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DE19752800A1 - Verfahren zur Herstellung von kugelförmigen Kleinstmetallpartikeln - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von kugelförmigen Kleinstmetallpartikeln

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DE19752800A1 DE19752800A DE19752800A DE19752800A1 DE 19752800 A1 DE19752800 A1 DE 19752800A1 DE 19752800 A DE19752800 A DE 19752800A DE 19752800 A DE19752800 A DE 19752800A DE 19752800 A1 DE19752800 A1 DE 19752800A1
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    • B22F9/00Making metallic powder or suspensions thereof
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von kugelförmigen Kleinstmetallpartikeln mit Durchmessern vorzugsweise unterhalb 1 mm, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man wäßrige Lösungen der entsprechenden Metallsalze mit feinverteiltem weißen Phosphor in Kontakt bringt; die Erfindung betrifft ferner die entsprechenden Verfahrenserzeugnisse. Diese kugelförmigen Kleinstmetallpartikel sind vorzugsweise als Hohlkörper ausgebildet.
Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Herstellung von kugelförmigen Metallpartikeln mit Durchmessern von vorzugsweise unterhalb 1 mm, wobei die kugelförmigen Metallpartikel in ihrem Innern eine Schicht des entsprechenden Metallphosphids aufweisen und dabei als Hohlkörper ausgebildet sind.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform betrifft das erfindungsgemäße Verfahren eine solche Herstellung von kugelförmigen Metallpartikeln mit Durchmessern von vorzugsweise unterhalb 1 mm, wobei Abwässer, die die entsprechenden Metallsalze enthalten, eingesetzt werden.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform werden als wäßrige Lösungen, insbesondere als Abwässer, solche eingesetzt, die Kupfersalze bzw. Kupferionen enthalten.
Zum Stand der Technik ist folgendes auszuführen:
Es ist seit langem bekannt, daß weißer Phosphor mit wäßrigen Kupfersalzlösungen unter Bildung von Kupferphosphid und elementarem Kupfer reagiert (Annalen der Chemie und Pharmazie, F. Wales, J. Liebig, H. Kapp, III, 1851; Straub, Z. Anorg, Allg. Chem. 1903, 35, 460). Obwohl diese Reaktion weiteren Untersuchungen unterworfen wurde, konnte sie in ihrem Verlauf bis heute noch nicht eindeutig geklärt werden.
Auch die Einwirkung von weißem Phosphor auf andere Metalle, wie Silber und Blei, ist bereits seit langem Gegenstand von Untersuchungen gewesen (R.M. Birel und S.H. Diggs, J. Am. Chem. Soc. 36, 1904).
Die Fähigkeit des weißen Phosphors mit Metallverbindungen zu reagieren und diese zum Metall zu reduzieren bzw. in eine niedrigere Oxydations­ stufe zu überführen, ist allgemein bekannt. So ist es mit Hilfe des weißen Phosphors möglich, im Wasser in der Größenordnung von lediglich 1 ppm vorhandene Kupfersalz-Spuren zu metallischem Kupfer zu reduzieren. Aus diesem Grund hat man sich früher dieser Reaktion bedient, um in wäßrigen Lösungen vorliegende Kupferionen analytisch nachzuweisen.
Weißer Phosphor mit seiner großen Affinität zu in wäßrigen Lösungen vorhandenen Kupferionen und seine geringe Löslichkeit in Wasser (3 ppm bei 25 Grad C.) hat sich auch als ein geeignetes Mittel zur Abscheidung von Kupfer aus solchen Wässern erwiesen (Adolf Sieverts, Z. Anorg. Chem. 64, 29, 1909).
Verfahren zur Reinigung von mit Kupfersalzen und zusätzlich mit Kiesel­ säure, Aluminium oder Arsen verschmutztem Wasser sind bereits bekannt. So wird beim sogenannten Zementierverfahren hierfür Eisen­ schrott eingesetzt. Bei der sogenannten Neutralisationsmethode wird mit Hilfe einer Base gearbeitet. Beim Zementierverfahren kann ein erhebli­ cher Anteil des gelösten Kupfers wiedergewonnen werden, jedoch ist das so behandelte Wasser für landwirtschaftliche Zwecke nicht benutzbar. Bei der Neutralisationsmethode wird ein für landwirtschaftliche Nutzung brauchbares Wasser erhalten, jedoch ist die Ausbeute an wiedergewonne­ nem Kupfer unbefriedigend.
Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß man vorteilhafterweise gewerblich verwendbare kugelförmige Metallpartikel mit Durchmessern unterhalb 1 mm dadurch erhalten kann, daß man wäßrige Lösungen der entsprechenden Metallsalze mit feinverteiltem weißem Phosphor in Kon­ takt bringt. Vorzugsweise leitet man dabei diese wäßrigen Metallsalzlö­ sungen durch ein Bett aus feinverteiltem Phosphor. Der feinverteilte Phosphor liegt vorzugsweise als wäßrige Suspension vor.
Insbesondere eignet sich vorliegende Erfindung zur Herstellung von ku­ gelförmigen Kupferpartikeln mit Durchmessern von vorzugsweise un­ terhalb 1 mm.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird dabei kupfer­ salzhaltiges Abwasser eingesetzt, wobei in doppelter Weise ein sprung­ hafter fortschrittlicher und damit erfinderischer Effekt erzielt wird:
  • 1. Es findet eine Reinigung der kupfersalzhaltigen Abwässer statt;
  • 2. Es werden kugelförmige Kupferpartikelchen mit einem Durch­ messer von unterhalb 1 mm gewonnen, die einer vielfältigen tech­ nischen bzw. gewerblichen Verwertung zugeführt werden können, beispielsweise als Bestandteile von Schweiß-Stäben, als Legierungsbestandteile. Die Kupferpartikelchen können in Fluid- Form leicht im Unterdruck in Röhren über weite Entfernungen transportiert werden.
Eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen kugelförmigen Kupferpartikel mit Durchmessern unterhalb 1 mm weisen im Innern, ins­ besondere als innere Schalen-Schicht einen Belag von Kupferphosphid auf und eignen sich damit insbesondere auch als Inhaltsstoffe von Schweiß-Stäben.
Die Erfindung betrifft also auch ein solches Verfahren zur Herstellung von kugelförmigen Metallpartikeln, bei dem gleichzeitig eine Reinigung von Abwässern durchgeführt wird, die mit einem wasserlöslichen Salz oder Salzgemisch der Metalle, Kupfer, Silber, Gold, Platin, Palladium, Iridium, Osmium, Uran verunreinigt sind, wobei jeweils die Abwässer mit fein verteiltem weißem Phosphor in Kontakt gebracht werden.
Bei Abwässern, die zusätzlich zu den Metallsalzen ungelöste Verunreini­ gungen enthalten, empfiehlt es sich, sie einem Absetzbehälter zuzuführen und von abgesetzten Feststoffen zu dekantieren, bevor man sie mit dem Phosphor in Kontakt bringt.
Als Abwässer werden insbesondere solche eingesetzt, die die Metallsalze in Gestalt von Sulfaten, Phosphaten oder Chloriden enthalten.
Der erfindungsgemäß eingesetzte weiße Phosphor wird auf verschiedene Art und Weise in feinteiliger Form erhalten; beispielsweise wird er durch Vermischen des weißen Phosphors mit einem inerten Stoff, beispiels­ weise mit Sand erhalten.
Vorzugsweise verwendet man feinteiligen weißen Phosphor, der durch Eindüsen von geschmolzenem Phosphor in Wasser erhalten wurde, ins­ besondere in solches Wasser, in dem geringe Menge an Kupfersulfat ge­ löst sind.
Ferner ist auch ein weißer Phosphor geeignet, den man in einer dünnen Schicht auf einem feinteiligen inerten Feststoff aufgetragen hat.
Zur Erzielung einer gleichmäßigen Reinigungswirkung ist es zu empfeh­ len, daß man den feinteiligen weißen Phosphor, während er in Kontakt mit den Abwässern steht, dauernd oder zeitweise durchmischt. Dies kann dadurch bewirkt werden, daß man den Phosphor mit Hilfe von Ultraschall oder mechanischen Kräften in einen Schwebezustand überführt und in diesem Zustand hält.
Gegebenenfalls können vorteilhafterweise die Abwässer auch erwärmt werden, bevor sie mit dem Phosphor in Kontakt gebracht werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist insbesondere bei neutralen oder sauren Abwässern mit einem ,hohen Gehalt an löslichen Metallsalzen, inbesondere an Kupfersalzen anwendbar.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Reinigung von Abwässern angegeben; Anwendungsbeispiele der Herstellung von kugelförmigen Metallpartikeln mit Durchmessern unter 1 mm folgen später:
Beispiel 1 Abwasser aus einer Elektroraffinatanlage
Analyse vor erfindungsgemäßer Behandlung:
Cu 22,4 g/l
H 94,19 g/l als freie H2
SO4
pH 0,22
Analyse nach Behandlung:
Cu 0,005 g/l = 5 ppm
H 129,87 g/l als freie HsSO4
pH 0,25
Beispiel 2 Grubenabwasser
Analyse vor erfindungsgemäßer Behandlung:
Cu 0,3 g/l = 300 ppm
H 3,55 g/l als freie H2
SO4
pH 1,32
Cl 2,19 g/l
Analyse nach Behandlung:
Cu 0,002 g/l = 2 ppm
H 4,22 g/l als freie H2SO4
pH 1,32
Cl 2,22 g/l
Beispiel 3
Es wurde eine heiße wäßrige Lösung, die CuSO4 und NaCl bzw. HCl enthielt, mit weißem Phosphor behandelt.
Gemäß folgender Reaktionsgleichung wurde CuCl in sehr guter Ausbeute erhalten:
5 CuSO4 + 5 NaCl + P + 4 H2O → 5 CuCl + 5 NaHSO4 + H3PO4.
Es wurde weiter festgestellt, daß bei der erfindungsgemäßen Behandlung von Lösungen mit hohem Kupfergehalt Phosphor- und Schwefelsäure in einer zur Herstellung von Phosphatdüngern ausreichenden Menge anfallen. Es ist dabei möglich, die Phosphatdünger auf direktem Weg herzustellen, indem man die Säuren mit Apatit mischt.
Eine weitere Möglichkeit besteht in der erneuten Verwendung der sauren Lösungen zum Herauslösen von Kupfersalzen aus Mineralien. Bei ge­ eigneter Kreislaufführung der sauren Lösungen hat man sogar die Mög­ lichkeit, relativ reine Phosphorsäure zu gewinnen.
Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich schließlich auch zur Ent­ chlorierung von Wasser in der Kupferindustrie, wobei CuCl auf der Schicht aus weißem Phosphor abgeschieden wird. Die erfindungsgemäß erzielbaren Ausbeuten sind abhängig
  • a) vom Gehalt an gelöstem Sauerstoff,
  • b) vom Gehalt an Eisen-III-Salzen bzw. anderen leicht reduzierbaren Stoffen und
  • c) vom Auflösungsgrad des Phosphors in neutralem Medium.
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist abhängig von der verfügbaren Phosphoroberfläche sowie der Wassertemperatur. Die Reaktion ist exotherm. Bei der Behandlung einer konzentrierten Lösung von CuSO4 (15 g/l) wurde in der Experimentierkolonne ein deutlicher Temperatur­ anstieg festgestellt.
Überraschenderweise fallen also die Metallpartikelchen, beispielsweise die Kupferpartikelchen in Gestalt kleinster Kugeln mit einem Durch­ messer unterhalb 1 mm an, wenn man die oben beschriebenen wäßrigen Lösungen mit einem fein verteilten Phosphor in Kontakt bringt.
Es werden also bei diesem Verfahren kleinste Kügelchen erhalten, die in der Schwebe gehalten werden, d. h. nicht zu einem Klumpen zusammen­ wachsen. Dabei entstehen gegebenenfalls auch kleinste Phosphorkugeln, die mit einem gleichmäßigen Kupferbelag versehen sind.
Damit diese Kugeln nicht von oben ausfließendem Wasser mitgerissen werden, wurden in einer bevorzugten Ausführungsform Reaktoren ver­ wendet, bei denen oberhalb eines Trichters, in dem ein Rührwerk einge­ baut wurde, Prallplatten vorgesehen sind, die die Drehbewegung ab­ bremsen und die Teilchen zu einer leichten Schwebebewegung nach unten veranlassen. Gegebenenfalls können ferner Becken angeschlossen sein, da erfahrungs­ gemäß immer gewisse Feinanteile mitgerissen werden. Geringe Mengen von Feststoffen, die im Wasser vorhanden sind, durchlaufen das Kugel­ bett.
Im folgenden wird das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von kugelförmigen Metallpartikeln, das also vorteilhafterweise mit der Reini­ gung von Kupferionen-haltigen Abwässer kombiniert wird, an Hand eines Beispiels erläutert.
Beispiel 4
In einem sogenannten Fällungsreaktor der Gestalt, wie in der beiliegen­ den Figur angegeben ist, werden 200 kg an feinzerstäubtem weißem Pho­ sphor zugegeben, wobei die Phosphorpartikelchen im wesentlichen Kugelgestalt aufweisen und einen mittleren Durchmesser von 0,05 mm besitzen.
Es wurde Wasser mit einem Kupferionengehalt von 600-850 mg/l konti­ nuierlich durch den Reaktor mit einer Geschwindigkeit von 50 l/min. geleitet.
Der pH-Wert des einfließenden Wassers betrug etwa 2,8, der pH-Wert des ausfließenden Wassers betrug etwa 1,9.
Das Abwasser besaß einen Phosphorgehalt von etwa 140 ppm/l.
Der Gehalt an Schwebstoffen betrug beim Einlauf etwa 20 ppm/l und beim Ablauf etwa 16 ppm/l.
Der Kupfergehalt des Abwassers betrug in den ersten 10 Tagen etwa 20 ppm/l. Danach stieg der Kupfergehalt des Abwassers langsam an und belief sich am 15. Tag auf etwa 500 ppm/l. Dies bedeutet, daß der grö­ ßere Teil des Phosphors verbraucht war. 706 kg Trockenmasse konnten problemlos durch den Auslauf, der in der beiliegenden Figur (Zeichnung) mit A bezeichnet ist, aus dem Reaktor ausgetragen werden.
Eine Analyse der angefallenen kugelförmigen Kleinstpartikelchen, die einen Durchmesser von 0,01 bis 0,5 mm aufwiesen, ergab einen Kupfer­ gehalt von 85% und einen Phosphorgehalt von 7,2% (Gewichtsprozent). Es haben sich ferner in geringem Maß neben den kugelförmigen Kupferpartikelchen bzw. Kupferphospidpartikelchen Schwebstoffe abge­ setzt.
Die gewonnenen kugelförmigen Metallpartikelchen, die gegebenenfalls einen Gehalt bzw. eine innere Schale an Kupferphosphid aufweisen, können beispielsweise in Folge ihres niedrigen Schmelzpunktes direkt zum Verschweißen von Metallen verwendet werden und auch als Zusätze in der Pulvermetallurgie. Ferner können sie vollständig zu Kupfer­ phosphid umgewandelt werden.
Die erfindungsgemäßen Verfahrensprodukte lassen sich ferner leicht auf an sich bekannte Weise zu metallischem Kupfer verarbeiten.
In der Regel sind die erfindungsgemäßen kugelförmigen Metallpartikel­ chen innen hohl und besitzen eine relativ große Oberfläche, wodurch sie sich für den Fachmann zu weiteren Anwendungsweisen empfehlen.
Durch entsprechende Variierung des erfindungsgemäßen Verfahrens lassen sich auch reine Silber- oder Goldkugeln auf analoge Weise her­ stellen, ferner versilberte oder vergoldete Kupferkugeln.
Im folgenden wird ein weiteres Ausführungsbeispiel angegeben, das sich speziell auf die Herstellung der Kugeln bezieht:
Beispiel 5 a) Herstellung von fein verteiltem Phosphor
Weißer Phosphor wird in einem Behälter geschmolzen. Mittels einer Wasserstrahlpumpe, die mit warmem Wasser betrieben wird, wird so­ dann der Phosphor abgesaugt und mittels eines Wasserstrahls zerstäubt. Je nach Wasserdruck und Durchlauf an Phosphor können feine oder gröbere Kugeln hergestellt werden.
Die erhaltene Emulsion von Phosphor und Wasser wird in einen Behälter mit kaltem Wasser geleitet, damit die noch flüssigen Phosphorkugeln erstarren können.
Um zu verhindern, daß die Kugeln zusammenhaften, werden sie während des Erstarrens in Schwebe gehalten.
Sodann wird der Prozeß wie oben beschrieben im Reaktor gemäß beiliegender Figur durchgeführt.
b) Fällung von Kupfer
Das Kupfer setzt sich als metallisches Kupfer an der Oberfläche des Phosphors ab. Werden diese feinen Tröpfchen während des Prozesses nicht bewegt, so wächst das abgesetzte Kupfer zusammen und es bildet sich ein Klumpen, der immer undurchlässiger wird.
Deshalb haben wir bei unserer Pilotanlage in einem Trichter von unten das Wasser eingeleitet, so daß die Tropfen aufgewirbelt und in Schwebe gehalten wurden und zusätzlich haben wir noch mit einem mechanischen Rührer die Schlämme bewegt.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann beispielsweise in einem Fällungs­ reaktor durchgeführt werden, der in der beiliegenden Figur dargestellt ist.
Darin ist der gesamte Fällungsreaktor mit der Bezugszahl 1 bezeichnet.
Mit der Bezugszahl 2 sind Prallbleche, mit 3 ein Rührwerk, mit 4 die Rührwerksachse, mit 5 ein Elektromotor, der diese Achse und damit das Rührwerk antreibt, mit 6 die Zuleitung des kupferhaltigen Abwassers, mit 7 eine Entladungsleitung und mit 8 die Abwasserableitung bezeich­ net.

Claims (16)

1. Kugelförmige Kleinstmetallpartikel, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus wäßrigen Lösungen der entsprechenden Metallsalze, die mit fein verteiltem weißen Phosphor in Kontakt gebracht wurden, erhältlich sind.
2. Kugelförmige Kleinstmetallpartikel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Durchmesser unterhalb 1 mm aufweisen.
3. Kugelförmige Metallpartikel nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Außenschicht aus Metall und eine innere Füllung und/oder eine innere Schicht aus Metallphosphid aufweisen.
4. Kugelförmige Metallpartikel nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die wäßrigen Lösungen der entsprechenden Metallsalze aus Ab­ wässern bestehen.
5. Verfahren zur Herstellung von kugelförmigen Kleinstmetallpartikeln, dadurch gekennzeichnet, daß man wäßrige Lösungen der entsprechenden Metallsalze mit fein verteiltem weißen Phosphor in Kontakt bringt.
6. Verfahren zur Herstellung von kugelförmigen Metallpartikeln nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß man Abwässer mit einem Gehalt an entsprechenden Metallsalzen mit fein verteiltem weißen Phosphor in Kontakt bringt.
7. Verfahren nach Anspruch 5-6, dadurch gekennzeichnet, daß man die wäßrigen Lösungen der entsprechenden Metallsalze durch ein Bett aus fein verteiltem weißen Phosphor leitet.
8. Verfahren nach Anspruch 5-7, dadurch gekennzeichnet, daß der feinverteilte weiße Phosphor in Form einer wäßrigen Suspen­ sion angewendet wird.
9. Verfahren nach Anspruch 5-8, dadurch gekennzeichnet, daß man wäßrige Lösungen von Salzen der Metalle Kupfer und/oder Silber und/oder Gold und/oder Platin und/oder Palladium und/oder Iridium und/oder Osmium und/oder Uran mit fein verteiltem Phosphor in Kontakt bringt.
10. Verfahren nach Anspruch 5-9, dadurch gekennzeichnet, daß- man Abwässer einsetzt, die Metallsalze in Form von Sulfaten, Phosphaten und/oder Chloriden enthalten.
11. Verfahren nach Anspruch 5-10, dadurch gekennzeichnet, daß man einen solchen feinteiligen Phosphor einsetzt, den man durch Vermischen mit Sand erhalten hat.
12. Verfahren nach Anspruch 5-11. dadurch gekennzeichnet, daß man einen solchen weißen Phosphor einsetzt, den man durch Eindüsen von geschmolzenem Phosphor in Wasser erhalten hat.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß man den Phosphor durch Eindüsen in Wasser erhalten hat, in welchem Kupfersulfat gelöst ist.
14. Verfahren nach Anspruch 5-10, dadurch gekennzeichnet, daß man einen solchen Phosphor einsetzt, den man in einer dünnen Schicht auf einem feinteiligen inerten Feststoff aufgetragen hat.
15. Verfahren nach Anspruch 5-13, dadurch gekennzeichnet, daß man den feinteiligen Phosphor, während er in Kontakt mit den Abwässern steht, dauernd oder zeitweise durchmischt.
16. Verfahren nach Anspruch 5-13, dadurch gekennzeichnet, daß man den Phosphor mit Hilfe von Ultraschall oder mechanischen Kräften in einen Schwebezustand überführt.
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