DE2025149A1 - Vorrichtung zur Querführung eines auf ein sich drehendes Glied zulaufenden Garnfadens - Google Patents
Vorrichtung zur Querführung eines auf ein sich drehendes Glied zulaufenden GarnfadensInfo
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Description
Leesona Corporation
Warwick, R.I., V.St.A. 2 2. Mai 1970
Vorrichtung zur Querführung eines auf ein sich drehendes Glied zulaufenden Garnfadens
Die Erfindung betrifft eine Spulmaschine mit einer verbesserten Querführungseinrichtung bzw. einem Changierapparat
zur Führung eines Garnfadens auf einen Aufnahmewickel, insbesondere
bei hohen Spulgeschwindigkeiten in der Größenordnung von etwa 5ο000 - 6.000 m/min und mehr.
Der in der folgenden Beschreibung und in den Ansprüchen verwendete Ausdruck "Garn" soll in seinem allgemeinen Sinn ä
verstanden werden und sich auf alle Arten von Fadenmaterial, und zwar sowohl textiler als auch anderer Natur, beziehen,
während der Ausdruck "Wickel" oder "Garnwickel" das Produkt einer Spulmaschine, unabhängig von seiner
Form, bezeichnen soll.
Bei dem mit hoher Geschwindigkeit erfolgenden Aufspulen
von Garn, wie es beim Abziehen und Aufspulen von in einem Schmelzspinnverfahren hergestellten stranggepreßten Polymerfäden
angewandt wird, ist es bekannt, eine Spulmaschine mit einer Querführungseinrichtung bzw. einem Changierapparat
zu verwenden, der eine Anzahl von fingerartigen Querführungen aufweist, welche mit sich in entgegenge- W
setzte Richtungen bewegenden endlosen Gliedern, wie Riemen, Bändern, Ketten und dgl., verbunden sind, um das Garn
in Richtung der Achse eines Wickelkerns hin- und herzuführen und auf diese Weise das Garn auf dem Wickelkern zu
einem Garnwickel aufzuspulen. Üblicherweise bewegen sich
die endlosen Glieder in entgegengesetzt verlaufenden, geradlinigen
Bahnen, wobei an jedem Ende des Wickels eine ir
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Rückführung des Garns durch Übertragung desselben von einem ersten, sich in die eine Richtung bewegenden Finger
auf einen zweiten Finger erfolgt, welcher sich gegenüber der Wickelkernachse in entgegengesetzte Richtung
bewegt. Um nach diesem Verfahren schlingenfreie, gleichmäßig konturierte und mithin wirtschaftlich annehmbare
Garnwickel aufzuspulen, muß die Umkehr bzw. Rückführung des Garnfadens an jedem Ende des Garnwickels praktisch
augenblicklich erfolgen und bei jeder Bewegungsumkehr am gleichen Punkt vor sich gehen, wobei diese Punkte selbstverständlich
die jeweiligen Enden des Garnwickels sind. Zur Gewährleistung dieses angestrebten Ergebnisses ist
bereits vorgeschlagen worden, die entgegengesetzt laufenden endlosen Glieder derart anzuordnen, daß sie in
gegenüber der Achse des Garnwickels geneigten Bahnen laufen, deren Neigungswinkel jeweils- gleich groß sind,
die jedoch im entgegengesetzten Sinn geneigt sind? so
daß sie einander in einer im wesentlichen dem axialen Mittelpunkt des aufgespulten Wickels entsprechenden
Linie schneiden. In der Praxis wird bei einer Vorrich-■ tung dieser Art das Garn su einer Bewegung in einer parallel
zur Wickelachse verlaufenden Bahn gezwungeiij wenn es durch die an ihm angreifenden Finger an den entgegengesetzt
laufenden endlosen Gliedern hin- und hergeführt wird. Wenn das von einem vorgegebenen Führungs-Finger
W erfaßte Garn vom einen Ende des Garnwickels zui anderen geführt wird, rutscht es folglich relativ zu diesem Finger nach außen und schließlich nahe des Endes des Garnwickels
über die Spitze dieses Fingers hinweg. An diesem Punkt nimmt ein sich in die entgegengesetzte Richtung
bewegender, ankommender Finger am anderen endlosen Glied den Garnfaden auf und führt ihn zum anderen Ende des Garnwickels,
wobei das Garn wiederum allmählich längs des Fingers nach außen gleitet und schließlich einen dem anderen
Ende des Garnwickels entsprechenden Punkt erreicht, an
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welchem es dann vom Finger her^brutscht, um wieder durch
einen anderen, entgegengesetzt laufenden F.'.nger erfaßt zu werden. Diese sich wiederholenden Garn-Führungsschritte
werden so lange fortgeführt, bis schließlich ein Garnwickel eines vorgegebenen Durchmessers aufgespult worden
ist.
Spulmaschinen, die wie die vorstehend erwähnten Maschinen
Querführungseinrichtungen bzw. Changierapparate mit einander
kreuzenden Riementrums aufweisen haben sich ale erfolgreiche und wirksame Einrichtungen zur Führung eines
üarnfadens auf einer Aufnahmewickelkern mit hoher Ge-*
schwindigkeit erwiesen. Verständlicherweise müssen jedoch die tragenden Anordnungen, einschließlich der führenden
Riemenscheiben, Kettenräder usw., sowie andere Anordnungen, welche zur Führung der sich entgegengesetzt bewegenden
Kiementrums in den genannten, einander kreuzenden Bewegungsbahnen
dienen, zur Gewährleistung einer einwandfreien Führung der Trums ziemlich komplex ausgebildet
sein, während sie gleichzeitig den HLementruns Stabilität verleihen sollen, wenn diese ihre am Garn angreifenden
Finger zur Querführung des Garns axial zum Garnwickel führen.
Sie Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an Querführungseinrichtungen
der eben beschriebenen Art. Erfindungsgemäß sind Mittel zur Führung von entgegengesetzt laufenden
Kiementrums in Bahnen vorgesehen, die praktisch geradlinig und im wesentlichen parallel zur Achse des Wickelkernsund
der Spindel, auf welcher der Wickelkern montiert ist, verlaufen. Wie erwähnt, trägt jedes Hiementrum einen
oder mehrere am Garn angreifende Finger, wobei diese entgegengesetzt laufenden Finger abwechselnd an einem zulaufenden
Garnfaden angreifen und ihn in Axialrichtung über den Wickelkern hin- und herführen und auf diese Weise einen
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Garnwickel aufbauen. Weiterhin sind Mittel in Form von Fa-: denführergliedern mit Flächen vorgesehen, welche den Garnfaden
bei seiner Hin- und Herbewegung unter der Wirkung der ihn erfassenden Finger berühren. Diese Glieder bestimmen gemeinsam
mit der Bewegung des Garns durch die Finger die Bewegungsbahn des zulaufenden Garnfadens. Genauer gesagt, ändern
diese Glieder ständig'die lotrechte Bewegungsbahn des Garnfadens während seines Zulaufs zur Aufnahmespindel und
während seiner Querbewegung unter dem Einfluß der Querführungs-Finger, so daß der Garnfaden in eine für seine genaue
Überführung vom einen ihn erfassenden Finger auf einen sich entgegengesetzt bewegenden Finger erforderliche Lage an
einer mit dem betreffenden Ende des Garnwickels übereinstimmenden Stelle gebracht wird· Eines der Fadenführerglieder
ist so geformt, daß es das Garn sich fortlaufend auf einem aktiven Querführungs-Finger nach außen bewegen
läßt, während sich das Garn in der einen Richtung axial zum Wickelkern bewegt, und sodann das Garn vom Ende des betreffenden
Fingers abrutschen läßt, wenn es das eine Ende des Garnwickels erreicht, woraufhin das Garn augenblicklich
von einem entgegengesetzt laufenden Finger erfaßt und in die entgegengesetzte Richtung geführt wird. Ein weiteres
Fadenführerglied arbeitet auf ähnliche Weise und läßt das Garn sich fortlaufend von diesem entgegengesetzt laufenden
Finger herabbewegen und an einem dem anderen Ende des Garnwickels entsprechenden Punkt von diesem Finger herabrutschen,
um augenblicklich von einem anderen, entgegengesetzt laufenden Finger erfaßt zu werden. Diese Vorgänge wiederholen sich
so lange, bis ein Garnwickel des gewünschten Durchmessers aufgespult worden ist.
Im Hinblick auf die vorstehenden Ausführungen befaßt sich die Erfindung mithin in erster Linie mit der Schaffung einer
Querführungseinrichtung bzw. eines Changierapparats, welcher
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einen Garnfaden mit hoher Geschwindigkeit in Querrichtung
auf einen Wickelkern zu führen vermag, um einen Garnwickel mit parallelen Stirnflächen und gleichmäßiger Umfangkontur
zu bilden. In besonderer Ausführungsform soll dabei die Einrichtung eine präzise Steuerung des Umkehrpunkts des
Garns an jedem linde des Garnwickels gewährleisten, um auf diese Weise einen Garnwickel mit steifen, parallelen Stirnwänden
zu bilden.
Diese Aufgabe läßt sich erfindungsgemäß durch eine Garn-Querführungseinrichtung
mit zwei entgegengesetzt laufenden Riementrums lösen, die in parallel zur Achse des Garnwickels
und der diesen tragenden Spindel laufen und mit am Garn angreifenden Fingern versehen sind, um das' Garn axial
zu einem Wickelkern zu führen und auf diese Weise den Garnwickel aufzuspulen, wobei die Querführungseinrichtung weiterhin
Mittel zur fortschreitenden Verlagerung des Garns quer über jeden der am Garn angreifenden Finger, während
der Finger das Garn qμer über den Garnwickel führt, aufweist, so daß das Garn schließlich in einer einem Ende des
Garnwickels entsprechenden Zone außer Berührung mit dem Finger verlagert wird.
Im folgenden ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Teilseitenansicht einer herkömmlichen Garn-Spulmaschine,
welche die neuartige Garn-Querführungseinrichtung mit den Merkmalen der Erfindung
aufweist,
Fig. 2 eine teilweise weggebrochene Teilaufsicht auf die
Vorrichtung gemäß Fig. 1 zur Veranschaulichung der Einzelheiten der Querführungseinrichtung,
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Pig. 3 eine Teilaufsicht auf einen Abschnitt der erfindungsgemäßen
Querführungseinrichtung zur Darstellung von Einzelheiten der Fadenführerglieder,
Fig. 4· eine perspektivische Darstellung des Vorrichtungsteils gemäß Fig. 3 zur Darstellung der Bewegungsbahn, welche das Garn in verschiedenen Stellungen
während seiner unter dem Einfluß eines am Garn angreifenden Fingers erfolgenden Querbewegung über
die Fadenführerglieder einnimmt, und
Fig. 5 bis 7 in vergrößertem Maßstab gehaltene Schnitte
längs der Linien If-V8 VI-VI bzw. VII-VII in Fig.
zur Veranschaulichung der Lagenbeziehung des Garns gegenüber den Querführungs-Fingern während verschiedener
Stufen der Garn-Querführung sowie zur
Darstellung des Lagenverhältnisses zwischen den verschiedenen Bauteilen während des Garn-Übertrags
vom einen Finger auf einen anderen Finger an jedem Ende des Garnwickels.
Allgemein gesagt, sieht die Erfindung die Anordnung von zwei endlosen registerhaltigen bzw. Zeitsteuer-Riemen vor,
von denen jeder mit mehreren Garn-Querführungs-Fingern versehen ist. Die Finger sind an ihren jeweiligen Riementrums
gehaltert und stehen seitlich von diesen ab«, Die Riemen werden von zugeordneten Führungsnuttein, wie registerhaltigen
Riemenscheiben, gebragen, die zur Führung und zum Antreiben der Riemen dienen. Ersichtlicherweise bewegen sich die Riementrums
in entgegengesetzte Richtungen, so daß sie das Garn hin- und hergehend bzw. changierend in Axialrichtung
über einen drehbaren Wickelkern und die diesen tragende Spindel führen. Die Riementrums sind so angeordnet, daß sie
sich in im wesentlichen geradlinigen» parallelen Bahnen bewegen,
die in der Garn-Querführungszone auch parallel zur
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Achse des Wickelkerns und der diesen tragenden Spindel
liegen. Hierbei sind Padenführerglieder vorgesehen, über
welche das Garn in seinem Verlauf von einem Garnvorrat zum Aufnahme-bzw. Wickelkern läuft. Diese Fadenführerglieder
vermögen die Ausrichtung des Garns in der Zone zu variieren, in welcher das Garn dem Einfluß der an
ihm angreifenden Pinger unterworfen ist. Infolge dieser Anordnung wird das Garn vom einen der es in Axialdichtung
zum Garnwickel führenden Finger abgenommen und augenblicklich von einem ankommenden, entgegengesetzt
laufenden Finger erfaßt. Durch diese sich wiederholenden Vorgänge wird das Garn quer über den Garnwickel
hin- und hergeführt. Da diese Querführungsschritte
außerdem äußerst präzise durchgeführt werden, wird eine genaue Kichtungsumkehr des Garns an jedem Ende des Garnwickels
erreicht, wodurch die Umfangskontur des Garnwickels gleichmäßig gehalten wird.
Fig. 1 zeigt einen Abschnitt einer Spulmaschine herkömmlicher Bauart, welche mit Ausnahme der noch zu beschreibenden
Abwandlungen der Spulmaschine gemäß deutscher Pat.ontsohi'ifr 1 084 1*??entsprechen kann. Bei der dargestellten Spulmaschine weist eine von einem verschwenkbaren
Arm 12 getragene Spuleinrichtung 10 eine drehbar am Arm 12 gelagerte Spindel 14 auf. Die Verschwenkbarkeit
des Arms 12 dient dazu, die Spul-Spindel 14 und den von
dieser getra'genen Garnwickel P mit einer praktisch der
Geschwindigkeit, alt welcher sich der Garnwickel auf dem Wickelkern aufbaut, entsprechenden Geschwindigkeit von
der Garn-Querführungseinrichtung bzw. vom Changierapparat wegzubewegen· Auf diese Weise wird eine Vergrößerung
des Wickeldurchmessers ermöglicht und gleichzeitig ein übermäßiger Druck auf den Garnwickel vermieden. Wie in
der genannten Patentschrift erläutert, wird die Drehzahl der Spindel 14 als Funktion der Zunahme des Durchmessers
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des Garnwickels P geregelt, um die Umfangsgeschwindigkeit
des Garnwickels während des gesamten Spulvorgangs praktisch konstant zu halten. Die Spindel ist mit einem
aufweitbaren und verengbaren Dorn 16 versehen, welcher einen Wickelkern 18 freigebbar auf der Spindel festzuhalten
vermag. Das Verengen und Aufweiten des Doms 16 beim Abnehmen eines vollen Garnwickels P von der Maschine
und Ersetzen desselben durch einen leeren Wickelkern 18 vor dem Einleiten des Aufspülens eines neuen Garnwikkels
erfolgt beispielsweise mit Hilfe eines nicht dargestellten Klemm- oder Spannhebels und der Antrieb der
Spuleinrichtung 10 erfolgt beispielsweise durch einen nicht dargestellten Elektromotor, der im Maschinensokkel
montiert und über zweckmäßige Antriebsmittels wie
einen nicht dargestellten Antriebsriemen, mit der Spindel 14 verbunden sein kann. Gewünschtenfalls kann der
Motor so gewickelt sein, daß er variable Drehzahl besitzt, d.h. daß sich seine Drehzahl erhöht oder vermindert,
wenn der ihm eingespeiste elektrische Strom erhöht bzw. reduziert wird» Die Regelung des dem Spindel-Antriebsmotor
eingespeisten elektrischen Stroms kanö durch eine Fadenspannung's-Einriehtung 20 erfolgen, die
einen mit einer Motor-Regelschaltung verbundenen schwenkbaren Arm 22 aufweißt, wie dies dem Fachmann auf diesem
Gebiet bekannt ist. Die vorstehend beschriebene Konstruktion ist seit langem bekannt, weshalb sich eine
weitere Erörterung derselben erübrigen dürfte; die vorstehenden Ausführungen sind lediglich im Interesse de®
besseren und vollständigen Verständnisses der Erfindung gemacht.
Gemäß Fig. 1 läuft das Garn Ϊ von einem nicht dargestellten Garn-Spannelement zunächst in einer aufwärts gerichteten
Bewegungsbahn» wobei es von einer Querführungseinrichtung 30 erfaßt wird, welche es axial zum Wickelkern
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hin- und herführt und dabei den Garnwickel P aufspult,
Hierbei läuft das Garn Y über die gerade Vorderkante 31 einer Führungsplatte 32 durch ein U-Profil 36, in
welchem noch zu beschreibende Einrichtungen die hin- und hergehende Führung des Garns auf den Garnwickel P
bewirken, sowie über einen Teil des Umfangs eines Rollenbügels 38, der nahe dem Vorderende der Querführungseinrichtung
30 beispielsweise in Lagerblöcken 40, 42 drehbar gelagert ist und somit eine Rotationsfläche
bildet, durch welche der Garnwickel P während des Aufr-.·
spulens unterstützt wird, wobei das Garn durch den durch die Linienberührung des Rollenbügels 38 mit dem '· φ
Garnwickel P festgelegten Spalt auf den Wickelkern 18
läuft. Die Vorderkante 3I der Führungsplatte 32 liegt
parallel zur Spindel 14 und ist beispielsweise mittels Schrauben 34 an der Unterseite 33 der Querführungseinrichtung
befestigt.
Die in den Fig. 2, 3 und 4 näher veranschaulichte Querführungseinrichtung
30 weist zwei den zeitlichen Ablauf des Aufspulvorgangs festlegende Riemen auf, von denen
der eine, beispielsweise der Riemen 50, über dem Gegen-Rieraen,
in diesem Fall dem Riemen 52, versetzt angeordnet
ist und von denen sich beide, wie durch die Pfeile a in Fig. 2 angedeutet, mit konstanter Geschwindigkeit in
entgegengesetzter Richtung bewegen. Die Riemen 50, 52
werden jeweils durch eine Reihe von registerhaltigen
Führungs-Scheiben geführt und angetrieben, die mit Zähnen versehen sind, so daß sie mit den Riemen zusammengreifen. Genauer gesagt, wird der obere endlose Riemen
50 durch Riemen-Scheiben 54, 56, 58 und 60 geführt.
Ebenso ist eine weitere Reihe von vier Führungs-Scheiben für den unteren endlosen Riemen 52 vorgesehen, doch
sind von diesen unteren Führungs-Scheiben in Fig.. 2 »%**
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nur zwei Scheiben, nämlich die Scheiben 62 und 64 sichtbar, während die anderen beiden Führungs-Scheiben unmittelbar
unterhalb der Scheiben 54· bzw. 60 angeordnet und
auf denselben Achsen 66, 68 gelagert sind, welche die Scheiben 54 bzw. 60 tragen. Im Gegensatz hierzu sind die
vorderen Führungs-Scheiben 56, 58 für den oberen Riemen 50 und die Scheiben 62, 64 für den unteren Riemen 52 auf
getrennten Wellenstummeln montiert. Genauer gesagt, sitzen die Scheiben 56 und 58 auf Wellenstummeln 70 bzw. 72,
deren Achsen innerhalb der Axialausdehnungen des Garnwickels P liegen und außerdem in einer parallel zur Achse
der Spindel 14 und des Kerns 18 verlaufenden Ebene angeordnet sind. Das zwischen den Scheiben 56 und 58 laufende
Trum des Riemens 50 läuft mithin in einer praktisch
geradlinigen Bewegungsbahn <, die im wesentlichen parallel
zur Achse der Spindel 14 verläuft. Die zur Führung und Festlegung des unteren Riemens 52 dienenden Führungsbzw. Riemen-Scheiben 62 und 64 sitzen auf Wellenstummeln
74 bzw. 76, deren Achsen in derselben parallelen Ebene·
zur Achse^der Spindel 14 liegenf-wie sie vorstehend in
verbindung mit der Anordnung der Riemenscheiben 56, 58
beschrieben worden ist. Die Achsen der Wellenstummel 74, 76 sind jedoch innerhalb dieser Ebene gegenüber den benachbarten
Wellenstummeln 70 bzw. 72 versetzt angeordnet,
indem gemäß Fig. 2 der Wellenstummel 70 rechts vom Wellenstummel 74 angeordnet und am anderen Ende der Querführungszone
der Wellenstummel 72 gegenüber dem Wellenstummel 76 nach links versetzt ist. Diese eben beschriebene
versetzte Anordnung der Drehachsen der verschiedenen Riemen-Scheiben 56, 58 und 62, 64 ist zwar für die
Arbeitsweise der Erfindung nicht ausschlaggebend, doch hat es sich gezeigt, daß diese versetzte Anordnung zu
einem glatteren Übertrag des Garns vom einen Finger auf
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einen anderen beitragen kann, und zwar insbesondere dann,
wenn die Fadenspannung während des Aufspulens variieren kann.
In gewissen Fällen hat es sich als wünschenswert erwiesen,
zusätzliche Riemenscheiben zwischen den beschriebenen Rieraenscheiben-keihen für die Riemen 50, 52 vorzusehen,
und zwar insbesondere dann, wenn sich jeder Riemen in der Garn-Querführungszone über ein vergleichsweise
langes Trum erstreckt. Zu diesem Zweck können gemäß Fig. zwei größere otabilisier-Scheiben 80, 82 auf zugeordneten,
Abstand voneinander besitzenden Wellensturaraeln 84·, 86 montiert
sein, die innerhalb des Gehäuses der Querführungseinrichtung 50 gelagert sind, und von denen die Scheibe
80 die Breite zwischen dem vorderen Trum 50a des Riemens
50 und seinem hinteren Trum 50büberbrückt, so daß sie
gleichzeitig an beiden Trums angreift und ihnen Stabilität
verleiht, da sich diese beiden verlängerten Trums einerseits zwischen den Scheiben 56 und 58 und andererseits
zwischen den Scheiben 5^- und 60 erstrecken, während
die Stabiliiier-Scheibe 82 solchen Durchmesser besitzt, daß sie gleichzeitig am vorderen Trum 52a und am hinteren
Trum 52b des Riemens 52 angreift und auf diese Weise
diesen Riemen während seiner Bewegung stabilisiert.
Wie am besten aus den Fig. 2 bis 7 hervorgeht, weisen die Riemen 50, 52 jeweils zwei auf Abstände voneinander
angeordnete, am Garn angreifende Finger 90 bzw. 92 auf, von denen jeder in das U-Profil 36 hineinzureichen vermag.
Infolge dieser Anordnung führt jeder Finger 90, 92 das Garn Y axial zum Garnwickel P in vorgegebener Richtung
von dessen einem £hde zu anderen entsprechend der
ihm durch den zugeordneten, ihn tragenden Rieten 50 oder 52 erteilten Bewegungsrichtung. Diese Finger und ihre
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Halterungsart an den zugeordneten Riemen 50, 52, die HaI-terungsanordnung
für die Wellen, welche die Führungs-Scheiben
und die Stabilisier-Scheiben für die Riemen 50, 52 tragen, sowie die Antriebseinrichtungen für die Riemen 50 und
52 können dieselben sein wie sie für ähnliche Teile in der deutschen Patentschrift P 19 21 859.8 offenbart sind.
r- ■ ■
Zur Erleichterung der Verlagerung des Garns vom einen Finger am Ende seiner Querführungsbahn und zu seiner Ausrichtung,
so daß es von einem entgegengesetzt laufenden Finger erfaßt werden kann, ist eine Profil-Schiene 100 vorgesehen,
die sich, radial gegenüber der Spindel 14 versetzt,längs der Stirnwand 102 der Querführungseinrichtung 30 etwas oberhalb
der Führungsplatte 32 erstreckt und deren Hauptteil Ab stand von der Stirnwand 102 besitzt, wie dies am besten aus
den Fig. 1 bis 3 ersichtlich ist. Zur Befestigung der Schie ne 100 sind an der Stirnwand 102 zwei abstehende Lappen 104
befestigt, die jeweils mit einer Gßwindebohrung zur Aufnahme
einer Klemm-Schraube 106 versehen sind. Die Profil-Schiene
100 weist ein oberes Fadenführerglied 108, ein unteres Fadenführerglied 110 und einen diese beiden Glieder
miteinander verbindenden Steg 112 auf. Gemäß den Fig« 1 bis
3 erstrecken sich die beiden Fadenführerglieder 108, 110 im wesentlichen parallel zu einander^ jedoch im Abstand vonein
ander, über die Gesamtlänge der Garn-Querführungszone. An
den beiden Enden des unteren Eadenführerglieös 110 ist je**
weils ein Lappen 114 ausgebildet, von denen jeder eine Ausnehmung 116 zur Aufnahme des Schafts einer der erwähnten
Schrauben 106 aufweist 9 wobei diese Ausnehmungen 116
jedoch eine so geringe Breite besitzen» daß die Köpfe der
Schrauben am Fadenführerglied anliegen, wenn die Schrauben
in -die in den Lappen 104 vorgesehene*!- Gewindebohrungen eingeschraubt
sind. An jedem Bade des oberen fadenführerglieds
108 ist ein nach vorn abstehender Lappen Hy vorgesehen,
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der mit einer vergleichsweise weiten Ausnehmung 118 versehen
ist, durch welche die Schraube 106 zur Ausnehmung 116 hindurchführbar ist. Der Abstand der Profil-Schiene
100 von der Stirnwand 102 des Gehäuses der Querführungseinriehtung
30 ist einstellbar, was durch Lockern der Schrauben 106 und Verschieben der Schiene 100 längs der
Ausnehmungen 116 bis zum Erreichen der richtigen Stellung erreicht wird.
Wie insbesondere aus den Fig. 3 bis 7 ersichtlich ist,
sind die Vorderkanten 120, 122 der Fadenfühxerglieder
108 bzw. 110 schräg ausgebildet, d.h. mit konstanter Neigung oder Schrägung vom einen Ende zum anderen im
Bereich zwischen den Lappen 114 im Fall des unteren Fadenführerglieds
110 bzw. zwischen den Ansätzen 11? im Fall des oberen Fadenführerglieds 108 versehen. Die
schrägen Kanten der Fadenführerglieder 108, 110 stimmen
mit der Garn-Querf ührungszone überein, durch welche
das Garn Y während seiner Zufuhr und Querbewegung auf den Garnwickel P verschoben wird. Wie am deutlichsten
aus Fig. 2 und 3 hervorgeht» sind die Vorderkanten 120, 122 in entgegengesetzte Richtungen geneigt.
Genauer gesagt, ist die Vorderkante 120 in ihrem Verlauf gemäß den Fig. 2 und 3 von links nach rechts relativ zur Stirnwand nach außen, d.h. von der Stirnwand
102 der Querführungseinrichtung 30 und von der durch das Trum 50a des Riemens 50 festgelegten Bewegungsbahn
hinweg abgeschrägt, wobei diese Schrägung einen spitzen Winkel von beispielsweise 7° über eine Querführungsspanne
von etwa 254 mm hinweg bildet, während die Vorderkante
122 in entgegengesetzter Richtung und unter dem gleichen Winkel geneigt wie die Vorderkante 120 ist,
indem das gemäß den Fig. 2 und 3 linke Ende der Vorderkante 122 ziemlich weit von der Stirnwand 102 und vom
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Riemen-Trum 52a entfernt ist und sich einwärts in Richtung
auf die Stirnwand und gegen das Riemen-Trum 52a neigt, während
sie sich nach rechts erstreckt.
Im Betrieb der erfindungsgemäßen Vorrichtung läuft das Garn Y von einem Garnvorrat aus zu und wird in einer im
wesentlichen lotrechten Bewegungsbahn aufwärts über die Fadenspannungs-Einrichtung 20 geführt und dann über die
Vorderkante der länglichen Führungsplatte 52 gezogen, welche
sich über die ganze Querführungszone hinweg erstreckt.
Das Garn steht mithin ständig in Berührung mit der Vorderkante 31, während es axial über den Garnwickel P geführt
wird. Die Vorderkante 31 der Führungsplatte 32 ragt in
eine 'lotrechte Ebene hinein, die im wesentlichen mit der Ebene zusammenfällt, in welcher der Steg 112 liegt. Während
das Garn bei seiner Aufwärtsbewegung zum Garnwickel P durch das U-Profil 36 läuft, wird es mithin gegen die
Vorderkante 122 des unteren Fadenführerglieds 110 gedrängt und anschließend über die Vorderkante 120 des Fadenführerglieds
108 gezogen. Zur Gewährleistung einer fortgesetzten Berührung des Garns mit der Vorderkante 120 wird das Garn
in einer den Rollenbügel 38 tangierenden Bewegungsbahn geführt,
wobei der Tangierungspunkt, an dem das Garn den Rollenbügel 38 berührt, im wesentlichen in der Ebene der
Vorderkante 31 und des Stegs 112 liegt. Das Garn wird auf
den Wickelkern 18 gezogen, nachdem es durch den Spalt hindurchgelaufen ist, an welchem der Wickelkern und schließlich
der Garnwickelumfang den Rollenbügel 38 berührt.
Bei derart angespulter Spulmaschine wird die Spindel 14·
in Drehung versetzt und die Querführungseinrichtung betätigt, um die Riemen 50 und 52 in ihren entgegengesetzt
verlaufenden Bewegungsbahnen laufen zu lassen, so daß das
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Garn axial sum Wickelkern 18 hin- und hergeführt wird.
Zum Zweck der Beschreibung sei angenommen, daß die Riemen in den Bewegungsbahnen laufen, wie sie in der Zeichnung
durch die Pfeile angedeutet sind, obwohl sich die Riemen grundsätzlich auch in entgegengesetzter Richtung
bewegen können; in diesem Fall müßte die Winkelneigung der Vorderkanten 120, 122 der Fadenführerglieder 108 bzw.
110 selbstverständlich umgekehrt ausgelegt sein. Wie dargestellt,
läuft der obere Riemen 50 in die Garn-Querführzone, d.h. zwischen den Scheiben 56 und 58, von links
nach rechti;, während der unteire Riemen 52 in dieser Zone
gleichzeitig in entgegengesetzter Richtung läuft. Wie
erwähnt, laufen die Riemen 50 und 52 außerdem in Bewegungsbahnen, die im wesentlichen parallel zur Achse der
Spindel 14 und des Wickelkerns 18 liegen, so daß die an
ihnen angebrachten, das Garn erfassenden Finger 90 bzw.
92 in ähnlichen Bewegungsbahnen laufen. Im Betrieb erfaßt mithin einer der Finger 90 das Garn Y im U-Profil
36 und verschiebt den Garnfaden gegenüber dem Garnwickel P gemäß Fig. 2 von links nach rechts. Bei dieser Verschiebung
unterliegt das Garn jedoch auch noch einer anderen Bewegungskomponente, die zu einer fortschreitenden Verschiebung
der Garn-Bewegungsbahn im U-Profil 36 unter der Steuerung durch die Ablaufbewegung des Garns auf den
Vorderkanten 120, 122 führt, da es gemäß Fig. 5, welche den Garnverlauf von dem gemäß Fig. 2 äußersten linken Ende des Garnwickels P in das U-Profil 36 zeigt, mit seinem
oberen Abschnitt, d.h. mit dem an der Vorderkante 120 und
im U-Profil 36 befindlichen Abschnitt, zur Spindel 14· verläuft
und mithin in die Bewegungsbahn des Fingers 90 hineinragt.
Der über die Vorderkante 122 geführte Abschnitt des Garns ist jedoch rückwärts, d.h. gemäß Fig· 5 gegenüber
dem oberen Garnahschnitt nach rechts versetzt angeordnet und befindet sich mithin außerhalb der Querführungsbahn
des Fingers 92. Die allmähliche Verschiebung der Lage
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des Garns innerhalb des U-Profils findet während seiner
Bewegung nach rechts und während der Querführung auf den Garnwickel statt. Gemäß Fig. 6 liegt die Garn-Bewegungsbahn
im U-Profil 36 an einer dem axialen Mittelpunkt des Garnwickels P entsprechenden Punkt etwa senkrecht. Diese
Stelle entspricht dem Kreuzungspunkt der Vorderkanten
und 122. Wenn das Garn Y das rechte Ende des Garnwickels
P erreicht, wird der an der Vorderkante 120 befindliche
Garnabschnitt gemäß Fig. 7 nach rechts verlagert, während der untere Garnabschnitt im U-Profil 36 gemäß Fig. 7 nach
vorn bzw. links verschoben wird. Das Ergebnis der eben beschriebenen
Verschiebung des Garns gegenüber dem Querführungs-Finger 90 besteht darin, daß der Finger 90 das Garn
während seines Verlaufs vom linken Ende des Garnwickels (Fig. 5) im U-Profil mit dem tiefsten Eingriff erfaßt,
worauf es allmählich auf dem Finger nach außen gleitet, während sich letzterer nach rechts zu einer Stelle bewegt,
an welcher das Garn schließlich Über das Ende des Fingers hinwegrutscht; diese Trennung des Garns vom Finger 90 erfolgt,
wenn das Garn das rechte Ende des Garnwickels P (Fig. 7) erreicht. Zu diesem Zeitpunkt erfaßt ein entgegengesetzt
laufender Finger 92 augenblicklich den durch die Vorderkante 122 (Fig· 7) nach vorn geschobenen unteren
Abschnitt des Garns, um dieses in Querrichtung zum anderen bzw. linken Ende des Garnwickels P zu führen, wobei
das Garn während dieser Führung wiederum auf den Garnwickel P aufgespult wird und erneut fortlaufend am Finger 92 nach
außen gleitet. Wenn das Garn das linke Ende des Garnwickels P erreicht, rutscht es vom Ende dee Fingers 92 herab, während
sich dieser aus der lotrechten Ebene der Vorderkante 122 herausbewegt, wobei das Garn augenblicklich wieder
durch einen entgegengesetzt laufenden Finger 90 erfaßt wird· Durch diese sich wiederholenden Bewegungsvorgänge wird der
Garnwickel P auf den gewünschten Durchmesser aufgespult.
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Die bereits beschriebene Anordnung der Scheiben 56 und 58
auf gegenüber den daneben angeordneten Scheiben 62 und 64· versetzten Achsen erleichtert das Zurückziehen eines aktiven,
am Garn angreifenden Fingers 90 oder 92 und die Einführung eines entgegengesetzt laufenden Pingers in die
Garn-Querführungsbahn an jedem Ende des Garnwickels. Wie am besten aus Fig. 2 hervorgeht, bewegt sich bei dieser
Konstruktion der am Garn angreifende Finger 90 in der dem rechten Ende des Garnwickels P entsprechenden Zone um eine
durch einen Teil des Umfangs der Riemen-Scheibe 62 festgelegte Bewegungsbahn und wird daher aus der zwischen den
beiden Enden des Garnwickels liegenden Querführungszone
des Garns zurückgezogen, während der am Riemen 52 angebrachte Garn-Finger 92 in einer etwas rechts vom sich zurückziehenden
Finger 90 gelegenen Bewegungsbahn nach aussen
vorgeschoben und somit vollständig in die Garn-Bewegungsbahn hineingetragen wird, so daß sein Angriff am Garn
nach dessen Freigabe durch den Finger 90 gewährleistet ist.
Auf ähnliche Weise zieht sich der am Garn angreifende Finger 90 in der dem linken Ende des Garnwickels entsprechenden
Zone aus der Berührung mit dem Garn zurück, während das Garn gleichzeitig durch den Finger 92 erfaßt wird,wea-
Qi&r ν.ο4^4ί|η&^^^ vorgetcho-
ben wird, um seinen sioheren Angriff am Garn zu gewährleisten.
Durch die vorstehend beschriebene Kombination wird mithin eine Spulmaschine mit einer Querführungseinrichtung bzw.
einem Changierapparat geschaffen, mit deren Hilfe Garn mit hoher Geschwindigkeit in der Größenordnung von 5.00- 6.000
m/min und mehr aufgespult und dabei ein gespulter Garnwikkel hergestellt werden kann, der gleichmäßige Umfangskontur
und steife, parallele Seiten- bzw. Stirnwände aufweist.
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Zusammenfassend schafft die Erfindung mithin eine Spulmaschine mib einer Garn-Querführungseinrichtung, die zwei
entgegengesetzt laufende Rieraentrums aufweist, von denen
jedes mit am Garn angreifenden Führungen bzw. Fingern versehen isb, welche in einer Garn-Querführungszone das Garn
unter Steuerung längs einer Bewegungsbahn zu führen vermögen, um einen Garnwickel aufzuspulen, wobei das Garn an
jedem Ende des Garnwickels von einem aktiven, das Garn in der einen Richtung axial zum Garnwickel führenden Finger
auf einen sich entgegengesetzt bewegenden Finger übertragen wird. In der Garn-Querführungszone bewegt sich jedes
der beiden Riementrums im wesentlichen parallel zur Achse des aufgespulten Garnwickels. Hierbei sind Mittel vorgesehen,
welche das Garn während seiner Bewegung axial über den Garnwickel sich allmählich längs des Fingers nach aussen
verschieben lassen. Diese Mittel sind so konfiguriert, daß das Garn an einer dem einen Ende des Garnwickels entsprechenden
Stelle vom betreffenden Finger freigegeben und hierauf in eine Lage verbracht wird, in weicher es augenblicklich
von einem entgegengesetzt laufenden Finger erfaßt wird, welcher es in die entgegengesetzte Richtung
führt. Auf diese Weise wird eine axiale Hin- und Herführung des Garns über den Garnwickel erreicht.
Der technische Portschritt und der erfinderische Inhalt
des Erfindungsgegenstands sind nicht nur in den vorstehend näher erläuterten Einzelmerkmalen, begründet, sondern
auch in. der Kombination und in Unterkombinationen der beim Erfindungsgegenstand Anwendung findenden Merkmale.
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Claims (1)
- PatentansprücheVorrichtung zur Querführung eines auf ein sich drehendes Glied zum Aufspulen eines Garnwickels zulaufenden Garnfadens, mit am Garn angreifenden Elementen zur Querführung des Garns in einer ersten Richtung axial zum sich drehenden Glied und weiteren am Garn angreifenden Elementen zur Querführung des Garns in einer zweiten, entgegengesetzt zur erstgenannran^icTrcung, wobei das Garn an im wesentlichen den Enden des Garnwicl;els entsprechenden Stellen zwischen den am Garn angreifenden Elementen beider Art überträgbar ist, gekennzeichnet durch eine Fadenführereinrichtung zur Steuerung der Bewegungsbahn des Garns, welche das Garn ai£:--einer der genannten Stellen von einem Element der einen Elementengruppe zu trennen und praktisch gleichzeitig für das Erfaßtwerden durch ein Element der anderen Elementengruppe auszurichten vermag.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die am Garn angreifenden Elemente das Garn erfassende' Finger sind, die jeweils an ihren Innenenden mit einem True eines sich bewegenden, endlosen Riemens verbunden sind und deren Außenenden von diesem Riementrum abstehen.5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden aa Garn angreifenden Mittel während der Garn-Querführung in ±m wesentlichen parallel zur Achse des sich drehenden Glieds verlaufenden Bahnen laufen·4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß drehbare Einrichtungen zum Antreiben und Führen der endlosen Riemen vorgesehen sind.- 20 -009848/1380 Copy2025U95. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbaren Einrichtungen jeweils zwei Riemen-Scheiben zur Führung jedes endlosen Riemens sind, von denen die eine nahe dem einen Ende des Garnwickels und die andere nahe dem anderen Ende des Garnwickels angeordnet ist, und daß die Achsen der beiden einem gemeinsamen Riemen zugeordneten Riemen-Scheiben jeweils gegeneinander versetzt angeordnet sind,6. Vorrichtung nach Anspruch 51 dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die Achse einer der beiden Scheiben des einen Riemens und die Achse einer der beiden Scheiben des anderen Riemens innerhalb der Axialausdehnung des Garnwickeis angeordnet ist,7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenführer einen ersten Abschnitt zur Hervorbringung einer Trennung des Garns von einem Element der ersten am Garn angreifenden Elementengruppe und eines praktisch gleichzeitig damit erfolgenden Erfassens des Garns durch ein Element der zweiten am Garn angreifenden Elementengruppe an einer Stelle, an welcher sich das Garn nahe am einen Ende des Garnwikkels befindet, sowie einen .zweiten Abschnitt zur Hervorbringung einer Trennung des Garns von einem Element der zweiten Elementengruppe und eines praktisch gleichzeitig damit erfolgenden Erfassens des Garns dunjn ein EIe- ■·-' ment der ersten Elementengruppe an einer Stelle, an welcher sich das Garn nahe des anderen Endes des Garnwickels befindet, aufweist.8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Abschnitt des Fadenführers eine, unter einem spitzen, von der Bewegungsbahn des erstgenannten ELeaints divergierenden Winkel angeordnete Fläche aufweist,\ ■ - 21 -. . QOPY009848/1380·· 21 -längs welcher das Garn während seiner Bewegung und Querführung durch das erste Element geführt wird, und daß der zweite Abschnitt des Fadenführers eine unter einem spitzen, von der Bewegungsbahn des zweitgenannten Elements divergierenden Winkel angeordnete Fläche ist, längs welcher das Garn während seiner Bewegung und Querführung durch das zweite'Element geführt wird.9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich die beiden Flächen vollständig über die Zone hinweg erstrecken, über welche das Garn durch die beiden am Garn angreifenden Elemente geführt wird, und jeweils zusammen mit einem der beiden am Garn angreifenden Elemente das Garn bei seiner Querführung durch das betreffende Element fortschreitend aus einer vergleichsweise dicht am Innenende des betreffenden Elements gelegenen Anfangsstellung in eine Trennstellung verbringen, in welcher das Garn vom Außenende dieses es führenden Elements herabrutscht. .10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die erstgenannte Fläche das Garn gleichzeitig mit seiner Trennung vom zweiten am Garn angreifenden Element zum Erfaß twerden.durch das erste Element vorschiebt.11. Fadenführer zur Verwendung bei einer Garn-Querführungseinrichtung bzw. einem Changierapparat mit zwei sich entgegengesetzt bewegenden Riementrums, von denen jedes mindestens ein am Garn angreifendes Element zur Querführung eines zulaufenden Garnfadens durch eine axial zu einem sich drehenden Glied verlaufende Zone aufweist, um einen Garnwickel auf dieses Glied aufzuspulen, dadurch gekenn-• ' zeichnet, daß er zwei entgegengesetzt geneigte bzw. schräggestellte, sich über die genannte Zone erstreckende und das Garn während seiner Zulaufbewegung erfassende- 22-GOPY009848/13802025H9Padenführer-Flächen aufweist, von denen jede mit einem zugeordneten Garnführungs-Element zusammenwirkt, während dieses Element das Garn in Querrichtung führt, um es aus einer ersten, mit diesem Element in Eingriff gelangenden Stellung in eine andere Stellung zu führen, in welcher sich das Garn von diesem Element trennt. .12, Fadenführer nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stellungen im wesentlichen in den Enden des Garnwickels entsprechenden Ebenen liegen.13. Fadenführer nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die am Garn angreifenden Elemente längliche Glieder sind, die an ihren Innenenden mit ihren zugeordneten Riementrums verbunden sind und freie Außenenden aufweisen, wobei das Garn bei der Querführung durch dieses Element fortschreitend von einer nahe dem Innenende eines dieser Elemente liegenden Stelle zu dessen Außenende nach außen verschoben wird, so daß das Garn in der zweitgenannten Stellung über das Außenende des betreffenden Elements hinausgelangt,0 0 9 8 A 8 / 1 3'8 0
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