DE1960027A1 - Amidophenylthioharnstoffe,Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre fungizide Verwendung - Google Patents
Amidophenylthioharnstoffe,Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre fungizide VerwendungInfo
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Description
1960027 FARBENFABRIKENBAYERAG
19S3
Slr/Bi/Hd
Amidophenylthioharnstoffe, Verfahren, zu ihrer Herstellung
und ihre fungizide Verwendung
Die vorliegende Erfindung betrifft neue Araidophenylthioharnstoffe,
die fungizide Eigenschaften haben, sowie Verfahren zu ihrer Herstellung.
Es ist bereits bekannt geworden, daß Dithiocarbamate als
Fungizide verwendet werden können, z.B. das Zink-äthylen-1,2-bis-dithiocarbamat (vgl. US-Patentschrift 2*457*674). Dieser Wirkstoff besitzt jedoch bei niedrigen Anwendungskonzentrationen nicht immer eine befriedigende Wirksamkeit.
Fungizide verwendet werden können, z.B. das Zink-äthylen-1,2-bis-dithiocarbamat (vgl. US-Patentschrift 2*457*674). Dieser Wirkstoff besitzt jedoch bei niedrigen Anwendungskonzentrationen nicht immer eine befriedigende Wirksamkeit.
Es wurde nun gefunden, daß die neuen Amldophenylthioharnstoffe
der allgemeinen Formel
S .
.1TH-C-NH-COQR
(I)
Il
-C-R
If
in welcher
X für Halogen, Alkyl mit 1-4 Kohlenstoffatomen oder Alkoxy mit 1 -4 Kohlenstoffatomen steht,
Le A 12 555 - 1 -
23/2264
η für O, 1 oder 2 steht,
R für Alkyl rait 1 - 12 Kohlenstoffatomen steht,
Rf für Wasserstoff oder Alkyl mit 1 - 4 Kohlenstoffatomen
steht und
R'1 für Alkyl mit 1-18 Kohlenstoffatomen (gegebenenfalls
substituiert durch Halogen, Cyan, Alkoxy mit 1-4 Kohlenstoffatomen, Alky!mercapto mit 1-4
Kohlenstoffatomen, Alkoxycarbonyl mit 2-5 Kohlenstoffatomen,
Phenoxy, Halogenphenoxy, Alkylphenoxy, Alkox3'-phenoxy,
Ary!mercapto), ferner für Cycloalkyl mit 5-8 Kohlenstoffatomen, für Aralkyl (gegebenenfalls
substituiert„durch Halogen, Alkyl mit 1-4 Kohlenstoffatomen
oder Alkoxy mit 1-4 Kohlenstoffatomen), für Aryl (gegebenenfalls substituiert durch Halogen,
Alkyl mit 1-4 Kohlenstoffatomen oder Alkoxy mit 1-4 Kohlenstoffatomen) ferner für einen fünf- oder sechsgliedrigen
heterocyclischen Rest, welcher gegebenenfalls mehrere Sauerstoff-, SQhwefel- und/oder Stickstoffatome
enthalten kann, steht, starke fungizide üigenschaften aufweisen.
Weiterhin wurde gefunden, daß man die neuen Amidophenylthioharnatoffe
der Formel (i) erhält, wenn man 2-Amino-anilinDerivate
der Formel
(II)
in welcher
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109823/2284
mit Senfölen der Formel
ROOC-N=G=S (III)
in welcher
R die oben angegebene Bedeutung hat, in Gegenwart eines Verdünnungsmittels umsetzt.
Es ist als ausgesprochen überraschend zu bezeichnen, daß die erfindungsgemaßen Thioharnstoffe eine höhere fungizide
Aktivität als das oben genannte, allgemein bekannte Zinkäthylen-1
,2-bisdithiocarbamat aufweisen. Die erfindungsgemäßen
Stoffe stellen somit eine wesentliche Bereicherung der Technik dar.
Verwendet man 2-Amino-acetanilid und Äthoxycarbonylsenföl
als Ausgangsstoffe, so kann der Reaktionsablauf durch das
folgende FormeIschema wiedergegeben werden:
+ S=C=N-COOC0Ht-
NH-C-CH, NH-C-CH,
η -> ti ' 2
ο .-■-■■ ο
Die als Ausgangsprodukte verwendeten 2-Amino-anilin-Derivate
sind durch die Formel (II) definiert. In dieser Formel steht X vorzugsweise für Chlor, Brom, Fluor, Methyl, Äthyl,'Isopropyl,
η-Butyl, Methoxy, Äthoxy oder Isopropoxy, η vorzugsweise
für die Zahlen 0 oder 1, E1 vorzugsweise für Wasser-4
stoff, Methyl oder Äthyl und R" vorzugsweise für Methyl, Propyl, Undecyl, Heptadecyl, Phenyl, p-Chlorphenyl, p-Methylphenyl
, p-Methoxyphenyl, r
Le A 12 553 - 3 - · '
9823/2264
η ■ . ;
2-Furyl, 2-Thienyl, 2-Pyridyl, 3-Pyridyl, 4-Pyridyl,
4-Thiazolylj Phenyοxymethy1.
Die als Ausgangsprodukte verwendeten 2-Amino-anilin-Derivate sind zum großen Teil bekannt (vgl. Beilsteins Handbuch der
organischen Chemie, Band 1_3, Seite 2o - 32, Berlin 193o; Band V3» 1. Srgänzungswerk, Seite 8 - 1o, Berlin 1933;
Band j_3, 2. Ergänzungswerk, Seite 14 - 23, Berlin-GÖttingen-Heidelberg
195o). Sie können im übrigen durch Reduktion oder katalytische Hydrierung der entsprechenden 2-Nitroanilide
gewonnen werden.
Als Beispiel für die 2-Amino-anilin-Derivate seien genannt:
2-Aminoacetanilid, 2-Amino-4-methylacetanilid, 2-Aminobutyranilid,
2-Aminoläuranilid, 2-Aminostearanilid, Benzoesäure-(2-aminö)-anilid,
p-Chlorbenzoesäure-(2-amino)i-aiiilid,
Phenoxyessigsäure-(2-amino)-anilid, 2-Furancarbonsäure-(2'-amino)-anilid,
2-Thiophen-carbonsäure-(2'-amino)-anilid,
Picolincarbonsäure- (2' -amino)-anilid., Nicotincarbonsäure-(2-«-amino)--anilid,
Isonicotincarbonsäure-(2■·-amino)-anilid
und Thiazol-4-carbonsäure-(2l-amino)-anilid.
Die als Ausgangsstoffe verwendeten Senföle sind durch die
Formel (III) eindeutig definiert·. In dieser Formel steht R vorzugsweise für'Methyl, Äthyl oder Propyl. Die Senföle sind
zum Teil bekannt jvgl. J. ehem. Soc. 9j5, 696 (19o8)J. Sie
können im übrigen aus Alkali-isothiocyanaten und Halogenkohlensäureestern
gewonnen werden.
Als Beispiele für die erfindungsgemäß zu verwendenden Senföle
seien genannt:
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109 6 23/-2 2-6.4
Methoxyoarbpnylaenföl, A'thoxycarbonylsenföl, Propoxycarbonylsenföl,
IaopropoxycarbonylsenfUl.
AIa Verdünnungsmittel kommen bei der Durchführung des
erfindungsgemäßen Verfahrens alle inerten organischen Lösungsmittel in Frage. Hierzu gehören z.B.: Kohlenwasserstoffe,
wie Benzin, Ligroin» Hexan, Benzol, Toluol? chlorierte
Kohlenwasserstoffe, wie Metbylenchlorid, Chloroform,
Tetrachlorkohlenstoff, Chlorbenzol; Äther, wie Diäthyläther, Dibutyläther, Tetrahydrofuran, Dioxan; Ketone, wie Aceton,
Methylisopropylketon, Acetophenon, Cyclohexanon, und dergl.,
ferner beliebige Gemische aus den genannten Lösungsmitteln. -
Die Reaktionstemperatur kann in einem größeren Bereich
variiert werden. Im allgemeinen arbeitet man zwischen -to und + 600C, vorzugsweise zwischen 0 und 4ο G#
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens setzt
man auf 1 Mol 2-Amino-anilin-Derivat 1 Mol SenfÖl ein.
Über- bzw. Unter schreitungen um bis zu 2o $ sind ohne wesentliche
Ausbeuteverminderung möglich. Die Endprodukte fallen
beim Abkühlen des Reaktionsgemisches kristallin an und können durch Absaugen abgetrennt und gegebenenfalls durch
Umlösen bzw. Umkristallisieren gereinigt werden.
Eine bevorzugte Ausführungsform des Verfahrens besteht darin, das zu verwendende SenfÖl in einem indifferenten Lösungsmittel
aus Halogen-kohlensäureestern und Alkaliisothiocyanaten herzustellen und, ohne es zu isolieren, direkt mit den 2-Aminoanilin-Derivaten
zur Reaktion zu bringen.
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Die erfindungsgemäßen Wirkstoffe weisen eine starke fungi-toxische
Wirkung aus. Sie schädigen Kulturpflanzen in den zur Bekämpfung von Pilzen notwendigen Konzentrationen nicht
und haben eine geringe Warmblütertoxizität« Aus diesen Gründen sind sie für den Gebrauch als Pflanzenschutzmittel zur
Bekämpfung von Pilzen geeignet. Fungitoxische Mittel im
Pflanzensehutζ werden eingesetzt zur Bekämpfung von Arehimyceten,
Phycomyeeten, Ascomyceten, Basidiomyceten und Fungiimperfecti.
Die erfihdungsgemäßen Wirkstoffe haben ein sehr breites
WirkungsSpektrum und können angewandt werden gegen parasitäre
Pilze, die oberirdische Pflanzenteile befallen oder die Pflanzen vom Boden her angreifen, sowie gegen samenübertragbare
Krankheitserreger.
Besonders wirksam sind sie gegen solche Pilze, die echte
Mehltauerkrankungen hervorrufen. Zu dieser Pilzgruppe gehören vorwiegend Vertreter aus der Familie der Erysiphaceae
mit den wichtigsten Gattungen Erysiphe, Uncinula (Oidium), Sphaerotheca, Pdosphaera. Als wichtige Pilze seien im einzelnen
genannt: Erysiphe cichoracearum, Podosphaera leucotricha und Uncinula necator.
Die erfindungsgemäßen Wirkstoffe bewähren sich ferner bei
der Bekämpfung von Reiskränkheiten. So zeigen sie eine vorzügliche
Wirkung gegen die Pilze Piricularia oryzae und Pellicularia sesakii, auf Grund derer sie zur gemeinsamen
Bekämpfung dieser beiden Krankheiten eingesetzt werden können. Das bedeutet einen wesentlichen Fortschritt, da bisher gegen
diese beiden Pilze Mittel verschiedener chemischer Konstitution erforderlich.waren. Überraschenderweise zeigen die Wirkstoffe
nicht nur eine protektive Wirkung, sondern auch einen
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kurativen und systemischen Effekt.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen wirken jedoch auch gegen
andere Pilze, die Reis- oder andere Kultur-Pflanzen befallen, wie z.B. Cochliobolus myiabeanus, Mycosphaerella musicola,
Cercospora personata, Botrytis cinerea, Alternaria-Arten, Verticillium alboatrum, Phialophora cinerescens und Fusarium-Arten
sowie gegen das Bakterium Xanthomonas oryzae.
Je nach ihrem Anwendungszweck können die neuen Wirkstoffe
in die üblichen Formulierungen übergeführt werden, wie
Lösungen, Emulsionen, emulgierbare Konzentrate, Suspensionen, Pulver, Pasten und Granulate. Diese werden in bekannter Weise
hergestellt, z.B. durch Vermischen der Wirkstoffe mit Streckmitteln, d.h. flüssigen Lösungsmitteln und / oder festen
Trägerstoffen, gegebenenfalls unter Verwendung von oberflächen
aktiven Mitteln, also Emulgier- und / oder Dispergiermitteln, wobei z.B. im Falle der Benutzung von Wasser als Streckmittel
gegebenenfalls organische Lösungsmittel als Hilfslösungsmittel verwendet werden können. Als flüssige Lösungsmittel
kommen im wesentlichen infrage: Aromaten (z.B. Xylol, Benzol), chlorierte Aromaten (z.B. Chlorbenzole), Paraffine (z.B. Erdölfraktionen),
Alkohole (z.B. Methanol, Butanol), stark polare Lösungsmittel; wie Dimethylformamid und Dimethylsulfoxid
sowie Wasser; als feste Trägerstoffe: natürliche Gesteinsmehle (z.B. Kaoline, Tonerden, Talkum, Kreide) und
synthetische Gesteinsmehle (z.B. hochdisperse Kieselsäure, Silikate); als Emulgiermittel: nichtionogene und anionische
Emulgatoren, wie Polyoxyäthylen-Fettsäure-Ester, Polyoxyäthylen-Fettalkohol-Äther,
z.B. Alkylaryl-polyglykoläther, Alkylsulfonate und Arylsulfonate, als Dispergiermittel: z.B.
Lignin, Sulfitablaugen und Methylcellulose.
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10 9 8 2 3/2 2 6
Die erfindungsgemäßen Wirkstoffe können in den Formulierungen
in Mischung mit anderen bekannten Wirkstoffen vorliegen, wie anderen Fungiziden, Insektiziden und Akariziden.
Die Formulierungen enthalten im allgemeinen zwischen ο,Τ
und 95 Gewichtsprozent Wirkstoff, vorzugsweise zwischen 2 und 9o $.
Die Wirkstoffe können als solche, in Form ihrer Formulierungen oder in den daraus bereiteten Anwendungsformen, wie gebrauchsfertige Lösungen, emulgierbare Konzentrate, Emulsionen,
Suspensionen, Spritzpulver, Pasten, lösliche Pulver, Stäubemittel und Granulate angewendet werden. Die Anwendung
geschieht in üblicher Weise, z.B. durch Verspritzen, Versprühen, Vernebeln, Verstäuben, Verstreuen, Verräuchern, Ver
gasen, Gießen, Beizen oder Inkrustieren.
Die Wirkstoffkonzentrationen in den anwendungsfertigen Zubereitungen
können in größeren Bereichen variiert werden. Im allgemeinen liegen sie zwischen otooo1 und 1o $, vorzugsweise
zwischen o,o1 und 1 $.
Die Wirkstoffe können auch mit gutem Erfolg um Ultra-Low-Volume-Verfahren
(ULV) verwendet werden, wo es möglich ist, Formulierungen bis zu 95 f° oder sogar den 1oo %igen Wirkstoff
allein auszubringen.
Bei der Verwendung als Saatbeizmittel kommen Aufwandmengen von o,1 bis 1o g Wirkstoff je kg Saatgut infrage, vorzugsweise
0,2 bis 2 g.
Bei Verwendung als Bodenbehandlungsmittel sind Aufwandmengen
von 1 bis 5oo g je c'bm Boden erforderlich, vorzugsweise 1o
bis 2oo g.
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109 82 3 /2 26 4.
Die erfindungsgemäßen Wirkstoffe zeigen auch eine insektizide
und akarizide Wirkung sowie eine solche gegen einige Schimmelpilze und Hefen. In höheren als den fungizid notwendigen Konzentrationen hemmen die Stoffe das Pflanzerwachgtum. . ... . . ' . . ; ■■;- : '■■ ■ ■. ■ ■ ■ .;■■■' ·■■■
Die folgenden Verwendungsbeispiele seien zur Erläuterung
angegeben:
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109823/226
Fusicladium-Test /systemisch
Lösungsmittel: 4,1 Gewichtsteile Aceton
Emulgator: o,3 Gewichtsteile Alkyl-aryl-polyglykoläther
Wasser: 95 Gewichtsteile
Man vermascht die für die gewünschte Wirkstoff konzentration in der Gießflüssigkeit nötige Wirkstoffmenge mit der angegebenen
Menge des Lösungsmittels und verdünnt das Konzentrat mit der angegebenen Menge Wasser, welches die genannten Zusätze
enthält.
In Einheitserde angezogene Apfelsämlinge werden im 3-4-Blattstadium
innerhalb einer Woche einmal mit 20 ecm der Gießflüssigkeit
in der angegebenen Wirkstoffkonzentration, bezogen auf 100 ecm Erde, gegossen.
Die so behandelten Pflanzen werden nach der Behandlung mit einer wässrigen Konidiensuspension von Fusicladium dentriticum
Fuck. inokuliert und 18 Stunden lang in einer Feuchtkammer bei 18 - 20°C und 100 % relativer Luftfeuchtigkeit
inkubiert. Die Pflanzen kommen dann erneut für 14 Tage ins
Gewächshaus.
15 Tage nach der Inokulation wird der Befall der Sämlinge
in % der unbehandelten, jedoch ebenfalls inokulierten Kontrollpflanzen
bestimmt. 0 % bedeutet keinen Befall, 100 % bedeutet, daß der Befall genau so hoch ist wie bei den
Kontrollpflanzen.
Wirkstoffe, Wirkstoffkonzentrationen und Ergebnisse gehen
aus der nachfolgenden Tabelle hervor:
Le A 12 553 - - 1o -
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TABELLE
Fusieladium-Test / systemisoh
Befall in fo des Befalls der unbe-
Wirkstoff handelten Kontrolle bei einer
Wirkstoffkonzentration von 12o ppm
Il
CH2-NH-C-S
' Z«· 1oo
CH2 - NH - C - S^
S (bekannt)
NH - C - NH - COOC2H5
"Io
NH-C- CH, 11 J
Le A 12 553 - 11 -
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Beispiel B: Kk
Erysiphe-Test
Lösungsmittel: 4j 7 Gewichtsteile Aceton
Emulgator: ο, 3 Gewichtsteile Alkyl-aryl-polyglykoläther
Wasser: 95 Gewichtsteile
Man vermischt die für die gewünschte Wirkstoffkonzentration in der Spritzflüssigkeit nötige Wirkstoffmenge mit der angegebenen
Menge des Lösungsmittels und verdünnt das Konzentrat mit der angegebenen Menge Wasser, welches die genannten Zusätze
enthält.
Mit der Spritzflüssigkeit bespritzt man junge Gurkenpflanzen
mit etwa drei Laubblättern bis zur Tropfnässe. Die Gurkenpflanzen verbleiben zur Trocknung 24 Stunden im Gewächshaus.
Dann werden sie zur Inokulation mit Konidien des Pilzes Erysiphe cichoreacearum bestäubt. Die Pflanzen werden anschließend
bei 23 - 240C und einer etwa 75#igen relativen
Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus aufgestellt.
Nach 12 Tagen wird der Befall der Gurkenpflanzen in Prozent der unbehandelten, jedoch ebenfalls inokulierten Kontrollpflanzen
bestimmt. O % bedeutet keinen Befall, 100 % bedeutet,
daß der Befall genauso hoch ist wie bei den Kontrollpflanzen.
Wirkstoffe, Wirkstoffkonzentrationen und Ergebnisse gehen aus
der nachfolgenden Tabelle' hervor:
Le A 12 553 - 12 -
109 8 23/2 264
ft
TABELLE
Erysiphe-Teat
Wirkstoff
Befall in $ des Befalls der unbehandelten Kontrolle bei
einer Wirkstoffkonzentration (in io) von
o,o25 io o,oo62 %
NH
NH
NH
If
I!
Zn 1oo
1oo
(bekannt)
NH-C-NH-O-
NH -
C ti
OC2H5
47
Il
- C - NH
C -H
Il
43
Le A 12 553
1 09 8 2-3/2 26*4
Beispiel_C: A*
Erysiphe-Test / systemisch Lösungsmittel: 4,7 Gewichtsteile Aceton
Emulgator: 0,5 Gewichtsteile Alkyl-aryl-polygly-
Wasser: 95 Gewichtsteile *olather
Man vermischt die für die gewünschte Wirkstoffkonzentration
in der Gießflüssigkeit nötige Wirkstoffmenge mit der angegebenen Menge des Lösungsmittels und verdünnt das Konzentrat
mit der angegebenen Menge Wasser, welches die genannten Zusätze enthält.
In Einheitserde angezogene Gurkenpflanzen werden im Ein- bis Zweiblatt stadium innerhalb einer Woche mit ecm der Gießflüssigkeit
in der angegebenen Wirkstoffkonzentration, bezogen auf 100 ecm Erde, gegossen.
Die so "behandelten Pflanzen werden nach der Behandlung mit
Koniöien des Pilses Erysiphe cichoracearum inokuliert. Anschließend
werden die Pflanzen bei 23 - 24°C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 70 % im Gewächshaus aufgestellt.
Nsoh 12 Tagen wird der Befall der durkenpflanzen in Prozent
d©p unfoehandelten, jedoch ebenfalls inokulierten Kontrollpflanzen
bestimmt» 0 % bedeutet keinen Befall, 100 % bedeutet, daß der Befall genau so hoch ist wie bei den Kontrollpflanzen.
Wirkstoffe, Wirlcstoffkonzentrationen und Ergebnisse gehen aus
der nachfolgenden Tabelle hervor:
Le A 12 553 -U-
109823/226 4
J A B El· L E Erysiphe-Test / systemisch
Befall in % des Befalls der unWirkstoff behandelten Kontrolle bei einer
Wirkstoffkonzentration von 12o ppm
It
CH2- NH-C-
CH0 - NH - C - S^
S
(bekannt)
(bekannt)
Zn 1oo
. S ■ ■
Il
H-C-NH- COOC2H5
- C - GH, ti - ■> '
0
i
Le A 12 553 - 15 -
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Beispiel τι» Agarplatten-Test
Prüfung auf fungitoxische Wirksamkeit und die.Breite des Wirkungsspektrums.
Lösungsmittel: Gewichtsteile
Aceton a) 1ooo b) Too
Zur Herstellung einer zweckmäßigen Wirkstoffzubereitung nimmt
man 1 Gewichtsteil Wirkstoff in der angegebenen Menge Lösungsmittel auf.
Die Wirkstoffzubereitung gibt man Kartoffel-Dextrose-Agais der
durch Erwärmen verflüssigt ist, in einer solchen Menge zu, daß darin die gewünschte Wirkstoffkonzentration zustande kommt.
Nach gründlichem Schütteln zur gleichmäßigen Verteilung des Wirkstoffs gießt man den Agar unter sterilen Bedingungen in
Petrischalen aus. Nach Erstarren des Substrat-Wirkstoff-Gemisches
werden Testpilze aus Reinkulturen in Scheibchen von 5 mm Durchmesser aufgeimpft· Die Petrischalen verbleiben zur
Inkubation 3 Tage lang bei 200C stehen.
Nach dieser Zeit wird die Hemmwirkung des Wirkstoffes auf das
Myzelwachstum unter Berücksichtigung der unbehandelten Kontrolle in Kategorien bestimmt. Dabei bedeutet O kein Myzelwachstum,
weder auf dem behandelten Substrat, noch auf dem Inokulum;
- bedeutet Myzelwachstum nur auf dem Inokulum, kein Überwachsen auf das behandelte Substratj und t bedeutet Myzelwachstum vom
Inokulum auf das behandelte Substrat, ähnlich dem Überwachsen
auf das unbehandelte Substrat bei der Kontrolle.
Wirkstoffe, Wirkstoffkonzentrationen, Testpilze und erzielte Hemmwirkungen gehen hervor aus der nachfolgenden Tabelle:
Le A 12 553 - 16 -
109 82 3/2264
unbehaxiclelt
(bekannt)
TABELLE
Agarpla tten-Test
Wiristoff
Wirketoffkonz.
im Substrat in mg / Liter
Sclerotinia sclerotiorum
Tbielaviopsis
basicola
Pusarium
culmorum
culmorum
Fusarium
oxysporunr
oxysporunr
oo ro co
1o 1oo
S η
-C-MH-COOC2Hc
-C-CH,
Le A 12
Ίο 1oo
+
0
0
-17 -■
CO CTD O CD
Fortsetzung
TABELLE
Agarplatten-Test
Wirkstoff
Wirkstoff-, Konz. im Substrat in mg / Liter
Sclerotinia sclerotiorum
Thielaviopsis baaicola
Fusarium
culmorum
culmorum
jpusarimn
oxysporum
oxysporum
ο co oo ro
Il
Il
NH-C-NH-C-OC2H5
NH-C-^ η
1o
I00
+ 0
Il
H-C-NH-COOC2H5
-ο-/Λ
Il
NH-C
Il
Le A 12
1o I00
- 1.8 -
Saatgutbeizmittel-Test / Weizensteinbrand (samenbürtige Mykose)
Zur Herstellung eines zweckmäßigen Trookenbelzmittels verstreckt
man den Wirkstoff mit einem Gemisch aus gleichen Gewichtsteilen Talkum und Kieselgur zu einer feinpulverigen Mischung mit der
gewünschten Wirkstoffkonzentration.
Man kontaminiert Weizensaatgut mit 5 g Chlamydosporen von
Tilletia caries pro kg Saatgut. Zur Beizung schüttelt man das Saatgut mit dem Beizmittel in einer verschlossenen Glasflasche.
Das Saatgut wird auf feuchtem Lehm unter einer Deckschicht aus
einer Lage Mull und 2 cm mäßig feuchter Komposterde 10 Tage lang im Kühlschrank bei 1O0C optimalen Keimungsbedingungen für
die Sporen ausgesetzt.
Anschließend bestimmt man mikroskopisch die Keimung der Sporen auf den Weizenkörnern, die jeweils mit rund 100 000 Sportn besetzt
sind. Der Wirkstoff ist umso wirksamer ge weniger
Sporen gekeimt sind. ;
Wirkstoffe, Wirkstoffkonzentrationen im Beizmittel, Beizmittelaufwandmengen und Keimprozente der Sporen gehen hervor
aus der nachfolgenden Tabelle*.
Le A 12
553
. 19 -
109823/2264
960027
TABELLE
Saatgutbeizmittel-Test / Weizensteinbrand
Saatgutbeizmittel-Test / Weizensteinbrand
Wirkstoffe
Wirkstoffkon- Beizmittelauf- Sporenkeizentration
im wandmenge in murig in Beizmittel in g/kg Saatgut <%>
ungebeizt
(bekannt)
1o
S. tt
.NH-C-NH-COOC2H5
NH-C-CH. 0
3o
o,o5
ti
It
NH-C-NH-C-OC
NH-C-O
Il W
1o
3o
3o
o,oo5 o,oo5 o,oo5 o,oo5
NH-C-NH-COOC2H5
NH-C
ti
10
3o
o,oo5
0,000
Le A 12
- 2o -
109823/2264
andere Zusätze ;95,75ßewichtsteile H^O
Man vermischt die für die gewünschte Wirkstoffkonzentration
in der Spritzflüssigkeit nötige Wirkstoffmenge mit der angegebenen Menge des Lösungsmittels und verdünnt das Konzentrat
mit der angegebenen Menge Wasser, das die genannten Zusätze enthält.
Mit der Spritzflüssigkeit bespritzt man 2 χ 30 etwa 2 - 4 Wochen
alte Reispflanzen bis zur Tropfnässe. Die Pflanzen verbleiben
bis zum Abtrocknen in einem Gewächshaus bei Temperaturen von
22 bis 24 C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von etwa 70 £. Danach wird der eine Teil der Pflanzen alt einer wässrigen
Suspension von 1OO 000 bis 200 000 Sporen/ml von Pirieularia oryzae Inokuliert und in einem Raum bei 24 bis 260C und 100 #
relativer Luftfeuchtigkeit aufgestellt. Der andere Teil der Pflanzen wird mit einer auf Malzagar gezogenen Kultur von Pellicularia sasakil infiziert und bei 28 bis 3O0C sowie 100 £
relativer Luftfeuchtigkeit aufgestellt.
5 bis 8 Tage nach der Inokulation wird der Befall bei allen
zur Zeit der Inokulation mit Piricularia oryzae vorhandenen Blättern In Prozent der unbehandelten, aber ebenfalls inokulierten Kontrollpflanzen bestimmt. Bei den mit Pellioularia
sasakii Infleierten Pflanzen wird der Befall nach der gleichen
Zeit an den Blattscheiden ebenfalle im Verhältnis zur unbehandelten, aber Infizierten Kontrolle bestimmt. 0 % bedeutet
keinen Befall, 100 % bedeutet, daß der Befall genau so hoch
ist wie bei den Kontrollpflanzen.
Wirkstoffe, Wirkstoffkonzentrationen und Resultate gehen aus
der nachfolgenden Tabelle htrvor.
Le A 12 553 - 21 -
1C9823/2264
Piricularia (a) - und Pellicularia (b) - Test pr. = protektiv cur. = curativ
Wirkatoff
Befall in f£ des Befalls der unbehandelten
Kontrolle bei einer Wirkstoff konsentrat ion (in %) von
a ."■ b '
o,q!T
1625
©,o"5
o,o25
CHo-NH-OS-
S-"
Zn
(bekannt)
pr. our. 1oo
NH-
| S η |
pr. cur. |
O
O |
O 5o |
| NH-G-NH-COOC2H5 NH-C-CH, it 3 ■ . |
|||
| O | |||
| S O η it |
pr. | O | O |
| NH-O-NH-C-OC2H5 | cur. | O | 75 |
25
Too
Il
NH-C-NH-COOC2H5
NH-C-CHo-O-f \)
O
pr.
13
Il
NH-C-NH-COOC2H5
Le A 12 553
- 22 -
17
109823/2264
It
[H-C-NH-COOC2H5
NH-C-CH,
Il J
3o g (o,2 MoI) 2-Amino-acetanilid werden in 25o ecm trockenem
Chloroform vorgelegt. Dazu werden unter Rühren 26,3 g (o,2 Mol) Athoxycarbonylsenföl getropft, wobei die ΤβπιρβΓΒΐμΓ durch
Eiskühlung auf 3o°C gehalten wird. Nach weiterem einstündigen Rühren wird abgesaugt. Ausbeute: 5o g (89 $ d.Th.) 1-(2'-Ace<tylamino-phenyl)-3-äthoxycarbonyl-thioharnstoff vom Schmelzpunkt 193° (Z).
Eiskühlung auf 3o°C gehalten wird. Nach weiterem einstündigen Rühren wird abgesaugt. Ausbeute: 5o g (89 $ d.Th.) 1-(2'-Ace<tylamino-phenyl)-3-äthoxycarbonyl-thioharnstoff vom Schmelzpunkt 193° (Z).
Auf ähnliche Weise wurden die folgenden Verbindungen erhalten:
Formel
Schmelzpunkt (0C)
Il
-C-NH-COOC2H5
NH-C-O
Il
155-6'
Ii
[-C-NH-COOC2H5
172-4
Le A 12 553
Il
NH-C-NH-COOC2H5
-C-Z^N
O 109823/223
172-3'
- 23 -
Claims (7)
- Patentansprüche:Rf für Wasserstoff oder Alkyl mit 1 - 4 Kohlenstoffatomen steht undR" für Alkyl mit 1-18 Kohlenstoffatomen (gegebenenfalls substituiert durch Halogen, Cyan, Alkoxy mit 1-4 Kohlenstoffatomen, Alkylmercapto. mit 1-4 Kohlenstoffatomen, Alkoxycarbonyl mit 2-5 Kohlenstoffatomen, Phenoxy, Halogenphenoxy, Alkylphenoxy, Alkoxyphenoxy, Arylmercapto), ferner für Cycloalkyl mit 5-8 Kohlenstoffatomen, für Aralkyl (gegebenenfalls substituiert durch Halogen, Alkyl mit 1-4 ,Kohlenstoffatomen oder Alkoxy mit 1-4 Kohlenstoffatomen), für Aryl (gegebenenfalls substituiert durch Halogen, Alkyl mit 1-4 Kohlenstoffatomen oder Alkoxy mit 1-4 Kohlenstoffatomen.) ferner für einen fünf- oder sechsgliedrigen heterocyclischen Rest, welcher gegebenenfalls mehrere Sauerstoff-, Schwefel- und/ oder Stickstoffatome enthalten kann, steht.Le A 12 555 - 24 -BAD ORIÖJNALErgänzungsblatt zur Offenlegungsschrift 1960027 Deutsche Kl.: 12 o, 17/03 Offenlegungstag: 3. Juni 1971
- 2) Verfahren zur Herstellung von Amidophenylthioharnstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß man 2-Amino-r-anilin-Derivaten der Formel
£ I /H2 1 N -G-R" X - I II η R' 0in welcher ΛX, η, R' und R" die oben angegebene Bedeutung habenmit Senfölen der FormelS=C=N- COORin welcherR die oben angegebene Bedeutung hat, in Gegenwart eines Verdünnungsmittels umsetzt. - 3) Verfahren zur Herstellung von Amidophenylthioharnstoffen,gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die ΛSenföle durch Reaktion von Halogen-kohlensäureestern mit Alkali-isothiocyanaten in einem inerten Lösungsmittel erzeugt und anschließend -mit den 2-Amino-anilin-Derivaten umsetzt.
- 4) Fungizides Mittel, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Aminophenyithioharnstoffen gemäß Anspruch 1.Le A 12Ergänzungsblatt zur Offenlegungsschrift 1960027 Deutsche Kl.: 12 ο, 17/03 Offenlegungstag: 3. Juni 1971
- 5) Verfahren zur Bekämpfung von Pilzen, dadurch gekennzeichnet, daß man Amidophenylthioharnstoffe gemäß Anspruch 1 auf Pilze oder ihren Lebensraum einwirken laßt.
- 6) Verwendung von Amidophenylthioharnstoffen gemäß Anspruch 1 zur Bekämpfung von Pilzen.
- 7) Verfahren zur Herstellung von fungiziden Mitteln, dadurch gekennzeichnet, daß man Amidophenylthioharnstoffe gemäß Anspruch 1 mit Streckmitteln und / oder oberflächenaktivenφ Mitteln vermischt.Le A 12 553 . _ 26 _BAD ORiGiNAL
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
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-
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4705805A (en) * | 1978-06-16 | 1987-11-10 | Koji Yamada | Antithrombotic agent |
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