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DE1843232U - Setzereipult. - Google Patents

Setzereipult.

Info

Publication number
DE1843232U
DE1843232U DED23491U DE1842232U DE1843232U DE 1843232 U DE1843232 U DE 1843232U DE D23491 U DED23491 U DE D23491U DE 1842232 U DE1842232 U DE 1842232U DE 1843232 U DE1843232 U DE 1843232U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
desk
typesetting
drawers
opening
desk top
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED23491U
Other languages
English (en)
Inventor
Jules Dintheer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DED23491U priority Critical patent/DE1843232U/de
Publication of DE1843232U publication Critical patent/DE1843232U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B67/00Chests; Dressing-tables; Medicine cabinets or the like; Cabinets characterised by the arrangement of drawers
    • A47B67/04Chests of drawers; Cabinets characterised by the arrangement of drawers

Landscapes

  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description

  • Setzereipult
    ------------
    Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf ein Setzereipult mit herausnehmbaren, mindestens teilweise als Setzkästen dienenden Schubladen.
  • Es ist in Handsetzereien allgemein üblich, die Setzkästen auf einem Setzregal schräg aufzustellen, damit auch die hinteren Fächer für den Setzer gut erreichbar sind. Das für den Satz notwendige Blindmaterial wird dabei normalerweise in einem hinter den Setzkasten stehenden und mit dem Setzregal fest verbundenen Fächergestell untergebracht. Nachteilig ist dabei, dass dem Setzer nur ein beschränkter Platz für das Zusammenbauen des Satzes, den Einbau von Klischees u. dg. verbleibt. Ausserdem sind diese offenen Regale und Setzkasten in hohem Masse der Verstaubung ausgesetzt und vom lichttechnischen Standpunkt aus nachteilig, da diese Aufbauten Schatten werfen.
  • Nachteilig'wirkt sich ferner der Umstand, aus, dass die starren Aufbauten zum Unterbringen des gesamten benötigten Blindmaterials unterschiedlicher Ausdehnung eine bestimmte Tiefe und Länge verlangen. Die Verteilung des Blindmaterials in Materialaufbauten auf die ganze Pultlänge bedingt ferner für den Setzer ein ständiges Hin-und Hergehen.
  • Durch die vorliegende Neuerung sollen diese Nachteile behoben werden. Sie ist gekennzeichnet durch eine aufbaulose, horizontale Pultplatte in der sich eine, vorzugsweise randgeschlossene Oeffnung für den Zugang zum Blindmaterial befindet.
  • Bei einem derartigen Setzereipult hat der Setzer eine grosse horizontale Pultfläche zu seiner freien Verfügung, wobei seine Arbeit-namentlich wenn sie sich nicht auf die reine Satzzusammentragung beschränkt-wesentlich erleichtert wird.
  • Diesem Umstand kommt dadurch noch vermehrte Bedeutung zu, als die Verarbeitung von Maschinensatz und der Anteil von Klischees in den Druckformen gegenüber früher zugenommen hat und in vielen Betrieben laufend zunimmt. Die Arbeit des Setzers verlagert sich dabei immer mehr auf die Herstellung von Spezialsatz und den Zusammenbau der Druckform, wobei ein erhöhtes Bedürfnis nach Abstellflächen entsteht, dem durch das Setzereipult gemäss der vorliegenden Neuerung Rechnung getragen wird. Durch den Umstand, dass das gesamte Blindmaterial, welches der Setzer normalerweise benötigt, an einer einzigen Stelle konzentriert ist, fällt das ständige Hin-und Hergehen des Setzers weg, da er dieses von seinem normalen Standort aus mühelos erreichen kann.
  • Das Setzereipult gemäss der vorliegenden Neuerung hat ausserdem lichttechnische Vorteile und erlaubt eine ästhetisch ansprechende Gestaltung.
  • Ein weiteres vorteilhaftes Merkmal der Setzereipulte gemäss der Neuerung besteht darin, dass bei einer gegebenen Grund-Fläche eines Setzerei-Raumes die Zahl der Arbeitsplätze erhöht werden kann, ohne dass deswegen Nachteile auftreten.
  • Insbesondere ist es möglich, dass auf der Vorder-und Rückseite des Pultes Setzkasten in Schräglage aufgestellt werden und auf beiden Seiten je ein Setzer arbeiten kann. Die Tiefe des Pultes reduziert sich dabei um das Mass der früher notwendigen Aufbauregale für das Blindmaterial.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Schutzgegenstandes dargestellt.
  • Das Setzereipult 1 weist eine horizontale Pultplatte 2 auf, welche auf ihrer ganzen Fläche eben ist und keinen sie überragenden, starren Aufbau aufweist. Diese Pultplatte ist auf der rechten Seite mit einer Oeffnung 3 versehen, unterhalb der sich das Blindmaterial 4 befindet. Diese Oeffnung 3 ist randgeschlossen d. h. sie befindet sich dabei im Innern der Pultplatte und ist ringsum von einem Pultplattenrand umgeben.
  • Unterhalb der Pultplatte 2 befinden sich drei Schubladen-Reihen 6. Von diesen Schubladen 6 dienen mindestens einzelne als Setzkasten zur Aufnahme von Schriftmaterial. Diese Setzkasten werden bei Gebrauch oberhalb der Pultplatte 2 in Schräglage gehalten. Einzelne der Schubladen 6 können je nach Bedarf auch für Einlege-oder Steckschriften, für Setzbretter, für montierte oder unmontierte Klischees oder für beliebige andere Zwecke ausgebildet sein.
  • Auf der Vorderseite und parallel zur Stirnkante der Pultplatte, sowie allenfalls entlang der Rückseite der Pultplatte ist je eine Schiene 5 befestigt, welche mit Trägern 7 so zusammenwirkt, dass die Setzkasten 6 oberhalb oder auf der Pultplatte in Schräglagen gehalten werden können. Diese nach unten offenen Schienen liegen bündig zur Pultebene oder leicht darunter und ragen über die gesamte Länge der Pultplatte. Die Oeffnung 3 in der Pultplatte kann durch einen Deckel verschlossen werden, der in die Oeffnung bündig versenkt ist.
  • Damit ein planer, vertiefungsloser Deckel ohne Griff hergestellt werden kann, erstrecken sich die Auflageleisten, auf denen der Deckel aufliegt, über höchstens 3 der 4 Ecken, so dass der Deckel durch Druck auf die auflagefreie Ecke angekippt und nachher leicht gefasst und entfernt werden kann.
  • Das Setzereipult hat eine im wesentlichen quaderförmige Gestalt, wobei sich die Abweichung auf den ringsherum leicht vorstehenden Pultplattenrand bezieht.
  • Die sich unterhalb der Oeffnung 3 in der Pultplatte 2 befindlichen Blindmaterialfächer weisen eine schräge Bodenfläche auf und sind derart ausgebildet, dass ihre Tiefe mit zunehmendem Abstand von der Vorderseite zunimmt. Das Blindmaterial steht dabei leicht zum Setzer geneigt, wodurch er es bequem ergreifen kann. Diese Blindmaterialbehälter sind vorzugsweise so ausgebildet, wie sie in der Schweizer Patentschrift Nr. 350 667 beschrieben sind und Stege, Regletten oder Durchschuss-Material aufnehmen.
  • Es wäre auch denkbar, dass anstelle von drei nebeneinanderliegenden Reihen von Schubladen-wie dies in der Zeichnung dargestellt ist-eine grössere oder kleinere Zahl von Schubladenreihbn vorgesehen wird, und dass die Lage der Pultplattenöffnung nicht auf die rechte Seite beschränkt ist.

Claims (7)

  1. S c h u t z a n s p r ü c h e Schutzansprüche
    1. Setzereipult mit herausnehmbaren, mindestens teilweise als Setzkasten dienenden Schubladen, gekennzeichnet durch eine aufbaulose, horizontale Pultplatte, in der sich eine vorzugsweise randgeschlossene Oeffnung für den Zugang zum Blindmaterial befindet.
  2. 2. Setzereipult nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oeffnung durch einen versenkten mit der Oberseite der Pultplatte bündigen Deckel abschliessbar ist.
  3. 3. Setzereipult nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel grifflos ist und sich die Tragleisten über höchstens drei Ecken erstrecken, derart, dass der Deckel durch Druck auf die auflagefreie Ecke angekippt werden kann.
  4. 4. Setzereipult, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass es eine im wesentlichen quaderförmige Gestalt hat.
  5. 5. Setzereipult nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass es drei nebeneinanderliegende Schubladenreihen aufweist und sich die Pultplatten-Oeffnung oberhalb der rechts aussen liegenden Schubladenreihe befindet.
  6. 6. Setzereipult nach einem oder mehreren, der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass parallel und etwa in der Höhe der Pultplatte mindestens eine der Abstützung der Schubladen in Schräglage dienende Profil-Schiene vorhanden ist.
  7. 7. Setzereipult nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass die direkt unterhalb der Pultplattenöffnung liegenden Blindmaterialfächer schräge Bodenflächen aufweisen und ihre Tiefe mit zunehmendem Abstand von der Vorderseite zunimmt.
DED23491U 1961-10-13 1961-10-13 Setzereipult. Expired DE1843232U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED23491U DE1843232U (de) 1961-10-13 1961-10-13 Setzereipult.

Applications Claiming Priority (1)

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DED23491U DE1843232U (de) 1961-10-13 1961-10-13 Setzereipult.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1843232U true DE1843232U (de) 1961-12-14

Family

ID=32997156

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED23491U Expired DE1843232U (de) 1961-10-13 1961-10-13 Setzereipult.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1843232U (de)

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