DE1769868A1 - Verfahren,um Schuhledersohlen rutschfest zu machen - Google Patents
Verfahren,um Schuhledersohlen rutschfest zu machenInfo
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Description
-
"Verfahren, um Schuhledersohlen rutschfest zu machen" L?a-,. d_Sohlen von Schuhen u. dg l . rutschfest zu machen, °,urdon bereits zahlreiche Lösungen vorgeschlagen. So ist es z.-3. im@a:@lo von Gummi- oder ilunststoffsohlen seit l @wngem bekannt, denselben eine griffige Profilierung. vorzusehn. Ima@.le von Kunststoffsohlen ist vorgeschl.._gen :=ior,lv_@-, diü Zusäct.mensetzunö des Kunst- - stofder,;rt zunäh' eii, iäß die cr4;@ünsch@;en 'har^1=teris- tik..n erai.. .#7_ ,,,_, .#rde+"v.#n. Die ----#'ür dir: vorstehend erwähnten Fälle vorgeschlagenen Lösungen s-i_n,i r-.ber für Ledersohlen nicht geeignet. Die :-:r-Lindung 'n t sie',. die Aufgabe gestellt, auch Schuhledersohlen rutsch-fest zu machen. Um das zu erreichen, schlägt die ,-#,r-"i.ndung vor, eine Ledersohle, und zwar nach der Gerbung derselben, eine ölige' insbesondere paraffinische und schwefelhaltige Kohl enwaeserstoffe enthaltende- Flüssig- keit einzuspritzen und dann die so imprägnierte Sohle Trocknen zu lassen. Die parG'finisch3n Yo'ilenwasserstoffe verleihen lem lieder im aesentlich3n einen rutschfesten bzv". griffigen Char:i?.ter, @,,ährend -die sch@;vefel'@@'.tigen I.rohlen""""assersto-':,fe den Zweck r-,ben, die paraffinischen ILohlenwasserstoffe innerhUlb der Sohle zurückzuhalten. Ds @R,urde festgestellt, Saß mit der genannten Beh:_-ndlungs- flüssigkeit imprägniertes Leder nicht mehr rutscht. Das gilt sowohl auf. 141eta11 als auch auf sonstigen glatten Flächen. Durch das Tr-3gen von Schuhen mit so beh:=Mdelten Sohlen werden Unfälle weit-gehend vermieden. Die mit pwraffinischen I#'-ohlen@rasserstoffen beh@.zdelten Sohlen sind so "griffig", d-.ß sie sich :an der Fläche, in' t welcher die Sohle in Berührung kommt, sozus@.ge-. "anhaken". Die Einspritzung kann in jede beliebige Ledersohle erfolgen, deren Struktur sich z.3. aus einer pflanzlichen Gerbung er- gibt, s7as für Sohlenleder an sich üblich ist. . Die Einspritzung an sich wird unter Druck oder mittels anderer Verfahren durchgeführt. thnche jetzt bestehende Maschinen sind für di-sen Zeaeck verwendbar. Gemäß einem wei teren @:r_indungsm@r'=@m@@l verwendet man zweckmäßig für die Imprägnierung en-, zusammeYgesetzte Flüssigkeit, die nachstehende Anteile der beiden ILoh1 enwusserstoffe ent- hält. Paraffinische K0hlenw-.sserstoffe s 75 - 9a %, vorzugsweise 84 %Schwefelhal±ige K'o'ilenwasserstoffes 1o-25 %; vorzugs- weise 16 af. Gegebenenfalls kann die Flüssigkeit auch weitere Bestandteile enth..zlten z.B. zu dem Zweck das Einspritzen zu erleichtern oder die Stabilisierung innerh-.lb der Sohle -3- beim mrochnungsvorgL.ng zu -begünstyge_z.. Besonders günstige Result=te ergeben sich z.B., ;;-jenn die eingespritzte aus einem Oel besteh, eiches @'.5-q-o.' t'lüssiges TTUnerplöl enthält,. ds- im wesentlichen %us pera ffinischen I::ö'fi_len:vassers soffen, '1o-15 ö sc'@*;efel- haltiges r;i ner-.löl und ei nc-n kleinen Anteil von verseii'- b".rem C'e7_ anthält, dos z.,3. mit den geiuisch,:en sauren Veget@,_ölen vergl=ehcn t:,erden kaln und insbesondere =@opröl E'Tlt'_1:'@ :eil kann. Der unverseifbr2_re Anteil d.i-s--s Imprägnierungsöl-es enthält pa.r@ffinisc?@-e I.=o'@l@n.=@.<sserstof@'e und ungesättigte-und sch, e=el'_@al t?_ge lCol#llen;?°= sse-rstof f e in de:@. vorstehend ange- gebenen @::er-liäl missen. =Tac'istehe-,id wird. #-:ls Beispiel ein@.2usermense;.zung der gemäß der --'r-f indugg ver,End')Aren, fette- Säuren beispiels- ,#@eise, also -nic'zt einsc'iränliend angegeben, o'Zne daß die 2rfindung darauf- beschränkt -wäre: 10 1,5 #4 r' 12 16,3 ö 14 4,7 C 16 972 @ö C 116e 1,3 1-4 18 4,8 ö. C 18e 4o5 M 1Üff 16:5 ä C !eile 4,3 ö Desgleichen betrifft die Erfindung - als neues Industrie- erzeugnis -- Schuhsohlen,, die mit einer -.Einspritzung von ei ner aus den g-en-nnten Kohlenwiasserstoffen bestehenden pii;css.i gefeit- versehen sind, . die somit rutschfest sind. ferner: be triff t die L,rf-3_ndung sämtliche mit solchen Sohlen v@:rse',:nen StA_ ef r=l , . Sc ttfie u. dgl. . Selbstverständlich kann als beschriebene Verfahren Abwandlungen in mehrfacher IIirtsicht erfahren, ohne den Rahmen. der Erfindung zu verl-ssen.
Claims (1)
-
P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Verfahren, um Schuhladersohlen rutschfest zu machen, dadurch gekennzeichnet, da13 in die Ledersohle nach deren Gerben eine ölige im wesentlichen par::zffinische und sccivaefelhaltige Kohlenwasserstoffe-enthaltende Plüssigkeit eingespritzt wird, wor=auf die so imprägnierte Sohle trocken gelassen wird. 2. Verfahren,nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, daI3 in der Imprägnizrungsflüssigkeit die nachstehenden Anteile der zwei Kohlenwasserstoffarten zur Verwendung kommen Paraf:iinische Kohlenwa sserstoffe 75 - 9o ö,- vorzüglich schese -P enhultige hoille:z«"asserstmffe 1 o-25 övorzüglich 16ö. 3. Verfahren nach Anspruch 2-3, dadurch gekennzeichnet, daB die flüssige Zusammensetzung auch weitere Komponenten ent- hält, die das '`anspritzen bzw. die Stabilisierung inrier- h-alb der Sohle beim Trocknen erleichtern. 4. Verfaaren nach Anspruch -1, d.durch gekennzeichnet, d.--B eine Imprägnierungsflüssigkei'; ver«lendet wird, dze C')5-9O.;) flüssiges blinür>zlöl enthält, we lch(-;s im wesentlich.n !Eus paraf±inischen Kohlenwasserstoffeh, c@. 1o - 15 'l sc'zwefea_h:-@i tigern laner31ö1 und einem geringen Anteil von versei_"b@arem Oel besteht, Welches z.B. mit den gemischten sauren Vegeta7.ölen verglichen werden kann. Zler_a''.Zren nach Anspruc'z 4, dadurch 'e'zennzeichnet, daß dis verseifbare Oel Kopraöl enthält. 6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht verseiz"h=tre Anteil des Imprägnierungsöls p-.raffinische und ungesättigte schwefel- haltige @@o'@lenwsserstoffe enthält. 7. Schuhledersohlen o . dgl . , die gemäß dem iw erf ab-ren n=#cb Anspruch 1 - 6 rutschfest gemacht sind. Schuh o . dgl . , der mit. einer Ledersohle nAch Inspruc?i 7 versehen ist:
Priority Applications (1)
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| DE19681769868 DE1769868A1 (de) | 1968-07-27 | 1968-07-27 | Verfahren,um Schuhledersohlen rutschfest zu machen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19681769868 DE1769868A1 (de) | 1968-07-27 | 1968-07-27 | Verfahren,um Schuhledersohlen rutschfest zu machen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1769868A1 true DE1769868A1 (de) | 1971-11-11 |
Family
ID=5700310
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19681769868 Pending DE1769868A1 (de) | 1968-07-27 | 1968-07-27 | Verfahren,um Schuhledersohlen rutschfest zu machen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1769868A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0009081A1 (de) * | 1978-07-19 | 1980-04-02 | BMD Badische Maschinenfabrik Durlach GmbH | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung gegerbter Häute und Felle |
| FR2601486A1 (fr) * | 1986-07-11 | 1988-01-15 | Signal Vision Sa | Procede de fabrication d'une plaque eclairante a diodes electroluminescentes et feu de signalisation obtenu par ce procede |
-
1968
- 1968-07-27 DE DE19681769868 patent/DE1769868A1/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0009081A1 (de) * | 1978-07-19 | 1980-04-02 | BMD Badische Maschinenfabrik Durlach GmbH | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung gegerbter Häute und Felle |
| FR2601486A1 (fr) * | 1986-07-11 | 1988-01-15 | Signal Vision Sa | Procede de fabrication d'une plaque eclairante a diodes electroluminescentes et feu de signalisation obtenu par ce procede |
| EP0253244A1 (de) * | 1986-07-11 | 1988-01-20 | Valeo Vision | Verfahren zur Herstellung von Leuchtplatten mit lichtemittierenden Dioden (LED) und durch dieses Verfahren erhaltene Signalleuchte |
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