DE19801104A1 - Siebrechen - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Siebrechen, der auf einem
Überlaufbauwerk lagerbar ist.
Solche Siebrechen werden an Überlaufeinrichtungen von
Regenrückhaltebecken montiert, damit in
Hochwassersituationen austretendes Abwasser nicht völlig
ungereinigt austritt.
Die Siebe herkömmlicher Siebrechen haben eine fest
vorgegebene Maschenweite, so daß kleinere Partikel nicht
festgehalten werden. Bei starken Regengüssen werden aber
gerade auch feine Partikel vom Wasser mitgeführt, die von
den herkömmlichen Siebrechen nicht erfaßt werden können.
Wählt man die Maschenweite des Siebes zu fein, verstopft es
in sehr kurzer Zeit, und der Siebrechen wirkt dann wie eine
Staumauer. Dem kann man abhelfen, indem man die wirksame
Filterfläche des Siebrechens so vergrößert, daß die Zeit,
bis das Sieb verstopft, genügend groß wird. Bei bekannten
Siebrechen (EP 0 614 397 B1) bewerkstelligt man dies, indem
das schräg angeordnete Sieb vor einer zusätzlichen Staukante
montiert wird, wodurch bis zum Erreichen der Überlaufhöhe
schon ein Stück der Siebfläche beaufschlagt wird. Selbst bei
aufwendigen Sieben erreicht man heute nur geringe
Verbesserungen bezüglich der Filterleistung für feine
Partikel. Es ist ferner aus DE 295 13 881 U1 ein
Überlaufbecken bekannt, bei dem ein Fangrechen und ein
Reinigungsrechen zu Zwecken der Reinigung des Fangrechens
mit Hilfe von Schwimmern in Abhängigkeit vom Wasserstand
geschwenkt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Siebrechen anzugeben,
der neben dem Grobschmutz auch Feinschmutz in möglichst
hohem Grade zurückhält, ohne daß das Sieb verstopft und der
die Abmessungen und die Kosten handelsüblicher Siebrechen
nicht überschreitet.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das
Sieb weitenverstellbar ist und daß die Lagerung so
ausgebildet ist, daß das Sieb um die Überlaufkante des
Überlaufbauwerks drehbar ist. Bei kleiner Überlaufhöhe kann
der Siebrechen damit schräg gestellt werden und die wirksame
Filterfläche des ganzen Siebrechens ist nutzbar. In diesem
Fall wird die Maschenweite des Siebes sehr fein eingestellt.
Steigt die Überlaufhöhe an, dann wird der Siebrechen
entsprechend aufgerichtet, bis er schließlich senkrecht
steht. Steigt die Überlaufhöhe dann noch immer, so kann die
Maschenweite des Siebes so lange vergrößert werden, bis der
Strömungswiderstand des Siebes klein genug ist und die
Überlaufhöhe konstant bleibt oder wieder abnimmt. Die größte
einstellbare Maschenweite entspricht dabei dem
vorgeschriebenen Wert für Überlaufsiebrechen. Dadurch ist
gewährleistet, daß immer eine genügend hohe Filterleistung
vorliegt und daß kein Wasser ungefiltert überläuft.
Während des Betriebes wird der erfindungsgemäße Siebrechen
in Abständen oder kontinuierlich von einer
Reinigungsvorrichtung gereinigt; der Schmutz fällt dabei
seitlich ab. Die Filterleistung des erfindungsgemäßen
Siebrechens verbessert sich gegenüber einem handelsüblichen
um die Masse derjenigen Feinpartikel, die in der Phase der
Feineinstellung am Sieb festgehalten werden. In der Phase
der Grobeinstellung arbeitet der Siebrechen wie ein
bekannter Siebrechen.
Bei einer ersten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
daß das Sieb in Richtung gegen den Wasserstrom drehbar ist.
Dadurch fällt der Schmutz beim Reinigen durch die
Schwerkraft ab.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß das
Sieb zwei aufeinanderliegende und gegeneinander
verschiebbare Lochbleche aufweist, die dergestalt
ausgebildet sind, daß die Löcher in einer Verschiebeposition
übereinander liegen und sich die effektive Lochweite durch
Verschieben der Lochbleche gegeneinander verändert. Da dabei
schon wenige Zehntel Millimeter Verschiebeweg einen
erheblichen Einfluß auf das Filterverhalten des Siebes
haben, ist in einer Weiterbildung der Erfindung ein im
wesentlichen spielfreier Verstellantrieb für die
Lochblechverschiebung vorgesehen. Damit kann die notwendige
Genauigkeit erreicht werden.
Um ein Festklemmen von kleinen Steinen in den Löchern des
Siebes zu verhindern, ist in einer Weiterbildung der
Erfindung vorgesehen, daß die Lochbleche jeweils weniger als
halb so dick sind, wie die kleinste Abmessung der Löcher.
Dadurch wird ein Verklemmen von Steinen fast vollständig
verhindert.
Damit das Sieb leicht und gründlich während des Betriebs
gereinigt werden kann, ist in einer weiteren Ausgestaltung
des erfindungsgemäßen Siebrechens mindesten ein
Bürstenschlitten vorgesehen, der stromauf montierbar ist,
der über dem Siebrechen verfahrbar ist und der einen
Abstreiferteil und einen Borstenteil aufweist. Mit dem
Abstreiferteil wird das Gros des Schmutzes von der
Oberfläche des Siebes entfernt. Mit den Borsten werden die
Löcher des Siebes gereinigt.
Da eine Linearführung des Bürstenschlittens unerläßlich ist,
Linearführungen aber aufwendig und teuer sind, ist in einer
weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Siebrechens
vorgesehen, daß die Bürstenschlitten von Gewindespindeln
antreibbar sind. Damit kann der Schlitten geführt und
angetrieben werden. Eine zusätzliche Führung kann entfallen.
Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß
die Bürstenschlitten oben an Rollen aufgehängt sind, die auf
einer Führungsschiene laufen. Dadurch ist gewährleistet, daß
die Bürstenschlitten in jeder Winkelstellung des Siebrechens
leichtgängig bewegt werden können.
Eine nächste Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die
Rollen zum übrigen Siebrechen schräg angeordnet sind. Die
mittlere Belastungsrichtung der Rollen kann somit in die
Symmetrieachse der Rollen gelegt werden. Die Rollen laufen
leicht und die Gefahr des Herausspringens der Rollen aus der
Führungsschiene wird geringer.
Bei einer anderen Ausgestaltung der Erfindung sind die
Bürstenschlitten unten mittels Gleitstücken geführt. Antrieb
und Aufhängung der Bürstenschlitten befinden sich somit
oberhalb des Wasserspiegels. Unterhalb des Wasserspiegels
sind keine drehenden Teile notwendig. Das vereinfacht die
Wartung erheblich und macht den Siebrechen billiger.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung zeichnet sich
dadurch aus, daß die Bürstenschlitten starr miteinander
verbunden sind und ein Fachwerk bilden. Der Antrieb aller
Bürstenschlitten kann auf diese Weise von einer einzigen
Stelle aus erfolgen, ohne daß die Bürstenschlitten
verkanten.
Eine andere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die
Bürstenschlitten über einen Kettentrieb antreibbar sind. Ein
derartiger Antrieb ist robust, genau und einfach
herstellbar.
Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist
vorgesehen, daß die Bürstenschlitten hydraulisch antreibbar
sind. Ein hydraulischer Antrieb hat den Vorteil, daß er
leicht und kompakt ist und dennoch große Kräfte erzeugen
kann. Außerdem ist ein solcher Antrieb problemlos unter
Wasser einsetzbar.
Bei einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
ist vorgesehen, daß der Abstand der Bürstenschlitten zu dem
Sieb einstellbar ist. Dadurch läßt sich der Verschleiß der
Borsten leicht ausgleichen und die Bürsten erbringen immer
eine gute Reinigungsleistung.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist
vorgesehen, daß die Verschiebestellung der Lochbleche
zueinander einstellbar ist. Dadurch ist gewährleistet, daß
immer eine definierte Maschenweite des Siebes vorliegt.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die
Verschiebestellung der Lochbleche in Abhängigkeit vom
Wasserstand derart regelbar ist, daß die effektive Lochweite
bei niedrigem Wasserstand kleinstmöglich ist und daß die
Lochweite beim größten noch von dem Siebrechen erfaßbaren
Wasserstand größtmöglich ist. Damit wird verhindert, daß-
von Ausnahmefällen abgesehen - Wasser über den Siebrechen
überlaufen kann, und ermöglicht, daß die Filterleistung für
den erfindungsgemäßen Siebrechen größtmöglich ist.
Eine andere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die
Winkelstellung des Siebes im Winkelbereich zwischen der
Horizontalen und der Senkrechten einstellbar ist. Damit kann
der erfindungsgemäße Siebrechen immer so gedreht werden, daß
die volle Siebfläche nutzbar ist. Um dabei den Betrieb des
Siebrechens automatisieren zu können, ist bei einer
Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß die
Winkelstellung des Siebes in Abhängigkeit vom Wasserstand
regelbar ist. Dabei ist vorzugsweise vorgesehen, daß die
Winkelstellung des Siebes derart regelbar ist, daß die
Oberkante des Siebes immer etwas über dem Wasserspiegel
liegt, bis das Sieb senkrecht steht. Damit steht immer die
volle Siebfläche zur Verfügung.
Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist
vorgesehen, daß das Sieb zwei, jeweils an zwei
gegenüberliegenden Rändern abgekantete, also im Querschnitt
u-förmige, ineinanderliegende Lochbleche aufweist, die an
einem Rahmen gegeneinander verschiebbar montiert sind, daß
das Sieb gegen den Wasserstrom gedreht werden kann und daß
die Reinigungsvorrichtung so angeordnet ist, daß das Sieb
während des Betriebs gereinigt werden kann. Damit ist ein
reibungsloser und im wesentlichen wartungsfreier und
automatisierter Betrieb möglich, da eine
schmutzunempfindliche und einfache Konstruktion vorliegt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
anhand mehrerer Figuren dargestellt und in der nachfolgenden
Beschreibung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Darstellung eines Ausführungsbeispiels des
erfindungsgemäßen Siebrechens in vier Ansichten,
Fig. 2 eine Skizze des Siebes eines erfindungsgemäßen
Siebrechens,
Fig. 3 eine Skizze des Siebrechens bei niedriger
Überlaufhöhe,
Fig. 4 eine Skizze desselben Siebrechens bei größter
zulässiger Überlaufhöhe,
Fig. 5 eine Detailskizze einer erfindungsgemäßen
Reinigungsvorrichtung,
Fig. 6 eine Skizze eines erfindungsgemäßen Siebrechens
während des Reinigungsvorganges,
Fig. 7 eine Detailskizze zweier bei dem erfindungsgemäßen
Siebrechen verwendeter Lochbleche,
Fig. 8 die Skizze eines in einem dicken Lochblech
eingeklemmten Steins,
Fig. 9 eine Skizze eines dünnen Lochblechs, durch das ein
Stein rutscht,
Fig. 10 eine Darstellung der Anteile der Feinfilterung am
gesamten Abwasseraufkommen bei einem Hochwasser und
Fig. 11 mehrere Darstellungen eines Ausführungsbeispiels des
erfindungsgemäßen Siebrechens mit geführten
Bürstenschlitten.
Gleiche Teile sind in den Figuren mit gleichen Bezugszeichen
versehen.
Fig. 1 zeigt das Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Siebrechens 1, der auf einem Überlaufbauwerk 2 mit einem
Lager 3 drehbar befestigt ist. Der Siebrechen 1 besteht aus
einem Sieb 4, einem Bürstenschlitten 5, der von zwei
Gewindespindeln 6a und 6b angetrieben wird und einer
Verstellvorrichtung 7 für das Sieb 4. Im Detail sind der
Abstreiferteil 5a und der Bürstenteil 5b dargestellt.
In Fig. 2 ist ein Ausführungsbeispiel des Siebes 4
skizziert. Das Sieb weist zwei Lochbleche 4a, 4b auf, die an
den seitlichen Kanten abgebogen und ineinandergelegt sind.
Die Lochbleche 4a, 4b sind in vertikaler Richtung
gegeneinander verschiebbar. Sie sind ferner so angeordnet,
daß die Löcher 8 in einer bestimmten Verschiebestellung zur
Deckung kommen. Auf diese Weise erhält man ein verstellbares
Sieb 4, dessen effektive Lochweite vom Verschiebemaß der
Lochbleche 4a, 4b abhängt.
Im Falle steigenden Hochwassers wird, wie in Fig. 3 gezeigt,
der Siebrechen 1 immer so weit gekippt, daß die ganze
Siebfläche gerade vom Abwasser 20 bedeckt ist und das
abfließende Wasser 21 immer komplett gefiltert wird. Die
Spannweite 10 des Siebrechens 1 bestimmt darum die maximal
zulässige Überfallhöhe 11. Fig. 4 zeigt die senkrechte
Stellung des Siebrechens. In dieser Stellung werden die
Löcher 8a, 8b in den Lochblechen 4a, 4b bei weiter
steigendem Wasser zur Deckung gebracht, so daß der
Strömungswiderstand des Siebes 4 kleinstmöglich wird und das
Abwasser 20 schneller durchströmen kann.
Ist das Sieb 4 verstopft, so wird die Reinigungsvorrichtung
5 von den Gewindespindeln 6 über das Sieb 4 gezogen. Der
Abstreifer 5a entfernt das grobe Rechengut 22 von dem
vorderen Lochblech 4a. Die Borsten 9 des Bürstenteils 5b
(Fig. 5) reinigen die Löcher 8a. Das Sieb ist danach wieder
durchlässig.
Das abgestreifte Rechengut 23 sinkt aufgrund der Schräglage
des Siebes 4, wie in Fig. 6 gezeigt, ab.
In Fig. 7 sind die beiden Lochbleche 4a, 4b noch einmal im
Querschnitt gezeigt. Wird das eine Lochblech 4a verschoben,
so ändert sich der Überdeckungsgrad der jeweils
gegenüberliegenden Löcher 8a, 8b und damit die effektive
Lochweite.
Fig. 8 zeigt die möglichen Folgen bei Verwendung eines
Lochblechs 4, dessen Dicke 12 größer ist als die kleinste
Abmessung 13 der Löcher 8: Die Löcher 8 setzen sich in
kurzer Zeit mit Partikeln 24 zu, die sich in den Löchern 8
verklemmen und nur sehr schwer wieder zu entfernen sind.
Verwendet man dagegen Lochbleche 4, die, wie anhand der Fig.
9 deutlich wird, weniger dick sind als etwa die Hälfte der
kleinsten Abmessung 13 der Löcher 8, so rutschen Partikel 24
dieser Größe 13 besser durch das Loch 8 hindurch.
Fig. 10 zeigt den Abwassermassenstrom Q als Funktion 30 der
Zeit t. Ausgehend vom normalen Durchfluß 31 steigt der
Massenstrom beispielsweise bei einem Gewitter sehr schnell
an. Ab der oberen Durchflußgrenze 32 des Überlaufbauwerks
läuft das Abwasser 20 über die Überlaufmauer 2. Der
Siebrechen 1 (Fig. 1) fängt in seiner feinsten Einstellung
fast alle Partikel aus dem Wasser. Steigt der Durchfluß über
die Durchsatzgrenze 33 des Siebrechens 1, so muß dieser auf
Grobfilterung umschalten. Ab dem Zeitpunkt gehen die feinen
Partikel ungefiltert ab. Bei sinkendem Durchfluß wird der
Siebrechen 1 wieder fein eingestellt und bleibt bis zum
Erreichen der Durchflußgrenze 32 in Betrieb. Der Gewinn an
fein gefilterter Abwassermasse entspricht also im Bild den
schraffierten Zwickelflächen 34. Die normal gefilterte
Abwassermenge entspricht der Fläche 35.
In Fig. 11 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel des
erfindungsgemäßen Siebrechens dargestellt. Der Antrieb der
Bürstenschlitten 5 erfolgt über einen Kettentrieb 6c. Die
Bürstenschlitten 5 sind durch ein Fachwerk 5c miteinander
verbunden. Oben sind die Bürstenschlitten 5 an Rollen 5d
aufgehängt, die auf einer Führungsschiene 5e laufen. Unten
sind sie mit Gleitstücken 5f geführt, die eine Schiene 4c
hintergreifen.
Claims (20)
1. Siebrechen, der auf einem Überlaufbauwerk lagerbar ist,
bestehend aus einem Sieb, einer Reinigungsvorrichtung und
einer Lagerung, dadurch gekennzeichnet, daß das Sieb (4)
mindestens ein Lochblech aufweist und daß die Lagerung (3)
so ausgebildet ist, daß das Sieb (4) um die Überlaufkante
(2a) des Überlaufbauwerks (2) drehbar ist.
2. Siebrechen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Sieb (4) in Richtung gegen den Wasserstrom drehbar ist.
3. Siebrechen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Sieb (4) zwei
aufeinanderliegende und gegeneinander verschiebbare
Lochbleche (4a), (4b) aufweist, die dergestalt ausgebildet
sind, daß die Löcher (8a), (8b) in einer Verschiebeposition
übereinander liegen und sich die effektive Lochweite durch
Verschieben der Lochbleche (4a), (4b) gegeneinander
verändert.
4. Siebrechen nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen
im wesentlichen spielfreien Verstellantrieb (7) für die
Lochblechverschiebung.
5. Siebrechen nach Anspruch 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lochbleche (4a), (4b) jeweils
weniger als halb so dick sind wie die kleinste Abmessung
(13) der Löcher (8a), (8b).
6. Siebrechen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsvorrichtung (5),
(6) mindestens einen Bürstenschlitten (5) aufweist, der
stromauf montierbar ist, der über dem Siebrechen (1)
verfahrbar ist und der einen Abstreiferteil (5a) und einen
Borstenteil (5b) aufweist.
7. Siebrechen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der mindestens eine Bürstenschlitten (5) von Gewindespindeln
(6a), (6b) antreibbar ist.
8. Siebrechen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bürstenschlitten (5) oben an
Rollen (5d) aufgehängt sind, die auf einer Führungsschiene
(5e) laufen.
9. Siebrechen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rollen (5d) zum übrigen Siebrechen (1) schräg angeordnet
sind.
10. Siebrechen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bürstenschlitten (5) unten
mittels Gleitstücken (5f) geführt sind.
11. Siebrechen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bürstenschlitten (5) starr
miteinander verbunden sind und ein Fachwerk (5c) bilden.
12. Siebrechen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bürstenschlitten (5) über
einen Kettentrieb (6c) antreibbar sind.
13. Siebrechen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bürstenschlitten (5)
hydraulisch antreibbar sind.
14. Siebrechen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Bürstenschlitten
(5) zu dem Sieb einstellbar ist.
15. Siebrechen nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verschiebestellung der Lochbleche
(8a), (8b) zueinander einstellbar ist.
16. Siebrechen nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschiebestellung der Lochbleche (8a), (8b) in
Abhängigkeit vom Wasserstand (11) derart regelbar ist, daß
die effektive Lochweite bei niedrigem Wasserstand (11)
kleinstmöglich ist und daß die Lochweite beim größten noch
von dem Siebrechen (1) erfaßbaren Wasserstand (10)
größtmöglich ist.
17. Siebrechen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelstellung des Siebes
(4) im Winkelbereich zwischen der Horizontalen und der
Senkrechten einstellbar ist.
18. Siebrechen nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß die Winkelstellung des Siebes (4) in Abhängigkeit vom
Wasserstand (11) regelbar ist.
19. Siebrechen nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die Winkelstellung des Siebes (4) derart regelbar ist,
daß die Oberkante des Siebes (4) immer etwas über dem
Wasserspiegel liegt, bis das Sieb (4) senkrecht steht.
20. Siebrechen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Sieb (4) zwei, jeweils an
zwei gegenüberliegenden Rändern abgekantete, also im
Querschnitt u-förmige, ineinanderliegende Lochbleche (4a),
(4b) aufweist, die an einem Rahmen gegeneinander
verschiebbar montiert sind, daß das Sieb (4) gegen den
Wasserstrom gedreht werden kann und daß die
Reinigungsvorrichtung (5), (6) so angeordnet ist, daß das
Sieb während des Betriebs gereinigt werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19801104A DE19801104C2 (de) | 1998-01-15 | 1998-01-15 | Siebrechen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19801104A DE19801104C2 (de) | 1998-01-15 | 1998-01-15 | Siebrechen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19801104A1 true DE19801104A1 (de) | 1999-07-29 |
| DE19801104C2 DE19801104C2 (de) | 2000-04-13 |
Family
ID=7854562
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19801104A Expired - Fee Related DE19801104C2 (de) | 1998-01-15 | 1998-01-15 | Siebrechen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19801104C2 (de) |
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