DE512803C - Traenkmittel fuer Kabelisolierungen - Google Patents
Traenkmittel fuer KabelisolierungenInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
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Description
- Tränkmittel für Kabelisollerungen Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung an Isolierungen von elektrischen Kabeln und insbesondere eine verbesserte Verbindung, welche rei fie und im wesentlichen unoxydierte oder schwach oxydierte Abietinsäure oder ihre Isomeren sowie Kohlenwasserstofföle für die Verwendung zum Tränken der Papierwicklung von Kabelisolierungen enthält.
- Es ist bekannt, daß die Herstellung von isolierten elektrischen Kabeln durch Drahtziehen, Flechten, Umwickeln mit Papier, Verseilen, Trocknen, Tränken und Verbleien erf Olgt.
- Bisher war es üblich, die Papierwicklung mit einem Kohlenwasserstofföl, wie Petrolat, Zylinderöl o. dgl., mit oder ohne Hinzufügung von Harz züi tränken. Zu diesen Kohlenwasserstoffölen kann Harz in einer solchen Menge hinzugefügt werden, daß der gewünschte Verdichtungspunkt der Tränkungsverbindung erreicht wird. Bei wachsendem Harzgehalt steigt die Temperatur, bei welcher die Tränkungsverbindung sich verdichtet. Das benutzte Harz ist gewöhnliches Handelsharz, welches ungefähr 9:2 % Abietinsäure oder ihre Isomeren in oxydiertem oder unoxydiertem Zustand und ungefähr 8 '/" Resene enthält, oder unverseifbares Material, welches hauptsächlich aus hochsiedenden Ölen und Harzölen und in bestimmten Fällen eine geringe Menge von unverseifbaren festen Körpern enthält.
- Wenn Kohlenwasserstofföle allein für die Tränkung der Papierwicklung verwendet werden, so ist dies deshalb nachteilig, weil die öle oxydiert werden und, obwohl sie am Anfang einen geringen Isolationsverlust haben, dieser Isolationsverlust erheblich wächst, sobald die Öle oxydiert sind, Wenn Kabel mit Kohlenwasserstoffölen getränkt werden, welche entweder mit Holz- oder mit Gummiharz vereinigt sind, so wird dieser Nachteil teilweise beseitigt. Der Isolationsverlust bleibt im wesentlichen während der Lebensdauer des Kabels konstant, obwohl der Isolationsverlust der Verbindung von Harz und Kohlenwasserstoffölen anfangs größer sein kann als bei Verwendung von Kohlenwasserstoffölen allein.
- Gemäß der Erfindung wurde nun festgestellt, daß, wenn wesentlich reine Abietinsätire allein oder in Gemisch mit ihren Isomeren, d. h. Abietinsäure, welche im wesentlichen frei von Resenen und im wesentlichen unoxydiert ist, mit Kohlenwasserstoffölen vereinigt wird, die Nachteile der Kohlenwasserstofföle bei Anwesenheit oder Abwesenheit von Harz vermieden werden, da die Abietinsäure als ein Antioxygen wirken und diejenige Oxydation von Kohlenwasserstoffölen verlangsamen wird, welche bei ihrem Fortschreiten zu größeren Isolationsverlusten führen würde, . # # I' Es wurde ferner festgestellt, daß im wesentliAen unoxy. -ffe.A, bietinsäure oder - die .
- ihre Isonieren eine geringere Viskosität besitzt als oxydierte A ' bietinsäure und daß dasselbe für Tränkungsmittel gilt, denen Abietinsäure einverleibt ist. Aus diesem Grunde kann im wesentlichen reine und unoxydierte Abietinsäure in größeren Mengen in den Tränkungsmitteln verwendet werden und dennoch den gewünschten Verdichtungspunkt besitzen. Es wurde ferner festgestellt, daß Tränkungsmittel, welche aus im wesentlichen reiner -und unoxydierter Abietinsäure und Koblenwasserstoffölen hergestellt sind, nicht schmierig werden, im Gegensatz zu Tränkungsmitteln, die aus Handels-, Holz- oder Gummiharzen gewonnen sind. Auch in dieser Beziehung führt die Erfindung zu einem Fortschritt.
- Die elektrischen Messungen von im wesentlichen reiner und unoxydierter Abietinsäure haben die folgenden Ergebnisse:
Die Messung der dielektrischen Festigkeit wurde mit i:2mm Kugelelektroden durchgeführt.Temperatur Widerstandskapa- Leistungs- Spezifische Dielektrische in Centigrad zität in Megohm faktor Induktions- Festigkeit cm X Icr, % kapazität Kilovolt 120 o,18 X io6 8,8 3,0 IM 0,36 X io6 4,0 3,0 ioo I,00 X 106 1,5 3,0 42 go 4,3 X 106 015 3,0 8o 20,5 X 106 0,2 310 54 70 92 0,4 311 6o 150 1,7 3,1 90 50 170 4,6 2j9 40 18o 1,5 2,6 137 30 120 013 2,6 - Die im wesentlichen reine und unoxvdierte Abietinsäure kann in bekannter Weise erhalten werden, beispielsweise durch fraktionierte Destillation von Harz im Vakuum. Es ist jedoch zweckmäßig, sie durch Heratislösen von im wesentlichen unoxydiertem Harz aus Handelsharz und darauffolgende fraktionierte Destillation dieses Harzes im Vakuum zwecks Vermeidung von Zersetzungen zu gewinnen.
- Die im wesentlichen reine Abietinsätire kann zusammen mit Kohlenwasserstoffölen in Beträgen von 5 bis 50 '/" verwendet werden.
- .Gemäß der Erfindung kann die Abietinsäure mit irgendeinem Kohlenwasserstofföl verwendet werden, das bisher zum Tränken von Kabeln benutzt worden ist, wie Zylinderöl, Petrolat usw. Ebenso können die Isomeren der Abietinsäure oder Mischungen von Abietinsäure mit ihren Isomeren, welche im wesentlichen frei von Resenen sind, und leicht oxydierte Abietinsäure als Äquivalente der im wesentlichen reinen Abietinsäure angesehen werden.
Claims (4)
- PATENT4NSPRÜCIIE: i.
- Tränkungsmittel für Kabelisoliertingen, welches ein im wesentlichen reines Antioxygen enthält, z. B. im wesentlichen reine Abietinsäure. :2.
- Tränkungsmittel für Kabelisolierungen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Antioxygen aus Harz besteht, welches im wesentlichen frei von Resenen ist. 3. Tränkungsmittel für Kabelisolierungen nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Beifügung eines Kohlenwasserstofföles.
- 4. Tränkungsmittel für Kabelisolierungen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung im wesentlichen reine Abietinsäure in Mengen von 5 bis 50 "/, enthält.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| US512803XA | 1928-12-24 | 1928-12-24 |
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| DE512803C true DE512803C (de) | 1930-11-18 |
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|---|---|---|---|
| DEH121027D Expired DE512803C (de) | 1928-12-24 | 1929-03-29 | Traenkmittel fuer Kabelisolierungen |
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1929
- 1929-03-29 DE DEH121027D patent/DE512803C/de not_active Expired
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