[go: up one dir, main page]

DE1081342B - Schleifmatte - Google Patents

Schleifmatte

Info

Publication number
DE1081342B
DE1081342B DEH25410A DEH0025410A DE1081342B DE 1081342 B DE1081342 B DE 1081342B DE H25410 A DEH25410 A DE H25410A DE H0025410 A DEH0025410 A DE H0025410A DE 1081342 B DE1081342 B DE 1081342B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steel wool
base
mat
sanding
abrasive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH25410A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Werner Haiss
Emil Schmieder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EISEN U METALL KOMMANDIT GES
ERNST HAISS
Original Assignee
EISEN U METALL KOMMANDIT GES
ERNST HAISS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EISEN U METALL KOMMANDIT GES, ERNST HAISS filed Critical EISEN U METALL KOMMANDIT GES
Priority to DEH25410A priority Critical patent/DE1081342B/de
Publication of DE1081342B publication Critical patent/DE1081342B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L13/00Implements for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
    • A47L13/02Scraping
    • A47L13/04Scraping with steel wool
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D11/00Constructional features of flexible abrasive materials; Special features in the manufacture of such materials
    • B24D11/001Manufacture of flexible abrasive materials
    • B24D11/003Manufacture of flexible abrasive materials without embedded abrasive particles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D15/00Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D15/00Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping
    • B24D15/04Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping resilient; with resiliently-mounted operative surface

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

  • Schleifmatte Die Erfindung betrifft eine Schleifmatte, insbesondere für die Holzbearbeitung, bei der eine Stahlwolleschicht einseitig auf einer Unterlage -aus Papier, Gewebe oder Kunststoff befestigt ist.
  • Die bisher üblicherweise bei Bandschleifmaschinen, Schleifrutschern und Schmirgelschleifern verwendeten Schmirgelpapier- oder Leinwandbänder haben den Nachteil, daß sich die zwischen den mehr oder minder grobkörnigen Schleifpartikeln befindlichen Zwischenräume verhältnismäßig rasch mit den aus der bearbeiteten Oberfläche abgetragenen Partikelchen und den von der Unterlage des Schleifbands abgerissenen Schleifkörnern füllen mit dem Ergebnis, daß sich auf der bearbeiteten Oberfläche unerwünschte Schleifrisse, Riefen, Kratzer und evtl. Brennspuren bilden, und daß die Schleifwirkung rasch vermindert wird. Dies ist auch der Grund dafür, daß in der Hclzbearbeitungstechnik vorwiegend verhältnismäßig grobes Glas- oder Schmirgelpapier verwendet wird.
  • Die Erfindung betrifft eine Schleifmatte, die diese genannten Nachteile nicht besitzt. Als wirksames Schleifmittel wird Stahlwolle verwendet, die gegenüber den bekannten körnigen Schleifpartikeln den Vorteil hat, daß sich mit ihr eine in sich elastische Schleiffläche bilden läßt, deren Poren und Öffnungen sich nicht vollsetzen, da die feinen Holzpartikelchen einerseits von den Hohlräumen der tieferen Schichten der Stahlwolle aufgenommen werden und anderseits durch die leichte Verschiebbarkeit der einzelnen Stahlwollefasern gegeneinander leicht wieder aus der Stahlwolleschicht herausbefördert werden können.
  • Es ist an sich bekannt, zum sogenannten Spänen und Bohnern von Parkett, Linoleum und ähnlichen Fußböden Stahlwolle in den verschiedensten Formen und Feinheitsgraden zu verwenden. Unter anderem ist es bekannt, die Stahlwolle zu einem Fäustling zu formen, der im wesentlichen aus einer Tasche aus Textilgewebe besteht, deren Vorderteil auf beiden Seiten mit einer aufgenähten Stahlwolleschicht versehen ist. Es ist ferner bekannt, Stahlwollestränge zu flechten und etwa in Form von Kreisscheiben oder Zylinderringen - beispielsweise in Verbindung mit Bohner- oder Schleifmaschinen - zu verwenden, wobei die durch die Flechten gebildeten flachen Ringmatten unter den um eine vertikale Achse rotierenden Bürstenteller einer Bohnermaschine od. dgl. gelegt und von den in die Stahlwolle eingreifenden Borsten mitgenommen werden. Die hierbei auftretende mechanische Beanspruchung ist jedoch nicht vergleichbar mit den an den Umlenkrollen von Bandschleifmaschinen wirksam werdenden Zentrifugalkräften. Diese Zentrifugalkräfte erfordern eine gute, die Elastizität der schleifenden Oberfläche nicht beeinträchtigende Befestigung der Stahlwolle auf ihrer Unterlage. Das bekannte Aufnähen der Stahlwolle auf eine Unterlage ist hierfür nicht geeignet, da dadurch die Elastizität der schleifenden Oberfläche verringert und die Nähte beim Arbeiten sehr schnell durchgescheuert werden, so daß sich der Stahlwollebelag in einzelnen Fetzen von seiner Unterlage ablöst.
  • Auch hat man an Stelle von Glaspapier auf Gewebeunterlagen aufgenähte Stahlwollelagen für Tischlerarbeiten und zum Polieren von Holz herangezogen.
  • Nach der Erfindung werden diese Nachteile durch die Verwendung eines aus einzelnen Stahlwollesträngen geflochtenen Zopfs vermieden, der einzeln oder zu mehreren auf die Unterlage aufgeklebt ist. Dabei können die Zöpfe auf der Unterlage einzeln und parallel nebeneinander liegen und beispielsweise von einem sie umrahmenden Zopf umgeben sein. Es kann jedoch auch ein einzelner Zopf in Form einer ebenen Spirale auf der Unterlage angeordnet werden.
  • Die einander übergreifenden, das Geflecht bildenden, weitgehend parallelisierten Stahlwollestränge sind nur streckenweise, d. h. an den Stellen, an denen die Stränge die sie tragende Rückwand mit ihrer Unterseite tangieren, durch den Klebstoff fest mit der Rückwand verbunden. Das Auseinandergehen der Stränge, die aus vielen Stranglänge aufweisenden Stahlfäden gebildet sind, wird durch den nicht absolut parallelen Verlauf dieser Einzelfäden verhindert, sie liegen vielmehr zur Erzielung des erforderlichen inneren Zusammenhaltes eines Strangs mehr oder weniger unregelmäßig in diesem. Da die außenliegenden, nicht verklebten Abschnitte der einzelnen Stränge mit den zugehörigen unteren verklebten Abschnitten im wesentlichen nur infolge dieser unregelmäßigen Lage und des nicht ganz parallelen Verlaufs der Stahlfäden, und dadurch eine Art Querverband bildend, zusammenhängen, ist es wichtig, daß diese Außenabschnitte streckenweise durch die unmittelbar neben der Kreuzungsstelle mit ihrer Unterseite an der Rückwand festgeklebten Strangabschnitte, die die äußeren kreuzen, zusätzlich gehalten werden. Für die gute Haftung der Stahlwolle auf der Rückwand wird also erfindüngsgemäß der Umstand ausgenutzt, daß bei einem aufgeklebten Stahlwollestranggeflecht die außenliegenden Strangabschnitte eines jeden Strangs durch die unteren, aufgeklebten Abschnitte des ihn kreuzenden Querstrangs überdeckt und dadurch gehalten werden, wobei die unteren Abschnitte bei senkrecht nach außen auf die Stahlwolleschicht ausgeübten Kräften im wesentlichen- nur auf - Zug in Richtung der Strangachse beansprucht sind. Dies ist insbesondere für endlose Schleifmaschinenbänder wichtig, weil hier an den Umlenkstellen auch bei verminderter Bandgeschwindigkeit erhebliche Zentrifügalkräfte wirksam werden.
  • Die Erfindung ist in der Beschreibung und in den drei Figuren der Zeichnung in Form einiger Ausführungsbeispiele einer Schleifmatte näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 die Aufsicht auf eine Schleifmatte, bei der die Stahlwolleschicht aus fünf parallel nebeneinanderliegenden Zöpfen 1 gebildet ist, deren Enden durch die quer zu der Längsrichtung der Zöpfe verlaufenden Nähte 2 zusätzlich an der Rückwand 3 gesichert sind, Fig.2 die Aufsicht auf eine Schleifmatte, deren Stahlwolleschicht aus drei parallel nebeneinanderliegenden Zöpfen 4 besteht, um die ein etwa die vierfache Länge aufweisendes Zopfstück 5 als Umrahmung angebracht ist und Fig. 3 die Aufsicht auf eine Schleifmatte, bei der die Stahlwolleschicht aus einem spiralförmig verlaufenden Zopf 6 besteht.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schleifmatte, insbesondere für die Holzbearbeitung, bei der eine Stahlwolleschicht einseitig auf einer Unterlage aus Papier, Gewebe oder Kunststoff befestigt ist, gekennzeichnet durch die Verwendung eines aus einzelnen Stahlwollesträngen geflochtenen Zopfes, der einzeln oder zu mehreren auf die Unterlage aufgeklebt ist.
  2. 2. Schleifmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zöpfe (1) auf der Unterlage (3) einzeln und parallel nebeneinander liegen.
  3. 3. Schleifmatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zöpfe (1) von einem diese _ umrahmenden Zopf (5) umgeben sind.
  4. 4. Schleifmatte nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine spralartige Anordnung (6) eines Zopfes auf der Unterlage. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 248 893; USÄ.-Patentschriften Nr. 2 627145, 2 508 073, 2164 286, 1606 884, 1569 854, 1497 114, 1469 404, 75349 7; Fertigungstechnik, November 1953, S.464 und 465; Lüttgen, Die Technologie der Klebstoffe, S.353 bis 362; Neues großes _ Handbuch der Textilkunde, 1956, S. 693; Glafey, Textil-Lexikon, 1937, S.254 bis 259.
DEH25410A 1955-11-08 1955-11-08 Schleifmatte Pending DE1081342B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH25410A DE1081342B (de) 1955-11-08 1955-11-08 Schleifmatte

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH25410A DE1081342B (de) 1955-11-08 1955-11-08 Schleifmatte

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1081342B true DE1081342B (de) 1960-05-05

Family

ID=7150026

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH25410A Pending DE1081342B (de) 1955-11-08 1955-11-08 Schleifmatte

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1081342B (de)

Citations (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US753497A (en) * 1904-03-01 Burnishing-wheel
US1469404A (en) * 1922-05-25 1923-10-02 William C Bohrmann Abrasive device
US1497114A (en) * 1922-09-14 1924-06-10 John J Moriarty Metal-wool utensil
US1569854A (en) * 1923-04-16 1926-01-19 George W Doerr Abrasive mitt
US1606884A (en) * 1924-09-17 1926-11-16 Charles F Mann Scouring pad
US2164286A (en) * 1937-03-22 1939-06-27 Internat Steel Wool Corp Metallic wool abrading ring
CH248893A (de) * 1944-01-01 1947-05-31 Wilkinson Dronsfield Samuel Schmirgelband und Verfahren zu dessen Herstellung.
US2508073A (en) * 1947-09-29 1950-05-16 John C Miller Buffing wheel
US2627145A (en) * 1948-08-13 1953-02-03 Minnesota Mining & Mfg Conformable abrasive-coated sheet material

Patent Citations (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US753497A (en) * 1904-03-01 Burnishing-wheel
US1469404A (en) * 1922-05-25 1923-10-02 William C Bohrmann Abrasive device
US1497114A (en) * 1922-09-14 1924-06-10 John J Moriarty Metal-wool utensil
US1569854A (en) * 1923-04-16 1926-01-19 George W Doerr Abrasive mitt
US1606884A (en) * 1924-09-17 1926-11-16 Charles F Mann Scouring pad
US2164286A (en) * 1937-03-22 1939-06-27 Internat Steel Wool Corp Metallic wool abrading ring
CH248893A (de) * 1944-01-01 1947-05-31 Wilkinson Dronsfield Samuel Schmirgelband und Verfahren zu dessen Herstellung.
US2508073A (en) * 1947-09-29 1950-05-16 John C Miller Buffing wheel
US2627145A (en) * 1948-08-13 1953-02-03 Minnesota Mining & Mfg Conformable abrasive-coated sheet material

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE59602161C5 (de) Direkt oder indirekt mit einer Maschine oder einem manuell betreibbaren Schleifmittelhalter adaptierbarer Schleifkörper sowie ein hierfür geeigneter Adapter
DE102004039517B4 (de) Reinigungstuch, Verfahren zur Herstellung eines Reinigungstuchs und dessen Verwendung
DE9419573U1 (de) Schleifmittel auf Unterlage
DE19843267A1 (de) Polierscheibe
DE2123126A1 (de) Schleifmittel auf Unterlage
DE1081342B (de) Schleifmatte
DE1168792B (de) Schleif- und Poliermatte
DE2025204A1 (de) Schleifmittel auf Unterlage
DE1692780U (de) Schleifscheibe oder schleifband.
DE1239091C2 (de) Schleifkoerper aus einer ungewebten Bahn aus synthetischen organischen Fasern
DE813203C (de) Verfahren und Einrichtung zum Schleifen und Polieren von Holzteilen
DE1770920U (de) Schleifbuerste.
EP1806223A1 (de) Bahnförmiges Material mit einer Deckschicht und mit einer Trägerschicht
DE1502654A1 (de) Schleifmittel auf Unterlage
DE1077584B (de) Mehrschichtiger Spindelriemen
DE9311391U1 (de) Reinigungsscheibe
DE820472C (de) Matte aus Stahlwolle
CH390869A (de) Scheibenbürste zur Flächenbearbeitung von Werkstücken
AT211509B (de) Fußmatte
DE1434291A1 (de) Boden- oder Wandbelag in Plattenform
DE1897091U (de) Fussbodenbelag, wie teppich od. dgl., mit rutschfester unterlage.
DE1764099U (de) Ringpolster fuer putz-, polier-, schleif- oder fuer bandschleifmaschinen bestimmte kontaktscheiben.
DE1940005U (de) Polierscheibe od. dgl.
DE1934499U (de) Schleifpapier.
DE1948272U (de) Schleifmittel auf unterlage.