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DE19513665A1 - Vorrichtung zum Verlegen, Befestigen und/oder Verkleiden von haustechnischen Leitungen - Google Patents

Vorrichtung zum Verlegen, Befestigen und/oder Verkleiden von haustechnischen Leitungen

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DE19513665A1
DE19513665A1 DE1995113665 DE19513665A DE19513665A1 DE 19513665 A1 DE19513665 A1 DE 19513665A1 DE 1995113665 DE1995113665 DE 1995113665 DE 19513665 A DE19513665 A DE 19513665A DE 19513665 A1 DE19513665 A1 DE 19513665A1
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Reinhold Dipl Ing Sowa
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SOWA, REINHOLD, DIPL.-ING., 53721 SIEGBURG, DE
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    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L3/00Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets
    • F16L3/22Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets specially adapted for supporting a number of parallel pipes at intervals
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/04Protective tubing or conduits, e.g. cable ladders or cable troughs
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verlegen, Befestigen, und/oder Verkleiden von haustechnischen Leitungen für Wasser, Abwasser, Heizung, Strom und/oder Elektronik an Bauteilen wie Wände, Decken oder Schächte. Zur Verkleidung von haustechnischen Leitungen ist es bis heute noch vielfach üblich, auf der Baustelle in manueller Anpaßarbeit Skelettkonstruktionen aus Holzlatten, Kunststoff- oder Metallplatten unter Verwendung metallischer Trägerprofile anzufertigen, wobei diese auf der Baustelle auf Maß zugeschnitten, an Decke oder Wand gedübelt und zur Aussteifung miteinander durch Schrauben oder Niete verbunden werden.
Aus der US PS 4,391,426 ist eine aus kastenförmigen Kunststoffelementen zusammen setzbare Vorrichtung zur verdeckten Aufnahme von haustechnischen Leitungen bekannt. Deren Anpaßfähigkeit an unterschiedliche Kanalquerschnitte ist begrenzt, insbesondere ist damit keine Eckverkleidung möglich. Wenn auch die Elemente zum Teil aus extrudierbaren Kunststoffprofilen bestehen, so sind doch die hohen Formkosten nur bei sehr hohem Produktionsausstoß wirtschaftlich vertretbar.
Die US PS 4,427,171 zeigt zur Aufnahme von haustechnischen Leitungen zu deren Verlauf querstehende Blechteile mit abgekanteten Rändern, an welchen Verkleidungselemente aus Holzbrettern, Kunststoff- oder Metallplatten anbringbar sind. Auch diese Vorrichtung weist nur eine unzureichende Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Anzahl und Dimension der aufzunehmenden Leitungen auf, weswegen deren Anwendbarkeit enge Grenzen gesetzt sind.
Die GB 58 80 03 sieht an Decken und Wänden befestigbare Trägerelemente in Form von Blechstreifen vor, die mit kompatiblen Blechbügeln unter Aufnahme haustechnischer Leitungen überdeckbar sind. Daran können Abdeckungselemente angebracht werden, die dann jedoch auf der Baustelle individuell zugeschnitten, angepaßt und befestigt werden müssen.
Die GB 21 37 305 weist einen aus Kunststoffelementen zusammensetzbaren Kanal unveränderlichen Querschnitts zur Aufnahme insbesonderer flexibler elektrischer Kabel auf. Zur Aufnahme anderer haustechnischer Leitungen beispielsweise für Wasser, Abwasser, oder Heizung ist der Kunststoffkanal nicht geeignet.
Aus dem DE-GM 19 26 512 ist eine aus gefrästen Holzleisten bestehende Vorrichtung zum Verlegen von Rohren oder Rohrleitungen bekannt. Der Anwendbarkeit sind bei dieser Ausführung enge Grenzen gesetzt.
Gleiches gilt für eine mit einer Kunststoff-Trägerleiste und einer Blechabdeckung ausgebildeten Vorrichtung zur verdeckten Verlegung von haustechnischen Leitungen nach der AT 2 99 639.
Und schließlich zeigt die FR 20 31 869 einen U-förmigen Blechbügel mit einem anschraubbaren Deckstreifen und einer anschraubbaren Halterung. Auch diese Vorrichtung weist eine nicht zufriedenstellende geringe Anpaßfähigkeit für die aufzunehmenden haustechnischen Leitungen auf und eignet sich darüber hinaus nicht zur Anbringung einer Verkleidung.
Beim Stand der Technik ist keine ausreichend anpassungsfähige, aus wenigen Grundelementen mit variablen Kombinationsmaßen zusammensetzbare Vorrichtung zum Verlegen, Befestigen und/oder Verkleiden für haustechnische Leitungen bekannt, welche die zur Anpassung an unterschiedliche Baustellenanforderungen erforderliche Variationsbreite aufweist.
Infolgedessen liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Verlegen, Befestigen und/oder Verkleiden von haustechnischen Leitungen für Wasser, Abwasser, Heizung, Strom und/oder Elektronik an Bauteilen wie Wände, Decken oder Schächte anzugeben, welche in besonderer Weise derart ausgebildet ist, daß sie aus wenigen Grundelementen mit variablen Kombinationsmaßen zusammen setzbar ist und eine an unterschiedliche Baustellenanforderungen erforderliche Variationsbreite aufweist.
Zur Lösung der Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der vorgenannten Art mit der Erfindung vorgeschlagen, daß diese einen Bausatz mit unterschiedlichen, jeweils zu einer Vorrichtungseinheit mit variablen Kombinationsmaßen abstandsveränderlich ergänzbaren Elementen umfaßt, wobei diese ineinanderfügbare breitere und schmälere U-Profile aufweisen, deren durch einen Steg verbundene Schenkelbereiche mit jeweils einer Reihe von kongruenten Bohrungen zur Schnellmontage mittels einsetzbaren Verbindungselementen aufweisen.
Mit der erfindungsgemäßen Ausbildung der Vorrichtung ergeben sich eine Reihe von signifikanten Vorteilen:
  • - Eine aufwendige, manuelle Anpaßarbeit auf der Baustelle beim Verlegen, Befestigen und/oder Verkleiden haustechnischer Leitungen entfällt;
  • - Durch Wegfall manueller Arbeit wird einerseits die Bauzeit verringert und andererseits eine wesentliche Kosteneinsparung erzielt;
  • - Stemmarbeiten zur Herstellung von Schlitzen in Bauteilen können zumindest teilweise wegfallen;
  • - Bei Nutzungsänderungen, Nachrüstungen oder Reparaturen sind die Installationsleitungen durch Entfernen der Verkleidungen leicht zugänglich;
  • - Die Vorrichtungsmoduln sind in verschiedenen Abmessungen in Breite und Höhe den Erfordernissen problemlos anpaßbar, wobei durch das Noniussystem der zum Zusammenfügen vorgesehenen Bohrungen Ungenauigkeiten des Baukörpers minutiös ausgeglichen werden können;
  • - Durch Anordnung von Langlöchern in den Zwischenstegen sind mit Rohrschellen befestigte Installationsleitungen beispielsweise bei Ausführung von Schweißarbeiten verschiebbar;
  • - Infolge der Variationsmöglichkeit der Vorrichtung und deren Verwendung als Verkleidungssystem können die Stränge der haustechnischen Leitungen bereits in der Planungsphase in Breite und Höhe festgelegt werden;
  • - Müssen durch nachträgliche Planungsänderungen weitere Installationsleitungen verlegt werden, kann die Vorrichtung infolge ihrer Variationsmöglichkeit in ihren Abmessungen verändert und an die neuen Gegebenheiten angepaßt werden, wobei für Elektroleitungen verschiedener Spannung oder Elektronikleitungen Abschirmungen unmittelbar oder nachträglich in der Vorrichtung angeordnet werden können;
  • - Und schließlich ist die Vorrichtung infolge ihrer hervorragenden Anpassungsfähigkeit speziell zur Sanierung von Plattenbauten geeignet und einsetzbar.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung umfaßt der Bausatz Hauptelemente und Hilfselemente entsprechend den Merkmalen von Anspruch 2.
Eine erfindungswesentliche Ausgestaltung sieht weiter vor, daß Außenseiten der Stege und/oder der Schenkel als Anlage- oder Befestigungsflächen für Verkleidungselemente wie Platten etc. oder als Anlage- oder Befestigungsflächen an Bauteilen ausgebildet bzw. verwendbar sind.
In weiterer zweckmäßiger Ausbildung der Vorrichtung ist vorgesehen, daß jeder Steg in bevorzugt gleichen Abständen angeordnete Ausnehmungen aufweist, die als längs- oder quergestellte Langlöcher ausgebildet sind.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Vorrichtung sind entsprechend den Unteransprüchen vorgesehen.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand von beispielhaften Ausführungen in Zeichnungen dargestellt, wobei aus diesen weitere Merkmale und Vorteile erkennbar sind. Es zeigen
Fig. 1 in perspektivischer Ansicht eine nach dem Baukastenprinzip in Schnellmontage zusammengesetzte Vorrichtung in Form eines geschlossenen Rahmens;
Fig. 2 in perspektivischer Ansicht die Vorrichtung gem. Fig. 1 mit einem als Zwischenträger eingesetztem Längssteg;
Fig. 3 in Ansicht die Vorrichtung in Form einer Schachtabdeckung mit angeordnetem Verkleidungselement;
Fig. 4 in Ansicht die Vorrichtung in Form einer Eckverkleidung;
Fig. 5 in perspektivischer Ansicht ein Winkelstück;
Fig. 6 in perspektivischer Ansicht die Vorrichtung gemäß Fig. 1 in vertikaler Anordnung an einem Bauteil sowie mit angedeuteten Verkleidungselementen;
Fig. 7 in perspektivischer Ansicht eine Stützkonsole;
Fig. 8 in perspektivischer Ansicht einen Winkelhalter;
Fig. 9 in Ansicht den Winkelhalter gemäß Fig. 8 in Anordnung an einer Decke mit daran angebrachten Leitungen;
Fig. 10 in perspektivischer Ansicht einen Tragarm;
Fig. 11 in Ansicht ein Ausgleichsblech 17.
Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung zum Verlegen, Befestigen und/oder Verkleiden von haustechnischen Leitungen in Form eines beliebig an Bauteilen anbringbaren und mit Verkleidungselementen verkleidbaren rechteckigen Rahmens der aus einem Bausatz mit unterschiedlichen, zu einer Einheit mit variablen Kombinationsmaßen aus abstandsveränderlich ergänzbaren Elementen zusammengesetzt ist. Beim gezeigten Beispiel umfassen diese Elemente zwei Winkelstücke 10 mit breitem U-Profil die zwischen sich einen ungeteilten Längssteg 12 mit schmalem U-Profil einschließen, wobei deren Verbindung aus jeweils einer Reihe von Bohrungen 5a, 5b mit Abständen in Nonius-Teilung ausgebildet und mit einer steckbaren Klammer 16 in Schnellmontage zusammengefügt sind. Jedes dieser U-Profile weist zwei Schenkel 2,3 und einen diese verbindenden Steg 1 auf. Die Stege 1 weisen in bevorzugt gleichen Abständen angeordnete Ausnehmungen 6-6d auf, die beim gezeigten Beispiel als quergestellte Langlöcher ausgebildet sind. Die Stege können aber auch zylinderförmige Bohrungen oder längsgestellte Langlöcher aufweisen. In die freien Enden 7, 8 der Winkelstücke 10 sind Hybridwinkel 18 eingesetzt. Sie sind deshalb als Hybridwinkel bezeichnet, weil sie in einstückiger Ausbildung einerseits schmälere U-Profile 21, 22 zum Einfügen in die breiteren U-Profile der Winkelstücke 10 und andererseits breitere U-Profile 23, 24 zur Aufnahme des mit einem schmäleren U-Profil ausgestatteten teilbaren Längssteges 13 aufweisen. Dieser teilbare Längssteg 13 weist Abschnitte 4a-4d auf, welche jeweils mit einer Reihe von Bohrungen 5 an den Schenkeln 2, 3 ausgebildet sind. Diese Schenkel 2, 3 sind an Trennlinien x-x abschnittsweise durch Einschnitte geschwächt, so daß der Steg 13 an diesen Trennlinien x-x beispielsweise mit einer Blechschere abgeschnitten und somit der Steg 13 gekürzt werden kann. Gleiches gilt sinngemäß auch für das linksseitig in der Fig. 1 gezeigte Winkelstück 10, dessen vertikales Teil ebenfalls an Trennlinien x-x kürzbar oder biegbar mit Einschnitten in den Schenkeln ausgebildet ist.
Erfindungswesentlich ist der Rahmen 50 so ausgebildet, daß Außenseiten der Stege 1 und/ oder der Schenkel 2, 3 als Anlage- und/oder Befestigungsflächen für Verkleidungselemente 30 (Fig. 6) die Platten etc. oder als Anlage- und/oder Befestigungsflächen an Bauteilen 40 ausgebildet bzw. verwendbar sind.
Fig. 2 zeigt eine weitere Ausgestaltung des Rahmens 5 der Vorrichtung und unterscheidet sich von der Ausführung gemäß Fig. 1 dadurch, daß innerhalb des Rahmens 50 ein und fallweise mehrere als Zwischenträger eingesetzte Längsstege 12a eingebaut ist bzw. sind. Eine weitere Variationsmöglichkeit ergibt sich dadurch, daß dieser mit abgekanteten Enden 25, 26 auch in einer um 180 Grad gedrehten Lage eingebaut und horizontal oder vertikal in den Rahmen 50 eingepaßt werden kann. Der Längssteg 12a ist im gezeigten Beispiel als unteilbarer Steg mit festem Längsmaß gezeigt. Er kann aber auch entsprechend dem unteren Längssteg 13 abschnittsweise unterteilbar sein, und ist dann problemlos an unterschiedliche Längen anpaßbar. Weiterhin zeigt der Steg 12a eine fortlaufende Reihe von Langlöchern 25, welche eine problemlose Befestigung von Leitungen mittels Schellen etc. ermöglichen.
In der Fig. 3 ist die Vorrichtung in einer Ausbildung als Schachtabdeckung gezeigt. Sie besteht aus zwei Winkelhaltern 15 mit Anlage- und Befestigungsflächen der Stege 1 sowohl für die seitlichen Wandbereiche 41 als auch für die Verkleidungselemente 30. Die beiden Winkelhalter 15 sind mit einem Längssteg 12 über die Lochbereiche 5a, 5b in minutiöser Anpassung an die Schachtbreite durch die steckbaren Klammern 16 miteinander verbunden. Die Befestigung der Winkelhalter 15 in den Wandbereichen 41 erfolgt in an sich bekannter Art durch eingedübelte Bolzen 31. An den Stegen 1 der Winkelhalter 15 sind Verkleidungselemente 30 in Form von Kunststoffplatten oder Sperrholzplatten angeordnet. Weiterhin zeigt Fig. 3 an weiteren Winkelhaltern 15a, 15b angeordnete Leitungen 32. Diese Winkelhalter gehören wie die übrigen Elemente der Vorrichtung zum Bausatz als deren Hilfselemente. Weiterhin zeigt die Fig. 3 rein schematisch beispielsweise ein Abwasserrohr 25, welches mit nicht gezeigten Befestigungsschellen beispielsweise von der Decke 42 abgehängt sein kann.
In der Fig. 4 ist die Vorrichtung in Form einer Eckverkleidung gezeigt. Sie besteht aus zwei 45-Grad- Winkelstücken 11 und einem diese verbindenden kurzschenkligen, aus einem Teil eines teilbaren Längssteges 12 zusammengebogenen Eckwinkel 9 sowie aus einem kurzen Stück eines Längssteges 12 und einem daran angeordneten Verkleidungselement 30. Die Winkelstücke 11 sind mit Bolzen 31 bevorzugt unter Verwendung von Dübeln mit den Wandbereichen 41 fest verbunden. Das Verkleidungselement 30 kann seitlich mit Wandputz 34 sauber verputzt sein. Auf diese Weise verschwinden die beiden Leitungen 32 unsichtbar in einem sonst ungenutzten Eckbereich der Wände 41 und nehmen nahezu keinen besonderen Installationsplatz in Anspruch. Die Anordnung ist funktionell einwandfrei, problemlos anordenbar und besonders kostengünstig durch die Eckausnützung.
Die Ausbildung des hierfür verwendeten Winkelstückes mit 45-Grad-Winkel ist in der Fig. 5 gezeigt. Das Winkelstück hat im Stegbereich 1 zwei längsgestellte und ein quergestelltes Langloch 6 und an den Enden der Schenkel 2, 3 zwei Reihen mit Bohrungen 5.
Die Fig. 6 zeigt in vertikaler Einbausituation die Vorrichtung in Form eines Rahmens 50 in einer Ausbildung entsprechend der Fig. 1. Der Rahmen 50 setzt sich zusammen aus zwei Winkelstücken 19, die einerseits abstandsänderlich verbunden sind mit einem Längssteg 12 in der Seite der Wand 41 sowie unter Verwendung zweier Hybridwinkel 18 auf der Gegenseite mit einem Längssteg 13. Zur Stabilisierung der Lage stützt sich der Rahmen 50 im Abstand von der Wand 41 auf zwei Stützkonsolen 14 ab. Mit der Bezugsziffer 30 sind zwei Wandverkleidungselemente angedeutet, die aus Holzplatten oder Spanplatten, Kunststoffplatten etc. ebenso wie auch aus verzinkten Stahlblechplatten bestehen können. Der wandseitige Teil des Rahmens 50 ist mit zwei Bolzen 31 an der Wand 41 angedübelt.
Fig. 7 zeigt eine Stützkonsole 14 mit einem Eingriffs-U-Profil 44, dessen Schenkel 2, 3 mit Bohrungen 5 in Nonius-Teilung ausgebildet sind. Ein abgekantetes Befestigungsende 45 weist zwei Ausnehmungen 6 zur Befestigung an der Wand 41 auf.
Fig. 8 zeigt einen Befestigungswinkel 15 in perspektivischer Ansicht und zeigt die Anordnung der Ausnehmungen 6 auf dem Steg 1 sowie der Bohrungen 5 an den freien Enden.
Fig. 9 zeigt nochmals einen Winkelhalter 15 mit daran angeordneten Leitungen 32. Der Winkelhalter 15 ist mit Bolzen 31 in der Wand 41 fest verankert.
Fig. 10 zeigt eine Ausbildung eines Stützwinkels 19 als weiteres Hilfselement mit in dessen Steg 1 angeordneten Langlöchern 6 und an seinen Endbereichen Befestigungsbohrungen 5 in den Schenkeln 2 und 3.
Und schließlich zeigt Fig. 11 ein Ausgleichsblech 17, welches geringe Abstandsdifferenzen zwischen der Vorrichtung und einem Bauteil 40 bzw. zwischen der Vorrichtung und einem Verkleidungselement 30 ausgleicht.
Bezugszeichenliste
 1 Steg
 2 Schenkel
 3 Schenkel
 4 Abschnitt
 5 Bohrung
 6 Ausnehmung
 7 freiem Ende
 8 freies Ende
 9 Eckwinkel
10 Winkelstück 90°
11 Winkelstück 45°
12 Längssteg
13 Längssteg
14 Stützkonsole
15 Winkelhalter
16 Klammer
17 Ausgleichsblech
18 Hybridwinkelstück
19 Tragarm
20 Endbereich
21 U-Profil
22 U-Profil
23 U-Profil
24 U-Profil
25 Winkelende
26 Winkelende
27 Langloch
30 Verkleidungselement
31 Bolzen
32 Leitungen
33 Leitung
34 Wandputz
40 Bauteil
41 Wand
42 Decke
43 Schacht
44 Eingriffs-U-Profil
45 Befestigungsende
50 Rahmen

Claims (11)

1. Vorrichtung zum Verlegen, Befestigen und/oder Verkleiden von haustechnischen Leitungen für Wasser, Abwasser, Reizung, Strom und/oder Elektronik an Bauteilen (40) wie Wände (41), Decken oder Schächte (43), dadurch gekennzeichnet, daß diese einen Bausatz mit unterschiedlichen, jeweils zu einer Vorrichtungseinheit mit variablen Kombinations­ maßen abstandsveränderlich ergänzbaren Elementen (10 bis 19) umfaßt, wobei diese ineinanderfügbare breitere und schmälere U-Profile aufweisen, deren durch einen Steg (1) verbundene Schenkel (2, 3) Bereiche (4e-4d) mit jeweils einer Reihe von kongruenten Bohrungen (5) zur Schnellmontage mittels einsetzbaren Verbindungselementen (16) aufweisen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bausatz umfaßt
  • I) Hauptelemente
    • I.1) Winkelstück (10), 90°, breites U-Profil
    • I.2) Winkelstück (11), 45°, breites U-Profil
    • I.3) Längssteg (12), ungeteilt, schmales U-Profil
    • I.4) Längssteg (13), teilbar, schmales U-Profil, gerade Enden
    • I.5) Längssteg (13a), teilbar, schmales U-Profil, Winkelenden 90° umgebogen
    • I.6) Hybridwinkel (18), schmal/breites U-Profil
  • II) Hilfselemente
    • II.1) Stützkonsole (14)
    • II.2) Winkelhalter (15)
    • II.3) Steckklammern (16)
    • II.4) Ausgleichsblech (17)
    • II.5) Stützwinkel (19).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß Außenseiten der Stege (1) und/oder der Schenkel (2, 3) als Anlage- und/oder Befestigungsflächen für Verkleidungselemente (30) wie Platten etc. oder als Anlage- und/oder Befestigungsflächen an Bauteilen (40) ausgebildet bzw. verwendbar sind.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Steg (1) in bevorzugt gleichen Abständen angeordnete Ausnehmungen (6a-6d) aufweist, die als längs- oder quergestellte Langlöcher ausgebildet sind.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß daß jeweils ein Element (A) mit breitem U-Profil und ein Element (B) mit schmalem U-Profil mit variablen Kombinationsmaßen zusammenfügbare Moduln der Vorrichtung bildend mit Steckklammern (16) in den Bohrungen (5) verbindbar sind.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (5) einer Reihe mit Abständen in Nonius-Teilung angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß diese als geschlos­ sener Rahmen (50) aus zwei Winkelstücken (10) mit einem Längssteg (12) als Abstandshalter und die freien Enden (7, 8) der Winkelstücke (10) mit je einem Hybridwinkel (18) in Verbindung mit einem Längssteg (13) abstands­ veränderlich mittels Verbindungsstücken (16) zusammen­ fügbar sind.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (50) fallweise einen oder mehrere als Zwischenträger einge­ setzte Längsstege (12a) oder Querstege aufweist, die bevorzugt unteilbar ausgebildet und mit einer Reihe von Langlöchern (6a) versehen sind (Fig. 2).
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit zwei 45°- Winkelstücken (11) und einem diese verbindenden kurz­ schenkligen, aus einem Teil eines teilbaren Längssteges (12) zusammengebogenen Eckwinkel (9) sowie aus einem kurzen Stück eines Längssteges (12) zusammengesetzt ist und ein Verkleidungselement (30) als Eckverkleidung trägt.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit zwei Winkel­ haltern (15) und einem Längssteg (12) als Schachtabdeckung ausgebildet ist und die Stege (1) der Winkelhalter (15) als Anlage- und Befestigungsflächen sowohl für die seitli­ chen Wandbereiche (41) als auch für ein unteres Abdeck­ element (30) ausbebildet und verwendet sind.
11. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente (16) steck­ bare Drahtklammern sind.
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