[go: up one dir, main page]

DE19712739A1 - Fadenliefereinrichtung für intermittierenden Fadenverbrauch - Google Patents

Fadenliefereinrichtung für intermittierenden Fadenverbrauch

Info

Publication number
DE19712739A1
DE19712739A1 DE19712739A DE19712739A DE19712739A1 DE 19712739 A1 DE19712739 A1 DE 19712739A1 DE 19712739 A DE19712739 A DE 19712739A DE 19712739 A DE19712739 A DE 19712739A DE 19712739 A1 DE19712739 A1 DE 19712739A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
delivery
delivery device
peripheral portion
guide elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19712739A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Dieter Dipl Ing Plath
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sipra Patententwicklungs und Beteiligungs GmbH
Original Assignee
Sipra Patententwicklungs und Beteiligungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sipra Patententwicklungs und Beteiligungs GmbH filed Critical Sipra Patententwicklungs und Beteiligungs GmbH
Priority to DE19712739A priority Critical patent/DE19712739A1/de
Priority to US09/046,439 priority patent/US6145347A/en
Priority to ES009800674A priority patent/ES2154968B1/es
Priority to JP10079525A priority patent/JPH10273858A/ja
Publication of DE19712739A1 publication Critical patent/DE19712739A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/38Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B15/48Thread-feeding devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
  • Guides For Winding Or Rewinding, Or Guides For Filamentary Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Fadenliefervorrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
Bekannte Fadenliefervorrichtungen dieser Art (DE 35 06 552 A1, ES-PS 9 500 543, DE 94 00 778 U1) dienen insbesondere bei Strickmaschinen dem Zweck, bei intermit­ tierendem Fadenverbrauch entweder einen Faden mit möglichst kleiner Fadenspannung zu einer den Faden verbrauchenden Maschine zu liefern oder die Fadenzufuhr zu unter­ brechen. Dies ist z. B. bei Rundstrickmaschinen mit Ringelapparaten erforderlich, mit deren Hilfe an einer Strickstelle mehrere Fäden mit unterschiedlichen Eigenschaften, z. B. Farben, verarbeitet werden können. Dabei wird jeweils ein ausgewählter Faden geliefert und in die Stricknadeln der Strickmaschine eingelegt, während alle anderen Fäden desselben Ringelapparats aus dem Strickbereich herausgehalten und daher nicht in die Stricknadeln eingelegt werden. Der Wechsel von einem gerade gelieferten Faden auf einen anderen, nachfolgend zu liefernden Faden erfolgt in bekannter Weise (z. B. DE 195 11 949 A1 ) mit Hilfe von verschwenkbaren Fadenführerfingern sowie Schneid- und Klemm­ elementen und braucht daher dem Fachmann nicht näher erläutert werden. Alternativ können die beschriebenen Fadenliefervorrichtungen aber z. B. auch in Fällen angewendet werden, in denen irgendeinem Stricksystem mustergemäß nur ein einziger Faden zugeführt oder nicht zugeführt werden soll.
Zur Sicherstellung eines guten Fadentransports während der Fadenlieferphasen weisen die Fadenliefertrommeln der bekannten Fadenliefervorrichtungen zwei mit dem zu liefernden Faden wechselwirkende Umfangsabschnitte auf, die in axialer Richtung der Fadentrommel voneinander getrennt sind und die Möglichkeit schaffen, den Faden längs eines vergleichs­ weise großen Umfangswinkels mit den Reibflächen der Liefertrommel in Berührung zu bringen. Dagegen ist zur Herbeiführung eines schnellen Wechsels zwischen Lieferung und Nichtlieferung bzw. umgekehrt ein Steuerhebel mit zwei Führungselementen vorhanden, durch die der Faden, der in einer Lieferstellung des Steuerhebels längs des vergleichs­ weise großen Umfangswinkels an den beiden Umfangsabschnitten anliegt, in einer Nichtlieferstellung des Steuerhebels nur längs eines vergleichsweise kleinen Umfangs­ abschnitts mit der Fadentrommel wechselwirkt und daher nicht geliefert wird.
Da bei schnell laufenden Rundstrickmaschinen der Übergang zwischen maxmalem Fadenverbrauch und Fadenstillstand bzw. umgekehrt sehr schnell erfolgt, muß die Fadenliefervorrichtung außerdem so ausgebildet sein, daß sie bei einem erforderlichen Wechsel schnell anspricht. Hierzu ist der Steuerhebel in der Regel als Feder ausgebildet und so angeordnet, daß er bei stillstehendem Faden seine Nichtlieferstellung einnimmt. Beim Beginn eines Fadenverbrauchs seitens der Rundstrickmaschine od. dgl. wird der Steuerhebel dann gegen die Federkraft automatisch in seine Lieferstellung überführt, so daß der Faden geliefert wird, wohingegen der Steuerhebel bei endendem Fadenverbrauch durch die Federkraft automatisch wieder in die Nichtlieferstellung zurückbewegt wird.
Schließlich ist es bekannt, die Liefervorrichtung zur Berücksichtigung unterschiedlicher Fadeneigenschaften mit weiteren, manuell einstellbaren Führungselementen zu versehen, mit denen die Umfangswinkel, längs derer die Fäden mit den zweiten Umfangsabschnitten wechselwirken, verändert werden können (DE 35 06 552 A1).
Fadenliefervorrichtungen dieser Art weisen einige grundsätzliche Mängel auf. Für eine gute Fadenlieferung mit geringer Fadenspannung ist es beispielsweise erwünscht, mög­ lichst gute Reibflächen, d. h. solche mit hohen Reibwerten bzw. Reibungskoeffizienten bezüglich der verwendeten Fäden vorzusehen und die Fäden mit einem ausreichend großen Umfangswinkel an die Umfangsabschnitte anzulegen. Für einen schnellen Fadenstillstand beim Übergang der Fadenliefervorrichtung in die Nichtlieferstellung wären dagegen möglichst geringe Reibwerte und möglichst kleine Umfangswinkel erwünscht. Beides ist nicht optimal miteinander in Einklang zu bringen mit der Folge, daß die Fäden entweder nicht mit ausreichend kleiner Spannung geliefert werden können oder beim Übergang in die Nichtlieferstellung dazu neigen, am zweiten Umfangsabschnitt kleben zu bleiben und dich auf diesen aufzuwickeln, bis sie reißen. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß der mit dem zweiten Umfangsabschnitt erzielbare Vorteil der Schaffung einer bis zu doppelt so großen Fadenanlagefläche zumindest teilweise dadurch wieder zunichte gemacht wird, daß die Fäden durch die erforderlichen Führungs- und anderen Leitelemente mehrfach so stark umgelenkt werden, daß hohe Reibungen auftreten. Nachteilig ist schließlich auch, daß einer unter Umständen vorteilhaften Optimierung des Steuerhebels wegen der beengten Raumverhältnisse und aus anderen konstruktiven Gründen enge Grenzen gesetzt sind. Daher sind mit bekannten Fadenliefervorrichtungen der beschriebenen Art entweder keine ausreichend kleinen Fadenspannungen erzielbar oder Probleme bei schnellen Übergängen von der Lieferstellung in die Nichtlieferstellung aufgrund der beschriebenen Klebwirkung zu erwarten. Außerdem ergeben sich sowohl im Hinblick auf die Faden- Spannungen als auch auf die Klebeigenschaften ungewünschte Abhängigkeiten vom Fadenmaterial (z. B. Polyester, Acetat, Baumwolle), so daß häufig spezielle Anpassungen an das im Einzelfall gewählte Fadenmaterial erforderlich sind.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Fadenliefervorrichtung der eingangs bezeichneten Gattung so auszubilden, daß sie zu brauchbaren Fadenspannungen führt, das Aufspulen der Fäden auf die Umfangsabschnitte sicher vermeidet und dennoch weitgehend unabhängig vom verwendeten Fadenmaterial ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1.
Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß die oben erläuterten Nachteile weitgehend vermieden werden können, wenn die beiden Umfangsabschnitte nicht wie bisher identisch ausgebildet und/oder mit einem einzigen, zwei Führungselemente aufweisenden Steuerhe­ bel kombiniert sind, sondern entsprechend den gestellten Anforderungen unterschiedlich ausgebildet und/oder mit separaten Steuerhebeln kombiniert werden. Hierdurch ist es z. B. möglich, den ersten Umfangsabschnitt im Hinblick auf den Fadentransport und die gewünschten kleinen Fadenspannungen und den zweiten Umfangsabschnitt im Hinblick auf die Vermeidung ungewünschter Klebwirkungen zu optimieren.
Die Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Fadenliefervorrichtung;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Fadenliefervorrichtung nach Fig. 1 in einer Nichtliefer­ stellung;
Fig. 3 eine teilweise Hinteransicht der Fadenliefervorrichtung, und zwar von links in Fig. 2 her betrachtet;
Fig. 4 eine der Fig. 2 entsprechende Ansicht der Fadenliefervorrichtung, jedoch in einer Lieferstellung; und
Fig. 5 eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht einer zweiten Ausführungsform der erfin­ dungsgemäßen Fadenliefervorrichtung.
Fig. 1 bis 3 zeigen eine erfindungsgemäße, beispielsweise für einen Ringelapparat geeignete Fadenliefervorrichtung. Diese enthält eine Halterung 1, die an einem Ende mittels einer Schraube 2 an einer Montageschiene 3 einer einen Faden verbrauchenden Maschine, z. B. einer Rundstrickmaschine, befestigt werden kann. In der Halterung 1 ist eine Antriebswelle 4 drehbar gelagert, an deren nach oben aus der Halterung 1 heraus­ ragendem Ende zwei z. B. als Riemenscheiben ausgebildete Antriebsscheiben 5 und 6 koaxial und drehbar gelagert sind. Zwischen den beiden Antriebsscheiben 5 und 6 ist eine manuell schaltbare Kupplungsscheibe 7 koaxial und derart auf der Antriebswelle 4 gelagert, daß sie drehfest mit der Antriebswelle 4 verbunden ist, aber in Richtung einer gemeinsamen Drehachse 8 verschoben und dadurch wahlweise mit der Antriebsscheibe 5 oder der Antriebsscheibe 6 drehfest gekoppelt werden kann. Die beiden Antriebsscheiben 5 und 6 werden z. B. von üblichen Antriebselementen 9 und 10, z. B. Riemen- oder Zahnriemen, in Umdrehungen versetzt, wobei die Antriebselemente z. B. bei gleichem Durchmesser der Antriebsscheiben 5 und 6 mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und bei unterschiedlichen Durchmessern der Antriebsscheiben 5 und 6 mit gleichen Ge­ schwindigkeiten angetrieben werden können. Alternativ wäre es aber auch möglich, nur eine Antriebsscheibe vorzusehen, in welchem Fall sich die Antriebswelle 4 nur mit einer Drehzahl antreiben läßt.
An einem nach unten aus der Halterung 1 herausragenden Ende der Antriebswelle 4 ist wenigstens eine Fadenliefertrommel 11 befestigt, die einen ersten und einen zweiten, koaxialen Umfangsabschnitt 11a und 11b aufweist, der je eine Reibfläche für einen zu liefernden Faden 12 aufweist. Die beiden Umfangsabschnitte 11a und 11b sind in Richtung der Drehachse 8 voneinander getrennt. Die Fadenliefertrommel 11 ist Bestandteil einer ersten Fadenliefereinheit der Fadenliefervorrichtung. Da es sich im Ausführungsbeispiel um eine Fadenliefervorrichtung für einen Ringelapparat handelt, sind insgesamt vier derartige Fadenliefereinheiten vorgesehen, denen je eine von z. B. vier gleichartigen, koaxial untereinander auf der Antriebswelle 4 befestigten Fadenliefertrommeln 11, 14, 15 und 16 zugeordnet ist, wobei jede Fadenliefereinheit zur Lieferung jeweils eines von vier Fäden an die Rundstrickmaschine od. dgl. dient. Dabei ist in Fig. 1 nur noch ein der Fadenliefertrommel 16 zugeordneter Faden 17 gezeigt. Die vier Fadenliefertrommeln 11, 14, 15 und 16 sind im übrigen im wesentlichen identisch, so daß die Erfindung nachfolgend allein anhand der Fadenliefertrommel 11 erläutert wird.
Jede Fadenliefereinheit enthält außer einer zugehörigen Fadenliefertrommel 11, 14, 15 oder 16 eine zugeordnete Fadenleiteinrichtung. Da auch alle Fadenleiteinrichtungen im wesentlichen identisch ausgebildet sind, wird nachfolgend nur diejenige Fadenleiteinrich­ tung näher erläutert, die der die Fadenliefertrommel 11 aufweisenden und für die Liefe­ rung des Fadens 12 bestimmten Fadenliefereinheit zugeordnet ist. Diese Fadenleiteinheit enthält ein dem ersten Umfangsabschnitt 11a zugeordnetes Einlaufelement 18, ein dem zweiten Umfangsabschnitt 11b zugeordnetes Auslaufelement 19, zwei Führungselemente 20, 21 und zwei zusätzliche Leitelemente 22 und 23 (Fig. 3). Dabei sind die verschiedenen Elemente 18 bis 23 je nach Bedarf als geschlossene oder offene Ösen, Haken od. dgl. ausgebildet. Eine zusätzliche Öse 24 kann dazu dienen, den von einer Vorratsspule kommenden Faden dem Einlaufelement 18 zuzuführen.
Die Öse 24 ist im Ausführungsbeispiel in einer oberhalb der Fadentrommel 11 gelegenen, senkrecht zur Drehachse 8 angeordneten und an der Halterung 11 befestigten Platte 26 (Fig. 2) ausgebildet, die entsprechende Ösen für die übrigen Fäden (z. B. 17) aufweist. Dagegen sind die Ein- und Auslaufelemente 18, 19 und die Leitelemente 22, 23 in einer parallel zur Drehachse 8 angeordneten, ebenfalls an der Halterung 1 befestigten Platte 27 ausgebildet, die an der Rückseite der Fadenliefervorrichtung mit geringem Abstand von und im wesentlichen tangential zu den Fadenliefertrommeln 11, 14, 15 und 16 angeordnet ist und sich im wesentlichen über die ganze Länge des nach unten aus der Halterung 1 herausragenden Teils der Antriebswelle erstreckt.
Schließlich enthält die Fadenleiteinrichtung noch einen Steuerhebel 28, der z. B. aus einem dünnen Stahldraht hergestellt ist. Der Steuerhebel 28 ist mit seinem rückwärtigen Ende am Umfang einer kreisrunden Scheibe 29 (Fig. 2) und radial zu dieser befestigt, wobei die Scheibe 29 drehbar in einem Gehäuse 30 gelagert und ihre Drehachse parallel zur Drehachse 8 ausgerichtet ist. Am Umfang der Scheibe 29 greift außerdem das eine Ende einer z. B. als Zugfeder ausgebildeten Feder 31 an, deren anderes Ende starr im Gehäuse 30 fixiert ist. Am anderen Ende des Steuerhebels 28 sind die beiden Führungselemente 20, 21 angeordnet, die entweder aus ösenförmigen Umbiegungen des Stahldrahts oder entsprechenden Einsätzen bestehen können. Wie Fig. 1 zeigt, sind die Führungselemente 20, 21 z. B. auf einer Parallelen zur Drehachse 8 übereinander und so angeordnet, daß das Führungselement 20 dem Umfangsabschnitt 11a und das Führungselement 21 dem Umfangsabschnitt 11b zugeordnet ist.
Die Ein- und Auslaufelemente 18 und 19 und die Leitelemente 22 und 23 sind beim Betrieb der Fadenliefervorrichtung starr angeordnet, wobei die Platten 26, 27 bei Bedarf allerdings verstellbar mit der Halterung 1 verbunden sein können. Dagegen sind die Führungselemente 20, 21 beim Betrieb der Fadenliefervorrichtung beweglich gelagert, da der sie tragende Steuerhebel 28 zwischen einer aus Fig. 2 ersichtlichen Nichtlieferstellung und einer aus Fig. 4 ersichtlichen Lieferstellung hin- und hergeschwenkt werden kann.
Wie aus Fig. 1 bis 3 ersichtlich ist, ist der Faden 12 zwischen dem Einlaufelement 18 und dem Auslaufelement 19 so geführt, daß er zunächst mit dem ersten und dann mit dem zweiten Umfangsabschnitt 11a bzw. 11b der Fadenliefertrommel 11 wechselwirkt. Im Ausführungsbeispiel durchsetzt der Faden 12 nacheinander das Einlaufelement 18, das Führungselement 20, die Leitelemente 22 und 23, das Führungselement 21 und das Auslaufelement 19, wobei die Elemente 18, 20 und 22 zweckmäßig im wesentlichen in Höhe der Mittelebene des Umfangsabschnitts 11a und die Elemente 19, 21, 23 zweckmäßig im wesentlichen in Höhe der Mittelebene des Umfangsabschnitts 11b angeordnet sind. Außerdem wird der Faden 12, wie Fig. 3 zeigt, zwischen den Leitelementen 22 und 23 an der Rückseite der Platte 27 geführt. Weiterhin ist die Anordnung so getroffen, daß der Faden 12 bei in Nichtlieferstellung befindlichem Steuerhebel 28 zwischen dem Führungs­ element 20 und den Elementen 18 bzw. 22 einerseits und dem Führungselement 21 und den Elementen 19, 23 andererseits nur längs vergleichsweise kleiner Umfangswinkel (Fig. 2) mit den Umfangsabschnitten 11a, 11b in Berührung steht. Schließlich ist die Anordnung so getroffen, daß der Faden 12 bei in Lieferstellung befindlichem Steuerhebel 28 (Fig. 4) längs vergleichsweise großer Umfangswinkel mit den Umfangsabschnitten 11a, 11b in Berührung gelangt. Dies ist eine Folge davon, daß der Steuerhebel 28 in seiner Lieferstellung derart verschwenkt ist, daß die Führungselemente 20, 21 im Gegensatz zu Fig. 2 nicht auf einer von der Platte 27 abgewandten Seite der Fadenliefertrommel 11, sondern auf derselben Seite wie die Platte 27 und dadurch zwischen dem Leitelement 22 bzw. dem Auslaufelement 19 und der Fadenliefertrommel 11 liegen. Insbesondere ist aus einem Vergleich der Fig. 2 und 4 ersichtlich, daß der Faden 12 die zugehörigen Umfangs­ abschnitte 11a, 11b bei in Lieferstellung befindlichem Steuerhebel 28 z. B. längs eines Umfangswinkels von je ca. 180°, bei in Nichtlieferstellung befindlichem Steuerhebel 28 dagegen nur längs Umfangswinkeln von insgesamt etwa je 50° umschlingt.
Damit die Verschwenkung der Steuerhebel 28 in die eine oder andere Stellung nicht durch die Fadenliefertrommeln 11, 14, 15 bzw. 16 behindert wird, sind die Gehäuse 30 entsprechend Fig. 1 zweckmäßig axial oberhalb bzw. unterhalb der zugehörigen Fadenlie­ fertrommeln 11, 14, 15 bzw. 16 angeordnet, während die Führungselemente 20, 21 an um 90° umgebogenen Endabschnitten der Steuerhebel 28 ausgebildet sind.
Fadenliefervorrichtungen der beschriebenen Art sind allgemein bekannt (DE 35 06 552 A1, ES-PS 9 500 543, DE 94 00 778 U1) und brauchen daher nicht näher erläutert werden.
Bei den bekannten Fadenliefervorrichtungen sind die Umfangsabschnitte 11a, 11b im wesentlichen identisch ausgebildet. Demgegenüber wird nach einer Ausführungsform der Erfindung vorgeschlagen, den Umfangsabschnitten 11a, 11b unterschiedliche Fadenliefer­ eigenschaften zu geben. Insbesondere wird vorgeschlagen, dem in Fadenlaufrichtung ersten Umfangsabschnitt 11a bessere Fadenliefereigenschaften als dem nachfolgenden Umfangsabschnitt 11b zu geben. Unter der Bezeichnung "bessere Fadenliefereigen­ schaften" wird dabei verstanden, daß der erste Umfangsabschnitt 11a so ausgebildet wird, daß sich - weitgehend unabhängig vom verwendeten Fadenmaterial und von den Fadenlie­ fereigenschaften des zweiten Umfangsabschnitt 11b - günstige Reibungsverhältnisse ergeben. Insbesondere sollte der Faden 12 bei in Lieferstellung befindlichem Steuerhebel 28 so gut transportiert werden, daß das Verhältnis der Fadenspannung vor der Fadenliefer­ vorrichtung zur Fadenspannung hinter der Fadenliefervorrichtung wenigstens etwa 2,5 beträgt. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden, daß der Umfangsabschnitt 11a aus einem Material mit günstigen Reibungseigenschaften hergestellt oder mit einem solchen Material belegt wird. Als besonders vorteilhaft für diesen Zweck haben sich Materialien mit einer Shore-A-Härte von ca. 80 bis 100 erwiesen, insbesondere aus verschiedenen Kunststoffen, wobei die besten Ergebnisse bisher mit Polyurethan und einem Material erzielt wurden, das von der Fa. Bayer AG, Leverkusen, unter der Marke "Vulkollan" angeboten wird.
Außerdem kann es zweckmäßig sein, zumindest dem mit den Fäden in Berührung kom­ menden Teil des Umfangsabschnitts 11a, d. h. die eigentliche Reibfläche, als V-förmige Aufnahmenut auszubilden, wie in Fig. 1 auch für die dem Umfangsabschnitt 11a ent­ sprechenden, oberen Umfangsabschnitte der Fadenliefertrommeln 14, 15 und 16 darge­ stellt und in Verbindung mit der Fadenliefertrommel 14 durch das Bezugszeichen 33 angedeutet ist. Die Aufnahmenut 33 wird dabei vorzugsweise von zwei Wandteilen begrenzt, die einen Winkel von ca. 90° einschließen. Bei Anwendung der üblichen Herstellungstechniken für solche V-Nuten bildet sich dabei am Nutengrund ein Radius aus, der so groß ist, daß der Faden an keine Stelle innerhalb der Aufnahmenut 33 geklemmt wird, wie dies beispielsweise bei der Ausbildung von V-Nuten zur sicheren Mitnahme eines Keilriemens gerade erwünscht wäre. Erfindungsgemäß soll die Aufnahmenut 33 nicht dem Zweck dienen, den Faden einzuklemmen. Dadurch würde auf der Auslaufseite die Gefahr bestehen, daß sich der Faden nicht aus der Aufnahmenut 33 löst, sondern auf dem Umfangsabschnitt 11a aufgewickelt wird, was vermieden werden muß. Durch die Aufnahmenut 33 soll vielmehr erreicht werden, daß sich der Faden zumindest teilweise auch an die Nutenwandungen und daher an eine größere und mit größerer Drehzahl bewegte Reibfläche anlegt, als wenn er nur im Nutengrund oder am Grund einer flachen Nut aufliegen würde. Dieser Effekt kann noch dadurch gefördert werden, daß die Elemente 18, 20 und 22 so angeordnet werden, daß der Faden 12 nicht genau in der Sym­ metrieebene der Aufnahmenut 33 zu liegen kommt.
Durch alle oder einige dieser Maßnahmen kann der Umfangsabschnitt 11a im Sinne eines günstigen Fadentransports optimiert werden, wobei im Einzelfall die günstigsten Verhält­ nisse leicht durch Versuche ermittelt werden können. Dabei hat sich überraschend gezeigt, daß das vom Umfangsabschnitt 11a weglaufende Fadenteil trotz dieser Optimierung nicht zum Anhaften und Aufspulen neigt, was wahrscheinlich auf die dieses Fadenteil straff haltende Wirkung des zweiten Umfangsabschnitts 11b zurückzuführen ist.
Der zweite, in Fig. 1 untere Umfangsabschnitt 11b ist dagegen erfindungsgemäß grund­ sätzlich anders als der erste Umfangsabschnitt 11a ausgebildet. Zur Vermeidung des Festklebens der Fäden, insbesondere beim Verschwenken des Steuerhebels 28 in die Nichtlieferstellung, und damit zum schnellen Anhalten des Fadens 12 immer dann, wenn er von der Rundstrickmaschine nicht mehr verbraucht wird, hat sich beispielsweise als zweckmäßig erwiesen, denjenigen Teil des Umfangsabschnitts 11b, der die mit dem Faden 12 in Berührung kommende Reibfläche aufweist, als Flachrille auszubilden. Dies ist in Fig. 1 auch für alle unteren, dem Umfangsabschnitt 11b entsprechenden Umfangsabschnit­ te dargestellt, wobei die flache Aufnahmenut des dem Umfangsabschnitt 11b entsprechen­ den Abschnitts der Fadenliefertrommel 14 mit dem Bezugszeichen 34 bezeichnet ist. Dadurch hat der Faden 12 unabhängig von seiner Ausrichtung immer nur mit dem Boden der Aufnahmenut 34 Kontakt, so daß er nur wenig zum Kleben neigt, sich auch beim Verschwenken des Steuerhebels 28 in die Nichtlieferstellung sofort vom Nutengrund löst und dadurch den zum schnellen Anhalten des Fadens 12 erforderlichen Schlupf auf dem Umfangsabschnitt 11b ermöglicht. Dieser Effekt kann alternativ dadurch erreicht oder zusätzlich dadurch gefördert werden, daß der Umfangsabschnitt 11b aus einem Material mit im Vergleich zum ersten Umfangsabschnitt 11a schlechteren Liefereigenschaften hergestellt oder mit einem solchen Material belegt wird. Beispiele für solche Materialien sind insbesondere verschiedene, vergleichsweise weiche Gummisorten mit Shore-A-Härten von z. B. 50 oder weniger.
Durch alle oder einige dieser Maßnahmen kann der Umfangsabschnitt 11b im Sinne eines günstigen Verhaltens beim Übergang auf die Nichtlieferstellung optimiert werden, wobei im Einzelfall die günstigsten Verhältnisse leicht durch Versuche ermittelt werden können. Die Tatsache, daß der zweite Umfangsabschnitt 11b dadurch unter Umständen erheblich schlechtere Fadenliefereigenschaften erhält, ist für die Zwecke der Erfindung wenig kritisch, da der Hauptteil des Fadentransports von dem dafür optimierten ersten Umfangs­ schnitt 11a übernommen wird. Auch beim Übergang von der Nichtlieferstellung in die Lieferstellung haben sich bisher keine nachteiligen Wirkungen gezeigt.
Überraschend haben Versuche ergeben, daß eine erfindungsgemäß gestaltete Fadenliefer­ vorrichtung auch dann problemlos funktioniert, wenn stark zum Kleben neigende Fäden wie z. B. Acetatfäden verwendet werden. Außerdem wird auch beim Anwendung solcher Fäden eine ausreichende Reduzierung der Fadenspannung m Fadenlaufrichtung hinter der Fadenliefervorrichtung erreicht.
Die Anwendung eines beide Führungselemente 20, 21 tragenden Steuerhebels 28 hat Vorteile, aber auch Nachteile. Vorteilhaft ist, daß sich ein ruhiger Fadenverlauf ergibt und der Steuerhebel 28 wenig Neigung besitzt, ständig zwischen seiner Lieferstellung und seiner Nichtlieferstellung hin- und herzuwandern. Nachteilig ist, daß das dem ersten Umfangsabschnitt 11a zugeordnete Führungselement 20 eine schnelle Verschwenkung der Steuerhebels 28 in die Nichtlieferstellung behindert. Da die Fadengeschwindigkeit an einer in Fadenlaufrichtung hinter der Fadenliefervorrichtung gelegenen Stelle durch den Fadenverbrauch in der Rundstrickmaschine oder dgl. intermittierend gesteuert wird, wirkt sich ein Nachlassen des Fadenverbrauchs auf das vom Führungselement 21 geführte Fadenteil sofort aus, während sich das Nachlassen des Fadenverbrauchs auf das vom Führungselement 20 geführte Fadenteil erst nach einer gewissen Verzögerung auswirken kann, weil dieses Fadenteil durch die Wirkung des zweiten Umfangsabschnitts 11b zunächst noch etwas straff gehalten wird. Daher kann der Steuerhebel 28 nicht so schnell zurückschwenken, wie es der Fall wäre, wenn er nur das Führungselement 21 tragen würde, und es besteht die Gefahr, daß der Faden trotz Beendigung des Fadenverbrauchs noch eine kurze Zeitlang weiter gefördert wird, wodurch er entweder auf den Umfangs­ abschnitt 11b aufgewickelt wird oder zwischen der Liefervorrichtung und der Rund­ strickmaschine oder dgl. eine ungewünschte Fadenschleife bildet.
Um auch diesen Effekt zu vermeiden, kann alternativ oder zusätzlich vorgesehen sein, die beiden Führungselemente 20, 21 an je einem separaten Steuerhebel 28a, 28b anzubringen, wie in Fig. 5 anhand einer Fadenliefervorrichtung gezeigt ist, die im Gegensatz zu Fig. 1 nur die beiden Liefertrommeln 11 und 15 aufweist. Dadurch wird zwar die Zahl der Steuerhebel 28 verdoppelt, was mit einem erhöhten konstruktiven Aufwand verbunden ist. Ein wesentlicher Vorteil dieser Maßnahme besteht jedoch darin, daß das dem unteren Umfangsabschnitt 11b zugeordnete Führungselement 21 beim Nachlassen des Fadenver­ brauchs zusammen mit dem ihm zugeordneten Steuerhebel 28b abrupt und unabhängig davon in die Nichtlieferstellung zurückschwenken kann, ob zu diesem Zeitpunkt auch die Fadenspannung im Bereich des ersten Umfangsabschnitts 11a bereits ein Zurückschwenken des das Führungselement 20 tragenden Steuerhebels 28a erlaubt. Bei dieser Ausführungs­ form der Erfindung wäre es sogar möglich, auch den zweiten Umfangsabschnitt 11b im Sinne einer guten Fadenlieferung auszubilden, d. h. mit einer Reibfläche aus Polyurethan oder Vulkollan und ggf. einer V-Nut zu versehen, weil in diesem Fall das schnelle Zurückschwenken des zweiten Steuerhebels 28b das Festkleben des Fadens auf dem zweiten Umfangsabschnitt 11b weitgehend verhindert. Dabei ist klar, daß in diesem Fall beide Steuerhebel 28a, 28b durch je eine der Feder 31 entsprechende Feder in die Nichtlieferstellung vorgespannt sind. Im übrigen entspricht die Ausführungsform nach Fig. 5 der nach Fig. 1, wobei für gleiche Teile dieselben Bezugszeichen verwendet sind.
Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, das sich auf vielfache Weise abwandeln läßt. Beispielsweise ist es möglich, die Umfangsabschnitte 11a, 11b und die Liefertrommeln 11, 14, 15 und 16 anders als dargestellt anzuordnen und auszubilden, insbesondere einen einzigen Trommelkörper vorzusehen, der alle für einen Ringelapparat benötigten Umfangsabschnitte besitzt. Außerdem können mehr oder weniger als vier Fadenliefertrommeln 11, 14, 15 und 16 vorgesehen werden. Bei manchen Anwendungsfällen ist auch bereits eine einzige Fadenliefertrommel ausreichend. Weiterhin ist es möglich, andere Konstruktionen für den Steuerhebel und andere Positionen für seine Liefer- und Nichtlieferstellung vorzusehen. Auch der Fadenverlauf zwischen den beiden Führungselementen 20, 21 kann anders als dargestellt sein. Außerdem ist es vorteilhaft, die Drehzahl der Antriebswelle 4 so zu wählen, daß die Fadenliefervorrichtung auch bei der Förderung des Fadens immer mit einem gewissen Mindestmaß an Schlupf arbeitet, d. h. die Umfangsgeschwindigkeit der Umfangsabschnitte 11a, 11b größer als die größte Geschwindigkeit ist, die von der den Faden verbrauchenden Maschine bei maximalem Verbrauch gefordert wird. Als vorteilhaft hat sich erwiesen, die Umfangsgeschwindigkeit der Umfangsabschnitte 11a, 11b um wenigstens etwa 30% größer als die größte geforderte Geschwindigkeit zu wählen, obwohl klar ist, daß die günstigste Drehzahl im Einzelfall anhand von Versuchen zu ermitteln ist. Weiter sind die Reibwerte für die Umfangs­ abschnitte 11a, 11b variabel, wobei sich für die Umfangsabschnitte 11a Reibwerte bis zu 0,7 als brauchbar erwiesen haben, während höhere Reibwerte wenig Vorteil bringen, während die Reibwerte für die Umfangsabschnitte 11b etwa bei 0,3 liegen können. Dagegen hat sich für die Umfangswinkel ergeben, daß in der Lieferstellung oberhalb von 200° keine wesentlichen Verbesserungen eintreten, während in der Nichtlieferstellung möglichst Umfangswinkel von weniger als 90° vorhanden sein sollten. Schließlich versteht sich, daß die einzelnen Merkmale der Erfindung auch in anderen als den dargestellten und beschriebenen Kombinationen vorgesehen werden können.

Claims (12)

1. Fadenliefervorrichtung für intermittierenden Fadenverbrauch mit wenigstens einer eine drehbare Fadenliefertrommel (11) und eine Fadenleiteinrichtung aufweisenden Fadenliefer­ einheit, wobei die Fadenliefertrommel (11) einen ersten und einen zweiten, je eine Reibfläche für einen zu liefernden Faden (12) bildenden Umfangsabschnitt (11a, 11b) enthält, wobei die Fadenleiteinrichtung ein dem ersten Umfangsabschnitt (11a) zugeord­ netes Einlaufelement (18), ein dem zweiten Umfangsabschnitt (11b) zugeordnetes Auslauf­ element (19) und zwei bewegliche, je einem der Umfangsabschnitte (11a, 11b) zugeordnete Führungselemente (20, 21) für den Faden (12) aufweist, und wobei der Faden (12) mittels der Führungselemente (20, 21) so zwischen dem Einlaufelement (18) und dem Auslauf­ element (19) führbar ist, daß er nacheinander mit dem ersten und mit dem zweiten Umfangsabschnitt (11a, 11b) wechselwirkt und in einer Lieferstellung der Führungs­ elemente (20, 21) längs eines größeren Umfangswinkels als in einer Nichtlieferstellung der Führungselemente (20, 21) am zugeordneten Umfangsabschnitt (11a, 11b) anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß den beiden Umfangsabschnitten (11a, 11b) unterschiedliche Fadenlie­ fereigenschaften und/oder an zwei separaten Steuerhebeln (28a, 28b) angebrachte Füh­ rungselemente (20, 21) zugeordnet sind.
2. Fadenliefervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Umfangsabschnitt (11a) bessere Fadenliefereigenschaften als der zweite Umfangsabschnitt (11b) aufweist.
3. Fadenliefervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibfläche des ersten Umfangsabschnitts (11a) als V-förmige Aufnahmenut (33) für den Faden (12) ausgebildet ist.
4. Fadenliefervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auf­ nahmenut (33) einen Winkel von ca. 90° einschließt.
5. Fadenliefervorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibfläche des ersten Umfangsabschnitts (11a) aus Polyurethan oder Vulcollan gebildet ist.
6. Fadenliefervorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibfläche des ersten Umfangsabschnitts (11a) aus einem Material mit einer Shore-A-Härte von 80 bis 100 gebildet ist.
7. Fadenliefervorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibfläche des zweiten Umfangsabschnitts (11b) als Flachrille (34) ausgebildet ist.
8. Fadenliefervorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibfläche des zweiten Umfangsabschnitts (11b) aus einem gummiartigen Material gebildet ist.
9. Fadenliefervorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Führungselemente (20, 21) an einem gemeinsamen Steuerhebel (28) angebracht sind.
10. Fadenliefervorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuer­ hebel (28) durch eine Feder (31) in eine Stellung vorgespannt ist, in der die beiden Führungselemente (20, 21) ihre Nichtlieferstellung einnehmen.
11. Fadenliefervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Umfangsabschnitte (11a, 11b) im wesentlichen identische Fadenliefereigenschaften aufweisen und die beiden Führungselemente (20, 21) an zwei separaten Steuerhebeln (28a, 28b) ausgebildet sind.
12. Fadenliefervorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Steuerhebel (28a, 28b) durch je eine Feder (31) in eine Stellung vorgespannt sind, in der das an ihnen angebrachte Führungselement (20, 21) die Nichtlieferstellung einnimmt.
DE19712739A 1997-03-26 1997-03-26 Fadenliefereinrichtung für intermittierenden Fadenverbrauch Ceased DE19712739A1 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712739A DE19712739A1 (de) 1997-03-26 1997-03-26 Fadenliefereinrichtung für intermittierenden Fadenverbrauch
US09/046,439 US6145347A (en) 1997-03-26 1998-03-24 Thread supplying device for intermittent thread consumption
ES009800674A ES2154968B1 (es) 1997-03-26 1998-03-25 Dispositivo alimentador de hilo para consumo de hilo intermitente.
JP10079525A JPH10273858A (ja) 1997-03-26 1998-03-26 糸消費を断続化する糸供給デバイス

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712739A DE19712739A1 (de) 1997-03-26 1997-03-26 Fadenliefereinrichtung für intermittierenden Fadenverbrauch

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19712739A1 true DE19712739A1 (de) 1998-10-01

Family

ID=7824713

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712739A Ceased DE19712739A1 (de) 1997-03-26 1997-03-26 Fadenliefereinrichtung für intermittierenden Fadenverbrauch

Country Status (4)

Country Link
US (1) US6145347A (de)
JP (1) JPH10273858A (de)
DE (1) DE19712739A1 (de)
ES (1) ES2154968B1 (de)

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10006599A1 (de) * 2000-02-15 2001-08-23 Memminger Iro Gmbh Friktionsfournisseur mit Vibrationsanregung
CN100547139C (zh) * 2006-04-28 2009-10-07 陈仁惠 不规则送纱装置
JP2010285734A (ja) 2009-05-13 2010-12-24 Precision Fukuhara Works Ltd 丸編機における糸送り装置
ITTO20120435A1 (it) 2012-05-17 2013-11-18 Lgl Electronics Spa Alimentatore di filato a tamburo rotante per macchine tessili.
ITTO20120805A1 (it) 2012-09-17 2014-03-18 Lgl Electronics Spa Alimentatore di filato a tamburo rotante per lavorazioni tessili con selezione del filato.
ITTO20130017A1 (it) 2013-01-10 2014-07-11 Lgl Electronics Spa Gruppo di alimentazione di filato per macchine tessili.
CN103966753B (zh) * 2013-01-29 2016-08-17 陈仁惠 可微调绕纱疏密度的送纱装置
CN105463684B (zh) * 2014-08-26 2018-06-29 陈仁惠 双臂双导纱眼的导纱装置
CN105671775B (zh) * 2014-11-20 2017-12-26 陈伯霖 双臂拨纱导纱装置
CN108978016A (zh) * 2018-09-17 2018-12-11 伊婕 一种针织机用送纱装置

Family Cites Families (14)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE177577C (de) *
CH454697A (de) * 1967-09-26 1968-04-15 Schaerer Maschf Fadenlieferwerk
GB1578661A (en) * 1978-01-17 1980-11-05 Stibbe Ltd Circular knitting machines
CS217859B1 (en) * 1981-02-13 1983-01-28 Jan Trnka Facility for compulsory feeding of the thread
JPS57139542A (en) * 1981-02-17 1982-08-28 Fukuhara Seiki Seisakusho Yarn sending apparatus of positive type in circular knitting machine
JPS60188272A (ja) * 1984-03-06 1985-09-25 Fukuhara Seiki Seisakusho:Kk 編機における積極型の糸送り装置
JPH0733621B2 (ja) * 1988-03-18 1995-04-12 株式会社福原精機製作所 丸編機における積極型の糸送り装置
DE3908012A1 (de) * 1989-03-11 1990-09-13 Sobrevin Liefervorrichtung fuer laufende faeden
JP2511073Y2 (ja) * 1989-05-15 1996-09-18 株式会社福原精機製作所 丸編機
JP2700135B2 (ja) * 1989-12-11 1998-01-19 株式会社福原精機製作所 丸編機
US5388747A (en) * 1993-06-03 1995-02-14 Chen; Jen-Hui Positive yarn feeding device
DE9400778U1 (de) * 1994-01-18 1994-03-03 Shieh, Meei-Ju, Sanchung, Taipeh Farbwechseleinheit für den Fadenführungsmechanismus einer Rundstrickmaschine
DE19511949B4 (de) * 1995-03-31 2009-10-15 Sipra Patententwicklungs- Und Beteiligungsgesellschaft Mbh Strickmaschine und Fadenwechselvorrichtung
US5669245A (en) * 1996-03-08 1997-09-23 Shieh; Meei-Ju Yarn feeding device of a circular knitting machine

Also Published As

Publication number Publication date
JPH10273858A (ja) 1998-10-13
US6145347A (en) 2000-11-14
ES2154968B1 (es) 2001-11-16
ES2154968A1 (es) 2001-04-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0177797B1 (de) Fadenspeicher und -liefervorrichtung, insbesondere für Textilmaschinen
DE102019129966B3 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Aufwickeln eines Fadens
CH649065A5 (de) Vorrichtung zum aufspulen eines garnes auf eine garnspule.
DE3506552A1 (de) Garnzufuhrvorrichtung fuer die zwangslaeufige garnzufuhr zu einer strickmaschine
DE2634817C3 (de) Vorrichtung zum Erzeugen eines selbsttätig hin- und hergehenden Vorschubs
DE102011053824B3 (de) Fadenliefergerät zur Zufuhr eines Fadens zu einer Textilmaschine
CH636651A5 (de) Vorrichtung an einer spinnmaschine zum einwachsen eines garnes.
DE4434566C2 (de) Paraffiniereinrichtung
DE2642183C2 (de) Fadenliefervorrichtung, insbesondere für Strickmaschinen
DE19712739A1 (de) Fadenliefereinrichtung für intermittierenden Fadenverbrauch
CH655079A5 (de) Verfahren und vorrichtung zum verbinden von textilfaeden durch spleissen mittels druckluft.
CH650098A5 (de) Vorrichtung zum wickeln eines drahtes auf einen kern.
DE3415459A1 (de) Garnzufuhrvorrichtung
DE3035880A1 (de) Vorrichtung und verfahren zum wickeln von garn von einem vorrat zu einem garnkoerper
DE10219537B4 (de) Fadenliefergerät
DE4116497B4 (de) Fadenliefervorrichtung
DD222363A5 (de) Fadenzufuhreinrichtung fuer strick- oder wirkmaschinen
DE20103758U1 (de) Vorrichtung zum Ein- und/oder Ausschleusen von Fördergut
DE3029452C2 (de)
DE2711439A1 (de) Faden-zubringer fuer eine fadenverarbeitungsmaschine o.dgl.
DE2011298A1 (de) Garn-Spulmaschine
DE2025149A1 (de) Vorrichtung zur Querführung eines auf ein sich drehendes Glied zulaufenden Garnfadens
EP0188636A1 (de) Vorrichtung zum Speichern von fadenförmigem Material
DE4115339B4 (de) Spulhülse
DE3002988C2 (de)

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8131 Rejection