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DE19616772A1 - Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feldintensität - Google Patents

Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feldintensität

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Publication number
DE19616772A1
DE19616772A1 DE19616772A DE19616772A DE19616772A1 DE 19616772 A1 DE19616772 A1 DE 19616772A1 DE 19616772 A DE19616772 A DE 19616772A DE 19616772 A DE19616772 A DE 19616772A DE 19616772 A1 DE19616772 A1 DE 19616772A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electromagnetic field
field intensity
circuit device
calculating
electrical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19616772A
Other languages
English (en)
Inventor
Shinichi Ohtsu
Makoto Mukai
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujitsu Ltd
Original Assignee
Fujitsu Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP10493395A external-priority patent/JP3363657B2/ja
Priority claimed from JP10493495A external-priority patent/JPH08304493A/ja
Priority claimed from JP10493295A external-priority patent/JPH08304491A/ja
Priority claimed from JP7104935A external-priority patent/JPH08304494A/ja
Application filed by Fujitsu Ltd filed Critical Fujitsu Ltd
Priority to DE19654995A priority Critical patent/DE19654995B4/de
Publication of DE19616772A1 publication Critical patent/DE19616772A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
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    • G01R29/08Measuring electromagnetic field characteristics
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    • G06F30/00Computer-aided design [CAD]
    • G06F30/20Design optimisation, verification or simulation
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
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Description

Allgemeiner Stand der Technik Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Berech­ nungsgerät für eine elektromagnetische Feldintensität, um die Intensität des elektromagnetischen Feldes einer elektrischen Schaltungsvorrichtung beruhend auf dem Momentenverfahren zu berechnen
Beschreibung des Standes der Technik
Weil eine nutzlose elektrische Welle, die von einer elek­ trische Schaltungsvorrichtung emittiert wird, mit TV-, Radio- oder anderen elektrischen Wellen interferiert, sind in vielen Ländern verschiedene strikte Beschränkungen erlassen worden. Zum Beispiel hat Japan den VCCI-Standard erlassen, haben die U.S.A. den FCC-Standard erlassen, und hat Deutschland den VDE- Standard erlassen.
Um solche elektrische Wellenbeschränkungen zu erfüllen, sollten verschiedene Maßnahmen unter Verwendung von Abschirm­ techniken, Filtertechniken etc. ergriffen werden. Folglich ist es notwendig, diese Maßnahmen quantitativ zu simulieren, bis zu welchem Umfang die elektrische Welle reduziert werden kann. Weil die Simulation der elektromagnetischen Analyse eine lange Prozeßzeit für einen Computer erfordert, ist es notwendig, ein Berechnungsgerät mit hoher Geschwindigkeit und hoher Genauig­ keit bereitzustellen, um die Intensität des elektromagnetischen Feldes einer elektrischen Schaltungsvorrichtung zu berechnen.
In einem Verfahren zum Berechnen der elektromagnetischen Feldintensität kann die elektromagnetische Feldintensität eines Objektes durch eine wohlbekannte logische Gleichung einfach berechnet werden, wenn ein durch jeden Teil des Objektes fließender Strom gegeben ist. Der Stromwert kann durch Lösen der Maxwellschen Gleichungen (elektromagnetische Wellenglei­ chungen) unter gegebenen Bedingungen logisch erhalten werden. Man hat jedoch keine exakte Lösung durch Gleichungen unter komplizierten Randbedingungen auf einem Objekt mit einer wahl­ freien Form erhalten.
Daher bezieht sich jede Lösung, um den durch das Berech­ nungsgerät für eine elektromagnetische Feldintensität verwen­ deten Strom zu erhalten, mehr oder weniger auf eine Näherung. Eine typische Näherungsberechnung kann eine Näherung für eine kleine Rahmenantenne, eine Verteilte-Konstante-Leitung-Näherung oder ein Momentenverfahren sein.
Die Näherung für eine kleine Rahmenantenne verarbeitet die Verdrahtung, die die Wellenquellenschaltung und die Lastschal­ tung verbindet, als eine Rahmenantenne. In dieser Näherung nimmt man an, daß der Strom durch die Rahmenantenne oder Schleife flach ist und durch das Verfahren zum Berechnen der konzentrierten konstanten Schaltung berechnet wird.
Die Fig. 1A und 1B veranschaulichen die Näherung für eine kleine Rahmenantenne.
Fig. 1A zeigt ein Schaltungsmodell mit einem Treiber 10, d. h. einer Wellenquellenschaltung, einem Empfänger 11, d. h. einer Lastschaltung, einer Verdrahtung 14, die den Treiber 10 mit dem Empfänger 11 verbindet, und einem dielektrischen Teil 12, eingefügt zwischen die Erdungsdrahtschicht 13 und Verdrah­ tung 14.
In Fig. 1A ist der Abstand zwischen dem Treiber 10 und dem Empfänger 11 l, und der Abstand zwischen der Verdrahtung 14 und der Erdungsdrahtschicht 13 ist h.
Fig. 1B ist ein Diagramm, das die Ausgleichsschaltung des in Fig. 1A dargestellten Schaltungsmodells darstellt.
In Fig. 1B wird der Treiber 10 durch eine Ausgleichsschal­ tung mit einer Energiequelle V, einem Widerstand R₁ und einem Kondensator C₁ dargestellt. Der Empfänger 11 kann durch eine Ausgleichsschaltung mit einem Kondensator C₂ dargestellt werden.
Ein Leitungsstrom I fließt, wie in Fig. 1B dargestellt ist, in einer Schleife. Die Fläche der Schleife wird durch S (= l h) repräsentiert. Die gerade Linie unterhalb des Leitungs­ stroms I, dargestellt bei dem oberen Abschnitt in Fig. 1B, gibt an, daß der Leitungsstrom I ungeachtet der Position der Leitung konstant (flach) ist.
Der Leitungsstrom I kann durch eine konzentrierte konstante Schaltung mit der Ausgleichsschaltung des Treibers 10 und des Empfängers 11 durch die folgende Gleichung (1) berechnet werden.
ω = 2πf : Kreisfrequenz
f: Frequenz
Unter Verwendung des durch die obige Gleichung (1) berech­ neten Leitungsstroms I wird dann ein radiales elektromagne­ tisches Feld E durch die folgende Näherung (2) berechnet.
Wie oben beschrieben, erfolgt die Berechnung gemäß der Näherung für eine kleine Rahmenantenne mit einer sehr einfachen Gleichung, und die Berechnung kann mit hoher Geschwindigkeit ausgeführt werden.
Weil man jedoch annimmt, daß der Leitungsstrom I auf der Leitung konstant ist, ändert sich die Stromverteilung auf der Leitung, wenn sich die Frequenz f auf eine hohe Frequenz be­ zieht, wodurch die Genauigkeit beträchtlich verringert wird.
Folglich ist die Berechnung unter Verwendung der Näherung für eine kleine Rahmenantenne das einfachste Verfahren aller oben aufgeführten Näherungen, wird aber praktisch überhaupt nicht verwendet, weil sie in der Genauigkeit unterlegen ist, falls die Größe der Schleife nicht ignoriert werden kann, wenn man sie mit der Wellenlänge der elektromagnetischen Welle vergleicht.
Die Verteilte-Konstante-Schaltung-Näherung bezieht sich auf ein Verfahren, bei dem die Stromverteilung betrachtet wird, um die Genauigkeit zu verbessern.
Die Verteilte-Konstante-Schaltung-Näherung bezieht sich auf ein Verfahren, bei dem ein Stromwert durch Anwenden der Glei­ chung der verteilten konstanten Leitung auf ein Objekt erhalten wird, das als eine eindimensionale Struktur durch eine Näherung dargestellt werden soll.
Die Berechnung kann in diesem Verfahren leicht ausgeführt werden. Die Berechnungszeit und Speicherkapazität werden pro­ portional zu der Anzahl von Analyseelementen erhöht. Ferner wird die Analyse unter Einschluß der Reflexion und Resonanz einer Leitung etc. vorgenommen. Daher kann in der Verteilte- Konstante-Schaltung-Näherung eine Analyse mit hoher Geschwin­ digkeit und hoher Genauigkeit an einem Objekt vorgenommen wer­ den, auf das eine eindimensionale Näherung angewandt werden kann.
Die Fig. 2A und 2B zeigen die oben beschriebene Ver­ teilte-Konstante-Leitung-Näherung.
Das in Fig. 2A dargestellte Schaltungsmodell ist das gleiche wie das in Fig. 1A dargestellte, und die ausführliche Beschreibung wird hier weggelassen.
Fig. 2B zeigt die Ausgleichsschaltung der in Fig. 2A dargestellten Schaltung.
In Fig. 2B ist die Ausgleichsschaltung des Treibers 10 und Empfängers 11 die gleiche wie die in Fig. 1B dargestellte.
Wenn die Frequenz f hoch wird und die Wellenlänge λ kürzer als die Leitungslänge l in Fig. 2A wird, fließt ein Stehwel­ lenstrom durch die Leitung, und die Verteilung des Stroms ändert sich mit der Leitungsposition. In Fig. 2B zum Beispiel ist der Wert des Leitungsstroms I auf der Seite des Treibers 10 größer, während der Wert des Leitungsstroms I auf der Seite des Empfängers 11 kleiner ist. Der Wert des Leitungsstroms I bei einem bestimmten Punkt wird durch I(x) repräsentiert, während die Spannung bei einem bestimmten Punkt durch V(x) repräsen­ tiert wird, wo x eine den Abstand von dem Empfänger 11, d. h. dem Ursprung (x = 0), repräsentierende Variable angibt. Der Treiber 10 bezieht sich auf (x = L).
In Fig. 2B gibt "Zo" die charakteristische Impedanz in einer verteilten konstanten Leitung an. "ZL" gibt eine charak­ teristische Impedanz bei dem Empfänger 11 an. "β" gibt eine Wellenzahl an und wird durch (β = ω/c = 2π/λ) dargestellt. Die Wellenlänge λ wird durch (λ = c/f) repräsentiert. "c" gibt die Lichtgeschwindigkeit an.
Die Stromverteilung I(x) der Leitung kann durch die fol­ gende Gleichung (3) erhalten werden.
Wie oben beschrieben, gestattet die unter Verwendung der Verteilte-Konstante-Leitung-Näherung vorgenommene Berechnung, daß eine Analyse mit hoher Geschwindigkeit und hoher Genauig­ keit an einem als eine eindimensionale Struktur durch eine Näherung zu verarbeitenden Objekt vorgenommen wird.
Einige Objekte, die durch eine Näherung als eindimensionale Strukturen nicht verarbeitet werden können, werden jedoch nicht analysiert.
Das Momentenverfahren ist eine der Lösungen einer Integral­ gleichung, die aus den elektromagnetischen Maxwellschen Wellen­ gleichungen abgeleitet wird, und kann ein dreidimensionales Objekt verarbeiten. In diesem Verfahren wird ein Objekt in kleine Elemente eingeteilt, um einen elektrischen Strom zu berechnen.
Weil ein dreidimensionales Objekt durch das Momentenverfah­ ren verarbeitet werden kann, führt somit ein Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feldintensität, um die elektro­ magnetische Feldintensität einer elektrischen Schaltungsvor­ richtung zu berechnen, eine Berechnung hauptsächlich durch das Momentenverfahren aus.
Bei der Berechnung durch das Momentenverfahren wird ein zu analysierender Metallteil in eine Maschenform eingeteilt, um eine gegenseitige Impedanz Zÿ zwischen den eingeteilten Metallteilen zu erhalten. Die folgende Momentengleichung, die die gegenseitige Impedanz Zÿ, die Wellenlänge Vi und den durch die eingeteilten Metallteile fließenden elektrischen Strom Ii bestimmt, wird gelöst, um einen Stromwert zu erhalten.
[Zÿ] [Ii] = [Vi] . . . . . (4)
Unter Verwendung des Berechnungsergebnisses kann die elektromagnetische Feldintensität erhalten werden. Die "[ ]" in Gleichung (4) zeigt eine Matrix an.
Die folgende Referenz 1 beschreibt das obenerwähnte Momen­ tenverfahren.
H. N. Wang, J. H. Richmond und M. C. Giilreath: "Sinusoidal reaction formulation for radiation and scattering from conducting surface" IEEE TRANSACTIONS ANTENNAS PROPAGATION, Bd. AP-23, 1975.
Wie oben beschrieben, kann ein Stromwert in der Verteilte- Konstante-Leitung-Näherung nicht erhalten werden, wenn ein Ob­ jekt nicht als eine eindimensionale Struktur verarbeitet werden kann. Daher kann die gesamte Vorrichtung, einschließlich der gedruckten Platte und des Gehäuses, nicht analysiert werden.
In dem Momentenverfahren kann die gesamte elektrische Schaltungsvorrichtung, einschließlich der gedruckten Platte und des Gehäuses, analysiert werden.
Das Verfahren weist jedoch die folgenden Probleme (1) bis (5) auf.
  • 1) Wenn die Größe des zu analysierenden Objektes groß wird, wird auch der Berechnungsumfang groß. Daher kann die Analyse innerhalb einer zweckmäßigen Zeit unter Verwendung eines üblichen Computers nicht vorgenommen werden.
  • 2) Das herkömmliche Berechnungsgerät für eine elektromagne­ tische Feldintensität verwendet das Momentenverfahren, wenn dielektrische Teile auf der gedruckten Platte in der elek­ trischen Schaltungsvorrichtung, die in eine Maschenform einge­ teilt ist, um simultane Gleichungen zu erhalten, verwendet wird und wenn der Ausgleichsstrom und magnetische Strom, die auf der Oberfläche fließen, als unbekannte Werte festgelegt sind.
    Daher erfordert eine wachsende Anzahl von ein Netz bilden­ den Stücken eine längere Zeit beim Lösen der simultanen Glei­ chungen in dem Momentenverfahren und erfordert auch eine große Speicherkapazität.
  • 3) Eine lange Zeit ist beim Berechnen der Immittanz-Matrix­ elemente zwischen den eingeteilten Oberflächenstücken in einer Maschenform erforderlich.
  • 4) Die obenerwähnte gegenseitige Impedanz Zÿ hat man unter Verwendung einer reellen Zahl mit doppelter Genauigkeit berech­ net, um eine Hochgeschwindigkeitsoperation auszuführen. Diese Berechnung kann jedoch nicht einen exakten Wert der gegensei­ tigen Impedanz Zÿ ausgeben.
Im einzelnen werden bei der Berechnung unter Verwendung der reellen Zahl mit doppelter Genauigkeit signifikante Nummern niedrigerer Ordnung verloren, wenn eine Multiplikation aus­ geführt wird. Daher kann eine Berechnung der gegenseitigen Impedanz Zÿ in diesem Verfahren Ziffern verlieren, wenn die elektrische Länge (Länge in Längeneinheiten einer emittierten magnetischen Welle) der Metallmasche kurz wird. Als eine Folge kann die gegenseitige Impedanz Zÿ nicht exakt erhalten werden. (5) Der Kabel-Drahtendteil (Abschlußeinheit eines Kabels), auf den das Momentenverfahren angewandt werden kann, ist nicht ge­ eignet entwickelt worden, um die elektromagnetische Strahlung von dem Kabel-Drahtende zu analysieren.
Um das oben aufgeführte Problem (1) zu lösen, hat in der japanischen Patentanmeldung Nummer 6-27109 der Anmelder der vorliegenden Erfindung ein Verfahren zum Berechnen einer Strom­ verteilung vorgeschlagen, indem eine zu analysierende elek­ trische Schaltungsvorrichtung in einen Teil eingeteilt wird, auf den die Verteilte-Konstante-Leitung-Näherung angewandt werden kann, und einen Teil, auf den die Näherung nicht ange­ wandt werden kann, und indem die Stromverteilung in der Verteilte-Konstante-Leitung-Näherung für den anwendbaren Teil berechnet wird und die Stromverteilung für den nicht anwend­ baren Teil in dem Momentenverfahren berechnet wird.
Um das Problem (2) zu lösen, hat in der japanischen Patent­ anmeldung Nummer 6-95363 der Anmelder der vorliegenden Erfin­ dung ein Berechnungsverfahren vorgeschlagen, in dem ein Kapa­ zitätsmodell einer Übertragungsleitung konstruiert wird und ein dielektrischer Teil in einen Kondensator mit der Kapazität ΔC = C₀ (ε eff - 1) pro Längeneinheit umgewandelt wird. In diesem Verfahren gibt C₀ die Kapazität pro Längeneinheit, in einem Vakuum, des Metallmusters mit dem eingesetzten dielektrischen Teil an. "ε eff" gibt eine effektive Dielektrizitätskonstante an.
Das Verfahren (japanische Patentanmeldung Nummer 6-27109), das durch Kombinieren der oben beschriebenen Verteilte- Konstante-Leitung-Näherung mit dem Momentenverfahren erhalten wird, und das Verfahren (japanische Patentanmeldung Nummer 6- 95363) für das Kapazitätsmodell einer Übertragungsleitung sind nur effektiv in einer Schaltung für einen elektrischen Strom durch eine Übertragungsleitung gewesen.
Als ein Verfahren zum Reduzieren der Berechnungszeit für Immittanz-Matrixelemente zwischen den Oberflächenstücken hat man herkömmlicherweise das durch die folgende Referenz 2 offenbarte Verfahren verwendet.
E. H. Newman und D. M. Pozar: "Considerations for Efficient Wire/Surface Modering" IEEE TRANSACTIONS ON ANTENNAS ANS PROPAGATION, Bd. AP-28, Nr. 1, Januar 1980 (Referenz 2).
In der obenerwähnten Referenz 2 sind, falls relative Posi­ tionen zwischen den Oberflächenstücken auf einer zu analysie­ renden Platte einander gleich sind, dann die gegenseitigen Impedanzen ebenfalls einander gleich. Somit wird die gegen­ seitige Impedanz zwischen den Stücken mit eindeutigen relativen Positionen berechnet. Das Ergebnis wird für die Matrixelemente mit ähnlichen relativen Positionen verwendet.
In dem durch die Referenz 2 beschriebenen Verfahren wird jedoch nur auf die relativen Positionen der Stücke auf einer einzelnen Platte verwiesen, aber dieses Verfahren offenbart nicht die Reduzierung des Berechnungsumfangs durch Analysieren der relativen Positionsbeziehungen zwischen den Stücken auf einer Vielzahl von Platten.
Weil die zu analysierende Platte in verschiedenen Formen vorliegen kann, ist das Verfahren, um die Stücke mit gleichen relativen Positionsbeziehungen auf einer oder mehr Platten zu extrahieren und dann aus diesen die Stücke mit eindeutigen relativen Positionsbeziehungen automatisch zu detektieren, noch nicht entwickelt worden. Daher ist viel Zeit und Mühe erfor­ derlich gewesen, um die relativen Positionsbeziehungen zwischen den Stücken zu überprüfen und die relativen Positionen zu ex­ trahieren.
Um das Problem (4) zu lösen, hat in der japanischen Patent­ anmeldung Nummer 6-95362 der Anmelder der vorliegenden Erfin­ dung ein Berechnungsverfahren vorgeschlagen, bei dem eine nor­ male Berechnungseinheit und eine Berechnungseinheit mit hoher Genauigkeit vorgesehen sind, um die gegenseitige Impedanz zu berechnen, um die elektromagnetische Feldintensität zu erhal­ ten. Die Berechnungseinheit mit hoher Genauigkeit wird ver­ wendet, wenn man gemäß einer Prüfung der Wellenlänge, Element­ länge und des Abstandes erwartet, daß eine Möglichkeit des Verlustes von Ziffern besteht.
Die oben beschriebene Berechnung mit hoher Genauigkeit kann unter Verwendung reeller Zahlen mit mehrfacher Genauigkeit und unter Verwendung ganzer Zahlen mit mehrfacher Länge ausgeführt werden. Bei jeder Berechnung wird, weil die Anzahl von Ziffern zunimmt, die Berechnungszeit außerordentlich ausgedehnt.
Zuletzt wird das oben beschriebene Problem (5) ausführlich erläutert.
Ein durch das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feldintensität zu analysierendes Objekt kann ein Gehäuse, ein gedrucktes Substrat und ein Kabel einer elektrischen Schal­ tungsvorrichtung sein. Die elektrische Wellenstrahlung von dem Kabel wird hauptsächlich durch das Drahtende, d. h. die Anschluß-Verarbeitungseinheit eines Kabels, verursacht.
Die Fig. 3A bis 3C zeigen den Strahlungsmechanismus von dem Drahtende.
In Fig. 3A ist 20 ein Koaxialkabel, und 21 ist ein Gehäuse der elektrischen Schaltungsvorrichtung.
Wenn der Lesedraht eines Drahtendteils lang ist und der Drahtendteil nicht abgeschirmt ist, wird ein Gleichtaktstrom I₃ induziert, wenn das durch Leitungsströme I₁ und I₂ erzeugte elektromagnetische Feld, wie in Fig. 3A dargestellt, auf den abgeschirmten Teil des Koaxialkabels 20 gestrahlt wird.
In diesem Fall ist der Leitungsstrom I₁ beinahe gleich dem Leitungsstrom I₂ (I₁ = I₂), und der Gegentaktbetrieb verschiebt die elektrische Wellenstrahlung. Der Gleichtaktstrom I₃ ist nicht verschoben. Folglich bewirkt der Gleichtaktstrom I₃ eine bedeutende elektrische Welle.
In dem in Fig. 3A dargestellten Fall ist das herkömmliche Verfahren einer Berechnung der elektromagnetischen Feldintensi­ tät das in Fig. 3B dargestellte Verfahren. In diesem Verfahren wird der Wert der elektrischen Wellenstrahlung berechnet, indem die auf der Anschlußleitung des Drahtendteils erzeugte Spannung entsprechend berechnet wird und eine zwischen dem Gehäuse 21 und dem Koaxialkabel 20 einzusetzende Antenne konstruiert wird.
Die Ersatzschaltung ist in Fig. 3C dargestellt. In Fig. 3C gibt Zin eine Impedanz in dem Koaxialkabel 20 an. Z1 gibt die Impedanz in einer Drahtende-Anschlußleitung an. Ra gibt den Strahlungswiderstand von dem Koaxialkabel 20 an. Eine Antennen­ struktur wird unter Verwendung des Gehäuses 21 der elektrischen Schaltungsvorrichtung als eine Erdung erzeugt, um eine elek­ trische Welle zu erzeugen.
Die Fig. 4A und 4B zeigen die Probleme beim Berechnen der elektromagnetischen Feldintensität des Drahtendteils.
Wie in Fig. 4A dargestellt, weist die Vorrichtung, wenn eine Last Z0 mit der Spitze des Koaxialkabels 20 einer Vorrich­ tung verbunden ist, auch bei einer Lasteinheit einen Drahtend­ teil auf. Dies kann überdies die elektromagnetische Wellen­ strahlung verursachen. In diesem Fall ist an der Spitze des Koaxialkabels 20 kein Gehäuse vorgesehen. Daher kann kein Antennenmodell erstellt werden.
Somit kann der durch die Anschlußleitung fließende elektri­ sche Strom durch das Momentenverfahren ohne Erstellen eines Antennenmodells analysiert werden. Zu dieser Zeit sollten die folgenden Probleme (a) bis (c) gelöst sein.
  • a) Wie ist die Abschirmung des dicken und zylindrischen Koaxialkabels 20 mit einer dünnen Drahtende-Anschlußleitung 22 verbunden?
  • b) Wie ist das Koaxialkabel 20 mit dem Gehäuse 21 verbunden, falls das Koaxialkabel 20 mit dem Gehäuse direkt verbunden ist?
  • c) Der elektrische Strom durch die Abschirmung des Koaxial­ kabels 20 fließt normalerweise parallel zu dem Kabel, fließt aber auf eine Drahtende-Anschlußleitung 22 zu, wenn sich der Strom dem Drahtende nähert, und ändert seinen Fluß von der parallelen zur vertikalen Richtung, wie in Fig. 4B dargestellt ist. Wie wird der Strom repräsentiert und verarbeitet?
Wie oben beschrieben, weist das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feldintensität, um die elektromagnetische Feldintensität einer elektrischen Schaltungsvorrichtung gemäß dem Momentenverfahren zu berechnen, herkömmlicherweise die oben aufgeführten Probleme (1) bis (5) auf. Um das Problem zu lösen, hat der Anmelder der vorliegenden Erfindung die oben beschriebene Lösung vorgeschlagen.
Die vorgeschlagene Lösung ist jedoch unzureichend gewesen, um die elektromagnetische Feldintensität mit hoher Geschwindig­ keit genau zu berechnen.
Zusammenfassung der Erfindung
Die vorliegende Erfindung hat das Ziel, ein Berechnungs­ gerät für eine elektromagnetische Feldintensität zu schaffen, um die elektromagnetische Feldintensität der elektrischen Schaltungsvorrichtung mit hoher Geschwindigkeit gemäß dem Momentenverfahren genau zu berechnen. Sie hat auch das Ziel, die elektromagnetische Feldintensität durch Schaffung eines Modells einer Kabelanschlußeinheit genau zu berechnen.
Das erste Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feldintensität umfaßt eine Dateneingabeeinheit, um die Struk­ turinformation über die zu analysierende elektrische Schal­ tungsvorrichtung zu empfangen, eine Berechnungseinheit für eine elektrische Erdungsstromverteilung, um die elektrische Erdungs­ stromverteilung der Erdungsschicht gemäß der Strukturinforma­ tion über die elektrische Schaltungsvorrichtung zu erhalten, die von der Dateneingabeeinheit empfangen wurde; eine Modell- Erzeugungseinheit, um ein Modell einer Übertragungsleitung und einer Erdungsschicht oder eines dielektrischen Teils gemäß der durch die Berechnungseinheit für eine elektrische Erdungsstrom­ verteilung erhaltenen elektrischen Erdungsstromverteilung zu erzeugen; und eine Berechnungseinheit für eine elektromagne­ tische Feldintensität, um die elektromagnetische Feldintensität der elektrischen Schaltungsvorrichtung durch das Momenten­ verfahren gemäß der Information über das durch die Modell- Erzeugungseinheit erzeugte Modell zu berechnen.
Mit der oben beschriebenen Konfiguration erhält das erste Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feldintensität die elektrische Stromverteilung in der Erdungsschicht und erzeugt ein zu analysierendes Modell gemäß der elektrischen Erdungs­ stromverteilung, so daß ein genaues Modell erzeugt und ana­ lysiert werden kann und die elektromagnetische Feldintensität genau berechnet werden kann.
Das zweite Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feldintensität umfaßt eine Dateneingabeeinheit, um die Struk­ turinformation über die zu analysierende elektrische Schal­ tungsvorrichtung zu empfangen; eine ein Analyseobjekt ein­ teilende Einheit, um eine Reihe von Stücknummern Stücken zu­ zuordnen, die durch Einteilen mindestens einer zu analysieren­ den Platte in kleinere Elemente, d. h. die Stücke, erhalten werden; und eine Berechnungseinheit für eine elektromagnetische Feldintensität, um die gegenseitige Impedanz zwischen Stücken mit eindeutigen relativen Positionen zueinander unter den Stücken zu berechnen, denen durch die ein Analyseobjekt eintei­ lende Einheit Stücknummern zugeordnet wurden, für die anderen Stücke die gegenseitigen Impedanzen zwischen den Stücken gemäß der berechneten gegenseitigen Impedanz zu erhalten und dann die elektromagnetische Feldintensität der elektrischen Schaltungs­ vorrichtung durch das Momentenverfahren gemäß den erhaltenen gegenseitigen Impedanzen zu berechnen.
Mit der oben beschriebenen Konfiguration extrahiert das zweite Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität automatisch die Gesetzmäßigkeit oder Regelmäßigkeit in gegebenen Strukturdaten und wendet die Berechnungsergebnisse der gegenseitigen Impedanzen eines Teils der Stücke auf andere Teile an, wodurch der Berechnungsumfang erheblich reduziert wird, wenn man die elektromagnetische Feldintensität mit hoher Geschwindigkeit berechnet.
Das dritte Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feldintensität umfaßt eine Dateneingabeeinheit, um die Struk­ turinformation über die zu analysierende elektrische Schal­ tungsvorrichtung zu empfangen; eine Berechnungseinheit für eine gegenseitige Impedanz, um die gegenseitige Impedanz durch eine vorbestimmte Näherungsgleichung zu berechnen, die gemäß den Charakteristiken des Objektes erhalten wird, dessen gegen­ seitige Impedanz berechnet wird und dessen Elemente eine kurze elektrische Länge aufweisen und voneinander relativ entfernt sind; eine Berechnungseinheit für einen elektrischen Strom, um simultane Gleichungen für das Momentenverfahren unter Verwen­ dung der durch die Berechnungseinheit für eine gegenseitige Impedanz berechneten gegenseitigen Impedanz aufzustellen und um den Wert des durch jedes Element fließenden elektrischen Stroms zu berechnen; und eine Berechnungseinheit für eine elektro­ magnetische Feldintensität, um die elektromagnetische Feld­ intensität gemäß dem durch die Berechnungseinheit für einen elektrischen Strom berechneten elektrischen Stromwert zu be­ rechnen.
Mit der oben beschriebenen Konfiguration kann das dritte Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feldintensität einfachere Gleichungen als das herkömmliche Verfahren verwenden und kann daher eine Berechnung bei hoher Geschwindigkeit aus­ führen, indem eine Näherungsgleichung gemäß den Charakteri­ stiken eines Objektes erhalten wird, dessen gegenseitige Impe­ danz berechnet wird und dessen Elemente eine kurze elektrische Länge aufweisen und voneinander relativ entfernt sind, wenn die Elemente des Analyseobjektes den Bedingungen genügen, daß die Elemente eine kurze elektrische Länge aufweisen und voneinander entfernt sind. Weil die Berechnung kein Exponential-Integral in der oben beschriebenen Näherungsgleichung enthält, besteht eine geringere Möglichkeit des Verlustes von Ziffern, wodurch er­ folgreich verhindert wird, daß die Berechnung in der Genauig­ keit verschlechtert wird.
Das vierte Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feldintensität umfaßt eine Dateneingabeeinheit, um die Struk­ turinformation über die zu analysierende elektrische Schal­ tungsvorrichtung zu empfangen; eine Extraktionseinheit für einen Kabel-Drahtendteil, um den Drahtendteil an dem Ende des Koaxialkabels gemäß der Strukturinformation über die elek­ trische Schaltungsvorrichtung zu extrahieren, die von der Dateneingabeeinheit empfangen wurde; eine Polygon-Modellierein­ heit, um eine Koaxialkabelabschirmung nahe dem Ende des Kabels unter Verwendung eines Polygonzylinders gemäß der Struktur­ information über den Drahtendteil zu nähern, der durch die Extraktionseinheit für einen Kabel-Drahtendteil extrahiert wurde, die Drahtende-Leitungseinheit mit dem genäherten Polygon zu verbinden und ein Modell zu erzeugen, das durch Verbinden des Polygons mit dem Gehäuse der elektrischen Schaltungsvor­ richtung erhalten wird; und eine Berechnungseinheit für eine elektromagnetische Feldintensität, um die elektromagnetische Feldintensität der elektrischen Schaltungsvorrichtung durch das Momentenverfahren gemäß der durch die Modelliereinheit model­ lierten Information zu berechnen.
Mit der oben beschriebenen Konfiguration nähert das vierte Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feldintensität den Teil nahe dem zylindrischen Koaxialkabel-Drahtendteil in ein Polygon, um den vertikalen Fluß des elektrischen Stroms für eine Verbindung mit jeder Einheit zu realisieren, wodurch eine genaue Berechnung ausgeführt wird.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Die Fig. 1A und 1B zeigen die Näherung für eine kleine Rahmenantenne;
die Fig. 2A und 2B zeigen die Verteilte-Konstante- Leitung-Näherung;
die Fig. 3A bis 3C zeigen den Mechanismus der Strahlung von dem Drahtendteil;
die Fig. 4A und 4B zeigen die Probleme beim Berechnen der elektromagnetischen Feldintensität des Drahtendteils;
Fig. 5 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration des Berechnungsgerätes für eine elektromagnetische Feldintensität gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;
die Fig. 6A und 6B zeigen Beispiele (1) von Modellen, die durch die in Fig. 5 dargestellte Modell-Erzeugungseinheit 111 erzeugt wurden;
die Fig. 7A bis 7D zeigen Beispiele (2) von Modellen, die durch die in Fig. 5 dargestellte Modell-Erzeugungseinheit 111 erzeugt wurden;
Fig. 8 ist ein Flußdiagramm, das den Gesamtprozeß des Berechnungsgerätes für eine elektromagnetische Feldintensität gemäß der ersten Ausführungsform darstellt;
Fig. 9 ist ein Flußdiagramm, das ausführlich die modell­ erzeugenden und -modifizierenden Prozesse darstellt, die in Schritt S1 in Fig. 8 ausgeführt werden;
die Fig. 10A bis 10C zeigen Beispiele einer Umwandlung einer Übertragungsleitung in ein Kapazitätsmodell;
die Fig. 11A bis 11D stellen die Prozedur einer Um­ wandlung einer dreiadrigen Trasse, die in Fig. 10C dargestellt ist, in Drähte 133a bis 133c dar;
die Fig. 12A und 12B zeigen das zweidimensionale Ana­ lyseverfahren (1);
Fig. 13 zeigt das zweidimensionale Analyseverfahren (2),
Fig. 14 zeigt das zweidimensionale Analyseverfahren (3),
Fig. 15 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration eines Berechnungsgerätes für eine elektromagnetische Feldintensität 200 darstellt;
die Fig. 16A bis 16D zeigen die Reduzierung des Berech­ nungsumfangs gemäß der zweiten Ausführungsform;
die Fig. 17A und 17B zeigen das Verfahren einer Zuord­ nung von Stücknummern durch eine in Fig. 15 dargestellte Stücknummer-Zuordnungseinheit 212;
Fig. 18 ist ein Flußdiagramm, das den Prozeß eines Detek­ tierens einer Regelmäßigkeit gemäß der zweiten Ausführungsform darstellt;
die Fig. 19A bis 19D zeigen die Detektion einer Regelmä­ ßigkeit durch Verweis auf das in Fig. 18 dargestellte Fluß­ diagramm;
die Fig. 20A und 20B zeigen den Stücknummer-Zuordnungs­ prozeß unter Verwendung eines Hilfsstücks als eine Variation gemäß der zweiten Ausführungsform;
die Fig. 21A und 21B zeigen die Berechnungs- und Über­ tragungsprozesse für die gegenseitige Impedanz gemäß der zwei­ ten Ausführungsform;
Fig. 22 ist ein Flußdiagramm, das den durch das Berech­ nungsgerät für eine elektromagnetische Feldintensität 200 aus­ geführten Gesamtprozeß darstellt;
Fig. 23 zeigt ein Beispiel der Konfiguration des Systems, auf das die zweite Ausführungsform angewandt wird;
Fig. 24 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration des Berechnungsgerätes für eine elektromagnetische Feldintensität 300 gemäß der dritten Ausführungsform darstellt;
die Fig. 25A bis 25D zeigen den Prozeß einer Berechnung der gegenseitigen Impedanz zwischen Monopolen;
Fig. 26 ist ein Flußdiagramm (1), das den durch ein Be­ rechnungsgerät für eine elektromagnetische Feldintensität 300 ausgeführten Prozeß darstellt;
Fig. 27 ist ein Flußdiagramm (2), das den durch ein Be­ rechnungsgerät für eine elektromagnetische Feldintensität 300 ausgeführten Prozeß darstellt;
Fig. 28 stellt ein Modell einer Berechnung der gegenseiti­ gen Impedanz zwischen zwei Dipolen dar;
Fig. 29 zeigt das Berechnungsergebnis einer normalen her­ kömmlichen Berechnung unter Verwendung einer reellen Zahl mit doppelter Genauigkeit;
Fig. 30 zeigt das Berechnungsergebnis einer Berechnung mit hoher Genauigkeit unter Verwendung einer ganzen Zahl mit mehr­ facher Länge mit Festkomma;
Fig. 31 zeigt das Berechnungsergebnis einer Näherungsglei­ chung gemäß der dritten Ausführungsform;
Fig. 32 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration eines Berechnungsgerätes für eine elektromagnetische Feldintensität 400 gemäß der vierten Ausführungsform darstellt;
die Fig. 33A bis 33C zeigen Beispiele eines genau model­ lierenden Prozesses gemäß der vierten Ausführungsform;
die Fig. 34A und 34B zeigen Beispiele einer direkten Verbindung mit dem Gehäuse unter Verwendung einer Klemme;
die Fig. 35A und 35B zeigen Beispiele eines einfach modellierenden Prozesses gemäß der vierten Ausführungsform;
Fig. 36 ist ein Flußdiagramm, das den durch das Berech­ nungsgerät für eine elektromagnetische Feldintensität 400 gemäß der vierten Ausführungsform ausgeführten Prozeß darstellt; und
Fig. 37 ist ein Flußdiagramm, das ausführlich die modell­ erzeugenden und -modifizierenden Prozesse in Schritt S92 des in Fig. 36 dargestellten Flußdiagramms darstellt.
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
Die Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird durch Verweis auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
Die Fig. 5 bis 14 zeigen die erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Wie oben beschrieben, ist das herkömmliche Verfahren für eine Schaltung für einen elektrischen Strom etc. durch eine Übertragungsleitung effektiv gewesen.
Wenn der Erfinder jedoch die Strahlungscharakteristiken elektrischer Wellen betrachtet, ändert sich das Strahlungs­ muster einer elektrischen Welle in Abhängigkeit von der Ver­ teilung des durch die Erdung fließenden Rückstroms der Über­ tragungsleitung außerordentlich.
Umgekehrt kann, falls die Erdungsstromverteilung exakt dargestellt werden kann, dann die Genauigkeit in Strahlungscha­ rakteristiken beträchtlich verbessert werden.
Fig. 5 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration des Berechnungsgerätes für eine elektromagnetische Feldintensität 100 gemäß der ersten Ausführungsform darstellt.
In Fig. 5 berechnet das Berechnungsgerät für eine elektro­ magnetische Feldintensität die elektromagnetische Feldinten­ sität der zu analysierenden elektrischen Schaltungsvorrichtung in dem Momentenverfahren. Das Berechnungsgerät für eine elek­ tromagnetische Feldintensität 100 kann z. B. als Hardware eine CPU, ein Speicher etc. sein.
Das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feldinten­ sität 100 umfaßt eine Dateneingabeeinheit 110; eine Modell- Erzeugungseinheit 111; und eine Berechnungseinheit für eine elektromagnetische Feldintensität 116. Die Modell-Erzeu­ gungseinheit 111 umfaßt eine Berechnungseinheit für eine elek­ trische Erdungsstromverteilung 112 mittels einer zweidimensio­ nalen Analyse; eine Berechnungsmodell-Auswahleinheit 113; eine Modelliereinheit für eine verteilte konstante Leitung 114 und eine Kapazität-Modelliereinheit 115.
Die Dateneingabeeinheit 110 gibt die Strukturinformation über die zu analysierende elektrische Schaltungsvorrichtung ein.
Die Modell-Erzeugungseinheit 111 erzeugt ein Modell gemäß der von der Dateneingabeeinheit 110 empfangenen Strukturinfor­ mation über die elektrische Schaltungsvorrichtung.
Die Modell-Erzeugungseinheit 111 umfaßt die Berechnungs­ einheit für eine elektrische Erdungsstromverteilung 112, die Berechnungsmodell-Auswahleinheit 113, die Modelliereinheit für eine verteilte konstante Leitung 114 und die Kapazität-Model­ liereinheit 115.
Die Berechnungseinheit für eine elektrische Erdungsstrom­ verteilung 112 erhält durch die von dem Momentenverfahren ver­ schiedene zweidimensionale Analyse die elektrische Erdungs­ stromverteilung in der Erdungsschicht gemäß der Strukturinfor­ mation über die zu modellierende elektrische Schaltungsvorrich­ tung.
Die Berechnungsmodell-Auswahleinheit 113 wählt gemäß den Eingabedaten oder auf die Anweisung von einer externen Einheit, z. B. von dem Bediener etc., hin aus, ob ein Modell durch die Modelliereinheit für eine verteilte konstante Leitung 114 oder die Kapazität-Modelliereinheit 115 erzeugt wird.
Die Modelliereinheit für eine verteilte konstante Leitung 114 stellt eine Übertragungsleitung und eine Erdungsschicht unter Verwendung einer Vielzahl von Drähten oder Oberflächen­ stücken dar, erhält einen Gesamtwert des durch die Erdungs­ schicht fließenden Rückstroms durch die Verteilte-Konstante- Leitung-Näherung und erzeugt ein Modell auf eine Art und Weise, daß der durch die Verteilte-Konstante-Leitung-Näherung erhal­ tene Stromwert jedem Draht oder Oberflächenstück gemäß der durch die zweidimensionale Analyse erhaltenen Stromverteilung zugeordnet wird.
Die Kapazität-Modelliereinheit 115 stellt eine Erdungs­ schicht mit einer Vielzahl von Drähten oder Oberflächenstücken dar, stellt die charakteristische Impedanz zwischen jedem Draht oder Oberflächenstück und einer Übertragungsleitung so ein, daß die elektrische Erdungsstromverteilung, die durch die Berechnungseinheit für eine elektrische Erdungsstromverteilung 112 durch die zweidimensionale Analyse berechnet wurde, erhalten werden kann, und erzeugt ein Modell durch Umwandeln eines dielektrischen Teils dazwischen in einen Kondensator mit einer gleichen Kapazität.
Die Berechnungseinheit für eine elektromagnetische Feld­ intensität 116 berechnet die elektromagnetische Feldintensität der elektrischen Schaltungsvorrichtung durch die Verteilte- Konstante-Leitung-Näherung oder das Momentenverfahren gemäß der durch die Modelliereinheit für eine verteilte konstante Leitung 114 oder die Kapazität-Modelliereinheit 115 modellierten Information.
Unten ist die Funktionsweise des Berechnungsgerätes für eine elektromagnetische Feldintensität 100 mit der oben be­ schriebenen Konfiguration beschrieben.
Zuerst erhält die Berechnungseinheit für eine elektrische Erdungsstromverteilung 112 durch die von dem Momentenverfahren verschiedene zweidimensionale Analyse die elektrische Erdungs­ stromverteilung.
Die zweidimensionale Analyse wird später (Fig. 12, 13 und 14) bei den Grundzügen des Verfahrens beschrieben, und die ausführliche Beschreibung wird hier weggelassen.
Unter Verwendung der durch die oben beschriebene zweidimen­ sionale Analyse erhaltenen elektrischen Erdungsstromverteilung folgt dann das Momentenverfahren. Weil die zweidimensionale Analyse normalerweise innerhalb einer kurzen Zeit ausgeführt werden kann, kann die Genauigkeit in Strahlungscharakteristiken ohne eine große Zunahme in einer Analysezeit verbessert werden.
Die Modelliereinheit für eine verteilte konstante Leitung 114 oder die Kapazität-Modelliereinheit 115 führt dann einen Modellierprozeß aus.
Wenn ein Modell durch die Modelliereinheit für eine ver­ teilte konstante Leitung 114 erzeugt wird, wird die Summe des durch die Erdungsschicht fließenden Rückstroms durch die Verteilte-Konstante-Leitung-Näherung erhalten. Die elektrische Erdungsstromverteilung wird durch einen durch die oben be­ schriebene zweidimensionale Analyse erhaltenen Wert repräsen­ tiert.
Die elektrische Erdungsstromverteilung wird durch eine Vielzahl von Drähten repräsentiert. Jedem Draht ist der Wert der elektrischen Erdungsstromverteilung zugeordnet, der durch die Verteilte-Konstante-Leitung-Näherung und die zweidimensio­ nale Analyse erhalten wurde. Sie kann auch anstelle eines Drahtes durch ein Oberflächenstück repräsentiert werden.
Wenn durch die Kapazität-Modelliereinheit 115 eine Übertra­ gungsleitung modelliert wird, wird die charakteristische Impe­ danz zwischen jedem Draht und der Übertragungsleitung so ein­ gestellt, daß die durch die oben beschriebene zweidimensionale Analyse erhaltene elektrische Erdungsstromverteilung erhalten werden kann. Die charakteristische Impedanz kann dann auf einen gewünschten Wert eingestellt werden, indem der Abstand zwischen jedem Draht und der Übertragungsleitung und der Durchmesser jedes Drahtes geändert werden. In diesem Fall können Ober­ flächenstücke den Draht ersetzen.
Nach Ausführen des Modellierprozesses durch die Modellier­ einheit für eine verteilte konstante Leitung 114 oder die Kapazität-Modelliereinheit 115 berechnet die Berechnungseinheit für eine elektromagnetische Feldintensität 116 die elektro­ magnetische Feldintensität.
Unten sind die Oberflächenstücke beschrieben.
In dem Momentenverfahren wird die Oberfläche eines me­ tallischen Leiters in eine Vielzahl rechtwinkliger oder drei­ eckiger Stücke eingeteilt, auf die als Oberflächenstücke ver­ wiesen wird. Wenn ein Modell unter Verwendung der Oberflächen­ stücke erzeugt wird, ändert sich die Größe der Oberflächen­ stücke mit der durch die zweidimensionale Analyse erhaltenen elektrischen Erdungsstromverteilung. Um die optimale Stückgröße genau zu erhalten, wird die Größe der Stücke bei einem Teil verringert, wo häufig Änderungen gemacht werden, während sie bei einem Teil vergrößert wird, wo Änderungen maßvoll gemacht werden.
Die Fig. 6A, 6B und 7A bis 7D zeigen Beispiele von Modellierprozessen, die durch die in Fig. 5 dargestellte Modell-Erzeugungseinheit 111 ausgeführt werden.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Metallelement modelliert. In diesem Beispiel ist eine Erdung 122 von einer Übertragungsleitung 120 um h entfernt, wie in Fig. 6A darge­ stellt ist. Wenn eine Kapazität modelliert wird, existiert ein dielektrischer Teil 121 mit der Dielektrizitätskonstante εr zwischen der Erdung 122 und der Übertragungsleitung 120.
Wenn die elektromagnetische Feldintensität berechnet wird, wird der horizontale elektrische Strom der Erdung 122 als Ver­ teilung betrachtet. Demgemäß wird unter Verwendung des zwei­ dimensionalen vertikalen Querschnitts, wie in Fig. 6B darge­ stellt, die horizontale Stromverteilung der Erdung 122 durch die zweidimensionale Analyse berechnet.
Fig. 6B zeigt einen größeren Stromwert nahe der Übertra­ gungsleitung 120 in einer Stromverteilung als ein Beispiel der horizontalen Stromverteilung der Erdung 122.
Die elektrische Erdungsstromverteilung kann durch die zwei­ dimensionale Analyse in verschiedenen Verfahren ohne das Momen­ tenverfahren berechnet werden. Es gibt mehrere Verfahren als die zweidimensionale Analyse. Die ausführliche Erläuterung wird später durch Verweis auf die Fig. 12A bis 14 gegeben und wird hier daher weggelassen. Die Erklärung bezieht sich auf eine Berechnung innerhalb einer kurzen Zeit.
Die Fig. 7A und 7B zeigen Beispiele eines Modellierens der zu modellierenden Objekte, die in den Fig. 6A und 6B dargestellt sind, in Modelle für eine Verteilte-Konstante- Leitung-Näherung. Die Fig. 7C und 7D zeigen Beispiele von Kapazitätsmodellen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung werden Verteilte-Konstan­ te-Leitung-Modelle und Kapazitätsmodelle erzeugt.
Wie in Fig. 7A dargestellt, können die Verteilte-Konstan­ te-Leitung-Modelle Leitungsmodelle 130 sein, die aus den Über­ tragungsleitungen 120 und Drähten 132a bis 132e, die von der Erdung 122 genähert werden, zu einer Vielzahl von Drähten drahtmodelliert sind. Die Anzahl mehrfacher Drähte kann optio­ nal bestimmt werden. Mit der zunehmenden Anzahl von Drähten wird die Genauigkeit höher, aber die Berechnungszeit wird ver­ längert.
Falls der elektrische Strom 1 durch die Übertragungsleitung 120 fließt, wird der elektrische Stromwert auf jeden Draht auf eine Art und Weise verteilt, daß durch die Drähte 132a bis 132e ein elektrischer Gesamtstrom von 1 fließt. Zu dieser Zeit ist der elektrische Stromwert jedem der Drähte 132a bis 132e gemäß der in Fig. 6B dargestellten elektrischen Erdungsstromvertei­ lung zugeordnet.
In dem in Fig. 7A dargestellten Beispiel ist der elek­ trische Stromwert 0,4 dem der Übertragungsleitung 120 nächst­ gelegenen Draht 132c zugeordnet. Desgleichen ist der elek­ trische Stromwert 0,2 den Drähten 132b und 132d zugeordnet. Der elektrische Stromwert 0,1 ist den Drähten 132a und 132e zuge­ ordnet, die von der Übertragungsleitung 120 am weitesten entfernt sind.
Wie in Fig. 7B dargestellt ist, kann die Erdung 122 als Oberflächenstücke 142a bis 142e, nicht den Drähten angenähert, verarbeitet werden.
Der durch jedes der Oberflächenstücke 142a bis 142e fließende elektrische Strom ist, wie im in Fig. 7A darge­ stellten Fall, so zugeordnet, daß der elektrische Gesamtstrom­ wert 1 beträgt.
Wenn das Momentenverfahren verwendet wird, ist es ebenfalls effektiv, die Stückgröße in Abhängigkeit von der elektrischen Stromverteilung zu ändern. In Fig. 7B ist die Größe des der Übertragungsleitung 120 nächstgelegenen Oberflächenstücks 142a auf "klein" eingestellt. Die Größe der der Übertragungsleitung 120 am zweitnächsten gelegenen Oberflächenstücke 142b und 142d ist auf "mittel" eingestellt. Die Größe der entferntesten Ober­ flächenstücke 142a und 142e ist dann auf "groß" eingestellt.
Wenn ein Kapazitätsmodell einer Übertragungsleitung erzeugt wird, wird die Erdungsschicht 122 in jeden der Drähte 133a bis 133e modelliert, wie in Fig. 7C dargestellt ist. In Fig. 7A ist jedem Draht ein elektrischer Stromwert zugeordnet. In Fig. 7C wird die charakteristische Impedanz eingestellt, indem der Abstand zwischen jedem Draht und der Übertragungsleitung 120 und der Durchmesser d1 bis d5 von jedem der Drähte 133a bis 133e geändert werden.
Ein dielektrischer Teil 121 zwischen der Übertragungslei­ tung 120 und der Erdung 122 wird in Kondensatoren C₁ bis C₅ mit gleicher Kapazität umgewandelt, um die simultanen Gleichungen des Momentenverfahrens zu vereinfachen.
Wie in Fig. 7D dargestellt, kann die Erdungsschicht wie die Oberflächenstücke 142a bis 142e berechnet werden, anstatt in jeden der Drähte 133a bis 133e umgewandelt zu werden.
Fig. 8 ist das Flußdiagramm, das den Prozeß darstellt, der durch das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität gemäß der ersten Ausführungsform ausgeführt wird.
In Fig. 8 wird eine Eingabedatendatei 150 verwendet, um die Strukturinformation etc. über die zu analysierende elek­ trische Schaltungsvorrichtung zu verwalten. Eine Ausgabedaten­ datei 151 speichert die als ein Berechnungsergebnis erhaltenen Daten der elektromagnetischen Feldintensität.
Die Prozesse werden durch Verweis auf Fig. 8 beschrieben.
Wenn das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität 100 aktiviert ist, liest sie die Strukturinformation über die elektrische Schaltungsvorrichtung aus der Eingabe­ datendatei 150 und legt Metallelemente und andere Daten (Fre­ quenz etc.) als eine Struktur und ein Feld fest (Schritt S0).
Gemäß der eingegebenen Strukturinformation über die elek­ trische Schaltungsvorrichtung wird ein Modell erzeugt und für einen zu analysierenden Teil umgewandelt, um die elektromagne­ tische Strahlung zu berechnen (Schritt S1). Die genauen Pro­ zesse in Schritt S1 werden durch Verweis auf Fig. 9 aus führ­ lich beschrieben.
Wenn in Schritt S1 ein Modell erzeugt oder umgewandelt ist, wird bestimmt, ob der Prozeß für alle eingegebenen Frequenzen beendet worden ist oder nicht, indem die verarbeiteten Fre­ quenzen gezählt werden (Schritt S2). Wenn der Prozeß beendet worden ist (Ja in Schritt S2), enden alle Prozesse für eine Berechnung der elektromagnetischen Feldintensität. Wenn eine nicht-verarbeitete Frequenz detektiert wird (Nein in Schritt S2), wird die als nächste zu verarbeitende Frequenz aus der Zahl unverarbeiteter Frequenzen ausgewählt.
Dann wird bestimmt, ob das zu analysierende Objekt ein Teil einer Vorrichtung ist (worauf im folgenden einfach als "eine Vorrichtung" verwiesen wird), auf die die Verteilte-Konstante- Leitung-Näherung angewandt wird, oder eine Vorrichtung, auf die das Momentenverfahren angewandt wird, gemäß den Angaben in der in Schritt SO gelesenen Strukturinformation oder der in Schritt S1 erzeugten Modellierinformation (Schritt S3). Wenn die Ver­ teilte-Konstante-Leitung-Näherung verwendet wird, wird eine Ablaufsteuerung oder Steuerung zu Schritt S4 weitergeleitet.
Wenn das Momentenverfahren verwendet wird, wird die Steuerung zu Schritt S6 weitergeleitet.
Die Bestimmung kann gemäß den Anzeigern oder direkt gemäß der Form eines Analyseobjekts und einer Dimensionsinformation etc. vorgenommen werden.
Falls in Schritt S3 bestimmt wird, daß die Verteilte-Kon­ stante-Leitung-Näherung verwendet wird, wird dann die Eingangs­ impedanz Zk (k = 1 ∼ n) von jedem Draht berechnet (Schritt S4).
Die Berechnung der Eingangsimpedanz Zk (≡ Zin) wird durch die Verteilte-Konstante-Leitung-Näherung wie folgt ausgeführt.
Zin = Z₀ (ZL cosh γL + Z₀ sinh γL)/(Z₀ cosh γL + ZL sinh γL)
wo Z₀ eine Leitungs-Charakteristik-Impedanz angibt, γ eine Ausbreitungskonstante angibt, L eine Leitungslänge angibt und ZL eine Lastimpedanz auf der stromabwärtigen Seite angibt.
Die Eingangsimpedanz Zin der Leitung bei der stromaufwär­ tigen Seite der Leitung wird berechnet, indem als ein neues ZL die berechnete Eingangsimpedanz Zin der Leitung auf der strom­ abwärtigen Seite verwendet wird.
Falls z. B. die Leitung in die beiden Impedanzen Z1in und Z2in verzweigt ist, wird dann eine Impedanz gemäß dem Ohmschen Gesetz folgendermaßen berechnet.
Zin = (Z1in * Z2in)/(Z1in + Z2in)
Dann wird unter Verwendung der Wellenquelle auf der obersten stromaufwärtigen Seite und der berechneten Eingangs­ impedanz Zk der elektrische Strom Ik (= Vk/Zk) (k = 1 ∼ n) jeder Leitung der Reihe nach von der stromaufwärtigen Seite für n Leitungen berechnet, die in Schritt S3 als eine Vorrichtung, für die die Verteilte-Konstante-Leitung-Näherung verwendet wird, angesehen wurden.
Die Berechnung des elektrischen Stroms Ik wird in der Verteilte-Konstante-Leitung-Näherung folgendermaßen ausgeführt.
IB = (VA cosh γL + Z₀ IA sinh γL)/ZBin
wo Z₀ die Leitungs-Charakteristik-Impedanzen angibt, γ eine Ausbreitungskonstante angibt, L eine Leitungslänge angibt, ZAin die Impedanz auf der stromaufwärtigen Seite der Leitung angibt, ZBin die Impedanz auf der stromabwärtigen Seite der Leitung an­ gibt, IA den elektrischen Strom auf der stromaufwärtigen Seite der Leitung angibt, IB den elektrischen Strom auf der strom­ abwärtigen Seite der Leitung angibt und VA (= ZAin × IA) die Wellenquelle auf der stromaufwärtigen Seite der Leitung angibt.
Bei der Berechnung in den Schritten S4 und S5 kann das Berechnungsergebnis (berechnet in Schritt S1) des in Fig. 7A dargestellten Verteilte-Konstante-Leitung-Modells verwendet werden.
Für die Vorrichtung, für die in Schritt S3 bestimmt wird, daß das Momentenverfahren verwendet wird, wird die gegenseitige Impedanz Zÿ (i = 1 ∼ m, j = i ∼ m) zwischen m Vorrichtungen, die in Schritt S3 als die Vorrichtungen bestimmt wurden, für die das Momentenverfahren verwendet wird, unter Verwendung einer Greenschen Funktion berechnet (Schritt S6). Die gegen­ seitige Impedanz Zik (i = 1 ∼ m, k = i ∼ m) wird zwischen m Vorrichtungen berechnet, für die in Schritt S3 bestimmt wird, daß das Momentenverfahren verwendet wird, und n Leitungen, für die in Schritt S3 bestimmt wird, daß die Verteilte-Konstante- Leitung-Näherung verwendet wird.
Lösen der Integralgleichung in dem Momentenverfahren unter Verwendung des in den Schritten 5 und 6 berechneten Wertes be­ rechnet dann den elektrischen Strom Ii (i = 1 ∼ m) der Vorrich­ tung, für die ein Momentenverfahren verwendet wird (Schritt S7). Das heißt, der elektrische Strom Ii (i = 1 ∼ m) der Vorrich­ tung, auf die das Momentenverfahren angewandt wird, wird be­ rechnet, indem die Integralgleichung durch das Momentenverfah­ ren unter Verwendung des elektrischen Stroms Ik gelost wird, der in Schritt S5 für die Vorrichtung berechnet wurde, für die die Verteilte-Konstante-Leitung-Näherung verwendet wird; der gegenseitigen Impedanzen Zÿ und Zik, die in Schritt S6 berech­ net wurden; und des Spannungswertes Vi (i = 1 ∼ m), d. h. der Wellenquelle des Momentenverfahrens, bestimmt durch die Struk­ turinformation.
In dem oben beschriebenen Berechnungsprozeß wird die gegen­ seitige Impedanz Zik nur in einer Matrixoperation mit dem in Schritt S5 berechneten elektrischen Strom Ik verwendet. Der elektrische Strom Ik wird nur verwendet beim Berechnen der Wellenquelle, die in der Vorrichtung induziert ist, für die das Momentenverfahren verwendet wird.
Das heißt, wenn das Momentenverfahren für die gesamte elek­ trische Schaltungsvorrichtung verwendet wird, die in dem her­ kömmlichen Verfahren analysiert werden soll, werden Integral­ gleichungen gemäß dem Momentenverfahren unter Verwendung einer gegenseitigen Impedanz von "(n + m) X (n + m)" gelöst. Auf der anderen Seite löst die vorliegende Erfindung Integralglei­ chungen gemäß dem Momentenverfahren unter Verwendung nur der gegenseitigen Impedanz Zin von "m X m". Daher können die Inte­ gralgleichungen mit einer hohen Geschwindigkeit gelöst werden.
Weil die gegenseitige Impedanz eine symmetrische Matrix ist, kann der Berechnungsumfang tatsächlich auf die Hälfte reduziert werden.
Somit wird der elektrische Strom Ik der Vorrichtung, für die die Verteilte-Konstante-Leitung-Näherung verwendet wird, in Schritt S5 berechnet. Wenn der elektrische Strom Ii der Vor­ richtung, für die das Momentenverfahren verwendet wird, in Schritt S7 berechnet wird, bestimmt man durch Zählen der Prozeßbeobachtungspunkte, ob die mit allen eingegebenen Be­ obachtungspunkten verbundenen Prozesse beendet worden sind öder nicht (Schritt S8).
Falls die Prozesse nicht beendet sind, wird die elektro­ magnetische Feldintensität, die für die Beobachtungspunkte durch den in Schritt S5 berechneten elektrischen Strom Ik und den in Schritt S7 berechneten elektrischen Strom Ii geliefert wird, unter Verwendung der elektrischen Ströme Ik und Ii be­ rechnet, und das Berechnungsergebnis wird in der Ausgabedaten­ datei 151 gespeichert (Schritt S9). Die Steuerung wird dann zu dem Prozeß in Schritt S8 zurückgeführt, und die Prozesse in den Schritten S8 und S9 werden wiederholt ausgeführt, bis die mit all den Beobachtungspunkten verbundenen Prozesse beendet worden sind.
Falls die Berechnung des elektromagnetischen Feldes für alle Beobachtungspunkte beendet worden ist, wird dann die Steuerung zu dem Prozeß in Schritt S2 zurückgeführt, und die Prozesse werden ebenso für die nächste Frequenz wiederholt.
Die Berechnung des elektromagnetischen Feldes in Schritt S9 ist wie unten beschrieben wohlbekannt.
In Abhängigkeit von der Verteilung des durch ein Objekt fließenden elektrischen Stroms kann das elektrische Feld an irgendeinem Beobachtungspunkt durch die folgenden Gleichungen erhalten werden,
wo e die elektrische Stromverteilung angibt, S die Fläche der elektrischen Stromverteilung angibt und r den Abstand zwischen der elektrischen Stromverteilung und dem Beobachtungs­ punkt angibt.
Das Magnetfeld H an irgendeinem Beobachtungspunkt kann ebenfalls unter Verwendung eines Vektorpotentials durch die folgende Gleichung erhalten werden.
Unten ist ausführlich der modellerzeugende und -umwandelnde Prozeß in dem in Fig. 8 dargestellten Schritt S1 beschrieben.
Fig. 9 ist ein Flußdiagramm, das den modellerzeugenden und -umwandelnden Prozeß ausführlich darstellt, der in dem in Fig. 8 dargestellten Schritt S1 ausgeführt wird.
In Fig. 9 sind die Teile, wie in Fig. 6A dargestellt (Übertragungsleitung, Erdung etc.) aus den zu analysierenden Objekten extrahiert (Schritt S11). Falls eine Vorrichtung kein Modell, wie in Fig. 6A dargestellt, ist, soll sie in dem fol­ genden Modellierprozeß nicht verarbeitet werden.
Die elektrische Erdungsstromverteilung, wie in Fig. 6B dargestellt, wird dann für die extrahierte Übertragungsleitung und die Erdung durch die zweidimensionale Analyse berechnet (Schritt S12).
Als nächstes wird ein Verteilte-Konstante-Leitung-Modell oder ein Kapazitätsmodell ausgewählt (Schritt S13). Falls ein Verteilte-Konstante-Leitung-Modell verwendet wird, wird die Steuerung zu Schritt S14 weitergeleitet. Falls ein Kapazitäts­ modell verwendet wird, wird die Steuerung zu Schritt S20 weitergeleitet.
Falls das Verteilte-Konstante-Leitung-Modell verwendet wird, wird das Erdungsmuster einer Übertragungsleitung aus einer eingegebenen Strukturinformation extrahiert (Schritt S14). Die Breite und Anzahl der Erdungsmuster oder die Größe und Anzahl der Drähte, die verwendet werden, wenn ein Erdungs­ muster in ein Leitungsmuster umgewandelt wird, werden dann bestimmt (Schritt S15). Ein elektrischer Gesamtstromwert wird dann für den elektrischen Erdungsrückstrom gemäß der Verteilte- Konstante-Leitung-Logik berechnet (Schritt S16). Der in Schritt S16 berechnete elektrische Erdungsrückstrom wird dem Erdungs­ muster oder jedem Draht zugeordnet (Schritt S17). Die Zuordnung wird beruhend auf dem Format der in Schritt S12 erhaltenen elektrischen Erdungsstromverteilung ausgeführt. Der Eingangs­ teil des elektrischen Stroms und der Ausgangsteil des elek­ trischen Stroms werden dann extrahiert (Schritt S18), und eine Übertragungsleitungserdeung (Rückkehr) wird erzeugt (Schritt S19).
Wenn ein Kapazitätsmodell verwendet wird, wird eine Dünne- Leitung-Näherung für eine Übertragungsleitung ausgeführt (Schritt S20). Das heißt, die Streifenleitung der Breite w wird durch den Draht mit einem Durchmesser d repräsentiert. Das Erdungsmuster der Übertragungsleitung wird dann extrahiert (Schritt S21), und die Anzahl von Drähten, in die das Erdungs­ muster umgewandelt wird, wird bestimmt (Schritt S22). Auf eine Bestimmung der Anzahl der Drähte hin werden die charakteri­ stische Impedanz zwischen Drähten und die Durchmesser der Drähte berechnet (Schritt S23). Gemäß der Dielektrizitäts­ konstante zwischen der Übertragungsleitung und Erdung werden die Kapazität und Anzahl der Kondensatoren für Drähte berechnet (Schritt S24). Der Eingangsteil des elektrischen Stroms und Ausgangsteil des elektrischen Stroms werden dann extrahiert (Schritt S25). Zwischen den Drähten wird ein Modell mit dem in Schritt S24 berechneten Kondensator erzeugt (Schritt S26).
Ein Beispiel einer Umwandlung einer Übertragungsleitung in ein Kapazitätsmodell wird weiter ausführlich durch Verweis auf die Fig. 10A bis 10C und die Fig. 11A bis 11D beschrie­ ben.
Als ein Beispiel eines 96854 00070 552 001000280000000200012000285919674300040 0002019616772 00004 96735 in ein Kapazitätsmodell umzuwandeln­ den Objektes ist der dielektrische Teil (εr) 121 zwischen der Übertragungsleitung 120 der Streifenleitung mit einer Breite w und der Erdung 122 eingefügt, wie in Fig. 10A dargestellt ist. Der Abstand zwischen der Übertragungsleitung 120 und der Erdung 122 ist h.
Zuerst wird eine Umwandlung in eine Ausgleichsschaltung, wie in Fig. 10B dargestellt und wie unten beschrieben, ausge­ führt.
Die Streifenleitung (Übertragungsleitung 120) mit einer Breite w wird in den Leitungsdraht 130 mit einem Durchmesser d umgewandelt.
Die charakteristische Impedanz Z₀ einer Übertragungsleitung wird wie folgt berechnet.
Z₀ = 60 × ln (8h / w + w/4h).
Die charakteristische Impedanz Z₀, die verwendet wird, wenn die Streifenleitung (Übertragungsleitung 120) mit einer Breite w in den Leitungsdraht 130 mit einem Durchmesser d umgewandelt wird, wird folgendermaßen berechnet.
Z₀ = 60 × ln (8h / w + w/4h) = 60 × ln [2h/d + (4h²/d² - 1)1/2] . . . (5)
(wo die effektive Dielektrizitätskonstante nicht berück­ sichtigt ist).
Die folgende Gleichung wird aus Gleichung (5) abgeleitet.
(4h²/d²-1)1/2 = -2h/d + (8h / w + w/4h) . . . (6)
Die beiden Seiten von Gleichung (6) werden folgendermaßen quadriert.
d = [4h (8h/w + w/4h)]/[(8h/w + w/4h)²+1] . . . (7)
Wie oben beschrieben, folgt der Umwandlung in eine Aus­ gleichsschaltung, wie in Fig. 10B dargestellt, die Umwandlung in die zweite Ausgleichsschaltung, wie in Fig. 10C dargestellt ist.
Die Umwandlung wird folgendermaßen ausgeführt.
Die Anzahl der Drähte 130, die von der Erdung 122 umgewan­ delt werden, kann optional bestimmt werden, beträgt aber in der folgenden Beschreibung zur einfachen Erklärung 3.
Zuerst wird der Abstand a(h) zwischen den Drähten 133a, 133b und 133c aus der folgenden Gleichung berechnet.
k = (1 + a²)1/2 . . . (8)
wo k eine Wellenzahl angibt.
Die effektive Dielektrizitätskonstante εe der Übertra­ gungsleitung wird aus der folgenden Gleichung berechnet.
εe = (εr + 1)/2 + (εr -1)/[2 (1 + 10h/w)1/2] . . . (9)
Die Prozedur einer Umwandlung in Dreileiterdrähte 133a bis 133c, wie in Fig. 10C dargestellt, wird unten durch Verweis auf die Fig. 11A bis 11D beschrieben.
[Prozedur 1] Wie in den Fig. 11A und 11B dargestellt, sind die parallelen Impedanzen der charakteristischen Drei­ leiter-Impedanzen Z₀₁, Z₀₂ und Z₀₁ der charakteristischen Impe­ danz Z₀ gleich gemacht.
Das Verhältnis der charakteristischen Impedanz Z₀₁ zu der charakteristischen Impedanz Z₀₂ wird gemäß der elektrischen Erdungsstromverteilung erhalten. Zu dieser Zeit wird das Er­ gebnis der durch die zweidimensionale Analyse erhaltenen elek­ trischen Stromverteilung, wie in Fig. 11C dargestellt, verwen­ det. Aus dem in Fig. 11C dargestellten elektrischen Strom ergibt sich das Verhältnis der charakteristischen Impedanz zwischen Leitungen, die in Fig. 11D dargestellt sind, zu Z₀₁ Z₀₂ = 0,5 : 1. Das heißt, es gilt Z₀₁ = 2 Z₀₂. Weil die parallele Impedanz gleich der charakteristischen Impedanz Z₀ ist, wird die folgende Gleichung dargestellt.
1/[1/Z₀₁ + 1/Z₀₁ + 1/Z₀₂] = Z₀.
Demgemäß gelten Z₀₂ = 2 Z₀ und Z₀₁ = 4 Z₀.
[Prozedur 3] Die charakteristische Impedanz zwischen Lei­ tungen wird auf den in der Prozedur 2 erhaltenen Wert durch Einstellen der Durchmesser d1 und d2 eingestellt. Die Berech­ nung wird ohne die effektive Dielektrizitätskonstante εe aus­ geführt.
  • a) Die charakteristische Impedanz Z₀₁ des Drahtes 133a wird folgendermaßen berechnet. Z₀₁= 60 × ln [x₁ + (x₁² - 1)1/2] . . . (10)wo x₁= (4h² - d² - d₁²)/2dd₁ . . . (11)ist. Unter Verwendung von Gleichung (10) giltx₁= [exp (Z₀₁/30) + 1]/[2 exp (Z₀₁/60)]Verwendet man Gleichung (11), so giltd₁² + 2 x₁ d d₁ + d² - 4h² = 0d₁= -x₁ d ± (x₁² d² + 4h² - d²)1/2
  • b) Die charakteristische Impedanz Z₀₂ des Drahtes 133b wird wie folgt berechnet. Z₀₂ = 60 × ln [x₂ + (x₂² - 1)1/2] (12)wox₂ = (4h² - d² - d₂²)/2 d d₂ (13)gilt.
    Entsprechend wird die Berechnung durch die Gleichungen (12) und (13) wie gemäß den Gleichungen (10) und (11) ausgeführt.x₂ = [exp (Z₀₂/30) + 1]/[2 exp (Z₀₂/60)]d₂ = -x₂ d + (x₂² d² + 4h² - d²)1/2
  • c) Die charakteristische Impedanz des Drahtes 133c ist gleich Z₀₁.
[Prozedur 4] Die Kapazität von jedem der Drähte 133a bis 133c wird dann berechnet.
C₀₁ = (1/c) [(εe - 1)/Z₀₁]
C₀₂= (1/c) [(εe - 1)/Z₀₂]
(wo c die Lichtgeschwindigkeit angibt).
In den oben aufgeführten Prozeduren 1 bis 4 wird der di­ elektrische Teil 121 in einen Kondensator mit einer äquivalen­ ten Kapazität als ein Kapazitätsmodell umgewandelt, wodurch die simultanen Gleichungen des Momentenverfahrens vereinfacht wer­ den.
Die zweidimensionalen Analyse wird unten durch Verweis auf die Fig. 12A bis 14 beschrieben.
Die zweidimensionale Analyse dient dazu, die elektrische Stromverteilung auf der Oberfläche des Leiters einer verteilten konstanten Leitung (Übertragungsleitung) erhalten.
Fig. 12A zeigt ein Beispiel eines Modells eines in Fig. 6A dargestellten Analyseobjektes. Ein Verfahren, um die elek­ trische Stromverteilung unter Verwendung dieses Modells zu erhalten, ist unten beschrieben.
Zuerst wird ein Modell als ein dielektrischer Teil ε0, der einen dielektrischen Teil εr ersetzt, wie in Fig. 12B darge­ stellt, anstelle des in Fig. 12A gezeigten Modells repräsen­ tiert. Somit kann ein dielektrischer Mehrschichtenteil als ein Material gleicher Qualität erkannt werden, wenn die Leiter­ oberfläche und die Zwischen-Dielektrikum-Grenzfläche (angegeben durch dünne Linien in Fig. 12A) durch eine Kette einer äquiva­ lenten gebundenen Ladung auf dem Abschnitt der Übertragungs­ leitung ersetzt werden. Ein Leiter bezieht sich auf sowohl eine Übertragungsleitung als auch eine Erdung gemäß der vorliegenden Erfindung.
Die Spannung auf der Oberfläche des Leiters wird dann in dem in Fig. 12B dargestellten Modell erhalten.
Der Leiter und die Zwischen-Leiter-Grenzfläche, dargestellt in Fig. 12B, sind in kleine flache Abschnitte eingeteilt, um jedem der kleinen Abschnitte eine Kette äquivalenter gebundener Ladungen von Impulsfunktionen (unbekannte Anzahl) zuzuordnen.
Das heißt, es gelten
fi(ρ) = l; (i. kleiner Abschnitt)
fi(ρ) = 0; (andere).
Diese Werte werden der in Fig. 12B dargestellten Erdung zugeordnet. Wie in Fig. 13A dargestellt, gibt Δti die Breite des i. kleinen Abschnitts an, und σi (i = 1 ∼ N) gibt die gesamte Ladungsdichte des i. kleinen Abschnitts an.
Somit fließt der elektrische Strom durch die Unterseite der Erdung. Dies wird durch eine gebundene Ladung entsprechend dargestellt.
Die Spannung des Körpers des Leiters wird durch die fol­ gende Gleichung (14) unter Verwendung der oben beschriebenen äquivalenten gebundenen Ladung dargestellt.
wo ρ einen Vektor angibt;
t die Außenlinie des Leiters und dielektrischen Teils an­ gibt. Grenzfläche
σT(ρ′) die Summe der gebundenen Ladung auf der Grenze und der freien gebundenen Ladung an der Grenze zwischen dem Leiter und dem dielektrischen Teil angibt (gesamte Ladungsdichte); K eine Konstante angibt.
Der Vektor ρ in Gleichung (14) ist, wie in Fig. 13B dar­ gestellt, definiert.
In Fig. 13 sind (xi1, yi1) und (xi2, yi2) Koordinaten an beiden Enden eines kleinen Abschnitts. Der Vektor von dem Ur­ sprung 0 zu jeder der Koordinaten wird als Vektor ρ i1 bzw. ρ i2 dargestellt. Der Quellenpunkt (xi, yi) ist ein Punkt in dem kleinen Abschnitt, der mit einer äquivalenten gebundenen Ladung gleichmäßig versehen ist. Der Feldpunkt (xj, yj) ist ein Beob­ achtungspunkt für ein elektrisches oder magnetisches Feld, wenn die elektrische Ladung an dem Quellenpunkt angeordnet ist. Er wird durch den Vektor ρ j repräsentiert. Unter Verwendung der Impulsfunktion wird die gesamte Ladungsdichte σT durch die folgende Gleichung (15) ausgedrückt.
wo σTi und qi die gesamte Ladungsdichte bzw. die Gesamt­ ladung des i. kleinen Abschnitts angeben.
Unter Verwendung der oben aufgeführten Gleichungen (14) und (15) wird die Spannung Vj des i. kleinen Abschnitts auf der Erdung oder der Übertragungsleitung folgendermaßen dargestellt.
wo N = Ns + Nd eine Gesamtzahl kleiner Abschnitte angibt;
Ns eine Gesamtzahl kleiner Abschnitte auf der Leiterober­ fläche angibt; und
Nd eine Gesamtzahl kleiner Abschnitte auf der Grenzfläche des Zwischen-Dielektrikum-Teils angibt.
Unten ist das Verfahren beschrieben, um das elektrische Feld der Grenzfläche des Zwischen-Dielektrikum-Teils zu erhal­ ten.
Zuerst werden die dielektrischen Teile E1 und E2 der Grenzfläche des Zwischen-Dielektrikum-Teils und der Vektor n definiert, wie in Fig. 14 dargestellt ist. Die gebundene Ladung der Grenzfläche wird durch Gleichung (17) ausgedrückt.
Mit der Verteilung der gebundenen Ladung wird das elek­ trische Feld der Grenzfläche des dielektrischen Teils durch die folgende Gleichung ausgedrückt.
Weil die gebundene Ladung gleich σTj ist, wird die folgende Gleichung aus den Gleichungen (17) und (18) erhalten.
Diese Gleichung kann folgendermaßen entwickelt werden.
Zj1 σT1 + Zj2 σT2 . . . + Zjj σTj . . . + ZjN σTN = 0, j = Ns+1, . . . , N (19)
wo
gilt.
Mit den Gleichungen (16) und (19) kann die folgende Glei­ chung erhalten werden, um die gesamte Ladungsdichte zu be­ rechnen.
Die auf der Oberfläche des Leiters einer Übertragungs­ leitung tatsächlich dargestellte gebundene Ladung ist eine freie Ladung σfj, und die freie Ladung wird durch die folgende Gleichung unter Verwendung der durch Gleichung (20) erhaltenen gesamten Ladungsdichte berechnet.
Die freie Ladung ist dem durch die Übertragungsleitung fließenden elektrischen Strom proportional. Daher kann eine genaue Berechnung in dem Momentenverfahren unter Verwendung der durch Gleichung (21) erhaltenen freien Ladungsverteilung ausgeführt werden.
Die folgenden Referenzen sind in bezug auf die zweidimen­ sionale Analyse nützlich.
J. VENKATARAMAN, S.M.RAO, A.R. DJORDJEVIC, T.K. SARKAR, Y. HAIHENG, "ANALYSIS OF ARBITRARILY ORIENTED MICROSTRIP TRANS- MISSION LINES IN ARBITRARILY SHAPED DIELETRIC MEDIA OVER A FINITE GROUND PLATE" IEEE TRANSACION ON MICROWAVE THEORY AND TECHNIQUES, BAND MTT-33, NR. 10, S. 952-958, OKTOBER 1985.
Wie oben beschrieben, kann die Genauigkeit der Charakteri­ stiken einer elektrischen Wellenstrahlung außerdem verbessert werden, indem die elektrische Erdungsstroinverteilung exakt dargestellt wird, beim Berechnen der elektromagnetischen Feld­ intensität durch die Verteilte-Konstante-Leitung-Näherung und das Momentenverfahren gemäß der ersten Ausführungsform der vor­ liegenden Erfindung.
Die Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist unten durch Verweis auf die Fig. 15 bis 23 beschrieben.
Als erstes ist Fig. 15 ein Blockdiagramm, das die Konfi­ guration des Berechnungsgerätes für eine elektromagnetische Feldintensität 200 darstellt.
Das in Fig. 15 dargestellte Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feldintensität 200 umfaßt eine Dateneingabe-
einheit 210, eine ein Analyseobjekt einteilende Einheit 211 und eine Berechnungseinheit für eine elektromagnetische Feld­ intensität 213.
Ferner umfaßt die ein Analyseobjekt einteilende Einheit 211 die Stücknummer-Zuordnungseinheit 212, und die Berechnungs­ einheit für eine elektromagnetische Feldintensität 213 umfaßt eine eine Regelmäßigkeit zwischen Stücken detektierende Einheit 214, eine Berechnungseinheit für eine gegenseitige Impedanz 215, eine Berechnungsergebnis-Übertragungseinheit 216, eine Berechnungseinheit für einen elektrischen Strom 217 und eine Berechnungseinheit für ein elektromagnetisches Feld 218.
Die Dateneingabeeinheit 210 gibt die Strukturinformation über die zu analysierende elektrische Schaltungsvorrichtung ein.
Die ein Analyseobjekt einteilende Einheit 211 teilt ein Analyseobjekt für eine elektromagnetische Feldintensität in kleine Elemente ein, auf die als Stücke verwiesen wird.
Die Stücknummer-Zuordnungseinheit 212 ordnet Stücknummern in einer aufsteigenden Reihenfolge den Stücken zu, die zu min­ destens einer Platte in Analyseobjekten gehören, wenn Analyse­ objektplatten in Stücke eingeteilt sind. Eine zweite Stück­ nummer-Zuordnungseinheit kann für die eine Regelmäßigkeit zwischen Stücken detektierende Einheit 214 in der Berechnungs­ einheit für eine elektromagnetische Feldintensität 213 vor­ gesehen sein, um einmal zugeordnete Stücknummern in einer aufsteigenden Reihenfolge neu zuzuordnen.
Die Berechnungseinheit für eine elektromagnetische Feld­ intensität 213 berechnet die elektromagnetische Feldintensität gemäß dem Momentenverfahren.
Die eine Regelmäßigkeit zwischen Stücken detektierende Ein­ heit 214 detektiert die Regelmäßigkeit zwischen den Stücken gemäß den durch die Stücknummer-Zuordnungseinheit 212 zugeord­ neten Stücknummern.
Die Berechnungseinheit für eine gegenseitige Impedanz 215 extrahiert einen Satz von Stücken, deren relative Positionen unter den Stücken gemäß der Regelmäßigkeit der Stücke eindeutig sind, die durch die eine Regelmäßigkeit zwischen Stücken detek­ tierende Einheit 214 detektiert wurde, und berechnet die gegen­ seitige Impedanz nur innerhalb des Satzes der Stücke. Die Be­ rechnungseinheit für eine gegenseitige Impedanz 215 umfaßt ferner eine Einheit, um eine einzelne Platte, zwei Platten bei einer übereinandergelegten Position oder zwei benachbarte Platten zu bestimmen, einen Satz von Stücken zu extrahieren, deren relative Positionen in der einzelnen Platte, den beiden Platten bei der übereinandergelegten Position oder den beiden benachbarten Platten gemäß den Stücknummern nach der Bestimmung eindeutig sind, und die gegenseitige Impedanz nur innerhalb des Satzes der Stücke zu berechnen, deren detektierte relative Positionen eindeutig sind.
Die Berechnungsergebnis-Übertragungseinheit 216 überträgt das Berechnungsergebnis der gegenseitigen Impedanz, die durch die Berechnungseinheit für eine gegenseitige Impedanz 215 er­ halten wurde, zu dem Speicherbereich für eine gegenseitige Impedanz für die Stücke bei den gleichen relativen Positionen und stellt simultane Gleichungen des Momentenverfahrens auf.
Die Berechnungseinheit für einen elektrischen Strom 217 löst die simultanen Gleichungen des Momentenverfahrens, die durch die Berechnungsergebnis-Übertragungseinheit 216 aufge­ stellt wurden, und berechnet den durch jedes Element fließenden elektrischen Strom.
Die Berechnungseinheit für ein elektromagnetisches Feld 218 berechnet die elektromagnetische Feldintensität gemäß dem elek­ trischen Stromwert, der durch die Berechnungseinheit für einen elektrischen Strom 217 berechnet wurde.
Die Stücknummer-Zuordnungseinheit 212 kann konstruiert sein, um ein Hilfsstück zu einer Platte hinzuzufügen, der die Regelmäßigkeit teilweise fehlt, und eine Stücknummer in einer aufsteigenden Reihenfolge zuzuordnen, wie eine Platte mit einer scheinbaren Regelmäßigkeit. Die Berechnungsergebnis-Übertra­ gungseinheit 216 kann konstruiert sein, um das Berechnungs­ ergebnis der gegenseitigen Impedanz entsprechend dem Teil mit Ausnahme des Hilfsstückteils zu übertragen und um das Berech­ nungsergebnis der gegenseitigen Impedanz entsprechend dem Hilfsstückteil nicht zu übertragen.
In den meisten Fällen kann die Erdungsschicht einer ge­ druckten Mehrschichtplatte, der oberen Platte, Bodenplatte, Seitenplatte etc. eines Personalcomputer-Gehäuses etc. der zu analysierenden elektrischen Schaltungsvorrichtung als regel­ mäßiges Feld rechtwinkliger Stücke modelliert werden. Daher kann, falls die Regelmäßigkeit von gegebenen Strukturdaten automatisch extrahiert wird und ein Teil der Berechnungsergeb­ nisse auf andere Teile übertragen werden kann, der Berech­ nungsumfang dann beträchtlich reduziert werden. Je größer die Platte ist, desto mehr kann der Berechnungsumfang reduziert werden.
Wenn ein Gehäuse modelliert wird, ist es in einer Berech­ nungszeit nicht durchführbar, die Einzelheiten der Struktur exakt zu modellieren. Teilt man ein Gehäuse in kleinere Stücke nach einem Umwandeln in regelmäßige Formen von Stücken ein, so­ lange die Charakteristiken des Gehäuses nicht verloren werden, erhält man innerhalb einer kürzeren Berechnungszeit ein Er­ gebnis mit höherer Genauigkeit.
Von dem oben beschriebenen Gesichtspunkt aus reduziert das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feldintensität gemäß der zweiten Ausführungsform den Berechnungsumfang, indem die Regelmäßigkeit für die dreidimensionale Struktur einer zu analysierenden Vorrichtung aktiv geschaffen wird. Um dies zu erreichen, ordnet sie, wenn die Stücknummer-Zuordnungseinheit 212 eine Platte in Stücke einteilt, in einer aufsteigenden Reihenfolge Stücknummern den zu jeder Platte gehörenden Stücken zu. Somit können die Strukturdaten mit regelmäßiger Form er­ zeugt werden. Die eine Regelmäßigkeit zwischen Stücken detek­ tierende Einheit 214 erkennt die Regelmäßigkeit, und die Be­ rechnungseinheit für eine gegenseitige Impedanz 215 berechnet nur den Immittanzwert nur für einen Satz einer Anzahl von Stücken, deren relative Positionen eindeutig sind, ändert die Größenordnung und das Symbol des Wertes, falls erforderlich, und überträgt ihn auf andere.
Die Fig. 16A bis 16D zeigen die Reduzierung des Berech­ nungsumfangs gemäß der zweiten Ausführungsform.
Gemäß der zweiten Ausführungsform wird der Immittanzwert von nur einem Satz von Stücken, deren relative Positionen zwischen einer einzelnen Platte, zwei Platten bei einer über­ einandergelegten Position oder zwei benachbarten Platten ein­ deutig sind, berechnet und auf andere übertragen.
Fig. 16A zeigt ein Beispiel des Falls, in dem die gegen­ seitige Impedanz aller Stücke für eine Platte erhalten wird. Nimmt man an, daß eine Metallplatte 221 in Oberflächenstücke 220 mit m Reihen × n Spalten eingeteilt ist, wird die Anzahl von 2-Stück-Sätzen aller Stücke folgendermaßen berechnet.
(m × n) × (m × n) = m²n²
Gemäß der zweiten Ausführungsform wird die gegenseitige Impedanz durch Detektieren der Regelmäßigkeit nur für die Sätze der Stücke, deren relative Positionen eindeutig sind, nicht für alle der oben beschriebenen Sätze berechnet. Falls z. B. die gegenseitige Impedanz zwischen dem Oberflächenstück 220a und den m × n Stücken (einschließlich des Stücks) berechnet wird, kann das Ergebnis als die gegenseitige Impedanz zwischen den Stücken mit den gleichen relativen Positionen verwendet werden. Zum Beispiel kann die gegenseitige Impedanz zwischen dem Ober­ flächenstück 220b und anderen Stücken (einschließlich des Stücks, das heißt, die Selbstimpedanz) erhalten werden, indem, falls erforderlich, die Größenordnung und das Symbol des Wertes der gegenseitigen Impedanz zwischen dem Oberflächenstück 220a und anderen Stücken geändert wird. Daher beträgt der Berech­ nungsumfang m × n und wird auf den mn. Teil (= mn/m²n²) redu­ ziert. Falls das Oberflächenstück 220 ein Quadrat ist, wird dann der Berechnungsumfang weiter durch Reduzieren auf den 2mn. Teil des ursprünglichen Umfangs auf die Hälfte reduziert.
Fig. 16B zeigt ein Beispiel, um die gegenseitige Impedanz zwischen allen Stücken zweier Platten bei einer übereinander­ gelegten Position zu erhalten. "Übereinanderlegen" bezieht sich auf eine Berührung zwischen zwei Metallplatten oder eine räumliche Trennung. Man nehme an, daß die Metallplatten 221a und 221b in Oberflächenstücke mit in Reihen × n Spalten ein­ geteilt sind. Die Anzahl von Sätzen aller Stücke zwischen einem Stück in der Metallplatte 221a und einem Stück in der Metall­ platten 221b wird durch die folgende Gleichung erhalten.
(m × n) × (m × n) = m²n²
Wenn die gegenseitige Impedanz zwischen dem Oberflächen­ stück 220c in der Metallplatte 221a und jedem Stück in der Metallplatte 221b berechnet wird, kann das Ergebnis für die gegenseitige Impedanz zwischen einem anderen Stück in der Metallplatte 221a und einem Stück in der Metallplatte 221b mit der gleichen relativen Position verwendet werden.
Daher wird der Berechnungsumfang auf m × n reduziert, d. h. den mn. Teil (= mn/m²n²). Falls das Oberflächenstück 220 ein Quadrat ist, wird dann der Berechnungsumfang weiter um die Hälfte verringert, wodurch man ihn auf den 2mn. Teil des ur­ sprünglichen Umfangs reduziert.
Fig. 16C zeigt ein Beispiel, um die gegenseitige Impedanz unter allen Stücken zwischen zwei benachbarten Platten zu er­ halten. Die "Nachbarschaft" schließt nicht nur die direkte Verbindung zwischen den Seiten zweier Metallplatten ein, son­ dern auch die Verbindung durch ein Bewegen in einem geeigneten Verfahren wie bei den in Fig. 16C dargestellten Metallplatten 221 und 221′.
Die in Fig. 16C dargestellte Metallplatte 221c ist in Oberflächenstücke mit m Reihen × n Spalten eingeteilt. Die benachbarte Metallplatte 221d ist in die Oberflächenstücke mit in Reihen x k Spalten eingeteilt. Die Anzahl von Sätzen aller Stücke zwischen einem Stück in der Metallplatte 221c und einem Stück in der Metallplatte 221d wird durch die folgende Glei­ chung erhalten.
(m × n) × (m × k) = m²nk
Wenn die gegenseitige Impedanz zwischen jedem der Ober­ flächenstücke 220d, 220e und 220f in der Metallplatte 221d und jedem Stück in der Metallplatte 221c berechnet wird, gibt ein Satz aus einem Stück in der Metallplatte 221c und einem Stück in der Metallplatte 221d notwendigerweise gleiche relative Positionen an. Als ein Beispiel gleicher relativer Positionen sind die durch die in Fig. 16C dargestellten, nach rechts zei­ genden Pfeile angezeigten vier Kombinationen in einer relativen Position gleich. Die gegenseitige Impedanz soll für nur eine der vier Kombinationen berechnet werden. Daher kann die für die Oberflächenstücke 220d bis 220f berechnete gegenseitige Impe­ danz verwendet werden, und der Berechnungsumfang kann von inmk auf mnk reduziert werden. Der Berechnungsumfang ist der m. Teil (mnk/m²nk) des ursprünglichen Umfangs.
Die Fig. 17A und 17B zeigen das Stücknummer-Zuordnungs­ verfahren durch die in Fig. 15 dargestellte Stücknummer- Zuordnungseinheit 212.
Wenn die Metallplatte 221 in die rechtwinkligen oder qua­ dratischen Oberflächenstücke 220 eingeteilt ist, werden die Stücknummern der Reihe nach in einer aufsteigenden Reihenfolge gemäß der zweiten Ausführungsform zugeordnet, wie in Fig. 17A dargestellt, um eine Regelmäßigkeit für die Strukturdaten zu liefern. Das heißt, die Stücknummern werden in einer aufstei­ genden Reihenfolge von dem am weitesten links gelegenen Stück der Metallplatte 221 nach rechts zugeordnet. Wenn dem am wei­ testen rechts gelegenen Stück seine Nummer zugeordnet ist, werden dann die Stücknummern gleichfalls der Reihe nach von dem Stück gerade oberhalb des oben beschriebenen, am weitesten links gelegenen Stücks zugeordnet.
Wenn das Oberflächenstück 220 dreieckig ist, werden die Strukturdaten mit regelmäßiger Form geschaffen, indem die Stücknummern den Daten in einer aufsteigenden Reihenfolge seriell zugeordnet werden, wie in Fig. 17B dargestellt ist.
Fig. 18 ist ein Flußdiagramm, das den Prozeß zum Detek­ tieren einer Regelmäßigkeit gemäß der zweiten Ausführungsform darstellt. Die Fig. 19A bis 19D zeigen die Detektion einer Regelmäßigkeit entsprechend dem in Fig. 18 dargestellten Fluß­ diagramm.
Der Prozeß eines Detektierens der Regelmäßigkeit der zu analysierenden Strukturdaten, wie in Fig. 18 dargestellt, wird durch die in Fig. 15 dargestellte, eine Regelmäßigkeit zwischen Stücken detektierende Einheit 214 ausgeführt. Der Pro­ zeß zum Detektieren einer Regelmäßigkeit kann ausgeführt wer­ den, wenn das Analyseobjekt durch die ein Analyseobjekt ein­ teilende Einheit 211 eingeteilt ist.
Der Prozeß zum Detektieren einer Regelmäßigkeit wird unten mit Verweis auf die Fig. 18 und 19A bis 19D beschrieben.
In einem in Fig. 18 dargestellten Schritt S31 wird jeder der Horizontalzähler n und Vertikalzähler m, um die Regel­ mäßigkeit durch sequentielles Abtasten der vertikalen und hori­ zontalen benachbarten Stücke zu extrahieren, auf 1 initiali­ siert. Der Horizontalzähler n und der Vertikalzähler m sind in den beigefügten Zeichnungen nicht dargestellt.
Das Stückattribut des der kleinsten Stücknummer zugeord­ neten Stücks in der gleichen Platte wird dann erhalten (Schritt S32). In den folgenden Beschreibungen wird auf die so zugeord­ nete Stücknummer als die Nummer des "aktuellen Stücks" verwie­ sen. Das oben beschriebene Stückattribut ist eine Stückinforma­ tion, z. B. eine Stückform, ein Material etc., die sich darauf bezieht, was einen Einfluß auf die elektromagnetische Feld­ intensität hat. In dem in Fig. 19B dargestellten Beispiel wird das Stückattribut des der Stücknummer 1 zugeordneten Stücks 220-1 gelesen.
Das Stückattribut des der nächsten Stücknummer (z. B. 2) zugeordneten Stücks wird erhalten (Schritt S33). In den fol­ genden Beschreibungen wird auf das Stück als das "nächste Stück" verwiesen.
Man bestimmt dann, ob das aktuelle Stück dem nächsten Stück horizontal benachbart ist oder nicht (Schritt S34). Falls nicht (Nein in Schritt S34), wird dann die Steuerung zu Schritt S38 weitergeleitet. Falls Ja (Ja in Schritt S34), wird dann be­ stimmt, ob das aktuelle Stück das gleiche Stückattribut wie das nächste Stück aufweist oder nicht (Schritt S35). Das heißt, man bestimmt, ob sie das gleiche Attribut, z. B. die gleiche Form, das gleiche Material etc., aufweisen oder nicht. Falls nicht (Nein in Schritt S35), wird dann die Steuerung zu Schritt S38 weitergeleitet.
Falls sie das gleiche Stückattribut aufweisen (Ja in Schritt S35), wird dann 1 zu dem Horizontalzähler n addiert (Schritt S36). Eine Addition von 1 zu der aktuellen Stücknummer (Addieren von 1 zu 1 in dem vorliegenden Beispiel) (Schritt S37) führt die Steuerung zu dem Prozeß in Schritt S33 zurück, wobei das nächste Stück als das aktuelle Stück festgelegt wird.
Die oben beschriebenen Prozesse werden dann wiederholt.
Die Stücke 220-1 bis 220-4 werden somit sequentiell in der Reihenfolge von Stücknummern überprüft, wie in Fig. 19B dar­ gestellt ist. Weil das der Nummer 220-4 zugeordnete Stück kein benachbartes Stück aufweist (das nächste Stück ist dem aktu­ ellen Stück nicht benachbart), wird die Steuerung dann von Schritt S34 zu Schritt S38 weitergeleitet. Falls das gleiche Attribut nicht detektiert wird, wird die Steuerung von Schritt S35 zu Schritt S38 weitergeleitet.
In dem Prozeß in Schritt S38 bestimmt man, ob das nächste Stück dem ganz links gelegenen Stück zu dem aktuellen Stück vertikal benachbart ist oder nicht.
Falls nicht (Nein in Schritt S38), wird dann die Steuerung zu Schritt S43 weitergeleitet.
Falls Ja (Ja in Schritt S38), bestimmt man, ob sie das gleiche Attribut aufweisen oder nicht (Schritt S39).
Falls nicht (Schritt S39), wird dann die Steuerung zu Schritt S43 weitergeleitet.
Falls Ja (Ja in Schritt S39), wird dann überprüft, ob der Wert des Horizontalzählers n akzeptiert ist oder nicht, und der Wert wird gespeichert (Schritt S40). Der Wert wird dann wieder auf n = 1 initialisiert. Wenn z. B. der in der vorherigen hori­ zontalen Abtastung gespeicherte Wert n kleiner als der in der aktuellen Abtastung erhaltene Wert n ist, wird der kleinere Wert n gespeichert, um die regelmäßige Fläche als ein Rechteck zu erkennen, wodurch die Verwaltung vereinfacht wird.
Als nächstes wird zu dem Vertikalzähler m (Schritt S41) und zu der aktuellen Stücknummer 1 addiert, um das nächste Stück als das aktuelle Stück festzulegen (Schritt S42). Die Steuerung wird dann zu dem Prozeß in Schritt S33 zurückgeführt, und die den oben beschriebenen Prozessen ähnlichen Prozesse werden wiederholt. Folglich wird die nächste Reihe abgetastet, wie in Fig. 19C dargestellt ist.
Falls das Stück, das dem der Nummer 12 zugeordneten Stück nächstgelegen ist, dem Stück 12 oder 9 nicht benachbart ist, wie in Fig. 19D dargestellt ist, oder nicht das gleiche Attri­ but wie die Stücke aufweist, wird der Prozeß in Schritt S43 ausgeführt. Das heißt, es wird erkannt, daß regelmäßige Stücke in dem Bereich von m Reihen mal n Spalten existieren und die Regelmäßigkeit-Verwaltungszahlen den Stücken zugeordnet sind. Eine Regelmäßigkeitszahl umfaßt eine Struktur-Identifikations­ nummer, die einem regelmäßigen Teil eindeutig zugeordnet ist, und eine interne Identifikationsnummer, die jedem der Stücke eindeutig zugeordnet ist. In dem in Fig. 19D dargestellten Beispiel wird ein Stück mit der Regelmäßigkeit von 3 Reihen mal 4 Spalten detektiert.
Falls die Stücknummern auf der gleichen Platte gelassen werden, werden die in Fig. 18 dargestellten Prozesse für das nächste Stück wiederholt. Das heißt, die ähnlichen Prozesse werden von dem Stück 13 in einer aufsteigenden Reihenfolge in dem in Fig. 19D dargestellten Beispiel ausgeführt.
Die Fig. 20A und 20B zeigen den Stücknummer-Zuordnungs­ prozeß, wobei ein Hilfsstück als eine Variation der zweiten Ausführungsform verwendet wird.
Das in Fig. 20A dargestellte Beispiel gibt den Fall an, in dem Mängel 230-1 und 230-2 in der zu analysierenden Metall­ platte 221 existieren. In diesem Fall wird die regelmäßige Fläche, wie in den Fig. 19A bis 19D dargestellt, in kleinere Teile eingeteilt, wodurch der Effekt einer Reduzierung des Berechnungsumfangs verringert wird.
Gemäß dem vorliegenden Beispiel werden die in Fig. 20A dargestellten Mängel 230-1 und 230-2 auch mit den Stücknummern, die denjenigen normaler Stücke ähnlich sind, in einer aufstei­ genden Reihenfolge als Hilfsstücke 220-4 und 220-25 versehen, wie in Fig. 20B dargestellt ist, um die Stücke zu verarbeiten, als ob scheinbar keine Mängel 230-1 und 230-2 vorhanden wären.
Dies wird erreicht, indem das Berechnungsergebnis durch die Berechnungsergebnis-Übertragungseinheit 216 nur auf die Teile mit Ausnahme der Hilfsstücke 220-4 und 220-25 übertragen wer­ den, nachdem die Berechnungseinheit für eine gegenseitige Impe­ danz 215 die gegenseitige Impedanz zwischen den Stücken berech­ net, deren relative Positionen eindeutig sind.
Somit kann der Berechnungsumfang erfolgreich reduziert werden, sogar falls auf der zu analysierenden Metallplatte ein Fehler oder Mangel vorliegt.
Die Fig. 21A und 21B zeigen die Berechnungs- und Über­ tragungsprozesse für eine gegenseitige Impedanz gemäß der zweiten Ausführungsform.
Die Fig. 21A und 21B veranschaulichen ein Beispiel einer Berechnung der gegenseitigen Impedanz zwischen den Stücken auf den beiden Platten bei einer übereinandergelegten Position. Die gegenseitige Impedanz wird gleichfalls zwischen den Stücken auf den benachbarten beiden Platten berechnet.
Man gehe von der gegenseitigen Impedanz zwischen den den Stücknummern 1 bis 14 zugeordneten Dipolen, wie in Fig. 21A dargestellt, auf den beiden, in Fig. 21A dargestellten Metall­ platten 221a und 221b aus.
In diesem Beispiel wird die gegenseitige Impedanz zwischen dem Dipol i und dem Dipol j (i und j geben optionale Stück­ nummern an) durch Zi,j repräsentiert.
Wenn die gegenseitige Impedanz Zi,j für die Metallplatte 221a berechnet ist, kann das Berechnungsergebnis auf die gegen­ seitige Impedanz bei der gleichen relativen Position (in diesem Beispiel die gegenseitige Impedanz Z2.2 und Z3.3) übertragen werden.
Wenn die gegenseitige Impedanz Z4,4 berechnet ist, kann das Berechnungsergebnis auf die gegenseitige Impedanz (Z5.5, Z6.6 und Z7.7) bei der gleichen relativen Position übertragen werden.
Ähnliche Prozesse werden an den beiden Metallplatten 221a und 221b ausgeführt.
Das heißt, das Ergebnis der Berechnung der gegenseitigen Impedanz Z1,8 zwischen den Dipolen 1 und 8 zwischen den beiden Metallplatten 221a und 221b kann auf die gegenseitigen Impe­ danzen Z2,9 und Z3,10 für die gleichen relative Positionen über­ tragen und für diese verwendet werden.
Desgleichen kann die gegenseitige Impedanz Z1,11 zwischen den Dipolen 1 und 11 ebenfalls als die gegenseitige Impedanz Z2,13 zwischen den Dipolen 2 und 13 bei den gleichen relativen Positionen verwendet werden.
Nachdem, wie oben beschrieben, die gegenseitige Impedanz zwischen den Stücken durch die Stücknummer-Zuordnungseinheit 212, die Berechnungseinheit für eine elektromagnetische Feld­ intensität 213, die eine Regelmäßigkeit zwischen Stücken detek­ tierende Einheit 214, die Berechnungseinheit für eine gegen­ seitige Impedanz 215 und die Berechnungsergebnis-Übertragungs­ einheit 216, dargestellt in Fig. 15, berechnet und übertragen ist, erzeugt die Berechnungseinheit für einen elektrischen Strom 217 simultane Gleichungen in dem Momentenverfahren, wie in Fig. 21B dargestellt, gemäß der oben beschriebenen gegen­ seitigen Impedanz und den Wellenquellen V₁ bis V₁₄, als die Eingabedaten von der Dateneingabeinheit 210 gelesen, und be­ rechnet dann den unbekannten elektrischen Strom I₁ bis I₁₄ in jeder Einheit.
Der durch das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feldintensität 200 gemäß der zweiten Ausführungsform ausge­ führte Gesamtprozeß wird unten durch Verweis auf Fig. 22 erklärt.
Fig. 22 ist ein Flußdiagramm, das den durch das Berech­ nungsgerät für eine elektromagnetische Feldintensität 200 aus­ geführten Gesamtprozeß darstellt.
In Fig. 22 werden die Daten der zu analysierenden elek­ trischen Schaltungsvorrichtung, die durch die CAD etc. erzeugt wurden, eingegeben (Schritt S50). Ein Analyseobjekt wird dann unter Verwendung von Drähten und Oberflächenstücken für einen Teil modelliert, für den das Momentenverfahren verwendet wird (Schritt S51). Zu dieser Zeit werden den Oberflächenstücken Stücknummern der Reihe nach in einer aufsteigenden Reihenfolge zugeordnet (Schritt S52). Außerdem werden notwendige Modell­ daten erzeugt oder umgewandelt, um das Ergebnis an eine Modell­ datendatei 280 auszugeben (Schritt S53).
Die Modelldaten werden dann von der Modelldatendatei 280 empfangen, und die Metallelemente und andere Daten (Frequenz etc.) werden als eine Struktur und ein Feld festgelegt (Schritt S54). Als nächstes wird die Regelmäßigkeit, wie in Fig. 19 dargestellt, detektiert (Schritt S55), und die Regelmäßigkeit- Verwaltungszahl wird für eine Struktur mit der detektierten Regelmäßigkeit definiert (Schritt S56). Zu dieser Zeit werden eine Stücknummer und eine Punktdefinitions-Startposition neu definiert, falls notwendig, in Anbetracht der überlappenden Platten bei einer übereinandergelegten Position.
Die folgenden Prozesse werden dann für eine vorbestimmte Frequenz wiederholt.
Zuerst bestimmt man durch Zählung der verarbeiteten Fre­ quenzen, ob die Prozesse für alle eingegebenen Frequenzen beendet worden sind oder nicht (Schritt S57).
Falls Ja (Ja in Schritt S57), ist der Prozeß einer Berech­ nung der elektromagnetischen Feldintensität beendet. Falls irgendwelche nicht verarbeiteten Frequenzen existieren (Nein in Schritt S57), wird die als nächste zu verarbeitende Frequenz aus nicht verarbeiteten Frequenzen ausgewählt, und die folgen­ den Prozesse werden an der ausgewählten Frequenz ausgeführt.
Das heißt, die Wellenlänge λ der ausgewählten Frequenz wird berechnet (Schritt S58).
Um die gegenseitige Impedanz Zÿ sequentiell zu berechnen, wird dann ein Satz eines Elements i (i = 1 ∼ m) und eines Ele­ ments j (j = 1 ∼ m) aus m Metallelementen erzeugt (Schritt S59) . Unter Verwendung der simultanen Gleichungen in dem Momen­ tenverfahren wird die gegenseitige Impedanz Zÿ berechnet (Schritt S60).
In Schritt S59 werden eine einzelne Platte, zwei Platten bei einer übereinandergelegten Position oder zwei benachbarte Platten bestimmt, und ein Satz von Stücken, deren relative Positionen eindeutig sind, wird nach der Bestimmung extrahiert, und die Berechnung wird in Schritt S60 an nur dem Satz der Stücke ausgeführt, deren extrahierte relative Positionen ein­ deutig sind.
Man bestimmt dann, ob die Berechnung der gegenseitigen Impedanz an allen Sätzen von Elementen, deren relative Posi­ tionen eindeutig sind, beendet worden ist oder nicht (Schritt S61).
Falls nicht (Nein in Schritt S61), werden die Prozesse in den Schritten S59 und S60 wiederholt, bis die Berechnung be­ endet ist.
Falls die Berechnung für alle Sätze beendet worden ist (Ja in Schritt S61), wird das Berechnungsergebnis in Schritt S60 auf die gegenseitige Impedanz zwischen den Elementen mit den gleichen relativen Positionen übertragen (Schritt S62). Das Berechnungsergebnis wird nicht kollektiv übertragen, sondern kann einzeln für jede Berechnung übertragen werden.
Die folgende simultane Gleichung in dem Momentenverfahren wird dann abgeleitet, wobei der durch die Metallelemente fließende elektrische Strom Ii als eine unbekannte Zahl unter Verwendung der berechneten gegenseitigen Impedanz Zÿ und der Wellenquelle Vi, geliefert als Eingabedaten, verarbeitet wird. Der durch das Metallelement fließende elektrische Strom Ii wird durch Lösen der folgenden simultanen Gleichung erhalten (Schritt S63).
[Zÿ] [Ii] = [Vi]
Man bestimmt dann durch Zählung der verarbeiteten Beobach­ tungspunkte, ob alle eingegebenen Beobachtungspunkte verarbei­ tet worden sind oder nicht (Schritt S64).
Falls sie noch nicht verarbeitet worden sind, wird die durch den berechneten elektrischen Strom Ii an dem Beobach­ tungspunkt gelieferte elektromagnetische Feldintensität durch eine vorbestimmte Gleichung berechnet (Schritt S65). Das Be­ rechnungsergebnis wird dann in einer Ausgabedatendatei 281 gespeichert, und die Steuerung wird zu dem Prozeß in Schritt S64 zurückgeführt. Die Prozesse in den Schritten S64 und S65 werden wiederholt, bis die Berechnung der elektrischen und magnetischen Felder für alle Beobachtungspunkte beendet worden ist.
Weil die Berechnung der gegenseitigen Impedanz Zÿ in Schritt S60, die Berechnung des elektrischen Stroms in Schritt S62 und die Berechnung der elektrischen und magnetischen Felder in Schritt S65 wohlbekannt sind, werden sie unten kurz be­ schrieben.
Das elektrische Feld an irgendeinem Beobachtungspunkt kann durch die folgende Gleichung gemäß der elektrischen Stromver­ teilung durch das Objekt erhalten werden.
Js: elektrischer Strom
S: elektrische Stromverteilung enthaltende Fläche
r: Abstand zwischen einer elektrischen Stromverteilung und Beobachtungspunkten.
Die folgende Gleichung wird verwendet, um auch das Magnet­ feld H an irgendeinem Beobachtungspunkt unter Verwendung eines Vektorpotentials zu erhalten.
Zur einfachen Erklärung bezieht sich die obige Beschreibung nur auf den Fall, in dem das Momentenverfahren für die Analyse der elektromagnetischen Welle verwendet wird. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf den Fall beschränkt, in dem das Momentenverfahren für alle Teile der elektrischen Schaltungs­ vorrichtung verwendet wird, sondern ist auf den Fall anwendbar, in dem das Momentenverfahren für nur einen Teil der elek­ trischen Schaltungsvorrichtung verwendet wird.
Unten ist ein Beispiel des Systems beschrieben, auf das die zweite Ausführungsform angewandt wird.
Fig. 23 zeigt ein Beispiel des Systems, auf das die zweite Ausführungsform angewandt wird.
In Fig. 23 speichert eine CAD-Datendatei für eine Teile­ anordnung und eine Verdrahtung 250 Daten- wie z. B. den Umriß einer durch ein elektronisches CAD-System erzeugten gedruckten Platte, eine Teiletreiber/Empfänger-Stiftinformation, eine Ver­ drahtungsleitung, einen Richtungswechsel etc.
Eine CAD-Datendatei für eine Gehäusestruktur 260 speichert die Gehäusestrukturdaten in dem Format NASTRAN, das eine Standardschnittstelle in dem in dem Struktur-System-CAD-System erzeugten Analysefeld ist.
Das Analysesystem für ein elektromagnetisches Feld 270 um­ faßt eine Vorverarbeitungseinheit 271, eine Lösegerät-Eingabe­ datei 272, eine Bibliothek 273, einen Zusatzmechanismus 274, eine Lösegeräteinheit 275, eine Analyseergebnis-Ausgabedatei 276 und eine Postprozeßeinheit 277.
Die Vorverarbeitungseinheit 271 empfängt die sich auf die gedruckte Platte beziehenden Daten von der CAD-Datendatei für eine Teileanordnung und Verdrahtung 250, wandelt die Daten in Lösegerät-Eingabedaten um und gibt die Daten an die Lösegerät- Eingabedatei 272 aus. Die Strukturdaten eines Gehäuses, dessen Pegel analysiert werden sollen, werden von der CAD-Datendatei für eine Gehäusestruktur 260 eingegeben, in Lösegerät-Eingabe­ daten umgewandelt und zu der Lösegerät-Ausgabedatei 272 ausge­ geben.
Beim Umwandeln der Daten in die Lösegerät-Eingabedaten werden verschiedene Kabeltrassen zu der gedruckten Platte oder zu der Außenseite des Gehäuses erzeugt. Die Verdrahtungsinfor­ mation für die gedruckte Platte und Gehäusestruktur werden ge­ ändert. Die Vorverarbeitungseinheit 271 hat die Funktion, die Montageposition der gedruckten Platte in dem Gehäuse zu bestim­ men. Die Vorverarbeitungseinheit 271 umfaßt auch die Stück­ nummer-Zuordnungseinheit 212, um die oben beschriebenen Stück­ nummern zuzuordnen.
Die Lösegeräteinheit 275 ist ein Modul, um die elektro­ magnetische Feldintensität durch das Momentenverfahren oder das Verfahren einer Verteilte-Konstante-Leitung-Näherung für jeden Typ eines Analyseobjektes gemäß den Eingabedaten von der Löse­ gerät-Eingabedatei 272 und der Bibliotheksinformation über die auf der gedruckten Platte verwendeten Teile zu analysieren, die von der Bibliothek 273 empfangen wurde. Sie gibt das Analyse­ ergebnis an die Analyseergebnis-Ausgabedatei 276 aus. Bei dem Teil, auf den das Momentenverfahren angewandt wird, kann der Berechnungsumfang gemäß der zweiten Ausführungsform reduziert werden.
Die Postprozeßeinheit 277 empfängt die Analyseergebnisdaten von der Analyseergebnis-Ausgabedatei 276 und zeigt die Daten auf einer Anzeige 278 in dem bestimmten Format an. Die Daten können z. B. auf der Anzeige 278 in den folgenden Formaten an­ gezeigt werden.
  • 1. Frequenzvektordarstellung
  • 2. Strahlungsmusterdarstellung
  • 3. Karte eines elektromagnetischen Feldes
  • 4. Impedanzspektrumsdarstellung
  • 5. Darstellung einer elektrischen Stromverteilung
  • 6. Spektrumsdarstellung des elektrischen Stroms
  • 7. Darstellung eines ungünstigsten Netzmusters.
Der Zusatzmechanismus 274 hat die ein Lösegerät sperrende und neu startende Funktion, bei der die Lösegeräteinheit 275 vorübergehend angehalten, das Zwischenergebnis bestätigt und der Prozeß fortgesetzt wird. Er liefert ferner die zustands­ anzeigende Funktion, um anzuzeigen, bis zu welchem Umfang die Lösegeräteinheit 275 mit ihrem Prozeß fortgeschritten ist.
Das Analysesystem für ein elektromagnetisches Feld 270 analysiert praktisch eine gedruckte Platte, ein Kabel und ein Gehäuse, um eine nützliche Information über die elektromagne­ tische Strahlung und den Strahlungsmechanismus zu erhalten, wie z. B. den Kopplungseffekt der gedruckten Platte und des Kabels, einen Abschirmeffekt von einer Metallplatte, eine elektrische Stromverteilung auf einer Plattenoberfläche etc.
Gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfin­ dung wird, wie oben beschrieben, der Berechnungsumfang beruhend auf der Regelmäßigkeit gegebener Strukturdaten beträchtlich reduziert, wenn die elektromagnetische Feldintensität einer elektrischen Schaltungsvorrichtung in dem Momentenverfahren berechnet wird. Daher kann die elektromagnetische Feldinten­ sität der elektrischen Schaltungsvorrichtung mit hoher Ge­ schwindigkeit berechnet werden.
Das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feldinten­ sität 300 gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird dann durch Verweis auf die Fig. 24 bis 31 beschrieben.
Fig. 24 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration des Berechnungsgerätes für eine elektromagnetische Feldintensität 300 gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfin­ dung darstellt.
In Fig. 24 umfaßt das Berechnungsgerät für eine elektro­ magnetische Feldintensität 300 eine CPU, einen Speicher etc. und berechnet die elektromagnetische Feldintensität einer zu analysierenden elektrischen Schaltungsvorrichtung in dem Momentenverfahren.
Das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität 300 umfaßt eine Dateneingabeeinheit 310, eine Be­ rechnungsverfahren-Auswahleinheit 311, eine erste Berechnungs­ einheit für eine gegenseitige Impedanz 312, eine zweite Be­ rechnungseinheit für eine gegenseitige Impedanz 313, eine Berechnungseinheit für einen elektrischen Strom 314 und eine Berechnungseinheit für ein elektromagnetisches Feld 315.
Die Dateneingabeeinheit 310 gibt die Strukturinformation über die zu analysierende elektrische Schaltungsvorrichtung ein.
Wenn die elektromagnetische Feldintensität einer zu analy­ sierenden Schaltungsvorrichtung in dein Momentenverfahren be­ rechnet wird, wertet die Berechnungsverfahren-Auswahleinheit 311 die elektrische Länge der Elemente, deren gegenseitige Impedanz berechnet wird, und den Abstand zwischen den Elementen aus und wählt entweder die erste Berechnungseinheit für eine gegenseitige Impedanz 312 oder zweite Berechnungseinheit für eine gegenseitige Impedanz 313 für die Berechnung der gegen­ seitigen Impedanz aus. Die elektrische Länge beruht auf der Wellenlänge (λ) einer elektromagnetischen Welle.
Die Berechnungsverfahren-Auswahleinheit 311 wählt die erste Berechnungseinheit für eine gegenseitige Impedanz 312 aus, wenn die Elementlänge eines Monopols gleich oder kürzer als etwa 0,05λ ist (λ gibt eine Wellenlänge an) und der Abstand ist gleich dem Zehnfachen oder größer als das Zehnfache der Ele­ mentlänge, und wählt andernfalls die zweite Berechnungseinheit für eine gegenseitige Impedanz 313 aus, um die gegenseitige Impedanz zu berechnen.
Wenn die in der simultanen Gleichung in dem Momentenverfah­ ren verwendete gegenseitige Impedanz berechnet wird, berechnet die erste Berechnungseinheit für eine gegenseitige Impedanz 312 die gegenseitige Impedanz beruhend auf einer vorbestimmten Näherung für die gemäß den Charakteristiken des Berechnungs­ objektes für die gegenseitige Impedanz erhaltene gegenseitige Impedanz, wo die elektrische Länge von Elementen kurz ist und die Elemente voneinander entfernt sind.
Wenn die zu berechnende gegenseitige Impedanz die Bedingung nicht erfüllt, daß die elektrische Länge der Elemente kurz ist und die Elemente voneinander entfernt sind, verwendet die zweite Berechnungseinheit für eine gegenseitige Impedanz 313 nicht die oben beschriebene Näherung, sondern berechnet die gegenseitige Impedanz durch die normale Gleichung.
Praktisch sind in dem Berechnungsausdruck zur Verwendung beim Berechnen der gegenseitigen Impedanz zwischen den Mono­ polen in dem Momentenverfahren die Berechnungselemente in: exp (-jkr)/r (wo j = (-1)1/2 gilt; k die Wellenzahl angibt; r den Abstand zwischen Monopolen angibt) in der Integralfläche der Monopole konstant. Die gegenseitige Impedanz wird durch die aus der Gleichung erhaltenen Näherung außerhalb der Integration berechnet.
Praktisch nimmt man an, daß die gegenseitige Impedanz zwischen dem ersten Monopol und dem zweiten Monopol Z₀₀ ist, die Länge des ersten Monopols d1 = |z₁ - z₀| ist (wo die elek­ trische Stromverteilung bei z₁ 0 ist und bei z₀ 1 ist), die Länge des zweiten Monopols d2 = |t₁ - t₀| ist (wo die elek­ trische Stromverteilung bei t₁ 0 ist und bei t₀ 1 ist), r den Abstand angibt, k eine Wellenzahl angibt und ψ den Winkel zwischen dem ersten Monopol und zweiten Monopol angibt. Unter der Bedingung, daß die Monopollängen d1 und d2 genügend kürzer als die Wellenlänge sind und der Abstand r genügend größer als die Längen der Monopole d1 und d2 ist, wird die folgende Glei­ chung aufgestellt.
Z₀₀ =(η/4π sin kd₁ sin kd₂) × (1/kr) × [sin (kr) × [cos ψ[1 - cos k(z₀ - z₁)] [1 - cos k(t₀ - t₁)) - sin k(z₀ - z₁) sin k(t₀ - t₁)] + j cos (kr) [cos ψ[1 - cos k(z₀ - z₁)] [1 - cos k(t₀ - t₁)] - sin k(z₀ - z₁) sin k(t₀ - t₁)]]
(wo η = (µ₀/ε₀)1/2 gilt, µ₀: Permeabilität im Vakuum, ε₀: Dielektrizitätskonstante im Vakuum).
Unter Verwendung der obigen Näherung wird die gegenseitige Impedanz berechnet.
Die Berechnungseinheit für einen elektrischen Strom 314 berechnet den durch jede Einheit der elektrischen Schaltungs­ vorrichtung fließenden elektrischen Strom durch Lösen der simultanen Gleichungen in dem Momentenverfahren, abgeleitet aus der erhaltenen gegenseitigen Impedanz.
Die Berechnungseinheit für ein elektromagnetisches Feld 315 berechnet die elektromagnetische Feldintensität der elek­ trischen Schaltungsvorrichtung aus dem Berechnungsergebnis der Berechnungseinheit für einen elektrischen Strom 314 und gibt das Ergebnis aus.
Wenn die Elemente (Drähte und Oberflächenstücke) sehr klein sind, wobei die Länge der Monopole gleich oder kürzer als 0,001λ (λ: Wellenlänge) ist, und voneinander entfernt sind, gehen beim Berechnen der in dem Momentenverfahren verwendeten gegenseitigen Impedanz häufig Ziffern bei der Berechnung verloren, weil eine Exponentialfunktion exp (-jkr)/r in der Integration des Monopols enthalten ist. Dies verlängert die Berechnungszeit.
Das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feldinten­ sität gemäß der dritten Ausführungsform umfaßt die erste Be­ rechnungseinheit 312 zum Berechnen von Daten, wobei man an­ nimmt, daß exp (-jkr)/r in einem Integralbereich konstant ist, und die zweite Berechnungseinheit 313, um andere normale Opera­ tionen auszuführen, und verwendet entsprechend diese beiden Berechnungseinheiten in Abhängigkeit von den Anwendungsbedin­ gungen bezüglich der Elementlänge und des Abstandes.
Daher kann ohne eine Verschlechterung bei der Berechnungs­ genauigkeit sogar bei einer normalen Berechnung mit doppelter Genauigkeit eine Hochgeschwindigkeitsoperation verwirklicht werden.
Die Näherung, in der man annimmt, daß eine Exponential­ funktion in dem oben beschriebenen exp (-jkr)/r in dem Inte­ gralbereich konstant ist, wird unten durch Verweis auf Fig. 25A beschrieben.
Fig. 25A-25D veranschaulicht den Prozeß einer Berechnung der gegenseitigen Impedanz zwischen Monopolen.
Ein Monopol bezieht sich auf eine Hälfte eines Dipols. Eine Addition der in den Fig. 25A bis 25D erhaltenen gegensei­ tigen Impedanzen Z₀₀, Z₀₁, Z₁₀ und Z₁₁ liefert die gegenseitige Impedanz Zmn zwischen den Dipolen m und n durch z. B. die in Fig. 28 dargestellte Gleichung.
In Fig. 25A sind 320-1 und 321-1 Monopole, und 322-1 und 323-1 sind eine elektrische Stromverteilung der Monopole. Die gegenseitige Impedanz Z₀₀ wird zwischen ihnen erhalten. Die Symbole sind folgendermaßen definiert.
Länge des Monopols 320-1: d₁ = |z₁ - z₀| (wo die elektrische Stromverteilung bei z₁ 0 ist und bei z₀ 1 ist)
Länge des Monopols 321-1: d₂ = |t₁ - t₀| (wo die elektrische Stromverteilung bei t₁ 0 ist und bei t₀ 1 ist)
Abstand: r = (z² + t² - 2 zt cos Φ + h²)1/2
(Es gibt eine den Monopol 320-1 enthaltende Ebene und eine den Monopol 321-1 enthaltende Ebene, und diese sind zueinander parallel. "h" gibt den Abstand zwischen den beiden Ebenen an.) Die exakte Gleichung der Impedanz zwischen den in Fig. 25A dargestellten Monopolen lautet wie folgt.
1) Exakte Gleichung der gegenseitigen Impedanz (normale Gleichung)
Z₀₀ = (ωµ/4π sin kd₁ sin kd₂) ×
[∫∫ sin k(-z + z₁) sin k(-t + t₁) cos ψ ×
(exp(-jkr)/r) dz dt
- ∫∫ cos k(-z + z₁) cos k(-t + t₁) ×
(exp(-jkr)/r) dz dt]
wo ∫∫ die Integration von t₀ bis t₁ und von z₀ bis z₁ angibt
2) Näherungsbedingungen
Unter der Annahme, daß (exp(-jkr)/r) in der Integration nahezu konstant ist, kann es aus der Integration genommen werden, wo k = 2 π/λ, k: Wellenzahl, λ: Wellenlänge sind.
Die Monopollänge d₁ und d₂ ist ausreichend kleiner als die Wellenlänge λ, und der Abstand r ist ausreichend größer als die Monopollänge d₁ und d₂. Im Vergleich zu der Änderung von z von z₀ nach z₁ und der Änderung von t von t₀ nach t₁ ist die Ände­ rung von (exp (-jkr)/r) klein und kann außerhalb der Inte­ gration beinahe konstant sein.
3) Näherung einer gegenseitigen Impedanz
Z₀₀ ≅ (jωµ/4π sin kd₁ sin kd₂ ) × (exp(-jkr)/r) ×
[cos ψ ∫∫ sin k(-z + z₁ ) sin k (-t + t₁) dz dt
- ∫∫ cos k(-z + z₁) cos k(-t + t₁) dz dt]
Die Integration kann durch die folgende Integralgleichung vereinfacht werden.
∫∫ sin k(-z + z₁) sin k(-t + t₁) dz dt
= ∫ Z0 Z1 sin k(-z + z₁) dz ∫ t0 t1 sin k(-t + t₁) dt
= | (1/k) cos k(z - z₁) |Z0 Z1 ×
| (1/k) cos k(t - t₁) |t0 t1
= (1/k²) [1 - cos k(z₀ - z₁)] X [1 - cos k(t₀ - t₁)]
∫∫ cos k(-z + z₁) cos k (-t + t₁) dz dt
= ∫ Z0 Z1 cos k(-z + z₁) dz ∫ t0 t1 cos k (-t + t₁) dt
= | (1/k) sin k(z - z₁) |Zo Z1 ×
| (1/k) sin k(t - t₁) |t0 t1
= (1/k²) sin k (z₀ - z₁) sin k(t₀ - t₁)
Somit kann die Impedanz Z₀₀ schließlich folgendermaßen genähert werden.
Z₀₀ ≅ (jωµ/4π sin kd₁ sin kd₂) × (1/k²) ×
(exp(-jkr)/r) ×
[cos ψ [1 - cos k (z₀ - z₁)] [1 - cos k (t₀ - t₁)] -
sin k(z₀ - z₁) sin k(t₀ - t₁)]
= (jωµ/4π sin kd₁ sin kd₂) × (1/k²) × (1/r) ×
[cos (kr) [cos ψ [1 - cos k(z₀ - z₁)] ×
[1 - cos k(t₀ - t₁)] -
sin k(z₀ - z₁) sin k(t₀ - t₁)] -
j sin (kr) [cos ψ [1 - cos k(z₀ - z₁)] ×
[1 - cos k(t₀ - t₁)] -
sin k(z₀ - z₁) sin k(t₀ - t₁)]]
= (η/ 4π sin kd₁ sin kd₂ ) × (1/kr) ×
[sin (kr) [cos ψ [1 - cos k(z₀ - z₁)] ×
[1 - cos k(t₀ - t₁)] -
sin k(z₀ - z₁) sin k(t₀ - t₁)] +
j cos (kr) [cos ψ [1 - cos k(z₀ - z₁)] ×
[1 - cos k(t₀ - t₁)] -
sin k(z₀ - z₁) sin k(t₀ - t₁)]]
Z₀₁, Z₁₀ und Z₁₁, dargestellt in den Fig. 25B, 25C und 25D, werden ebenso erhalten.
Wie oben beschrieben, kann die Näherung der Impedanz unter der Bedingung erhalten werden, daß die Elemente kurz und von­ einander entfernt sind. Die Näherung ist sehr effektiv, wenn die Länge des Elements gleich oder kürzer als 0,05λ ist und der Abstand zwischen den Elementen gleich der oder 10mal so lang wie die Länge der Elemente ist.
Daher ist die Näherung nicht auf den Fall beschränkt, in dem Ziffern verloren werden, wenn die Länge der Elemente gleich oder kürzer als 0,001λ ist, sondern kann beim Verarbeiten der sich von sehr kleinen unterscheidenden Elementen verwendet wer­ den, wodurch eine Berechnung mit hoher Geschwindigkeit ausge­ führt wird.
Die Berechnungseinheit für einen elektrischen Strom 314 leitet die simultanen Gleichungen in dem Momentenverfahren von der so erhaltenen gegenseitigen Impedanz ab, um den durch die elektrische Schaltungsvorrichtung fließenden elektrischen Strom zu berechnen. Die Berechnungseinheit für ein elektromagne­ tisches Feld 315 berechnet die elektromagnetische Feldinten­ sität der elektrischen Schaltungsvorrichtung unter Verwendung des Berechnungsergebnisses und gibt die berechnete elektro­ magnetische Feldintensität, dargestellt z. B. in einer Karte, aus.
Die Operationen des Berechnungsgerätes für eine elektro­ magnetische Feldintensität 300 gemäß der dritten Ausführungs­ form werden unten durch Verweis auf die Fig. 26 und 27 beschrieben.
Die Fig. 26 und 27 sind Flußdiagramme (1) und (2), die die durch das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feldintensität 300 ausgeführten Prozesse darstellen.
In Fig. 26 ist eine Eingabedatendatei 330 eine Speicher­ vorrichtung, um die Strukturinformation über die zu analysie­ rende elektrische Schaltungsvorrichtung in einer Maschenform zu verwalten und zu speichern.
Eine Bestimmungstabelle 331 wird verwendet, wenn Bestim­ inungsdaten zur Verwendung beim Auswählen eines Berechnungsver­ fahrens für eine gegenseitige Impedanz erforderlich sind.
Eine in Fig. 27 dargestellte Ausgabedatendatei 332 speichert die berechnete elektromagnetische Feldintensität.
Die Bestimmungstabelle 331 speichert die Information, die verwendet wird bei einer Bestimmung, welche Einheit benutzt wird, die erste Berechnungseinheit 312 oder die zweite Berech­ nungsinheit 313, die in Fig. 24 dargestellt sind, wobei als ein Wiederauffindschlüssel der repräsentative Wert für die elek­ rische Länge zweier Metallelemente und die elektrische Länge und der Abstand zwischen den beiden Metallelementen verwendet wird. Die Bestimmungstabelle 331 speichert auch die Information zur Verwendung bei einer Bestimmung, welche Gleichung verwendet werden soll, wenn entweder eine exakte Gleichung oder eine Näherung bei der Berechnung einer gegenseitigen Impedanz durch die erste Berechnungseinheit 312 verwendet wird.
Das Berechnungsverfahren kann bestimmt werden durch Ver­ gleichen der elektrischen Länge und des Abstandes mit einer vorbestimmten Schwelle. Ein repräsentativer Wert für die elek­ trische Länge der beiden Metallelemente kann ein kleinerer Wert der beiden elektrischen Längen sein, ein Mittelwert der beiden elektrischen Längen oder eine Quadratwurzel eines Produktes, das aus den beiden elektrischen Längen erhalten wird, etc. Die elektrische Länge wird durch die Wellenlänge λ einer elektro­ magnetischen Welle repräsentiert.
Wenn das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität 300 aktiviert ist, liest sie in Fig. 26 aus der Eingabedatendatei 330 die Strukturinformation über die elek­ trische Schaltungsvorrichtung, die in eine Maschenform ein­ geteilt ist, und legt Metallelemente und andere Daten (Frequenz etc.) als eine Struktur und ein Feld fest (Schritt S71).
Nach Zählung der verarbeiteten Frequenz bestimmt man, ob alle eingegebenen Frequenzen verarbeitet worden sind oder nicht (Schritt S72).
Falls Ja (Ja in Schritt S72), ist dann der Berechnungspro­ zeß für eine elektromagnetische Feldintensität beendet.
Falls noch nicht verarbeitete Frequenzen existieren (Nein in Schritt S72), wird dann die als nächste zu verarbeitende Frequenz aus der Zahl der nicht verarbeiteten Frequenzen ausge­ wählt, und die Wellenlänge λ der ausgewählten Frequenz wird berechnet (Schritt S73).
Ein Element i (i = 1 ∼ m) und Element j (j = 1 ∼ m) werden dann aus in Metallelementen ausgewählt, um die gegenseitige Impedanz Zÿ sequentiell zu berechnen. Der unten beschriebene Berechnungsprozeß für eine gegenseitige Impedanz in Schritten S76 bis S78 wird für alle Sätze dieser Elemente wiederholt (Schritte S74 und S75).
Das heißt, die elektrische Länge des Abstandes zwischen den beiden bei einer Berechnung der gegenseitigen Impedanz Zÿ aus­ gewählten Metallelementen wird bestimmt, und der repräsentative Wert der elektrischen Länge der beiden Metallelemente wird berechnet. Unter Verwendung der beiden elektrischen Längen und des repräsentativen Wertes als Wiederauffindschlüssel wird die Bestimmungstabelle 331 abgesucht. Man bestimmt dann, ob die gegenseitige Impedanz Zÿ durch eine normale Gleichung oder die Näherung gemäß der vorliegenden Ausführungsform berechnet wird (Schritt S76).
Falls die gegenseitige Impedanz durch eine normale Glei­ chung berechnet wird, wird die Steuerung zu Schritt S77 weiter­ geleitet, und sie wird durch eine normale Gleichung unter Ver­ wendung einer reellen Zahl mit doppelter Genauigkeit berechnet.
Falls die gegenseitige Impedanz durch eine Näherung berech­ net wird, wird die Steuerung zu Schritt S78 weitergeleitet, und sie wird durch die Näherung berechnet.
Falls die Prozesse in den Schritten S76 bis S78 für eines der Elemente i an den Elementen j 1 bis m wiederholt werden, werden dann ähnliche Prozesse für ein anderes Element i (z. B. durch Addieren von 1 zu dem wie oben beschrieben verarbeiteten Element i) wiederholt.
Falls die Berechnung für alle Sätze der Elemente i und j beendet worden ist, wird die Steuerung von dem Prozeß in Schritt S74 zu den Prozessen in und nach Schritt S79 weiter­ geleitet.
Das heißt, unter Verwendung der berechneten gegenseitigen Impedanz Zjj und der Wellenquelle Vi, ausgelesen aus der Ein­ gabedatendatei 330, wird die folgende simultane Gleichung in dem Momentenverfahren abgeleitet, um den durch das Metallele­ ment fließenden elektrischen Strom Ii zu erhalten (Schritt S79).
[Zÿ] [Ii] = [Vi]
wo der durch das Metallelement fließende elektrische Strom Ii unbekannt ist.
Nach Zählung der verarbeiteten Beobachtungspunkte bestimmt man, ob alle eingegebenen Beobachtungspunkte verarbeitet worden sind oder nicht (Schritt S80).
Falls Ja (Ja in Schritt S80), wird dann die Steuerung zu dem Prozeß in Schritt S72 zurückgeführt, und die ähnlichen Prozesse werden für die als nächste zu verarbeitende Frequenz wiederholt.
Falls nicht (Nein in Schritt S80), kann dann die elektroma­ gnetische Feldintensität des berechneten elektrischen Stroms Ii an einem gegebenen Beobachtungspunkt durch eine vorbestimmte Gleichung berechnet werden (Schritt S81). Das Berechnungsergeb­ nis wird in der Ausgabedatendatei 332 gespeichert, und die Steuerung wird zu dem Prozeß in Schritt S80 weitergeleitet. Die Prozesse in den Schritten S80 und S81 werden wiederholt, bis die elektrischen und magnetischen Felder für alle Beobachtungs­ punkte berechnet werden können.
Die Berechnung des elektrischen Stroms in Schritt S79 und die Berechnung der elektrischen und magnetischen Felder in Schritt S81 können durch das herkömmliche Verfahren ausgeführt werden, und die ausführliche Erklärung wird daher hier weg­ gelassen.
Weil gemäß der dritten Ausführungsform die gegenseitige Impedanz Zÿ, die in der simultanen Gleichung in dem Momenten­ verfahren verwendet wird, in Anbetracht der Charakteristiken des Berechnungsobjektes für die gegenseitige Impedanz unter der Bedingung berechnet wird, daß die elektrische Länge der Ele­ mente kurz ist und die Elemente voneinander entfernt sind und die gegenseitige Impedanz beruhend auf einer vorbestimmten Näherung berechnet wird, kann man verhindern, daß die Berech­ nungszeit verlängert wird.
Bei Verwendung der Näherung ist die Berechnung für das Exponential-Integral nicht erforderlich, wodurch weniger Zif­ fern verloren werden und die Genauigkeit der Daten beibehalten wird.
Weil die Näherung unter Verwendung einer reellen Zahl mit mehrfacher Genauigkeit und einer ganzen Zahl mit mehrfacher Länge durch eine Gleichung genau ausgeführt wird, die einfacher als die herkömmliche Berechnung mit hoher Genauigkeit ist, kann die Berechnung mit einer beträchtlich höheren Geschwindigkeit ausgeführt werden.
Die Näherung zur Verwendung bei der Berechnung einer gegen­ seitigen Impedanz zwischen den Monopolen in jedem in den Fig. 25A bis 25D dargestellten Fall lautet wie folgt.
In den folgenden Gleichungen sind die Längen der Monopole d1 und d2, wobei für den Abstand r » d1, d2 und für die Wellenlänge λ » d1, d2 gelten.
Die gegenseitige Impedanz Z₀₀ zwischen dem Monopol (z₀ - z₁) 320-1 und dem Monopol (t₀ - t₁) 321-1, die in Fig. 25A darge­ stellt sind, wird folgendermaßen berechnet.
[Exakte Gleichung]
Z₀₀ = (jωµ/4π sin kd₁ sin kd₂ ) ×
[∫∫ sin k(-z + z₁) sin k(-t + t₁) cos ψ ×
(exp(-jkr)lr) dz dt
- ∫∫ cos k(-z + z₁) cos k(-t + t₁) ×
(exp(-jkr)/r) dz dt]
wo ∫∫ das Integral von t₀ bis t₁ und von z₀ bis z₁ angibt.
[Näherung]
Z₀₀ ≅ (η/4π sin kd₁ sin kd₂) × (1/kr) ×
[sin (kr) [cos ψ [1 - cos k(z₀ - z₁)] ×
[1 - cos k(t₀ - t₁)] -
sin k(z₀ - z₁) sin k(t₀ - t₁)] +
j cos (kr) [cos ψ [1 - cos k(z₀ - z₁)] ×
[1 - cos k(t₀ - t₁)] -
sin k(z₀ - z₁) sin k(t₀ - t₁)]].
Die gegenseitige Impedanz Z₀₁ zwischen dem Monopol (z₀ - z₁) 320-2 und dem Monopol (t₀ - t₁) 321-2, die in Fig. 25B darge­ stellt sind, wird folgendermaßen berechnet.
[Exakte Gleichung]
Z₀₁ = (ωµ/4π sin kd₁ sin kd₂) ×
[∫∫ sin k (-z + z₁) sin k(t - t₀) cos ψ ×
(exp(-jkr)/r) dz dt
+ ∫∫ cos k (-z + z₁) cos k( t - t₀) ×
(exp(-jkr)/r) dz dt]
wo ∫∫ das Integral von t₀ bis t₁ und von z₀ bis z₁ angibt.
[Näherung]
Z₀₁ ≅ (η/4π sin kd₁ sin kd₂ ) × (1/kr) ×
[sin (kr) [cos ψ [1 - cos k (z₀ - z₁)] ×
[1 - cos k (t₁ - t₀)] -
sin k (z₀ - z₁) sin k (t₁ - t₀)] +
j cos (kr) [cos ψ [1 - cos k (z₀ - z₁)] ×
[1 - cos k (t₁ - t₀)] -
sin k (z₀ - z₁) sin k (t₁ - t₀)]]
Die gegenseitige Impedanz Z₁₀ zwischen dem Monopol (z₀ - z₁) 320-3 und dem Monopol (t₀ - t₁) 321-3, die in Fig. 25C darge­ stellt sind, wird folgendermaßen berechnet.
[Exakte Gleichung]
Z₁₀ = (ωµ/4π sin kd₁ sin kd₂) ×
[∫∫ sin k (z - z₀) sin k (-t + t₁) cos ψ ×
(exp(-jkr)lr) dz dt
- ∫∫ cos k(z - z₀) cos k(-t + t₁) ×
(exp(-jkr)lr) dz dt]
wo ∫∫ das Integral von t₀ bis t₁ und von z₀ bis z₁ angibt.
[Näherung]
Z₁₀ ≅ (η/4π sin kd₁ sin kd₂) × (1/kr) ×
[sin (kr) [cos ψ [1 - cos k (z₁ - z₀)] ×
[1 - cos k (t₀ - t₁)] -
sin k (z₁ - z₀) sin k (t₀ - t₁)] +
j cos (kr) [cos ψ [1 - cos k (z₁ - z₀)] ×
[1 - cos k(t₀ - t₁)] -
sin k(z₁ - z₀) sin k(t₀ - t₁)]]
Die gegenseitige Impedanz Z₁₁ zwischen dem Monopol (z₀ - z₁) 320-4 und dem Monopol (t₀ - t₁) 321-4, die in Fig. 25D darge­ stellt sind, wird folgendermaßen berechnet.
[Exakte Gleichung]
Z₁₁ = (ψµ/4π sin kd₁ sin kd₂) ×
[∫∫ sin k (z - z₀) sin k (t - t₀) cos ψ ×
(exp(-jkr)/r) dz dt
- ∫∫ cos k (z - z₀) cos k (t - t₀) ×
(exp(-jkr)/r) dz dt]
wo ∫∫ das Integral von t₀ bis t₁ und von z₀ bis z₁ angibt.
[Näherung]
Z₁₁ ≅ (η/4π sin kd₁ sin kd₂) × (1/kr) ×
[sin (kr) [cos ψ [1 - cos k (z₁ - z₀)] ×
[1 - cos k (t₁ - t₀)] -
sin k (z₁ - z₀) sin k (t₁ - t₀)] +
j cos (kr) [cos ψ [1 - cos k (z₁ - z₀)] ×
[1 - cos k(t₁ - t₀)] -
sin k(z₁ - z₀) sin k(t₁ - t₀)]]
In der oben aufgeführten Gleichung gibt η (µ₀/ε₀)1/2 an.
Fig. 28 zeigt ein Modell eines Berechnungsbeispiels der gegenseitigen Impedanz zwischen zwei Dipolen.
Hinsichtlich des in Fig. 28 dargestellten Dipolmodells zeigen die Fig. 29, 30 und 31 die normale Berechnung, eine herkömmliche Berechnung mit hoher Genauigkeit (reelle Zahl mit mehrfacher Genauigkeit oder ganze Zahl mit mehrfacher Länge) und die durch die Näherung erhaltenen Berechnungsergebnisse gemäß der dritten Ausführungsform.
Die in Fig. 29 bis 31 dargestellten Berechnungsergebnisse zeigen Berechnungsbeispiele, in denen die Frequenz 30 MHz be­ trägt, d. h. λ = 10m gilt. Die Länge der Monopole 320 und 321 beträgt 0,0001m. Die gegenseitige Impedanz Zmn zwischen den beiden Metalldrahtdipolen m und n ist Z₀₀ + Z₀₁ + Z₁₀ + Z₁₁.
Fig. 29 zeigt das Ergebnis einer normalen Berechnung durch die herkömmliche exakte Gleichung unter Verwendung einer reellen Zahl mit doppelter Genauigkeit. Die für die Berechnung erforderliche Zeit beträgt 6 Sekunden. Die Berechnung und die in den Fig. 30 und 31 dargestellten werden durch die gleiche Verarbeitungsvorrichtung ausgeführt.
Wie in Fig. 29 dargestellt ist, können bei der Berechnung Ziffern verloren werden, wenn r auf einen Wert eingestellt ist, der gleich oder größer als 0,05m ist, wodurch die Genauigkeit verschlechtert wird.
Das heißt, wenn die Berechnungsergebnisse für die reellen Zahlen, dargestellt in Fig. 29, mit den in Fig. 30 darge­ stellten verglichen werden, werden in dem Bereich von r = 0,0001 bis r = 0,03 keine signifikanten Unterschiede festge­ stellt. Wenn jedoch r gleich oder größer als 0,05 ist, lassen die in Fig. 29 dargestellten Berechnungsergebnisse gegenüber denjenigen, die in Fig. 30 dargestellt sind, mit der Zunahme des Wertes von r größere Unterschiede erkennen, sogar einen Unterschied in der Ziffernzahl anzeigend. Bei einer normalen Berechnung wird, falls der Abstand r einen vorbestimmten Wert erreicht hat, die Genauigkeit der Berechnung durch verlorene Ziffern erniedrigt.
Fig. 30 zeigt das Ergebnis der Berechnung mit hoher Ge­ nauigkeit durch die herkömmliche exakte Gleichung unter Verwen­ dung einer ganzen Zahl mit mehrfacher Länge mit Festkomma. Wie in Fig. 30 dargestellt, ist die Berechnung bezüglich der Ge­ nauigkeit ausgezeichnet, erfordert aber zur Berechnung 380 Sekunden.
Fig. 31 zeigt das durch die Näherung gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erhaltene Berech­ nungsergebnis. Die Berechnung wird durch eine Näherung mit dem auf einen Wert gleich oder größer als 0,001 eingestellten Ab­ stand r ohne ein Exponential-Integral ausgeführt. Daher kann die erforderliche Genauigkeit ohne verlorene Ziffern etc. bei­ behalten werden, und die Berechnung erfordert nur 4 Sekunden. Das ist eine beträchtliche Verbesserung.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf einen Fall be­ schränkt, in dem das Momentenverfahren auf alle Teile einer zu verarbeitenden elektrischen Schaltungsvorrichtung angewandt wird, sondern kann für einen Fall verwendet werden, wo das Momentenverfahren auf einen Teil der elektrischen Schaltungs­ vorrichtung angewandt wird.
Wie oben beschrieben, kann die elektromagnetische Feld­ intensität einer elektrischen Schaltungsvorrichtung mit hoher Geschwindigkeit und hoher Genauigkeit berechnet werden gemäß der dritten Ausführungsform in dem Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feldintensität, um die elektromagnetische Feldintensität der elektrischen Schaltungsvorrichtung in dem Momentenverfahren zu berechnen. Die Berechnung wird durch eine Näherung ausgeführt, die durch die Charakteristiken eines zu berechnenden Objektes für eine gegenseitige Impedanz unter der Bedingung erhalten wird, daß die elektrische Länge von Elementen kurz ist und die Elemente voneinander entfernt sind.
Die vierte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird durch Verweis auf die Fig. 32 bis 37 beschrieben.
Fig. 32 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration des Berechnungsgerätes für eine elektromagnetische Feldintensität 400 gemäß der vierten Ausführungsform darstellt.
In Fig. 32 umfaßt das Berechnungsgerät für eine elektro­ magnetische Feldintensität 400 eine CPU, einen Speicher etc. und berechnet die elektromagnetische Feldintensität der zu analysierenden elektrischen Schaltungsvorrichtung durch das Momentenverfahren.
Das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feldinten­ sität 400 umfaßt eine Dateneingabeeinheit 410, eine Modell- Erzeugungseinheit 420 und eine Berechnungseinheit für eine elektromagnetische Feldintensität 430.
Die Dateneingabeeinheit 410 gibt die Strukturinformation einer zu analysierenden elektrischen Schaltungsvorrichtung ein.
Die Modell-Erzeugungseinheit 420 modelliert den Kabel- Drahtendteil in bezug auf die vierte Ausführungsform gemäß der Strukturinformation über die elektrische Schaltungsvorrichtung, die von der Dateneingabeeinheit 410 erhalten wurde.
Die Modell-Erzeugungseinheit 420 umfaßt eine Extraktions­ einheit für einen Kabel-Drahtendteil 421, eine Modell-Auswahl­ einheit 422, eine Exakt-Modelliereinheit 423, die ein Polygon­ modell verwendet, und eine Einfach-Modelliereinheit 424, die einen Draht verwendet.
Die Extraktionseinheit für einen Kabel-Drahtendteil 421 extrahiert einen Drahtendteil an dem Ende eines Koaxialkabels gemäß der Strukturinformation über die elektrische Schaltungs­ vorrichtung, die von der Dateneingabeeinheit 410 empfangen wurde.
Die Modell-Auswahleinheit 422 wählt einen Modellierprozeß durch die Exakt-Modelliereinheit 423 und einen Modellierprozeß durch die Einfach-Modelliereinheit 424 gemäß der Spezifikation in den Eingabedaten oder gemäß einer externen Eingabe von dem Bediener etc. aus.
Die Exakt-Modelliereinheit 423 nähert unter Verwendung eines Polygonzylinders eine Koaxialkabel-Abschirmeinheit nahe dem Ende des Kabels gemäß der Strukturinformation über einen Drahtendteil, der durch die Extraktionseinheit für einen Kabel- Drahtendteil 421 extrahiert wurde. Sie erzeugt auch ein Modell durch Verbinden eines Drahtende-Leitungsteils mit einer genäherten Polygoneinheit und Verbinden der Polygoneinheit mit dem Gehäuse der elektrischen Schaltungsvorrichtung oder mit einem Klemmstück.
Die Einfach-Modelliereinheit 424 erzeugt ein Modell, indem unter Verwendung eines Drahtes, durch den ein elektrischer Strom vertikal zu dem Koaxialkabel fließt, die Koaxialkabel- Abschirmeinheit mit der Drahtende-Leitungseinheit bei dem Kabelanschluß gemäß der Strukturinformation über die Draht­ endeinheit verbunden wird, die durch die Extraktionseinheit für einen Kabel-Drahtendteil 421 extrahiert wurde, und indem die Koaxialkabel-Abschirmeinheit mit dem Gehäuse der elektrischen Schaltungsvorrichtung oder einem Klemmstück verbunden wird.
Die Berechnungseinheit für eine elektromagnetische Feld­ intensität 430 berechnet die elektromagnetische Feldintensität einer elektrischen Schaltungsvorrichtung durch das Momentenver­ fahren gemäß der durch die Modell-Auswahleinheit 422 model­ lierten Information.
Eine Erzeugung eines Modells, verbunden mit einer Draht­ ende-Anschlußleitung, durch Nähern eines großen zylindrischen Koaxialkabels unter Verwendung eines Polygons nahe dem Draht­ endteil gestattet, daß ein durch die Anschlußleitung fließender elektrischer Strom durch das Momentenverfahren analysiert wird, wodurch die elektromagnetische Feldintensität exakt berechnet wird.
Eine Erzeugung eines Modells durch Verbinden eines Drahtes, den vertikalen elektrischen Strom zwischen der Koaxialkabel- Abschirmeinheit und der Drahtende-Anschlußleitung repräsentie­ rend, verwirklicht ein Modell, um Daten in einer kurzen Berech­ nungszeit leicht einzugeben.
Gemäß der vierten Ausführungsform kann das optimale Modell in Abhängigkeit von der Situation durch Bereitstellen und Aus­ wählen eines exakten Modells unter Verwendung eines Polygon­ modells und eines einfachen Modells unter Verwendung eines Drahtes erzeugt werden. Außerdem kann der Modellierprozeß be­ stätigt oder auf Gültigkeit geprüft werden.
Die Fig. 33A bis 33C zeigen ein Beispiel eines exakten Modellierens der vierten Ausführungsform.
Die Exakt-Modelliereinheit 423, die in Fig. 32 dargestellt ist, nähert ein Koaxialkabel 440 nahe dein Drahtendteil unter Verwendung eines Polygonzylinders, wie in Fig. 33A dargestellt ist. In Fig. 32 gibt Zi eine Impedanz in dem Koaxialkabel 440 an. Eine Seite des genäherten Polygonmodells ist mit einem Ge­ häuse 441 durch einen Draht verbunden. Eine Drahtende-Anschluß­ leitung 442 der Übertragungsleitung ist mit dem Koaxialkabel 440 bei dem Teil T in Fig. 32 verbunden.
Die Verbindung zwischen der Drahtende-Anschlußleitung 442 und dem Koaxialkabel 440, dargestellt in Fig. 33A, wird wie in Fig. 33B dargestellt modelliert. Dies ist ein Modellierprozeß unter Verwendung dreieckiger Oberflächenstücke. Das heißt, wenn das Momentenverfahren verwendet wird, wird ein senkrechter Seitenteil einer Polygonsäule durch rechtwinklige Oberflächen­ stücke dargestellt, wie in Fig. 33A gezeigt ist, während ein elektrischer Strom bei einem die Drahtende-Anschlußleitung 442 verbindenden Teil konzentriert ist. Daher sind die dreieckigen Oberflächenstücke erwünscht, wie in Fig. 33B dargestellt ist.
Fig. 33C ist eine Vorderansicht des in Fig. 33A darge­ stellten Polygonmodells. Wie in Fig. 33C dargestellt ist, wird bei der Grenze zwischen dein Polygon und dem Zylinder des Ko­ axialkabels 440 eine Stufe erzeugt. Das heißt, eine durch ein Polygon und ihren eingeschriebenen Kreis umgebene Fläche (Zylinder) wird erzeugt, und ein Brückenstrom fließt auf die Mitte des Zylinders in der Fläche zu. Weil man den Brückenstrom bei der Grenze gleichmäßig und vertikal zu dem durch das/den Polygon/Zylinder fließenden elektrischen Strom annimmt, wird er bei der Berechnung der gegenseitigen Impedanz nicht gezählt.
Es sei hinsichtlich des oben beschriebenen Brückenstroms auf das folgende Dokument verwiesen.
M.A. TILSTON, K.G. BAMMAIN, "A MULTIRADIUS, RECIPROCAL IMPLEMENTATION OF THE THIN-WIRE MOMENT METHOD", IEEE Trans. Antennas Propagat., Bd. AP-38, Nr. 10, S. 1636-1644, Okt. 1990.
Die Näherung unter Verwendung eines Polygons ermöglicht somit, daß ein vertikaler elektrischer Strom geeignet darge­ stellt wird, und eine Verbindung kann zu jeder Einheit fest­ gelegt werden.
Die Fig. 34A und 34B zeigen Beispiele direkter Verbin­ dungen für ein Gehäuse unter Verwendung einer Klemme. Fig. 34A ist eine Vorderansicht, während Fig. 34B eine Seitenansicht ist.
In den Fig. 34A und 34B ist das Koaxialkabel 440 ein in dem exakten Modellierprozeß erzeugtes und mit dem Gehäuse 441 durch eine Klemme 450 direkt verbundenes oktagonales Modell.
Wie in Fig. 34B dargestellt, ist die Klemme 450 ebenfalls durch ein Polygon als ein Objekt des Momentenverfahrens genähert, wodurch eine genaue Berechnung realisiert wird.
Die Fig. 35A und 35B zeigen ein Beispiel des einfachen Modellierprozesses gemäß der vierten Ausführungsform.
Die in Fig. 32 dargestellte Einfach-Modelliereinheit 424 modelliert einen Koaxialkabel-Drahtendteil, wie in den Fig. 35A und 35B dargestellt.
Man erwartet, daß der exakte Modellierprozeß, wie in Fig. 33A und 34B dargestellt, eine erheblich höhere Genauig­ keit liefert, aber eine Anzahl von Oberflächenstücken und eine komplizierte Eingabe von Daten verarbeitet.
Auf der anderen Seite ist, wenn der einfache Modellier­ prozeß ausgeführt wird, wobei nur Drähte verwendet werden, wie in den Fig. 35A und 35B dargestellt ist, die Berechnungszeit kurz, und eine Dateneingabe kann vereinfacht werden.
In dem einfachen Modellierprozeß ist eine Koaxialkabel­ abschirmung 460 mit der Drahtende-Anschlußleitung 442 durch einen Draht für einen vertikalen elektrischen Strom 461 mit einem kleinen Zwischenraum von z. B. 0,001m bis 0,01m verbunden, wie in Fig. 35A dargestellt ist. Die Drahtende-Anschlußleitung 442 ist folglich mit der Koaxialkabelabschirmung 460 verbunden, und der vertikale elektrische Strom kann geeignet dargestellt werden.
Wie in Fig. 35B dargestellt, ist die Koaxialkabelabschir­ mung 460 mit dem Gehäuse 441 durch einen Gehäuse-Kabel-Verbin­ dungsdraht 462 verbunden. Wenn das Koaxialkabel 440 mit dem Gehäuse 441 direkt verbunden ist, ist die Länge des Gehäuse- Kebel-Verbindungsdrahtes 462 verkürzt (z. B. 0,001m bis 0,01m), und der Durchmesser des Drahtes ist gleich dem der Koaxial­ kabelabschirmung 460 gemacht.
Wenn eine Anschlußleitung verwendet wird, werden die tat­ sächliche Leitungslänge und der Durchmesser verwendet.
Fig. 36 ist ein Flußdiagramm, das die Operationen des Be­ rechnungsgerätes für eine elektromagnetische Feldintensität 400 gemäß der vierten Ausführungsform darstellt.
In Fig. 36 verwaltet eine Eingabedatendatei 470 die Struk­ turinformation etc. über die zu analysierende elektrische Schaltungsvorrichtung. Eine Ausgabedatendatei 480 speichert Be­ rechnungsergebnisse für eine elektromagnetische Feldintensität.
Wenn das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität 400 aktiviert ist, liest sie zuerst die Struktur­ information über die elektrische Schaltungsvorrichtung aus der Eingabedatendatei 470 und legt Metallelemente und andere Daten (Frequenz etc.) als eine Struktur und ein Feld fest (Schritt S91).
Gemäß der eingegebenen Strukturinformation über die elek­ trische Schaltungsvorrichtung wird dann ein Modell erzeugt und umgewandelt, um die elektrische Wellenstrahlung von einem Drahtendteil zu berechnen (Schritt S92). Dieser Prozeß wird später durch Verweis auf Fig. 37 beschrieben.
Man bestimmt dann durch Zählung der verarbeiteten Frequenz, ob der Prozeß für alle eingegebenen Frequenzen beendet worden ist oder nicht (Schritt S93).
Falls Ja (Ja in Schritt S93), endet der Berechnungsprozeß für eine elektromagnetische Feldintensität.
Wenn nicht verarbeitete Frequenzen existieren (Nein in Schritt S93), wird eine als nächste zu verarbeitende Frequenz aus der Zahl der nicht verarbeiteten Frequenzen ausgewählt, und die Wellenlänge λ der ausgewählten Frequenz wird berechnet (Schritt S94).
Ein Satz aus einem Element i (i = 1 bis m) und einem Ele­ ment j (j = 1 bis m) wird dann aus m Metallelementen erzeugt, um die gegenseitige Impedanz Zÿ sequentiell zu berechnen (Schritt S95), und die gegenseitige Impedanz Zÿ wird zur Ver­ wendung in der simultanen Gleichung in dem Momentenverfahren berechnet (Schritt S96).
Man bestimmt dann, ob die Berechnung der gegenseitigen Impedanz Zÿ für alle Elementsätze beendet worden ist oder nicht (Schritt S97).
Falls nicht (Nein in Schritt S97), werden dann die Prozesse in Schritt S95 und S96 wiederholt.
Falls Ja (Ja in Schritt S97), wird dann die folgende simultane Gleichung in dem Momentenverfahren unter Verwendung der berechneten gegenseitigen Impedanz Zÿ und der Wellenquelle Vi, ausgelesen aus der Eingabedatendatei 470, abgeleitet.
[Zÿ] [Ii] = [Vi]
wo der durch die Metallelemente fließende elektrische Strom Ii unbekannt ist. Der durch die Metallelemente fließende elek­ trische Strom Ii wird durch Lösen der oben beschriebenen Glei­ chung erhalten.
Nach Zählung der verarbeiteten Beobachtungspunkte wird dann bestimmt, ob der Prozeß für alle eingegebenen Beobachtungs­ punkte beendet worden ist oder nicht (Schritt S99).
Falls nicht (Nein in Schritt S99), wird dann die elektroma­ gnetische Feldintensität des berechneten elektrischen Stroms Ii durch eine vorbestimmte Gleichung berechnet (Schritt S100). Das Berechnungsergebnis wird in der Ausgabedatendatei 480 gespei­ chert, und die Steuerung wird dann zu dem Prozeß in Schritt S99 zurückgeführt, und die Prozesse in den Schritten S99 und S100 werden wiederholt, bis für alle Beobachtungspunkte die elek­ trischen und magnetischen Felder berechnet worden sind.
Falls die oben beschriebenen Prozesse für alle Beobach­ tungspunkte beendet worden sind (Ja in Schritt S99), wird dann
die Steuerung zu Schritt S93 zurückgeführt, und ähnliche Pro­ zesse werden für die nächste nicht verarbeitete Frequenz wiederholt.
Die gegenseitige Impedanz Zÿ in Schritt S96 und die elek­ trischen und magnetischen Felder in Schritt S98 werden durch die herkömmlichen Verfahren berechnet, und die ausführliche Erklärung wird hier weggelassen.
Fig. 37 ist ein Flußdiagramm, das ausführlich den modell­ erzeugenden und -umwandelnden Prozeß in Schritt S92 darstellt, der in Fig. 36 veranschaulicht ist.
In Fig. 37 wird ein Drahtendteil an dem Ende eines Koaxialkabels gemäß der eingegebenen Strukturinformation über die elektrische Schaltungsvorrichtung extrahiert (Schritt 110).
Ein exaktes Modell oder ein einfaches Modell unter Verwen­ dung eines Drahtes wird dann gemäß Eingabedaten oder einer externen Spezifikation ausgewählt (Schritt S111). Falls ein exaktes Modell ausgewählt wird, wird die Steuerung zu Schritt S112 weitergeleitet. Falls ein einfaches Modell unter Verwen­ dung eines Drahtes ausgewählt wird, wird die Steuerung zu Schritt S116 weitergeleitet.
Falls ein exaktes Modell ausgewählt ist, wird ein Polygon als ein Polygonmodell erzeugt, das den Zylinder des Koaxial­ kabels 440 einschließt, dargestellt in Fig. 33A (Schritt S112). Das Polygon kann ein Hexagon, Oktagon etc. sein. Es kann gemäß der externen Eingabe ausgewählt werden.
Als nächstes wird das Polygon mit dem Zylinderkoaxialteil verbunden (Schritt S113).
Die Übertragungsleitung wird dann mit dem Polygon verbunden (Schritt S114). Das heißt, wie in Fig. 33A dargestellt, wird die Drahtende-Anschlußleitung 442 mit einer Seite des Polygon­ modells des Koaxialkabels 440 verbunden. Das Polygon wird auch mit dem Gehäuse 441 verbunden. Andernfalls wird, falls das Koaxialkabel 440 mit dem Gehäuse 441 mit einer Klemme direkt verbunden ist, das Gehäuse mit dem Klemmstück verbunden (die Klemme 450, die unter Verwendung eines Polygons genähert ist), wie in den Fig. 34A und 34B dargestellt ist (Schritt S115).
Falls in Schritt S111 ein einfaches Modell unter Verwendung eines Drahtes ausgewählt worden ist, wird dann der Draht für einen vertikalen elektrischen Strom 461 erzeugt, wie in den Fig. 35A und 35B dargestellt ist (Schritt S116). Der Draht für einen vertikalen elektrischen Strom 461 wird dann mit der Koaxialkabelabschirmung 460 verbunden (Schritt S117). Der Draht für einen vertikalen elektrischen Strom 461 wird auch mit der Übertragungsleitung verbunden (Drahtende-Anschlußleitung 442) (Schritt S118). Ferner wird der Gehäuse-Kabel-Verbindungsdraht 462 erzeugt, um die Koaxialkabelabschirmung 460 mit dem Gehäuse 441 zu verbinden (Schritt S119).
Der oben beschriebene Modellierprozeß wird an allen aus den Eingabedaten extrahierten Kabel-Drahtendteilen ausgeführt.
Gemäß der vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfin­ dung kann das Momentenverfahren nicht nur auf alle Teile einer elektrischen Schaltung angewandt werden, sondern auch auf nur einen Teil der Vorrichtung.
Wie oben beschrieben, kann die elektrische Wellenstrahlung von einem Drahtendteil mit hoher Genauigkeit beim Berechnen der elektromagnetischen Feldintensität durch das Momentenverfahren gemäß der vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung simuliert werden, wodurch die elektromagnetische Feldintensität einer elektrischen Schaltungsvorrichtung mit hoher Geschwin­ digkeit und mit hoher Genauigkeit berechnet wird.

Claims (41)

1. Ein Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität, um eine elektromagnetische Feldintensität einer elektrischen Schaltungsvorrichtung zu berechnen, umfassend:
ein Dateneingabemittel, um eine Strukturinformation über die zu analysierende elektrische Schaltungsvorrichtung einzu­ geben;
ein Berechnungsmittel für eine elektrische Stromverteilung, um eine elektrische Erdungsstromverteilung einer Erdungsschicht gemäß der Strukturinformation über die elektrische Schaltungs­ vorrichtung zu erhalten, die von dem Dateneingabemittel emp­ fangen wurde;
ein Modell-Erzeugungsmittel, um eine Übertragungsleitung und die Erdungsschicht oder ein Dielektrikum gemäß der elek­ trischen Erdungsstromverteilung zu modellieren, die durch das Berechnungsmittel für eine elektrische Erdungsstromverteilung erhalten wurde; und
ein Berechnungsmittel für eine elektromagnetische Feld­ intensität, um die elektromagnetische Feldintensität der elek­ trischen Schaltungsvorrichtung in einem Momentenverfahren gemäß der durch das Modell-Erzeugungsmittel modellierten Information zu berechnen.
2. Das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität nach Anspruch 1, worin das Berechnungsmittel für eine elektrische Erdungsstromver­ teilung die elektrische Erdungsstromverteilung der Erdungs­ schicht durch eine zweidimensionale Analyse erhält.
3. Das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität nach Anspruch 2, worin das Modell-Erzeugungsmittel die Übertragungsleitung und Erdungsschicht unter Verwendung eines Drahtes oder Oberflächen­ stücks modelliert und den dielektrischen Teil unter Verwendung eines Kondensators modelliert.
4. Das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität nach Anspruch 3, worin das Modell-Erzeugungsmittel ein Modell unter Verwendung des Drahtes auf eine Art und Weise erzeugt, daß ein Abstand zwischen jedem Draht und der Übertragungsleitung und ein Durch­ messer jedes Drahtes in Abhängigkeit von der durch die zwei­ dimensionale Analyse erhaltenen elektrischen Erdungsstrom­ verteilung geändert werden.
5. Das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität nach Anspruch 3, worin das Modell-Erzeugungsmittel kleine Stücke für häufig geän­ derte Teile und große Stücke für maßvoll geänderte Teile in Ab­ hängigkeit von Änderungen in der elektrischen Erdungsstrom­ verteilung in einem Modellierprozeß unter Verwendung des Ober­ flächenstücks erzeugt.
6. Das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität nach Anspruch 1, worin das Modell-Erzeugungsmittel umfaßt:
eine Modelliereinheit für eine verteilte konstante Leitung, um die Übertragungsleitung und Erdungsschicht in einer Verteilte-Konstante-Leitung-Näherung zu modellieren;
eine Kapazität-Modelliereinheit, um ein von dem Dielek­ trikum in einen Kondensator umgewandeltes Modell zu erzeugen; und
eine Auswahleinheit, um eine von der Modelliereinheit für eine verteilte konstante Leitung und der Kapazität- Modelliereinheit auszuwählen.
7. Das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität nach Anspruch 6, worin die Modelliereinheit für eine verteilte konstante Leitung ein Modell erzeugt, in dem die Übertragungsleitung und Erdungsschicht durch eine Vielzahl von Drähten oder Ober­ flächenstücken repräsentiert werden, ein Gesamtwert eines durch die Erdungsschicht fließenden elektrischen Rückstroms in der Verteilte-Konstante-Leitung-Näherung erhalten wird und ein durch die Verteilte-Konstante-Leitung-Näherung erhaltener elektrischer Stromwert jedem Draht oder Oberflächenstück gemäß der durch das Berechnungsmittel für eine elektrische Erdungs­ stromverteilung erhaltenen elektrischen Erdungsstromverteilung zugeordnet wird.
8. Das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität nach Anspruch 6, worin die Kapazität-Modelliereinheit ein Modell erzeugt, in dem die Erdungsschicht durch eine Vielzahl von Drähten oder Ober­ flächenstücken repräsentiert wird, eine charakteristische Impe­ danz zwischen jedem Draht oder Oberflächenstück und der Über­ tragungsleitung so angepaßt ist, daß die durch das Berechnungs­ mittel für eine elektrische Erdungsstromverteilung erhaltene elektrische Erdungsstromverteilung erhalten werden kann, und das zwischen jedem Draht oder Oberflächenstück und der Übertragungsleitung vorgesehene Dielektrikum in einen Kondensator mit einer äquivalenten Kapazität umgewandelt ist.
9. Ein Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität, um eine elektromagnetische Feldintensität einer elektrischen Schaltungsvorrichtung zu berechnen, umfassend:
ein Dateneingabemittel, um eine Strukturinformation über die zu analysierende elektrische Schaltungsvorrichtung einzu­ geben;
ein Berechnungsmittel für eine elektrische Stromverteilung, um eine elektrische Erdungsstromverteilung einer Erdungsschicht gemäß der Strukturinformation über die elektrische Schaltungs­ vorrichtung zu erhalten, die von dem Dateneingabemittel emp­ fangen wurde;
ein Modelliermittel für eine verteilte konstante Leitung, um ein Modell zu erzeugen, in dem die Übertragungsleitung und Erdungsschicht durch eine Vielzahl von Drähten oder Oberflächenstücken repräsentiert werden, ein Gesamtwert eines durch die Erdungsschicht fließenden elektrischen Rückstroms in der Verteilte-Konstante-Leitung-Näherung erhalten wird und ein Gesamtwert eines durch die Verteilte-Konstante-Leitung-Näherung erhaltenen elektrischen Rückstroms jedem Draht oder Ober­ flächenstück der Erdung gemäß der elektrischen Stromverteilung zugeordnet wird, die durch das Berechnungsmittel für eine elek­ trische Erdungsstromverteilung erhalten wurde; und
ein Berechnungsmittel für eine elektromagnetische Feld­ intensität, um die elektromagnetische Feldintensität der elek­ trischen Schaltungsvorrichtung gemäß der durch das Modellier­ mittel für eine verteilte konstante Leitung modellierten Infor­ mation zu berechnen.
10. Das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität nach Anspruch 9, worin das Berechnungsmittel für eine elektrische Erdungsstromver­ teilung die elektrische Erdungsstroinverteilung der Erdungs­ schicht durch eine zweidimensionale Analyse erhält.
11. Ein Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität, um eine elektromagnetische Feldintensität einer elektrischen Schaltungsvorrichtung zu berechnen, umfassend:
ein Dateneingabemittel, um eine Strukturinformation über die zu analysierende elektrische Schaltungsvorrichtung einzu­ geben;
ein Berechnungsmittel für eine elektrische Stromverteilung, um eine elektrische Erdungsstromverteilung einer Erdungsschicht durch eine zweidimensionale Analyse gemäß der Strukturinforma­ tion über die elektrische Schaltungsvorrichtung zu erhalten, die von dem Dateneingabemittel empfangen wurde;
ein Kapazität-Modelliermittel, um ein Modell zu erzeugen, in dem die Erdungsschicht durch eine Vielzahl von Drähten oder Oberflächenstücken repräsentiert wird, eine charakteristische Impedanz zwischen jedem Draht oder Oberflächenstück und der Übertragungsleitung so angepaßt ist, daß die durch das Berech­ nungsmittel für eine elektrische Erdungsstromverteilung erhal­ tene elektrische Erdungsstromverteilung erhalten werden kann, und das zwischen der Erdungsschicht und der Übertragungsleitung vorgesehene Dielektrikum in einen Kondensator mit einer äqui­ valenten Kapazität umgewandelt ist; und
ein Berechnungsmittel für eine elektromagnetische Feld­ intensität, um die elektromagnetische Feldintensität der elek­ trischen Schaltungsvorrichtung in einem Momentenverfahren gemäß der durch das Kapazität-Modelliermittel modellierten Informa­ tion zu berechnen.
12. Ein Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität, um eine elektromagnetische Feldintensität einer elektrischen Schaltungsvorrichtung zu berechnen, umfassend:
ein Dateneingabemittel, um eine Strukturinformation über die zu analysierende elektrische Schaltungsvorrichtung einzu­ geben;
ein ein Analyseobjekt einteilendes Mittel, um eine serielle Stücknummer Stücken zuzuordnen, wenn mindestens eine Platte, die analysiert wird, in kleine Elemente eingeteilt ist, auf die als Stücke verwiesen wird; und
ein Berechnungsmittel für eine elektromagnetische Feld­ intensität, um die elektromagnetische Feldintensität der elek­ trischen Schaltungsvorrichtung in einem Momentenverfahren gemäß jeder gegenseitigen Impedanz zu berechnen, indem die gegensei­ tige Impedanz nur für einen Satz von Stücken berechnet wird, deren relative Positionen unter Sätzen von Stücken gemäß der durch das ein Analyseobjekt einteilende Mittel zugeordneten Stücknummer eindeutig sind, und indem die gegenseitige Impedanz zwischen den anderen Sätzen von Stücken gemäß der oben be­ schriebenen berechneten gegenseitigen Impedanz erhalten wird.
13. Ein Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität, um eine elektromagnetische Feldintensität einer elektrischen Schaltungsvorrichtung zu berechnen, umfassend:
ein Dateneingabemittel, um eine Strukturinformation über die zu analysierende elektrische Schaltungsvorrichtung ein zu­ geben;
ein Stücknummer-Zuordnungsmittel, um serielle Stücknummern Stücken zuzuordnen, die zu mindestens einer von Platten ge­ hören, die analysiert werden, wenn ein Analyseobjekt in kleine Elemente eingeteilt ist, auf die als Stücke verwiesen wird;
ein Berechnungsmittel für eine gegenseitige Impedanz, um eine gegenseitige Impedanz für einen Satz von Stücken zu be­ rechnen, deren relative Positionen unter den Stücken eindeutig sind, die gemäß der durch das Stücknummer-Zuordnungsmittel zugeordneten Stücknummer extrahiert wurden;
ein Berechnungsergebnis-Übertragungsmittel, um jede durch das Berechnungsmittel für eine gegenseitige Impedanz erhaltene gegenseitige Impedanz als eine gegenseitige Impedanz zwischen Stücken mit gleichen relativen Positionen zu verwenden; und
ein Berechnungsmittel für eine elektromagnetische Feld­ intensität, um die elektromagnetische Feldintensität der elek­ trischen Schaltungsvorrichtung in einem Momentenverfahren gemäß Prozeßergebnissen von dem Berechnungsmittel für eine gegen­ seitige Impedanz und Berechnungsergebnis-Übertragungsmittel zu berechnen.
14. Das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität nach Anspruch 13, worin das Stücknummer-Zuordnungsmittel eine Stücknummer in einem Analyseprozeß einem Stück neu zuordnet, dem schon die Stück­ nummer zugeordnet ist.
15. Das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität nach Anspruch 13, worin das Stücknummer-Zuordnungsmittel serielle Stücknummern in einer aufsteigenden Reihenfolge zuordnet.
16. Ein Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität, um eine elektromagnetische Feldintensität einer elektrischen Schaltungsvorrichtung zu berechnen, umfassend:
ein Dateneingabemittel, um eine Strukturinformation über die zu analysierende elektrische Schaltungsvorrichtung einzu­ geben;
ein Stücknummer-Zuordnungsmittel, um serielle Stücknummern in einer aufsteigenden Reihenfolge Stücken zuzuordnen, die zu mindestens einer von Platten gehören, die analysiert werden, wenn ein Analyseobjekt in kleine Elemente eingeteilt ist, auf die als Stücke verwiesen wird, oder um schon zugeordnete Stück­ nummern in einer aufsteigenden Reihenfolge in einem Analyse­ prozeß neu zuzuordnen;
ein Berechnungsmittel für eine gegenseitige Impedanz, um eine gegenseitige Impedanz für einen Satz von Stücken zu be­ rechnen, deren relative Positionen unter den Stücken eindeutig sind, die gemäß der durch das Stücknummer-Zuordnungsmittel zugeordneten Stücknummer extrahiert wurden;
ein Berechnungsergebnis-Übertragungsmittel, um jede durch das Berechnungsmittel für eine gegenseitige Impedanz erhaltene gegenseitige Impedanz zu einem Speicherbereich für eine gegen­ seitige Impedanz zwischen Stücken mit gleichen relativen Posi­ tionen zu übertragen, um simultane Gleichungen in dem Momenten­ verfahren aufzustellen;
ein Berechnungsmittel für einen elektrischen Strom, um die durch das Berechnungsergebnis-Übertragungsmittel aufgestellten simultanen Gleichungen zu lösen und den durch jedes Element fließenden elektrischen Strom zu berechnen; und
ein Berechnungsmittel für eine elektromagnetische Feld­ intensität, um die elektromagnetische Feldintensität der elek­ trischen Schaltungsvorrichtung gemäß einem elektrischen Strom­ wert zu berechnen, der durch das Berechnungsmittel für einen elektrischen Strom berechnet wurde.
17. Das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität nach Anspruch 16, worin
das Stücknummer-Zuordnungsmittel serielle Stücknummern in einer aufsteigenden Reihenfolge jeder von zwei Platten bei einer übereinandergelegten Position in der zu analysierenden elektrischen Schaltungsvorrichtung zuordnet;
das Berechnungsmittel für eine gegenseitige Impedanz die gegenseitige Impedanz zwischen den Stücken berechnet, deren relative Positionen unter den Stücken der beiden Platten bei der übereinandergelegten Position eindeutig sind; und
das Berechnungsergebnis-Übertragungsmittel jede gegensei­ tige Impedanz zwischen den Stücken, deren relative Positionen eindeutig sind, zu dem Speicherbereich für eine gegenseitige Impedanz für Stücke mit gleichen relativen Positionen über­ trägt, um simultane Gleichungen in dem Momentenverfahren auf­ zustellen.
18. Das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität nach Anspruch 16, worin
das Stücknummer-Zuordnungsmittel serielle Stücknummern in einer aufsteigenden Reihenfolge jeder von zwei benachbarten Platten in der zu analysierenden elektrischen Schaltungsvor­ richtung zuordnet;
das Berechnungsmittel für eine gegenseitige Impedanz die gegenseitige Impedanz zwischen den Stücken berechnet, deren relative Positionen unter den Stücken der beiden benachbarten Platten eindeutig sind; und
das Berechnungsergebnis-Übertragungsmittel jede gegensei­ tige Impedanz zwischen den Stücken, deren relative Positionen eindeutig sind, zu dem Speicherbereich für eine gegenseitige Impedanz für Stücke mit gleichen relativen Positionen über­ trägt, um simultane Gleichungen in dem Momentenverfahren auf­ zustellen.
19. Das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität nach Anspruch 16, worin
das Stücknummer-Zuordnungsmittel ein Hilfsstück zu einer Platte hinzufügt, der eine Regelmäßigkeit teilweise fehlt, und die seriellen Stücknummern in einer aufsteigenden Reihenfolge wie eine scheinbar regelmäßige Platte zuordnet; und
das Berechnungsergebnis-Übertragungsmittel ein Berechnungs­ ergebnis einer entsprechenden gegenseitigen Impedanz auf einen Teil ausschließlich des Hilfsstücks überträgt, aber das Berech­ nungsergebnis der gegenseitigen Impedanz auf das Hilfsstück nicht überträgt.
20. Ein Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität, um eine elektromagnetische Feldintensität einer elektrischen Schaltungsvorrichtung zu berechnen, umfassend:
ein Dateneingabemittel, um eine Strukturinformation über die zu analysierende elektrische Schaltungsvorrichtung einzu­ geben;
ein Stücknummer-Zuordnungsmittel, um serielle Stücknummern in einer aufsteigenden Reihenfolge Stücken zuzuordnen, die zu mindestens einer von Platten gehören, die analysiert werden, wenn ein Analyseobjekt in kleine Elemente eingeteilt ist, auf die als Stücke verwiesen wird, oder um schon zugeordnete Stück­ nummern in einer aufsteigenden Reihenfolge in einem Analyse­ prozeß neu zuzuordnen;
ein Berechnungsmittel für eine gegenseitige Impedanz, um eine gegenseitige Impedanz für einen Satz von Stücken zu be­ rechnen, deren relative Positionen eindeutig sind, wenn eine einzelne Platte, zwei Platten bei einer übereinandergelegten Position und zwei benachbarte Platten in der zu analysierenden elektrischen Schaltungsvorrichtung bestimmt sind, und der Satz von Stücken unter Verwendung der Stücknummer aus der bestimmten einzelnen Platte, den beiden Platten bei der übereinanderge­ legten Position und beiden benachbarten Platten heraus extra­ hiert ist;
ein Berechnungsergebnis-Übertragungsmittel, um jede durch das Berechnungsmittel für eine gegenseitige Impedanz erhaltene gegenseitige Impedanz zu einem Speicherbereich für eine gegen­ seitige Impedanz zwischen Stücken mit gleichen relativen Posi­ tionen zu übertragen, um simultane Gleichungen in dem Momenten­ verfahren aufzustellen;
ein Berechnungsmittel für einen elektrischen Strom, um die simultanen Gleichungen in einem Momentenverfahren, die durch das Berechnungsergebnis-Übertragungsmittel aufgestellt wurden, zu lösen und den durch jedes Element fließenden elektrischen Strom zu berechnen; und
ein Berechnungsmittel für eine elektromagnetische Feld­ intensität, um die elektromagnetische Feldintensität gemäß einem durch das Berechnungsmittel für einen elektrischen Strom berechneten elektrischen Stromwert zu berechnen.
21. Das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität nach Anspruch 20, worin
das Stücknummer-Zuordnungsmittel ein Hilfsstück zu einer Platte hinzufügt, der eine Regelmäßigkeit teilweise fehlt, und die seriellen Stücknummern in einer aufsteigenden Reihenfolge wie eine scheinbar regelmäßige Platte zuordnet; und
das Berechnungsergebnis-Übertragungsmittel ein Berechnungs­ ergebnis einer entsprechenden gegenseitigen Impedanz auf einen Teil ausschließlich des Hilfsstücks überträgt, aber das Berech­ nungsergebnis der gegenseitigen Impedanz auf das Hilfsstück nicht überträgt.
22. Ein Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität, um eine elektromagnetische Feldintensität einer elektrischen Schaltungsvorrichtung zu berechnen, umfassend:
ein Dateneingabemittel, um eine Strukturinformation über die zu analysierende elektrische Schaltungsvorrichtung einzu­ geben;
ein Berechnungsmittel für eine gegenseitige Impedanz, um eine gegenseitige Impedanz durch eine vorbestimmte Näherung zu berechnen, die gemäß Charakteristiken eines Berechnungsobjektes für eine gegenseitige Impedanz erhalten wird, das Elemente mit kurzer elektrischer Länge und voneinander entfernt aufweist;
ein Berechnungsmittel für einen elektrischen Strom, um simultane Gleichungen in einem Momentenverfahren unter Verwen­ dung der gegenseitigen Impedanz aufzustellen, die durch das Berechnungsmittel für eine gegenseitige Impedanz berechnet wurde, und den durch jedes Element fließenden elektrischen Strom zu berechnen; und
ein Berechnungsmittel für eine elektromagnetische Feld­ intensität, um die elektromagnetische Feldintensität gemäß einem durch das Berechnungsmittel für einen elektrischen Strom berechneten elektrischen Stromwert zu berechnen.
23. Das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität nach Anspruch 22, worin die Näherung zur Verwendung durch das Berechnungsmittel eine Exponentialfunktion exp (-jkr)/r (wo j = (-1)1/2 gilt, k eine Wellenzahl angibt und r den Abstand zwischen Elementen angibt) als in einem Integralbereich konstant angibt.
24. Ein Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität, um eine elektromagnetische Feldintensität einer elektrischen Schaltungsvorrichtung zu berechnen, umfassend:
ein Dateneingabemittel, um eine Strukturinformation über die zu analysierende elektrische Schaltungsvorrichtung einzu­ geben;
ein erstes Berechnungsmittel, um eine gegenseitige Impedanz durch eine vorbestimmte Näherung zu berechnen, die gemäß Charakteristiken eines Berechnungsobjektes für eine gegen­ seitige Impedanz erhalten wird, das Elemente mit kurzer elek­ trischer Länge und voneinander entfernt aufweist, wenn man die gegenseitige Impedanz berechnet, die einen Teil von simultanen Gleichungen in einem Momentenverfahren bildet;
ein zweites Berechnungsmittel, um die gegenseitige Impedanz durch eine normale Gleichung ohne die Näherung zu berechnen, wenn Bedingungen, daß die elektrische Länge von Elementen kurz ist und die Elemente voneinander entfernt sind, beim Berechnen der gegenseitigen Impedanz nicht erfüllt sind;
ein Berechnungsverfahren-Auswahlmittel, um entweder das erste Berechnungsmittel oder das zweite Berechnungsmittel be­ ruhend auf der elektrischen Länge der Elemente und dem Abstand zwischen den Elementen auszuwählen, um die gegenseitige Impe­ danz zu berechnen;
eine Berechnungseinheit für einen elektrischen Strom, um simultane Gleichungen in einem Momentenverfahren unter Verwen­ dung der gegenseitigen Impedanz aufzustellen, die durch das Berechnungsmittel für eine gegenseitige Impedanz berechnet wurde, und den durch jedes Element fließenden elektrischen Strom zu berechnen; und
eine Berechnungseinheit für eine elektromagnetische Feld­ intensität, um die elektromagnetische Feldintensität gemäß einem durch das Berechnungsmittel für einen elektrischen Strom berechneten elektrischen Stromwert zu berechnen.
25. Das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität nach Anspruch 24, worin die Näherung zur Verwendung beim Berechnen der gegensei­ tigen Impedanz durch das erste Berechnungsmittel ein Berech­ nungselement exp (-jkr)1r (wo j = (-1)1/2 gilt, k eine Wellen­ zahl angibt und r den Abstand zwischen Monopolen angibt) als in einem Monopolbereich konstant angibt und aus dem Integral­ bereich entfernt ist.
26. Das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität nach Anspruch 24, worin eine Näherung zur Verwendung beim Berechnen der gegenseiti­ gen Impedanz durch das erste Berechnungsmittel Z₀₀ = (η/4π sin kd₁ sin kd₂ ) × (1/kr) ×
[sin (kr) [cos ψ [1 - cos k (z₀ - z₁)]
[1 - cos k (t₀ - t₁)] -
sin k (z₀ - z₁) sin k (t₀ - t₁)] +
j cos (kr) [cos ψ [1 - cos k (z₀ - z₁)]
[1 - cos k (t₀ - t₁)] -
sin k (z₀ - z₁) sin k (t₀ - t₁)]]enthält (wo η = (µ₀/ε₀)1/2 gilt, µ₀: Permeabilität im Vakuum, ε₀: Dielektrizitätskonstante im Vakuum), wobei man annimmt, daß die gegenseitige Impedanz zwischen einem ersten Monopol und einem zweiten Monopol Z₀₀ ist, eine Länge des ersten Monopols d₁ = |z₁ - z₀| beträgt (wo eine elektrische Stromverteilung bei z₁ 0 und bei z₀ 1 ist), eine Länge des zweiten Monopols d₂ = |t₁ - t₀| ist (wo die elektrische Stromverteilung bei t₁ 0 und bei t₀ 1 ist), r einen Abstand angibt, k eine Wellenzahl angibt und ψ einen Winkel zwischen dem ersten Monopol und zweiten Monopol mit der Näherung angibt, die unter der Bedingung festgelegt ist, daß die Monopollängen d1 und d2 genügend kürzer als die Wellenlänge sind und der Abstand r genügend länger als die Längen der Mono­ pole d₁ und d₂ ist.
27. Das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität nach Anspruch 24, worin das Berechnungsverfahren-Auswahlmittel das erste Berech­ nungsmittel auswählt, um die gegenseitige Impedanz zu be­ rechnen, wenn eine Elementlänge eines Monopols gleich oder kürzer als 0,05 λ ist (λ gibt die Wellenlänge an) und ein Ab­ stand zwischen den Monopolen gleich der oder zehnmal so lang wie die Elementlänge ist.
28. Ein Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität, um eine elektromagnetische Feldintensität einer elektrischen Schaltungsvorrichtung zu berechnen, umfassend:
ein Dateneingabemittel, um eine Strukturinformation über die zu analysierende elektrische Schaltungsvorrichtung einzu­ geben;
ein Extraktionsmittel für einen Kabel-Drahtendteil, um einen Drahtendteil an einem Ende eines Koaxialkabels gemäß der Strukturinformation über die elektrische Schaltungsvorrichtung zu extrahieren, die von dem Dateneingabemittel empfangen wurde;
ein Modelliermittel, um ein Modell unter Verwendung eines Polygonmodells zu erzeugen, durch Nähern, unter Verwendung eines Polygonzylinders, einer Koaxialkabelabschirmung bei einem Teil nahe dem Ende des Kabels gemäß der Strukturinformation über den Drahtendteil, der durch das Extraktionsmittel für einen Kabel-Drahtendteil extrahiert wurde, Verbinden einer Drahtende-Leitungseinheit mit einem genäherten Polygon und Verbinden des Polygons mit einem Gehäuse der elektrischen Schaltungsvorrichtung; und
ein Berechnungsmittel für eine elektromagnetische Feld­ intensität, um die elektromagnetische Feldintensität der elek­ trischen Schaltungsvorrichtung in einem Momentenverfahren gemäß der Information zu berechnen, die durch das Modelliermittel modelliert wurde.
29. Ein Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität, um eine elektromagnetische Feldintensität einer elektrischen Schaltungsvorrichtung zu berechnen, umfassend:
ein Dateneingabemittel, um eine Strukturinformation über die zu analysierende elektrische Schaltungsvorrichtung einzu­ geben;
ein Extraktionsmittel für einen Kabel-Drahtendteil, um einen Drahtendteil an einem Ende eines Koaxialkabels gemäß der Strukturinformation über die elektrische Schaltungsvorrichtung zu extrahieren, die von dem Dateneingabemittel empfangen wurde;
ein Draht-Modelliermittel, um ein Modell auf eine Art und Weise zu erzeugen, daß eine Koaxialkabel-Abschirmeinheit mit einer Drahtende-Leitungseinheit durch einen Draht verbunden ist, durch den ein elektrischer Strom senkrecht zu einem Ko­ xialkabel an einem Ende des Kabels fließt, und die Koaxial­ kabel-Abschirineinheit mit einem Gehäuse der elektrischen Schal­ tungsvorrichtung durch einen Gehäuse-Kabel-Verbindungsdraht verbunden ist; und
ein Berechnungsmittel für eine elektromagnetische Feld­ intensität, um die elektromagnetische Feldintensität der elek­ trischen Schaltungsvorrichtung in einem Momentenverfahren gemäß der Information zu berechnen, die durch das Draht-Modellier­ mittel modelliert wurde.
30. Ein Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität, um eine elektromagnetische Feldintensität einer elektrischen Schaltungsvorrichtung zu berechnen, umfassend:
ein Dateneingabemittel, um eine Strukturinformation über die zu analysierende elektrische Schaltungsvorrichtung einzu­ geben;
ein Extraktionsmittel für einen Kabel-Drahtendteil, um einen Drahtendteil an einem Ende eines Koaxialkabels gemäß der Strukturinformation über die elektrische Schaltungsvorrichtung zu extrahieren, die von dem Dateneingabemittel empfangen wurde;
ein erstes Modelliermittel, um ein Modell unter Verwendung eines Polygonmodells zu erzeugen, durch Nähern, unter Verwen­ dung eines Polygonzylinders, einer Koaxialkabelabschirmung bei einem Teil nahe dem Ende des Kabels gemäß der Strukturinforma­ tion über den Drahtendteil, der durch das Extraktionsmittel für einen Kabel-Drahtendteil extrahiert wurde, Verbinden einer Drahtende-Leitungseinheit mit einem genäherten Polygon und Verbinden des Polygons mit einem Gehäuse oder einem Klemmstück der elektrischen Schaltungsvorrichtung;
ein zweites Modelliermittel, das einen Draht verwendet, um ein Modell auf eine Art und Weise zu erzeugen, daß eine Ko­ axialkabel-Abschirmeinheit mit einer Drahtende-Leitungseinheit durch einen Draht verbunden ist, durch den ein elektrischer Strom senkrecht zu einem Koaxialkabel an einem Ende des Kabels fließt, und die Koaxialkabel-Abschirmeinheit mit dem Gehäuse oder dein Klemmstück der elektrischen Schaltungsvorrichtung verbunden ist; und
ein Berechnungsmittel für eine elektromagnetische Feld­ intensität, um die elektromagnetische Feldintensität der elek­ trischen Schaltungsvorrichtung in einem Momentenverfahren gemäß der Information zu berechnen, die durch das erste und zweite Modelliermittel modelliert wurde.
31. Ein Berechnungsverfahren für eine elektromagnetische Feldintensität, um eine elektromagnetische Feldintensität einer elektrischen Schaltungsvorrichtung zu berechnen, umfassend die Schritte:
Eingeben einer Strukturinformation über die zu analysie­ rende elektrische Schaltungsvorrichtung;
Erhalten einer elektrischen Erdungsstromverteilung einer Erdungsschicht gemäß der Strukturinformation über die elek­ trische Schaltungsvorrichtung;
Modellieren einer Übertragungsleitung und der Erdungs­ schicht gemäß der elektrischen Erdungsstromverteilung; und
Berechnen der elektromagnetischen Feldintensität der elek­ trischen Schaltungsvorrichtung in einem Momentenverfahren gemäß einer modellierten Information.
32. Ein Berechnungsverfahren für eine elektromagnetische Feldintensität, um eine elektromagnetische Feldintensität einer elektrischen Schaltungsvorrichtung zu berechnen, umfassend die Schritte:
Eingeben einer Strukturinformation über die zu analysie­ rende elektrische Schaltungsvorrichtung;
Zuordnen serieller Stücknummern zu Stücken, die zu minde­ stens einer von Platten gehören, die analysiert werden, wenn ein Analyseobjekt in kleine Elemente eingeteilt ist, auf die als Stücke verwiesen wird;
Berechnen einer gegenseitigen Impedanz für einen Satz von Stücken, deren relative Positionen unter den Stücken eindeutig sind, die gemäß einer zugeordneten Stücknummer extrahiert wurden;
Verwenden jeder gegenseitigen Impedanz als eine gegensei­ tige Impedanz zwischen Stücken mit gleichen relativen Posi­ tionen; und
Berechnen der elektromagnetischen Feldintensität der elek­ trischen Schaltungsvorrichtung in einem Momentenverfahren gemäß Berechnungsergebnissen für eine gegenseitige Impedanz für ein Stück, dessen relative Position eindeutig ist, und ein Stück mit einer gleichen relativen Position wie jedes Stück.
33. Ein Berechnungsverfahren für eine elektromagnetische Feldintensität, um eine elektromagnetische Feldintensität einer elektrischen Schaltungsvorrichtung zu berechnen, umfassend die Schritte:
Eingeben einer Strukturinformation über die zu analysie­ rende elektrische Schaltungsvorrichtung;
Berechnen einer gegenseitigen Impedanz durch eine vorbe­ stimmte Näherung, die gemäß Charakteristiken eines Berechnungs­ objektes für eine gegenseitige Impedanz erhalten wird, das Elemente mit kurzer elektrischer Länge und voneinander entfernt aufweist;
Aufstellen simultaner Gleichungen in einem Momentenverfah­ ren unter Verwendung der berechneten gegenseitigen Impedanz und Berechnen des durch jedes Element fließenden elektrischen Stroms; und
Berechnen der elektromagnetischen Feldintensität gemäß einem berechneten elektrischen Stromwert.
34. Ein Berechnungsverfahren für eine elektromagnetische Feldintensität, um eine elektromagnetische Feldintensität einer elektrischen Schaltungsvorrichtung zu berechnen, umfassend die Schritte:
Eingeben einer Strukturinformation über die zu analysie­ rende elektrische Schaltungsvorrichtung;
Extrahieren eines Drahtendteils an einem Ende eines Koaxialkabels gemäß der eingegebenen Strukturinformation über die elektrische Schaltungsvorrichtung;
Erzeugen eines Modells unter Verwendung eines Polygon­ modells durch Nähern, unter Verwendung eines Polygonzylinders, einer Koaxialkabelabschirmung bei einem Teil nahe dem Ende des Kabels gemäß der Strukturinformation über den extrahierten Drahtendteil, Verbinden einer Drahtende-Leitungseinheit mit einem genäherten Polygon und Verbinden des Polygons mit einem Gehäuse der elektrischen Schaltungsvorrichtung; und
Berechnen der elektromagnetischen Feldintensität der elek­ trischen Schaltungsvorrichtung in einem Momentenverfahren gemäß der modellierten Information.
35. Ein computerlesbares Speichermedium, das verwendet wird, um einen Computer zum Berechnen einer elektromagnetischen Feldintensität einer elektrischen Schaltungsvorrichtung anzu­ weisen, die Funktionen auszuführen:
Erhalten einer elektrischen Erdungsstromverteilung einer Erdungsschicht gemäß einer eingegebenen Strukturinformation über die elektrische Schaltungsvorrichtung; und
Modellieren einer Übertragungsleitung und der Erdungs­ schicht gemäß der erhaltenen Erdungsstromverteilung.
36. Ein computerlesbares Speichermedium, das verwendet wird, um einen Computer zum Berechnen einer elektromagnetischen Feldintensität einer elektrischen Schaltungsvorrichtung anzu­ weisen, die Funktionen auszuführen:
Erhalten einer elektrischen Erdungsstromverteilung einer Erdungsschicht gemäß einer eingegebenen Strukturinformation über die elektrische Schaltungsvorrichtung;
Modellieren einer Übertragungsleitung und der Erdungs­ schicht gemäß der erhaltenen elektrischen Erdungsstromvertei­ lung; und
Berechnen der elektromagnetischen Feldintensität der elek­ trischen Schaltungsvorrichtung in einem Momentenverfahren gemäß einer modellierten Information.
37. Ein Produktionsgegenstand, der in einem Computer zum Berechnen einer elektromagnetischen Feldintensität einer elek­ trischen Schaltungsvorrichtung verwendet wird, umfassend:
ein durch den Computer verwendbares Speichermedium, um ein computerlesbares Programmcode-Mittel zu speichern, worin das Programmcode-Mittel umfaßt:
ein computerlesbares Programmcode-Mittel, um eine elek­ trische Erdungsstromverteilung einer Erdungsschicht gemäß einer eingegebenen Strukturinformation über die elektrische Schal­ tungsvorrichtung zu erhalten;
ein computerlesbares Programmcode-Mittel, um eine Über­ tragungsleitung und eine Erdungsschicht unter Verwendung der erhaltenen elektrischen Erdungsstromverteilung zu modellieren; und
ein computerlesbares Programmcode-Mittel, um die elek­ tromagnetische Feldintensität der elektrischen Schaltungsvor­ richtung in einem Momentenverfahren gemäß einer modellierten Information zu berechnen.
38. Ein computerlesbares Speichermedium, das verwendet wird, um einen Computer zum Berechnen einer elektromagnetischen Feldintensität einer elektrischen Schaltungsvorrichtung anzu­ weisen, die Funktionen auszuführen:
Zuordnen serieller Stücknummern zu Stücken, die zu minde­ stens einer von Platten gehören, die analysiert werden, wenn ein Analyseobjekt in kleine Elemente eingeteilt ist, auf die als Stücke verwiesen wird;
Berechnen einer gegenseitigen Impedanz für einen Satz von Stücken, deren relative Positionen unter den Stücken eindeutig sind, die gemäß der zugeordneten Stücknummer extrahiert wurden; und
Verwenden einer erhaltenen gegenseitigen Impedanz als eine gegenseitige Impedanz zwischen Stücken mit gleichen relativen Positionen.
39. Ein computerlesbares Speichermedium, das verwendet wird, um einen Computer zum Berechnen einer elektromagnetischen Feldintensität einer elektrischen Schaltungsvorrichtung anzu­ weisen, die Funktionen auszuführen:
Berechnen einer gegenseitigen Impedanz durch eine vorbe­ stimmte Näherung, die gemäß Charakteristiken eines Berechnungs­ objektes für eine gegenseitige Impedanz erhalten wird, das Ele­ mente mit kurzer elektrischer Länge und voneinander entfernt aufweist.
40. Ein computerlesbares Speichermedium, das verwendet wird, um einen Computer zum Berechnen einer elektromagnetischen Feldintensität einer elektrischen Schaltungsvorrichtung anzu­ weisen, die Funktionen auszuführen:
Extrahieren eines Drahtendteils an einem Ende eines Koaxialkabels gemäß der eingegebenen Strukturinformation über die elektrische Schaltungsvorrichtung;
Erzeugen eines Modells unter Verwendung eines Polygon­ modells durch Nähern, unter Verwendung eines Polygonzylinders, einer Koaxialkabelabschirmung bei einem Teil nahe dem Ende des Kabels gemäß der Strukturinformation über den extrahierten Drahtendteil, Verbinden einer Drahtende-Leitungseinheit mit einem genäherten Polygon und Verbinden des Polygons mit einem Gehäuse der elektrischen Schaltungsvorrichtung; und
Berechnen der elektromagnetischen Feldintensität der elek­ trischen Schaltungsvorrichtung in einem Momentenverfahren gemäß der modellierten Information.
41. Ein Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld­ intensität, um eine elektromagnetische Feldintensität einer elektrischen Schaltungsvorrichtung zu berechnen, umfassend:
eine Dateneingabeeinheit, die eine Strukturinformation über die zu analysierende elektrische Schaltungsvorrichtung eingibt;
eine Berechnungseinheit für eine elektrische Stromvertei­ lung, die eine elektrische Erdungsstromverteilung einer Erdungsschicht gemäß der Strukturinformation über die elek­ trische Schaltungsvorrichtung erhält, die von der Dateneingabe­ einheit empfangen wurde;
eine Modell-Erzeugungseinheit, die eine Übertragungsleitung und die Erdungsschicht oder einen dielektrischen Teil gemäß der elektrischen Erdungsstromverteilung modelliert, die durch die Berechnungseinheit für eine elektrische Erdungsstromverteilung erhalten wurde; und
eine Berechnungseinheit für eine elektromagnetische Feld­ intensität, die die elektromagnetische Feldintensität der elektrischen Schaltungsvorrichtung in einem Momentenverfahren gemäß der durch die Modell-Erzeugungseinheit modellierten Information berechnet.
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