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DE10001264C1 - Einstellvorrichtung für Türscharniere, insbesondere an Kraftfahrzeugtüren - Google Patents

Einstellvorrichtung für Türscharniere, insbesondere an Kraftfahrzeugtüren

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DE10001264C1
DE10001264C1 DE2000101264 DE10001264A DE10001264C1 DE 10001264 C1 DE10001264 C1 DE 10001264C1 DE 2000101264 DE2000101264 DE 2000101264 DE 10001264 A DE10001264 A DE 10001264A DE 10001264 C1 DE10001264 C1 DE 10001264C1
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DE
Germany
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hinge
guide rod
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vehicle door
axes
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Application number
DE2000101264
Other languages
English (en)
Inventor
Roland Scheurenbrand
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
DaimlerChrysler AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D7/00Hinges or pivots of special construction
    • E05D7/0009Adjustable hinges
    • E05D7/0018Adjustable hinges at the hinge axis
    • E05D7/0027Adjustable hinges at the hinge axis in an axial direction
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D5/00Construction of single parts, e.g. the parts for attachment
    • E05D5/02Parts for attachment, e.g. flaps
    • E05D5/06Bent flaps
    • E05D5/062Bent flaps specially adapted for vehicles
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/50Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles
    • E05Y2900/53Type of wing
    • E05Y2900/531Doors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine einfach zu handhabende, flexibel einsetzbare und kostengünstige Einstellvorrichtung zur Höheneinstellung einer Fahrzeugtür gegenüber einer Karosserie, mit Hilfe derer - bei eingesetzter Fahrzeugtür - beide Scharniere gleichzeitig in einem einzigen Arbeitsschritt eingestellt werden können. Die Einstellvorrichtung umfaßt eine Führungsstange, an deren beiden Enden je eine Querstange befestigt ist. Am Ende jeder Querstange ist je ein Werkzeugträger zur Aufnahme eines Schraubwerkzeugs befestigt. Insbesondere kann jeder dieser Werkzeugträger z. B. einen Außenvierkant aufweisen, auf dem jeweils ein Steckschlüssel aufgesteckt wird. Die Werkzeugträger sind so gegenüber der Querstange ausgerichtet, daß die Achsen der aufgesteckten Schraubwerkzeuge näherungsweise kollinear zueinander zu liegen kommen. Zur Einstellung der Scharniere werden die beiden Schraubwerkzeuge simultan in Drehangriffselemente in den beiden Scharnierbolzen eingerastet; durch Rechts- bzw. Linksdrehung des Einstellwerkzeugs können nun die Scharnierbolzen simultan gegenüber den beiden an der Karosserie befestigten Scharnierteilen gedreht werden, wodurch die Fahrzeugtüre gegenüber der Karosserie höhenverstellt wird.

Description

Die Erfindung betrifft eine Einstellvorrichtung für Türscharniere, insbesondere zur Höhenausrichtung von Scharnieren an Kraftfahrzeugtüren.
Türscharniere zum Anlenken von Kraftfahrzeugtüren bestehen aus zwei Teilen, deren eines mit der Türe und deren anderes mit der Türanordnungsteil der Fahrzeugkarosse verbunden wird. Für jede Tür sind zwei Türscharniere vorgesehen, die während des Rohbaus in die Karosse bzw. den Türkörper eingebaut werden. Wie z. B. in der DE 39 42 662 C2 oder der EP 685 622 A1 beschrieben, erfolgt die Montage von Kraftfahrzeugtüren automatisiert mit Hilfe von Industrierobotern. Bedingt durch Toleranzen in der Fahrzeugkarosserie einerseits und im Türkörper andererseits ist es bei der Türmontage notwendig, die Türe jeweils in eine ausgerichtete, durch den Verlauf der Scharnierachse gekennzeichnete Einbaulage in die Fahrzeugkarosserie einzusetzen. Um in späteren Montageschritten eine Korrektur der genauen Einbaulage der Fahrzeugtür zu ermöglichen, werden vorzugsweise Türscharniere verwendet, welche eine nachträgliche Einstellung in Längs- und in Höhenrichtung des Fahrzeugs gestatten. Ein solches Türscharnier ist bei der Anmelderin bekannt: Der mit der Karosserie zu verschraubende Teil des Scharniers weist im Befestigungsbereich eine Aussparung auf, in die ein Exzenter eingeführt ist, mit Hilfe dessen die Raum- und Winkellage des Scharniers in Fahrzeugrichtung (d. h. X-Richtung) hochgenau eingestellt werden kann. Weiterhin weist der mit der Karosserie zu verschraubenden Teil des Scharniers ein Innengewinde auf, in das der Scharnierbolzen, der drehbar in dem mit der Türe zu verbindenden Scharnierteil verbunden ist, mit einem Außengewinde eingreift. Durch Drehung des Scharnierbolzens in diesem Außengewinde können die beiden Scharnierteile relativ zueinander höhenverstellt werden; ist die gewünschte Höhe eingestellt, so wird die Höhenlage des Scharnierbolzens mittels einer Klemmschraube, die in ein Innengewinde im Scharnierbolzen eingreift, fixiert. Die Feinjustierung der Einbauhöhe der Fahrzeugtür im Türausschnitt erfolgt im Rahmen der Endmontage, bei der die Endlage der (fertig lackierten und mit den Türinnenbauten versehenen) Fahrzeugtür in der (fertig lackierten und mit den Innenmodulen versehenen) Karosserie so eingestellt wird, daß der Türspalt umlaufend im gesamten Türausschnitt den gleichen Wert einnimmt.
Da die Fahrzeugtür an zwei Scharnieren relativ zur Karosserie positioniert ist, muß die Tür bei der Verstellung der Einbauhöhe an beiden Scharnieren simultan um die gleiche Höhe gehoben bzw. gesenkt werden, um eine spannungsfreie Höhenverstellung der Tür gegenüber der Karosserie zu erreichen. Die Höhenverstellung muß im Einbauzustand der Fahrzeugtür im geöffneten oder geschlossenen Zustand erfolgen, so daß aufgrund der begrenzten Raumverhältnisse eine kleine und handliche Einstellvorrichtung benötigt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfach zu handhabende, flexibel einsetzbare und kostengünstige Einstellvorrichtung zur Höheneinstellung einer Fahrzeugtür gegenüber einer Karosserie zur Verfügung zu stellen, mit Hilfe derer - bei eingesetzter Fahrzeugtür - beide Scharniere gleichzeitig in einem einzigen Arbeitsschritt eingestellt werden können.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Danach umfaßt die Einstellvorrichtung eine Führungsstange, an deren beiden Enden je eine Querstange befestigt ist. Am Ende jeder Querstange ist je ein Werkzeugträger zur Aufnahme eines Schraubwerkzeugs befestigt. Insbesondere kann jeder dieser Werkzeugträger z. B. einen Außenvierkant aufweisen, auf den jeweils ein Steckschlüssel aufgesteckt wird. Die Werkzeugträger sind so gegenüber der Querstange ausgerichtet, daß die Achsen der aufgesteckten Schraubwerkzeuge näherungsweise kollinear zueinander zu liegen kommen.
Zur Höhenverstellung eines Türscharniers an einem Fahrzeug wird jeder der beiden Werkzeugträger mit je einem Schraubwerkzeug versehen, dessen Funktionsfläche einem eigens dafür vorgesehenen Drehangriffselement auf dem Scharnierbolzen; so kann z. B. als Schraubwerkzeug ein Kreuzschlitz-Steckschlüssel gewählt werden, welcher in eine kreuzförmige Vertiefung im Scharnierbolzen eingreift. Zur Einstellung des Scharniers werden die Funktionsflächen der beiden Schraubwerkzeuge simultan in die beiden Drehangriffselemente der Scharnierbolzen in den beiden Scharniere eingeführt. Sind die Drehangriffselemente z. B. beide an den Oberseiten der Scharnierbolzen befestigt, so wird die Einstellvorrichtung von oben auf die beiden Scharnierbolzen aufgesetzt. Dann wird mit Hilfe der Einstellvorrichtung eine Drehung in Richtung des Uhrzeigersinns bzw. in Gegenrichtung ausgeführt, durch die die beiden drehbar an den Türteilen befestigten Scharnierbolzen gegenüber den an der Karosserie befestigten Scharnierteilen abgesenkt bzw. angehoben werden.
Um ein gleichzeitiges Eingreifen der Einstellvorrichtung in beiden Scharnieren zu gewährleisten, muß der Abstand der beiden Schraubwerkzeuge zueinander genau dem Abstand der beiden Scharniere zueinander entsprechen. Da die Einstellvorrichtung flexibel für verschiedene Türtypen einsetzbar sein soll, sind die beiden Querstangen vorzugsweise parallel verschiebbar zueinander angeordnet, so daß der Abstand der Schraubwerkzeuge zueinander variiert werden kann, ohne deren Richtung zueinander zu verändern. Eine besonders einfache und flexible Ausgestaltung der Einstellvorrichtung kann erreicht werden, wenn die Drehangriffselemente an den Scharnierbolzen so angeordnet sind, daß das Drehangriffselement des Scharnierbolzens im oberen Scharnier nach unten weist, während das Drehangriffselement des Scharnierbolzens im unteren Scharnier nach oben weist: In diesem Fall ist die Führungsstange der Einstellvorrichtung zweiteilig ausgebildet und enthält in ihrem Inneren eine Druckfeder, welche die beiden Hälften der Führungsstange (und somit auch die beiden Querstangen) auseinanderdrückt (siehe Anspruch 2). Zum Einsetzen der Einstellvorrichtung in ein Scharnierpaar werden die Querstangen vom Bediener so weit zusammengedrückt, bis die Schraubwerkzeuge in die Drehangriffselemente beider Scharnierbolzen eingeführt werden können, und werden dann entlastet. Durch die Kraft der Druckfeder werden die beiden Schraubwerkzeuge auf die jeweiligen Scharnierbolzen gedrückt. Sobald sie in die Drehangriffselemente der Scharnierbolzen eingerastet sind, ist das Einstellwerkzeug fest zwischen den beiden Scharnieren eingespannt; durch Rechts- bzw. Linksdrehung des Einstellwerkzeugs können nun die Scharnierbolzen simultan gegenüber den beiden an der Karosserie befestigten Scharnierteilen gedreht werden, wodurch die Fahrzeugtüre gegenüber der Karosserie höhenverstellt wird.
Die erfindungsgemäße Einstellvorrichtung ist preiswert und sehr einfach zu bedienen. Weiterhin gestattet sie aufgrund ihrer gabelförmigen Ausgestaltung eine leichte Zugänglichkeit zu den Scharnieren im Einbauzustand der Fahrzeugtür. Die Abstandsverstellung der Schraubwerkzeuge mit Hilfe einer in der Führungsstange enthaltenen Druckfeder gestattet überdies den flexiblen Einsatz der Einstellvorrichtung für ein weites Spektrum von Türen mit unterschiedlichen Scharnierabständen. Eine standardisierte Ausgestaltung der Werkzeugträger, z. B. als Außenvierkant, ermöglicht weiterhin den Einsatz gängiger, auf dem Markt erhältlicher (und somit preiswerter) Standard-Schraubwerkzeuge, wie z. B. Kreuzschlitz-Steckschlüssel, und gewährleistet die schnelle Auswechselbarkeit der Schraubwerkzeuge auf dem Einstellwerkzeug für den Einsatz an unterschiedlichen Scharniertypen.
Aufgrund der begrenzten Zugänglichkeit der Scharnierbereiche steht im Regelfall nur ein sehr begrenzter Winkelbereich zur Verfügung, um den die Einstellvorrichtung bei der Höhenverstellung gedreht werden kann. Daher ist es zweckmäßig, die Werkzeugträger als Ratschen auszubilden, die wahlweise in Links- oder in Rechtsrichtung sperrbar sind (siehe Anspruch 3). Die freie Drehbarkeit der Ratsche in Gegenrichtung zur Sperr-Richtung gestattet beim Eindrehen der Scharnierbolzen eine Rückführung der Einstellvorrichtung in den Ausgangszustand ohne Absetzen der Schraubwerkzeuge von den Scharnierbolzen und ermöglicht somit durch Hin- und Rückdrehung der Einstellvorrichtung über einen begrenzten. Winkelbereich eine schnelle Höher- bzw. Tieferstellung des Scharniers. Die Einstellung der Sperr-Richtung der beiden Ratschen richtet sich dabei danach, ob die Türe höher- oder tiefergestellt werden muß, ob der jeweilige Scharnierbolzen also relativ zur karosseriefesten Scharnierhälfte in Links- oder in Rechtsrichtung geschraubt werden muß. Um eine schnelle simultane Umstellung der Sperr-Richtungen beider Ratschen zu ermöglichen, ist es vorteilhaft, auf der Einstellvorrichtung einen Richtungshebel vorzusehen, mit Hilfe dessen die Sperrichtungen beide Ratschen gemeinsam umgestellt werden können (siehe Anspruch 4).
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert; dabei zeigen:
Fig. 1 einen Ausschnitt einer mittels zweier Scharniere an einer Karosserie befestigten Fahrzeugtüre mit einer erfindungsgemäßen Einstellvorrichtung für Türscharniere;
Fig. 2 eine Detailansicht des oberen Scharniers der Fig. 1,
Fig. 3 eine Detailansicht des oberen Scharniers mit Klemmschraube.
Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt einer Fahrzeugtüre 1, welche mit Hilfe zweier Scharniere 2, 2' schwenkbar gegenüber einer Fahrzeugkarosserie 3 gelagert ist. Jedes Scharnier 2, 2' weist einen mit der Fahrzeugtür 1 fest verbundenes Türteil 4, 4', ein mit der Karosserie 3 fest verbundenes Karosserieteil 5, 5' sowie einen Scharnierbolzen 6, 6' auf, dessen Mittelachse der Scharnierachse 7, 7' entspricht. Die Scharniere 2, 2' sind so angeordnet, daß die beiden Scharnierachsen 7, 7' kollinear zueinander ausgerichtet sind.
Eine Detailansicht des oberen Scharniers 2 in Fig. 2 dargestellt: Türteil 4 und Karosserieteil 5 bestehen jeweils aus einem flachen bzw. plattenförmigen Basisabschnitt 8, 9 von dem sich winkelförmig jeweils ein Lagerabschnitt 10, 11 einstückig erstreckt. Die beiden Lagerabschnitte 10, 11 überlappen entlang der Scharnierachse 7, wobei der Lagerabschnitt 11 des Türteils 4 oberhalb des Lagerabschnitts 10 des Karosserieteils 3 angeordnet ist. Das eigentliche Scharniergelenk 12 ist bei dem in Fig. 2 gezeigten oberen Scharnier 2 zwischen dem Lagerabschnitt 11 des Türteils 4 und dem Scharnierbolzen 6 vorgesehen und durch eine Lagerbohrung 13 im Lagerabschnitt 11 sowie einen darin drehbar gelagerten zylindrischen Lagerabschnitt 14 des Scharnierbolzens 6 gebildet. Zur axialen Fixierung des Scharnierbolzens 6 in der Lagerbohrung 13 ist der Scharnierbolzen 6 einerseits in dem unterhalb des Lagerabschnitts 14 liegenden Bereich mit einem Ringansatz 15 versehen und ist im Bereich des Bolzenkopfes 16 z. B. mittels Umnieten des hülsenförmig ausgestalteten Bolzenkopfes 16 auf einer Ringscheibe 17 fixiert.
Vom zylindrischen Lagerabschnitt 14 erstreckt sich in die dem Bolzenkopf 16 abgewandte Achsrichtung einstückig ein Gewindezapfen 18, der in eine Gewindebohrung 19 in einer Klemmhülse 20 im Karosserie-Lagerabschnitt 10 von oben eingeschraubt ist. Am freien Ende des Gewindezapfens 18 ist ein Drehangriffselement 21 für ein Schraubwerkzeug 22 vorgesehen, z. B. ein oder zwei kreuzweise angeordnete Querschlitze. Das zugehörige Schraubwerkzeug 22 weist eine dem Drehangriffselement 21 angepaßte Funktionsfläche 23 auf, z. B. einen Schlitz- oder Kreuzschlitzschraubenzieherkopf. Wird das in das Drehangriffselement 21 eingerastete Schraubwerkzeug 22 in Links- bzw. Rechtsrichtung gedreht, so bewirkt dies eine Drehung des Gewindezapfens 18 in der Gewindebohrung 19 der Klemmhülse 20 und somit eine Höhenverstellung des axial fest mit dem Scharnierbolzen 6 verbundenen Türteils 4 relativ zum Karosserieteil 5 des Scharniers 2.
Das untere Scharnier 2' entspricht, wie in Fig. 1 dargestellt, im großen und ganzen dem oberen Scharnier 2, außer daß im unteren Scharnier 2' die Lagerbohrung 13' nicht im Lagerabschnitt 11' des Türteils 4' sondern im Lagerabschnitt 10' des Karosserieteils 5' angeordnet ist, und daß der Scharnierbolzen 6' und die Klemmhülse 20' um 180° verdreht angeordnet sind. Während der Scharnierbolzen 6 des oberen Scharniers 2 so angeordnet ist, daß sein Drehangriffselement 21 nach unten abragt, ragt das Drehangriffselement 21' des Scharnierbolzens 6' im unteren Scharnier 2' nach oben ab, so daß sich die beiden Drehangriffselemente 21, 21' direkt frontal gegenüberliegen.
Der Einbau der Scharniere 2, 2' erfolgt in einem frühen Stadium der Montage im Rohbau: Hier werden die Türteile 4, 4' der Scharniere 2, 2' mit der Fahrzeugtür 1 verbunden, während die Karosserieteile 5, 5' mit der Karosserie 3 verbunden werden. Während der anschließenden Lackierung wird die Fahrzeugtür 1 entfernt und dann im Rahmen der Endmontage wieder eingehängt und in ihrer Lage relativ zur Karosserie 3 feinjustiert; diese Feinjustierung entspricht einer Höher- bzw. Tieferstellung der Fahrzeugtür 1 gegenüber der Karosserie 3 und hat das Ziel, ein ausgewogenes Spaltmaß der Fahrzeugtür 1 gegenüber der Karosserie 3 zu erreichen.
Da die beiden Türteile 4, 4,' der Scharniere 2, 2' in einem festen Abstand zueinander mit der Fahrzeugtür 1 verbunden sind, während die beiden Karosserieteile 5, 5' in demselben Abstand zueinander fest mit der Karosserie 3 verbunden sind, müssen für eine Höhenverstellung der Fahrzeugtür 1 relativ zur Karosserie 3 die beiden Türteile 4, 4' simultan gegenüber den beiden Karosserieteilen 5, 5' verstellt werden. Hierzu wird erfindungsgemäß eine Einstellvorrichtung 24 verwendet, welche zwei Schraubwerkzeuge 22, 22' aufweist, deren Funktionsflächen 23, 23' in die beiden Drehangriffselemente 21, 21' des oberen und des unteren Scharniers 2, 2' einrastbar sind. Die Schraubwerkzeuge 22, 22' sind auf Werkzeugträger 25, 25' an den Enden von Querstangen 26, 26' aufgesetzt, welche ihrerseits näherungsweise senkrecht von einer Führungsstange 27 abragen und näherungsweise parallel zueinander verlaufen. Die Werkzeugträger 25, 25' sind so ausgerichtet, daß die Achsen der auf ihnen befestigten Schraubwerkzeuge 22, 22' näherungsweise kollinear sind.
Die Werkzeugträger 25, 25' sind Ratschen 28, 28', welche wahlweise in Links- oder in Rechtsrichtung sperrbar sind. Soll die Fahrzeugtür 1 relativ zur Karosserie 3 höhergestellt werden, so muß - vorausgesetzt, daß beide Gewindezapfen 18, 18' Rechtsgewinde aufweisen - auf den Scharnierbolzen 6 des oberen Scharniers 2 eine Rechtsdrehung ausgeübt werden, während auf den Scharnierbolzen 6' des unteren Scharniers 2' eine Linksdrehung ausgeübt werden muß; dies ist symbolisch durch zwei Pfeile in Fig. 1 dargestellt. Hierzu müssen die beiden Ratschen 28, 28' so eingestellt werden, daß das in den oberen Scharnierbolzen 6 eingreifende Schraubwerkzeug 22 in Rechtsrichtung sperrt, während das in den unteren Scharnierbolzen 6' eingreifende Schraubwerkzeug 22' in Linksrichtung sperrt. Diese Einstellung der beiden Ratschen 28, 28' wird mit Hilfe eines an der Führungsstange 27 vorgesehenen Richtungshebels 29 bewirkt. Durch Umlegen des Richtungshebels 29 werden die Sperrichtungen der beiden Ratschen 28, 28' umgedreht, so daß durch Betätigung der Einstellvorrichtung 24 dann ein Tieferstellen der Fahrzeugtür 1 gegenüber der Karosserie 3 bewirkt wird. Alternativ zur Betätigung des Richtungshebels 29 können die Sperrichtungen der Ratschen 28, 28' auch einzeln mit Hilfe von Hebeln direkt an den Ratschen 28, 28' eingestellt werden.
Die Führungsstange 27 der Einstellvorrichtung 24 besteht aus einem Innenrohr 30 und einem dieses abschnittsweise umschließenden Außenrohr 31, welches mit einem Handgriff 32 versehen ist. Eine Druckfeder 33 im Inneren des Außenrohrs 31 übt einen Druck auf das Innenrohr 30 aus, wobei die Auslenkung des Innenrohrs 30 gegenüber dem Außenrohr 31 durch eine Einkragung 35 auf dem Außenrohr 31 begrenzt ist, welche in eine Auskragung 34 auf dem Innenrohr 30 eingreift.
Die Höheneinstellung der Fahrzeugtür 1 erfolgt nun in den folgenden Schritten: Zuerst wird (z. B. mit Hilfe einer Lehre) die Lage der Fahrzeugtür 1 gegenüber der Karosserie 3 bestimmt und berechnet, ob und wie weit die Fahrzeugtür 1 gegenüber der Karosserie 3 gehoben bzw. gesenkt werden muß. Soll die Fahrzeugtür 1 angehoben werden, so wird der Richtungshebel 29 auf der Einstellvorrichtung 24 auf "HOCH" gestellt, und die Feder 33 im Außenrohr 31 der Einstellvorrichtung 24 wird so weit zusammengedrückt, bis der Abstand der beiden Schraubwerkzeuge 22, 22' kleiner ist als der Abstand der Drehangriffselemente 21, 21' auf den Gewindezapfen 18, 18', so daß die Einstellvorrichtung 24 zwischen die Gewindezapfen 18, 18' eingeführt werden kann. Wird nun das Innenrohr 30 gegenüber dem Außenrohr 31 entspannt, so bewirkt die Druckfeder 33, daß die Funktionsflächen 23, 23' der beiden Schraubwerkzeuge 22, 22' in die jeweiligen Drehangriffselemente 21, 21' hineingedrückt werden und dort einrasten. Nun wird die Fahrzeugtür 1 vom Bediener mittels einer Drehbewegung der Einstellvorrichtung 24 gegenüber der Karosserie 3 angehoben. Um den hierzu notwendigen Krafteinsatz des Bedieners möglichst gering zu halten, ist es günstig, den Hebelarm zwischen dem Handgriff 32 und den Schraubwerkzeugen 22, 22' möglichst groß zu gestalten, was durch die Verwendung verhältnismäßig langer Querstangen 26 (bzw. eines langen Handgriffs 32) erreicht wird. Muß die Fahrzeugtür um einen großen Betrag angehoben werden, so kann dies wegen der stark beengten Raumverhältnisse im Scharnierbereich nicht in einer einzigen Drehbewegung erfolgen; stattdessen wird eine mehrstufige Hin- und Rückdrehung durchgeführt, wobei die Ratschen 28, 28' während der Hinbewegung in Sperrstellung sind (und somit eine Schraubbewegung an den Scharnierbolzen 6, 6' bewirken) und sich während der Rückbewegung im Leerlauf befinden (und somit die Scharnierbolzen 6, 6' nicht drehen). - Soll die Fahrzeugtür 1 abgesenkt werden, so erfolgt der Prozeßablauf analog wie oben beschrieben, außer daß in diesem Fall der Richtungshebel 29 auf der Einstellvorrichtung 24 auf "TIEF" gestellt wird.
Hat die Fahrzeugtür 1 die gewünschte Höhenlage gegenüber der Karosserie 3 erreicht, so müssen die Gewindezapfen 6, 6' gegenüber dem Lagerabschnitt 10 des Karosserieteils 5 (oberes Scharnier 2) bzw. dem Lagerabschnitt 11' des Türteils 4' (unteres Scharnier 2') fixiert werden. Hierzu weist jeder Gewindezapfen 18, 18' wie in Fig. 3 gezeigt, ein Innengewinde 36 auf, in das eine Klemmschraube 37 eingeschraubt wird. Das Außengewinde des Gewindezapfens 18 greift in die Klemmhülse 20 ein, die in einem Loch 38 im Lagerabschnitt 1 0 klemmend eingesetzt ist. Die Klemmhülse 20 und das Loch 38 sind zum freien Ende des Gewindezapfens 18 hin konvergent konisch ausgebildet, und die Klemmhülse 20 ist auf der dem Loch 38 zugewandten Mantelfläche mit einer Kerbverzahnung versehen, mit der sie klemmend in das Loch 38 eingesetzt ist. Durch die Schraubspannung zwischen der Klemmschraube 37 und dem Gewindezapfen 18 wird eine Klemmverbindung zwischen dem Scharnierbolzen 6 und dem Lagerabschnitt 10 geschaffen, durch die der Scharnierbolzen 6 drehgesichert in dem Lagerabschnitt 10 gelagert ist. Der Schraubenkopf der Klemmschraube 37 überspannt den Lagerabschnitt 10, so daß durch ein Anziehen der Klemmschraube 35 der Gewindezapfen 18 in der Gewindebohrung 19 gegen ein unbeabsichtigten Lösen fixiert werden.
Statt der bisher beschriebenen Konfiguration der beiden Scharnierbolzen 6, 6', deren Drehangriffselemente 21, 21' sich um 180° verdreht gegenüberliegen, können die Scharnierbolzen 6, 6' auch so angeordnet sein, daß die Drehangriffselemente 21, 21' um 180° verdreht voneinander abragen. In diesem Fall wird zur Höhenverstellung der Fahrzeugtür 1 eine Einstellvorrichtung verwendet, deren Schraubwerkzeuge 22, 22' aufeinander zuragen und deren Führungsstange eine Zugfeder 33' enthält; zum Aufsetzen der Einstellvorrichtung auf das Scharnierpaar wird die Feder so weit gedehnt, daß der Abstand der beiden Schraubwerkzeuge größer ist als der Abstand der beiden Drehangriffselemente 21, 21' auf den Scharnierbolzen 6, 6' und wird dann entspannt, so daß die Funktionsflächen 23, 23' der Schraubwerkzeuge 22, 22' in die Drehangriffselemente 21, 21' einrasten. Analog kann eine Einstellvorrichtung 24 für Scharnierpaare konfiguriert werden, deren Drehangriffselemente 21, 21' in der gleichen Richtung (d. h. beide nach unten oder beide nach oben) abragen.

Claims (4)

1. Einstellvorrichtung für Türscharniere, insbesondere zur Höhenausrichtung von Scharnieren mit kollinearen Scharnierachsen an Kraftfahrzeugtüren,
  • - welche zwei Querstangen (26, 26') aufweist, die so an den beiden Enden einer Führungsstange (27) befestigt sind, daß sie quer zur Achse der Führungsstange (27) ausgerichtet sind,
  • - wobei an den der Führungsstange (27) abgewandeten Enden der Querstangen (26, 26') je ein Werkzeugträger (25, 25') zur Befestigung je eines Schraubwerkzeugs (22, 22') so angeordnet ist, daß die Achsen der Schraubwerkzeuge (22, 22') näherungsweise kollinear zueinander zu liegen kommen
  • - und wobei jedes Schraubwerkzeug (22, 22') eine Funktionsfläche (23, 23') aufweist, welche in ein Drehangriffselement (21, 21') in einem Gewindezapfen (18, 18') in dem Scharnier (2, 2') einrastbar ist.
2. Einstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstange (27) zweiteilig ausgebildet ist und die beiden Teile mit Hilfe einer im Inneren der Führungsstange (27) angeordneten Druckfeder (33) gegeneinander verschiebbar gelagert sind.
3. Einstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugträger (25, 25') als Ratschen (28, 28') ausgebildet sind, die wahlweise in Linksdrehrichtung oder in Rechtsdrehrichtung sperrbar sind.
4. Einstellvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehrichtungen der beiden Ratschen (28, 28') mit Hilfe eines gemeinsamen Richtungshebels (29) sperrbar sind.
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