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DE701823C - Die Verwendung waessriger bituminoeser Emulsionen - Google Patents

Die Verwendung waessriger bituminoeser Emulsionen

Info

Publication number
DE701823C
DE701823C DE1937D0074704 DED0074704D DE701823C DE 701823 C DE701823 C DE 701823C DE 1937D0074704 DE1937D0074704 DE 1937D0074704 DE D0074704 D DED0074704 D DE D0074704D DE 701823 C DE701823 C DE 701823C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
emulsions
emulsion
briquettes
bituminous emulsions
aqueous bituminous
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1937D0074704
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Phil Hans Gross
Dr Phil Friedrich Schick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wintershall Dea International AG
Original Assignee
Deutsche Erdoel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to DE1937D0074668 priority Critical patent/DE700980C/de
Application filed by Deutsche Erdoel AG filed Critical Deutsche Erdoel AG
Priority to DE1937D0074704 priority patent/DE701823C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE701823C publication Critical patent/DE701823C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L5/00Solid fuels
    • C10L5/02Solid fuels such as briquettes consisting mainly of carbonaceous materials of mineral or non-mineral origin
    • C10L5/26After-treatment of the shaped fuels, e.g. briquettes
    • C10L5/32Coating

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Working-Up Tar And Pitch (AREA)

Description

  • Die Verwendung wäßriger bituminöser Emulsionen nach Patent 700 980 Es sind bereits verschiedene Verfahren bekanntgeworden, um Briketts gegen Atmosphärilien und gegen Abrieb zu schützen. Sie haben aber mancherlei Nachteile. Bituminöse Schmelzen z. B. ergeben dicke, ungleichmäßige überzüge, Läcke dagegen sind in der Anwendung gesundheitsschädlich oder feuergefährlich. Neuerdings hat man zum Umhüllen von Braunkohlenbriketts auch bituminöse Emulsionen in Vorschlag gebracht. Es hat sich aber herausgestellt, daß anderwärts bewährte Emulsionen bei der Anwendung auf Briketts sich ,als ungeeignet erwiesen haben. Die Bedingungen und die zu stellenden Anforderungen sind grundsätzlich andere und schärfere als z. B. im Straßenbau öder beim Abdichten von Betonwänden und Grundmauern.
  • Straßenbauemulsionen sollen ein Bitumen enthälten, das weich, plastisch und gut klebend ist. Die Brechprobe gemäß der Normenvorschriften sieht für diese Emulsionen eine einstündige Brechzeit vor. Bezüglich der Stabilität ist gefördert, daß eine 5oo/oige Emulsion so weit haltbar sein soll, daß sie bei längerem Stehen nur einen geringen aufrührbaren Bodensatz bildet. * Bei der Verdünnung entmischen sich im allgemeinen diese Emulsionen, setzen stark ab oder koagulieren gar. Emulsionen für Dichtungsanstriche beispielsweise auf Beton enthalten das gleiche Bitumen wie die eben genannten, sie werden aber durch Verwendung größerer Seifenmengen wesentlich stabiler hergestellt, damit sie beim Aufbringen auf die zu schützende Fläche genügend tief eindringen. Dementsprechend verlängert sich die Brechzeit. Die Wasserdichtigkeit wird in beiden Fällen durch eine entsprechend dicke Schicht erzielt. im Straßenbau außerdem noch durch nachträgliche Kompression der Schicht.
  • Emulsionen, die zum Überziehen von Braunkohlenbriketts dienen sollen, müssen dagegen unbegrenzt verdünnbar und unempfindlich gegen hineinfallenden Staub und Grus sein. Sie dürfen, in entsprechender Konzentration aufgebracht. nicht tief in Briketts einziehen, sondern müssen eine zwar fest verankerte, jedoch möglichst dünne, trotzdem aber völlig abdichtende Schutzschicht bilden und müssen doch so rasch brechen, daß die Tränkung in den normalen Fabrikationsgang geschaltet und die Briketts nach dem Tauchen bzzw. Spritzen sofort auf eine Trockenbahn behoben werden können, ohne daß Ablaufen oder Undichtwerdei an den Aufliegestellen (-i folgt.
  • Es wurde nun gefunden. daß sich Emulionen gemäß Pätent 7 oo 98o zur Brikettimprägnierung hervorragend eignen. wenn man sie unter passend gewählten Bedingungen anwendet. Sie genügen den vorstehend genannten Anforderungen in sehr vollkommener Weise.
  • Erfindungsgemäß erfolgt die Verwendung dieser Emulsion nach Patent ; oo 98o. die bei Gebrauch auf 8o bis 9o0'0 Wasser verdünnt wird und aus der größere Teilchen, insbesondere solche von mehr als 5 i" abgetrennt sind, zur Herstellung wasserfester, nicht klebender Überzüge auf Braunkohlenbriketts durch Tauchen oder Spritzen, gegebenenfalls mit W asserdarnpf.
  • Zweckmäl zig arbeitet man in der Art, daß man von Emulsionen mit einem Wassergehalt von etwa 4o bis bo0'o ausgeht. Es hat sich nämlich gezeigt. daß bei der Herstellung in dieser Konzentration mit einem Seifeneniul-5ator, z. B. Flüssigharzseife, in üblicher Menge Emulsionen von höchstmöglicher Stabilität und Dispersität gewonnen werden. Die vor Gebrauch auf 8o bis 9o0'0 Wassergehalt verdünnte Emulsion kann gegebenenfalls auf etwa 4o bis 75- angewärmt werden. Das kann unbedenklich geschehen. da die Emulsion gegen Verdünnung und Erwärmung unempfindlich ist. Eine Erwärmung der Emulsion kann besonders dann am. Platze sein, wenn die zu behandelnden Briketts nicht unmittelbar nach Verlassen der Presse, sondern erst nach Stapelung bzw. abgekühlt oder gar kalt mit der Emulsion in Berührung kommen. In geringer Menge etwa vorhandene gröbere Teilchen können vor oder nach dem Verdünnen dadurch entfernt werden, daß man die Emulsion in .passenden Behältern der Ruhe überläßt, wödurch sich grobe Teilchen ausscheiden. Besser zentrifugiert man mit geeignet gewählterUmfangsgeschwindigkeitoderfiltriert fraktioniert. Durch Ausscheiden der gröberen Teilchen, beispielsweise über 5 u, gewinnt die Emulsion noch an Stabilität, und es werden damit Filme von hervorragender Gleichmäßigkeit erzielt.
  • Die Emulsion wird durch Tauchen oder Spritzen aufgebracht. Im ersteren Fall werden die Briketts fortlaufend einem Bad zugeführt und aus diesem unmittelbar auf eine Trockenbahn gehoben, wo sie vorteilhaft kurze Zeit mit Warmluft ebenfalls von etwa 4o bis 75 - geblasen werden.
  • Anstatt durch Tauchen können die Briketts auch durch Spritzen mittels Zerstäuberdüsen o. dgl., vorteilhaft unter Zuhilfenahme von Wasserdampf, überzogen werden. Hierzu werden die Emulsionen konzentriert oder nur mäßig verdünnt angewendet. Eine Vorwärmung der Emulsion kann entfallen; man stellt das Dampf-Emulsions-Gemisch so ein, daß die Emulsion in genügend feiner Zerteilung und mit der erforderlichen Temperatur auf die Briketts auftrifft. Ein anschließendes Beblasen mit Luft erübrigt sich in diesem Falle zumeist.
  • Die in der beschriebenen Weise behandelten Briketts sind schon ganz kurze Zeit nach dem Aufbringen der Emulsion trocken, haben ein schönes glänzendes Aussehen und kleben nicht, so daß auch Staub u. dgl. nicht haften kann. Die Asphaltschicht erweist sich als außerordentlich dünn, aber sehr gleichmäliig, wasserfest und nicht reemulgierbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Die Verwendung wäßriger bituminöser Emulsionen nach Patent 70098o, die bei Gebrauch auf 8o bis 9o% Wasser verdünnt werden und aus denen größere Teilchen, insbesondere solche von mehr als 5 1., abgetrennt sind, zur Herstellung wasserfester, nicht klebender Überzüge auf Braunkohlenbriketts durchTauchen oder Spritzen, gegebenenfalls mit Wasserdampf.
DE1937D0074704 1937-02-21 1937-02-23 Die Verwendung waessriger bituminoeser Emulsionen Expired DE701823C (de)

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DE1937D0074668 DE700980C (de) 1937-02-21 1937-02-21 Bituminoese Emulsionen fuer UEberzuege, Traenkungen und Abdichtungen, insbesondere fuer Braunkohlenbriketts
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