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DE398944C - Rechenmaschine - Google Patents

Rechenmaschine

Info

Publication number
DE398944C
DE398944C DEH93829D DEH0093829D DE398944C DE 398944 C DE398944 C DE 398944C DE H93829 D DEH93829 D DE H93829D DE H0093829 D DEH0093829 D DE H0093829D DE 398944 C DE398944 C DE 398944C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
pawl
machine according
calculating machine
members
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH93829D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANNOVERA RECHENMASCHINENFABRI
Original Assignee
HANNOVERA RECHENMASCHINENFABRI
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HANNOVERA RECHENMASCHINENFABRI filed Critical HANNOVERA RECHENMASCHINENFABRI
Priority to DEH93829D priority Critical patent/DE398944C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE398944C publication Critical patent/DE398944C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

  • Rechenmaschine. Die Erfindung bezieht sich auf Rechenmaschinen mit einem Rechenwerk, dessen Zählscheiben auf einer von Hand oder motorisch drehbaren, gemeinsamen Welle angeordnet sind, von der sie entsprechend dem eingestellten (zu übertragenden) Werte durch Reibung mitgenommen werden, wenn Hindernisse für -die Dauer der Übertragung ausgerückt werden.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Rechenwerk, daß sich mit gutem Erfolge mit Schreibmaschinen vereinigen läßt, aber auch für sich allein als Rechenmaschine für alle vier Grundrechnungsarten verwendet werden kann. Der Hauptvorzug des neuen Rechenwerkes besteht in dem einfachen Antriebe des Zählwerkes, der sich vorteilhaft mit einem Motor kuppeln läßt. In gleicher Weise ist auch die Zehnerschaltung ausgebildet, bei der jede Zählscheibe beim Übergange von 9 auf o oder o auf 9 die benachbarte Scheibe um eine Einheit vor- oder rückwärts schaltet.
  • In der Zeichnung ist rein schematisch eine beispielsweiseAusführungderErfindunganeiner Maschine dargestellt, die sich vorteilhaft mit einer Schreibmaschine vereinigen läßt. Abb. i ist ein Teilaufriß und Abb. 2 ein Teilgrundriß. Abb. 3 zeigt im Aufriß die Teile nach Abb. i in anderer (Arbeits-) Lage.
  • Auf einer Welle i sind in üblicher Aneinanderreihung die Zählscheiben 2 mit ihren Antriebzahnkränzen 3 und Zehnerschaltnasen 4 drehbar gelagert. Von einem beliebigen Maschinenantriebe, z. B. einer Handkurbel 15, aus Wird die Welle i vermittels der Zwischenzahnräder 5, 6, 7, 8 gedreh t. Die Scheiben 2 sind mit solcher Reibung auf die Welle i gesetzt, daß sie bei deren Drehung mitgedreht werden. In der gezeichneten Ausführung trägt die Welle i im Bereiche jeder Zählscheibe 2 einen radialen federnden Stift 9, der mit kegel- oder keilförmigem Vorderende in eine von zehn Nebeneinkerbungen 2' seiner Scheibe eingreift (Abb. i). Für gewöhnlich wird das durch die nachgiebige Kupplung 9, 21 erstrebte Mitdrehen der Zählscheiben durch eine Sperrklinke 'io verhindert, die in den Zahnkranz 3 eingreift und die in ihrer Eingriffslage durch eine um den festen Zapfen 18 drehbare, winkelförrnige Riegelklinke rg verriegelt wird. Diese beispielsweise zweiarmige, um einen festen Zapfen ii drehbare Sperrklinke io ragt mit einer Nase io' in die Bahn einer Steuerscheibe 12, die mit einem Antriebteile, z. B. dem Zwischenrade 6, zwangläufig umläuft und die am Umfange in zwei Steuerabschnitte I und 11 geteilt ist. Der erstgenannte Teil, I, mit größerem Radius hält die Klinke io in Eingriff mit der Zählscheibenzähnung 3 (Abb. i). Der letztgenannte Teil, II, der den kleineren Radius b(sitzt, gestattet der Klinke das Heraustreten aus der Zähnung 3, so daß die Zählscheibe von ihr(r Welle i mitgedreht werden kann (Abb. 3). Deshalb ist der Stenerteil II auch so lang bemessen, daß er die Klinke, je nach der erforderlichen Übertragung eines der Werte i bis 9 auf die Zählscheibe, bis zur Drehung von 9 Einheiten (neun Zähnen 3) ausgerückt werden kann.
  • Zum Einstellen eines auf die Zählscheibe 2 zu übertragenden Wertes kann jede beliebige, im Rechen- und Schreibmaschinenbau bekannte Einrichtung (Tastenwerk, Einstellhebel o. dgl.) verwendet werden. In der gezeichneten Ausführung soll eine mit dem Zwischenzahnrade 5 umlaufende, ihm gegenüber aber verdrehbare und achsial verschiebbare Scheibe 13, die natürlich mehrfach nebeneinander zu denken ist, das Einstellwerk darstellen. Diese Scheibe 13, die nach erfolgter Einstellung, aber vor Beginn der Wertübertragung (Drehung), mit ihrer Welle gegen Verdrehung verriegelt wird, besitzt ain Umfange eine Hubnase 13', die mit einem Winkelhebel 14 zusammenzuwirken vermag. Der Hebel 14 greift hinter die Klinke io, und er ist so gestaltet, daß er bei eingerückter Sperrklinke io (Abb. i) außerhalb der Bahn der Hubnase 13' liegt, bei ausgerückter Klinke dagegen in die Bahn der Nase IY ragt, wie das Abb. 3 andeutet. In beiden Lagen wird er durch einen selbsteinfallenden Sperrhaken 16 verriegelt, der mit seinem freien Ende in die Bahn eines mit dem Maschinenantriebe (15) umlaufenden Steueranschlages 17 ragt. Dieser Anschlag kann an dem Rade 5 befestigt sein.
  • Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist folgende: Wird nach der Einstellung eines Wertes (Verdrehen der Nase 13') die Handkurbel in Richtung des Pfeiles x in Abb. i in Drehung versetzt, so entfernt ein mit der Kurbel 15 umlaufender, z. B. mit dem Zwischenrade 6 verbundener Anschlag 2o die Riegelklinke ig aus ihrer Sperrlage (Abb. 3). Die Folge davon ist, daß die Sperrklinke io, der jetzt der Steuerteil Il der Scheibe 12 gegenübertritt, durch ihre Feder io" aus der Zähnung 3 herausgedrängt wird, wodurch die Zählscheibe 2 zur Verdrehung durch ihre Welle i frei wird. Diese Mitnahme der Zählscheibe 2 erfolgt so lange, bis der beim Ab- drängen der Sperrklinke io umgelegte Hebel 14 von der Hubnase 13' des Einstellmechanismus getroffen und abgedrängt wird. Dadurch wird dann die Klinke io wieder in die Zähnung 3 der Zählscheibe 2 hineingedrückt und durch die selbsttätig einfallende Riegelklinke 1:9 verriegelt. Zugleich fängt der Haken 16 den Hebel 14 wieder in der abgedrängten Lage. Von diecem Augenblick an ist die Zählscheibe 2, auf die der eingestellte Wert in der vorbeschriebenen Weise übertragen wurde, am Mitdrühen mit ihrer weiter umlaufenden Welle i gehindert. Am Ende einer vollen Kurbeldrehung kann der von Hand eingestellte Teil (Scheibe 13), wenn keine nochmalige Übertragung (Multiplikation) des eingestellten Wertes auf die Zählscheibe 2 gewünscht wird, auf beliebige Weise von Hand oder maschinell in seine Ruhelage zurückgestellt werden. Solche Einrichtungen sind allgemein bekannt; sie haben mit dein Wesen der vorliegenden Erfindung nichts zu tun. Bei erneuter Kurbeldrehung wird zunächst wieder der Haken 16 durch den Anschlag 17 abgedrängt, damit der Hebel 14 frei wird und die Klinke io so rechtzeitig ausweichen kann, daß diese bei ihrer Freigabe durch die Riegelklinke ig dem Zahnrade 3 ausweichen kann.
  • Soll multipliziert (oder dividiert) werden, so werden sämtliche Scheiben 13, um diese Rechnungen ausführen zu können, in an #s4ch bekannter Weise in achsialer Richtung als geschlossener Block in andere Wertstellen verschoben.
  • Soviel Zählscheiben 3 vorhanden sind, soviel Steuerklinken io mit Steuerscheiben 12 und Steuerhebeln 14 müssen vorhanden sein, während der Anschlag 2o nur einmal erforderlich ist. Es würde genügen, alle Hebel ig als einarmige Hebel auf ihrer Achse 18 anzubringen und zum Aufheben der Hebel ig einen Bügel o. dgl. vorzusehen, der von dem Anschlage 20 gesteuert wird. Das gleiche gilt von dem Haken 16 und dessen Steueranschlag 17. Durch eine Feder 9-6 wird die Riegelklinke ig immer wieder in ihre Riegellage gezogen.
  • Um in einfachster Weise auch subtraktive Rechnungen mit der beschriebenen Vorrichtung ausführen zu können, genügt die Anbringung eines Wendegetriebes zwischen der Welle i und dem Maschinenbetriebe 15, beispielsweise zwischen den Zahnrädern 7 und 8.
  • Bei der Zehnerschaltung, die bekanntlich immer nur auf demjenigen Teile einer vollen Drehung stattfinden kann, der für die Übertragung eines eingestellten Wertes auf die Zählscheiben 2 nicht in Betracht kommt (Ab- schnitt I der Steuerscheibe 12), muß die Sperrklinke io ebenfalls die Zählscheibe 2 freigeben, und zwar fär die Weiterschaltung um eine Zahnteilung. Zu diesem Zwecke weist der Abschnitt I der Steuerscheibe 12 eine Lücke 22 auf, in die die Nase io' der. Sperrklinke io eindringen kann, wenn sie für die Zehnerschaltung von dem Zählscheibennocken 4 frei gegeben wird. Das geschieht in der gezeichneten Ausführung mit Hilfe einer bcispielsweise um die Achse 18 drehbaren Zwischenklinke --3, die von dem Zählscheibennocken 4 getroffen wird und die hinter einen Ansatz ig' der Riegelklinke ig greift. Da im Augenblick der Abdrängung der Zwischenklinke 23 die Lücke 22 der Sperrklinkennase io' niemals gegenübersteht, so könnte nach dem Vorbeigehen des Nockens 4 an der Klinke 23 diese mit der Riegelklinke ig in die Lage nach Abb. i zurückschwingen und dadurch die Sperrklinke io in ihrer Sperrlage wieder verriegeln, ehe eine Zehnerschaltung stattgefunde n* hat. Deshalb ist ein Sperrhaken 24 vorgesehen, der die Zwischenklinke 23 in der ausgeschwenkten Lage fängt und solange festhält, bis nach erfolgter Zehnerschaltiing (Eintritt der Nase io' in die Lücke 22) ein Anschlag 25 die Zwischenklinke 23 auslöst. Dieser Anschlag kann an' der Steuerscheibe 12 angeordnet sein. Bei allen nebeneinander angeordneten Steuerscheiben 12 müssen die Zehnerschaltlücken 22, in Achsenrichtung gesehen, schraubengangartig gegeneinander versetzt angebracht sein.
  • Bei Vorhandensein mehrerer Zählwerke (2) können die Sperrklinken io so ausgebildet sein, z. B. einen dritten Arm so aufweisen, daß eine Klinke je eine Zählscheibe beider Zählwerke steuert.
  • Bei der Bemessung der Reibung zwischen der Welle Y und ihren Scheiben 2 ist lediglich darauf Bedacht zu nehmen, daß die Reibung auch denjenigen Widerstand überwindet, den die Nocken 3 beim Antreffen und Ab- drängen der Hilfsklinken 23 finden. Zur Mitnahme der Scheiben 2 durch ihre Welle i genügen unter Umständen auch einfache Schleif-oder Bremsfedern.
  • Zur Nullstellung aller Zählscheiben 2 ist das Drehen der Welle i erforderlich, wobei zugleich die Klinken io durch Senken ihrer Achse ii, durch achsiales Verschieben oder durch Verdrehen der Scheiben 12 oder sonstwie ausgelöst werden und beispielsweise die Hilfsklinken 23 die Nullstellbegrenzungsanschläge bilden können.
  • An Stelle von Zähnen 3 können auch Scheiben o. dgl. mit radialen Einschnitten, deren Wände pai-allel verlaufen, treten, wodurch die genauere und sicherere Fixierung aller Zählscheiben möglich ist.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE-. i. Rechenmaschine mit Zählscheiben, die für gewöhnlich durch Sperrglieder zurückgehalten und von ihrer gemeinsamen Welle durch Reibung mitger.ommen werden, sobald die Sperrglieder entsprechend dem zu übertragenden Wtrte ausgeschaltet werden, gekcnnzei#,inet durch eine auf jedes Sperrglied (Klinke io) einwirkende, mit dem Maschinenantriebe (15) umlaufende Steuerscheibe(i2) mit zwei Steuerbahnen(i und ii) für die Verriegelung und die Freigabe des Sperrgliedes (i:o).
  2. 2. Rechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet daß die für die Verriegelung bestimmte #teuerbahn (i) eine Lücke (22) aufweist, die bei der Zehnerschaltung das Ausweichen des Sperrgliedes (io) gestattet. 3. Rechenmaschine nach Anspruch r. oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrglieder (io) in ihrer Sperrlage durch je eine Riegelklinke (ig) gefangen werden, die bei Beginn der Wertübertragung vom Maschinenantriebe (Steuerscheibe 12, 2o o.dgl.) ausgelöst wird. 4. Rechenmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Riegelklinken (ig) miteinander verbunden sind und von einer Stelle (12, 2o) aus gemeinsam ausgelöst werden. 5. Rechenmaschine nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Wiedereinrücken der ausgelösten Sperrglieder (io) Steuerglieder (14) dienen, die beim Auslösen der Sperrglieder unmittelbar oder mittelbar den Werteinstellgliedern (13, 13') in den Weg gestellt werden. 6. Rechenmaschine nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß besondere, von dem bekannten Zehnerschaltnocken (4) der Zählscheiben (2) abdrängbare Zwischenklinken (23) auf die Riegelklinke (ig) einwirken und in der abge-' drängten Lage durch Sperrklinken (24) bis nach erfolgter Zehnerschaltung gehalten werden. 7. Rechenmaschine nach Anspruch i odfr -2 mit mehreren Zählwerken, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung der Sperrglieder (io), daß sie auf je eine Zählscheibe aller vorhandenen Zählwerke (2) einzuwirken vermögen.
DEH93829D 1923-06-09 1923-06-09 Rechenmaschine Expired DE398944C (de)

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DEH93829D DE398944C (de) 1923-06-09 1923-06-09 Rechenmaschine

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DEH93829D DE398944C (de) 1923-06-09 1923-06-09 Rechenmaschine

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DE398944C true DE398944C (de) 1924-07-16

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1075348B (de) * 1960-02-11 SIEMAG Feinmechanische Werke G.m.b.H., Eiserfeld/Sieg Einrichtung zur Fernanzeige von Zahlenwerten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1075348B (de) * 1960-02-11 SIEMAG Feinmechanische Werke G.m.b.H., Eiserfeld/Sieg Einrichtung zur Fernanzeige von Zahlenwerten

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