DE19947585A1 - Gurtband und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents
Gurtband und Verfahren zu dessen HerstellungInfo
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Abstract
Verfahren zur Herstellung eines abwechselnd einlagigen (Flachgewebe) und zweilagigen (Hohlgewebe) Gurtbandes mit Ober- und Unterkette mit schwächeren (Verbindungs)-Kettfäden (E) in der Bandmitte, und vier über Schäfte gesteuerten Schußfäden auf einer Nadelbandwebmaschine mit zwei, abwechselnd arbeitenden, gegenläufigen, offenen (rechten und linken) Schußnadeln.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines abwechselnd einlagigen (Flachge
webe) und zweilagigen (Hohlgewebe) Gurtbandes mit Oberkette und Unterkette mit schwä
cheren (Verbindungs-)Kettfäden in der Bandmitte, und vier über Schäfte gesteuerten Schußfä
den auf einer Nadelbandwebmaschine mit zwei, abwechselnd arbeitenden, gegenläufigen,
offenen (rechten und linken) Schußnadeln.
Derartige Gurtbänder werden zur Aufnahme von Luftsäcken für Autosicherheitsgurt-Systeme
eingesetzt, wobei der im zweilagigen Bereich des Gurtbandes angeordnete Luftsack im
Kollisionsfall aufgeblasen wird und dabei aus dem Inneren des teilweise schlauchförmigen
Sicherheitsgurtbandes heraustritt, um sich beispielsweise vor der Brust des Passagiers zu
entwickeln und dessen Körper vor Verletzungen zu schützen. Dabei wird eine gezielte
Entwicklung des Gurtluftsackes aus dem Gurtband heraus angestrebt, um eine genau de
finierte Lage des aufgeblasenen Luftsackes vor dem Passagier zu erreichen. Damit sich der
Luftsack sich vom Passagier weg nach vorne aufbläst, d. h. auch in dieser Richtung aus dem
Gurtband heraustritt, wurden Reißnähte auf den Gurtbandseiten oder auch in der Gurtband
mitte auf der oberen, vom Passagier wegzeigenden Lage des Gurtbandes vorgeschlagen. Diese
Systeme sind teilweise nicht ausreichend zuverlässig und z. T. nur sehr kostenaufwendig
herzustellen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung eines abwechselnd
einlagigen und zweilagigen Gurtbandes sowie ein Gurtband vorzuschlagen, bei dem die
genannten Nachteile vermieden oder zumindest vermindert werden und mit dem ein zu
verlässiges Gurtband mit Sollbruchlinie kostengünstig hergestellt werden kann.
Die Aufgabe wird gelöst mit einem Verfahren gemäß Anspruch 1. Mit diesem Verfahren
kann ein Gurtband in einem einzigen Webvorgang hergestellt werden, das im zweilagigen
Bereich in der Gurtbandmitte eine gewebte Sollbruchstelle aufweist. Genauer gesagt, muß
man von einer Sollbruchlinie sprechen, entlang der die obere Lage des Gurtbandes aufreißt,
um einen im Gurtband angeordneten Luftsack bei dessen Entwicklung dort herauszulassen.
Durch die erfindungsgemäße Verfahrensweise wird erreicht, daß in der Bandmitte der oberen
Lage verlaufende schwächere Kettfäden arbeiten, die bei dem dritten und vierten Schuß im
Hohlgewebebereich sowohl von der rechten wie auch von der linken Schußnadel mit einge
bunden werden. Diese Kettfäden verbinden die beiden Hälften der oberen Lage des Hohlge
webes miteinander, so daß ein ununterbrochenes Obergewebe entsteht. Die erfindungsgemäße
Verfahrensweise ermöglicht es, daß die Verbindungskettfäden im Flachgewebebereich so
eingewebt werden, daß sie an der Bandoberfläche nicht sichtbar sind. Hierbei wird vorzugs
weise die Festigkeit der Verbindungskettfäden so gewählt, daß sie bei stark erhöhtem Innen
druck des Hohlgewebes - dieser entsteht im oben erwähnten Kollisionsfall bei Zündung des
sich dann entwickelnden Luftsacks - aufreißen. Bei einer erfindungsgemäßen Weiterbildung
des Verfahrens nach Anspruch 2 hat sich ergeben, daß der Einsatz von wenigstens zwei,
insbesondere vier schwächeren Verbindungskettfäden in der Bandmitte zu einer sehr guten
Sollbruchlinie führen.
Zur Verdeutlichung der Erfindung wird diese im folgenden unter Zuhilfenahme von Zeich
nungen in einem Ausführungsbeispiel beschrieben.
Fig. 1 zeigt in schematischer Perspektive stark vereinfacht ein Beispiel eines Abschnitts
eines nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Gurtbandes.
Fig. 2 zeigt das Gurtband von Fig. 1 im Schnitt entlang der Linie A-A.
Fig. 3 zeigt das Gurtband von Fig. 1 im Schnitt entlang der Linie B-B.
Fig. 4 zeigt in stark schematischer Weise eine Nadelbandwebmaschine mit zwei abwech
selnd arbeitenden, gegenläufigen offenen Schußnadeln.
Fig. 5 zeigt in schematischer Anordnung die Schußfolge für den Hohlgewebebereich des
erfindungsgemäßen Gurtbandes.
Fig. 1 zeigt ein beispielsweise auf einer Nadelbandwebmaschine mit zwei, abwechselnd
arbeitenden, gegenläufigen, offenen (rechten und linken) Schußnadeln 16 und 18 hergestelltes
Gurtband 2 mit einer ersten einlagigen Bandlänge 4 und einer daran anschließenden zweiten
zweilagigen Bandlänge 6, die eine untere Gewebelage 8 und eine obere Gewebelage 10
aufweist. Die untere Gewebelage 8 und die obere Gewebelage 10 ergeben einen flachgedrück
ten Schlauch. Eine in der oberen Gewebelage 10 verlaufende, strichpunktiert angedeutete
Linie SBL weist auf eine im Bereich der Bandmitte entlang der Gewebelage 10 eine sog.
Sollbruchlinie SBL zu schaffen. Die Sollbruchlinie SBL wird mit dem unten ausführlich
beschriebenen erfindungsgemäßen Verfahren in der Bandmitte eingewebt. Diese Sollbruchli
nie SBL dient beispielsweise in einem aus dem erfindungsgemäßen Gurtband 2 zu fertigenden
(nicht gezeigten) Sicherheitsgurt dazu, das Entweichen eines zwischen den Gewebelagen 8
und 10 angeordneten (nicht gezeigten) Luftsacks zu ermöglichen, der aufgrund einer Zündung
einer (nicht gezeigten) Auslösevorrichtung mit Gas beaufschlagt wird und sich explosionsartig
ausdehnt.
Fig. 2 zeigt das Gurtband 2 im Querschnitt, geschnitten im einlagigen Bereich entlang der
Linie A-A von Fig. 1, d. h. in der ersten Bandlänge 4. Dieser Bandbereich wird z. B. im
(nicht gezeigten) Aufrollmechanismus eines (nicht gezeigten) Sicherheitsgurtmoduls Platz
finden.
Fig. 3 zeigt das Gurtband 2 im Querschnitt, geschnitten im zweilagigen Bereich entlang der
Linie B-B von Fig. 1, d. h. in der zweiten Bandlänge 6. Dieser Bandbereich ist dafür vor
gesehen, zwischen den Gewebelagen 8 und 10 einen Luftsack des Sicherheitsgurtes auf
nehmen, dessen Funktion bereits oben beschrieben wurde.
Das erfindungsgemäße Gurtband 2 wird prinzipiell so gewebt, daß eine bestimmte erste
Bandlänge 4 einlagig (Flachgewebe) gewebt wird und dann über eine bestimmte zweite
Bandlänge 6 zweilagig (Hohlgewebe) gewebt wird, in welcher sich dadurch die obere 10 und
die untere Gewebelage 8 ergeben. Damit ist ein Schußrapport abgeschlossen. Dann wird
wieder eine bestimmte erste Bandlänge 4 einlagig gewebt und so fort. Mit dieser Verfahrens
weise läßt sich auf verblüffend einfache und kostengünstige Art und Weise ein Gurtband bzw.
Sicherheitsgurt der eingangs genannten Sorte herstellen.
Um nun die oben bereits erwähnte Sollbruchlinie SBL herzustellen, werden die eben be
schriebenen grundsätzlichen Webvorgänge gemäß den folgenden Schritten überlagert oder
präzisiert. Zuerst soll jedoch die hier beispielsweise verwendete, in Fig. 4 schematisch
dargestellte Webmaschine kurz beschrieben werden.
Fig. 4 zeigt die für die vorliegende Erfindung wesentlichen Bestandteile einer Nadelbandweb
maschine 20 mit einer linken Schußnadel 16 und einer rechten Schußnadel 18, deren Kopf
ausbildung in Vergrößerungen 16v und 18v dargestellt sind. Hier wird beispielhaft der durch
den Kopf der jeweiligen Schußeintragsnadel 16 bzw. 18 durchgeführte Schußfaden S strich
punktiert angedeutet. Die Schußeintragsnadeln 16 und 18 bewegen sich in einer dem Fach
mann an und für sich bekannten Kreisbewegung entlang der Pfeile 17 und 19, um den jeweils
einzutragenden Schußfaden zwischen Ober- und Unterkette einzutragen. Die Darstellung nach
Fig. 4 geht nur allgemein auf eine Doppelnadelwebmaschine ein. Details betreffend die
erfindungsgemäßen Schußeinträge - es handelt sich hier um vier unterschiedliche Schußfäden
- sind der Fig. 5 und der zugehörigen Beschreibung zu entnehmen. In Fig. 4 erkennt man
jeweils im Kantenbereich des Gurtbandes eine linke Wirknadel 23 mit Halter und eine rechte
Wirknadel 24 mit Halter, mittels derer die Schußfäden mit Fangfäden vermascht werden.
Gewebt wird mit einer Nadelbandwebmaschine mit zwei abwechselnd arbeitenden gegenläufi
gen offenen Schußnadeln 16 und 18 (Fig. 4). Die Schußvorlage besteht aus vier Schußfäden
A, B, C und D, die über Schäfte gesteuert sind. Die Plazierung der Schußfäden ist wie folgt:
Ein Schußfaden B wird links vom Gewebe vorgelegt, ein Schußfaden A wird rechts vom
Gewebe vorgelegt und zwei Schußfäden C und D werden in der Gewebemitte vorgelegt. Die
Schaftsteuerung wird von einer (nicht gezeigten) Schaftmaschine erledigt. Der Bandabzug
wird über einen gesteuert ausschaltbaren Regulator betrieben.
Das in Fig. 5 schematisch skizzierte Schußfadenbild ergibt sich aufgrund der im folgenden
beschriebenen Verfahrensschritte. Aus Vereinfachungsgründen wurden bis auf Verbindungs
kettfäden E sämtliche Kettfäden weggelassen. Ebenso wurden dem Fachmann geläufige
Fangfäden auf beiden Seiten des Bandes sowie deren Vermaschung zugunsten der besseren
Übersicht in der Zeichnung nicht dargestellt.
Die jeweiligen Schußeinträge sind gemäß der folgenden Reihenfolge mit Kleinbuchstaben in
Fig. 5 angegeben.
Das zweilagige Hohlgewebe 6 wird in folgenden Schritten gewebt:
- a) Erster Schuß:
- a) Eintragen des von rechts vorgelegten ersten Schußfadens (A) mit der rechten Schußnadel 18 über die gesamte Bandbreite zur linken Kante, jedoch nur in die Unterkette,
- b) Vermaschen des ersten Schußfadens (A) mit dem ersten Fangfaden an der linken Kante,
- b) Zweiter Schuß:
- a) Eintragen eines etwa in Bandmitte vorgelegten dritten Schußfadens (C) mit der linken Schußnadel 16 über die halbe Bandbreite zur rechten Kante, jedoch nur in die Oberkette,
- b) Vermaschen des dritten Schußfadens (C) mit dem zweiten Fangfaden an der rechten Kante,
- c) Dritter Schuß: (bei ausgeschaltetem Bandabzug),
- a) Eintragen eines etwa in Bandmitte vorgelegten vierten Schußfadens (D) mit der rechten Schußnadel 18 über die halbe Bandbreite zur linken Kante, jedoch nur in die Oberkette,
- b) Vermaschen des vierten Schußfadens (D) mit dem zweiten Fangfaden an der linken Kante,
- d) Vierter Schuß:
- a) Eintragen des von links vorgelegten zweiten Schußfadens (B) mit der linken Schußnadel 16 über die gesamte Bandbreite zur rechten Kante, jedoch nur in die Unterkette,
- b) Vermaschen des zweiten Schußfadens (B) mit dem ersten Fangfaden an der rechten Kante,
- e) Fünfter Schuß:
- a) Eintragen des etwa in Bandmitte vorgelegten vierten Schußfadens (D) mit der rechten Schußnadel 18 über die halbe Bandbreite zur linken Kante, jedoch nur in die Oberkette,
- b) Vermaschen des vierten Schußfadens (D) mit dem zweiten Fangfaden an der linken Kante,
- f) Sechster Schuß: (bei ausgeschaltetem Bandabzug),
- a) Eintragen des etwa in Bandmitte vorgelegten dritten Schußfadens (C) mit der linken Schußnadel 16 über die halbe Bandbreite zur rechten Kante, jedoch nur in die Oberkette,
- b) Vermaschen des dritten Schußfadens (C) mit dem zweiten Fangfaden an der rechten Kante,
- g) Siebter Schuß: wie d) Erster Schuß und so fort.
In den in Fig. 5 auf der linken und der rechten Seite des gewebten Bandes mit F bezeichneten
Spalten sind die jeweiligen Schußfolgen angegeben. Selbstverständlich erkennt der Fachmann,
daß die Darstellung gemäß Fig. 5 nur eine schematische Ausschnittsdarstellung ist. Der (in
Fig. 5) von oben nach unten ablaufende Webvorgang wird hier selbstverständlich nur aus
schnittsweise dargestellt, wobei sich die Schußfolgen d) bis i) stets wiederholen.
Die Sollbruchlinie SBL ergibt sich aus den in der Bandmitte arbeitenden schwächeren
Kettfäden E, die gemäß Fig. 5 bei den Schußfolgen f) und g) im Hohlgewebebereich sowohl
von der rechten als von der linken Schußnadel 16 bzw. 18 mit eingebunden werden. Diese
Kettfäden E verbinden die beiden Obergewebeseiten miteinander, so daß ein ununterbroche
nes Obergewebe entsteht. Im oben genannten Flachgewebebereich werden die Verbindungs
kettfäden E so eingewebt, daß sie an der Bandoberfläche nicht sichtbar sind.
Das in der oben dargestellten Abfolge der Verfahrensschritte erwähnte Ausschalten des
Bandabzugs ist für diese Fälle dem Fachmann bekannt und wird immer dann eingesetzt, wenn
zusätzliche unproduktive Schüsse eingetragen werden müßen. Der Bandabzug wird also im
vorliegenden Verfahren dann wieder eingeschaltet, wenn über die gesamte Bandbreite gewebt
ist.
Die Verfahrensschritte zum Weben des einlagigen Flachgewebes sind gemäß den Verfahrens
schritten a) bis c) gemäß Anspruch 1 angeordnet, wobei die in der Bandmitte liegenden, nicht
im Flachgewebebereich benötigten Schußfäden C und D bindungslos zwischen den Schüssen
a) und b) arbeiten.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung eines abwechselnd einlagigen (Flachgewebe) und zweilagigen
(Hohlgewebe) Gurtbandes mit Ober- und Unterkette mit schwächeren (Verbindungs)-
Kettfäden (E) in der Bandmitte, und vier über Schäfte gesteuerten Schußfäden auf einer
Nadelbandwebmaschine mit zwei, abwechselnd arbeitenden, gegenläufigen, offenen
(rechten und linken) Schußnadeln, dadurch gekennzeichnet,
daß das (einlagige) Flachgewebe wie folgt gewebt wird:
- a) Erster Schuß:
- a) Eintragen eines von rechts vorgelegten ersten Schußfadens (A) mit der rechten Schußnadel über die gesamte Bandbreite zur linken Kante,
- b) Vermaschen des ersten Schußfadens (A) mit einem ersten Fangfaden an der linken Kante,
- b) Zweiter Schuß:
- a) Eintragen eines von links vorgelegten zweiten Schußfadens (B) mit der linken Schußnadel über die gesamte Bandbreite zur rechten Kante,
- b) Vermaschen des zweiten Schußfadens (B) mit einem zweiten Fangfaden an der rechten Kante,
- c) Dritter Schuß wie a) Erster Schuß und so fort, und daß das daran anschließende (zweilagige) Hohlgewebe wie folgt gewebt wird:
- d) Erster Schuß:
- a) Eintragen des von rechts vorgelegten ersten Schußfadens (A) mit der rech ten Schußnadel über die gesamte Bandbreite zur linken Kante, jedoch nur in die Unterkette,
- b) Vermaschen des ersten Schußfadens (A) mit dem ersten Fangfaden an der linken Kante,
- e) Zweiter Schuß:
- a) Eintragen eines etwa in Bandmitte vorgelegten dritten Schußfadens (C) mit der linken Schußnadel über die halbe Bandbreite zur rechten Kante, jedoch nur in die Oberkette,
- b) Vermaschen des dritten Schußfadens (C) mit dem zweiten Fangfaden an der rechten Kante,
- f) Dritter Schuß: (bei ausgeschaltetem Bandabzug),
- a) Eintragen eines etwa in Bandmitte vorgelegten vierten Schußfadens (D) mit der rechten Schußnadel über die halbe Bandbreite zur linken Kante, jedoch nur in die Oberkette,
- b) Vermaschen des vierten Schußfadens (D) mit dem zweiten Fangfaden an der linken Kante,
- g) Vierter Schuß:
- a) Eintragen des von links vorgelegten zweiten Schußfadens (B) mit der linken Schußnadel über die gesamte Bandbreite zur rechten Kante, jedoch nur in die Unterkette,
- b) Vermaschen des zweiten Schußfadens (B) mit dem ersten Fangfaden an der rechten Kante,
- h) Fünfter Schuß:
- a) Eintragen des etwa in Bandmitte vorgelegten vierten Schußfadens (D) mit der rechten Schußnadel über die halbe Bandbreite zur linken Kante, jedoch nur in die Oberkette,
- b) Vermaschen des vierten Schußfadens (D) mit dem zweiten Fangfaden an der linken Kante,
- i) Sechster Schuß: (bei ausgeschaltetem Bandabzug),
- a) Eintragen des etwa in Bandmitte vorgelegten dritten Schußfadens (C) mit der linken Schußnadel über die halbe Bandbreite zur rechten Kante, jedoch nur in die Oberkette,
- b) Vermaschen des dritten Schußfadens (C) mit dem zweiten Fangfaden an der rechten Kante,
- j) Siebter Schuß: wie d) Erster Schuß und so fort.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit wenigstens zwei, ins
besondere vier schwächeren (Verbindungs-)Kettfäden (E) in der Bandmitte gearbeitet
wird.
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