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DE1969511U - Gelenkband fuer tueren u. dgl. - Google Patents

Gelenkband fuer tueren u. dgl.

Info

Publication number
DE1969511U
DE1969511U DED36183U DED0036183U DE1969511U DE 1969511 U DE1969511 U DE 1969511U DE D36183 U DED36183 U DE D36183U DE D0036183 U DED0036183 U DE D0036183U DE 1969511 U DE1969511 U DE 1969511U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hinge
band
disks
sleeves
insert
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED36183U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Doerken and Mankel KG
Original Assignee
Doerken and Mankel KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Doerken and Mankel KG filed Critical Doerken and Mankel KG
Priority to DED36183U priority Critical patent/DE1969511U/de
Publication of DE1969511U publication Critical patent/DE1969511U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D11/00Additional features or accessories of hinges
    • E05D11/08Friction devices between relatively-movable hinge parts
    • E05D11/082Friction devices between relatively-movable hinge parts with substantially radial friction, e.g. cylindrical friction surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

U0048M9.7.67
PATENTANWÄLTE DIPL-ING. LUDEWIG - DIPL-PHYS. BUSE . 56 WUPPERTAL-BÄRMEN
Kennwort: Gleitringpaar
Firma Dörken & Mankel KG9 Ennepetal-Voerde, Breckerfelder
Straße 42 - 48
Gelenkband für Türen u, dgle
Die Erfindung bezieht sich auf ein für Türen u. dgl« bestimmtes Gelenkband, das zwei je eine Bandhülse und einen Bandlappen umfassende Bandhälften aufweist, die durch einen in beide Bandhülsen fassenden, vorzugsweise hohlen und gegebenenfalls eine an den Bandhälften abgestützte Drehfeder umgreifenden Bandzapfen drehbar verbunden sind, wobei zwischen die einander zugewandten Stirnseiten der Bandhülsen eine Einlage geschaltet ist. Gelenkbänder werden für unterschiedliche Zwecke eingesetzt. Gelegentlich dienen sie nur zur Führung, d. h„ zur Übertragung von Querkräften. In anderen Anordnungen kommt dazu die Aufgabe, das Gewicht des gehalterten Flügels wir Türflügels auf den Rahmen od. dgl. zu übertragen, d. h. Längskräfte aufzunehmen. Dies gilt auch für als Federbänder ausgestaltete Gelenkbänder der eingangs umschriebenen Art, die entweder lediglich ein im Schließsinne gerichtetes Dreh-
— 2 —
moment auf die Tür od. dglo äußern oder zusätzlich zur Führung und fallweise weiterhin zur Übertragung von axialen Beanspruchungen, d„ h. zur Übernahme von vertikal gerichteten Kräften angeordnet werden. Sofern bei Gelenkbändern der eingangs umschriebenen Art Axialbeanspruchungen auftreten, liegen Stirnflächen der beiden Bandhälften abstützend gegeneinander. Da diese Flächen entsprechend der geringen Dicke der die Bandhälften bildenden Zuschnitte nur schmal sind, ergeben sich in der Regel recht hohe spezifische Flächenpressungen, die bei einem unmittelbaren Gegeneinanderliegen der Bandhülsen zu einem schnellen Verschleiß führen, weil die für die Bandhülsen geeigneten Werkstoffe für Gleitlagerungszwecke recht ungeeignet sind. Es ist schon versucht worden, die Dauerhaftigkeit von axial beanspruchten Gelenkbändern durch zwischen die einander zugekehrten Stirnseiten der Bandhälften geschaltete Einlagen zu vergrößern. Als Einlagen sind gelegentlich schon axial belastbare Wälzlager verwandt worden, doch sind solche Ausführungen nur ausnahmsweise praktisch brauchbar, weil für derartige Lager kaum jemals ein ausreichender Raum verfügbar ist. Bei anderen bekannten Ausführungen ist zwischen die einander zugewandten Stirnflächen der Bandhülsen eine in der Regel nichtmetallische Verschleißscheibe insbesondere aus Vulkanfiber od. dgl. eingelegt, die sich bedarfsweise leicht auswechseln läßt. Solche Ausführungen haben sich nicht zufriedenstellend bewährt, weil erfahrungsgemäß noch ein verhältnismäßig hoher axialer Verschleiß auftritt, durch
den übrigens auch die Lage des Türflügels od. dgl. im Rahmen beeinflußt wird«
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Gelenkbänder der eingangs umschriebenen Art zu schaffen, die bedarfsweise ohne Schmäleriang ihrer Brauchbarkeit langdauernd mit hohen Längskräften belastbar sind. Dies wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch erreicht, daß die Einlage wenigstens zwei sich bei axialer Belastung unmittelbar aneinander abstützende Ringscheiben umfaßt. Die Ausbildung der Einlage in Form zweier sich bei axialer Belastung unmittelbar aneinander abstützender Ringscheiben bietet gegenüber der bekannten Verwendung einer zwischen die einander zugekehrten Stirnflächen der Bandhälften eingelegten einstüekigen Einlage einen entscheidenden Vorteil insoweit, als nicht mehr zwangläufig die Bandhülsen selbst zur Bildung von Gleitflächen herangezogen sind» überraschenderweise hat sich gezeigt, daß spätestens nach kurzzeitigem Gebrauch die beiden Ringscheiben relativ zu den gegen sie anliegenden Bandhülsen im wesentlichen drehfest verbleiben, d„ h. daß die beim bestimmungsgemäßen Gebrauch anfallenden Gleitbewegungen allein zwischen den beiden Ringscheiben erfolgen. Es bedarf daher keiner Drehkupplung der Ringscheiben mit den zugeordneten Bandhälften, so daß die Herstellungs- und
Montagekosten des Belenkbandes praktisch nicht vergrößert werden«, Die durch Versuche bestätigte Tatsache, daß die Gleitreibungsbewegungen sich im wesentlichen auf die einander zugekehrten Flächen der Ringscheiben beschränken, mag darauf zurückzuführen sein, daß der hier anfallende Reibungswiderstand praktisch immer niedriger liegt als die an einer Stirnfläche einer Bandhülse anfallende Reibung.
Die erfindungsgemäß die Einlage bildenden Ringscheiben können aus xveitgehend verschleißfestem Werkstoff bestehen. Besonders zweckdienlich ist die Verwendung von aus hartem wie federhartem Stahl bestehenden Ringscheiben, Diese bedürfen nur einer relativ geringen Dicke. Bei einer erprobten Ausführung eines für Stahltüren bestimmten, axial belastbaren Federbandes haben die Ringscheiben bei einer Breite von 2 - 3 mm eine Dicke von etwa 0,8 mm. Selbstverständlich wären auch dickere Ringscheiben brauchbar, doch steigt mit der Dicke der Fertigungsaufwände Die erfindungsgemäß die Einlage in wenigstens paariger Gruppierung bildenden Ringscheiben können im Außendurchmesser den Bandhtilsen angepaßt sein. Es ist jedoch bedarfsweise möglich, die Ringscheiben über den Außendurchmesser der Bandhülsen vorragen, d. h. ihre Breite die Dicke des die Bandhülsen bildenden Werkstoffes
übersteigen zu lassen,, In der Regel ist dies allerdings nicht erforderlich, da auch bei verhältnismäßig geringer Breite eine allen Anforderungen genügende Dauerhaftigkeit anfällt. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann es vorteilhaft sein, von den einander zugewandten Flächen zweier eine Einlage bildender Ringscheiben wenigstens eine schwach konvex zu profilieren. Damit ergeben sieh zwar recht hohe spezifische Flächenpressungen bei der übertragung von axialen Beanspruchungen, doch kann dies durch eine sinngemäße Werkstoffauswahl berücksichtigt werden. Bei einer bevorzugten und eine besonders zweckdienliche Pertigung zulassenden Ausführung sind die einander zugekehrten Flächen z%veier eine Einlage bildender Hingscheiben je schwach konvex und die einander ausgekehrten Flächen je schwach konkav profiliert. Solche Querschnittsformen ergeben sich z. B, ohne weiter® beim Herstellen der Ringscheiben durch Stanzen aus Flachwerkstoffο Fallweise ist es übrigens zweckdienlich, zwischen zwei gegen die einander zugekehrten Stirnflächen der Bandhälften anliegende Ringscheiben eine weitere Ringscheibe einzufügen, d, h. die Einlage aus wenigstens drei Ringscheiben zu bilden, bei denen dann zwar die relativen Gleitbewegungen der Ringscheiben nicht mehr eindueutig festliegen, aber weiterhin der Vorteil erhalten bleibt, daß die Stirnendbereiche der Bandhülsen praktisch an Gleitbewegungen nicht teilhaben. Die Verwendung von mehr als zwei
zu einer Einlage kombinierten Ringscheiben hat jedoch den Vorteil, den Verschleiß durch die Verteilung auf mehrere Flächen bzw. durch die Herabsetzung der Gleitgeschwindigkeiten weiterhin zu vermindern.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 ein als Federband ausgebildetes Gelenkband für
Türen im Längsschnitt,
Fig. 2 eine teils geschnittene Seitenansicht des Bandes
nach Fig. 1,
Fig. 3 in größerem Maßstabe einen Längsschnitt durch die die axiale Abstützung der Bandhälften bewirkende Zone des Gelenkbandes.
Das dem Ausführungsbeispiel zugrundegelegte Gelenkband weist zwei Bandhälften 10 und 11 auf, die je eine Bandhülse 12 bzw, 13 und einen Bandlappen Ik bzw» 15 umfassen. Die Bandlappen können entsprechend den jeweils gegebenen Anbringungsverhältnissen geformt und bemessen sein. In die beiden Bandhülsen 12 und 13 erstreckt sich ein von einem Rohrabschnitt gebildeter Bandzapfen 16, der eine Schraubendrehfeder 17 umschließt. Deren unteres zu einer etwa halbrunden Mittelöse 18 gebogenes Ende übergreift einen Stift 19, der die Bandhülse 13 und den unteren Endbereieh des Bandzapfens l6
~t _
durchdringt. In das freie Ende der Bandhülse 13 faßt als Verschlußelement ein Stopfen 20«, Das obere Ende der Feder 17 greift mit einem eingebogenen Endteil 21 zwischen zwei sich • axial erstreckende Nocken 22 eines Endstopfens 23, der sich mit einem schmalem Kopfrand 2h auf dem oberen Stirnende der Bandhiilse 12 abstützt und zur Bestimmung der Vorspannung der Feder 17 dreheinstellbar und in der jeweils gewählten Drehlage festlegbar ist* Vorzugsweise ist der Endstopfen 23 mittels einer Einbörde5!lung25 mit dem Bandzapfen 16 axial, jedoch drehbeweglich gekuppelt.
Zwischen die beiden Bandhülsen ist eine Einlage 26 gebracht, die, wie insbesondere Fig. 3 zeigt, zwei einander gleichende Ringscheiben 27 umfaßt, deren Breite etwa der Dicke der Bandhülsen 12, 13 entspricht und die, wie Fig. 3 - aller-
dings übertrieben - zeigt, einander konvexe Flächen zukehren können.
Eingehende Versuche haben bestätigt, daß die Ringscheiben 27 zwar zu Beginn des bestiraraungsgemäßen Gebrauches des Gelenkbandes Drehbewegungen gegenüber den Bandhülsen 12, 13 ausführen können, daß sich jedoch schon nach kurzzeitigem Gebrauch ein Zustand einspielt, bei dem im wesentlichen allein die einander zugekehrten Flächen der Ringscheiben 27, 27 aufeinander gleiten. Die Ringscheiben 27 bestehen zweckmäßig
aus hartem wie federhartem Stahl„ Sie könaen insbesondere durch Stanzen hergestellt sein»
Die dargestellte Ausführung ist, wie schon erwähnt wurde, nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung. Diese ist nicht darauf beschränkt« Es sind vielmehr noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen mögliche Wenn auch die erfindungsgeraäße Ausbildung der Einlage vornehmlich für Federbänder !bestimmt ist, die fallweise zur Übertragung von Axialkräften heranzuziehen sind, so ist sie doch auch für Gelenkbänder geeignet, die fallweise axiale Beanspruchungen zu übertragen haben. Erfindungsgemäß ausgestattete Gelenkbänder können statt für Türen auch für Fensterflügel, Klappen, Luken u. dgl. angewandt werden. Mehrteilige Gleiteinlagen können übrigens erfolgreich auch bei Gelenkbändern angewandt werdem, bei denen wenigstens eine Bandhülse in mehrere Längenabschnitte unterteilt ist, zwischen die die gegebenenfalls ebenfalls unterteilte andere Bandhülse faßt.

Claims (4)

PATENTANWÄLTE 1 DIPL.-ING. LUDEWIG · DIPL-PHYS. BUSE · 56 WUPPERTAL-BÄRMEN Ansprüche :
1. Gelenkband für Türen u, dgl., das zwei je eine Bandhülse und einen Bandlappen umfassende Bandhälften aufweist, diE durch einen in beide Bandhülsen fassenden, vorzugsweise hohlen und gegebenenfalls eine an den Bandhäften abgestützte Drehfeder umgreifenden Bandzapfen drehbar verbunden sind, wobei zwischen die einender zugewandten Stirnseiten der Bandhülsen eine Einlage geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (26) wenigstens zwei sich bei axialer Belastung unmittelbar aneinander abstützende Ringscheiben (27, 27) umfaßt.
2. Gelenkband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ringscheiben (2*7, 2?) aus hartem wie federhartem Stahl bestehen.
3. Gelenkbanr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurciamesser der Ringseheiben (27, 27) wenigstens im Außendurchmesser der Bandhülsen (12, 13) entspricht.
2 -
— 2 —
4. Gelenkband nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß von den einander zugewandten Flächen zweier Ringscheiben (2?s 27) wenigstens eine schwach konvex profiliert ist.
ο Gelenkband nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugekehrten FlacLhen zweier Ringscheiben (27, 27) je schwach konvex und die einander abgekehrten Flächen schwach konkav profiliert sind.
DED36183U 1967-07-19 1967-07-19 Gelenkband fuer tueren u. dgl. Expired DE1969511U (de)

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