DE19938977A1 - Verteilerschrank - Google Patents
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Abstract
Um einen Verteilerschrank zur Aufnahme von Installationselementen der Haustechnik, insbesondere der Sanitär und/oder Heizungstechnik, wobei die von außen zugänglichen Installationselemente in einem nach vorne offenen, durch eine Tür verschließbaren Einbaukasten angeordnet sind, der Öffnungen aufweist zur Zuführung der Verrohrungen für die Anzeige-, Meß- und Absperrgeräte und der in eine Mauerausnehmung eingesetzt mit seiner Zarge an dem Mauerwerk befestigbar ist, zu schaffen, dessen Türrahmen und die Tür einerseits fertigungstechnisch einfach und kostengünstig herstellbar sind und andererseits eine einfache und genaue Montage für unterschiedlichste Einbaubedingungen mit veränderbaren Maßgenauigkeiten bei seiner Montage gestattet, wird vorgeschlagen, daß der Verteilerschrank als Bausatz vorgesehen und so ausgeführt ist, daß dessen Türrahmen (1) und die Türeinfassung (10) aus Einzelleisten (3, 13) bestehen, die bei der Montage in ihrer Länge veränderbar und anpaßbar sind und mittels Eckverbindungsteilen (4, 14) zusammengefügt sind.
Description
Die Erfindung betrifft einen Verteilerschrank zur
Aufnahme von Installationselementen der Haustechnik,
insbesondere der Sanitär und Heizungstechnik, wobei die
von außen zugänglichen Installationselemente in einem
nach vorne offenen, durch eine Tür verschließbaren Ein
baukasten angeordnet sind, der Bereiche aufweist zur
Zuführung der Verrohrungen für die Anzeige-, Meß- sowie
Absperrgeräte und der in eine Mauerausnehmung einge
setzt, mit seiner Zarge an dem Mauerwerk befestigbar
ist.
Aus dem Stand der Technik sind eine Vielzahl von der
artigen Verteilerschränken für Gebäude zur Aufnahme von
Installationselementen der Sanitär- und/oder Heizungs
technik bekannt. Die unterschiedlichen Installations
einheiten mit ihren Verrohrungen sind dabei entweder in
einem in ein Mauerwerk eingelassen Verteilerschrank
oder in Verteilerschränken, die an einer Wand in einem
Installationsraum stehen oder an unterschiedlichen
Stellen eines Hauses vorgesehen sind, untergebracht.
Bei dem Einsatz von Verteilerschränken, die in einer
Ausnehmung in einem Mauerwerk angeordnet sind, müssen
die Verteilerschränke in unterschiedlichen Baugrößen
hergestellt und auf einer Baustelle zur Verfügung
stehen. Das hat fertigungstechnische Nachteile, weil
durch die Bereitstellung für die verschieden in Größe
und Form ausgeführten Verteilerschränke für die
unterschiedlichen Installationseinheiten hohe Kosten
sowohl bei der Herstellung, der Lagerhaltung als auch
auf der Baustelle beim Einbau der Verteilerschränke
entstehen, da oftmals Einbaukästen unterschiedlicher
Abmessungen durch die zu montierenden Verrohrungen oder
die vorhandenen Anzeige-, Meß- und Absperrgeräte
benötigt werden, wobei vielfach auch nachträglich noch
Verrohrungen vorgenommen werden müssen, so daß der
Türrahmen und die Tür nicht mehr paßt oder es wurde bei
der Materialbereitstellung ein Verteilerschrank
falscher Größe ausgewählt.
Ein weiteres Problem kann zudem dadurch auftreten, daß
bei ungenauen oder fehlerhaften Maurerarbeiten ein
Verteilerschrank in der Mauerausnehmung nicht richtig
positioniert und/oder einpaßbar ist oder bei der
Einpassung derart verzogen wird, daß der Türrahmen und
die Tür nicht mehr justierbar sind oder der
Verteilerschrank steht aus der in dem Mauerwerk
vorgesehenen Ausnehmung zu weit hervor. Das hat zur
Folge, daß sowohl die Versorgungsleitungen zu dem
Verteilerschrank nicht in die Öffnungen der
vorgesehenen Bereiche des Gehäuses geführt werden
können, als auch der Türrahmen nicht genau angepaßt
werden kann, was einen weiteren nicht unerheblichen
Planungs- und Herstellungsaufwand erfordert.
Nachrüstungen und Reparaturen sind dabei vor Ort an der
Baustelle überhaupt nicht oder nur mit sehr hohem
Aufwand möglich.
Ein weiteres Problem kann auf einer Baustelle noch
auftreten, wenn der Verteilerkasten tiefer in eine
Wandausnehmung eingesetzt werden muß, da es bei
größeren Tiefen schwierig wird, einen Verteilerschrank
mit seinem Türrahmen maßgenau zu positionieren und mit
seinen Öffnungen für die Zuleitungen für die
Installationselemente auszurichten.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfin
dung die Aufgabe zugrunde, einen Verteilerschrank zu
schaffen, dessen Türrahmen und Tür einerseits ferti
gungstechnisch einfach und kostengünstig herstellbar
sind und anderseits eine einfache und genaue Montage
für unterschiedlichste Einbaubedingungen, insbesondere
große Maßtoleranzen gestatten.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß ein
Verteilerschrank mit den Merkmalen des Patentanspruches
1 eingesetzt; die folgenden Patentansprüche 2 bis 11
offenbaren Weiterbildungen und Ausführungsvarianten der
erfinderischen Grundlösung.
Der Verteilerschrank ist als Bausatz vorgesehen und
gemäß den neuen konstruktiven Merkmalen so ausgeführt,
daß dessen Türrahmen und die Türeinfassung aus
Einzelleisten bestehen, die für die Montage in ihrer
Länge veränderbar und anpaßbar sind und mittels
Eckverbindungsteilen zusammengefügt werden.
Bevorzugt ist vorgesehen, daß die Türrahmenleisten als
Hohlprofile ausgebildet sind.
Bevorzugt ist weiterhin vorgesehen, daß die Türeinfas
sungsleisten als Hohlprofile ausgebildet sind.
Vorteilhaft ist vorgesehen, daß an den Stirnseiten der
Türrahmeneckteile um 90° versetzt, insbesondere mittig
geschlitzte, mit gleicher Länge divergierend gerichtete
Einsteckelemente angeformt sind, die in der
Einbausollage in die Türrahmenleisten einsteckbar sind.
Desweiteren ist vorteilhaft vorgesehen, daß an den
Stirnseiten der Türeinfassungseckteile um 90° versetzt,
mit gleicher Länge divergierend gerichtete, mittig
angeformte Einsteckelemente vorgesehen sind, die in der
Einbausollage in die Türeinfassungsleisten einsteckbar
sind. Die Türrahmen- und Türeinfassungseckteile sind
dabei durch ihre Ausbildung sehr formstabil, leicht zu
montieren und ergeben mit den Türprofilleisten eine
sehr gute Formstabilität der gesamten Türeinheit.
Durch die Ausbildung der Türrahmen-, und
Türeinfassungsleisten als Hohlprofile, die mittels der
entsprechenden Eckteile zu einem Türrahmen oder einer
Tür für Verteilerschränke zusammengesetzt werden
können, ist es möglich, vor Ort an einer Baustelle die
Verteilerschränke maßgerecht einzubauen und jede
erforderliche Anpassung oder Änderung des Türrahmens
oder einer Tür ohne großen technischen Aufwand einfach
durchzuführen. Außerdem können die Einzelteile eines
Verteilerschrankes aus unterschiedlichen Materialien
ohne großen Aufwand gefertigt, hergestellt und
verändert werden. Dadurch wird neben einer Einsparung
von Herstellungskosten auch eine größere
Variationsmöglichkeit für den Einbau und die Gestaltung
von Verteilerschränken erzielt. Desweiteren lassen sich
diese, aus veränderbaren Rahmen- und Türelementen
aufgebauten Verteilerschränke sehr einfach und schnell
auf einer Baustelle einbauen, ohne daß beispielsweise
immer Fachpersonal für Elektro- oder Heizungs
installationen notwendig ist.
Bevorzugt ist weiterhin vorgesehen, daß an der
Türeinfassung ein U-förmig ausgebildetes Einhängeteil
vorgesehen ist, mit einer Basis, von der gleichgerich
tete Schenkel abragen, an deren Innenseiten über die
gesamte Länge und parallel zur Basis Erhebungen
verlaufen und wobei von der Basis über die gesamte
Länge des Einhängeteils eine Nase winklig abragt.
Zudem ist bevorzugt vorgesehen, daß an der Türein
fassung ein U-förmig ausgebildeter Türabstandshalter
vorgesehen ist, mit einer Basis, von der gleichgerich
tete Schenkel abragen an deren Innenseite über die
gesamte Länge parallel zur Basis Erhebungen verlaufen.
Durch die Erhebungen an den Innenseiten des Einhänge
teils und des Türabstandshalters sowie durch die ent
sprechenden Ausnehmungen an den Türeinfassungsleisten
ist es möglich, mittels dieser Einspreizverbindung die
Montage der Tür eines Verteilerschrankes einfacher und
schneller durchzuführen.
Ebenso ist bevorzugt vorgesehen, daß die Türeinfas
sungsleisten Ausnehmungen zur Aufnahme des Einhänge
teils und des Abstandhalters aufweisen.
Eine vorteilhafte Ausführungsvariante wird darin
gesehen, daß die Türeinfassungsleisten eine Ausnehmung
für die Aufnahme einer Türplatte aufweisen. Dadurch
kann beim Zusammenbau der Türeinfassungsleisten mit den
Türeinfassungseckteilen durch eine Schachtelverbindung
die Türplatte ohne großen Aufwand befestigt werden.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsvariante wird
darin gesehen, daß in den Türrahmenleisten eine
Ausnehmung für die Aufnahme einer Einstecklasche
vorgesehen ist, mittels derer der Türrahmen am Einbau
kasten befestigbar ist.
Bevorzugt ist vorgesehen, daß insbesondere der
Türrahmen und die Tür aus Kunststoff vorgesehen sind,
um sowohl aus Kostengründen als auch wegen der größeren
Materialvielfalt eine einfache Anpassung der Einzel
teile auf einer Baustelle vornehmen zu können.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeich
nungen schematisch dargestellt und im folgenden näher
beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Türrahmen und eine Tür eines Verteiler
schrankes in Gesamtansicht;
Fig. 2 eine Schnittdarstellung eines Türrahmens und
einer Tür eines Verteilerschrankes;
Fig. 3 eine Ansicht eines Türrahmeneckteiles;
Fig. 4 eine Ansicht eines Türeinfassungseckteiles;
Fig. 5 eine Ansicht eines Türeinhängeteils und
Fig. 6 eine Ansicht eines Türabstandhalters.
Der Verteilerschrank zur Aufnahme von Installations
elementen der Haustechnik besteht aus einem nicht näher
dargestellten, bekannten Einbaukasten, der in eine
Mauerausnehmung eingesetzt und mit seiner Zarge an dem
Mauerwerk befestigt wird, beispielsweise verschraubt
oder eingegipst und der Bereiche aufweist für Öffnungen
zur Zuführung der Rohrleitungen.
Die Fig. 1 und 2 zeigen den erfindungsgemäßen Aufbau
eines Türrahmens 1 und einer Tür 2, die aus
Einzelteilen bestehen und an einer Baustelle mit einem
bekannten, nicht näher dargestellten Einbaukasten zu
einem Verteilerschrank zusammengesetzt oder auch bei
entsprechend auftretenden veränderten Bedingungen
anpaßbar sind.
Der Türrahmen 1 ist aus Türrahmenleisten 3 zusammenge
setzt, die als Hohlprofile ausgebildet sind und mittels
der Türrahmeneckteile 4 miteinander verbunden sind. Die
Türrahmeneckteile 4 bestehen gemäß Fig. 3 aus einem die
Ecke bildenden Teil 5, an dessen Stirnseiten 6 und 7
jeweils ein Paar um 90° versetzt, insbesondere mittig
geschlitzte, mit gleicher Länge rechtwinklig zueinander
abragende, divergierend gerichtete Einsteckelemente 8
und 9 angeformt sind, die in der Einbausollage in die
Hohlprofile der Türrahmenleisten 3 einsteckbar sind,
indem vorzugsweise vier Türrahmenleisten 3 mit vier
Türrahmeneckteile 4 verbunden den Türrahmen 1 bilden.
Die Tür 2 besteht gemäß den Fig. 1 und 2 aus einer
Türeinfassung 10 und einer Türplatte 11, die in eine
Nut 12 in der Türeinfassung 10 eingelegt ist. Die
Türeinfassung 10 ist dabei aus Türeinfassungsleisten
13, die als Hohlprofile ausgebildet sind, und aus
Türeinfassungseckteilen 14 zusammengesetzt. Damit ist
die Türeinfassung 10 an den Türrahmen 1 durch Änderung
der Längen der Türeinfassungsleisten 13 bei der Montage
auf einer Baustelle jederzeit an veränderte Aufbau
bedingungen anpaßbar.
Die Türeinfassungseckteile 14 bestehen gemäß Fig. 4
aus einem die Ecke bildenden Teil 15, an dessen
Stirnseiten 16 und 17 um 90° versetzte, mit gleicher
Länge rechtwinklig zueinander divergierend gerichtete
Einsteckelemente 18 und 19, die mittig angeformt sind,
abragen und die in der Einbausollage in die Hohlprofile
der Türeinfassungsleisten 13 einsteckbar sind, indem
insbesondere vier Türeinfassungsleisten 13 mit vier
Türeinfassungseckteilen 14 verbunden die Türeinfassung
10 bilden.
In den Fig. 2 und 5 ist ein Einhängeteil 20 für die
Befestigung der Türeinfassung 10 am Türrahmen 1 darge
stellt. Das Einhängeteil 20 ist U-förmig ausgebildet,
mit einer Basis 21 und zwei Schenkeln 22 und 23, die im
wesentlichen parallel zueinander gleichgerichtet und
mit Abstand voneinander von der Basis 21 abragen und
wobei in beiden Schenkeln 22 und 23 parallel zur Basis
21 verlaufende Erhebungen 24 und 25 vorgesehen sind.
Bei der Montage greifen die Erhebungen 24 und 25 des
Einhängeteils 20 in entsprechend vorgesehene
Ausnehmungen 26 und 27 der Türeinfassungsleisten 13 zur
Befestigung ein.
An der Basis 21 des Einhängeteils 20 ragt außerdem
winklig über die gesamte Länge des Einhängeteils 20
eine Nase 28 ab. Diese Nase 28 dient zum Einhängen der
Tür 2 in den Türrahmen 3, indem entsprechend Fig. 2
ein Schenkel 29 der Türrahmenleiste 3 in eine durch die
Nase 28 und die Basis 21 des Einhängeteils 20 gebildete
Ausnehmung eingreift.
Auf der dem Einhängeteil 20 gegenüberliegenden Seite
der Türeinfassung 10 ist ein in Fig. 6 dargestellter
Türabstandshalter 30 befestigt. Der Türabstandshalter
30 besteht aus einer Basis 31 und zwei Schenkeln 32 und
33, die parallel zueinander gleichgerichtet und mit
Abstand voneinander von der Basis 31 abragen, wobei
beide Schenkel 32 und 33 parallel zur Basis 31
verlaufende Erhebungen 34 und 35 aufweisen, die bei der
Montage der Tür 2 in die Ausnehmungen 26 und 27 der
Türeinfassungsleisten 13 zur Befestigung eingreifen.
In einer Ausnehmung 36 gemäß Fig. 2 werden in die Tür
rahmenleisten 3 nicht dargestellte, an sich bekannte
Einstecklaschen befestigt, mit denen der Türrahmen 1 an
dem nicht dargestellten Einbaukasten befestigt wird.
Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel
beschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung vielfach
variabel.
Alle neuen in der Beschreibung und/oder Zeichnung
offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden als
erfindungswesentlich angesehen.
1
Türrahmen
2
Tür
3
Türrahmenleisten
4
Türrahmeneckteile
5
Teil
6
,
7
Stirnseiten
8
,
9
Einsteckelemente
10
Türeinfassung
11
Türplatte
12
Nut
13
Türeinfassungsleisten
14
Türeinfassungseckteile
15
Teil
16
,
17
Stirnseiten
18
,
19
Einsteckelemente (um 90° versetzt)
20
Einhängeteil
21
Basis
22
,
23
Schenkel
24
,
25
Erhebungen
26
,
27
Ausnehmungen
28
Nase
29
Schenkel
30
Türabstandshalter
31
Basis
32
,
33
Schenkel
34
,
35
Erhebungen
36
Ausnehmung
Claims (14)
1. Verteilerschrank zur Aufnahme von
Installationselementen der Haustechnik, insbesondere
der Sanitär- und/oder Heizungstechnik, wobei die von
außen zugänglichen Installationselemente in einem nach
vorn offenen, durch eine Tür verschließbaren
Einbaukasten angeordnet sind, der Bereiche für
Öffnungen aufweist zur Zuführung der Verrohrungen für
die Anzeige-, Meß- und/oder Absperrgeräte und der in
eine Mauerausnehmung eingesetzt mit seiner Zarge an dem
Mauerwerk befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß
der Verteilerschrank als Bausatz vorgesehen und so
ausgeführt ist, daß dessen Türrahmen (1) und
Türeinfassung (10) aus Einzelleisten (3; 13) bestehen,
die für ihre Montage in ihrer Länge veränderbar und
anpaßbar sind und mittels Eckverbindungsteilen (4; 14)
zusammengefügt werden.
2. Verteilerschrank nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Türrahmenleisten (3) als Hohlprofile
ausgebildet sind.
3. Verteilerschrank nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Türeinfassungsleisten (13) als
Hohlprofile ausgebildet sind.
4. Verteilerschrank nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß an den Stirnseiten (6, 7) der
Türrahmeneckteile (4) um 90° versetzt, insbesondere
mittig geschlitzte, mit gleicher Länge divergierend
gerichtete Einsteckelemente (8, 9) angeformt sind, die
in der Einbausollage in die Türrahmenleisten (3)
einsteckbar sind.
5. Verteilerschrank nach Anspruch 1 und 3, dadurch
gekennzeichnet, daß an den Stirnseiten (16, 17) der
Türeinfassungseckteile (14) um 90° versetzt mit
gleicher Länge divergierend gerichtete, mittig ange
formte Einsteckelemente (18, 19) vorgesehen sind, die in
der Einbausollage in die Türeinfassungsleisten (13)
einsteckbar sind.
6. Verteilerschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Türeinfassung (10)
ein U-förmig ausgebildetes Einhängeteil (20) vorgesehen
ist, mit einer Basis (21), von der gleichgerichtete
Schenkel (22, 23) abragen, an deren Innenseiten über die
gesamte Länge und parallel zur Basis (21) Erhebungen
(24, 25) verlaufen und wobei von der Basis (21) über die
gesamte Länge des Einhängeteils (20) eine Nase (28)
winklig abragt.
7. Verteilerschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Türeinfassung (10)
ein U-förmig ausgebildeter Türabstandshalter (30)
vorgesehen ist, mit einer Basis (31), von der gleich
gerichtete Schenkel (32, 33) abragen an deren Innen
seite über die gesamte Länge parallel zur Basis (31)
Erhebungen (34, 35) verlaufen.
8. Verteilerschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Türeinfassungsleisten
(13) Ausnehmungen (26, 27) zur Aufnahme des Einhänge
teils (20) und/oder des Abstandhalters (30) aufweisen.
9. Verteilerschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Türeinfassungsleisten
(13) eine Ausnehmung (12) zur Aufnahme einer Türplatte
(11) aufweisen.
10. Verteilerschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß in den Türrahmenleisten (3)
eine Ausnehmung (36) für die Aufnahme von Einsteck
laschen vorgesehen ist, mittels derer der Türrahmen (1)
an einem Einbaukasten befestigbar ist.
11. Verteilerschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere der Türrahmen
(1) und die Tür (2) aus Kunststoff vorgesehen sind.
12. Verfahren zur Montage eines Verteilerschrankes, der
mindestens aus einem Einbaukasten mit Zarge, einem
Türrahmen und einer Tür besteht, bei dem der
Einbaukasten in eine Mauerausnehmung eingesetzt und
mittels der Zarge an letzterem festgelegt wird, dann
der Türrahmen stirnseitig am Einbaukasten befestigt und
anschließend die Tür in den Türrahmen eingesteckt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß der Verteilerschrank als
Bausatz bereitgestellt und mindesten der Türrahmen (1)
oder der Türrahmen (1) und die Türeinfassung (10) aus
Einzelteilen, Einzelleisten (3; 13) und
Eckverbindungsteilen (4; 14), zusammengesetzt wird,
wobei die jeweils endgültige Länge der besagten
Einzelteile erst nach genauerer Kenntnis der Maße der
Mauerausnehmung festgelegt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die in der Länge veränderbaren besagten Einzelteile von
sogenannter "Meterwarel" auf das jeweils notwendige Maß
abgelängt werden.
14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die in der Länge veränderbaren
besagten Einzelteile erst am Einbauort des
Verteilerschrankes endgültig gelängt und erst dort der
Türrahmen und/oder die Tür zusammengesetzt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999138977 DE19938977A1 (de) | 1999-08-19 | 1999-08-19 | Verteilerschrank |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1999138977 DE19938977A1 (de) | 1999-08-19 | 1999-08-19 | Verteilerschrank |
Publications (1)
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| DE19938977A1 true DE19938977A1 (de) | 2001-02-22 |
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| DE1999138977 Withdrawn DE19938977A1 (de) | 1999-08-19 | 1999-08-19 | Verteilerschrank |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19938977A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2022167230A1 (en) * | 2021-02-05 | 2022-08-11 | Akifix S.P.A. | Improved inspection trapdoor |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE2700210A1 (de) * | 1977-01-05 | 1978-07-06 | Otto Drumbl | Abdeckelement |
| DE19527547A1 (de) * | 1994-07-29 | 1996-02-01 | Marley Werke Gmbh | Verschlußvorrichtung zum Verschließen einer rechteckigen Öffnung in einer vorzugsweise gefliesten Wand |
-
1999
- 1999-08-19 DE DE1999138977 patent/DE19938977A1/de not_active Withdrawn
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| PL131842U1 (pl) * | 2021-02-05 | 2025-02-17 | Akifix S.P.A. | Poprawiona klapka inspekcyjna |
| AT18487U1 (de) * | 2021-02-05 | 2025-06-15 | Akifix S P A | Verbesserte Inpektionsklapptür |
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