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DE828202C - Schwingarm-Fensterheber fuer Fahrzeuge, vornehmlich Kraftwagen - Google Patents

Schwingarm-Fensterheber fuer Fahrzeuge, vornehmlich Kraftwagen

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Publication number
DE828202C
DE828202C DER2480A DER0002480A DE828202C DE 828202 C DE828202 C DE 828202C DE R2480 A DER2480 A DE R2480A DE R0002480 A DER0002480 A DE R0002480A DE 828202 C DE828202 C DE 828202C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
window
channel
bolt
window lifter
lifter according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER2480A
Other languages
English (en)
Inventor
John H Roethel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOHN H ROETHEL
Original Assignee
JOHN H ROETHEL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOHN H ROETHEL filed Critical JOHN H ROETHEL
Application granted granted Critical
Publication of DE828202C publication Critical patent/DE828202C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F11/00Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
    • E05F11/38Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for sliding windows, e.g. vehicle windows, to be opened or closed by vertical movement
    • E05F11/44Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for sliding windows, e.g. vehicle windows, to be opened or closed by vertical movement operated by one or more lifting arms
    • E05F11/445Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for sliding windows, e.g. vehicle windows, to be opened or closed by vertical movement operated by one or more lifting arms for vehicle windows
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2201/00Constructional elements; Accessories therefor
    • E05Y2201/40Motors; Magnets; Springs; Weights; Accessories therefor
    • E05Y2201/47Springs
    • E05Y2201/482Ribbon springs
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/50Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles
    • E05Y2900/53Type of wing
    • E05Y2900/55Windows

Landscapes

  • Window Of Vehicle (AREA)

Description

  • Schwingarm-Fensterheber für Fahrzeuge, vornehmlich Kraftwagen Die Erfindung hezielit sich auf einen insbesondere zum Gebrauch in 'Motorfahrzeugen u. dgl. bestimmten Fensterheber und bezweckt, eine Vorrichtung zum Heben und Senken des Fensters zu schaffen, die sich durch einfache, wirtschaftliche und dauerhafte Bauart auszeichnet.
  • Ferner bezweckt die Erfindung, eine vorzugsweise mit zwei schwingenden und miteinander verbundenen Armen und einem Zahnradsektor ausgestattete Vorrichtung zum Heben und Senken der Fensterscheibe zu schaffen, bei der eine verbesserte Antriebslenkerverbindung zwischen dem Zahnradsektor und einem der schwingenden Arme vorgesehen ist. Diese verbesserte Bauart ermöglicht einen weiten Spielraum in der räumlichen Lage des Zahnsektors und seines Antriebsritzels mit Bezug auf die Punkte, an welchen die schwingenden Arme . mit der Grundplatte des Hebers verbunden sind, wodurch deshalb, weil der Betätigungshandgriff für die Vorrichtung unmittelbar mit der Welle des Antriebsritzels verbunden ist, die vorteilhafteste Lage des Betätigungshandgriffes an der Fahrzeugtür angewendet werden kann.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Schwingarm-Fensterhebers, der mit einem festliegenden Übersetzungsverhältnis zwischen dem treibenden Ritze' und dem Zalhnsektor fabriziert, aber so zusammengebaut werden kann, daß man nach Wahl das eine oder andere von mehreren möglichen Verhältnissen zwischen der Zahl der Umdrehungen des Handgriffes und dem Weg, um den sich das Fenster bewegen soll, erhält. Im besonderen wird bezweckt, am Zahnsektor und an einer Verlängerung eines schwingenden Armes wahlweise benutzbare Punkte zu schaffen, an denen ein den Zahnsektor und die Verlängerung des schwingenden Armes verbindender Lenker drehbar befestigt werden kann, wobei die Punkte, an denen der Lenker am Zahnsektor und am schwingenden Arm drehbar befestigt ist, das Verhältnis der Zahl der Umdrehungen des Handgriffes zu einem gegebenen Weg der Fensterscheibe bestimmen.
  • Noch ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Fensterhebevorrichtung der Schwingarmbauart, die verbesserte Mittel zur verschiebbaren Verbindung des oder der Schwingarme mit der Unterkante des Schiebefensters hat. Diese verbesserten Mittel ermöglichen nicht nur einen leichten Einbau des Hebers, sondern vermindern auch, dank der Herabsetzung des gleitenden Reibungswiderstandes beim Heben und Senken des Fensters, die Beanspruchung seiner Verbindungsgelenke.
  • Weitere Ziele der Erfindung sind aus der nachstehenden Beschreibung und den angeschlossenen !@rsprüchen ersichtlich.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Dabei zeigt Fig. i eine die Erfindung verkörpernde Fensterhebevorrichtung mit zwei parallelen Schwingarmen in Ansicht, Fig.2 einen vergrößerten Schnitt im wesentlichen nach der Linie 2-2 in Fig. i, in Richtung der Pfeile gesehen, Fig. 3 die Einzelteile der in Fig.2 veranschaulichten Konstruktion auseinandergezogen, Fig. 4 eine federnde Splintscheibe in Ansicht in Richtung des Pfeiles 5 in Fig. 3, Fig. 5 eine etwas abgeänderte Ausführungsform eines Fensterhebers mit zwei parallelen Schwingarmen in Ansicht, Fig.6 einen nach dfr Erfindung ausgebildeten Fensterheber mit gekreuzten Armen in Ansicht, Fig. 7 einen vergrößerten Schnitt nach der Linie 7-7,4r Fig. 6, in Richtung der Pfeile gesehen, Fig.8 einen vergrößerten Schnitt nach der Linie 8-8 der Fig. 6, in Richtung der Pfeile gesehen, wobei einige Teile abgenommen gezeigt sind, Fig.9 einen vergrößerten Schnitt nach der Linie 9-9 der Fig. 6, in Richtung der Pfeile gesehen, wobei in vollen Linien der Querschnitt vor dem Ausstanzen eines Durchtrittsschlitzes gezeigt ist, Fig. io eine abgeänderte Ausführung in einem der Fig. 7 entsprechenden Schnitt, Fig. i i eine bei dieser Ausführung angewendete Führungsbüchse allein im Schnitt.
  • Die Erfindung ist in ihrer Anwendung nicht auf die in der Zeichnung veranschaulichten Einzelheiten der Ausführung und Anordnung der Teile beschränkt, da auch andere Verkörperungen der Erfindung möglich sind und diese auf verschiedenen Wegen in die Praxis umgesetzt werden kann. Es versteht sich ferner, daß die gebrauchte Ausdrucksweise und die gebrauchten Bezeichnungen nur dem Zwecke der Beschreibung, nicht der Beschränkung dienen. In Fig. i ist eine im allgemeinen mit io bezeichnete Fensterhebevorrichtung zum Heben und Senken der Fensterscheibe i i gezeigt. Die Vorrichtung ist innerhalb des Fensterschachtes der Tür oder des Wagenoberteiles zwischen der inneren und äußeren Metallverkleidung der Tür oder des Oberteiles angebracht. Als Beispiel ist ein Fensterheber von der Gattung der Parallelarmheber wiedergegeben. Dieser besitzt ein Paar von parallelen .17111e11 12 und 13, von denen der Arm 12 als treibender Arm und der Arm 13 als Führungsarm dient. Die Arme sind mit ihren inneren Enden an einer Grundplatte 14 an zwei senkrecht übereinander angeordneten Punkten durch Stehbolzen 15 und 16 drehbar gelagert. An ihren äußeren Enden sind die Arme an einem im allgemeinen T-förmigen Kupplungsglied i7 an den ini Abstand senkrecht übereinander angeordneten Punkten 18 und i9 drehbar befestigt, wobei der Abstand zwischen den Dre'hpun'kten 18 und 19 gleich dem Abstand zwischen den Mittelpunkten der Drehzapfen oder Stehbolzen 15 und 16 ist. Die Hebergrundplatte 14 ist bestimmt, mit Schrauben 2o an der Türverkleidung befestigt zu werden. Ein Zahnradsektor 21 ist an der Grundplatte 14 an einem Zwischenpunkt 22 der letzteren drehbar befestigt. Ein AntriebsritZel 23 ist auf der Welle 24 eines Handgriffes am inneren Ende der Platte 1.4 in einer Stellung angebracht, in der es mit (lern Zahnsektor kämmt. Wird die Welle 24 mittels eines an der Innenseite der Tür vorgesehenen Handgriffes gedreht, dann dreht das Ritzel 23 den Sektor 21, und die Drehung des letzteren wird durch Kupplungslenker 25 in eine schwingende Bewegung der Arine 12, 13 übertragen, wie nachstehend beschrieben.
  • Ein Lenker 25 ist an seinem inneren Ende 25a mit der obereri Ecke des Zahnsektors und an seinem äußeren Ende 256 mit einer Verlängerung oder einem Gegenarm 26 des treibenden Armes 12 drehbar verbunden. Es ist zu bemerken, daß der Lenker 25 und die Verlängerung 26 des treibenden Armes oberhalb einer im wesentlichen horizontalen Ebene liegen, die durch den Drehpunkt 15 des treibenden Armes und den Drehmittelpunkt 22 des Zahnsektors bestimmt ist. Der Grund für diese Anordnung ist der, daß ungeachtet der Tatsache, daß das Gewicht der Fensterscheibe einigermaßen durch eine Spiralflachfeder 27 ausgeglichen ist, die mit ihrem inneren Ende in einen Ausschnitt 15a des Stehbolzens i 5 eingreift und mit ihrem äußeren Ende an einem aus der Platte 14 herausgebogenen Lappen 28 befestigt ist, ein nicht ausgeglichener Teil des Scheibengewichts und ein Reibungswiderstand vorhanden sind, die den Lenker 25 belasten, wobei die Belastung bei angehobenem Fenster am größten ist. Durch seine Anordnung oberhalb der vorgenannten horizontalen Ebene wird der Lenker bei angehobenem Fenster auf Zug beansprucht. Ferner ist es das übliche, daß eine Person, die das Fenster hebt, ain Ende des Fensterweges einen besonderen Druck ausübt, um sicher zu gehen, daß das Fenster vollständig geschlossen wird. Wenn der Lenker in diesem Augenblick unter Druck stehen würde, würde der zusätzliche Kraftaufwand häufig ausreichend sein, den Lenker zu verbiegen, wohingegen bei einem auf Zug beanspruchten Lenker kein Verbiegen vorkommen kann.
  • Ein weiteres wichtiges Kennzeichen der Erfindung liegt darin, claß die Lenkeranordnung zur Verbindung des "Zahnsektors 21 mit (lern treibenden .-rin 12 es möglich macht, den Fensterheber mit einem für alle vorkommenden Fälle einheitlichen Zahnsektor und Antriel)sritzel zu fabrizieren, während es gleichzeitig möglich ist, den Heber so zusammenzusetzen. daß. innerhalb gewisser Grenzen, jedes gewünschte Verhältnis der Drehzahl des Handgriffes zu dem Weg, den (las Fenster zurücklegen soll, erhalten wird. Der Zahnsektor 21 wird bei seiner Herstellung mit einem zusätzlichen Loch 34a versehen, das zwischen dem Mittelpunkt des Sektors und (lein Loch 34 liegt, (las in der Zeichnung zum Ankuppeln des Lenkerendes 25° dient. Es versteht sich, (laß mehr als ein -zusätzliches loch 34' vorgesehen werden kann. In ähnlicher Weise ist in den Gegenarm 26 des Schwingarmes 12 ein zusätzliches Loch 35a gestanzt, das näher am Drehpunkt des Arines liegt als das nach der Zeichnung zum Ankuppeln des Lenkerendes 25 benutzte loch 35. .1uch hier kann jede gewünschte Zahl von zusätzlichen löchern vorgesehen sein.
  • Der in Fig. i gezeigte Fensterlieber, bei (lern das Ende 25a des Lenkers mit dem Zahnsektor an einem von dessen Drehpunkt soweit als möglich entfernten Punkt und sein Ende 25b mit dem äußersten Ende der Verlängerung 26 des treibenden Armes 12 verbunden ist, erfordert eine bestimmte Zahl von Umdrehungen des Bedienungsgriffes, um das Fenster um einen bestimmten Betrag zu heben. Wenn gewünscht wird, daß eine erhöhte Zahl von Umdrehungen nötig ist, um das Fenster um den gleichen Betrag zu heben, wird beim Zusammenbau des Hebers zur drehbaren Verbindung des Endes 25a des Lenkers mit dem Zahnsektor 2i das Loch 34a benutzt. Es leuchtet ein, daß, je näher das Ende 25a des Lenkers dem Drehpunkt des Zahnsektors ist, der Sektor um einen größeren Winkel gedreht werden muß, damit der Lenker einen gegebenen Weg macht, d. h. einen für die verlangte Bewegung des Fensters ausreichenden Weg.
  • Wenn ein schneller arbeitender Fensterheber, d. 1i, ein Fensterheber gewünscht wird, bei dem für die Bewegung des Fensters um einen gegebenen Betrag eine kleinere Zahl von Umdrehungen erforderlich ist, braucht man den Heber nur so zusammenzubauen, daß das Ende 25a des Lenkers mit dem Zahnsektor 21 in der in Fig. i gezeigten Weise, sein Ende 25b dagegen mit dem Gegenarm 26 unter Benutzung des Loches 35' verbunden wird. Mit anderen `"orten, je kürzer die Länge des Bogens ist, auf welchem die drehbare Verbindung des Lenkerendes 25b und des Gegenarmes 26 sich bewegt, um so kürzer ist der Weg, den die drehbare Verbindung des Lenkerendes 25a und des Zahnbogens zurücklegen muß. Da die Zahl der Winkelgrade, um welche die letztere drehbare Verbindung um den Mittelpunkt des Zahnsektors bewegt werden muß, die Zahl der Winkelgrade bestimmt, um die der Sektor gedreht werden muß, so ist die Zahl der nötigen Umdrehungen des Antriebsritzels kleiner als sie bei der in Fig. i gezeigten Verbindung des Lenkerendes 25b mit der Verlängerung 26 nötig sein würde, uni den Gegenarm 26 um die gleiche Zahl von Winkelgraden zu drehen.
  • Der Teil i4a der Grundplatte steht im Winkel zum Teil 14b der Platte, an dem die inneren Enden der Arme 12 und 13 befestigt sind. Es versteht sich, daß der Winkel, in welchem der Teil 14a sich erstreckt, nicht notwendigerweise auf die gezeichnete Ausführung beschränkt ist, da dieser Winkel von der gewünschten örtlichen Lage des Bedienungshandgriffes abhängt, die ihrerseits die örtliche Lage des Antriebsritzels 23 beeinflußt.
  • Der Drehzapfen oder Stehbolzen 16, der das innere Ende des Führungsarmes 13 mit der Grundplatte 14 verbindet, ist an einem Ende mit Gewinde versehen und trägt eine -Mutter 36. Die Platte 14 enthält einen Schlitz oder ein Langloch 37 zur Aufnahme des Bolzens 16. Diese Anordnung ermöglicht eine Einstellung, um zu gewährleisten, daß die Fensterscheibe sich auch dann richtig auf und ab bewegt, wenn der Heber etwas schief in der Tür angebracht ist.
  • Uni den einer Vorrichtung nach Art des Erfindungsgegenstandes eigenen Reibungswiderstand herabzumindern. sind verbesserte Mittel zur Verbindung des im allgemeinen T-förmigen Kupplungsgliedes 17 mit der die Fensterscheibe i i enthaltenden U-Schiene 38 vorgesehen. Das T-förmige Glied 17 umfaßt einen profilierten Teil 17a und einen waagerechten, flachen Stangenteil 17b, die durch Niete 17c miteinander verbunden sind. An dem Boden der U-Schieile 38 sind zwei Böcke 39 befestigt, die längs verlaufende Führungen oder Führungsschlitze 4o haben. Das im allgemeinen T-förmige Glied 17 ist an jedem Ende der waagerechten Stange 17b mit einem allgemein mit 41 bezeichneten Querzapfen versehen, der in der längs verlaufenden Führung eines der Böcke sich bewegt.
  • Wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, hat jeder Bock 39 an seinem oberen Rande einen angeformten. Flansch 42, der am Boden der Glashalteschiene 38 durch Punktschweißung befestigt ist. Der Bock enthält eine durch Pressen oder Walzen erzeugte, längsweise sich erstreckende Rinne 43 mit oberen und unteren, parallelen und waagerechten Wänden 44 und 45. Nach der Bildung der Rinne 43 ist ein Teil der Rückwand der letzteren ausgestanzt oder ausgeschnitten, so daß ein waagerecht verlaufender Führungsschlitz 40 gebildet ist.
  • Die Stehbolzen 41 sind an den äußeren Enden der Stange 17b angenietet. jeder Bolzen ist mit einem zylindrischen Schaft 46 versehen. In den Bolzenschaft ist nahe seinem äußeren Ende eine ringförmige Nut 47 eingeschnitten oder eingefräst. Auf dem Schaft 46 des Bolzens sitzt ein tragendes Zwischenglied oder Gleitstück 48, das eine Bohrung 49 hat, durch welche hindurch der Schaft in die in Fig. 2 gezeigte Stellung gleitbar ist. Das Glied 48 hat einen auswärts vorspringenden, scheibenförmigen Teil 5o und einen auf einer Seite des letzteren liegenden zylindrischen Tragteil (Büchse) 51 von einem solchen Durchmesser, daß er in die Rinne 43, die gegenüberliegenden Tragflächen der Wände 44 und 45 der letzteren berührend, paßt. Die Länge der Büchse 51 stimmt vorzugsweise im wesentlichen mit der Tiefe der Rinne 43 überein, so daß der Ringflansch So an der Vorderwand des Bockes 39 anliegt, wenn die Teile, wie in Fig. 2 gezeigt, zusammengesetzt sind.
  • Wenn die T-förmige Stange 17 des Fensterhebers mit den Böcken 39 zusammengefügt wird, werden die die Zwischenglieder 48 tragenden Bolzenschäfte 46 in die Rinne 43 so weit eingeführt, daß die Schaftenden durch die Schlitze 4o hindurchtreten. Die Büchsen 51 der Zwischenglieder haben dann in den Rinnen 43 eine solche Stellung, daß sie mit deren Wänden 44 und 45 in tragender Berührung stehen. Jeder Bolzen ragt aus dem Schlitz 4o des zugehörigen Bockes 39 um einen ausreichenden Betrag heraus, um darauf eine in die Ringnut 47 eingreifende federnde Splintscheibe 52 anbringen zu können. Bei so zusammengesetzten Teilen, wie in Fig. 2 gezeigt, vermag der tragende Teil 51 des Zwischengliedes 48 frei in der Rinne 43 zu gleiten bei einem Kleinstmaß von Reibung an den Wänden 44 und 45. Die Splintscheibe 52 hat ein Langloch 54, das mit einem Ende (bei 54") nähe an den Saheibenrandheranreicht. An den beiden Längsrändern des Loches 54 befinden sich zwei gegenüberliegende, federnde Lappen 55, die schräg aus der Scheibenebene herausgedrückt sind, so daß sie eine gegeneinandergeneigte Stellung haben. An der vom Scheibenrand weiter entfernten Endkante des Langloches 54 befindet sich eine federnde Zunge 56, die dachförmig geknickt ist. Die Scheibe 52 wird mit dem Teil 54° ihres Langloches auf das Ende des Bolzenschaftes 46 aufgestreift und dann radial verschoben, so daß ihre Lappen 55 in die Ringnut 47 des Schaftes eingreifen. Dabei schiebt sich zugleich die Zunge 56 über das kegelig gestaltete Schaftende 46°, das sie nun infolge ihrer Dachform von zwei Seiten umfaßt, wodurch die Scheibe verrastet und gegen Zurückschieben gesichert ist. Der Durchmesser des Schaftes 46 eines jeden Bolzens 41 ist vorzugsweise etwas kleiner als die Höhe des Schlitzes 40, so daß der Bolzenschaft sich im Führungsschlitz 40 in Längsrichtung bewegen kann, ohne dessen Kanten zu berühren. Diese Ausführung, bei welcher die Schäfte 46 der Bolzen 41 nicht an den Rändern der Schlitze 40 in den Böcken 39 schleifen, wird zur Erzielung der besten Ergebnisse vorgezogen, weil durch Vermeidung einer Reibungsberührung der Zapfen mit den rauben Schlitzkanten ein sehr glattes, ruhiges Arbeiten mit einem Kleinstmaß an Reibungswiderstand erzielt wird. Um zu gewährleisten, daß die Splintscheibe 52 in die Nut 47 eingepaßt werden kann, ist zwischen der Stange 17b und dem Ringflansch So des Zwischengliedes 48 eine federnde Unterlegscheibe 57 eingeschaltet. Der Bolzen 41 vermag so in Längsrichtung ausreichend bewegt zu werden, um zu gewährleisten, daß die Splintscheibe 52 richtig in Stellung gebracht werden kann. Die Zwischenglieder 48 werden vorzugsweise aus Kunststoff gefertigt,
    weil die Reibungsziffer x an Kunststoff auf Metall
    verhältnismäßig niedrig ist.
    Dadurch, daß der Reibungswiderstand in der
    Verbindung zwischen der Stange 17b und den
    Böcken 39 weitgehend vermindert ist. ist es mög-
    lich, eine beträchtliche Wirtschaftlichkeit in der
    Heberbauart zu erzielen dank der Tatsache, daß ein
    Heber von geringerem Gewicht gebraucht werden
    kann, als es sonst notwendig sein würde. Dieser ge-
    ringere Reibungswiderstand macht sich besonder#
    im Gewicht des für den Lenker 25 benötigten Werk-
    stoffes bemerkbar. Die Länge des Lenkers hängt
    von der gewünschten örtlichen Lage des Bedienungs-
    griffes an der Innenseite der Tür ab. Je länger der
    Lenker ist, um so größer ist seine Neigung, sich
    unter den beim Abwärtshub des Fensters auftreten-
    den Druckbeanspruchungen zu verbiegen. Der
    Hauptwiderstandspunkt gegen :@lnvärtsbewegung
    der Scheibe liegt in der Verbindung des T-förmigen
    Gliedes 17 mit den Böcken 39. 1)a die bei der Er-
    findung angewendeten Verb ndungsmittel ein
    Kleinstmaß von Reibrings%vi<lerstan<1 in diesemTeil
    des Hebers verbürgen, ist eine leichtere "lusfiihrurig
    des Lenkers ermöglicht. als wenn unzulängliche
    Verbindungsmittel finit lio,lier Reibung vorhanden
    wären.
    Bei dem in Fig. 1 bis 4 <l:ii-gc stellteiiAusführungs-
    beispiel ist es dann, wenn eine andere Lage des Be-
    dienungshandgriffes clcs lensterliebers an der Tür
    gewünscht wird, notwendig. heim l'au de: Heber:
    eine Grundplatte zu benutzen. deren- zur Lagerung
    von Zahnbogen 21 und hitzcl 23 dienender Teil 14°
    eine entsprechend andere Stellung zu <lern zur Lage-
    rung der Schwingarme 1=. i,; dienenden Plattenteil
    14b hat. Der aus der Anwendun- der Lenkerverbin-
    dung zwischen Zahnbogen und tr-eibendeni @rüwing-
    arm sich ergebende Vorteil, ciaß man die iirtliclie
    Lage des Bedienungshandgriffes innerhalb gewisser
    Grenzen beliebig wählen kann, läßt sich in einer
    besonders einfachen und wirtschaftlichen Weise ver-
    wirklichen, wenn man die Grundplatte des Fenster-
    hebers unterteilt, wie <lies bei der Ausführungsform
    nach Fig. 5 der Fall ist. Dabei besteht die Grund-
    platte aus zwei Teilen, nämlich einem Teil 14b, an
    dem die beiden Schwingarme 12 und 13 gelagert
    und die Feder 15 angeordnet sind, und aus einenn
    davon getrennten Teil 14°, der zur Lagerung des
    Zahnbogens 21 und der Handgriffwelle 24 finit (lern
    Zahnritzel 23 dient. Wie ersichtlich, gibt diese :@tis-
    führung die Möglichkeit, beim Anbringen des
    Fensterhebers an der Fahrzeugtür oder denn Falir-
    zeugoberbau die Stellung der Platte 1411 zur Stellung-
    der Platte 14b der gewünschten (")i-tliclieii Lage des
    Bedienungsgriffes entsprechend zu wählen, wobei
    nur der Lenker 25 in entsprechender Länge vorzu-
    sehen ist. Daneben ergibt sich noch ein Vorteil ü1-
    sofern, als es dann, wenn in einer l#al)rik sowohl
    zweiarmige Fensterheber als auch einarmige Heller,
    bei denen die Erfindung gleichfalls anwendbar ist.
    gebaut werden, möglich ist, den aus der Platte 14°
    mit dem Zahnbogen 21 und dein Kitzel 23 bestellen-
    den Teil der Vorrichtung für beide lIeberbauarten
    einheitlich auszuführen.
    In Fig. 6 ist an einem weiteren Ausführungsbeispiel gezeigt, daß die Erfindung mit Vorteil auch bei Fensterhebern mit gekreuzten Schwingarmen anwendbar ist. Die Grundplatte des dargestellten Kreuzarm-Fensterhebers ist ähnlich wie im Beispiel nach F ig. 5 in einen die Antriebsteile, nämlich die Ritzehvelle 24 samt "lahnritzel 23 und den Zahnbogen 21, tragenden Teil 14" und einen zur Lagerung und Führung der Schwingarme dienenden Teil 14b unterteilt. deren Stellung zueinander in gewissen Grenzen beliebig gewählt werden kann, um in jedem Falle die günstigste Lage des Bedienungshandgriffes an der Tür oder dem Wagenoberbau zu erzielen. Der Fensterheber hat einen treibenden Schwingarm 12 und einen Führungsarm 13. Die beiden Arme sind auf einem mittleren Teil ihrer Länge über Kreuz geführt und an der Kreuzungsstelle drehbar miteinander verbunden. Die Verbindung geschieht durch einen in den Arm 12 eingenieteten Stehbolzen 67, der durch ein Loch des :\rtnes 13 hindurchgreift. Der treibende Arm 12 ist finit seinem unteren 1#'.tide am linken Ende der Teilgrundplatte i.fb uni einen Bolzen 68 drehbar gelagert. Sein als 1\lutterschraubeausgebildeter Lagerl)ol7eit 68 ist in einem senkrechten Langloch 69 der Platte 14b verstellbar befestigt, uni den Drehpunkt des treibenden Schwingarmes im Bedarfsfalle etwas verstellen zu können. Der Führungsarm 13 ist mit seinem unteren Ende auf der rechten Hälfte der Teilgrundplatte 1I6 im wesentlichen waagerecht verschiebbar geführt. Beide Heberarme 12 und 13 sind an ihren oberen Enden mit der U-förmigen Halteschiene i_5 der Fensterscheibe verbunden, in-(lern sie je in einem an dieser Schiene festen Bock 39 im wesentlichen waagerecht verschiebbar geführt sind.
  • Der treibende Artn 12 hat an seinem unteren Ende eine im Winkel nach oben zeigende Verlängerung oder einen Gegenarm 26, der durch einen Lenker 25 mit dem oberen Teil des an der Teilgrundplatte 14" gelagerten Zahnbogens 21 gekuppelt ist. Wird der Zahnbogen 21 über das Ritzel 23, die Ritzelwelle 24 und die darauf sitzende Handkurbel in der einen oder anderen Richtung gedreht, dann findet über den Lenker 25 und den Gegenarm 26 ein Verschwenken des treibenden Armes 12 des Fensterhebers im Sinne des Hebens oder Senkens des Fensters statt. Der Führungsarm 13, der sich jeweils in entgegengesetzter Richtung wie der treibende Arm dreht, sorgt dafür, daß das Fenster beimAufundabbewegen in seiner Führung nicht ecken kann. Um das Gewicht des Fensters wenigstens teilweise auszugleichen, ist wieder eine Spiralfeder 27 vorgesehen. Diese ist mit ihrem inneren Ende an dem am treibenden Arm 12 festen Verbindungsbolzen 67 und mit ihrem äußeren Ende an einem am Führungsarm 13 vorgesehenen Stift 77 befestigt. Es versteht sich, daß sowohl der Zahnbogen 21 als auch der Gegenarm 26 des treibenden Schwingarmes 12 zwei oder mehr in unterschiedlichen Abständen von ihren Drehpunkten angeordnete, wahlweise benutzbare Löcher zurrt Ankuppeln der Enden des Lenkers 25 aufweisen können, um die übersetzung von der Handkurbel zum treibenden Arm des Fensterhebers bei gleichbleibendem Zahnbogen und Zahnritzel anders wählen zu können. Wie ersichtlich, ist auch im Beispiel nach Fig. 6 die Anordnung so, daB der Lenker 25 durch das Gewicht des Fensters auf Zug beansprucht wird. Der Lenker kann zweckmäßig zum Zweck seiner Versteifung einen etwas gewölbten Querschnitt haben, wie in Fig.6 bei 25x gezeigt. Dies gilt übrigens auch für die Ausführungsformen nach den Fig. i und 5.
  • Die Führung des unteren Endes des Führungsarmes 13 an der Grundplatte 146 geschieht in folgender Weise: In die rechte Hälfte der Grundplatte i46 ist eine rinnenförmige Vertiefung 75 eingepreit oder eingewalzt, die eine senkrechte Rückwand 75" und je eine obere und untere waagerechte Wand 75b hat (Fig. 8). Die beiden waagerechten Wände verlaufen parallel zueinander. Nachdem die Rinne 75, wie in Fig. 9 gezeigt, gebildet worden ist, wird ein Teil 70 ihrer Rückwand entlang den gestrichelten Linien 79 ausgestanzt, um einen waagerechten Schlitz 78 zu bilden, durch den eine gleitende Verbindung für das untere Ende des Fensterlieberarmes 13 hergestellt wird. In Fig. 8 ist gezeigt, daß an diesem Ende des Armes 13 ein Zapfen 59 angenietet ist. Dieser Zapfen ist zylindrisch und so ausgebildet, daß er zwischen seinen Enden einen in die Rinne 75 eingreifenden zylindrischen Teil 59" von größerem Durchmesser hat, der zwischen die waagerechten Rinnenwände 75b paßt, so daß er mit deren inneren Flächen in tragender Berührung steht. Auf diese Weise ergibt der Teil 59" des Zapfens 59 eine gleitende Lagerung des Zapfens in der Rinne 75. Jenseits des Lagerteiles 59" hat der Zapfen einen zylindrischen Schaftteil 59b, der durch den Längsschlitz 78 hindurchtritt. Der Schaftteil 59 hat einen kleineren Durchmesser, als die Höhe des Durchtrittsschlitzes 78 beträgt, so daß er von den Rändern dieses Schlitzes völlig frei geht. Außerhalb des Schlitzes 78 ist das Ende des Zapfens 59 mit einer ringförmigen Nut 6o versehen.
  • Auf dem Zapfen 59 ist auf der dem Arm 13 zugekehrten Seite der Grundplatte i46 eine Führungsscheibe 61 angeordnet, die eine Rückenscheibe 62 aus Blech und eine Vorderscheibe 63 aus filzartigem Werkstoff hat, die mit der Blechscheibe 62 dadurch verbunden ist, daß der Rand der letzteren um den äußeren Rand der Filzscheibe 63 herumgelegt ist, wie das bei 62" (Fig. 8) gezeigt ist. Wenn das Metall der Scheibe 62 in dieser Weise um den Rand der Filzscheibe 63 herumgelegt wird, wird dieser Rand eingeklemmt und der mittlere Teil der Scheibe 63 veranlaßt, sich herauszuwölben. Als Folge davon kommt nur der herausgewölbte Teil der Filzscheibe mit den oberhalb und unterhalb der Rinne 75 liegenden Flächen der Grundplatte i46 in Berührung, wodurch die Reibung zwischen Unterlagscheibe 61 und Grundplatte i46 sehr gering ist. Die Führungs- oder Unterlagscheibe 61 wird mit Hilfe einer Druckfeder 65, die zwischen ihr und dem Arm 13 eingeschaltet ist, in Richtung auf die Grundplatte i46 gedrückt. Die Metallrückwand 62 der Unterlagscheibe hat ein rundes Mittelloch, das es ihr gestattet, auf dem inneren Endteil des Zapfens 59 zu gleiten. Dieses Loch hat jedoch einen geringeren Durchmesser als der Lagerteil 59a des Zapfens, so daß eine durch den Druck der Feder 65 hervorgerufene, nach außen gerichtete Bewegung der Unterlagscheibe dadurch begrenzt wird, daß der Rand des Loches in der Scheibe 62 an einem durch den Lagerteil 59a gebildeten Anschlag zur Anlage kommt. Eine Unterlagscheibe Gis, die in der gleichen Weise ausgebildet, aber etwas kleiner im Durchmesser ist als die oben beschriebene Führungsscheibe 61, ist vorgesehen, um über das freie Ende des Zapfens 59 gestreift zu werden und mit ihrem Filzteil 63 oberhalb und unterhalb des Schlitzes 78 auf der äußeren Fläche der Rückwandung 75a der Rinne 75 zu gleiten. Diese zweite Unterlagscheibe wird, nachdem sie über das Ende des Zapfens gestreift worden ist, mit Hilfe eines Vorsteckers 66 an ihrem Platz gehalten. Der Vorstecker besteht aus einer im wesentlichen U-förmigen Feder, deren Schenkel auswärts gebogene oder bogenförmige Teile 66a aufweisen und so beschaffen sind, daß sie in die Nut 6o des Bolzens einschnappen, wenn die l#ecler über das Ende des Zapfens gepreßt wird. Die Länge des Lagerungsteiles 59a des Zapfens ist vorzugsweise um einen ausreichenden Betrag kleiner als die Tiefe der Rinpe 75, damit, wie bei 64 gezeigt, zwischen dem tragenden Teil 59a und der inneren Fläche der Rückwand 75a etwas Spiel bleibt. Beim Heben und Senken des Fensters tritt ein Gleiten des Zapfens in der Rinne nur an den inneren Flächen der waagerechten Wände 75b der Rinne 75 ein.
  • Die verschiebbare Verbindung der beiden Arme 1 2, 13 des Fensterhebers mit dem Schiebefenster ist in folgender Weise bewirkt: An der Unterseite der Scheibenhalterschiene 15 sind, ähnlich wie schon finit Bezug auf das Beispiel nach Fig. i bis 4 beschrieben, zwei Winkelböcke 39 befestigt, und zwar am besten durch Punktschweißen (Fig.6 und 7). X'on diesen Böcken hat der rechte eine größereLänge als der linke. In den senkrechten Schenkel eines jeden Bockes ist eine Rinne 43 eingepreßt, die genau wie die Rinne 75 der Grundplatte 14b eine senkrechte Rückwand und eine obere und untere waagerechte Wand hat. Die Rückwand einer jeden Rinne enthält einen waagerechten Durchtrittsschlitz 40. am oberen Ende eines jeden Schwingarmes 12 und 13 ist ein Zapfen 59 eingenietet, der die gleiche 21usbildung hat wie der am unteren Ende des Führungsarmes 13 angenietete Zapfen 59 und in gleicher Weise mit einem Lagerteil 59a größeren Durchmessers in die Rinne 43 eingreift, mit seinem Endteil 59b dagegen frei durch den Schlitz 4o der Rinnenrückwand hindurchtritt. Die Zapfen 59 tragen innere und äußere Führungs- bzw.-Unterlagscheiben 61, 61s von derselben Ausbildung, wie mit Bezug auf Fig. 8 beschrieben, wobei zwischen der einen Unterlagscheibe und dem Ende des Schwingarmes eine Druckfeder 65 eingeschaltet ist, während die andere durch einen Vorstecker 66 gehalten wird (Fig. 7). Es wird also an den Verbindungsstellen der äußeren Enden der Arme 12, 13 mit der Glashalterschiene 15 die gleiche Wirkung erreicht wie bei der verschiebbaren Verbindung des Führungsarmes 13 mit der Grundplatte 14b.
  • In den Fig. io und i i ist eilte abgeänderte Ausführungsform der reibungsvermindernden Verbindung zwischen den oberen Enden der Heberarme 12, 13 und der Glashalterschiene 15 gezeigt, die in gleicher Weise auch bei der Verbindung des Führungsarmes 13 mit der Grundplatte i4b angewendet werden kann. Bei dieser Ausführungsform hat der am Ende eines I#ensterhellerarmes angenietete Bolzen 72 einen zylindrischen Teil 72a von vergrößertem Durchmesser, der durch den Schlitz in der Rückwandung der Rinne 43 hindurchragt. Der Durchmesser dieses zvlindrischen Teiles ist kleiner als die Höhe des Schlitzes, so daß der Bolzen frei von jeglicher Berührung mit den Rändern des Schlitzes ist. Auf den Bolzen 72 ist ein Lagerteil 73 aufgesteckt, der einen Flansch- oder Scheibenteil 73a und einen zylindrischen Büchsen- oder Hülsenteil 73b besitzt (Fig. T1). Der letztere liegt mit seiner Wandung zwischen dem zylindrischen Teil 72a des Bolzens und der oberen und unteren Wand der Rinne 43 und dient als Lager- oder Gleitkörper, der mit den genannten RiTTiieiiwäiideti in tragender Berührung steht. Der oberhalb und unterhalb der Rinne am Bock 39 anliegende Flansch- oder Scheibenteil 73a hat ein Loch 731, das über den Teil des Bolzens paßt, der einen kleineren Durchmesser hat. Er ist also so beschaffen, daß er an die Schulter 72 b anschlägt, die zwischen den Bolzentei len von kleinerem und größerem Durchmesser gebildet ist. Aus diesem Aufbau kann man erkennen, daß der Lagerteil 73 auf dem Bolzen 72 zwischen dem Fensterheberarm, z. B. 13, und der Schulter 72b eingeschlossen ist. Der Lagerteil 73 wird vorzugsweise aus einem porösen, in seinen Poren 01 haltenden Lagermetall, z. B. Sinternietall, gebildet, etwa der Art, wie das im Handel allgemein als Oilite-:%ietall bekannt ist. Auf diese Weise ist eine dauernd geschmierte Lagerung zwischen dem Bolzen 72 und dem Bock 39 finit Hilfe desTeiles 73 erreicht, der das ganze Lagerungszwischenglied zwischen dem Bolzen und dem Bock bildet, wie das aus Fig. to klar hervorgeht. Gleich wie bei der Ausführung nach Fig. 7 und 8 wird der Bolzen 72 mit Hilfe eines federnden Vorsteckers 66 im Eingriff mit der Rinne 43 gesichert. Zwischen dem Forstecker und der Rückwand der Rinne 43 ist eine flache Unterlagscheibe 74 angeordnet, die vorzugsweise ebenfalls aus Öl haltendem, porösem Metall bestellt, wie es für das Gleitstück 73 verwendet ist.
  • Die in den Fig. 7 bis to dargestellten reibungsvermindernden Führungsmittel können gewünschtenfalls auch bei Fensterhebern der in den Fig. 1 und 5 veranschaulichten Art angewendet werden, wie umgekehrt die in den F ig. 2 bis 4 dargestellten Mittel bei einem Kreuzarnl-Fensterheber anwendbar sind.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schwingarm-Fensterheber für Fahrxuge, vornehmlich Kraftwagen, dadurch gekennzeichnet, daß der treibende Schwingarm (12) mit dem zu seiner Bewegung dienenden Zahnbogen (21) durch einen Lenker (25) gekuppelt ist.
  2. 2. I#ensterlieber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, claß der Zahnbogen (21) zwei ()der mehrere, von seinem Drehpunkt (22) unterscltiedlich weit entfernte. wahlweise benutzbare .\11kttl)I)ltlngsstelleti (LÜcher 34 und 34°) für den Lenker (25) aufweist.
  3. 3. Fensterheber nach Anspruch i, dadurch gel:ennzeiclinet, claß der zum Ankuppeln des Lenkers (25) dienende Teil (26) des Schwingarmes (1-2) zwei oder mehrere, vom Drehpunkt ( i 5 oder 68) des letzteren unterschiedlich weit entfernte, wahlweise teenutzbare Ankupplungsstellen (I_iiclier 35 und 35°) für den Lenker aufweist.
  4. 4. Fensterheller nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der zum Ankuppeln des Lenkers dienende Teil (26) des Schwingarmes (121 als auch der Zahnbogen (21) zwei oder mehrere von ihren Drehpunkten unterschiedlich weit entfernte, wahlweise benutzbare Ankupplungsstellen (34, 34° und 35, 35°) für den Lenker aufweisen.
  5. 5. Fensterlieber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Lenker (25) am oberen Teil des Zahnbogens (21) und an einem aufwärts gerichteten Gegenarm (26) des Schwingarmes (12) angelenkt ist, so daß er durch das Gewicht des Fensters auf Zug beansprucht wird.
  6. 6. Fensterheber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß seine Grundplatte in einen zur Lagerung des oder der Schwingarme (12, 13) dienenden Teil (i46) und einen zur Lagerung des "Zahnbogens (21) und der Handgriffwelle (24) mit Zahnritzel (23) dienenden Plattenteil (14°) unterteilt ist.
  7. 7. Fensterheber nach Anspruch i, hei dem ein von den Enden der Schwingarme getragener Kupplungsteil oder die Enden der Schwingarme selbst mit an ihm oder ihnen vorgesehenen Bolzen in waagerechte Führungen am Scheibenhalter eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen (.41 oder 59 oder 72) in Führungsrinnen (43) der Scheibenhalter (15) mit zylindrischen Teilen (51 oder 59° oder 72b) geführt sind, die sich je über die volle oder nahezu volle Tiefe einer Rinne erstrecken und mit der oberen und unteren waagerechten Rinnenwand in tragender Berührung stehen, während sie mit ihren einen kleineren Durchmesser aufweisenden Endteilen frei durch einen Längsschlitz (4o) der Rinnenrückwand hindurchgreifen und je auf der Außenseite dieser Wand einen lösbar befestigten Anschlagteil (52 oder 66) zur Verhinderung ihres Herausziehens aus der Rinne tragen. B. Fensterheber nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsmittel auch bei der verschiebbaren Verbindung des Führungsarmes (13) eines zwei gekreuzte Schwingarme (12, 13) aufweisenden Fensterhebers mit seiner Grundplatte (i46) angewendet sind. 9. Fensterheber nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den waagerechten Wänden der Rinnen (43 oder 75) in tragender Berührung stehenden Teile (51 oder 73°j von besonderen, auf den Bolzen (41 oder 72) sitzenden Gleitstücken (48 oder 73) gebildet sind (Fig. 2 bis 4 und io, i i). to. Fensterheber nach Anspruch 7, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitstücke (48 oder 73) je aus einer Büchse (51 oder 73b) bestehen, die an ihrem dem Kupplungsteil (17) oder dem Heberarm (12 oder 13) benachbarten Ende einen an der Vorderseite der Rinne (43) gleitenden Ringflansch (5o oder, 73) haben (Fig. 2 bis 4 und io, i i). i t. Fensterheber nach Anspruch 7 bis io, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen jedem Gleitstück (48 oder 73) und dem Kupplungsteil (17) oder den Schwingarmen (12, 13) eine das Gleitstück in Richtung auf die Rinne (43 oder 75) vordrückende Feder (57 oder 65) eingeschaltet ist, wobei dieses Vordrücken zweckmäßigerweise durch einen von einer Schulter (72b) des Bolzens (41 oder 72) gebildeten Anschlag begrenzt ist (Fig. 2 bis .4 und i o, i i). 12. Fensterheber nach Anspruch 7, 8 und 9 oder io, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitstücke (48) aus Kunststoff bestehen (Fig.2 bis .4). 13. Fensterheber nach Anspruch 7, 8 und 9 oder io; dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitstücke (73) aus porösem, in seinen Poren öl haltendem Metall bestehen (Fig. io, i i). 14. Fensterheber nach Anspruch 7 bis io und 13, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Rückwand der Rinne (43) und dem Anschlagteil (66) am Ende des Bolzens (72) eine Unterlagscheibe (74) aus porösem und in seinen Poren Öl haltendem Metall eingeschaltet ist (Fig. io, i i). 15. Fensterheber nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den waagerechten Wänden der Rinne (43 oder 75) in tragender Berührung stehenden Teile (596) mit den Bolzen (59) einstückig und je von einem einen größeren Durchmesser aufweisenden Bolzenteil gebildet sind (Fig. 7 und 8). 16. Fensterheber nach Anspruch 7 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem die Rinne (43 oder 75) enthaltenden Bauteil (39 oder 14b) und dem den Bolzen (59 oder 72) tragenden Teil (12, 13) auf dem Bolzen (59) eine Führungsscheibe (61) sitzt, die durch eine Feder (65) an den die Rinne enthaltenden Bauteil gedrückt wird (Fig. 7 und 8). 17. Fensterheber nach Anspruch 7 oder 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsscheibe (61) aus einer Scheibe (63) aus Filz oder ähnlichem Stoff besteht, die in eine ihren Rand übergreifende Rückenscheibe (62) aus Blech gefaßt ist (Fig. 7 und 8). 18. Fensterheber nach Anspruch 7 oder 15 und 16, 17, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Rückwand der Rinne (43 oder 75) und dem Anschlagteil (66) am Ende des Bolzens (59) eine auf diesem sitzende Unterlagscheibe (61x) eingeschaltet ist, die gleichfalls aus einer in eine Blechrückwand (62) eingefaBten Scheibe (63) aus Filz oder ähnlichem Stoff besteht (Fig.7 und 8). i9. Fensterheber nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daB die auf den Enden der Bolzen (4i, 59 oder 72) sitzenden lösbaren Anschlagteile federnde Splintscheiben (52) oder federnde U-Bügel (66) sind, die je in eine Ringnut (47 oder 6o) am Schaft eines Bolzens eingreifen. 20. Fensterheber nach Anspruch 7 und 19, dadurch gekennzeichnet, dal3 jede Splintscheibe (52) an den Längsrändern eines in ihr zum Durchtritt des Schaftendes eines Bolzens (4t) vorgesehenen Langloches (;1) zwei in die Nut (47) des Bolzens eingreifende federnde Lappen (55) und an einer Endkante des Langloches eine im wesentlichen dachförmig gebogene federnde Zunge (56) hat, die das kegelig gestaltete Ende (46°) des Bolzenschaftes (46) übergreift und so die Splintscheibe gegen ungewollte: Lisen hält (Fig. 4).
DER2480A 1949-12-17 1950-06-22 Schwingarm-Fensterheber fuer Fahrzeuge, vornehmlich Kraftwagen Expired DE828202C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1001919B (de) * 1954-02-06 1957-01-31 John H Roethel Schwingarm-Fensterheber fuer Fahrzeuge, vornehmlich Kraftwagen
DE1296047B (de) * 1964-09-01 1969-05-22 Brose & Co Metallwerk Max Vorrichtung zum Heben und Senken von insbesondere in Tueren von Kraftfahrzeugen versenkbaren Fensterscheiben

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1001919B (de) * 1954-02-06 1957-01-31 John H Roethel Schwingarm-Fensterheber fuer Fahrzeuge, vornehmlich Kraftwagen
DE1296047B (de) * 1964-09-01 1969-05-22 Brose & Co Metallwerk Max Vorrichtung zum Heben und Senken von insbesondere in Tueren von Kraftfahrzeugen versenkbaren Fensterscheiben

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