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DE1770920U - Schleifbuerste. - Google Patents

Schleifbuerste.

Info

Publication number
DE1770920U
DE1770920U DE1958W0019741 DEW0019741U DE1770920U DE 1770920 U DE1770920 U DE 1770920U DE 1958W0019741 DE1958W0019741 DE 1958W0019741 DE W0019741 U DEW0019741 U DE W0019741U DE 1770920 U DE1770920 U DE 1770920U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brush
threads
abrasive
grinding
sole
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1958W0019741
Other languages
English (en)
Inventor
Edgar Weinhold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1958W0019741 priority Critical patent/DE1770920U/de
Publication of DE1770920U publication Critical patent/DE1770920U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

  • "Schleifbirste" Zum Schleifen metallischer Oberflächen ist es bekannt, Filzscheiben zu verwenden, die an ihrer Umfangsfläche mit einer festhaftenden Überzugsschicht aus einem Binde-und Schleifmittel versehen werden. Als Schleifmittel wird dabei zumeist kleinkörniger Korund (Schmirgel) oder Karborundum verwendet, das nach Überziehen des Filzscheibenrandes mit dem Bindemittel, z. B. Leim, auf die Filzscheibe aufgerollt wird. Auch ist für diese Zwecke das Aufleimen eines Binde-und Schleifmittelgemisches bekannt. Da der Schleifmittelüberzug sich bei diesen Schleifscheiben verhältniamässig schnell abnutzt, ist es erforderlich, die überzugsschicht aus Binde-und Jchleifmittel entsprechend oft zu erneuern, wozu umfangreiche und zeitraubende Arbeiten nötig sind.
  • Das ist auch bei jenen bekannten Schleifscheiben der Fall, bei denen als Träger für die Schleifmittelschicht anstelle von Filz ein aus miteinander verflochtenen bzw. verwebten Gummi-und Textilfasern bestehender Soheibenkörper, eine sogenannte Gutex-Soheibe, Verwendung findet.
  • Es sind ferner Schleifbänder bekanntgeworden, bei denen das Schleifmittel wiederum hauptsächlich Schmirgel, unter Verwendung eines Bindemittels auf Leim-oder Kunststoffbasis auf einem endlosen Band aus Leinen oder Papier aufgebracht ist. Derartige Schleifbänder haben gegenüber den bekannten Filz-oder Gutex-Schleifscheiben den Vorteil, dass sie schneller einsatzbereit und in gewissem Umfang auch nachgiebiger sind. Letzteres gilt insbesondere für die unter der Bezeichnung Schleifmops und Lamellen-Schleifräder bekanntgewordenen Schleifwerkzeuge, die aus fächerartig angeordneten, ringförmig eingebundenen Papier-oder Leinenblättern bestehen, welche einseitig mit Leim oder Schmirgel überzogen sind. Es handelt sich dabei um eine Abart des Schleifbandes mit dem wesentlichen Unterschied, dass die in Umfangsrichtung des Schleifrades hintereinanderliegenden Johleifblätter eine grössere Anschmiegsamkeit und damit bessere Anpassungsfähigkeit an die zu bearbeitenden Werkstück-Oberflächen besitzen.
  • Ferner ist es bekannt, für Schleif-und Polierzweoke sogenannte Sisalsoheiben zu verwenden, bei denen der Scheiben. körper aus miteinander verweben Sisalfasern besteht. Der Einsatz dieser Sisalscheiben erfolgt in der Weise, dass während der Schleifarbeit je nach Bedarf Schleifpaste auf den Scheibenumfanges aufgetragen wird. Letzteres ist auch der Fall bei den sogenannten Sisal-Schnur-Scheiben, die im Gegensatz zu den vorerwähnten, vollrunden Sisalscheiben im wesent-
    lichten radial verlaufende, lediglich miteinander versteppte
    Sisalfasernbzw.-fäden oder-borsten aufweisen.
    Schließlich kennt man auch die sogenannten Fibre-
    oder Schnur-Bürsten, deren Bürstenfäden aus Fibre oder aus Papier besteheh. Solche Schleifwerkzeuge werden hauptsächlich zum Bürsten und Feinschleifen benutzt, teilweise aber auch für Mattier-und Polierzwecke verwendet. Auch bei ihnen wird das eigentliche Schleifmittel während des Sohleifvorganges von aussen in Form einer Schleif-bzw. Mattierpaste auf den Bürstenumfang aufgebracht. Solche Bürsten haben gegenüber den eingangs erwähnten Schleifscheiben und Schleifbändern vor allem den Vorteil, dass sie wegen der Flexibilität ihrer Bürstenfäden ässerst anschmiegsam sind, mithin insbesondere bei Werkstücken mit profilierter Oberfläche, die eine weitgehende Anpassung des Schleifwerkzeuges erfordern, zum Feinschliff bevorzugt verwendet werden können.
  • Nachteilig ist dabei aber, dass ihr Einsatz durch das ständig erforderliche Zuführen des Schleifmittels von ausaen erschwert wird, das umsomhr, als das Aufbringen der Schleifpaste zur Erzielung einwandfreier Schleifergebnisse möglicht gleiohmässig erfolgen muss. Darüber hinaus ist bei solchen Bürsten der Verbrauch an Schleifmitteln verhältnismäßig gross, weil ein erheblicher Teil des Schleifmittels bereits vorzeitig von der rotierenden Bürste abgeschleudert wird.
  • Der Neuerung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Schleifwerkzeug zu schaffen, dass die den vorerwähnten bekannten Werkzeugen anhaftenden Nachteile nicht aufweist, hingegen ihre Vorteile in sich vereinigt, und das sich vor allem dadurch auszeichnet, dass es eine hinreichend anpassungsfähige Schleiffläohe besitzt, keine Zufuhr des Schleifmittels von aussen erfordert und sparsam im Schleifmittelverbrauch ist. Das wird, ausgehend von einer Schleifbürste mit scheibenförmig eingebundenen, im wesentlichen radial verlaufenden Bürstenfasern bzw. -fäden, neuerungsgemäss im wesentlichen dadurch erreicht, dass die Bürstenfäden mit einer festhaftenden Überzugsschicht aus Schleif- und Bindemitteln versehen sind. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die nach der Neuerung ausgebildete Schleifbürste, die auch aus verschiedenen Schleifbürsten-Ringen zusammengesetzt sein kann, ständig einsatzbereit ist, da sie das dafür erforderliche Schleifmittel gewissermassen aus sich selbst heraus nachliefert, und dass sie'dennoch infolge der Flexibilität ihrer Bürstenfäden eine hinreichende Nachgiebigkeit und Anpassungsfähigkeit an die zu bearbeitende Werstüok-Oberfläche besitzt.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Neuerung sind die Blirstenfäden vorteilhaft in der Arbeitsumlaufrichtung der Bürste entgegengesetztem Sinne zurückgebogen und vorzugsweise nur an ihrer Vorderseite sowie an ihren Flanken mit dem Schleif- und Bindemittelüberzug versehen. Die Bürstenfäden sind dabei zweckmäßig in an sich bekannter Weise miteinander versteppt, wobei jedoch die Steppnähte in Bezug auf den ringförmigen Einbund der Bürstenfäden im wesentlichen tangential und in den Bürstenfäden entgegengerichtetem Sinne verlaufend angeordnet sind. Durch die Zurüokbiegung der Bürstenfäden entgegen der Arbeitaumlaufrichtung der Schleifbürste kann der Angriff der mit dem Schleifmittel überzogenen Bürstenfäden auf die Werkstück-Oberfläche vergleichsweise weich bzw. sanft gehalten werden, wodurch ein besseres Sohleifergebnis erzielt wird.
  • Zur Herstellung der neuen Schleifbürste bzw. Schleifbürstenringe können verschiedene Wege eingeschlagen werden.
  • In manchen Fällen ist es zweokmãssig, das Aufbringen des Binde-und Schleifmittels auf die Bürstenfäden bereits vor deren scheibenförmigem Einbinden zur Bürste vorzunehmen, vorzugsweise dadurch, dass man die Bürstenfäden kontinuierlich durch ein Bindemittel enthaltendes Bad hindurchführt, danach mit dem Schleifmittel ganz oder streckenweise belädt, anschliessend in entsprechende Fadenlängen unterteilt und schliesslich letztere in der bekannten Weise zur Bürste einbindet. Es ist aber ebenso gut auch möglich und für viele Zwecke sogar vorteilhafter, das Binde-und Schleifmittel auf die Bürstenfäden in deren eingebundenem Zustand aufzubringen, sei es im Tauch- oder Tränkverfahren oder dadurch, dass man ein Gemisch von Bindemittel und Schleifmittel aufleimt. Vorzugsweise wird man dabei aber so vorgehen, dass man das Schleifmittel und gegebenenfalls auch das Bindemittel auf die Bürstenfäden aufsprüht bzw. aufbläst.
  • Als Werkstoff für die mit der Schleifmittel-Überzugsschicht u versehenden Bürstenfasern bzw. -fäden kann grundsätzlich jeder hinreichend flexible Stoff verwendet werden, insbesondere empfehlen sich dafür Textil-, Sisal-, Fibre-, Hanf-, Kunststoff-, Gummi- oder auch Papier-Fäden. Wesentlich ist nur, dass die Bürstenfaser eine hinreichende Nachgiebigkeit besitzt und diese auch nach dem Aufbringen des Schleif-und Bindemittels noch in gewissem Umfang beibehält.
  • Als Schleifmittel kommen hierfür die üblichen Schleifwerkstoffe, wie vornehmlich Schmirgel und Karborundum in Frage.
  • Die Wahl des Bindemittels hängt von der werkstoffmässigen Beschaffenheit der Bürstenfasern ab. Im allgemeinen sind für die mit der Neuerung verfolgten Zwecke in erster Linie Bindemittel auf Kunststoffbasis geeignet. In vielen Fällen kommtmn aber auch mit einem organischen Bindemittel, wie beispielsweise den üblicherweise zum Einbinden der Schleifmittel verwendeten Leimen u. dgl. aus.
  • Ein Ausführungsbeispiel der neuerungsgemäss ausgebildeten Schleifbürste ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. Die Schleifbürste 1 oder ein entsprechender Sohleifbürstenring besteht hier im wesentlichen aus den Bürstenfäden 2, die in bekannter Weise mittels eines Ringflansches 3 aus Pappe, Holz odgl. scheibenförmig eingebunden sind. Die aus textilem Gut, Kunststoff, Gummi, Papier odgl. bestehenden Bürstenfäden sind neuerungsgemäss mit einer festhaftenden Uberzugssohioht 4 aus einem unter Verwendung eines entsprechenden Bindemittels aufgebrachten Schleifmittel wie beispielsweise Schmirgel oder Karborundum, versehen. Die Schleifmittel-Überzugsschicht 4 ist vorteilhaft nur an der in Arbeitsumlaufriohtung 5 der Schleifbürste vorn liegenden Stirnfläche der Bürstenfäden 2 sowie an deren Flanken vorgesehen. Das hat den Vorteil, dass dadurch einmal an Schleifmitteln gespart wird, zum anderen aber die Flexibilität des
    Bürstenfadens 2 soweit wie möglich erhalten bleibt Die mit
    dem Sohleifmittelüberzug 4 und einem entsprechenden Binde-
    t
    mittel versehenen Fäden 2 sind nach arsen hin in der Arbeit
    umlaufrichtung 5 entgegengesetztem Sinn zurückgebogen. Sie
    werden durch Steppnähte 6 in dieser Lage gehalten, die in Bezug auf den ringförmigen Einbund 3 der Bürste im wesentlichen tangential und in den Bürstenfäden 2 entgegengesetztem Sinn angeordnet sind. Zweckmässig werden noch weitere, zu den Nähten 6 quer verlaufende, in der Zeichnung nicht dargestellt Steppnähte angeordnet, die dem aus den Fäden 2 gebildeten Umfangsteil der Schleifbürste einen festeren Zusammenhalt geben.
  • Wie schon erwähnt, kann die aus einem entsprechenden Binde-und Schleifmittel bestehende überzugsschicht 4 auf die Fäden 2 sowohl wo ihrem Einbinden als auch im eingebundenen Zustand aufgebracht werden. Für letzteren Fall wird sowohl das Bindemittel als auch das Schleifmittel zweckmäßig auf die Bürstenfäden aufgesprüht bzw. aufgeblasen. Das geschieht am einfachsten dadurch, dass man die Schleifbürste 5 vor entsprechenden Blas-bzw Zerstäuberdüsen langsam rotieren läßt und dabei die Bürstenfäden an der den Zerstäuberdüsen benachbarten Stelle durch Gegenhalterrollen odgl. Zurückhaltemittel gegenüber den vorlaufenden Fäden zurückhält, um auf diese Weise das Binde-und Schleifmittel verhältnismassiv weit an die inneren Partien der Bürste bzw. der Bürstenfäden heranbringen zu können.

Claims (1)

  1. Schutzansprüche: 1. Sohleifbürste bzw. Sohleifbürstenring mit scheibenförmig eingebundenen, im wesentlichen radial verlaufenden Bürstenfasern bzw. -fäden, d a d u r c h g e k e n n z e i o h n e dass die Bürstenfäden (2) mit einer festhaftenden Überzugs- schicht (4) aus Schleifund entsprechenden Bindemitteln -. versehensind. 2. Schleifbürste nach Anspruch 1, d a dir 0 h g e k e n n- I e i, o h n e t, dass die Bürstenfäden (2) in der Arbeit-
    umlaufrichtung der Bürste (1) entgegengesetztem Sinn zurückgebogen und vorzugsweise nur an ihrer Vorderseite sowie ihren Flanken mit dem Schleif- und Bindemittelüberzug (4) versehen sind.
    3. Schleifbürste nach den Ansprüchen 1 und 2, d a d u r c h g e k e n n z e i o h n e t, dass die Bürstenfäden (2) in an sich bekannter Weise miteinander versteppt sind, die Steppnähte (6) aber in Bezug auf den ringförmigen Einbund (3) der Bürstenfäden im wesentlichen tangential und in den Bürstenfäden entgegengesetztem Sinn verlaufend angeordnet sind.
DE1958W0019741 1958-05-24 1958-05-24 Schleifbuerste. Expired DE1770920U (de)

Priority Applications (1)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1770920U true DE1770920U (de) 1958-07-24

Family

ID=32841110

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1958W0019741 Expired DE1770920U (de) 1958-05-24 1958-05-24 Schleifbuerste.

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