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DE871655C - Mehrfachbeute fuer Bienenzucht - Google Patents

Mehrfachbeute fuer Bienenzucht

Info

Publication number
DE871655C
DE871655C DEL3124A DEL0003124A DE871655C DE 871655 C DE871655 C DE 871655C DE L3124 A DEL3124 A DE L3124A DE L0003124 A DEL0003124 A DE L0003124A DE 871655 C DE871655 C DE 871655C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
prey
flight
rooms
separated
floors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL3124A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Doerr
Heinrich Leinweber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEL3124A priority Critical patent/DE871655C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE871655C publication Critical patent/DE871655C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K47/00Beehives

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Mehrfachbeute für die Bienenzucht, die insbesondere für Zwei- oder Dreivolkbetrieb brauchbar ist. Die Beute unterscheidet sich von dien bisKer üblichen dadurch, daß sie drei Stockwerke übereinander besitzt. Das untere Stockwerk hat zwei durch ein Schied .getrennte Räume, welche je nach Belieben die Unterbringung zweier Völker gestatten. Das darüberliegende Stockwerk stellt einen Raum .dar, der als Brut- oder Honiigraum dient. Dieser Raum ist von dien unteren Räumen 'durch ein festes Querschied, welches mit Absperr.gitterschlitzen versehen ist, getrennt und kann durch Riechgitter, feste Schieber oder Schieber mit Aufstiegschlitz abgedeckt werden. Darüber befindet sich noch ein drittes Stockwerk, das aber mit Rücksicht auf die Warmhaltung nur etwa halb so hoch wie die beiden anderen Stockwerke ist. In diesem Stockwerk werden lediglich Dk'kwaben aufgestellt. Der Raum dieses obersten Stockwerks ist von dem darunterliegenden Raum durch ein Querschied getrennt, .das mit Absperrgitterschlitzen versehen ist. Dabei dienen die Leisten der Absperrgitterschlitze als Laufschienen für die Füßchen der Dickwaben.
Alle Rahmen sind in Blätterstellung aufgestellt. Die Aufstellung im mittleren und oberen Stockwerk kann auch in Querstellung (Warmbau) erfolgen. Es sind bei der neuen Beute zwei Flugnaschen vorhanden, von denen die untere zwei Fluglöcher 'besitzt, die durch ein Trennholz abgeteilt zu den beiden unteren Räumen führen. Das Trennholz besitzt einen Schlitz, welcher durch einen Blechschieber
geschlossen werden kann; wahlweise kann durch Einstellen eines Schaltkeiles und öffnen des Blechschiebers jeweils ein Flugloch geschlossen werden und je nach den Erfordernissen nur ein Flugloch zugängig gemacht werden. Die obere Flugnische hat drei Fluglöcher, von denen die beiden unteren je zu einem der unteren Räume führen, während das obere zu dem Raum des mittleren Stockwerks führt. Alle Fluglöcher können durch Ein- oder Umstellen der Schaltkeile den jeweiligenErfordernissen entsprechend zugängig gemacht werden.
Für alle Räume ist ein Fensterfuttertrog-.vorgesehen, für das mittlere Abteil kann auch ein Seitenwandfuttertrog Verwendung finden. Ebenso ist ein gemeinsamer Arbeitstisch für alle Stockwerke vorhanden. Der Arbeitstisch ist mit Seitenleisten versehen; diese Leisten haben überstehende Enden, derart, daß «ie sich zwecks Befestigung des Tisches am unteren Stockwerk unter die Aufstelleisten für die Rahmen einführen· lassen·. Für die oberen· Stockwerke wird der Boden gewendet, und die überstehende Kante wird im die Nuten .der Seitenwände eingeschoben. Die bei der Arbeit 'hinderlichen Leistenenden, werden zweckmäßigerweise zum Umklappe» mit Scharnieren versehen.
Eine Ausfübrungsform der Beute nach der Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι die Beute von vorn gesehen, Abb. 2 die Beute von hinten gesehen bei geöffneter Tür;
Abb. 3 zeigt -die Schaltkeile mit der oberen Flugnische in um 900 verkehrter Stellung, Abb. 4 einen der Schaltkeile ebenfalls in um 900 verkehrter Stellung;
Abb. 5 -ist ein Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 1;
Abb. 6 ist ein Schnitt nach der Linie C-D der Abb. 5;
Abb. 7 ist ein Futtertrog für die unteren Räume-, Abb 8 zeigt schaubildlich das Ansetzen des- Arbeitstisches an die verschiedenen. Stockwerke;
Abb. 9 zeigt in' verschiedenen Ansichten den Arbeitstisch für sich.
Die Beute besitzt drei Stockwerke 1, 2 und 3, von denen das untere in zwei Räume 4 und 5 zerfällt, die durch ein Schied6 voneinander getrennt sind und die Waben 7 aufnehmen. Zweckmäßig werden im "unteren Stockwerk zweimal sechs, im mittleren zehn Waben· und im oberen· zehn Dickwaben; aufgestellt. Raumaufteilung- der Beute und Rabmenmaß können1, variiert "werden. In den unteren Treninschied 6 können je nach Bedarf Riechgitter, Absperrgitter oder feste Schieber eingeschoben werden, wofür ein Schlitz 9 vorgesehen·, ist.
Das darüberliegendc Stockwerk 2 wird je nach Belieben als Brut- oder Honigraum benutzt, und in ihm kann auch ein mit ro bezeichnetes Wärmekissen an Stelle einiger Waben eingesetzt werden. Von den unteren Räumen4 und 5 wird das mittlere Stockwerk 2 durch ein festes Querschied ι ia mit Absperrgittersohldtzen 40 getrennt und kann durch Riechgitter, feste Schieber 41, z.'B. Hartfaserschieber, oder Blechschieber oder Schieber mit Aufstiegsohlitz abgedeckt werden. Dieses Stockwerk ist von dem darüberliegemden Stockwerk 3 durch ein Querschiiedi 11 getrennt, das mit AbsperrscM'kzen 42 versehen ist, wobei deren Leisten 43 gleichzeitig als Laufschienen für die Füßchen 44 der Dickwaben 8 dienen. Der Raum des oberen Stockwerkes ist etwa nur halb so hoch wie die beiden unteren Räume, wodurch eine günstige Warmehaltung erzielt wird.
Die verschiedenen Räume werden durch Flugnischen 12 und 18 auf der Vorderseite der Beute . zugängig, und zwar hat die untere Flugnische 12 zwei Fluglöcher 13 und 14, die durch ein Trennholz 15 voneinander getrennt sind. Die Flüglöcher können durch Schaltkeile 16 je nach Bedarf zugängig gemacht werden, wobei der Blechschieber 17 .ge- So öffnet wird·. Ein Schaltkeil ist in Abb. 4 dargestellt. Die obere Flugnische 18 besitzt drei Fluglöcher, von denen die beiden unteren 19 und 20 zu je einem der unteren Räume 4 und 5 führen, während das obere Fluglöcher zu dem mittleren Raum 2 führt. Auch diese Fluglöcher können durch Schaltkeile 22 je nach Bedarf zugängig gemacht werden. Somit kann das Sperren bzw. Öffnen der verschiedenen Fluglöcher die Bienen, zwingen, jeweils in die für sie bestimmten Räume zu .gelangen. Abb. 3 .stellt die obere Flugnieche 18 mit den darin befindlichen .Schaltkeilen· 22 und 22' in perspektivischer Darstellung dar.
Für alle Räume sind herausnehmbare Fenster 33> 34> 35 vorgesehen, welche in Abb.5 dargestellt sind.
Für die untere und mittlere Etage 1 und 2 kann ein Futtertrog bekannter Ausführung Verwendung finden, wie er in Abb. 7 als Fensterfuttertrog 36 im Schnitt dargestellt -ist, der an Stelle des Fensters eingesetzt wird. In der unteren Etage Abb. 5 ist der Futtertrog 36 .gestrichelt-angedeutet.
In der unteren Hälfte ist der Futtertrog gemäß Abb. 7 durch ein Holzschied 37 mit Durohlaufschlitzen.38 für Futter getrennt. In den oberen Teil ist eine Glasscheibe 39 eingeschoben. Durch die Anordnung der Glasscheibe ist ein genaues Beobachten der Bienen möglich, ohne beim Füttern mit den Bienen in Berührung zu kommen.
Es ist ein Arbeitstisch 23 vorgesehen, der für alle "» drei Stockwerke Verwendung finden und an der Rückwand der Beute angebracht werden kann. Er ist in den Abb. 8 und 9 dargestellt und besitzt zwei seitliche Leisten 24 und 25, deren Enden über die Tischplatte vorstehen. Diese werden zwecks Be- 1.15 festigung des Tisches im unteren S tockwerk unter an den Seitenwänden der Beute befindliche Tragleisten 26 eingeschoben·. In den beiden oberen Stockwerken schiebt sich die umgedrehte Platte des Arbeitstisches 23 in Nuten 27 der Seitenwände der Beute. Somit kann 'derselbe Arbeitstisch in jedem Stockwerk Verwendung finden.
Die überstehenden Enden der Leisten 24, 25 sind zweckmäßig urriklappbar und zu diesem Zweck mit Scharnieren 28 versehen.. Die an der Rückseite der Beute angeordnete Tür 29 besitzt zwei

Claims (11)

  1. m h
    herausnehmbare Klappen 31 zum Wandern. Außerdem befinden) sich am der Tür 29 und am der Vorderseite zwei Scheuerklötze 32.
    Eine Beute gemäß der Erfindung kann als Ganzes nebst Zubehörteilen aus einem Werkstoff, einer Faserplatte ad. ä. hergestellt werden, «der wesentlich geringeres spezifisches Gewicht und eine wesentlich.
    geringere Wärmeleitzahl als Holz besitzt und ein Reißen und Verziehen der Beuten unmöglich macht,
    d. h. dessen Kunstharzbindting od. dgl. der Platte eine genügende Wasserfestigkeit und Stabilität gibt.
    Das spezifische Gewicht kann z. B. etwa
    0,25 g/cm3 und die Wärmeleitzahl etwa °J°
    betragen.
    PATEKTANSPRÜCHE:
    i. Mehrfachbeute für Bienenzucht, dadurch gekennzeichnet, daß sie drei Stockwerke (1,2,3) besitzt, von denen das untere zwei durch ein Schied (6) getrennte Räume (4, 5) hat, «das mittlere einen einzigen' als Brut- oder Honigraum dienenden und das obere gleichfalls einen ektzigen, aber etwa nur halb so hohen Raum für eine Anzahl von Dickwaben (8).
  2. 2. Beute nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum des mittleren Stock- werks (2) durch ein mit Absperrgitter chlitzen (40) versehenes Ouerschied (ii°) von den darunterliegenden Räumen (4, 5) getrennt ist, welches, je nach Bedarf mit einem Riechgitter oder festem Hartfaser- oder Blechschieber (41) oder Schieber mit Aufstiegschlitz abgedeckt werden kann.
  3. 3. Beute nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum des. oberen Stockwerks (3) durch ein mit Absperrgitterschlitoen
    (42) versehenes Quer schied (11) von dem darunterliegenden Raum (2) !getrennt1 ist.
  4. 4. Beute nach den vorhergehen dem Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste« (43) zwischen den Absperrschlitzen (42) als Laufschienen für die Füßohen (44) der Dickwaben (8) dienen;.
  5. 5. Beute nach dem vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß alle Wäbenrahmen (7, 8) in Blätterstellung aufgestellt sind.
  6. 6. Beute nach den vorhergehenden Ansprüche», dadurch' gekennzeichnet, daß die untere Flugnische (12) zwei Fluglöcher (13, 14) besitzt, die durch ein Trennholz (15) mit Bleehiächieber (17) abgetrennt zu den beiden unteren Räumen führen, wobei wahlweise durch Einstellen eines Schaltfeeiles'(16) und Öffnendes Blechschiebers (17) jeweils ein Flugloch geschlossen· wird, wodurch das andere allein zugänglich wird.
  7. 7. Beute nach .den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Flugmische (18) drei Fluglöcher (19, 20, 21) hat, von denen die beiden unteren (19, 20) je zu einem, der unteren Räume (4, 5) führen, während das obere (21) zu/dem Raum des· mittleren Stockwerkes (2) führt und alle Fluglöcher durch Ein- oder Umstellen von Schaltkette» (22) wahlweise zugäogig gemacht werden können.
  8. , 8. Beute nacb'den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, 'daß für alle Räume ein Fensterfuttertrog (36) vorgesehen ist.
  9. 9. Beute nach iden vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß für alle Stockwerke ■ein gemeinsamer Arbeitstisch (23) vorgesehen ist, der mit zweckmäßig umklappbaren Leisten (24, 25) in entsprechende Nuten (27) der Seitenwände der Beute eingeschoben werden kann..
  10. 10. Beute nach dem vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Beute nebst Zubehörteilen aus einem Werkstoff, einer Faserplatte od. ä., hergestellt wird, der wesentlieh geringeres, spezifisches Gewicht und eine wesentlich geringere Wärmeleitzahl als Holz besitzt und ein Reißen und Verziehen der Beuten unmöglich macht.
  11. 11. Beute nach den vorhergehenden An-Sprüchen., dadurch !gekennzeichnet, daß die Beute im mittleren· und· oberen Stockwerk im Kaltbau hergestellt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    15793 3.53
DEL3124A 1950-07-20 1950-07-20 Mehrfachbeute fuer Bienenzucht Expired DE871655C (de)

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