DE19530081A1 - Skibob - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
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- B62B13/04—Sledges with runners characterised by arrangement of runners arranged in a single line
-
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Skibob.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Skibob aufzuzeigen, der problemlos zur Reduzierung
seiner Abmessungen für den Transport oder die Lagerung zusammengeklappt und ebenso
problemlos für die Verwendung wieder in den Gebrauchszustand gebracht werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Skibob entsprechend dem kennzeichnenden Teil des
Patentanspruches 1 ausgebildet.
Die Überführung des erfindungsgemäßen Skibobs aus dem Gebrauchszustand in den
Nichtgebrauchszustand erfolgt in besonders einfacher Weise dadurch, daß die erste bzw.
vordere Schwenkarmanordnung nach hinten unter den Rahmen bzw. unter ein sich
zwischen dem Lenker und dem rückwärtigen Ende des Rahmens erstreckendes
Rahmenteil und in analoger Weise die hintere bzw. zweite Schwenkarmanordnung nach
vorne unter dieses Rahmenteil geklappt werden. Die beiden Federungen und die
zugehörigen Anlageelemente oder Gegenlager für die Schwenkarmanordnungen werden
hierbei nicht mitgeschwenkt, d. h. diese Federungen sind von einem Überführen des
Skibobs in die Nichtgebrauchsstellung (Zusammenklappen) bzw. in die
Gebrauchsstellung (Auseinanderklappen) nicht berührt und können somit für ihre
Federfunktion optimal ausgebildet werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Abstützelemente, gegen die die
Schwenkarmanordnungen in der Gebrauchsstellung anliegen, von Hilfshebeln gebildet,
die an der Lenksäule bzw. am Rahmen schwenkbar vorgesehen sind, wodurch sich für
die Federungen und deren Anlageelemente eine besonders stabile Ausbildung ergibt.
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren an einem Ausführungsbeispiel näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in vereinfachter Darstellung und in Seitenansicht eine Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Skibobs;
Fig. 2 und 3 jeweils in vergrößerter Detaildarstellung die vordere und rückwärtige Lenker-
oder Schwenkhebelanordnung zusammen mit dem zugehörigen Federelement.
Der in den Figuren dargestellte Skibob besteht im wesentlichen aus einem aus
Stahlrohrprofilen hergestellten Rahmen 1, an welchem an der Vorderseite des Skibobs
eine Lenksäule 2 drehbar bzw. lenkbar gelagert ist, und zwar in einer von einem
Rohrprofil des Rahmens 1 gebildeten Lenksäulenlagerung 3.
Am oberen Ende der Lenksäule 2 ist ein Lenker 4 abnehmbar befestigt. Das untere, aus
dem Rohrprofil 3 vorstehende Ende ist über eine vordere, mit einer Federung 5
zusammenwirkende Schwenkarmanordnung 6 mit dem Vorderski 7 des Skibobs
verbunden.
Am rückwärtigen Ende des Rahmens 1 ist eine Sitzbank 8 vorgesehen. Unterhalb der
Sitzbank 8 ist am Rahmen 1 eine rückwärtige Federung 9 und eine rückwärtige
Schwenkarmanordnung 10 vorgesehen, über die der rückwärtige Ski 11 mit dem Rahmen
1 verbunden ist. Für die Schwenkarmanordnung 6 ist am Vorderski das Lager 12 und am
unteren Ende der Lenksäule 2 das Lager 13 vorgesehen, und zwar an einem Ausleger 14,
der vom unteren Ende der Lenksäule 2 radial zur Rückseite des Skibobs hin wegsteht und
mit der Lenksäule fest verbunden ist.
Für die rückwärtige Schwenkarmanordnung 10 ist am hinteren Ski 11 das Lager 15 und
am Rahmen 1 das Lager 16 vorgesehen. Die Schwenkarmanordnungen 6 und 10 sind bei
fahrbereitem Ski so orientiert, daß sie von ihren oberen Lagern 13 bzw. 16 schräg nach
unten verlaufen, und zwar die Schwenkarmanordnung 6 nach vorne und die
Schwenkarmanordnung 10 nach hinten, so daß ausgehend von der Skibobvorderseite das
Lager 13 auf das Lager 12 folgt bzw. das Lager 15 auf das Lager 16 folgt.
Für die vordere Schwenkarmanordnung 6 ist ein Stütz- und Hilfshebel 17 vorgesehen, der
mit einem Ende beispielsweise ebenfalls an dem freien Ende des Auslegers 14 gelagert ist
und sich mit seinem freien Ende an der Federung 9 abstützt, die druckfeder- oder
teleskopfederartig wirkend ausgebildet ist, und zwar für einen Federhub in der Achse oder
in etwa in der Achse der Lenksäule 2. An dem Stütz- und Hilfshebel 17 stützt sich bei
fahrbereitem Skibob von unten her die Schwenkarmanordnung 6 bzw. ein starrer
Schwenkarm dieser Schwenkarmanordnung ab, so daß unter Schwenken der
Schwenkarmanordnungen 6 um das Lager 13 eine Federung des Skibobs an der
Vorderseite erreicht wird. Der Stütz- und Hilfshebel 17 ist dabei um eine Achse parallel
zu den Schwenkachsen der Schwenkarmanordnung 6 schwenkbar am Ausleger 14
vorgesehen.
Am Lager 16 ist ein zweiter Stütz- und Hilfshebel 18 mit einem Ende schwenkbar
vorgesehen, und zwar um eine Achse, die wiederum parallel zu den Schwenkachsen der
Schwenkarmanordnung 10 und damit senkrecht zur Rahmenebene liegt. Zwischen dem
freien Ende des Hilfshebels 18 und dem Rahmen 1 wirkt die druckfeder- oder
teleskopfederartige Federung 9. Die Schwenkarmanordnung 10 bzw. ein starrer Hebel
dieser Schwenkarmanordnung liegt von unten her gegen den Stütz- und Hilfshebel 18 an,
so daß hierdurch eine Federung des Skibobs an der Rückseite erreicht wird. Die Stütz-
und Hilfshebel 17 und/oder 18 sind beispielsweise U-profilartig derart ausgeführt, daß sie
bei fahrbereitem Skibob die jeweilige Schwenkarmanordnung 6 bzw. 10 gabelartig
übergreifen, wodurch eine zusätzliche Stabilität erreicht wird.
Die Besonderheit des Skibobs besteht nun darin, daß für den Transport und/oder die
Aufbewahrung des Skibobs die beiden Schwenkarmanordnungen 6 und 10 nach innen
geklappt werden können, und zwar die Schwenkarmanordnung 6 zusammen mit dem
Vorderski 7 entsprechend dem Pfeil A zur Skibobrückseite und die
Schwenkarmanordnung 10 mit dem rückwärtigen Ski 11 entsprechend dem Pfeil B zur
Skibobvorderseite, wobei die Stütz- und Hilfshebel 17 und 18 und die zugehörigen
Federungen 5 und 9 nicht mitgeschwenkt werden. Der Skibob kann also derart
zusammengeklappt werden, daß sich die beiden Skier 7 und 11 völlig unterhalb des
horizontalen Rahmenelementes 1′ befinden.
Durch entsprechendes Schwenken der Lenksäule 2 sowie aufgrund eines Spiels, welches
insbesondere dann vorhanden ist, wenn die vordere Schwenkarmanordnung 6 bzw. die
hintere Schwenkarmanordnung 10 nicht in Eingriff mit den Hilfshebeln 17 und 18 stehen,
können die beiden Skier 7 und 11 bei zusammengeklapptem Skibob unter dem
Rahmenelement 1′ nebeneinander untergebracht werden.
Zur weiteren Verkleinerung des Skibobs kann der Lenker 4 abgenommen werden.
Außerdem ist die Sitzbank 8 an einem Träger 19 derart vorgesehen, daß sie entlang dieses
Trägers nach vorne geschoben und dann um 180° um die in der Rahmenebene liegende
Achse des Trägers 19 gewendet werden kann, so daß sich die Sitzbank 8 dann unterhalb
des Trägers 19 befindet.
Wie die Fig. 2 zeigt, besteht die Schwenkarmanordnung 6 aus einem starren Schwenkarm
6′ und aus einem federnden Schwenkarm 6′′ derart, daß der Vorderski 7 eine bestimmte
Orientierung aufweist und insbesondere auch um den unteren Schwenkpunkt des starren
Schwenkarmes 6′ am Lager 12 nur durch elastische Verformung des Schwenkarmes 6′′
geschwenkt werden kann.
Beim Zusammenklappen des Skibobs wirkt der Schwenkarm 6′′ als Übertotpunktfeder,
die beim Zusammenklappen bzw. beim Schwenken der Schwenkarmanordnung 6 in
Richtung des Pfeiles A zunächst gespannt wird und sich dann wieder entspannt, so daß
auch für den zusammengeklappten Skibob ein stabiler Zustand gegeben ist.
Ebenso besteht entsprechend der Fig. 3 die Schwenkarmanordnung 10 aus dem starren
Schwenkarm 10′ und aus dem federnden Schwenkarm 10′′, welch letzterer wieder von
einem federnden, bügelartigen Element gebildet ist. Auch der Schwenkarm 10′′ wirkt
beim Zusammenklappen des Skibobs als Übertotpunkt-Feder.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Federung 5 an einem Ende gelenkig mit
dem unteren Ende der Lenksäule 2 und mit dem anderen Ende gelenkig mit dem
Hilfshebel 17 verbunden. In analoger Weise ist die Federung 9 mit ihrem einen Ende
gelenkig mit dem Rahmen 1 und mit ihrem anderen Ende gelenkig mit dem Hilfshebel 18
verbunden.
Die Erfindung wurde voranstehend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben. Es
versteht sich, daß zahlreiche Änderungen sowie Abwandlungen möglich sind, ohne daß
dadurch der der Erfindung zugrundeliegende Erfindungsgedanke verlassen wird. So ist es
beispielsweise auch möglich, einen Stütz- und Hilfshebel, beispielsweise den vorderen
Stütz- und Hilfshebel 17 oder aber beide Stütz- und Hilfshebel blattfederartig
auszubilden, die dann an einem Ende fest mit dem Ausleger 14 bzw. mit dem Rahmen 1
verbunden sind.
Bezugszeichenliste
1 Rahmen
1′ Rahmenabschnitt
2 Längssäule
3 Rohrprofil bzw. Lenksäulenlagerung
4 Lenker
5 Federung
6 Schwenkarmanordnung
6′, 6′′ Schwenkarm
7 Vorderski
8 Sitzbank
9 Federung
10 Schwenkarmanordnung
10′, 10′′ Schwenkarm
11 rückwärtiger Ski
12, 13 Lager
14 Ausleger
15, 16 Lager
17, 18 Stütz- und Hilfshebel
19 Träger
1′ Rahmenabschnitt
2 Längssäule
3 Rohrprofil bzw. Lenksäulenlagerung
4 Lenker
5 Federung
6 Schwenkarmanordnung
6′, 6′′ Schwenkarm
7 Vorderski
8 Sitzbank
9 Federung
10 Schwenkarmanordnung
10′, 10′′ Schwenkarm
11 rückwärtiger Ski
12, 13 Lager
14 Ausleger
15, 16 Lager
17, 18 Stütz- und Hilfshebel
19 Träger
Claims (9)
1. Skibob mit einem Rahmen (1), mit einer Lenksäule (2), die in einem Lenksäulenlager
(3) am Rahmen (1) drehbar gelagert ist, mit einem Vorderski (7), der über eine erste
Schwenkarmanordnung (6) mit der Lenksäule (2) schwenkbar verbunden ist, mit einem
rückwärtigen Ski (11), der über eine zweite Schwenkarmanordnung (10) mit dem
Rahmen (1) an dessen Rückseite schwenkbar verbunden ist, mit einer ersten, zwischen
der ersten Schwenkarmanordnung (6) und der Lenksäule (2) wirkenden Federung (5)
sowie mit einer zweiten zwischen dem Rahmen (1) und der zweiten
Schwenkarmanordnung (10) wirkenden Federung (9), dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens eine der Federungen (5, 9) auf ein Anlageelement (17, 18) einwirkt, gegen
welches sich bei fahrbereitem Skibob die zugehörige Schwenkarmanordnung (6, 10)
abstützt, und daß zum Zusammenklappen des Skibobs diese Schwenkarmanordnung
(6, 10) von dem Anlageelement weg unter den Rahmen (1) oder einen sich zwischen
der Lenksäule (2) und dem rückwärtigen Ende des Rahmens erstreckenden Rahmenteil
(1′) schwenkbar ist.
2. Skibob nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die erste Federung (5)
als auch die zweite Federung (9) auf ein derartiges Anlageelement (17, 18) einwirken.
3. Skibob nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Anlageelement von
einem Stütz- und Hilfshebel (17, 18) gebildet ist, der an einem Ende an der Lenksäule
oder einem dortigen Ausleger (14) bzw. am Rahmen (1) um eine Achse parallel zu den
Schwenkachsen der zugehörigen Schwenkarmanordnung (6, 10) schwenkbar
vorgesehen ist.
4. Skibob nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stütz- und Hilfshebel (17,
18) von einer Blattfeder gebildet ist.
5. Skibob nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stütz- und Hilfshebel (17,
18) an dem einen Ende mit einem Gelenk angelenkt ist.
6. Skibob nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stütz- und
Hilfshebel zumindest in einem Teilbereich gabelartig oder als U-Profil ausgebildet ist
und bei fahrbereitem Ski die zugehörige Schwenkarmanordnung oder einen
Schwenkarm (6′, 10′) dieser Anordnung gabelartig übergreift.
7. Skibob nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß jede
Schwenkarmanordnung (6, 10) aus einem starren Schwenkarm (6′, 10′) und aus einem
federnden oder als Federbügel wirkenden Schwenkarm (6′′, 10′′) besteht, und daß der
als Federbügel wirkenden Schwenkarm (6′′, 10′′) beim Schwenken der jeweiligen
Schwenkarmanordnung (6, 10) in die Nichtgebrauchsstellung, d. h. beim
Zusammenklappen des Skibobs als Übertotpunkt-Feder wirkt.
8. Skibob nach einem der Ansprüche 1-7, gekennzeichnet durch einen abnehmbaren
Lenker (4) an der Lenksäule (2).
9. Skibob nach einem der Ansprüche 1-8, gekennzeichnet durch eine einklappbare
Sitzbank (8) am Rahmen (1).
Priority Applications (3)
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| DE19530081A DE19530081C2 (de) | 1995-08-16 | 1995-08-16 | Skibob |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Effective date: 20130301 |