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DE1785358A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Drehfoerderung von Fasern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Drehfoerderung von Fasern

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Publication number
DE1785358A1
DE1785358A1 DE19681785358 DE1785358A DE1785358A1 DE 1785358 A1 DE1785358 A1 DE 1785358A1 DE 19681785358 DE19681785358 DE 19681785358 DE 1785358 A DE1785358 A DE 1785358A DE 1785358 A1 DE1785358 A1 DE 1785358A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
winding
fibers
wall surface
rotating cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681785358
Other languages
English (en)
Inventor
Eizaburo Negishi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NEGISHI KOGYO KENKYUSHO URAWA
Original Assignee
NEGISHI KOGYO KENKYUSHO URAWA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US253249A external-priority patent/US3161689A/en
Application filed by NEGISHI KOGYO KENKYUSHO URAWA filed Critical NEGISHI KOGYO KENKYUSHO URAWA
Publication of DE1785358A1 publication Critical patent/DE1785358A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H4/00Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
    • D01H4/04Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques imparting twist by contact of fibres with a running surface
    • D01H4/08Rotor spinning, i.e. the running surface being provided by a rotor
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F3/00Compounds containing elements of Groups 2 or 12 of the Periodic Table
    • C07F3/02Magnesium compounds

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  • Textile Engineering (AREA)
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  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KABtJSHIEI KAISHA IEGISHI KOGYO KENKYUSHO, Saitama-ICen, Japan
Verfahren und Vorrichtung zur Drehförderung von lasern
Me Erfindung bezieht sich auf das luftspinnen oder offene Spinnen (open-end spinning), insbesondere auf ein Verfahren und" eine Vorrichtung zur Drehförderung von Fasern "beim luft.= spinnen oder offenem Spinnen, gemäß dem die Pasern gegen die innere Wandfläehe eines umlaufenden Zylinders gepreßt werden der eine koaxiale Wendel oder Wicklung aus einem drahtähn·= liehen Körper enthält, die zusammen mit dem Zylinder umläuft wodurch die Fasern selbsttätig und zwangsläufig gleitend in (Spinnrichtung gefördert werden«,
Die oben erwähnten, sogenannten luftspinnverfahren oder Spinnverfahren zeigen außergewöhnliche Merkmale auf9 die eins erhöhte Aufmerksamkeit auf diese Verfahren lenken9 und ©s sind, auch zahlreiche diesbezügliche Erfindungen und Vorschlags bekannte Solche sind beispielsweise in den japanischen Patentschriften 439 248 und 493 344, den US-Patentschriften 3 115 und 3 163 976, den britischen Patentschriften 978 958 und 979 930 und der deutschen Patentschrift -1 172 352 festgehalioao
Keines dieser bekannten Verfahren hat sich jedoch vom Stand=»' punkt der praktischen Anwendung als völlig zufriedenstellend erwiesene Insbesondere befinden sich die Fasern in einem naßti diesem Verfahren hergestellten gesponnenen Faden in einem geschrumpften Zustand* Andere Nachteile sind beispielsweise dia. mangelhafte Reißfestigkeit (Zugfestigkeit) des gesponnenen fadens im Vergleich au einem herkömmlichen Faden und eine
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äußere Beschaffenheit, die eine ziemliche Aufrauhung zeigt. Is besteht demzufolge noch eine allgemeine Abneigung, diese Verfahren anzuwenden, ausgenommen für spezielle Anwendungs-• fälle.
Der Hauptgrund für die oben beschriebenen Mangel besteht dariHp daß bei jedem dieser vorgenannten, bekannten Verfahren die Fasern, die gegen die innere Wandfläche eines umlaufenden Zylinders gedrückt werden und zusammen mit dem Zylinder rotieren, lediglich einer Verdrehung oder Verdrillung unterworfen werden, wenn sie kontinuierlich aus dem einen Ende des Zylinders herausgezogen werden, und es ist hier kein Einfluß vorhanden, durch den die Fasern innerhalb des umlaufenden Zylinders entsprechend gegen das Ausgabeende des Zylinders in einem gebundenen Zustand (sheafed state) gefördert wurden 9 während sie eine Gleitbewegung mit einer speziellen Geschwindigkeit ausführen.
Mit anderen Worten, es ist hier kein zwangsläufiger Einfluß iforlianden, wie bei einer Zugeinrichtung eines bekannten Ring« Spinngestells, wodurch die Fasern in einem gebündelten Zustand gehalten und gleichzeitig fortschreitend in Spinnrichtung gefördert werden. Infolge des Fehlens dieses Einflusses werden die Fasern, die gegen die innere Seite des rotierenden Zylinders gedruckt werden und mit diesem umlaufen, fast keiner Zugkraft unterworfen und lediglich verdreht oder verdrillt und gesponnen. Aus diesem Grund sind die einzelnen fasern des gesponnenen Fadens nicht genügend gestreckt oder gedehnt.
Im Hinblick auf die oben beschriebenen Schwierigkeiten ist es daher die Aufgabe der Erfindung, die Spinntechnik beim Luftspinnen oder offenem Spinnen (open-end spinning) durch ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Drehfördern der Pasern zu ferli0saem? durch das man einen Faden von sehr guter Qualität wirksam spinnen kann. 109887/1528
Es soll ferner eine Vorrichtung, wie oben angeführt, vorgesehen werden, die einen verhältnismäßig einfachen Aufbau und eine einfache Betriebsweise aufweist.
Gemäß der Erfindung wird obige Aufgabe durch ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gelöst, bei dem die Fasern stetig in das obere offene Ende eines umlaufenden Zylinders eingeführt werden, der eine koaxiale schraubenförmige Wicklung aus einem drahtähnlichen Körper enthält, die ebenfalls in der gleichen Richtung umläuft, jedoch mit einer unterschiedlichen Drehzahl relativ zum Zylinder, wobei die auf diese Weise eingeführten Fasern sich aufgrund der Fliehkraft öffnen oder trennen, sich gegen die innere Wandflache des Zylinders verteilen und ferner die Wicklung und Teile der Wandfläche, die zwischen den Wicklungswindungen freiliegen, abdecken und gegen diese drücken, wodurch bewirkt wird, daß die einzelnen Fasern zusammen mit der Zylinderwand umlaufen und gleichzeitig durch die relative Schraubwirkung der Wicklung infolge der unterschiedlichen Drehzahlen zwangsläufig gegen das untere offene Ends des Zylinders gefördert werden.
Die Erfindung wird nun anhand der beiliegenden Abbildungenausführlich beschrieben, wobei alle aus der Beschreibung und. den Abbildungen hervorgehenden Einzelheiten oder Merkmale zur lösung der Aufgabe im Sinne der Erfindung beitragen können und mit dem Willen zur Patentierung in die Anmeldung aufgenommen wurden. Es zeigen:
Fig. 1 eine Gesamtseitenansicht einer Ausführungsform der Erfindung, zum größten Teil im vertikalen Schnitt, wobei angeordnete Teile schematisch dargestellt sind;
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Pig. 2 eine relativ vergrößerte Seitenansicht eines wesentlichen Teils der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung, wobei gewisse Teile weggebrochen sind,
Fig. 3 eine Seitenansicht einer Abänderung der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung, teilweise im vertikalen Schnitt.
In den Zeichnungen sind gleiche Teile durch gleiche Bezugszahlen gekennzeichnet. Es wird nun auf Fig. 1 Bezug genommen. Die in dieser Figur gezeigte Vorrichtung wird durch Zuführrollen 1 und 2 bekannter Ausführung mit einem Vorgespinnst 4 beschickt, wobei die Rollen das Vorgespinnst 4 auf einfache Weise zwischen sich weiterfördern oder das ankommende Vorgespinnst 25 abziehen. Das auf diese Weise zugeführte Vorgespinnst 4 wird in die obere Einlaßöffnung 3 eines Ansaugrohres 3b bekannter Ausführung durch eine Saug- oder Zugkraft eingezogen, die von der Fliehkraft herrührt, die auf die Luft innerhalb eines hohlen umlaufenden Zylinders 6,einwirkt, wie nachstehend beschrieben wird. Das Rohr 3b wird von einem Abstützarm 3a getragen und die Fliehkraft beruht auf der Drehung des umlaufenden Zylinders, oder das Vorgespinnst wird durch Druckluft eingezogen. Diese durch Druckluft hervorgebrachte Kraft kann z.B. gemäß Fig. 3 erzeugt werden, nach der die Vorgespinnst-Einlaßöffnung 3 durch ein Ansaugrohr 3b umgeben ist und Druckluft durch ein Einlaßrohr 26 in den Spalt zwischen der Öffnung 3 und dem Rohr 3b eingeführt wird, so daß die Druckluft entlang dem unteren Ende dieser Öffnung 3 nach unten streicht. Aufgrund der Kraft der aus dem Einlaßrohr 26 eingeführten Druckluft wird das Vorgespinnst 4 nach unten aus der Einlaßöffnung 3 gesaugt bzw. gezogen. Beim Heraussaugen des Vorgespinnstes aus der Einlaßöffnung wird dieses durch die Druckluft kräftig gepreßt und die einzelnen Fasern des Vorgespinnstes werden durch die Druckluft abgezogen und von dem Vorgespinnst getrennt, wobei die hinteren Enden der Fasern
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von der Spaltstelle zwischen den Rollen 1 ,und 2 abgetrennt und dann in den umlaufenden Zylinder 6 eingeführt werden.
Der umlaufende Zylinder 6 wird durch irgendeine geeignete Vorrichtung getragen, die eine freie Drehung um seine Achse ermöglicht, und er kann durch irgendeine passende Vorrichtung in einer bestimmten Richtung und mit einer bestimmten Drehzahl angetrieben werden. Der umlaufende Zylinder 6 ist z.B. an seinem Halsabschnitt oder irgendeinem anderen Teil mit einer zylindrischen Rollen-Lauffläche 7 versehen, die gegen drehbare Scheiben 8, 8a gedruckt wird, und er wird durch einen in tangentialer Richtung laufenden Riemen 9 angetrieben. Gleichzeitig liegt ein Bund 10 am oberen Rand der Rollen-Lauffläche 7 auf dem oberen Rand 11 der Scheibe 8 auf und rollt entlang diesem oberen Rand ab, wodurch der umlaufende Zylinder 6 mit seinem Gewicht abgestützt wird.
Der umlaufende Zylinder 6 kann bei einer Alternativausführung auch durch eine, andere Vorrichtung angetrieben werden, die die Scheiben 8, 8a drehen kann, welche wiederum in Berührung mit dem umlaufenden Zylinder 6 gehalten werden und diesen durch Reibung antreiben.
Ein wichtiges Merkmal der Erfindung besteht in der Schaffung eines Verfahrens und einer Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens, in der eine schraubenförmige Wicklung aus einem drahtähnlichen Körper 12 geeigneten Querschnitts innerhalb des umlaufenden Zylinders 6 so angeordnet ist, daß sie in Bezug auf die innere Wandfläche 23 des umlaufenden Zylinders gleitet und in der gleichen Richtung gedreht werden kann, jedoch mit einer bestimmten unterschiedlichen Drehzahl. Durch die daraus hervorgehende Zusammenarbeit der inneren Wand-
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fläche 23 und der Wicklung aus dem drahtähnlichen Körper 12 werden die Fasern 5, die, wie oben beschrieben, in den umlaufenden Zylinder 6 eingeführt werden, zwangsläufig in Spinnrichtung gefördert, während sie sich zusammen mit dem umlaufenden Zylinder 6 drehen.
Im einzelnen ist die Wicklung aus dem drahtähnlichen Körper 12 mit ihrem oberen Ende an einem Flansch 24 am unteren Ende einer Hohlwelle 13 befestigt, die koaxial und drehbar auf Lager 14 und 15 abgestützt ist, die im Innenraum des umlaufenden Zylinders 6 an dessem Kopfabschnitt vorgesehen sind. Die Hohlwelle 13 ist an ihrem oberen Abschnitt mit einer Antriebsscheibe 16 versehen, die durch irgendeine von zahlreichen Antriebsvorrichtungen angetrieben werden kann. Z.B. kann die Antriebsscheibe 16 durch einen Riemen 17 angetrieben werden, der durch eine Antriebsvorrichtung (nicht gezeigt) ■getrieben wird und sich mit einer bestimmten Geschwindigkeit in einer Richtung bewegt. Ähnlich wie im Fall des oben beschriebenen umlaufenden Zylinders kann in einer Alternativausführung die Antriebsscheibe 16 durch Reibungseingriff eines Rades (nicht gezeigt) getrieben werden, das in Berührung mit der Oberfläche der Antriebsscheibe gedrückt wird. Auf diese Weise wird bewirkt, daß die Wicklung aus dem drahtähnlichen Körper 12, die mittels der Hohlwelle 13 mit der Antriebsscheibe 16 gekuppelt ist, eine Gleitdrehbewegung relativ zur inneren Wandfläche 23 des umlaufenden Zylinders 6 in der gleichen Richtung ausführt, wie die Fläche 23, ,jedoch mit einer bestimmten unterschiedlichen Drehzahl relativ zu dieser.
Das untere"Ende des umlaufenden Zylinders 6 weist eine kegelstumpf förmige Verengung mit einer äußeren Fläche 6a auf, die von einer Haube 19 mit einer kegelstumpfförmigen Gestalt umgeben ist, wobei ein bestimmter Ringraum 18 zwischen diesen Teilen vorhanden ist. Das obere Ende der Haube ist verschlos-
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sen und ihr unteres Ende erstreckt sich nach unten über das untere Ende'der Fläche 6a hinaus. Die Haube 19 ist an ihrem oberen Teil mit einem:Lüfteinlaß 20 versehen, wodurch man Luft in den Raum 18 einführen kann, die entlang der Fläche 6a gegen das untere Ende des Zylinders 6 entweicht.
Die oben beschriebene Haube 19 und der Lufteinlaß 20 sind nicht unbedingt notwendige Teile der Erfindung und haben den Zweck, z.B. die Ausziehkraft an den Fasern im umlaufenden Zylinder 6 zu erhöhen und die Fasern, die durch den umlaufenden Zylinder 6 gefördert werden, zusätzlich in Spinnrichtung zu führen. Die Notwendigkeit dieser Teile-Anordnung hängt von der Länge des umlaufenden Zylinders oder der Art der zu verspinnenden Fasern ab und verändert sich hiermit. Das heißt, die Funktion der Luftströmung durch den Raum 18 ist ähnlich derjenigen eines Flüssigkeitsejektors, um die Luft innerhalb des umlaufenden Zylinders 6 durch dessen untere Öffnung herauszuziehen und es wird dadurch gleichzeitig die Förderwirkung unterstützt, worauf anschließend näher eingegangen wird, nämlich die Fasern innerhalb des, umlaufenden Zylinders in ihre Spinnrichtung, d.h. gegen die Abzugsrollen 21 und 22 zu fördern.
Die innere Wandfläche 23 des umlaufenden Zylinders 6 ist aufgerauht oder mit einer großen Zahl von Nuten (nicht gezeigt) etwa in Längsrichtung oder einer schrägen Richtung hierzu versehen, um zu verhindern, daß die Fasern 5, die im zusammengepreßten Zustand an der Fläche 23 rotieren, in Umfangsrichtung relativ zu dieser gleiten, und um ferner zu bewirken, daß die Fasern 5 soweit wie möglich zusammen mit der inneren Wandfläche 23 mit derselben Drehzahl wie diese umlaufen.
Durch den oben beschriebenen Aufbau und die Bewegung der Teile, bei dem der umlaufende. Zylinder 6 und die Wicklung
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aus dem drahtähnlichen Körper 12 mit unterschiedlicher Drehzahl umlaufen, wird bewirkt, daß die in den umlaufenden Zylinder 6 durch das Ansaugrohr 3b eingeführten Fasern sich öffnen oder trennen und gegen die innere Wandfläche des umlaufenden Zylinders verteilen bzw. ausbreiten,und zwar unter der Einwirkung der Fliehkraft infolge der Drehung des Zylinders. Gleichzeitig wird bewirkt, während sich die Fasern auf diese Weise trennen und verteilen, daß Teile derselben die einzelnen Windungen 12a, 12b, 12c usw. der schraubenförmigen Wicklung aus dem drahtähnlichen Körper 12 abdecken, wie dies bei 5a in Fig. 2 gezeigt ist. Die übrigen Teile der Fasern werden gegen.die freiliegenden Abschnitte der inneren Wandfläche 23 des umlaufenden Zylinders zwischen den Windungen der schraubenförmigen Wicklung gedrückt.
Die Fasern 5 werden demzufolge gedreht, während sie in einem wellenförmigen Zustand 5a entlang einem gewellten Profil abgestützt werden, das durch die innere Wandfläche und die Wicklung gebildet ist. Aus diesem Grund drehen sich die Fasern zusammen mit dem umlaufenden Zylinder 6 und gleichzeitig findet eine kontinuierliche Gleitbewegung zwischen den Fasern und den Windungen 12a, 12b, 12c usw. der schraubenförmigen Wicklung statt, die mit einer bestimmten unterschiedlichen Drehzahl rotiert. Gleichzeitig erzeugt die Wicklung ferner eine "Schraubwirkung11, wodurch die Fasern fortschreitend in Spinnrichtung gefördert werden, d.h. gegen das untere offene Ende des umlaufenden Zylinders 6. Die Erfindung schafft also ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Drehförderung von Fasern, welche einen bemerkenswerten Fortschritt auf dem Gebiet der Spinntechnik bei dem bekannten offenen Spinnen (open-end spinning) bringt.
Bei einer Drehzahl N- (pro Minute) des umlaufenden Zylinders 6, einer Steigung P der schraubenförmigen Wicklung aus dem
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drahtähnlichen Körper 12 und einer Drehzahl H2 (pro Minute) der Wicklung gilt für die Geschwindigkeit S, mit der die Fasern in ihrer Spinnrichtung gefördert werden, folgendes:
S=P (N1 - N2) oder S=P
Die Fasern werden daher alle gegen das untere Ende des umlaufenden Zylinders 6 entlang der inneren Wandfläche desselten mit einer Geschwindigkeit S gefördert. Wenn diese Fasern durch die Rollen 21 und 22 mit der gleichen Geschwindigkeit S ausgezogen werden, wird zwischen den Fasern, die an der inneren' Wandfläche des umlaufenden Zylinders 6 vorbeigleiten und den herausgezogenen Fasern keine Zugkraft erzeugt. Wenn andererseits die Ausziehgeschwindigkeit der Rollen 21 und 22 auf einen η-fachen Wert der oben erwähnten Fördergeschwindigkeit S erhöht wird, erreicht man eine n-fache Zugkraft.
Die oben beschriebene Förderfunktion in Bezug auf die Fasern und der Zug bzw. die Zugkraft sind miteinander verknüpft und stellen entsprechend unerläßliche Faktoren beim Spinnen eines einwandfreien Fadens dar. Auch z.B. in Fällen, wie etwa beim Beginn des Spinnvorganges oder beim Wiederbeginn nach einem Fadenriß, ist keine Möglichkeit vorhanden, daß die Fasern in dem rotierenden Zylinder 6 in Ruhe bleiben. Es findet ferner zwischen den geförderten Fasern und den Fasern, die mit dem herausgezogenen Faden zusammenhängen, ein bestimmtes Ausmaß einer Reibung statt., und die daraus hervorgehende Reibung erzeugt nicht nur erwünschte Einflüsse, wie etwa das gegenseitige Strecken oder Ausdehnen, sondern auch den Effekt, daß die Fasern nacheinander in die versponnenen Fasern eingezogen und mit diesen riohtig vereinigt werden.
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- ίο -
Ein weiteres wichtiges Merkmal der Erfindung besteht darin, daß jede Paser selbsttätig gegen das Auslaßende des umlaufenden Zylinders 6 gefördert wird ur.d das Auslaßende kegelstumpf förmig eingeengt ist, wodurch es möglich ist, die Fasern als ein Bündel (sheaf) herauszuziehen. Dieses Merkmal ist sehr vorteilhaft, indem es eine Zusammenziehung des Drehradius der Pasern bewirkt, die das Austrittsende des rotierenden Zylinders verlassen, wodurch der Luftwiderstand in ™ Bezug auf die Pasern verringert und darüber hinaus die Führung der Fasern zu den Abzugs.rollen 21 und. 22 zum Zeitpunkt des Beginns des Spinnvorgangs erleichtert wird. Diese Effekte ermöglichen als natürliche Folge das Spinnen eines Fadens mit einer hohen Qualität und erhöhen gleichzeitig die Spinnleistung.
Die Erfindung ist nicht auf den Aufbau des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels beschränkt und es sind im Rahmen der Erfindung verschiedene Abänderungen möglich. Zum Beispiel lassen sich Abänderungen an der Halterungsvorrichtung und der Vorrichtung zum Antreiben des rotierenden Zylinders und der Wicklung aus dem drahtähnlichen Körper 12 durchführen, fe ferner in der Form des umlaufenden Zylinders 6 (z.B. in der Form eines Stundenglases), in der Querschnittsform des drahtähnlichen Körpers 12 (z.B. kann er eine rechteckige Form, halbkreisförmige Form oder eine andere Form erhalten),in der Oberflächenbeschaffenheit des drahtähnlichen Körpers 12 (z.B. kann die Oberfläche aus einem synthetischen Kunststoff bestehen, der den Draht bedeckt), und in der Form der Nuten an der inneren,Wandfläche des rotierenden Zylinders 6, die auch weggelassen werden können.
Biese Veränderungen können Vorgenommenwerden, um die Erfindung an veränderliche Faktoren, wie beispielsweise die Art und Eigenschaft der zu verspinnenden Fasern anzupassen und
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und die Konstruktion der Vorrichtung entsprechend auszuführen. Bie stellen keine grundsätzlichen Änderungen dar, die nicht der Lösung der Aufgabe der Erfindung förderlich wären.
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Claims (4)

  1. Patentansprüche
    1, Verfahren zur Drehförderung von Pasern, gekennzeichnet durch Einführen der Fasern in einen hohlen, umlaufenden Zylinder in Achsrichtung desselben, wobei der Zylinder mit einer bestimmten Drehzahl umläuft und in seinem Inneren eine schraubenförmige, koaxiale Wicklung aus einem drahtähnlichen Körper enthält, die in der gleichen Richtung wie der Zylinder, jedoch mit einer unterschiedlichen
    -Drehzahl relativ zur inneren Wandfläche des Zylinders umläuft, wodurch die auf diese Weise zugeführten Fasern durch Einwirkung der Fliehkraft sich trennen und sich gegen die innere Wandfläche verteilen und ferner die Wicklung und Teile der inneren Wandfläche abdecken und gegen diese drücken, die zwischen den Windungen der Wicklung freigelegt sind, so daß die einzelnen Fasern zusammen mit der inneren Wandfläche umlaufen und gleichzeitig durch die relative Schraubwirkung der Wicklung infolge des Drehzahlunterschieäs zwangsläufig gegen das untere offene Ende des umlaufenden Zylinders gefördert werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen hohlen, umlaufenden Zylinder (6), der drehbar gelagert ist (8, 8a), eine Vorrichtung (7, 9) zum Antreiben des Zylinders (6) mit einer bestimmten Drehzahl, eine schraubenförmige Wicklung aus einem draht ähnlichen Körper (12), die drehbar und koaxial innerhalb des umlaufenden Zylinders (6) gelagert ist, eine Vorrichtung (13, 16, 17) zum Antreiben der Wicklung (12) in der gleichen Richtung, in der der umlaufende Zylinder dreht, jedoch mit einer unterschiedlichen Drehzahl relativ zur inneren Wandfläche (23) des Zylinders (6) und durch eine Ansaugvorrichtung (3b) zum Einführen der Fasern (4) in die Mitte der Wicklung und des umlaufenden Zylinders, wobei die auf diese Weise
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    eingeführten Fasern durch Einwirkung der fliehkraft sich trennen und sich gegen die innere Wandfläche verteilen, sowie die Wicklung und Teile der inneren Wandfläche, die zwischen den Windungen der Wicklung freiliegen, abdecken und gegen diese drücken, wobei ferner die einzelnen lasern zusammen mit der inneren Wandflache umlaufen und gleichzeitig durch die relative Schraubwirkung der Wicklung infolge des Drehzahlunterschieds zwangsläufig gegen das untere offene Ende des umlaufenden Zylinders gefördert werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch g e k e ηη ze ic h η e t, daß das untere offene Ende des Zylinders (6) verengt und an seiner Außenfläche (6a) durch eine Haubenanordnung (19) umgeben ist, die einen Ringraum (18) zwischen den Teilen ausbildet und eine verengte Öffnung aufweist, die im wesentlichen koaxial zu dem unteren offenen Ende des hohlen, umlaufenden Zylinders (6) liegt, daß die Haubenanordnung (19) einen Eufteinlaß (20) zur Mihrung von luft durch den Ringrauni (18) und an dem unteren offenen Ende des Zylinders vorbei aufweist, so daß sie als Ejektor arbeitet, der zum Herausziehen der lasern luft aus dem umlaufenden Zylinder in Spinnrichtung absaugt. «
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Antreiben der Wick-» lung (12) eine Hohlwelle (13) aufweist, die die Wicklung träft und über Lager (14, 15) durch die innere Seitenwand des umlaufenden Zylinders (6) drehbar abgestützt ist, und daß eint Antriebsvorrichtung (16, 17) zum Antrieb der Hohlwelle (13) vorgesehen ist.
    5« Vorrichtung nach Anspruch 3, da durch gekennzeichnet, daß zum Antrieb der Hohlwelle (13) eine Antriebsscüeibe (16) vorgesehen ist.
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DE19681785358 1963-01-23 1968-09-14 Verfahren und Vorrichtung zur Drehfoerderung von Fasern Pending DE1785358A1 (de)

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