DE19623688A1 - Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feldstärke mit einer Funktion zum Anzeigen von zu analysierenden Strömen - Google Patents
Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feldstärke mit einer Funktion zum Anzeigen von zu analysierenden StrömenInfo
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Description
Diese Erfindung bezieht sich auf ein Berechnungsgerät für
eine elektromagnetische Feldstärke, um die Stärke eines von
einer elektrischen Schaltungsvorrichtung emittierten elektro
magnetischen Feldes durch das Momentenverfahren zu berechnen,
und insbesondere auf ein Berechnungsgerät für eine elektro
magnetische Feldstärke, das durch eine elektrische Schaltungs
vorrichtung eines Analyseobjekts fließende Ströme berechnen und
anzeigen kann.
In verschiedenen Ländern sind vor kurzem genaue Regelungen
für unerwünschte, von elektrischen Schaltungsvorrichtungen
abgestrahlte elektromagnetische Wellen getroffen worden, weil
sie andere elektromagnetische Einrichtungen, wie z. B. Fernseh
geräte, Radios etc., stören. Beispiele von Standards für solch
eine Regelung umfassen die VCCI-Standards in Japan, die FCC-Stan
dards in USA und die VDE-Standards in Deutschland.
Um solch eine Regelung zu erfüllen, ist es erforderlich,
verschiedene Gegenmaßnahmen, wie z. B. Abschirmverfahren, Fil
terverfahren etc., zu ergreifen. Ferner besteht ein Bedarf an
einem Verfahren, um quantitativ zu simulieren, wie weit die
unerwünschten elektromagnetischen Wellen durch diese Gegenmaß
nahmen verringert werden. In einer Simulation einer elektro
magnetischen Wellenanalyse werden durch jedes Element in einer
elektrischen Schaltungsvorrichtung fließende Ströme zum Zweck
einer Berechnung der Stärke eines elektromagnetischen Feldes
berechnet, das von der elektrischen Schaltungsvorrichtung emit
tiert wird. Falls jedoch an dieser Stelle durch Anwenden geeig
neter Verfahren visuell angezeigt werden könnte, wie Ströme
fließen, würde es möglich werden, Fehler in Berechnungen zu er
fassen und Quellen von elektromagnetischen Wellen zu lokalisie
ren. Ferner wäre die visuelle Anzeige von Strömen beim Verdeut
lichen des Strahlungsmechanismus ebenfalls sehr nützlich.
Die Stärke von elektromagnetischen Wellen, die von einem
Objekt mit beliebiger Form emittiert werden, kann unter Verwen
dung einer bekannten theoretischen Formel einfach berechnet
werden, falls ein durch jeden Teil des Objekts fließender Strom
bekannt ist. Theoretisch werden die Stromwerte durch Lösen der
elektromagnetischen Wellengleichungen nach Maxwell unter gege
benen Randbedingungen erhalten. Gegenwärtig ist jedoch keine
direkte mathematische Lösung unter komplexen Randbedingungen
für ein Objekt mit einer beliebigen Form bekannt.
Daher beruhen alle Verfahren zum Berechnen von Strömen, die
in gebräuchlichen Berechnungsgeräten für eine elektromagne
tische Wellenstärke verwendet werden, auf Näherungsberech
nungen, selbst wenn der Schwierigkeitsgrad von Verfahren zu
Verfahren verschieden ist. Gegenwärtig umfassen typische Nähe
rungslösungen das Mikrorahmenantenne-Näherungsverfahren, das
Verteilte-Konstante-Leitung-Näherungsverfahren und das Momen
tenverfahren.
Bei dem Mikrorahmenantenne-Näherungsverfahren wird ein
Draht, der eine Wellenquellenschaltung mit einer Lastschaltung
verbindet, als eine Rahmenantenne behandelt, und ein Strom in
der Schleife, die als flach angenommen wird, wird durch den
Algorithmus für zusammengefaßte konstante Schaltungen berech
net. Die Berechnung gemäß dem Mikrorahmenantenne-Näherungs
verfahren ist meist einfach. Sie wird jedoch in der Praxis
selten verwendet, weil die Genauigkeit in dem Fall merklich
reduziert ist, in dem die Abmessung der Schleife im Vergleich
mit der Wellenlänge der abgestrahlten elektromagnetischen
Wellen nicht vernachlässigt werden kann.
In dem Verteilte-Konstante-Leitung-Näherungsverfahren wird
ein Strom erhalten, indem eine Verteilte-Konstante-Leitung-
Gleichung auf ein Objekt angewandt wird, das durch eine ein
dimensionale Struktur angenähert werden kann. Die Berechnung
ist relativ einfach, jedoch nehmen die Berechnungszeit und die
zu speichernden Daten in einem beträchtlichen Verhältnis zur
Anzahl von zu analysierenden Elementen zu, besonders falls
Analysen des Phänomens einer Reflexion und Resonanz durch eine
Leitung etc. eingeschlossen sind. Somit können Hochgeschwindig
keitsanalysen mit hoher Genauigkeit für Objekte vorgenommen
werden, die durch eindimensionale Strukturen angenähert werden
können. Ein Problem bei dem Verteilte-Konstante-Leitung-Nähe
rungsverfahren ist, daß von jedem Objekt, das nicht durch eine
eindimensionale Struktur angenähert werden kann, keine Analyse
vorgenommen werden kann.
Das Momentenverfahren ist eine der Lösungen unter Verwen
dung der aus den Maxwellschen Wellengleichungen abgeleiteten
Integralgleichung und kann dreidimensionale Objekte mit belieb
iger Form behandeln. Genauer gesagt, wird ein Objekt für die
Berechnung von Strömen in kleine Elemente geteilt. Weil das
Momentenverfahren dreidimensionale Objekte mit beliebiger Form
behandeln kann, ist das Momentenverfahren zur Verwendung bei
Berechnungsgeräten für eine elektromagnetische Feldstärke
äußerst geeignet, um die Stärke eines durch eine elektrische
Schaltungsvorrichtung erzeugten elektromagnetischen Feldes zu
berechnen.
Wenn das Momentenverfahren verwendet wird, wird ein in
einem Objekt enthaltener Metallteil in Teile in Maschenform
geteilt, und die gegenseitigen Impedanzen Zÿ zwischen den
geteilten Metallteilen werden berechnet. Die folgende simultane
Gleichung gemäß dem Momentenverfahren verwendet die
gegenseitigen Impedanzen Zÿ, Wellenquellen Vi und Ströme Ii,
die durch die geteilten Metallteile fließen:
[Zÿ] [Ii] = [Vi].
Die Ströme Ii können durch Lösen der Gleichung erhalten werden.
Die Stärke eines elektromagnetischen Feldes wird aus den resul
tierenden Strömen Ii berechnet. Das Symbol "[ ]" repräsentiert
Werte für eine Matrix.
Das folgende ist eine das Momentenverfahren beschreibende
Referenz:
M. N. Wang, J.H. Richmond und M.C. Gilreath; "Sinusoidal reaction formulation for radiation and scattering from a conducting surface", IEEE TRANSACTIONS ON ANTENNAS AND PROPAGATION, Band AP-23, 1975.
M. N. Wang, J.H. Richmond und M.C. Gilreath; "Sinusoidal reaction formulation for radiation and scattering from a conducting surface", IEEE TRANSACTIONS ON ANTENNAS AND PROPAGATION, Band AP-23, 1975.
Wie oben beschrieben, werden die unter Verwendung des
Momentenverfahrens in dem Berechnungsgerät für eine elektro
magnetische Feldstärke berechneten Ströme zum Berechnen der
Stärke eines elektromagnetischen Feldes gemäß den bekannten
Gleichungen verwendet. Nach dem Stand der Technik sind solche
Ströme die Zwischenergebnisse in dem Prozeß einer Berechnung
der elektromagnetischen Feldstärke, und eine visuelle Anzeige
der berechneten Ströme ist noch nicht verwirklicht worden. Bei
dem Momentenverfahren wird der Strom für jede Seite eines je
weiligen Elements der (Stücke genannten) Elemente in Maschen
form berechnet. Aus diesem Grund kann, falls die Elemente groß,
nicht regelmäßig angeordnet oder in der Größe nicht einheitlich
sind, die visuelle Anzeige berechneter Ströme nicht ausgenutzt
werden.
Um die Genauigkeit einer Detektion der Stärke eines von
einer elektrischen Schaltungsvorrichtung abgestrahlten elektro
magnetischen Feldes zu erhöhen, ist es wichtig, die Einzel
heiten von Strömen zu bestimmen, die das elektromagnetische
Feld erzeugen. Die detaillierte visuelle Anzeige dieser Ströme
ist auch sehr wichtig, um den Strahlungsmechanismus elektro
magnetischer Wellen zu verstehen. Ferner wird die visuelle An
zeige der Ströme eine Information für die nächste Maschentei
lung der elektrischen Schaltungsvorrichtung liefern, die ana
lysiert worden ist, oder einer elektrischen Schaltungsvorrich
tung mit einer ähnlichen Form, die gegenwärtig analysiert wird.
Es ist ein Ziel der Erfindung, Ströme an beliebigen Punkten
auf Elementen einer elektrischen Schaltungsvorrichtung zu be
rechnen und in einer leicht zu prüfenden und verständlichen
Form, ungeachtet der vorm der Elemente, visuell anzuzeigen, wie
die Ströme fließen.
Ein Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feldstärke
der Erfindung berechnet Ströme, die durch eine elektrische
Schaltungsvorrichtung fließen, die ein Analyseobjekt ist, durch
das Momentenverfahren oder das Verteilte-Konstante-Leitung-
Näherungsverfahren und berechnet die Stärke eines von der
Schaltungsvorrichtung abgestrahlten elektromagnetischen Feldes
auf der Grundlage der berechneten Ströme und zeigt sie an.
Dieses Berechnungsgerät umfaßt: ein Gitterfestlegungsmittel, um
eine Fläche eines die elektrische Schaltungsvorrichtung reprä
sentierenden Modells mit einem Gitter aus Linien mit bestimmtem
Abstand aufzuteilen; eine Stromberechnungseinheit, um auf der
Grundlage von durch ein Element des Modells der Schaltungsvor
richtung fließenden Strömen, die durch entweder das Momenten
verfahren oder das Verteilte-Konstante-Leitung-Näherungsver
fahren berechnet werden, Ströme an entweder Schnittpunkten von
Linien des Gitters oder Punkten innerhalb von durch die Linien
des Gitters aufgeteilten Bereichen zu berechnen; und eine
Stromanzeigeeinheit, um die durch die Stromberechnungseinheit
berechneten Ströme anzuzeigen.
Ein Berechnungsverfahren für eine elektromagnetische Feld
stärke der Erfindung dient dazu, Ströme, die durch eine elek
trische Schaltungsvorrichtung fließen, die ein Analyseobjekt
ist, durch entweder das Momentenverfahren oder das Verteilte-
Konstante-Leitung-Näherungsverfahren zu berechnen und die
Stärke eines von der Schaltungsvorrichtung abgestrahlten
elektromagnetischen Feldes auf der Grundlage der berechneten
Ströme zu berechnen und anzuzeigen. Dieses Verfahren umfaßt die
Schritte: Berechnen von Strömen, die durch ein Element eines
Modells fließen, das die elektrische Schaltungsvorrichtung
repräsentiert, durch das Momentenverfahren oder das Verteilte-
Konstante-Leitung-Näherungsverfahren; Aufteilen einer Fläche
des Modells mit einem Gitter aus Linien mit bestimmtem Abstand;
Berechnen von Strömen, auf der Grundlage der Ströme, die durch
das Element des Modells fließen, an entweder Schnittpunkten von
Linien des Gitters oder Punkten innerhalb von durch die Linien
des Gitters aufgeteilten Bereichen; und Anzeigen der berech
neten Ströme.
Ein Speichermedium der Erfindung ist ein computerlesbares
Speichermedium, das ein Programm aus Anweisungen enthält, die
durch einen Computer ausführbar sind, um ein Berechnungsverfah
ren für eine elektromagnetische Feldstärke auszuführen, um
Ströme, die durch eine elektrische Schaltungsvorrichtung flie
ßen, die ein Analyseobjekt ist, durch entweder das Momenten
verfahren oder das Verteilte-Konstante-Leitung-Näherungsverfah
ren zu berechnen und um die Stärke eines von der Schaltungs
vorrichtung abgestrahlten elektromagnetischen Feldes auf der
Grundlage der berechneten Ströme zu berechnen und anzuzeigen.
Das in diesem Speichermedium gespeicherte Programm dient zum
Ausführen der Schritte des oben beschriebenen Berechnungs
verfahrens für eine elektromagnetische Feldstärke.
Gemäß der Erfindung ist es möglich, einen Strom an jedem
Punkt in einer elektrischen Schaltungsvorrichtung zu berechnen.
Daher können die Stromverteilung in der Schaltungsvorrichtung
und, wie Ströme darin fließen, im Detail in einer leicht ver
ständlichen Form angezeigt werden, ohne von der Form eines
Modellelements abzuhängen, die durch das Momentenverfahren
bestimmt ist. Daher kann man einfach erkennen, wie elektro
magnetische Wellen von der Schaltungsvorrichtung abgestrahlt
werden, und eine zur Verdeutlichung des Mechanismus einer Ab
strahlung von elektromagnetischen Wellen von der Schaltungs
vorrichtung nützliche Information kann erhalten werden.
Fig. 1A ist ein schematisches Diagramm, das die grund
legende Konfiguration eines Berechnungssystems für eine
elektromagnetische Feldstärke der Erfindung zeigt;
Fig. 1B zeigt die Grundprozedur für einen Berechnungsalgo
rithmus für eine elektromagnetische Feldstärke der Erfindung;
Fig. 2A und 2B sind Diagramme zur Verwendung bei
einer Erläuterung einer Gitterfestlegungsverarbeitung in der
Erfindung;
Fig. 3 zeigt ein Anzeigebeispiel eines Stromverteilungs
diagramms gemäß der Erfindung;
Fig. 4A und 4B zeigen ein Anzeigebeispiel eines
Stromvektordiagramms;
Fig. 5A zeigt eine elektrische Schaltungsvorrichtung, die
ein Analyseobjekt ist;
Fig. 5B zeigt ein Anzeigebeispiel eines Modelldiagramms
der elektrischen Schaltungsvorrichtung von Fig. 5A;
Fig. 6 zeigt ein Beispiel einer Klassifikation durch eine
Farbe von Pfeilen, die Stromwerte angibt, gemäß der Erfindung;
Fig. 7 zeigt ein Anzeigebeispiel einer graphischen XY-Dar
stellung eines Stroms gemäß der Erfindung;
Fig. 8 ist ein Flußdiagramm für eine Berechnungsverarbei
tung für eine elektromagnetische Feldstärke der Erfindung;
Fig. 9 ist ein Flußdiagramm, das die Verarbeitung durch
die Stromanzeigeeinheit der Erfindung zeigt;
Fig. 10 zeigt ein Beispiel eines stromanzeigenden Para
metereingabeschirms in einer Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 11 zeigt ein Beispiel eines Anzeigeschirms eines
Stromvektordiagramms in der Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 12 zeigt ein Beispiel eines Anzeigeschirms eines
Stromverteilungsdiagramms in der Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 13 zeigt ein Beispiel eines Anzeigeschirms eines
Modelldiagramms in der Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 14A und 14B zeigen Anzeigeschirme einer gra
phischen XY-Darstellung eines Stroms in der Ausführungsform der
Erfindung;
Fig. 15A, 15B, 16A, 16B, 16C, 17A, 17B, 17C und 17D
veranschaulichen ein Stromberechnungsverfahren in der Ausfüh
rungsform der Erfindung;
Fig. 18A und 18B veranschaulichen ein Verfahren zum
Berechnen eines Stromvektors in der Ausführungsform;
Fig. 19A, 19B und 19C veranschaulichen ein Strom
berechnungsverfahren, das auf dem Verteilte-Konstante-Leitung-
Näherungsverfahren beruht;
Fig. 20 ist ein schematisches Diagramm, das eine bestimmte
Systemkonfiguration zeigt, um die Erfindung zu realisieren; und
Fig. 21 ist ein schematisches Diagramm, das ein Computer
system zeigt, um die Erfindung zu realisieren.
In Fig. 1A ist nun eine Grundkonfiguration eines Berech
nungssystems für eine elektromagnetische Feldstärke der Erfin
dung dargestellt. Ein Berechnungsgerät für eine elektromagne
tische Feldstärke 10 ist mit einer zentralen Verarbeitungs
einheit (CPU) und Speichern ausgestattet und berechnet die
Stärke eines elektromagnetischen Feldes, das von einer elek
trischen Schaltungsvorrichtung abgestrahlt wird, die ein Ana
lyseobjekt ist, durch das Momentenverfahren oder das Verteilte-
Konstante-Leitung-Näherungsverfahren.
Eine Dateneingabeeinheit 11 kann Daten einer elektrischen
Schaltungsvorrichtung 22, wie z. B. Daten über die Struktur der
elektrischen Schaltungsvorrichtung und dergleichen, eingeben.
Eine Berechnungseinheit für eine elektromagnetische Feldstärke
12 berechnet die Stärke eines elektromagnetischen Feldes durch
Aufteilen des Analyseobjekts in Stücke oder Mikroelemente und
Berechnen eines durch jedes Mikroelement fließenden Stroms
durch das Momentenverfahren. Das Verteilte-Konstante-Leitung-
Näherungsverfahren kann verwendet werden, um Ströme zu berech
nen, die durch einen Teil der elektrischen Schaltungsvorrichtung
fließen, für den das Verfahren verwendet werden kann.
Eine Analyseinformation-Ausgabeeinheit 13 zeigt die Stärke
eines durch die Berechnungseinheit für eine elektromagnetische
Feldstärke 12 berechneten elektromagnetischen Feldes in einer
festgelegten Form graphisch an. In der Erfindung werden nicht
nur die elektromagnetische Feldstärke, sondern auch die in der
elektrischen Schaltungsvorrichtung fließenden und durch die
Berechnungseinheit 12 berechneten Ströme angezeigt.
Die Analyseinformation-Ausgabeeinheit 13 enthält eine
Gitterfestlegungseinheit 14, die eine Fläche eines Modells der
elektrischen Schaltungsvorrichtung mit einem Gitter aus Linien
mit einem bestimmten oder vorbestimmten Linienabstand aufteilt,
eine Stromberechnungseinheit 15, die einen Strom an einem Git
terschnittpunkt oder einem Punkt innerhalb des durch Gitter
linien aufgeteilten Raumes auf der Grundlage von durch ein
Element in der elektrischen Schaltungsvorrichtung fließenden
Strömen berechnet, die durch das Momentenverfahren berechnet
worden sind, und eine Stromanzeigeeinheit 16, die die durch die
Stromberechnungseinheit 15 berechneten Ströme auf einer Anzeige
24 anzeigt.
Die Stromanzeigeeinheit 16 enthält eine Anzeigeeinheit für
ein Stromverteilungsdiagramm 17, das eine Vektorzerlegung der
durch die Stromberechnungseinheit 15 berechneten Ströme auf
einem orthogonalen Koordinatensystem ausführt und die Ergeb
nisse auf einem Verteilungsdiagramm mit entfernter verdeckter
oder verborgener Oberfläche (englisch: hidden surface removed)
dreidimensional oder axonometrisch anzeigt. Das durch die
Anzeigeeinheit 24 angezeigte Stromverteilungsdiagramm ist eine
dreidimensionale graphische Darstellung auf dem orthogonalen
XYZ-Koordinatensystem, worin eine Fläche eines Modells, das
eine zu analysierende elektrische Schaltungsvorrichtung reprä
sentiert, auf der XY-Ebene angezeigt ist und Ströme als Z-Achsen
komponenten angezeigt sind.
Die Stromanzeigeeinheit 16 enthält ferner eine Anzeigeein
heit für ein Stromvektordiagramm 18, die jeden der durch die
Stromberechnungseinheit 15 berechneten Ströme auf der entspre
chenden Fläche des angezeigten Modells in der Form eines Pfeils
auf solch eine Weise anzeigt, daß dessen Richtung die Strom
richtung repräsentiert und dessen Länge den Strombetrag reprä
sentiert. Die durch die Anzeigeeinheit für ein Stromvektor
diagramm 18 erhaltenen-Stromvektordiagramme repräsentieren den
Betrag und die Richtung der Ströme an allen Gitterschnittpunk
ten an den entsprechenden Punkten in der Fläche des Modells.
Die Gitterfestlegungseinheit 14 umgibt eine Fläche des
Modells mit einem in der gleichen Ebene liegenden rechtwink
ligen Bereich und teilt den rechtwinkligen Bereich mit den
Linien eines Gitters auf, wodurch der rechtwinklige Bereich als
ein Satz von durch die Linien des Gitters aufgeteilten Teil
bereichen ausgedrückt wird.
Die Gitterfestlegungseinheit 14 teilt eine Fläche, die das
Modell repräsentiert und mindestens ein Element eines drei
eckigen Elements und eines viereckigen Elements aufweist, durch
die Linien des Gitters in eine Vielzahl von Teilbereichen auf.
Die Stromberechnungseinheit 15 berechnet einen jedem der Be
eiche entsprechenden Strom unter Verwendung von Strömen, die
für jede Seite von mindestens einem der dreieckigen und quadra
tischen Elemente auf der Grundlage des Momentenverfahrens be
rechnet wurden.
Das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feldstärke
10 der Erfindung enthält ferner eine Flächenauswahleinheit 20,
die eine einen Punkt oder ein Element des Modells der elek
trischen Schaltungsvorrichtung bestimmende Eingabe empfängt und
eine Fläche, auf der der bestimmte Punkt oder das bestimmte
Element liegt, als eine Objektebene für eine Stromanzeige durch
die Stromanzeigeeinheit 16 auswählt.
Die Stromanzeigeeinheit 16 enthält ferner eine Anzeige
einheit für eine graphische XY-Darstellung des Stroms 19, die
einen durch die Stromberechnungseinheit 15 berechneten Strom in
einen Realteil und einen Imaginärteil teilt und den geteilten
Strom anzeigt. Die Anzeigeeinheit für eine graphische XY-Dar
stellung des Stroms 19 zeigt auch einen durch die Stromberech
nungseinheit 15 berechneten Strom in Form eines Absolutwertes
und einer Phase an.
Das Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feldstärke
10 enthält ferner eine Modelldiagramm-Anzeigeeinheit 21, die
ein Diagramm des Modells der elektrischen Schaltungsvorrichtung
anzeigt und die Objektfläche für die Stromanzeige durch die
Stromanzeigeeinheit 16 auf der Fläche des Modells angibt.
Die Anzeigeeinheit für ein Stromvektordiagramm 18 kann
einen Strom in einer Vielzahl von Skalen durch Ändern des An
zeigemodus der Pfeile gemäß dem Betrag des Stroms anzeigen.
Die Anzeigeeinheit für eine graphische XY-Darstellung des
Stroms 19 kann durch die Stromberechnungseinheit 15 berechnete
Ströme in der Form einer graphischen XY-Darstellung anzeigen,
in der die X-Achse die Position von als Kandidaten für die
Stromanzeige bestimmten Punkten repräsentiert und die Y-Achse
den Betrag der Ströme repräsentiert.
Die Punkte, die die Anzeigeeinheit für eine graphische XY-Dar
stellung des Stroms 19 anzeigt, können bestimmt werden,
indem der Anfangspunkt oder -wert und der Endpunkt oder -wert
der Punkte angegeben werden.
Die Stromberechnungseinheit 15 kann auch die Stromvertei
lung in einem Drahtelement in der elektrischen Schaltungs
vorrichtung berechnen. Die Anzeigeeinheit für eine graphische
XY-Darstellung des Stroms 19 in der Stromanzeigeeinheit 16 kann
auch eine graphische XY-Darstellung anzeigen, in der die X-Achse
die Position von Punkten auf dem Drahtelement repräsen
tiert und die Y-Achse den Betrag von Strömen an diesen Punkten
repräsentiert.
Fig. 1B ist ein Flußdiagramm, das die Grundprozedur gemäß
einem Berechnungsverfahren für eine elektromagnetische Feld
stärke der Erfindung veranschaulicht.
Wie in dieser Figur dargestellt ist, enthält das Berech
nungsverfahren für eine elektromagnetische Feldstärke der
Erfindung einen Schritt S1 eines Berechnens von Strömen, die
durch Elemente eines Modells fließen, das eine elektrische
Schaltungsvorrichtung repräsentiert, einen Schritt S2 eines
Aufteilens einer Fläche des Modells mit ein Gitter bildenden
Linien, die einen vorbestimmten Abstand zwischen benachbarten
Linien aufweisen, einen Schritt S3 eines Berechnens von Strömen
an Gitterschnittpunkten oder an Punkten innerhalb der aufge
teilten Bereiche gemäß den in Schritt S1 berechneten Strömen
und einen Schritt S4 eines Anzeigens der in Schritt S3 berech
neten Ströme.
Der Schritt S4 kann einen Schritt eines Ausführens einer
Vektorzerlegung der berechneten Ströme auf dem orthogonalen
Koordinatensystem und einen Schritt eines Anzeigens der Ströme,
die der Vektorzerlegung unterzogen wurden, als ein dreidimen
sionales Stromverteilungsdiagramm unter Verwendung einer An
zeige mit entfernter verborgener Oberfläche enthalten.
In Schritt S4 werden die berechneten Ströme auf der ent
sprechenden Fläche des Modells auf dem angezeigten Diagramm in
Form von Pfeilen angezeigt, wobei ihre Richtung die Stromrich
tung angibt und ihre Länge den Strombetrag angibt.
Das Verfahren der Erfindung kann einen Schritt eines Umge
bens der Fläche des Modells mit einem in der gleichen Ebene
liegenden rechtwinkligen Bereich und einen Schritt eines Auf
teilens des Bereichs in Teilbereiche durch ein Gitter bildende
Linien und Darstellen des Bereichs als einen Satz von Teil
bereichen enthalten, die jeweils von den Linien umgeben sind.
Das Verfahren der Erfindung kann ferner einen Schritt eines
Aufteilens einer Fläche des Modells, das ein dreieckiges Ele
ment oder ein viereckiges Element enthält, in eine Vielzahl von
Bereichen mit den ein Gitter bildenden Linien und einen Schritt
eines Berechnens von Strömen enthalten, die jeweils der Viel
zahl von Bereichen entsprechen, wobei Ströme verwendet werden,
die jeweils für eine jeweilige Seite der Seiten des dreieckigen
oder viereckigen Elements durch das Momentenverfahren berechnet
wurden.
Das Verfahren der Erfindung kann auch einen Schritt eines
Empfangens einer einen Punkt oder ein Element des Modells an
zeigenden Eingabe und einen Schritt eines Festlegens einer
Fläche, auf der der bestimmte Punkt oder das bestimmte Element
liegt, als eine Fläche für eine Stromanzeige enthalten. Das
Verfahren kann ferner einen Schritt eines Anzeigens jedes
Stroms in Form von dessen Realteil und Imaginärteil oder einen
Schritt enthalten, um jeden Strom in Form von dessen Absolut
wert und Phase anzuzeigen.
Das Verfahren der Erfindung kann ebenfalls einen Schritt
eines Anzeigens eines Diagramms des Modells der elektrischen
Schaltungsvorrichtung und einen Schritt eines Angebens einer
Fläche eines Objekts für eine Stromanzeige des angezeigten
Modells einschließen. In der Erfindung können die Ströme in
einer Vielzahl von Skalen angezeigt werden, indem der Anzeige
modus der Pfeile gemäß dem Betrag der angezeigten Ströme geän
dert wird.
Das Verfahren der Erfindung kann ferner einen Schritt eines
Anzeigens der berechneten Ströme in der Form einer graphischen
XY-Darstellung enthalten, in der die X-Achse die Positionen von
mehreren, als Stromanzeigepunkte bestimmten Punkten repräsen
tiert und die Y-Achse den Betrag von Strömen an den Punkten
repräsentiert. Die Vielzahl von Punkten kann bestimmt werden,
indem der Startpunkt oder -wert und der Endpunkt oder -wert der
Punkte angegeben wird.
Das Verfahren der Erfindung kann auch einen Schritt eines
Berechnens der Stromverteilung in einem Drahtelement in der
elektrischen Schaltungsvorrichtung enthalten und kann ferner
einen Schritt eines Anzeigens einer graphischen XY-Darstellung
enthalten, in der die X-Achse die Positionen mehrerer Punkte in
dem Drahtelement repräsentiert und die Y-Achse den Betrag von
Strömen an den Punkten des Drahtelements repräsentiert.
Das Berechnungsverfahren für eine elektromagnetische Feld
stärke und die Funktionen des Berechnungsgerätes für eine elek
tromagnetische Feldstärke der Erfindung können durch ein Compu
terprogramm ausgeführt werden. Ein Speichermedium der Erfin
dung, welches ein Medium ist, das das Computerprogramm spei
chert, kann durch eine optische Speicherplatte, eine Magnet
platte, eine magneto-optische Speicherplatte, einen ROM oder
einen RAM implementiert sein.
Die Fig. 2A und 2B sind Diagramme zur Verwendung bei der
Erläuterung eines Gitterfestlegungsprozesses in der Erfindung.
Beim Berechnen von Strömen für eine elektrische Schaltungs
vorrichtung, welche ein Analyseobjekt ist, durch das Momenten
verfahren wird das Objekt in Stücke oder Mikroelemente geteilt,
und die gegenseitige Impedanz zwischen jedem Stück (Element)
wird berechnet. Durch Lösen simultaner Gleichungen für die
gegenseitigen Impedanzen werden durch die jeweiligen Elemente
fließende Ströme berechnet.
E1 bis E9 in Fig. 2A repräsentieren Elemente auf einer
Fläche einer elektrischen Schaltungsvorrichtung, die jeweils
als eine Einheit für eine Berechnung durch das Momentenverfah
ren verwendet werden. Eine Stromberechnung wird für jede Seite
der Elemente E1 bis E9 ausgeführt. Wenn die Elemente zu groß
oder in der Größe nicht einheitlich sind, ist es für die Benut
zer schwierig, die angezeigten berechneten Ströme zu analysie
ren.
Unter Verwendung der Gitterfestlegungseinheit 14 wird ein
Gitter aus Linien mit bestimmtem oder vorbestimmtem Abstand auf
der Fläche der elektrischen Schaltungsvorrichtung von Fig. 2A
festgelegt, wie in Fig. 2B dargestellt ist. Auf der Grundlage
von durch die Seiten der jeweiligen Elemente E1 bis E9 flie
ßenden Strömen, die durch die Berechnungseinheit für eine elek
tromagnetische Feldstärke 12 unter Verwendung des Momentenver
fahrens berechnet worden sind, berechnet die Stromberechnungs
einheit 15 Ströme an Gitterschnittpunkten P1 bis P11. Danach
wandelt die Stromanzeigeeinheit 16 die berechneten Ströme in
ein erkennbares Format um und zeigt sie dann auf der Anzeige
einheit 24 an.
Dies erlaubt, daß die durch verschiedene Teile der Schal
tungsvorrichtung fließenden Ströme auf der gleichen Skala
sichtbar gemacht werden, was das Verständnis von Strömen er
leichtert, die einen Einfluß auf die Stärke eines elektromagne
tischen Feldes haben. Es wird somit möglich, eine Information
zu erhalten, die zum Messen von von der Schaltungsvorrichtung
emittierten elektromagnetischen Wellen wichtig ist.
Fig. 3 stellt ein Anzeigebeispiel eines Stromverteilungs
diagramms gemäß der Erfindung dar.
Die durch die Stromberechnungseinheit 15 berechneten Ströme
sind auf einem orthogonalen Koordinatensystem in Vektoren umge
wandelt. Der resultierende Betrag der Ströme in der X-Richtung
oder Y-Richtung wird als ein dreidimensionales oder axonome
trisches Stromverteilungsdiagramm angezeigt, wie in Fig. 3
dargestellt ist. Die Wirkung der Ströme auf die elektromagne
tische Feldstärke in einer Richtung einer Stromvektorkomponente
kann somit leicht verstanden werden.
Fig. 4A zeigt ein Anzeigebeispiel eines Stromvektordia
gramms gemäß der Erfindung, und Fig. 4B ist eine vergrößerte
Ansicht eines Teils A in Fig. 4A. Fig. 4A zeigt die Strom
vektoren auf der vorderen Fläche. In den Fig. 4A und 4B re
präsentieren fettgedruckte durchgehende Linien die Form eines
Modells der elektrischen Schaltungsvorrichtung, repräsentieren
feine durchgezogene Linien Elemente, die gemäß dem Momenten
verfahren eingeteilt sind, und repräsentieren gepunktete Linien
das durch die Gitterfestlegungseinheit 14 festgelegte Gitter.
Wie in den Fig. 4A und 4B dargestellt ist, werden die
durch die Stromberechnungseinheit 15 berechneten Ströme auf dem
Modelldiagramm vektoriell angezeigt, so daß die Länge und Rich
tung jedes Pfeils den Betrag bzw. die Flußrichtung des ent
sprechenden Stroms repräsentieren. Daher wird die Verteilung
von Strömen auf der Schaltungsvorrichtung in einer leicht ver
ständlichen Form angezeigt, was eine wichtige Information zum
Messen der von der Schaltungsvorrichtung emittierten elektro
magnetischen Wellen liefern wird.
Selbst wenn die Fläche des Modells der elektrischen Schal
tungsvorrichtung, die für eine Stromanzeige ausgewählt wurde,
von einer irregulären Form ist, werden Ströme gleichmäßig ange
zeigt, weil die Fläche mit einem rechtwinkligen Bereich umgeben
ist, und der Bereich durch Gitterlinien, wie in Fig. 2B darge
stellt ist, in Teilbereiche aufgeteilt ist.
Selbst wenn die Fläche für eine Stromanzeige beispielsweise
dreieckig ist, werden Ströme ebenfalls gleichmäßig angezeigt,
weil die Ströme gemäß den durch ein Gitter bildende Linien auf
geteilten Teilbereichen angezeigt werden.
Die Fig. 5A und 5B zeigen ein Anzeigebeispiel eines
Modells einer elektrischen Schaltungsvorrichtung gemäß der
Erfindung.
Wenn beispielsweise Ströme analysiert werden, die durch ein
Gehäuse einer elektrischen Schaltungsvorrichtung mit einer
Öffnung in dessen Vorderfläche, wie in Fig. 5A dargestellt
ist, fließen, wird ein in Fig. 5B dargestelltes Modell der
elektrischen Schaltungsvorrichtung angezeigt, und ein Punkt
oder ein Element wird durch z. B. einen Mauszeiger C bestimmt,
um die Fläche für eine Stromanzeige auszuwählen. Alternativ
kann die Nummer eines anzuzeigenden Stücks auf einer Fläche
angegeben werden, um die Fläche auszuwählen. Selbst wenn die
Flächen der elektrischen Schaltungsvorrichtung kompliziert
sind, können daher Flächenströme, die analysiert werden sollen,
leicht ausgewählt und angezeigt werden.
Die durch die Stromberechnungseinheit 15 berechneten Ströme
können als Real- und Imaginärkomponenten oder ihr Betrag in
Absolutwerten und ihre Phase angezeigt werden.
Ferner kann die Modelldiagramm-Anzeigeeinheit 21 die durch
die Anzeigeeinheit für ein Stromverteilungsdiagramm 17 ange
zeigte Fläche auf den Flächen des Modells in dem dreidimen
sionalen Modelldiagramm angeben. In dem Modelldiagramm, wie es
in Fig. 5B dargestellt ist, wird die relevante Fläche in einer
bestimmten Farbe oder mit einer höheren Intensität angezeigt.
Fig. 6 zeigt ein Beispiel einer Anzeige von Pfeilen durch
eine Farbe gemäß der Erfindung.
Falls in solch einer Anzeige eines Stromvektordiagramms,
wie es in den Fig. 4A und 4B dargestellt ist, Pfeile derart
angezeigt werden, daß ihre Länge ihrem Strombetrag proportional
ist, wird dann ein sehr hoher Strom einen zu langen Pfeil zur
Folge haben, und ein sehr geringer Strom wird einen zu kurzen
Pfeil zur Folge haben. In solch einem Fall wird es schwierig,
die Anzeige des Stromvektordiagramms zu verstehen.
Zum Beispiel werden, wie in Fig. 6 dargestellt ist, wenn
Stromwerte das 100fache oder mehr bezüglich eines Standard
wertes sind, die Pfeile (Vektoren) in Rot angezeigt. Für Strom
werte von mehr als dem 10fachen und weniger als dem 100fachen
werden die Pfeile in Orange angezeigt. Für Stromwerte vom 1/10- bis
10fachen werden die Pfeile in Gelb angezeigt. Für Strom
werte von weniger als dem 1/10fachen und mehr als dem 1/100-
fachen werden die Pfeile in Grün angezeigt. Für Stromwerte vom
1/100fachen oder weniger werden die Pfeile in Blau angezeigt.
Weil die Pfeile auf diese Weise durch eine Farbe angezeigt
werden, kann das Stromvektordiagramm auf solch eine Art und
Weise angezeigt werden, um eine gleichzeitige Betrachtung von
Vektoren von geringen Strömen bis hohen Strömen zu erleichtern.
Als eine Alternative können die Pfeile derart angezeigt werden,
daß ihre Dicke gemäß dem Strombetrag variiert.
Fig. 7 zeigt ein Beispiel einer graphischen XY-Darstellung
des Stroms gemäß der Erfindung.
Wie in Fig. 7 dargestellt ist, können die Real- und Imagi
närteile von Strömen gleichzeitig in der Form einer graphischen
XY-Darstellung angezeigt werden. Dies erlaubt, daß Änderungen
im Strom auf einer bestimmten Linie ohne weiteres verstanden
werden, was eine nützliche Information liefert, um Maßnahmen
gegen elektromagnetische Wellen zu ergreifen. Die Stromwerte
können in Form ihres Absolutwertes oder ihrer Phase angezeigt
werden.
Beim Anzeigen einer graphischen XY-Darstellung eines
Stroms, wie sie in Fig. 7 dargestellt ist, kann der Bereich
für eine Anzeige bestimmt werden, indem der Anfangswert und der
Endwert von Schnittpunkten des Gitters angegeben werden, indem
die Nummern dieser beiden Punkte eingegeben werden oder indem
die beiden Punkte auf dem Modelldiagramm mit einer Maus ausge
wählt werden, was eine schnelle und leichte Eingabe gestattet.
Gemäß der Erfindung wird, wenn ein Gleichtaktstrom in einem
Kabel angezeigt wird, die graphische XY-Darstellung des Stroms
verwendet, wie sie in Fig. 7 dargestellt ist. Ob das Kabel
einen Einfluß auf die Erzeugung elektromagnetischer Wellen hat
oder nicht, kann gemäß der graphischen XY-Darstellung des
Stroms einfach bestimmt werden.
Fig. 8 ist ein Flußdiagramm für die Berechnung einer elek
tromagnetischen Feldstärke gemäß der Erfindung.
Zuerst werden in Schritt S10 Daten 22 über eine elektrische
Schaltungsvorrichtung, die ein Analyseobjekt ist, in das Be
rechnungsgerät für eine elektromagnetische Feldstärke einge
geben. Die Daten werden durch CAD oder dergleichen erzeugt.
Teile, für die das Momentenverfahren verwendet werden soll,
sind in Drähte, Oberflächenstücke oder Elemente eingeteilt, und
die für eine Berechnung von Strömen notwendigen Daten sind als
ein Strukturfeld vorgegeben.
Anschließend wird die folgende Verarbeitung für eingetra
gene Frequenzen wiederholt. In Schritt S11 werden Frequenzen,
die schon verarbeitet worden sind, zusammengezählt, um zu ent
scheiden, ob die Verarbeitung für alle eingetragenen Frequenzen
beendet worden ist oder nicht. Falls die Entscheidung lautet,
daß die Verarbeitung beendet worden ist, geht dann die Prozedur
zu Schritt S19. Falls noch nicht verarbeitete Frequenzen übrig
sind, wird eine als nächste zu verarbeitende Frequenz aus den
nicht verarbeiteten Frequenzen ausgewählt, und dann wird die
Wellenlänge der ausgewählten Frequenz in einem nachfolgenden
Schritt S12 berechnet.
Um gegenseitige Impedanzen Zÿ zu berechnen, die in den
simultanen Gleichungen verwendet werden, die mit dem Momenten
verfahren verbunden sind, werden als nächstes Kombinationen
eines Elements i (i = 1 - m) und eines Elements j (j = 1 - m)
für m Metallelemente der elektrischen Schaltungsvorrichtung in
Schritt S13 festgelegt. Im folgenden Schritt S14 wird die
gegenseitige Impedanz Zÿ zwischen kombinierten Elementen be
rechnet. Die Schritte S13 und S14 werden wiederholt, bis die
Berechnung für alle Kombinationen beendet ist. Wenn in Schritt
S15 bestätigt wird, daß die gegenseitige Impedanz für alle
Kombinationen von Elementen berechnet worden ist, geht die
Prozedur als nächstes zu Schritt S16.
In Schritt S16 werden unter Verwendung der berechneten
gegenseitigen Impedanzen Zÿ und Wellenquellenspannungen Vi,
die als Eingabedaten gegeben sind, die simultanen Gleichungen
gemäß dem Momentenverfahren, die durch die Metallelemente flie
ßende Ströme Ii als Unbekannte einschließen, wie folgt abgelei
tet:
[Zÿ] [Ii] = [Vi].
Diese Gleichung wird für die Ströme Ii gelöst. Die so erhal
tenen Ströme Ii werden in einer Stromdatei 40 gespeichert.
In einem nachfolgenden Schritt S17 werden Beobachtungs
punkte, für die der Prozeß beendet worden ist, gezählt, um zu
entscheiden, ob alle eingetragenen Beobachtungspunkte verarbei
tet worden sind oder nicht. Falls die Entscheidung angibt, daß
nicht alle Beobachtungspunkte verarbeitet worden sind, geht die
Prozedur dann zu Schritt S18 weiter, in dem die Stärke eines
elektromagnetischen Feldes an einem Beobachtungspunkt, das
durch die berechneten Ströme Ii erzeugt wird, gemäß einem vor
bestimmten Ausdruck für eine Berechnung berechnet wird. Das
Ergebnis dieser Berechnung wird in einer Datei für ein elek
trisches Feld/magnetisches Feld 41 gespeichert, und die Proze
dur kehrt dann zu Schritt S17 zurück. Auf diese Weise werden
die elektrischen Felder und magnetischen Felder für alle Beob
achtungspunkte berechnet. Bei Abschluß der Verarbeitung für
alle Beobachtungspunkte kehrt die Prozedur zu Schritt S11
zurück, und die gleichen Prozesse werden für die nächste Fre
quenz wiederholt.
Die Berechnungen der gegenseitigen Impedanzen Zÿ, die Be
rechnungen von Strömen in Schritt S16 und die Berechnungen
elektrischer Felder und magnetischer Felder in Schritt S18
können durch Verwenden üblicherweise bekannter Verfahren aus
geführt werden. Folglich werden hierin deren ausführliche Er
läuterungen weggelassen.
Diese Erfindung kann nicht nur für den Fall verwendet
werden, in dem das Momentenverfahren für eine ganze elektrische
Schaltungsvorrichtung verwendet wird, sondern auch für den
Fall, in dem das Momentenverfahren nur für einen Teil der elek
trischen Schaltungsvorrichtung verwendet wird. Außerdem kann
das Verteilte-Konstante-Leitung-Näherungsverfahren für einen
Teil verwendet werden, der durch eine eindimensionale Struktur
angenähert werden kann, um Ströme für den Teil zu berechnen.
Falls die Entscheidung in Schritt S11 angibt, daß die Be
rechnungen für alle Frequenzen ausgeführt worden sind, wird
kann in Schritt S19 entschieden, ob eine Stromanzeigeanforde
rung vorliegt oder nicht. Wenn solch eine Anforderung nicht
vorliegt, wird eine andere angeforderte Verarbeitung ausge
führt. Die andere Verarbeitung schließt einen Prozeß eines
graphischen Anzeigens der Ergebnisse von Berechnungen, die in
der Datei für ein elektrisches Feld und ein magnetisches Feld
41 gespeichert sind, und dergleichen ein.
Wenn eine Stromanzeigeanforderung vorliegt, geht die Proze
dur zu Schritt S20, in dem auf die Stromdatei 40 Bezug genommen
wird, die Stromwerte speichert, von denen jeder für ein jewei
liges Element der Metallelemente berechnet wurde, und die
Stromwerte durch die Stromanzeigeeinheit 16 angezeigt werden.
Danach wird in Schritt S21 entschieden, ob ein Abschluß ange
fordert worden ist. Falls der Abschluß angefordert worden ist,
kommt dann die Prozedur zu einem Ende. Falls nicht, kehrt die
Prozedur zu Schritt S19 zurück.
Fig. 9 ist ein Flußdiagramm zur Verwendung bei einer
Erläuterung der Verarbeitung durch die Stromanzeigeeinheit 16.
In Schritt S20 von Fig. 8 wird die in Fig. 9 dargestellte
Verarbeitung durch die Stromanzeigeeinheit 16 ausgeführt.
Zuerst werden in Schritt S30 die Stromwerte der jeweiligen
Metallelemente von der Stromdatei 40 eingegeben, und dann
werden Ströme an Schnittpunkten des Gitters oder an Punkten
innerhalb der Maschen des Gitters berechnet. In einem nachfol
genden Schritt S31 wird durch den Benutzer einer der Strom
anzeigemodi gewählt.
Falls eine Anzeige eines Stromvektordiagramm angefordert
wird, wird dann eine anzuzeigende Skala in Schritt S32 aus
gewählt, und ein Anzeigeelement wird unter einem Absolutwert,
einem Realteil und einem Imaginärteil in Schritt S34 ausge
wählt, wodurch solch ein Stromvektordiagramm angezeigt wird,
wie in Fig. 4A dargestellt ist.
Falls in Schritt S31 ein Stromverteilungsdiagramm für eine
Anzeige ausgewählt wird, wird in Schritt S33 eine Skala für
eine Anzeige bestimmt, wird ein Anzeigeelement aus den drei
oben beschriebenen Elementen in Schritt S34 ausgewählt, und in
Schritt S35 wird eine Fläche des Modells bestimmt, so daß ein
Stromverteilungsdiagramm angezeigt wird, wie in Fig. 13 darge
stellt ist.
Falls eine Anzeige einer graphischen XY-Darstellung eines
Stroms angefordert wird, wird eine anzuzeigende Skala in
Schritt S36 ausgewählt. Im folgenden Schritt S37 wird ein Paar
von Anzeigeelementen aus dem Absolutwert und der Phase und den
Real- und Imaginärteilen ausgewählt. In einem nachfolgenden
Schritt S38 wird eine Fläche oder ein Draht, die angezeigt
werden sollen, ausgewählt. Folglich wird eine graphische XY-
Darstellung des Stroms, wie z. B. in Fig. 7 dargestellt ist,
angezeigt.
Fig. 10 zeigt ein Beispiel eines Formats eines Parameter
eingabeschirms für die Stromanzeige.
Wenn eine Anzeige von durch eine elektrische Schaltungsvor
richtung fließenden Strömen angefordert wird, wird ein Para
metereingabeschirm für die Stromanzeige angezeigt, wie z. B. in
Fig. 10 dargestellt ist. In einem Frequenz-Eingabebereich 50
auf dem Schirm kann eine für Berechnungen zu verwendende Fre
quenz durch die Verwendung einer Tastatur oder Maus ausgewählt
werden. In einem Zeichnungstyp-Eingabebereich 51 fordert ein
Auswählen von "Vektor" eine Anzeige eines Stromvektordiagramms
an. Ein Auswählen von Verteilung-Ebene" fordert eine Anzeige
eines Stromverteilungsdiagramms an. Ein Auswählen von "Vertei
lung-XY" fordert eine Anzeige einer graphischen XY-Darstellung
des Stroms an.
Ein Auswählen eines Anwendungsknopfes 52 erlaubt, daß eine
Stromanzeige beruhend auf den Eingabeparametern ausgeführt
wird. Ein Auswählen eines Endknopfes 53 beendet die Verarbei
tung ohne Ausführen einer Stromanzeige.
Fig. 11 zeigt ein Beispiel eines Anzeigeschirms eines
Stromvektordiagramms gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
Wenn in Fig. 10 in dem Zeichnungstyp-Eingabebereich 51
"Vektor" ausgewählt wird und der Anwendungsknopf 52 ausgewählt
wird, wird ein Stromvektordiagramm angezeigt, wie beispiels
weise in Fig. 11 dargestellt ist. In einem Modusbestimmungs
bereich 60 auf diesem Schirm kann eine Auswahl unter "Absolut",
"Real" und "Imaginär" getroffen werden. Wenn "Absolut" ausge
wählt wird, werden Stromwerte als Absolutwerte angezeigt. Wenn
"Real" ausgewählt wird, werden Ströme in Form von Real-Kompo
nenten von Strömen angezeigt, die durch komplexe Zahlen be
rechnet wurden. Und wenn "Imaginär" ausgewählt wird, werden
Ströme in Form der Imaginär-Komponenten von Strömen angezeigt.
In einem Skala-Eingabebereich 61 kann die maximale Skala
der Stromwerte eingestellt werden. Wenn ein Knopf in dem Skala-
Eingabebereich 61 mit z. B. dem rechten Knopf einer Maus aus
gewählt wird, wird ein Skalenmenü angezeigt.
Ein Auswählen eines Anwendungsknopfes 62 ermöglicht, daß
Ströme auf der Grundlage der neu eingestellten Parameter ange
zeigt werden. Ein Auswählen eines Zoomknopfes 63 ermöglicht,
daß die Stromanzeige vergrößert wird. Wenn ein Bereich mit der
Maus gezogen wird, nachdem der Knopf ausgewählt ist, wird
dieser Bereich vergrößert angezeigt. Ein Auswählen eines Rück
stellknopfes 64 ermöglicht, daß der Schirm zurückgestellt wird.
Fig. 12 zeigt ein Beispiel eines Anzeigeschirms eines
Stromverteilungsdiagramms gemäß der Ausführungsform der Erfin
dung.
Wenn in Fig. 10 "Verteilung-Ebene" in dem Zeichnungstyp-
Eingabebereich 51 ausgewählt wird und der Anwendungsknopf 52
ausgewählt wird, wird ein Stromverteilungsdiagramm angezeigt,
wie z. B. in Fig. 12 dargestellt ist. In einem Modusbestim
mungsbereich 60 auf diesem Schirm kann eine Auswahl zwischen
"Absolut", "Real" und "Imaginär" vorgenommen werden. Dies
liefert eine auf einem Absolutwert basierende Stromanzeige,
eine auf einem Realteil basierende Stromanzeige oder eine auf
einem Imaginärteil basierende Stromanzeige. In einem Stück
nummer-Eingabebereich 71 wird eine Stücknummer auf einer Fläche
des Modells bestimmt. Durch Angeben der Stücknummer wird die
Fläche, auf der das Element mit der Stücknummer liegt, als eine
Anzeigeebene für das Stromverteilungsdiagramm ausgewählt.
Ein Auswählen von einem der Richtung-Eingäbebereiche 72
erlaubt eine Auswahl zwischen einer Anzeige der Verteilung von
vektoriell zerlegten Stromkomponenten in der X-Achsenrichtung
und eine Anzeige der Verteilung von vektoriell zerlegten Strom
komponenten in der Y-Achsenrichtung.
Eine Auswahl von einem der Drehbestimmungsbereiche 73
erlaubt die Drehung eines Stromverteilungsdiagramms in einem
Graphikbereich. Die Drehung wird in Einheiten von 90° ausge
führt. Wenn eine der Stellungen "Vorn", "Links", "Rechts" und
"Hinten" ausgewählt wird, wird das Stromverteilungsdiagramm
nach vorn, links, rechts bzw. hinten gedreht.
Ein Skala-Eingabebereich 74 ermöglicht, daß eine Skala
eines Stromverteilungsdiagramms ausgewählt wird. Ein Auswählen
eines Anwendungsknopfes 75 liefert eine auf den neu einge
stellten Parametern beruhende Stromanzeige.
Ein Auswählen eines Modellknopfes 76 ermöglicht, daß ein
Modelldiagramm angezeigt wird, um sicherzustellen, welcher
Fläche einer elektrischen Vorrichtung die Ebene des in dem Gra
phikbereich angezeigten Stromverteilungsdiagramms entspricht.
Fig. 13 zeigt ein Beispiel eines Modelldiagramms, das durch
Auswählen des Modellknopfes 76 auf dem Schirm angezeigt wird.
In dem Modelldiagramm wird die Fläche in dem Stromverteilungs
diagramm in einer bestimmten Farbe angezeigt. Die Bezugslinie
ist als eine fettgedruckte Linie angezeigt, um als das Krite
rium verwendet zu werden.
Die Fig. 14A und 14B zeigen jeweils ein Beispiel eines
Anzeigeschirms für eine graphische XY-Darstellung des Stroms in
einer Ausführungsform der Erfindung.
Wenn in dem Zeichnungstyp-Eingabebereich 51 in Fig. 10
"Verteilung-XY" ausgewählt ist und der Anwendungsknopf 52 aus
gewählt ist, wird eine graphische XY-Darstellung des Stroms
angezeigt, wie in Fig. 14A oder 14B dargestellt ist. =n einem
Modusbestimmungsbereich 80 in diesem Anzeigeschirm werden
Knöpfe für "Real/Imaginär" und "Absolut/Phase" ausgewählt, wo
durch, wenn auf einen von diesen geklickt wird, entweder eine
graphische Darstellung, wie sie in Fig. 14A gezeigt ist, in
der Real- und Imaginärteile von Strömen gleichzeitig angezeigt
werden, oder eine graphische Darstellung angezeigt wird, wie
die in Fig. 14B dargestellt ist, in der Absolutwerte und eine
Phase von Strömen gleichzeitig angegeben werden.
In Richtung-Eingabebereich 81 ermöglicht, daß Ströme in
der X-Achsenrichtung oder in der Y-Achsenrichtung selektiv
angezeigt werden. In einem Skala-Eingäbebereich 82 wird eine
Skala der Stromwerte, die angezeigt werden sollen, ausgewählt.
Ein Drahtnummer-Eingabebereich 83 ermöglicht, daß die Num
mer eines ausgewählten Drahtelements für die Anzeige bestimmt
wird. Wenn die Nummern fortlaufend sind, kann die Eingabe in
effizienter Weise durch die Verwendung eines Formats wie
"Anfangsnummer-Endnummer" ausgeführt werden. In dem Fall einer
Anzeige von Strömen, die auf Flächen, nicht durch Drähte, flie
ßen, wird ein Bereich von Stücknummern von einem Stücknummer-
Eingabebereich 84 eingegeben. Ein Auswählen eines Anwendungs
knopfes 85 erlaubt, daß eine Stromanzeige beruhend auf den neu
eingestellten Parametern ausgeführt wird.
Nun wird auf die Fig. 15A, 15B, 16A bis 16C und 17A bis
17C verwiesen, um ein Verfahren zum Berechnen eines Stroms an
jedem Schnittpunkt eines durch die Gitterfestlegungseinheit 14
festgelegten Gitters zu beschreiben, wobei entlang den Seiten
von Elementen (Stücken) fließende Ströme verwendet werden, die
durch das Momentenverfahren berechnet wurden.
Zuerst wird ein Fall beschrieben, in dem die Stücke recht
winklige Elemente sind. In Fig. 15A bezeichnet M Stückgrenzen
und stellt eine Seite jedes Elements gemäß dem Momentenverfah
ren dar. In dem Momentenverfahren werden bekanntlich Stromwerte
I1 bis I7 von Strömen berechnet, die entlang den Seiten der
Elemente fließen. Die Stücke sind in bezug auf Größe und Form
nicht einheitlich. Gemäß der Erfindung wird daher ein Gitter G
aus Linien festgelegt, wie in Fig. 15B dargestellt ist, wobei
der Linienabstand vorher bestimmt oder durch den Benutzer ange
geben wird, und ein Stromwert wird für jeden Punkt in einem
Element berechnet, das durch das Gitter geteilt ist. In der
vorliegenden Erfindung wird vorgeschlagen, daß ein Stromwert
für jeden Gitterschnittpunkt P gesucht wird. Das gleiche Ver
fahren kann auch verwendet werden, um einen Strom am Mittel
punkt zwischen den Elementen, nicht am Gitterschnittpunkt P, zu
berechnen. Der Stromwert am Gitterschnittpunkt P repräsentiert
Stromwerte innerhalb eines Bereichs, der durch schräge Linien
in Fig. 15B angegeben ist.
Der Strom am Gitterschnittpunkt P wird in Form von verti
kalen und horizontalen Komponenten (d. h. Komponenten in den X- und
Y-Richtungen) berechnet. Um Stromwerte innerhalb des durch
die schrägen Linien in Fig. 15B angegebenen Bereichs aus
Stromwerten I1 bis I7 zu berechnen, die in Fig. 15A darge
stellt sind, ist es erforderlich, die Stromwerte in sechs um
liegenden Stücken zu betrachten. Im folgenden werden die Be
rechnungen von Strömen in der horizontalen Richtung beschrie
ben. Die Berechnungen von Strömen in der vertikalen Richtung
können auf die gleiche Weise vorgenommen werden. Ein Ablauf der
Verarbeitung geht wie folgt vor sich:
- (a) Es wird bestimmt, von welchen Stücken ein Bereich, der durch einen Punkt repräsentiert wird, an dem ein Stromwert berechnet werden soll, eingeschlossen ist, und durch die Seiten (Ränder) der Stücke fließende Ströme werden erhalten.
- (b) Die Stromdichten werden unter Verwendung der Ströme gegenüberliegender Seiten berechnet.
- (c) Die Stromdichten werden zerlegt und in der Gitterrich tung zusammengesetzt.
- (d) Ströme innerhalb des Bereichs des Punktes werden als die Stromdichte aus den in (c) erhaltenen Stromdichten berech net.
Ein Berechnen der Stromdichte aus Strömen gegenüberliegen
der Seiten wird mit Verweis auf die Fig. 16A, 16B und 16C
beschrieben. Man nehme nun an, daß die Stromdichte an einem
Punkt Q in Fig. 16A aus den Strömen i1 und i2 in den Seiten
berechnet wird, die in der horizontalen Richtung einander
gegenüberliegen. Gegebene Parameter schließen die Frequenz f,
die Seitenlängen 11 und 12, die Ströme i1 und i2, die durch die
gegenüberliegenden Seiten fließen, die Elementlänge xo und den
Abstand x zwischen der linken Seite und dem Punkt Q ein.
Die Stromdichten I1 und I2 in den Seiten, durch die die
Ströme i1 und i2 fließen, sind I1 = i1/11 bzw. I2 = i2/12. Der
durch ein Stück fließende Strom wird durch eine Sinuskurve re
präsentiert. Eine graphische Darstellung des Betrags des Stroms
zwischen den gegenüberliegenden Seiten ergibt sich wie in Fig.
16B dargestellt.
Mit der Stromdichte I1 wird der in Fig. 16C dargestellte
Strom IA am Punkt Q wie folgt berechnet:
IA = A sin(2 π ×/λ) = A sin(2 π x · f/c),
worin c die Lichtgeschwindigkeit und daher gleich 300 000 km/s
ist. Nimmt man an, daß die Einheit von x 1 Meter ist und die
Einheit von f 1 Megahertz ist, wird IA
IA = A sin(2 π x · f/300).
A hat den folgenden Wert:
A = I1/sin(2 π x₀ · f/300).
Der Strom IB am Punkt Q gemäß der Stromdichte 12 wird eben
falls folgendermaßen dargestellt:
IB = B sin(2 π (x₀ - x) · f/300),
worin B = I2/sin(2 π x₀ · f/300) ist.
Somit wird die Stromdichte I am Punkt Q in der horizontalen
Richtung wie folgt erhalten:
I = IA + IB.
Aus der so berechneten Stromdichte an beliebigen Punkten
wird ein Strom, der Ströme innerhalb eines Bereichs repräsen
tiert, als eine Stromdichte berechnet. Für diese Berechnung
erforderliche Parameter schließen Stromdichten (in den horizon
talen und vertikalen Richtungen), die für ein Stück schon
berechnet wurden, und die Länge a einer Seite einer Gitter
masche ein. Beispielsweise wird die Stromdichte in dem Bereich,
der durch schräge Linien in Fig. 15B angegeben ist, folgender
maßen berechnet.
Um die Stromdichte in der horizontalen Richtung in dem
durch schräge Linien angegebenen und den Punkt P enthaltenden
Bereich zu berechnen, wird die Stromdichte eines Stroms berech
net, der zwischen Punkten A und D fließt, die in dem Bereich
des halben Abstands a von dem Punkt P liegen.
Für den zwischen den Punkten A und B fließenden Strom macht
man von der Stromdichte Gebrauch, die für das Stück berechnet
wurde, das den Punkt A enthält (das das erste Stück genannt
wird). Für den zwischen Punkten B und C fließenden Strom macht
man von der Stromdichte Gebrauch, die für das Stück gesucht
wurde, das den Punkt P enthält (das das zweite Stück genannt
wird) Für den zwischen Punkten C und D fließenden Strom macht
man von der Stromdichte Gebrauch, die für das Stück gesucht
wurde, das den Punkt D enthält (das das dritte Stück genannt
wird).
Man nehme an, daß die Stromdichte in dem ersten Stück in
der horizontalen Richtung Ix1 ist, die Stromdichte in dem
zweiten Stück in der horizontalen Richtung Ix2 ist, und die
Stromdichte in dem dritten Stück in der horizontalen Richtung
Ix3 ist.
Der zwischen Punkten A und B fließende Strom ist dann
iAB = Ix1 · AB (AB ist ein Abstand zwischen den Punkten A
und B).
Der zwischen den Punkten B und C fließende Strom ist
iBC = Ix2 · BC (BC ist ein Abstand zwischen den Punkten B
und C).
Der zwischen den Punkten C und D fließende Strom iCD ist
iCD = Ix3 · CD (CD ist ein Abstand zwischen den Punkten C
und D).
Somit wird die Stromdichte Ix0 von Strömen, die durch den
Bereich fließen, der durch schräge Linien in Fig. 15B ange
geben ist, als
Ix0 = (iAB + iBC + iCD)/a
gefunden. Die Stromdichte in der vertikalen Richtung (Y-Rich
tung) kann ebenfalls auf die gleiche Weise gefunden werden.
Die obige Beschreibung bezieht sich auf die Berechnung der
Stromdichte für ein rechtwinkliges Element. Wenn ein Stück in
dem Momentenverfahren ein dreieckiges Element ist, wie es in
Fig. 17A dargestellt ist, werden Stromdichten in drei Rich
tungen gesucht. Die gegenüberliegende Seite eines Dreiecks ist
das Gegenstück zu einer jeweiligen Ecke des Dreiecks. Wenn der
Wert eines durch eine Seite eines Dreiecks fließenden Stroms i1
ist, nimmt man an, daß der Stromwert i2 an der entsprechenden
Ecke i2 = 0 ist. Eingaben schließen die folgenden Werte ein:
i1 = der Wert eines durch eine Seite fließenden Stroms
i2 = 0
x = Abstand von einer Ecke
11 = die Länge einer Seite.
i1 = der Wert eines durch eine Seite fließenden Stroms
i2 = 0
x = Abstand von einer Ecke
11 = die Länge einer Seite.
Aus diesen Werten wird die Stromdichte I an einem beliebi
gen Punkt in der Richtung auf eine Ecke zu, wie in Fig. 17B
dargestellt ist, durch ähnliche Berechnungen wie diejenigen für
ein rechtwinkliges Element berechnet, die in Verbindung mit den
Fig. 16A bis 16C beschrieben wurden. Die Stromdichte wird
für drei Seiten oder drei Ecken berechnet, und die Ergebnisse
werden addiert, um Ströme in den horizontalen und vertikalen
Richtungen zu erhalten.
Wenn ein Stückelement solch ein allgemeines Viereck ist,
wie es in Fig. 17C dargestellt ist, werden Stromdichten Ix und
Iy in zwei Richtungen berechnet. In diesem Fall betrachtet man
eine gerade Linie, die durch einen beliebigen Punkt geht und
Punkte schneidet, die die gegenüberliegenden Seiten in einem
Verhältnis von m : n teilen. Durch Verwenden dieser geraden
Linie werden x und x0 erhalten. Ix wird aus I1 und I2 berech
net, und Iy wird aus I3 und I4 berechnet.
Um in Fig. 17C erhaltene Ix und Iy in Stromdichten Ix0 und
Iy0 in dem Gitterkoordinatensystem umzuwandeln, werden die
folgenden Ausdrücke verwendet, die durch Winkel Φ und θ in
Beziehung zueinander gesetzt werden, wie sie in Fig. 17D dar
gestellt sind:
Ix0 = cos Φ · Iy - cos θ · Ix
Iy0 = sin Φ · Iy + sin θ · Ix.
Iy0 = sin Φ · Iy + sin θ · Ix.
Die Fig. 18A und 18B sind Diagramme zur Verwendung bei
der Erläuterung einer Berechnung eines Stromvektors.
Man nehme an, daß an einem Gitterschnittpunkt ein Strom
x(A) in der horizontalen Richtung und ein Strom y(A) in der
vertikalen Richtung durch die oben beschriebenen Berechnungen
erhalten worden sind. In dem Fall eines viereckigen Elements
werden die Richtung und der Betrag eines Stroms I wie in Fig.
18A dargestellt erhalten. Der Betrag des Stroms I ist
|I| = (x² + v²)1/2,
worin x und y Stromwerte in komplexen Zahlen sind.
Der in Fig. 18A dargestellte Winkel θ wird durch
θ = tan-1 (y/x)
erhalten, worin θ = π/2 ist, falls x = 0 gilt.
In dem Fall eines dreieckigen Elements werden der Betrag
und die Richtung eines Stroms wie in Fig. 18B dargestellt, wie
in dem Fall des rechtwinkligen Elements, berechnet, und die
Ergebnisse werden angezeigt.
|I| = (x² + y²)1/2
θ = tan-1 (y/x),
θ = tan-1 (y/x),
worin θ = π/2 ist, falls x = 0 gilt.
Die Absolutwerte und Real- und Imaginärteile von Strömen,
die erforderlich sind, um ein Stromverteilungsdiagramm anzu
zeigen, können ebenfalls durch die obigen Berechnungen erhalten
werden. Die Werte (Absolutwerte und Phase), die erforderlich
sind, um eine graphische XY-Darstellung eines Stroms anzuzei
gen, können auch berechnet werden.
Für einen Drahtteil in dem Modell einer elektrischen Schal
tungsvorrichtung wird die Stromverteilung für jedes Drahtele
ment durch das Momentenverfahren oder das Verteilte-Konstante-
Leitung-Näherungsverfahren berechnet, um die berechneten Ströme
in der Form einer graphischen XY-Darstellung des Stroms anzu
geben. Die Stromdichte an einem beliebigen Punkt auf einem
Draht wird durch das gleiche Verfahren wie das in Fig. 16C
dargestellte erhalten, wobei Ströme I der jeweiligen Draht
elemente verwendet werden, die durch das Momentenverfahren oder
die Verteilte-Konstante-Leitung-Näherung erhalten wurden. In
diesem Fall wird jedoch, anders als in dem Fall, in dem ein
Strom an einem beliebigen Punkt aus den Strömen jedes Stücks
erhalten wird, die Stromdichte erhalten, indem zuerst ein Strom
an einem beliebigen Punkt auf einem Drahtelement erhalten wird
und dann dieser Strom durch den Durchmesser des Drahtes geteilt
wird.
Als nächstes wird die Art und Weise einer Berechnung des
Stroms durch das Verteilte-Konstante-Leitung-Näherungsverfahren
beschrieben. Das Verteilte-Konstante-Leitung-Näherungsverfahren
wird beispielsweise verwendet, um einen Strom zu erhalten, der
durch ein Muster auf einer gedruckten Schaltungsplatte oder
Platine fließt, auf der eine elektrische Schaltung gebildet
ist, und das Ergebnis wird zu der Stromverteilung der elek
trischen Schaltung addiert, die durch die Anwendung des Momen
tenverfahrens erhalten wurde.
Fig. 19A zeigt eine Segmentierung eines Musters auf einer
gedruckten Schaltungsplatte, Fig. 19B ist eine Querschnitts
ansicht der Schaltungsplatte, und Fig. 19C ist eine vergrößer
te Ansicht des Musterteils. Durch die Grundschicht der Schal
tungsplatte fließt ein Rückstrom, der den gleichen Betrag, aber
eine entgegengesetzte Phase (Polarität) zu einem Musterstrom
hat. Obgleich ein durch die Grundschicht fließender Strom durch
das Momentenverfahren berechnet werden kann, um die Stromver
teilung in dem Muster anzuzeigen, ist der Rückstrom in der
Stromverteilung nicht enthalten. Der Rückstrom kann durch das
Verteilte-Konstante-Leitung-Näherungsverfahren erhalten und zu
dieser durch das Momentenverfahren erhaltenen Stromverteilung
addiert werden.
Zuerst werden Rückströme ia und ib an Punkten a bzw. b auf
dem Muster durch das Verteilte-Konstante-Leitung-Näherungs
verfahren erhalten. Als nächstes wird unter Verwendung dieser
Ströme, des Abstands x zwischen dem Punkt a und einem Gitter
schnittpunkt (oder einem beliebigen Punkt) C und des Abstands
x0 zwischen den Punkten a und b der Stromwert I an dem Punkt C
unter Verwendung des gleichen Verfahrens wie des in den Fig.
16A bis 16C veranschaulichten erhalten. Um Ströme an Gitter
schnittpunkten 1 und 2 zu erhalten, werden schließlich die
Stromdichten I1 und I2, die jeweils zu den Strömen an den
Gitterschnittpunkten 1 und 2 addiert werden sollen, folgender
maßen erhalten:
I1 = I/(A + B) · A/(A + B)
I2 = I/(A + B) · B/(A + B)
A: Abstand zwischen dem Gitterschnittpunkt 1 und dem Draht
B: Abstand zwischen dem Gitterschnittpunkt 2 und dem Draht.
I1 = I/(A + B) · A/(A + B)
I2 = I/(A + B) · B/(A + B)
A: Abstand zwischen dem Gitterschnittpunkt 1 und dem Draht
B: Abstand zwischen dem Gitterschnittpunkt 2 und dem Draht.
Wenn der Rückstrom nicht unter rechten Winkeln bezüglich
der Linie L fließt, die die Gitterschnittpunkte 1 und 2 verbin
det, wird er in eine Komponente in der zu der Linie L paral
lelen Richtung und eine zu dieser Komponente senkrechten Kom
ponente zerlegt, und die Stromdichten I1 und I2, die durch die
folgenden Gleichungen erhalten werden, werden zu den Strömen
addiert, die für die Gitterschnittpunkte 1 und 2 erhalten
wurden:
I1 = I′/(A+B) · A/(A+B)
= T cosθ/(A+B) · A/(A+B)
I2 = I′/(A+B) · B/(A+B)
= I cosθ/(A+B) · B/(A+B)
= T cosθ/(A+B) · A/(A+B)
I2 = I′/(A+B) · B/(A+B)
= I cosθ/(A+B) · B/(A+B)
worin θ ein Winkel zwischen der Linie L oder der zu der Linie L
senkrechten Linie und der Flußrichtung des Rückstroms ist.
Es ist möglich, die Stromdichte, die zu jedem Gitterpunkt
addiert werden soll, auf der Grundlage des Musterstroms in der
gleichen Art und Weise wie oben zu erhalten.
Fig. 20 zeigt ein Beispiel einer Systemkonfiguration, die
die Erfindung umfaßt. Eine CAD-Datendatei für eine Geräteanord
nung/verdrahtung 90 ist eine Datei, die Daten über die äußere
Form einer gedruckten Schaltungsplatte, eine Stiftinformation
für ein Gerät eines Treibers/Empfängers, Drahtleitungen und
dergleichen speichert, die durch ein elektronisches CAD-System
bereitgestellt werden. Eine CAD-Datendatei für eine Gehäuse
struktur 91 ist eine Datei, die Gehäusestrukturdaten, die von
einem CAD-System bereitgestellt wurden, in dem NASTRAN-Format
speichert, das eine Standardschnittstelle in dem Analysegebiet
ist.
Ein Analysesystem für ein elektromagnetisches Feld 100, das
dem in Fig. 1A dargestellten Berechnungsgerät für ein elektro
magnetisches Feld 10 entspricht, enthält einen Vorprozessor
10, eine Lösegerät-Eingabedatei 120, eine Bibliothek 130, ein
Lösegerät 140, einen Zusatzfunktionsteil 150, eine Ausgabedatei
160 zum Ausgeben der Ergebnisse einer Analyse und einen Post
prozessor 170.
Der Vorprozessor 110 empfängt Daten über eine gedruckte
Schaltungsplatte von der CAD-Datendatei 90, wandelt sie in
Lösegerät-Eingabedaten um und gibt sie an die Lösegerät-Ein
gabedatei 120 aus. Der Vorprozessor empfängt auch von der CAD-Daten
datei für eine Gehäusestruktur 91 Gehäusestrukturdaten,
die für eine Analyse auf der Gehäuseebene notwendig sind,
handelt sie in Lösegerät-Eingabedaten um und gibt sie an die
Lösegerät-Eingabedatei 120 aus. Bei einer Umwandlung in Löse
gerät-Eingabedaten werden die Wege von verschiedenen Kabeln
zwischen gedruckten Schaltungsplatten oder Eingängen/Ausgängen
des Gehäuses vorbereitet. Außerdem werden eine einmal einge
fangene Verdrahtungsinformation für eine gedruckte Platte und
die Gehäusestruktur modifiziert. Der Vorprozessor 110 hat eine
Funktion zum Bestimmen der Stelle, wo eine gedruckte Schal
tungsplatte montiert ist, und enthält einen Stücknummerngenera
tor 111.
Das Lösegerät 140, das ein Modul ist, der die elektromagne
tische Feldstärke analysiert, analysiert jedes der Analyse
objekte auf der Grundlage von Eingabedaten von der Lösegerät-
Eingabedatei 120 und einer Bibliotheksinformation über auf
einer gedruckten Schaltungsplatte verwendete Teile von der
Bibliothek 130, gemäß dem Momentenverfahren oder dem Verteilte-
Konstante-Leitung-Näherungsverfahren, und gibt die Analyse
ergebnisse an die Ausgabedatei 160 aus.
Der Postprozessor 170 empfängt die Analyseergebnisse von
der Ausgabedatei 160 und zeigt die Ergebnisse in einer be
stimmten Form auf einer Anzeige 180 graphisch an. Anzeigeformen
schließen beispielsweise die folgenden ein:
- (1) Frequenzspektrumsdiagramm
- (2) Strahlungsmusterdiagramm
- (3) Elektromagnetische Feldkarte
- (4) Impedanzspektrumsdiagramm
- (5) Stromverteilungsdiagramm
- (6) Stromvektordiagramm
- (7) Graphische XY-Darstellung des Stroms
- (8) Ungünstigstes Netzmuster.
Der Zusatzfunktionsteil 150 liefert eine Lösegerät-Unter
brechungs- und -Neustartfunktion zum Unterbrechen der Verarbei
tung des Lösegerätes 140, Bestätigen der Zwischenergebnisse und
Neustarten der Verarbeitung. Außerdem liefert der Zusatzfunk
tionsteil 150 eine Funktion zum Anzeigen des Status des Löse
gerates 140, um den Fortgang der Analyse anzuzeigen, die das
Lösegerät 140 nun verarbeitet.
Das Analysesystem für ein elektromagnetisches Feld 100
führt eine praktische Analyse einer gedruckten Schaltungsplat
te, eines Kabels und eines Gehäuses aus und kann eine Infor
mation ermitteln, die angibt, wie elektromagnetische Wellen
abgestrahlt werden, und den Strahlungsmechanismus angibt, wie
z. B. den Effekt einer Kopplung zwischen einer gedruckten Schal
tungsplatte und einem Kabel, den Effekt einer Abschirmung durch
eine Metallplatte, die Stromverteilung auf einer Objektober
fläche und dergleichen.
Fig. 21 zeigt ein Computersystem zum Realisieren des
Berechnungssystems für eine elektromagnetische Feldstärke gemäß
der Erfindung. Das Computersystem führt das Berechnungsverfah
ren für eine elektromagnetische Feldstärke gemäß der Erfindung
aus.
Das Computersystem umfaßt einen Computer 200, eine Anzeige
240 und eine Eingabevorrichtung 250. Der Computer 200 enthält
einen Prozessor 210, einen Speicher 220 und einen Treiber 230
für ein Speichermedium, und die Eingabevorrichtung 250 schließt
eine Tastatur und eine Maus ein.
Der Prozessor 210 führt alle Prozesse in der oben beschrie
benen Ausführungsform aus und entspricht der Berechnungseinheit
für eine elektromagnetische Feldstärke 12 und der Analyseinfor
mation-Ausgabeeinheit 13 in Fig. 1A, und dem Vorprozessor 110,
dem Lösegerät 140, dem Zusatzfunktionsteil 150 und Postprozes
sor 170 in Fig. 20.
Der Speicher 220 speichert Daten und Dateien, die Diagramme
und graphische Darstellungen enthalten, von denen in dem Be
rechnungsgerät für eine elektromagnetische Feldstärke 10 in
Fig. 1A Gebrauch gemacht wird, und speichert diejenigen, die
in dem Analysesystem für ein elektromagnetisches Feld 100 in
Fig. 20 verwendet werden, einschließlich der Lösegerät-Ein
gabedatei 120, der Bibliothek 130, der Ausgabedatei 160. Daten
für eine elektrische Schaltungsvorrichtung 22 in Fig. 1A und
CAD-Datendateien 90 und 91 in Fig. 20 können in dem Speicher
220 gespeichert werden.
Der Treiber 230 wird verwendet, um Daten zwischen dem Com
puter 200 und einem Speichermedium auszutauschen, und ent
spricht der Dateneingabeeinheit 11 in Fig. 1A und einer Ein
richtung zum Eingeben der CAD-Datendateien 90 und 91 in das
Analysesystem für ein elektromagnetisches Feld 100 in Fig. 20.
Das Speichermedium kann durch ein optisches Medium, ein magne
tisches Medium und ein magneto-optisches Medium, einschließlich
einer Diskette, eines CD-ROM, MD oder dergleichen implementiert
sein. Die Daten für eine elektrische Schaltungsvorrichtung 22
in Fig. 1A und CAD-Datendateien 90 und 91 in Fig. 20 können
in dem Speichermedium gespeichert werden. Ferner können die
Programme, die das Verfahren gemäß der Erfindung realisieren
und durch den Computer 200 ausgeführt werden können, in dem
Speichermedium gespeichert werden.
Die Anzeige 240 und die Eingabevorrichtung 250 entsprechen
der Anzeigeeinheit 24 bzw. der Eingabeeinheit 23 in Fig. 1A
und entsprechen auch der Anzeige 180 bzw. einer Vorrichtung, um
durch einen Benutzer Richtungen in das Analysesystem 100 in
Fig. 20 einzugeben.
Claims (31)
1. Ein Berechnungsgerät für eine elektromagnetische
Feldstärke, um durch eine elektrische Schaltungsvorrichtung
fließende Ströme durch ein Momentenverfahren zu berechnen und
eine Stärke eines elektromagnetischen Feldes, das von der
Schaltungsvorrichtung abgestrahlt wird, auf der Grundlage der
berechneten Ströme zu berechnen und anzuzeigen, mit:
einem Gitterfestlegungsmittel, um eine Fläche eines die elektrische Schaltungsvorrichtung repräsentierenden Modells mit einem Gitter aus Linien mit bestimmtem Abstand aufzuteilen;
einem Stromberechnungsmittel, um auf der Grundlage von durch Elemente des Modells der Schaltungsvorrichtung fließenden Strömen, die durch das Momentenverfahren berechnet wurden, Ströme an einem Gitterschnittpunkt von Linien des Gitters oder einem Punkt innerhalb eines durch das Gitter aus Linien aufge teilten Bereichs zu berechnen; und
einem Stromanzeigemittel, um die durch das Stromberech nungsmittel berechneten Ströme anzuzeigen.
einem Gitterfestlegungsmittel, um eine Fläche eines die elektrische Schaltungsvorrichtung repräsentierenden Modells mit einem Gitter aus Linien mit bestimmtem Abstand aufzuteilen;
einem Stromberechnungsmittel, um auf der Grundlage von durch Elemente des Modells der Schaltungsvorrichtung fließenden Strömen, die durch das Momentenverfahren berechnet wurden, Ströme an einem Gitterschnittpunkt von Linien des Gitters oder einem Punkt innerhalb eines durch das Gitter aus Linien aufge teilten Bereichs zu berechnen; und
einem Stromanzeigemittel, um die durch das Stromberech nungsmittel berechneten Ströme anzuzeigen.
2. Das Berechnungsgerät nach Anspruch 1, worin das Strom
anzeigemittel ein Anzeigemittel für ein Stromverteilungsdia
gramm enthält, um die durch das Stromberechnungsmittel berech
neten Ströme auf einem orthogonalen Koordinatensystem in Vek
toren umzuwandeln und die Vektoren als ein axonometrisches
Stromverteilungsdiagramm anzuzeigen.
3. Das Berechnungsgerät nach Anspruch 1, worin das Strom
anzeigemittel ein Anzeigemittel für ein Stromvektordiagramm
enthält, um die durch das Stromberechnungsmittel berechneten
Ströme auf einer entsprechenden Fläche eines angezeigten
Modells, das das Modell repräsentiert, anzuzeigen, wobei Rich
tungen und Beträge der berechneten Ströme durch die Richtungen
bzw. die Längen von Pfeilen angegeben werden.
4. Das Berechnungsgerät nach Anspruch 1, worin das Gitter
festlegungsmittel eine Fläche des Modells mit einem rechtwink
ligen Bereich umgibt, den rechtwinkligen Bereich in Teil
bereiche durch das Gitter aus Linien aufteilt und den recht
winkligen Bereich als einen Satz der durch das Gitter von
Linien aufgeteilten Teilbereiche darstellt.
5. Das Berechnungsgerät nach Anspruch 1, worin das Gitter
festlegungsmittel eine Fläche des Modells mit mindestens einem
Element eines dreieckigen Elements und eines viereckigen Ele
ments durch das Gitter aus Linien in Bereiche aufteilt und das
Stromberechnungsmittel Ströme berechnet, die jeweils einem der
Bereiche entsprechen, unter Verwendung von für Seiten von min
destens einem der dreieckigen und viereckigen Elemente auf der
Grundlage des Momentenverfahrens berechneten Strömen.
6. Das Berechnungsgerät nach Anspruch 1, ferner mit einem
Flächenauswahlmittel, das auf eine Eingabe anspricht, die einen
Punkt oder ein Element des Modells der elektrischen Schaltungs
vorrichtung angibt, um eine Fläche, die entweder den Punkt oder
das Element enthält, als eine durch das Stromanzeigemittel an
zuzeigende Fläche auszuwählen.
7. Das Berechnungsgerät nach Anspruch 1, worin das Strom
anzeigemittel ein Mittel enthält, um die durch das Stromberech
nungsmittel berechneten Ströme durch Real- und Imaginärkompo
nenten darzustellen.
8. Das Berechnungsgerät nach Anspruch 1, worin das Strom
anzeigemittel ein Mittel enthält, um die durch das Stromberech
nungsmittel berechneten Ströme durch einen Absolutwert und eine
Phase darzustellen.
9. Das Berechnungsgerät nach Anspruch 1, ferner mit einem
Modelldiagramm-Anzeigemittel, um ein Diagramm des Modells der
elektrischen Schaltungsvorrichtung anzuzeigen und eine Fläche
des Modells als eine Fläche für einen Anzeigestrom anzugeben.
10. Das Berechnungsgerät nach Anspruch 3, worin das An
zeigemittel für ein Stromvektordiagramm einen Modus einer An
zeige des Pfeils gemäß dem Betrag eines Stroms so ändert, daß
Ströme in mehreren Skalen angezeigt werden.
11. Das Berechnungsgerät nach Anspruch 1, worin das Strom
anzeigemittel ein Anzeigemittel für eine graphische XY-Darstel
lung des Stroms enthält, um die durch das Stromberechnungs
mittel berechneten Ströme in der Form einer graphischen XY-Dar
stellung anzuzeigen, in der die X-Achse die Stelle von Punkten
repräsentiert, die für eine Stromanzeige bestimmt sind, und die
Y-Achse den Betrag von Strömen an den Punkten repräsentiert.
12. Das Berechnungsgerät nach Anspruch 11, worin die für
eine Stromanzeige bestimmten Punkte durch Angeben von Anfangs- und
Endpunkten der Punkte bestimmt sind.
13. Das Berechnungsgerät nach Anspruch 1, worin das Strom
berechnungsmittel eine Stromverteilung in einem Drahtelement in
der elektrischen Schaltungsvorrichtung berechnet.
14. Das Berechnungsgerät nach Anspruch 13, worin das Strom
anzeigemittel ein Anzeigemittel für eine graphische XY-Darstel
lung des Stroms enthält, um eine graphische XY-Darstellung
anzuzeigen, in der die X-Achse die Stelle von Punkten entlang
dem Drahtelement repräsentiert und die Y-Achse den Betrag von
Strömen an den Punkten repräsentiert.
15. Ein Berechnungsgerät für eine elektromagnetische Feld
stärke, um durch eine elektrische Schaltungsvorrichtung flie
ßende Ströme durch ein Momentenverfahren oder ein Verteilte-
Konstante-Leitung-Näherungsverfahren zu berechnen und eine
Stärke eines elektromagnetischen Feldes, das von der Schal
tungsvorrichtung abgestrahlt wird, auf der Grundlage der be
rechneten Ströme zu berechnen und anzuzeigen, mit:
einem Gitterfestlegungsmittel, um eine Fläche eines die elektrische Schaltungsvorrichtung repräsentierenden Modells mit einem Gitter aus Linien mit bestimmtem Abstand aufzuteilen;
einem Stromberechnungsmittel, um auf der Grundlage von durch ein Element des Modells der Schaltungsvorrichtung flie ßenden und durch das Momentenverfahren oder das Verteilte- Konstante-Leitung-Näherungsverfahren berechneten Strömen Ströme an einem Gitterschnittpunkt von Linien des Gitters oder einem Punkt innerhalb eines durch das Gitter aus Linien aufgeteilten Bereichs zu berechnen; und
einem Stromanzeigemittel, um die durch das Stromberech nungsmittel berechneten Ströme anzuzeigen.
einem Gitterfestlegungsmittel, um eine Fläche eines die elektrische Schaltungsvorrichtung repräsentierenden Modells mit einem Gitter aus Linien mit bestimmtem Abstand aufzuteilen;
einem Stromberechnungsmittel, um auf der Grundlage von durch ein Element des Modells der Schaltungsvorrichtung flie ßenden und durch das Momentenverfahren oder das Verteilte- Konstante-Leitung-Näherungsverfahren berechneten Strömen Ströme an einem Gitterschnittpunkt von Linien des Gitters oder einem Punkt innerhalb eines durch das Gitter aus Linien aufgeteilten Bereichs zu berechnen; und
einem Stromanzeigemittel, um die durch das Stromberech nungsmittel berechneten Ströme anzuzeigen.
16. Ein Berechnungsverfahren für eine elektromagnetische
Feldstärke, um durch eine elektrische Schaltungsvorrichtung
fließende Ströme durch das Momentenverfahren zu berechnen und
die Stärke eines von der Schaltungsvorrichtung abgestrahlten
elektromagnetischen Feldes auf der Grundlage der berechneten
Ströme zu berechnen und anzuzeigen, mit den Schritten:
Berechnen von Strömen, die durch ein Element eines die elektrische Schaltungsvorrichtung repräsentierenden Modells fließen, durch das Momentenverfahren;
Aufteilen einer Fläche des Modells mit einem Gitter aus Linien mit bestimmtem Abstand;
Berechnen von Strömen, auf der Grundlage der durch das Ele ment des Modells fließenden Ströme, an einem Gitterschnittpunkt von Linien des Gitters oder einem Punkt innerhalb eines durch das Gitter aus Linien aufgeteilten Bereichs; und
Anzeigen der berechneten Ströme.
Berechnen von Strömen, die durch ein Element eines die elektrische Schaltungsvorrichtung repräsentierenden Modells fließen, durch das Momentenverfahren;
Aufteilen einer Fläche des Modells mit einem Gitter aus Linien mit bestimmtem Abstand;
Berechnen von Strömen, auf der Grundlage der durch das Ele ment des Modells fließenden Ströme, an einem Gitterschnittpunkt von Linien des Gitters oder einem Punkt innerhalb eines durch das Gitter aus Linien aufgeteilten Bereichs; und
Anzeigen der berechneten Ströme.
17. Das Verfahren nach Anspruch 16, worin der Anzeige
schritt die Schritte enthält: Umwandeln der berechneten Ströme
in Vektoren auf einem orthogonalen Koordinatensystem; und
Anzeigen der Vektoren als ein axonometrisches Stromverteilungs
diagramm.
18. Das Verfahren nach Anspruch 16, worin in dem Anzeige
schritt die berechneten Ströme auf einer entsprechenden Fläche
eines angezeigten Modells, das das Modell repräsentiert, ange
zeigt werden, wobei Richtungen und Beträge der berechneten
Ströme durch die Richtungen bzw. die Längen von Pfeilen ange
geben werden.
19. Das Verfahren nach Anspruch 16, ferner mit den Schrit
ten: Umgeben einer Fläche des Modells mit einem rechtwinkligen
Bereich; und Aufteilen des rechtwinkligen Bereichs in Teil
bereiche durch ein Gitter aus Linien, so daß der rechtwinklige
Bereich als ein Satz der durch das Gitter aus Linien aufge
teilten Teilbereiche dargestellt wird.
20. Das Verfahren nach Anspruch 16, ferner mit den Schrit
ten: Aufteilen einer Fläche des Modells mit mindestens einem
Element eines dreieckigen Elements und eines viereckigen Ele
ments in Bereiche durch das Gitter aus Linien; und Berechnen
von Strömen, die jeweils einem der Bereiche entsprechen, unter
Verwendung von Strömen, die für Seiten von mindestens einem der
dreieckigen und viereckigen Elemente auf der Grundlage des
Momentenverfahrens berechnet wurden.
21. Das Verfahren nach Anspruch 16, ferner mit den Schrit
ten: Bestimmen von einem Punkt oder einem Element des Modells
der elektrischen Schaltungsvorrichtung; und Auswählen einer
Fläche, die den Punkt oder das Element enthält, als eine an
zuzeigende Fläche.
22. Das Verfahren nach Anspruch 16, ferner mit dem Schritt
eines Anzeigens von jedem der berechneten Ströme in Form von
Real- und Imaginärkomponenten.
23. Das Verfahren nach Anspruch 16, ferner mit dem Schritt
eines Anzeigens von jedem der berechneten Ströme in Form eines
Absolutwertes und einer Phase.
24. Das Verfahren nach Anspruch 16, ferner mit den Schrit
ten: Anzeigen eines Diagramms des Modells der elektrischen
Schaltungsvorrichtung; und Angeben einer Fläche des Modells als
eine Fläche zum Anzeigen von Strömen.
25. Das Verfahren nach Anspruch 18, worin ein Modus einer
Anzeige des Pfeils gemäß dem Betrag eines Stroms geändert wird,
so daß Ströme in mehreren Skalen angezeigt werden.
26. Das Verfahren nach Anspruch 16, ferner mit dem Schritt
eines Anzeigens der berechneten Ströme in der Form einer gra
phischen XY-Darstellung, worin die X-Achse die Stelle von Punk
ten repräsentiert, die für eine Stromanzeige bestimmt sind, und
die Y-Achse den Betrag von Strömen an den Punkten repräsen
tiert.
27. Das Verfahren nach Anspruch 26, worin die Punkte durch
Angeben von Anfangs- und Endpunkten der Punkte bestimmt werden.
28. Das Verfahren nach Anspruch 16, ferner mit dem Schritt
eines Berechnens einer Stromverteilung in einem Drahtelement in
der elektrischen Schaltungsvorrichtung.
29. Das Verfahren nach Anspruch 28, ferner mit dem Schritt
eines Anzeigens einer graphischen XY-Darstellung, worin die X-Achse
die Stelle von Punkten entlang dem Drahtelement repräsen
tiert und die Y-Achse den Betrag von Strömen an den Punkten
repräsentiert.
30. Ein Berechnungsverfahren für eine elektromagnetische
Feldstärke, um durch eine elektrische Schaltungsvorrichtung
fließende Ströme durch ein Momentenverfahren oder ein Ver
teilte-Konstante-Leitung-Näherungsverfahren zu berechnen und
eine Stärke eines von der Schaltungsvorrichtung abgestrahlten
elektromagnetischen Feldes auf der Grundlage der berechneten
Ströme zu berechnen und anzuzeigen, mit den Schritten:
Berechnen von Strömen, die durch ein Element eines Modells fließen, das die elektrische Schaltungsvorrichtung repräsen tiert, durch das Momentenverfahren oder das Verteilte-Kon stante-Leitung-Näherungsverfahren;
Aufteilen einer Fläche des Modells mit einem Gitter aus Linien mit bestimmtem Abstand;
Berechnen von Strömen, auf der Grundlage der Ströme, die durch das Element des Modells fließen, an einem Gitterschnitt punkt von Linien des Gitters oder einem Punkt innerhalb eines durch das Gitter aus Linien aufgeteilten Bereichs; und
Anzeigen der berechneten Ströme.
Berechnen von Strömen, die durch ein Element eines Modells fließen, das die elektrische Schaltungsvorrichtung repräsen tiert, durch das Momentenverfahren oder das Verteilte-Kon stante-Leitung-Näherungsverfahren;
Aufteilen einer Fläche des Modells mit einem Gitter aus Linien mit bestimmtem Abstand;
Berechnen von Strömen, auf der Grundlage der Ströme, die durch das Element des Modells fließen, an einem Gitterschnitt punkt von Linien des Gitters oder einem Punkt innerhalb eines durch das Gitter aus Linien aufgeteilten Bereichs; und
Anzeigen der berechneten Ströme.
31. Ein Speichermedium, das von einem Computer gelesen
werden kann, ein Programm aus Anweisungen greifbar enthält, die
durch den Computer ausführbar sind, um ein Berechnungsverfahren
für eine elektromagnetische Feldstärke auszuführen, um durch
eine elektrische Schaltungsvorrichtung fließende Ströme durch
ein Momentenverfahren oder ein Verteilte-Konstante-Leitung-
Näherungsverfahren zu berechnen und die Stärke eines von der
Schaltungsvorrichtung abgestrahlten elektromagnetischen Feldes
auf der Grundlage der berechneten Ströme zu berechnen und an
zuzeigen, wobei das Verfahren die Schritte umfaßt:
Berechnen von Strömen, die durch ein Element eines Modells fließen, das die elektrische Schaltungsvorrichtung repräsen tiert, durch das Momentenverfahren oder die Verteilte-Kon tante-Leitung-Näherung;
Aufteilen einer Fläche des Modells mit einem Gitter aus Linien mit bestimmtem Abstand;
Berechnen von Strömen, auf der Grundlage der durch das Element des Modells fließenden Ströme, an einem Gitterschnitt punkt von Linien des Gitters oder einem Punkt innerhalb eines durch das Gitter aus Linien aufgeteilten Bereichs; und
Anzeigen der berechneten Ströme.
Berechnen von Strömen, die durch ein Element eines Modells fließen, das die elektrische Schaltungsvorrichtung repräsen tiert, durch das Momentenverfahren oder die Verteilte-Kon tante-Leitung-Näherung;
Aufteilen einer Fläche des Modells mit einem Gitter aus Linien mit bestimmtem Abstand;
Berechnen von Strömen, auf der Grundlage der durch das Element des Modells fließenden Ströme, an einem Gitterschnitt punkt von Linien des Gitters oder einem Punkt innerhalb eines durch das Gitter aus Linien aufgeteilten Bereichs; und
Anzeigen der berechneten Ströme.
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