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Toi 1e t ten-S chränkc hen Es ist bekannt, dass bei der Herstellung
von Toiletten» Schränkchen, insbesondere, wenn diese aus gegossenem Kunststoff hergestellt
werden, die Herstellung des Schrankkörpers eine Form von ziemlich grossen Ab-' messungen
und demgemäss sehr hohen Kosten erfordert und ebenso ein Spritzpressen hoher Leistung.
Ausserdem werden in der Praxis fast immere mehrere Modelle-von Schränken verschiedener
Abmessungen hergestellt, was jedesmal die Herstellung neuer Formen nach sich zieht.
Wenn die Türen der Schränkchen ebenfalls gegossen werden, ist es im allgemeinen
notwendig, zusätzlich
zwei Formen herzustellen, eine für die sich
nach rechts und eine für die sich nach links öffnenden Türen.
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Es ist eine allgemeine Aufgabe der Erfindung, ein Schränkchen herzustellen,
das verschiedene Abmessungen . haben kann, wobei dennoch um den Körper des Schränkchens
herzustellen.nur eine einzige Form von wesentlich kleineren Abmessungen als dem
grössten hergestellten Schränkchen notwendig ist, sowie auch nur eine einzige Form,
um die Türen dieser verschiedenen Schranktüren zu bilden.
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Eine Zielsetzung der Erfindung ist,-ein Toiletten-Schränkchen zu schaffen,
das im wesentlichen dadurch gekennzeichnet ist, dass sein Körper aus dem Zusammenbau
mehrerer parallelepipedischer Kästchen besteht, die vorzugsweise gleichartig und
aus gegossenem Material hergestellt sind, wobei der Zusammenbau dieser verschiedenen
Kästchen dadurch erreicht wird, dass entlang dem oberen und unteren vorderen Rand
zwei gemeinsame Metallprofile angebracht werden, die durch Einstecken von Zapfen
festgelegt werden, insbesondere von Teilen, die als Drehpunkte für die Türen dienen,
wobei diese Kästen ausserdem miteinander an ihren aneinanderstossenden Flächen verklebt
werden. Dieser Schrank kann ausserdem die folgenden Merkmale aufweisen, die einzeln
oder in Kombination genommen werden:
1. Die rechts und links öffnenden
Türen bestehen aus einer einzigen Hauptplatte aus gegossenem-Material, die um eine
waagerechte Ebene symmetrisch ist, in deren Inneres ein zugeschnittener Spiegel
eingelegt wird, der mit Hilfe einer einzigen unteren Leiste festgelegt wird, die
eventuell einen in der Mitte liegenden Griff und ein ebenso angeordnetes Schloss
aufweist, wobei zwei senkrechte in Ausrichtung miteinanderliegende Bohrungen entlang
einem der senkrechten Ränder vorgesehen sind, um das gelegentliche Anbringen der
Türe auf den vorstehend genannten Zapfen zu gestatten.
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2. Der Schrank wird an seinem oberen Teil durch einen Leuchtaufsatz
ergänzt, der elektrische Birnen enthält und jeder Kasten weist an seinem oberen
Teil ein durchsichtiges rundes Fenster auf, durch das die elektrischen Birnen das
Innere des Schränkchens beleuchten können.
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3. Der Schrank wird am unteren Teil durch eine Serie aufgehängter
Schubladen ergänzt, von denen jede die Breite eines der Koffer hat, wobei diese
Schubladen auf Teleskop-Gleitschienen laufen, die sich an der Unterseite der Seitenwandungen
befinden.
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Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden
Beschreibung eines in den beigefügten schematischen Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels.
gig.
1 ist ein senkrechter Schnitt durch den Schrank, -Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt
in vergrössertem Maßstab einer Tür, Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt in grösserem
Maßstab nach der Linie III-III der Fig. 11.
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Der Schrank besteht gemäss der Erfindung aus mehreren Kästen 1, deren
fünf Wände ein nach vorne offenes rechteckiges Parallelepiped bilden. Diese Kästen
sind waagerecht aneinandergelegt, meistens zu zweit oder zu dritt, aber es ist auch
möglich, nur einen einzigen davon oder mehr als drei zu benutzen. Diese verschiedenen
Kästen weisen an ihrem oberen und an ihrem unteren Teil mit Rippen versehene Ränder
2 und 3 auf, die sich in Verlängerung voneinander aneinander anreihen lassen und
die mit Hilfe eines kontinuierlichen U-förmigen Metallprofils überdeckt werden,
das in Abschnitten, wie 4 und 5 von einer genügenden Länge geschnitten wird, um
über die gesamte Breite des Schränkchens zu verlaufen. Die Kästen 1 weisen in ihren
Rändern 2 und 3 zwei eingegossene Löcher 6 in der Nähe eines jeden ihrer Enden auf
und in diese Lücher 6 werden genauso wie in entsprechende in das Profil 4 oder 5
eingebrachte Löcher entweder gegossene Steckstifte 7 oder 8 eingesteckt, die den
oberen und unteren Drehzapfen für eine
Tür 9 bilden oder aber auch
kürzere Zapfen, die lediglich zur Montage dienen. Insbesondere wird an jedem Ende
der Profilabschnitte 4 und 5 d.h. an den Ecken des Schränkchens eine nicht dargestellte
gegossene Zwinge angebracht,' die durch diese Stifte zusammen mit den Profilschienen
und den Rändern des entsprechenden Kästchens verriegelt wird.
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So wird der mechanische Zusammenbau aller Kästchen bewirkt, die ein
Schränkchen darstellen, wobei gleichzeitig die gelenkige Anbringung der Türen sichergestellt
wird. Ausserdem können die verschiedenen Koffer vorteilhafterweise untereinander
an ihren aneinander anstossenden Flächen verklebt werden, wobei das vorangehende
Zusammenfügen sie bis zum vollständigen Aushärten des Klebstoffes in guter Stellung
zusammenhält.
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Die erwähnten Türen 9 des Schränkchens haben jede die Abmessung eines
Kastens rund sind demgemäss in einer Zahl vorhanden, die gleich den der vorhandenen
Kästchen ist. Sie bestehen jede aus einer einzigen Platte 10 aus gegossenem Kunststoff
mit vorzugsweise einer Ausnehmung zur Aufnahme von inneren Platten bekannter Art,-wobei
die Gesamtheit einer,jeden Platte 10 um eine waagerechte Ebene symmetrisch liegt.
Diese Türen weisen ausserdem zwei Bohrungen 11 und 12 auf, die in Ausrichtung miteinander
entlang einem der senkrechten Ränder der Platte liegen, wobei die anderen Ecken
keine
Löcher haben sondern gegebenenfalls mit einem kleinen gegossenen herausragenden
Teil versehen sind, der mit einer leichten Reibung über die Metallprofile 4 und
5 gleitet, um das Schliessen der Türe sicherzustellen.
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Dank der Symmetrie dieser Platten lfl können sie unabhängig verwendet
werden, um eine rechte oder eine linke Türe darzustellen, indem sie einfach so umgedreht
werden, dass ihre Ränder 13 und 14, mit denen sie versehen sind, jeder die Stelle
des anderen Randes einnehmen.
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Die Tür wird dann noch mit Hilfe eines zugeschnittenen Spiegels 15
ergänzt, der sich in das Innere der Platte 10 einfügt. Dieser Spiegel Wird an seinem
oberen Teil vom Rand 13 und an seinem unteren Teil durch einen Streifen 16 aus gegossenem
Material gehalten, der sich mit einem Teil 17 auf dem Rand 14,der symmetrisch zum
Rand 13 liegt, festklemmt und ausserdem eine Rippe 1$ aufweist, die den Spiegel
15 hält. Dieser Streifen 16 ist von innen mit Hilfe von nicht dargestellten Schrauben
befestigt, die in Löcher verlaufen, die sich auf dem Boden von in die Platte 10
eingebrachten wabenartigen Vertiefungen 19 befinden, wobei wabenartige Vertiefungen
20 natürlich ebenfalls am oberen Teil vorgesehen sind, um die Symmetrie zu wahren.
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Insbesondere ist es möglic4einen Metallgriff 21 zu verwenden, der
auf jeder Seite durch eine Zierleiste 22
| verlängert ist, wobei dieser Handgriff ?.md die Zier- |
| leisten, die aus einem einzigen Stück gegossen sind, |
| Verlängerungen 23 aufweisen., die mit Innengewinde ver- |
| .sehen sind und zum gleichzeitigen Anbringen des Hand- |
| griffes, des Streifens-und des Spiegels auf der Tür- |
| platte dienen. |
| Der Streifen 26 kann auch in seiner Mitte ein Schloss 24 |
| zum Abschliessen der Türe aufweisen" Eisbei die Falle 25 |
| dieses Schlosses sich in einen Schlitz des U-förmigen |
| Profilteiles 5 einlegt. |
| Der Schrank kann in bekannter Art und 'Weise mit Hilfe |
| eines Leucitaufsatzes ergänzt werden., der eine Serie |
| elektrischer Birnen 27 trägt und aus zwei Endteilen |
| besteht, die zu allen Abmessungen von SahrZ-3-ni@chen ge- |
| hören und die mit enem`at'tei. 28 und t2"izaain dur-ä |
| sichtigen Vorderteil ee:,netL Uange für jede |
| Schranktype zusammengebaut°rdea |
| Ausserdem können nach der Erfindung vorteilhafterweise |
| im oberen Teil eines jeden Kastens 1 eine beispiels- |
| weise kreisförmige Öffnung vorgesehen werden, in die |
| ein durchsichtiger Teil 30 eingeklebt wird, der so |
| ein das Licht zerstreuendes Fenster bildet, was es |
| Uen verschiedenen Birnen 27esc?'p@"!`v`J@ dlDs Iel'e des |
| Schränkchens zu beleuchten. |
Das Befestigen des Schränkchens an der Wand wird einfach mit Hilfe
von Öffnungen 31 vorgenommen, die in der Hinterwand eines jeden Kästchens angeordnet
sind und in die besondere nicht dargestellte Metallbefestigungshaken eingreifen.
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Schliesslich kann das Schränkchen noch durch aufgehängte Schubladen
ergänzt werden, die am unteren Teil angeordnet sind. Diese Schubladen 32 haben jede
eine Länge, die der eines Kästchens entspricht, verringert um eine geringe Grösse,
um ein Spiel zu erreichen und sie werden jede unter den entsprechenden Kasten angeordnet.
Jede dieser Schubladen besteht demgemäss aus einem einzigen gegossenen Teil 33,
der seitlich durch senkrechte Wände 34 begrenzt ist, wobei diese Wände innen zwei
Rippen 35 und 36 haben, um die Gleitschiene der Schublade zu bilden, wie in Fig.
3 gezeigt. Diese Rippen gleiten im Innern eines U-förmigen Metallprofils 37 mit
einem umgelegten Teil 38 , der als Anschlag für die Hinterwand 39 der Gleitschiene
dient und ausserdem zwei ausgeschnittene und umgelegte Klauen 40 und 41, auf denen
jede ein gegossener Teil #2 aufgebracht ist, der mit einer äusseren Wange 43 versehen
ist.
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Jeder der gegossenen Teile 42 ist im Innern eines Ausschnittes 44
und 45 eingelegt, die im senkrechten Rand 46 eines gegossenen Teiles 47 angeordnet
sind und der sich unter den Kasten 1 hakt und einen gleichen Rand 46
auf
jeder Seite aufweist. Dieser Teil 47 hakt sich hinten durch Zapfen 48 an, die in
im Kästchen eingegossenen Ausschnitten eingreifen und vorne durch eine Rippe 49,
die von dem Metallprofilteil 5 gehalten wird. Für den Zusammenbau weist jeder der
gegossenen Teile 4.2 einen rechtwinkligen mittleren Ausschnitt auf, um zu gestatten,
ihn auf die Klaue 40 oder 41 der u-förmigen Gleitschiene 37 zu schieben, wobei das
Ende dieser Klaue dann umgelegt wird, um die Festlegung sicherzustellen. Auf diese
Art und Weise kann die Metall-Gleitschiene 37 über die Hälfte der Tiefe einer Schublade
gleiten, dank dem Gleiten der Teile 42 im Innern der Ausschnitte 44 und 45 und gleichzeitig
können die Rippen 35 und 36 über die andere Hälfte der Tiefe einer Schublade im
Innern des Metallprofilteiles 37 gleiten. Die Schublade kann demgemäss ohne die
Gefahr des Heraus.-fallens ganz geöffnet werden, wobei sie stets geführt wird. Die
Wand 50 des Schublade hat an jeder der oberen Ecken einen Ausschnitt 51, der als
Ausnehmung für das Hindurchlassen der Gesamtheit der festen und beweglichen Gleitschienen
dient.
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Das Schränkchen wird selbstverständlich durch alle Arten von inneren
Regalen, Schubladen und geeigneten Zwischenwänden ergänzt, die nicht dargestellt
sind. So ist gezeigt, dass der Schrank nach der Erfindung mit Hilfe einer sehr kleinen
Anzahl von Formen hergestellt
werden kann, wobei diese andererseits
auch von wesentlich geringeren Abmessungen sind als die mit den Einzelteilen hergestellten
Schränkchen und wobei ebenso ein Spritzpressen von verringerter Kapazität verwendet
werden kann. Ausserdem ist es möglich, mit dem gleichen Satz von Formen nach Belieben
veränderliche Schrankabmessungen zu erzielen, wobei diese Schränke beispielsweise
aus ein, zwei, drei oder vier Elementen, mit oder ohne Leuchtsatz und mit oder ohne
aufgehängten Schubladen bestehen, was es schliesslich gestattet, ein ganzes Programm
von Modellen zu erhalten, die alle zur Amortisierung der gleichen Werkzeuge beitragen.
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Es ist selbstverständlich, dass die vorstehend beschriebene Ausführungsform
keinerlei Beschränkung darstellen soll und alle wünschenswerten Abänderungen getroffen
werden können, ohne dadurch den Rahmen der Erfindung zu verlassen.