge gehört werden, die
anzeigen, daß die Klinke 76 zwarsig Mal von den Ratschenoberflächen
G2 abwärts bewegt wird.
Die Fig. i, 2 und 7 zeigen den rechtsseitigen Mechanismus
ik, der in seinem Aufbau <3ea oben beschriebenen, linksseitigen
Mechanismus fast identisch ist, ausgenommen die Tatsache, dafl einige Einzelteile Spiegelbilder der entsprechenden
Einzelteile des linksseitigen Mechanismus sind. So hat der Schalthebel Jk des rechtsseitigen Mechanismus
Klinken 100, 102, die den Klinken 76, 80 am linksseitigen
Hebel 32 entsprechen. Für beide Mechanismen können die gleichen Federn Verwendung finden und auch die gleichen Ziffernräder
können benutzt werden, wenn sich auf einem Rad eine gleiche Anzahl Zähne oder Ratschonzähne befindet. Beide
Mechanismen arbeiten im wesentlichen auf die gleiche Weise.
Die Zählvorrichtung wird in typischer Weise in einem zwischen zwei Fahrzeugen ausgetragenen Rennen verwendet, die
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auf zwei verschiedenen Fahrbahnen der Anlage fahren. Vor
dem Rennen werden beide Siffernräder auf "O" zurückgestellt,
was durch einen Blick durch Fenster 38, hO beobachtet werden
kann. Beide Fahrzeuge werden dann gleichzeitig gestartet und durchfahren wiederholt ihre entsprechenden Anlagenfahrbahnen,
bis das eine der Fahrzeuge das Rennziel erreicht hat. Dieses Rennziel wird durch das den Fahrzeug zugeordnete
Ziffernrad angezeigt, das eine bestimmte Rundenzahl zeigt, über die man sich vorher als Renndistanz geeinigt
hatte.
Demzufolge wird also erfindungsgemäß ein Doppelrunden-/
zähler geschaffen, der außerordentlich einfach aufgebaut ist und
{ ein ansprechendes Äußeres hat. Jeder Zähler weist einen offenen
• Fahrbahnabschnitt auf, der es einezi Kind ermöglicht, die Fahrzeuge
jederzeit zu beobachten, sowie einen Hebel, der aus einem Schlitz in der Fahrbahn herausragt. Es besteht auch
\ die Möglichkeit, das das Fahrzeug berührende Ende des SchaIt-
/ hebeis so anzuordnen, daß es seitlich aus der Fahrbahn herausragt·
Da jedoch die Spielzeugfahrzeuge sich in bezug auf ihre Breite erheblich unterscheiden, nicht jedoch in dem
Maße in der Bodenhöhe des Chassis über der Fahrbahn, bewegt sich ein nach oben herausragender Hebel uej eine einheitlichere
Strecke, wenn er von einer Vielzahl von Spielzeugfahrzeugen berührt wird. Das Ziffernrad und der Hebel werden beide durch
dieselbe Schraubenfeder dadurch betätigt, daß das eine Ende
der Feder an dem Rad und das andere Ende an dem Hebel befestigt
ist. Das Rad und der Schalthebel sind so gebaut, daß die Klinken deo Schalthebels während des Aufziehvorgangs
ein automatisches Drehen des Ziffernrades ermöglichen, während
sie während der Rundenzählung als Gesperre dienen. Deshalb werden für jeden Zähler nur drei getrennte, bewegliche Teile
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verwendet, nämlich der Schalthebel, die Feder und das Ziffernrad. Die Feder ist eine gewöhnliche, hillige Schraubenfeder,
obgleich auch ein Gummiband oder ein anderer elastischer Körper als Feder benutzt werden kann. Sowohl der Schalthebel
als auch das Ziffernrad können in einem einzigen Spritzgußvorgang hergestellt werden. Soait läßt sich die ganze Vorrichtung
mit einem nur geringen Kostenaufwand anfertigen.
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Claims (1)
- ANSPRÜCHE(J.) Zählvorrichtung für die Durchgänge von Spielzeugfahrzeugen, gekennzeichnet durch einen nahmen, einen auf den Rahmen befestigten FahrbahnabschKztt (24, 26), ein auf den Rahmen gelagertes Anzeigeglied (36), das in mehreren aufeinanderfolgenden Schritten bewegbar ist, mn die Fahrzeugdurchgänge anzuzeigen, einen auf dem Hahnen angebrachten Hebel (32, 3Ai), der mit einea Fahrzeugberührungsteil (72) versehen ist, der sich normalerweise in der Bahn der sich auf dea Fahrbahnabschnitt (24, 26) entlangbewegenden Fahrzeuge befindet, und durch eine Vorrichtung (44, 54, 76, 80), g die das Anzeigeglied (36) immer dann weiterbewegt, wenn der Hebel (32, 34) von einem über dem Fahrzeugberührungsteil (72) hinweglaufenden Fahrzeug berührt wird,2. Zählvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich in den Fahrbahnabschnitt (24, 26) unterhalb der Strecke der über den Abcchnitt fahrenden Fahrzeuge ein Schlitz (20, 30) befindet, und daß der FahrzeugberührungstetL (72) des Hebels (32, 34) sich durch den Schlitz hindurcherstreckt, um von einem vorbeifahrenden Fahrzeug abwärtsbewegt zu werden, wobei der Hebel (32, 34) auf dem Rahmen schwenkbar gelagert ist. ^3· Zählvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Anzeigeglied (36) ein Rad aufweist, das mit mehreren Ratschenzähnen (54) versehen ist und auf dem Rahmen drehbar gelagert ist, daß der Hebel (32, 34) mit zwei Klinken (76, 80) versehen ist, die abwechselnd in die Ratschenzähne109830/1135eingreifen, und daß um die Drehachse des Rades (36) eine Schraubenfeder (44) angeordnet ist, deren entgegengesetzte Enden mit deia Rad bzw. dea Eebel verbunden sind,4. Zählvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Rad (36) einen sich nach unten erstreckenden Wellenteil (80) aufweist, daß der Rahmen mit einem Lagerteil (5O) versehen ist, in dem sich eine Bohrung zur Aufnahme des Wellenteils (48) befindet, ura die Welle drehbar zu tragen, und daß ein kreisrunder Außenteil (56) vorhanden ist, wobei mehrere Windungen der Schraubenfeder (44) sich rund um den kreisrunden Außenteil des Lagers (50) erstrecken.5. Zählvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ratschenzähne (54) und die Klinken (76, 80) mit geneigten, entgegengesetzten Ceiten versehen sind, die eine Bewegung der Klinken durch die Ratschenzähne verhindern, wenn das Rad (36) von der Feder (44) mit Druck beaufschlagt wird, und deren Neigung dazu dient, eine Bewegung der Klinken (76, 80) mit Hilfe der Ratschenzähne (54) herbeizuführen, sobald das Rad in eine Richtung entgegengesetzt zu derjenigen gedreht wird, in die die Feder (44) das Rad drückt.6. Zählvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Anzeigeglied (36) so gebaut ist, daß es mehrere aufeinanderfolgende Ziffern sichtbar machen kann, daß der Hebel (32, 34) mit einer Vorrichtung ausgestattet ist, durch die das Anzeigeglied immer dann freigegeben wird, wenn der Hebel verschwenkt wird, und daß die Feder (44) einen ersten Teil (60) aufweist, der nit den Hebel (32,34) in Verbindung steht, um ihn in eine in der Strecke0/1135der sich auf äem Fahrbahnabschnitt (24, 26) entlangbewegenden Fahrzeuge befindliche Lage au drücken, und da3 ein zweiter Teil (64) der Feder mit dem Anzeigeglied (36) gekoppelt ist, um es in eine Richtung zu drücken, in der die nächstfolgende Ziffer sichtbar wird.7. Zählvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Rad (36) auf äew Rahmen um eine festgelegte Drehachse drehbar gelagert ist und einen Randabschnitt aufweist, der aus dea Rahmen hervorsteht und von Hand in eine erste Richtung drehbar ist, um die Feder (44) zu spannen, daQ eine erste Klinke (76, 80) so angeordnet ist, daß sie mit den Ratschenzähnen (54) in und außer Eingriff bring- f bar ist, sobald der Hebel (32, 34) sich in der Bewegungsstrecke der Fahrzeuge befindet bzw. aus dieser Bewegungsstrecke herausbewegt wird, daß eine zweite Klinke (76, 80) so angeordnet ist, daß sie mit den Ratschenzähnen (54) in und außer Eingriff bringbar ist, sobald der Hebel (32, 34) in die Bewegungsstrecke der Fahrzeuge hinein bzw. aus ihr heraus bewegt wird, wobei die erste Klinke mit einer ersten Oberfläche versehen ist, die so schräggestellt ist, daß sie sich mit einer Oberfläche (82, 84) der Ratschenzähne (54) verriegelt, wenn das Rad (36) sich unter der Federspannung dreht, und daß die erste Klinke eine zweite Oberfläche aufweist, die einen solchen Einstellwinkel hat, daß sie außer m Eingriff mit den Ratschenzähnen (54) bringbar ist, sobald das Rad (36) in einer Richtung gedreht wird, die entgegengesetzt derjenigen ist, in die es durch die Kraft der Feder (44) gedreht wird.1 0 U 8 3 f) / 1 1 3 5Le e rs e i t e
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