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Schwingarm-Fensterheber für Fahrzeuge, vornehmlich Kraftwagen Die
Erfindung hezielit sich auf einen insbesondere zum Gebrauch in 'Motorfahrzeugen
u. dgl. bestimmten Fensterheber und bezweckt, eine Vorrichtung zum Heben und Senken
des Fensters zu schaffen, die sich durch einfache, wirtschaftliche und dauerhafte
Bauart auszeichnet.
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Ferner bezweckt die Erfindung, eine vorzugsweise mit zwei schwingenden
und miteinander verbundenen Armen und einem Zahnradsektor ausgestattete Vorrichtung
zum Heben und Senken der Fensterscheibe zu schaffen, bei der eine verbesserte Antriebslenkerverbindung
zwischen dem Zahnradsektor und einem der schwingenden Arme vorgesehen ist. Diese
verbesserte Bauart ermöglicht einen weiten Spielraum in der räumlichen Lage des
Zahnsektors und seines Antriebsritzels mit Bezug auf die Punkte, an welchen die
schwingenden Arme . mit der Grundplatte des Hebers verbunden sind, wodurch deshalb,
weil der Betätigungshandgriff für die Vorrichtung unmittelbar mit der Welle des
Antriebsritzels verbunden ist, die vorteilhafteste Lage des Betätigungshandgriffes
an der Fahrzeugtür angewendet werden kann.
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Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Schwingarm-Fensterhebers,
der mit einem festliegenden Übersetzungsverhältnis zwischen dem treibenden Ritze'
und dem Zalhnsektor fabriziert, aber so zusammengebaut werden kann, daß man nach
Wahl das eine oder andere von mehreren möglichen Verhältnissen zwischen der Zahl
der Umdrehungen des Handgriffes und dem Weg, um den sich das Fenster bewegen soll,
erhält. Im besonderen
wird bezweckt, am Zahnsektor und an einer
Verlängerung eines schwingenden Armes wahlweise benutzbare Punkte zu schaffen, an
denen ein den Zahnsektor und die Verlängerung des schwingenden Armes verbindender
Lenker drehbar befestigt werden kann, wobei die Punkte, an denen der Lenker am Zahnsektor
und am schwingenden Arm drehbar befestigt ist, das Verhältnis der Zahl der Umdrehungen
des Handgriffes zu einem gegebenen Weg der Fensterscheibe bestimmen.
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Noch ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Fensterhebevorrichtung
der Schwingarmbauart, die verbesserte Mittel zur verschiebbaren Verbindung des oder
der Schwingarme mit der Unterkante des Schiebefensters hat. Diese verbesserten Mittel
ermöglichen nicht nur einen leichten Einbau des Hebers, sondern vermindern auch,
dank der Herabsetzung des gleitenden Reibungswiderstandes beim Heben und Senken
des Fensters, die Beanspruchung seiner Verbindungsgelenke.
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Weitere Ziele der Erfindung sind aus der nachstehenden Beschreibung
und den angeschlossenen !@rsprüchen ersichtlich.
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In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Dabei
zeigt Fig. i eine die Erfindung verkörpernde Fensterhebevorrichtung mit zwei parallelen
Schwingarmen in Ansicht, Fig.2 einen vergrößerten Schnitt im wesentlichen nach der
Linie 2-2 in Fig. i, in Richtung der Pfeile gesehen, Fig. 3 die Einzelteile der
in Fig.2 veranschaulichten Konstruktion auseinandergezogen, Fig. 4 eine federnde
Splintscheibe in Ansicht in Richtung des Pfeiles 5 in Fig. 3, Fig. 5 eine etwas
abgeänderte Ausführungsform eines Fensterhebers mit zwei parallelen Schwingarmen
in Ansicht, Fig.6 einen nach dfr Erfindung ausgebildeten Fensterheber mit gekreuzten
Armen in Ansicht, Fig. 7 einen vergrößerten Schnitt nach der Linie 7-7,4r Fig. 6,
in Richtung der Pfeile gesehen, Fig.8 einen vergrößerten Schnitt nach der Linie
8-8 der Fig. 6, in Richtung der Pfeile gesehen, wobei einige Teile abgenommen gezeigt
sind, Fig.9 einen vergrößerten Schnitt nach der Linie 9-9 der Fig. 6, in Richtung
der Pfeile gesehen, wobei in vollen Linien der Querschnitt vor dem Ausstanzen eines
Durchtrittsschlitzes gezeigt ist, Fig. io eine abgeänderte Ausführung in einem der
Fig. 7 entsprechenden Schnitt, Fig. i i eine bei dieser Ausführung angewendete Führungsbüchse
allein im Schnitt.
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Die Erfindung ist in ihrer Anwendung nicht auf die in der Zeichnung
veranschaulichten Einzelheiten der Ausführung und Anordnung der Teile beschränkt,
da auch andere Verkörperungen der Erfindung möglich sind und diese auf verschiedenen
Wegen in die Praxis umgesetzt werden kann. Es versteht sich ferner, daß die gebrauchte
Ausdrucksweise und die gebrauchten Bezeichnungen nur dem Zwecke der Beschreibung,
nicht der Beschränkung dienen. In Fig. i ist eine im allgemeinen mit io bezeichnete
Fensterhebevorrichtung zum Heben und Senken der Fensterscheibe i i gezeigt. Die
Vorrichtung ist innerhalb des Fensterschachtes der Tür oder des Wagenoberteiles
zwischen der inneren und äußeren Metallverkleidung der Tür oder des Oberteiles angebracht.
Als Beispiel ist ein Fensterheber von der Gattung der Parallelarmheber wiedergegeben.
Dieser besitzt ein Paar von parallelen .17111e11 12 und 13, von denen der Arm 12
als treibender Arm und der Arm 13 als Führungsarm dient. Die Arme sind mit ihren
inneren Enden an einer Grundplatte 14 an zwei senkrecht übereinander angeordneten
Punkten durch Stehbolzen 15 und 16 drehbar gelagert. An ihren äußeren Enden sind
die Arme an einem im allgemeinen T-förmigen Kupplungsglied i7 an den ini Abstand
senkrecht übereinander angeordneten Punkten 18 und i9 drehbar befestigt, wobei der
Abstand zwischen den Dre'hpun'kten 18 und 19 gleich dem Abstand zwischen den Mittelpunkten
der Drehzapfen oder Stehbolzen 15 und 16 ist. Die Hebergrundplatte 14 ist bestimmt,
mit Schrauben 2o an der Türverkleidung befestigt zu werden. Ein Zahnradsektor 21
ist an der Grundplatte 14 an einem Zwischenpunkt 22 der letzteren drehbar befestigt.
Ein AntriebsritZel 23 ist auf der Welle 24 eines Handgriffes am inneren Ende der
Platte 1.4 in einer Stellung angebracht, in der es mit (lern Zahnsektor kämmt. Wird
die Welle 24 mittels eines an der Innenseite der Tür vorgesehenen Handgriffes gedreht,
dann dreht das Ritzel 23 den Sektor 21, und die Drehung des letzteren wird durch
Kupplungslenker 25 in eine schwingende Bewegung der Arine 12, 13 übertragen, wie
nachstehend beschrieben.
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Ein Lenker 25 ist an seinem inneren Ende 25a mit der obereri Ecke
des Zahnsektors und an seinem äußeren Ende 256 mit einer Verlängerung oder einem
Gegenarm 26 des treibenden Armes 12 drehbar verbunden. Es ist zu bemerken, daß der
Lenker 25 und die Verlängerung 26 des treibenden Armes oberhalb einer im wesentlichen
horizontalen Ebene liegen, die durch den Drehpunkt 15 des treibenden Armes und den
Drehmittelpunkt 22 des Zahnsektors bestimmt ist. Der Grund für diese Anordnung ist
der, daß ungeachtet der Tatsache, daß das Gewicht der Fensterscheibe einigermaßen
durch eine Spiralflachfeder 27 ausgeglichen ist, die mit ihrem inneren Ende in einen
Ausschnitt 15a des Stehbolzens i 5 eingreift und mit ihrem äußeren Ende an einem
aus der Platte 14 herausgebogenen Lappen 28 befestigt ist, ein nicht ausgeglichener
Teil des Scheibengewichts und ein Reibungswiderstand vorhanden sind, die den Lenker
25 belasten, wobei die Belastung bei angehobenem Fenster am größten ist. Durch seine
Anordnung oberhalb der vorgenannten horizontalen Ebene wird der Lenker bei angehobenem
Fenster auf Zug beansprucht. Ferner ist es das übliche, daß eine Person, die das
Fenster hebt, ain Ende des Fensterweges einen besonderen Druck ausübt, um sicher
zu gehen, daß das Fenster vollständig geschlossen wird. Wenn der Lenker in diesem
Augenblick unter Druck stehen würde, würde der zusätzliche Kraftaufwand häufig ausreichend
sein,
den Lenker zu verbiegen, wohingegen bei einem auf Zug beanspruchten
Lenker kein Verbiegen vorkommen kann.
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Ein weiteres wichtiges Kennzeichen der Erfindung liegt darin, claß
die Lenkeranordnung zur Verbindung des "Zahnsektors 21 mit (lern treibenden .-rin
12 es möglich macht, den Fensterheber mit einem für alle vorkommenden Fälle einheitlichen
Zahnsektor und Antriel)sritzel zu fabrizieren, während es gleichzeitig möglich ist,
den Heber so zusammenzusetzen. daß. innerhalb gewisser Grenzen, jedes gewünschte
Verhältnis der Drehzahl des Handgriffes zu dem Weg, den (las Fenster zurücklegen
soll, erhalten wird. Der Zahnsektor 21 wird bei seiner Herstellung mit einem zusätzlichen
Loch 34a versehen, das zwischen dem Mittelpunkt des Sektors und (lein Loch 34 liegt,
(las in der Zeichnung zum Ankuppeln des Lenkerendes 25° dient. Es versteht sich,
(laß mehr als ein -zusätzliches loch 34' vorgesehen werden kann. In ähnlicher Weise
ist in den Gegenarm 26 des Schwingarmes 12 ein zusätzliches Loch 35a gestanzt, das
näher am Drehpunkt des Arines liegt als das nach der Zeichnung zum Ankuppeln des
Lenkerendes 25 benutzte loch 35. .1uch hier kann jede gewünschte Zahl von zusätzlichen
löchern vorgesehen sein.
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Der in Fig. i gezeigte Fensterlieber, bei (lern das Ende 25a des Lenkers
mit dem Zahnsektor an einem von dessen Drehpunkt soweit als möglich entfernten Punkt
und sein Ende 25b mit dem äußersten Ende der Verlängerung 26 des treibenden Armes
12 verbunden ist, erfordert eine bestimmte Zahl von Umdrehungen des Bedienungsgriffes,
um das Fenster um einen bestimmten Betrag zu heben. Wenn gewünscht wird, daß eine
erhöhte Zahl von Umdrehungen nötig ist, um das Fenster um den gleichen Betrag zu
heben, wird beim Zusammenbau des Hebers zur drehbaren Verbindung des Endes 25a des
Lenkers mit dem Zahnsektor 2i das Loch 34a benutzt. Es leuchtet ein, daß, je näher
das Ende 25a des Lenkers dem Drehpunkt des Zahnsektors ist, der Sektor um einen
größeren Winkel gedreht werden muß, damit der Lenker einen gegebenen Weg macht,
d. h. einen für die verlangte Bewegung des Fensters ausreichenden Weg.
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Wenn ein schneller arbeitender Fensterheber, d. 1i, ein Fensterheber
gewünscht wird, bei dem für die Bewegung des Fensters um einen gegebenen Betrag
eine kleinere Zahl von Umdrehungen erforderlich ist, braucht man den Heber nur so
zusammenzubauen, daß das Ende 25a des Lenkers mit dem Zahnsektor 21 in der in Fig.
i gezeigten Weise, sein Ende 25b dagegen mit dem Gegenarm 26 unter Benutzung des
Loches 35' verbunden wird. Mit anderen `"orten, je kürzer die Länge des Bogens
ist, auf welchem die drehbare Verbindung des Lenkerendes 25b und des Gegenarmes
26 sich bewegt, um so kürzer ist der Weg, den die drehbare Verbindung des Lenkerendes
25a und des Zahnbogens zurücklegen muß. Da die Zahl der Winkelgrade, um welche die
letztere drehbare Verbindung um den Mittelpunkt des Zahnsektors bewegt werden muß,
die Zahl der Winkelgrade bestimmt, um die der Sektor gedreht werden muß, so ist
die Zahl der nötigen Umdrehungen des Antriebsritzels kleiner als sie bei der in
Fig. i gezeigten Verbindung des Lenkerendes 25b mit der Verlängerung 26 nötig sein
würde, uni den Gegenarm 26 um die gleiche Zahl von Winkelgraden zu drehen.
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Der Teil i4a der Grundplatte steht im Winkel zum Teil 14b der Platte,
an dem die inneren Enden der Arme 12 und 13 befestigt sind. Es versteht sich, daß
der Winkel, in welchem der Teil 14a sich erstreckt, nicht notwendigerweise auf die
gezeichnete Ausführung beschränkt ist, da dieser Winkel von der gewünschten örtlichen
Lage des Bedienungshandgriffes abhängt, die ihrerseits die örtliche Lage des Antriebsritzels
23 beeinflußt.
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Der Drehzapfen oder Stehbolzen 16, der das innere Ende des Führungsarmes
13 mit der Grundplatte 14 verbindet, ist an einem Ende mit Gewinde versehen und
trägt eine -Mutter 36. Die Platte 14 enthält einen Schlitz oder ein Langloch 37
zur Aufnahme des Bolzens 16. Diese Anordnung ermöglicht eine Einstellung, um zu
gewährleisten, daß die Fensterscheibe sich auch dann richtig auf und ab bewegt,
wenn der Heber etwas schief in der Tür angebracht ist.
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Uni den einer Vorrichtung nach Art des Erfindungsgegenstandes eigenen
Reibungswiderstand herabzumindern. sind verbesserte Mittel zur Verbindung des im
allgemeinen T-förmigen Kupplungsgliedes 17 mit der die Fensterscheibe i i enthaltenden
U-Schiene 38 vorgesehen. Das T-förmige Glied 17 umfaßt einen profilierten Teil 17a
und einen waagerechten, flachen Stangenteil 17b, die durch Niete 17c miteinander
verbunden sind. An dem Boden der U-Schieile 38 sind zwei Böcke 39 befestigt, die
längs verlaufende Führungen oder Führungsschlitze 4o haben. Das im allgemeinen T-förmige
Glied 17 ist an jedem Ende der waagerechten Stange 17b mit einem allgemein mit 41
bezeichneten Querzapfen versehen, der in der längs verlaufenden Führung eines der
Böcke sich bewegt.
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Wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, hat jeder Bock 39 an seinem oberen
Rande einen angeformten. Flansch 42, der am Boden der Glashalteschiene 38 durch
Punktschweißung befestigt ist. Der Bock enthält eine durch Pressen oder Walzen erzeugte,
längsweise sich erstreckende Rinne 43 mit oberen und unteren, parallelen und waagerechten
Wänden 44 und 45. Nach der Bildung der Rinne 43 ist ein Teil der Rückwand der letzteren
ausgestanzt oder ausgeschnitten, so daß ein waagerecht verlaufender Führungsschlitz
40 gebildet ist.
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Die Stehbolzen 41 sind an den äußeren Enden der Stange 17b angenietet.
jeder Bolzen ist mit einem zylindrischen Schaft 46 versehen. In den Bolzenschaft
ist nahe seinem äußeren Ende eine ringförmige Nut 47 eingeschnitten oder eingefräst.
Auf dem Schaft 46 des Bolzens sitzt ein tragendes Zwischenglied oder Gleitstück
48, das eine Bohrung 49 hat, durch welche hindurch der Schaft in die in Fig. 2 gezeigte
Stellung gleitbar ist. Das Glied 48 hat einen auswärts vorspringenden, scheibenförmigen
Teil 5o und einen auf einer Seite des
letzteren liegenden zylindrischen
Tragteil (Büchse) 51 von einem solchen Durchmesser, daß er in die Rinne 43, die
gegenüberliegenden Tragflächen der Wände 44 und 45 der letzteren berührend, paßt.
Die Länge der Büchse 51 stimmt vorzugsweise im wesentlichen mit der Tiefe der Rinne
43 überein, so daß der Ringflansch So an der Vorderwand des Bockes 39 anliegt, wenn
die Teile, wie in Fig. 2 gezeigt, zusammengesetzt sind.
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Wenn die T-förmige Stange 17 des Fensterhebers mit den Böcken 39 zusammengefügt
wird, werden die die Zwischenglieder 48 tragenden Bolzenschäfte 46 in die Rinne
43 so weit eingeführt, daß die Schaftenden durch die Schlitze 4o hindurchtreten.
Die Büchsen 51 der Zwischenglieder haben dann in den Rinnen 43 eine solche Stellung,
daß sie mit deren Wänden 44 und 45 in tragender Berührung stehen. Jeder Bolzen ragt
aus dem Schlitz 4o des zugehörigen Bockes 39 um einen ausreichenden Betrag heraus,
um darauf eine in die Ringnut 47 eingreifende federnde Splintscheibe 52 anbringen
zu können. Bei so zusammengesetzten Teilen, wie in Fig. 2 gezeigt, vermag der tragende
Teil 51 des Zwischengliedes 48 frei in der Rinne 43 zu gleiten bei einem Kleinstmaß
von Reibung an den Wänden 44 und 45. Die Splintscheibe 52 hat ein Langloch 54, das
mit einem Ende (bei 54") nähe an den Saheibenrandheranreicht. An den beiden Längsrändern
des Loches 54 befinden sich zwei gegenüberliegende, federnde Lappen 55, die schräg
aus der Scheibenebene herausgedrückt sind, so daß sie eine gegeneinandergeneigte
Stellung haben. An der vom Scheibenrand weiter entfernten Endkante des Langloches
54 befindet sich eine federnde Zunge 56, die dachförmig geknickt ist. Die Scheibe
52 wird mit dem Teil 54° ihres Langloches auf das Ende des Bolzenschaftes 46 aufgestreift
und dann radial verschoben, so daß ihre Lappen 55 in die Ringnut 47 des Schaftes
eingreifen. Dabei schiebt sich zugleich die Zunge 56 über das kegelig gestaltete
Schaftende 46°, das sie nun infolge ihrer Dachform von zwei Seiten umfaßt, wodurch
die Scheibe verrastet und gegen Zurückschieben gesichert ist. Der Durchmesser des
Schaftes 46 eines jeden Bolzens 41 ist vorzugsweise etwas kleiner als die Höhe des
Schlitzes 40, so daß der Bolzenschaft sich im Führungsschlitz 40 in Längsrichtung
bewegen kann, ohne dessen Kanten zu berühren. Diese Ausführung, bei welcher die
Schäfte 46 der Bolzen 41 nicht an den Rändern der Schlitze 40 in den Böcken 39 schleifen,
wird zur Erzielung der besten Ergebnisse vorgezogen, weil durch Vermeidung einer
Reibungsberührung der Zapfen mit den rauben Schlitzkanten ein sehr glattes, ruhiges
Arbeiten mit einem Kleinstmaß an Reibungswiderstand erzielt wird. Um zu gewährleisten,
daß die Splintscheibe 52 in die Nut 47 eingepaßt werden kann, ist zwischen der Stange
17b und dem Ringflansch So des Zwischengliedes 48 eine federnde Unterlegscheibe
57 eingeschaltet. Der Bolzen 41 vermag so in Längsrichtung ausreichend bewegt zu
werden, um zu gewährleisten, daß die Splintscheibe 52 richtig in Stellung gebracht
werden kann. Die Zwischenglieder 48 werden vorzugsweise aus Kunststoff gefertigt,
| weil die Reibungsziffer x an Kunststoff auf Metall |
| verhältnismäßig niedrig ist. |
| Dadurch, daß der Reibungswiderstand in der |
| Verbindung zwischen der Stange 17b und den |
| Böcken 39 weitgehend vermindert ist. ist es mög- |
| lich, eine beträchtliche Wirtschaftlichkeit in der |
| Heberbauart zu erzielen dank der Tatsache, daß ein |
| Heber von geringerem Gewicht gebraucht werden |
| kann, als es sonst notwendig sein würde. Dieser ge- |
| ringere Reibungswiderstand macht sich besonder# |
| im Gewicht des für den Lenker 25 benötigten Werk- |
| stoffes bemerkbar. Die Länge des Lenkers hängt |
| von der gewünschten örtlichen Lage des Bedienungs- |
| griffes an der Innenseite der Tür ab. Je länger der |
| Lenker ist, um so größer ist seine Neigung, sich |
| unter den beim Abwärtshub des Fensters auftreten- |
| den Druckbeanspruchungen zu verbiegen. Der |
| Hauptwiderstandspunkt gegen :@lnvärtsbewegung |
| der Scheibe liegt in der Verbindung des T-förmigen |
| Gliedes 17 mit den Böcken 39. 1)a die bei der Er- |
| findung angewendeten Verb ndungsmittel ein |
| Kleinstmaß von Reibrings%vi<lerstan<1 in diesemTeil |
| des Hebers verbürgen, ist eine leichtere "lusfiihrurig |
| des Lenkers ermöglicht. als wenn unzulängliche |
| Verbindungsmittel finit lio,lier Reibung vorhanden |
| wären. |
| Bei dem in Fig. 1 bis 4 <l:ii-gc stellteiiAusführungs- |
| beispiel ist es dann, wenn eine andere Lage des Be- |
| dienungshandgriffes clcs lensterliebers an der Tür |
| gewünscht wird, notwendig. heim l'au de: Heber: |
| eine Grundplatte zu benutzen. deren- zur Lagerung |
| von Zahnbogen 21 und hitzcl 23 dienender Teil 14° |
| eine entsprechend andere Stellung zu <lern zur Lage- |
| rung der Schwingarme 1=. i,; dienenden Plattenteil |
| 14b hat. Der aus der Anwendun- der Lenkerverbin- |
| dung zwischen Zahnbogen und tr-eibendeni @rüwing- |
| arm sich ergebende Vorteil, ciaß man die iirtliclie |
| Lage des Bedienungshandgriffes innerhalb gewisser |
| Grenzen beliebig wählen kann, läßt sich in einer |
| besonders einfachen und wirtschaftlichen Weise ver- |
| wirklichen, wenn man die Grundplatte des Fenster- |
| hebers unterteilt, wie <lies bei der Ausführungsform |
| nach Fig. 5 der Fall ist. Dabei besteht die Grund- |
| platte aus zwei Teilen, nämlich einem Teil 14b, an |
| dem die beiden Schwingarme 12 und 13 gelagert |
| und die Feder 15 angeordnet sind, und aus einenn |
| davon getrennten Teil 14°, der zur Lagerung des |
| Zahnbogens 21 und der Handgriffwelle 24 finit (lern |
| Zahnritzel 23 dient. Wie ersichtlich, gibt diese :@tis- |
| führung die Möglichkeit, beim Anbringen des |
| Fensterhebers an der Fahrzeugtür oder denn Falir- |
| zeugoberbau die Stellung der Platte 1411 zur Stellung- |
| der Platte 14b der gewünschten (")i-tliclieii Lage des |
| Bedienungsgriffes entsprechend zu wählen, wobei |
| nur der Lenker 25 in entsprechender Länge vorzu- |
| sehen ist. Daneben ergibt sich noch ein Vorteil ü1- |
| sofern, als es dann, wenn in einer l#al)rik sowohl |
| zweiarmige Fensterheber als auch einarmige Heller, |
| bei denen die Erfindung gleichfalls anwendbar ist. |
| gebaut werden, möglich ist, den aus der Platte 14° |
| mit dem Zahnbogen 21 und dein Kitzel 23 bestellen- |
| den Teil der Vorrichtung für beide lIeberbauarten |
| einheitlich auszuführen. |
In Fig. 6 ist an einem weiteren Ausführungsbeispiel gezeigt, daß
die Erfindung mit Vorteil auch bei Fensterhebern mit gekreuzten Schwingarmen anwendbar
ist. Die Grundplatte des dargestellten Kreuzarm-Fensterhebers ist ähnlich wie im
Beispiel nach F ig. 5 in einen die Antriebsteile, nämlich die Ritzehvelle 24 samt
"lahnritzel 23 und den Zahnbogen 21, tragenden Teil 14" und einen zur Lagerung und
Führung der Schwingarme dienenden Teil 14b unterteilt. deren Stellung zueinander
in gewissen Grenzen beliebig gewählt werden kann, um in jedem Falle die günstigste
Lage des Bedienungshandgriffes an der Tür oder dem Wagenoberbau zu erzielen. Der
Fensterheber hat einen treibenden Schwingarm 12 und einen Führungsarm 13. Die beiden
Arme sind auf einem mittleren Teil ihrer Länge über Kreuz geführt und an der Kreuzungsstelle
drehbar miteinander verbunden. Die Verbindung geschieht durch einen in den Arm 12
eingenieteten Stehbolzen 67, der durch ein Loch des :\rtnes 13 hindurchgreift. Der
treibende Arm 12 ist finit seinem unteren 1#'.tide am linken Ende der Teilgrundplatte
i.fb uni einen Bolzen 68 drehbar gelagert. Sein als 1\lutterschraubeausgebildeter
Lagerl)ol7eit 68 ist in einem senkrechten Langloch 69 der Platte 14b verstellbar
befestigt, uni den Drehpunkt des treibenden Schwingarmes im Bedarfsfalle etwas verstellen
zu können. Der Führungsarm 13 ist mit seinem unteren Ende auf der rechten Hälfte
der Teilgrundplatte 1I6 im wesentlichen waagerecht verschiebbar geführt. Beide Heberarme
12 und 13 sind an ihren oberen Enden mit der U-förmigen Halteschiene i_5 der Fensterscheibe
verbunden, in-(lern sie je in einem an dieser Schiene festen Bock 39 im wesentlichen
waagerecht verschiebbar geführt sind.
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Der treibende Artn 12 hat an seinem unteren Ende eine im Winkel nach
oben zeigende Verlängerung oder einen Gegenarm 26, der durch einen Lenker 25 mit
dem oberen Teil des an der Teilgrundplatte 14" gelagerten Zahnbogens 21 gekuppelt
ist. Wird der Zahnbogen 21 über das Ritzel 23, die Ritzelwelle 24 und die darauf
sitzende Handkurbel in der einen oder anderen Richtung gedreht, dann findet über
den Lenker 25 und den Gegenarm 26 ein Verschwenken des treibenden Armes 12 des Fensterhebers
im Sinne des Hebens oder Senkens des Fensters statt. Der Führungsarm 13, der sich
jeweils in entgegengesetzter Richtung wie der treibende Arm dreht, sorgt dafür,
daß das Fenster beimAufundabbewegen in seiner Führung nicht ecken kann. Um das Gewicht
des Fensters wenigstens teilweise auszugleichen, ist wieder eine Spiralfeder 27
vorgesehen. Diese ist mit ihrem inneren Ende an dem am treibenden Arm 12 festen
Verbindungsbolzen 67 und mit ihrem äußeren Ende an einem am Führungsarm 13 vorgesehenen
Stift 77 befestigt. Es versteht sich, daß sowohl der Zahnbogen 21 als auch der Gegenarm
26 des treibenden Schwingarmes 12 zwei oder mehr in unterschiedlichen Abständen
von ihren Drehpunkten angeordnete, wahlweise benutzbare Löcher zurrt Ankuppeln der
Enden des Lenkers 25 aufweisen können, um die übersetzung von der Handkurbel zum
treibenden Arm des Fensterhebers bei gleichbleibendem Zahnbogen und Zahnritzel anders
wählen zu können. Wie ersichtlich, ist auch im Beispiel nach Fig. 6 die Anordnung
so, daB der Lenker 25 durch das Gewicht des Fensters auf Zug beansprucht wird. Der
Lenker kann zweckmäßig zum Zweck seiner Versteifung einen etwas gewölbten Querschnitt
haben, wie in Fig.6 bei 25x gezeigt. Dies gilt übrigens auch für die Ausführungsformen
nach den Fig. i und 5.
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Die Führung des unteren Endes des Führungsarmes 13 an der Grundplatte
146 geschieht in folgender Weise: In die rechte Hälfte der Grundplatte i46
ist eine rinnenförmige Vertiefung 75 eingepreit oder eingewalzt, die eine
senkrechte Rückwand 75" und je eine obere und untere waagerechte Wand 75b hat (Fig.
8). Die beiden waagerechten Wände verlaufen parallel zueinander. Nachdem die Rinne
75, wie in Fig. 9 gezeigt, gebildet worden ist, wird ein Teil 70 ihrer Rückwand
entlang den gestrichelten Linien 79 ausgestanzt, um einen waagerechten Schlitz 78
zu bilden, durch den eine gleitende Verbindung für das untere Ende des Fensterlieberarmes
13 hergestellt wird. In Fig. 8 ist gezeigt, daß an diesem Ende des Armes 13 ein
Zapfen 59 angenietet ist. Dieser Zapfen ist zylindrisch und so ausgebildet, daß
er zwischen seinen Enden einen in die Rinne 75 eingreifenden zylindrischen Teil
59" von größerem Durchmesser hat, der zwischen die waagerechten Rinnenwände 75b
paßt, so daß er mit deren inneren Flächen in tragender Berührung steht. Auf diese
Weise ergibt der Teil 59" des Zapfens 59 eine gleitende Lagerung des Zapfens in
der Rinne 75. Jenseits des Lagerteiles 59" hat der Zapfen einen zylindrischen Schaftteil
59b, der durch den Längsschlitz 78 hindurchtritt. Der Schaftteil 59 hat einen kleineren
Durchmesser, als die Höhe des Durchtrittsschlitzes 78 beträgt, so daß er von den
Rändern dieses Schlitzes völlig frei geht. Außerhalb des Schlitzes 78 ist das Ende
des Zapfens 59 mit einer ringförmigen Nut 6o versehen.
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Auf dem Zapfen 59 ist auf der dem Arm 13 zugekehrten Seite der Grundplatte
i46 eine Führungsscheibe 61 angeordnet, die eine Rückenscheibe 62 aus Blech und
eine Vorderscheibe 63 aus filzartigem Werkstoff hat, die mit der Blechscheibe 62
dadurch verbunden ist, daß der Rand der letzteren um den äußeren Rand der Filzscheibe
63 herumgelegt ist, wie das bei 62" (Fig. 8) gezeigt ist. Wenn das Metall der Scheibe
62 in dieser Weise um den Rand der Filzscheibe 63 herumgelegt wird, wird dieser
Rand eingeklemmt und der mittlere Teil der Scheibe 63 veranlaßt, sich herauszuwölben.
Als Folge davon kommt nur der herausgewölbte Teil der Filzscheibe mit den oberhalb
und unterhalb der Rinne 75 liegenden Flächen der Grundplatte i46 in Berührung, wodurch
die Reibung zwischen Unterlagscheibe 61 und Grundplatte i46 sehr gering ist. Die
Führungs- oder Unterlagscheibe 61 wird mit Hilfe einer Druckfeder 65, die zwischen
ihr und dem Arm 13 eingeschaltet ist, in Richtung auf die Grundplatte i46 gedrückt.
Die Metallrückwand 62 der Unterlagscheibe hat ein rundes Mittelloch, das
es
ihr gestattet, auf dem inneren Endteil des Zapfens 59 zu gleiten. Dieses Loch hat
jedoch einen geringeren Durchmesser als der Lagerteil 59a des Zapfens, so daß eine
durch den Druck der Feder 65 hervorgerufene, nach außen gerichtete Bewegung der
Unterlagscheibe dadurch begrenzt wird, daß der Rand des Loches in der Scheibe 62
an einem durch den Lagerteil 59a gebildeten Anschlag zur Anlage kommt. Eine Unterlagscheibe
Gis, die in der gleichen Weise ausgebildet, aber etwas kleiner im Durchmesser ist
als die oben beschriebene Führungsscheibe 61, ist vorgesehen, um über das freie
Ende des Zapfens 59 gestreift zu werden und mit ihrem Filzteil 63 oberhalb und unterhalb
des Schlitzes 78 auf der äußeren Fläche der Rückwandung 75a der Rinne 75 zu gleiten.
Diese zweite Unterlagscheibe wird, nachdem sie über das Ende des Zapfens gestreift
worden ist, mit Hilfe eines Vorsteckers 66 an ihrem Platz gehalten. Der Vorstecker
besteht aus einer im wesentlichen U-förmigen Feder, deren Schenkel auswärts gebogene
oder bogenförmige Teile 66a aufweisen und so beschaffen sind, daß sie in die Nut
6o des Bolzens einschnappen, wenn die l#ecler über das Ende des Zapfens gepreßt
wird. Die Länge des Lagerungsteiles 59a des Zapfens ist vorzugsweise um einen ausreichenden
Betrag kleiner als die Tiefe der Rinpe 75, damit, wie bei 64 gezeigt, zwischen dem
tragenden Teil 59a und der inneren Fläche der Rückwand 75a etwas Spiel bleibt. Beim
Heben und Senken des Fensters tritt ein Gleiten des Zapfens in der Rinne nur an
den inneren Flächen der waagerechten Wände 75b der Rinne 75 ein.
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Die verschiebbare Verbindung der beiden Arme 1 2,
13 des Fensterhebers mit dem Schiebefenster ist in folgender Weise bewirkt: An der
Unterseite der Scheibenhalterschiene 15 sind, ähnlich wie schon finit Bezug auf
das Beispiel nach Fig. i bis 4 beschrieben, zwei Winkelböcke 39 befestigt, und zwar
am besten durch Punktschweißen (Fig.6 und 7). X'on diesen Böcken hat der rechte
eine größereLänge als der linke. In den senkrechten Schenkel eines jeden Bockes
ist eine Rinne 43 eingepreßt, die genau wie die Rinne 75 der Grundplatte 14b eine
senkrechte Rückwand und eine obere und untere waagerechte Wand hat. Die Rückwand
einer jeden Rinne enthält einen waagerechten Durchtrittsschlitz 40. am oberen Ende
eines jeden Schwingarmes 12 und 13 ist ein Zapfen 59 eingenietet, der die gleiche
21usbildung hat wie der am unteren Ende des Führungsarmes 13 angenietete Zapfen
59 und in gleicher Weise mit einem Lagerteil 59a größeren Durchmessers in die Rinne
43 eingreift, mit seinem Endteil 59b dagegen frei durch den Schlitz 4o der Rinnenrückwand
hindurchtritt. Die Zapfen 59 tragen innere und äußere Führungs- bzw.-Unterlagscheiben
61, 61s von derselben Ausbildung, wie mit Bezug auf Fig. 8 beschrieben, wobei zwischen
der einen Unterlagscheibe und dem Ende des Schwingarmes eine Druckfeder 65 eingeschaltet
ist, während die andere durch einen Vorstecker 66 gehalten wird (Fig. 7). Es wird
also an den Verbindungsstellen der äußeren Enden der Arme 12, 13 mit der Glashalterschiene
15 die gleiche Wirkung erreicht wie bei der verschiebbaren Verbindung des Führungsarmes
13 mit der Grundplatte 14b.
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In den Fig. io und i i ist eilte abgeänderte Ausführungsform der reibungsvermindernden
Verbindung zwischen den oberen Enden der Heberarme 12, 13 und der Glashalterschiene
15 gezeigt, die in gleicher Weise auch bei der Verbindung des Führungsarmes 13 mit
der Grundplatte i4b angewendet werden kann. Bei dieser Ausführungsform hat der am
Ende eines I#ensterhellerarmes angenietete Bolzen 72 einen zylindrischen Teil 72a
von vergrößertem Durchmesser, der durch den Schlitz in der Rückwandung der Rinne
43 hindurchragt. Der Durchmesser dieses zvlindrischen Teiles ist kleiner als die
Höhe des Schlitzes, so daß der Bolzen frei von jeglicher Berührung mit den Rändern
des Schlitzes ist. Auf den Bolzen 72 ist ein Lagerteil 73 aufgesteckt, der einen
Flansch- oder Scheibenteil 73a und einen zylindrischen Büchsen- oder Hülsenteil
73b besitzt (Fig. T1). Der letztere liegt mit seiner Wandung zwischen dem zylindrischen
Teil 72a des Bolzens und der oberen und unteren Wand der Rinne 43 und dient als
Lager- oder Gleitkörper, der mit den genannten RiTTiieiiwäiideti in tragender Berührung
steht. Der oberhalb und unterhalb der Rinne am Bock 39 anliegende Flansch- oder
Scheibenteil 73a hat ein Loch 731, das über den Teil des Bolzens paßt, der einen
kleineren Durchmesser hat. Er ist also so beschaffen, daß er an die Schulter
72 b anschlägt, die zwischen den Bolzentei len von kleinerem und größerem
Durchmesser gebildet ist. Aus diesem Aufbau kann man erkennen, daß der Lagerteil
73 auf dem Bolzen 72 zwischen dem Fensterheberarm, z. B. 13, und der Schulter 72b
eingeschlossen ist. Der Lagerteil 73 wird vorzugsweise aus einem porösen,
in seinen Poren 01 haltenden Lagermetall, z. B. Sinternietall, gebildet,
etwa der Art, wie das im Handel allgemein als Oilite-:%ietall bekannt ist. Auf diese
Weise ist eine dauernd geschmierte Lagerung zwischen dem Bolzen 72 und dem Bock
39 finit Hilfe desTeiles 73 erreicht, der das ganze Lagerungszwischenglied
zwischen dem Bolzen und dem Bock bildet, wie das aus Fig. to klar hervorgeht. Gleich
wie bei der Ausführung nach Fig. 7 und 8 wird der Bolzen 72 mit Hilfe eines federnden
Vorsteckers 66 im Eingriff mit der Rinne 43 gesichert. Zwischen dem Forstecker und
der Rückwand der Rinne 43 ist eine flache Unterlagscheibe 74 angeordnet, die vorzugsweise
ebenfalls aus Öl haltendem, porösem Metall bestellt, wie es für das Gleitstück 73
verwendet ist.
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Die in den Fig. 7 bis to dargestellten reibungsvermindernden Führungsmittel
können gewünschtenfalls auch bei Fensterhebern der in den Fig. 1 und 5 veranschaulichten
Art angewendet werden, wie umgekehrt die in den F ig. 2 bis 4 dargestellten Mittel
bei einem Kreuzarnl-Fensterheber anwendbar sind.