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DE1765084U - Messer zur eroeffnung von mandelabszessen. - Google Patents

Messer zur eroeffnung von mandelabszessen.

Info

Publication number
DE1765084U
DE1765084U DE1957H0024627 DEH0024627U DE1765084U DE 1765084 U DE1765084 U DE 1765084U DE 1957H0024627 DE1957H0024627 DE 1957H0024627 DE H0024627 U DEH0024627 U DE H0024627U DE 1765084 U DE1765084 U DE 1765084U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
almond
blade
abscess
opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1957H0024627
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang De Dr Med Haas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1957H0024627 priority Critical patent/DE1765084U/de
Publication of DE1765084U publication Critical patent/DE1765084U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Knives (AREA)
  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)

Description

  • Beschreibung mit Patentanspruch.
    "Mandelabscess-Sicherheitamosser"
    Der mit der Erfindung verfolgt Zweck
    ist die Schaffung eines Instrumentes, mit dem der Arzt-auch ohne grössere spezialistische Erfahrung-g e f a h r 1 o s die Eröffnung von umschriebenen Eiteransammlungen,die sich hinter den Gaumenmandeln gebildet haben ("Peritonsillarabsces@") eröffnen ("incidieren") kann.
  • Die Eröffnung solcher Abscesse stellt mit den bisher üblicherweise angewandten Instrumenten-Messern mit langer Schneide-eine gewisse Gefahr dar, weil die innere Kopfschlagader (Arteria carotis int. ) ziemlich dicht an der Mandel vorbeizieht. (Der durchschnittliche Abstand dieser grossen Arterie beträgt vom oberen Pol der Mandel 2, 8 cm, von ihrem unteren
    Pol nur 1, 5 cm. Vgl. Dennecke : Die Oto-Rhino-Laryngolog.
    Operationen. Springer-Verlag 1953, S. 296)
    Aus diesem Grunde besteht die Gefahr, das die Arterie,
    - besonders, wenn der Patient eine unwillkürliche, ruckartige
    Bewegung macht-bei der Abscesseröffnung verletzt werden kann, welcher Umstand sofort eine lebensbedrohliche Blutung zur Folge hat. Im Angesicht dieser Gefahr werden derartige Abscesse öfters nicht rechtzeitig oder nur ganz ungenügend tief eröffnet, was sich ebenfalls bedrohlich für das Leben des Patienten auswirken kann.
    Dr. de Raas : wMandelabscess-Sich9rheitsmessernrt8.
    Die Aufgabe wurde in der Schaffung eines Messers gesehen,
    das einen Mandelabscess
    1. in genügender Tiefe (Binstiech-Tiefe)
    2. in genügender Länge (Länge des Schnittes) eröffnen kann,
    damit der Eiter in ausreichendem Masse abefliessen
    imstande ist-und das vor allem 3. nicht s o t i e f eindringen kann,dass die grosse, innere Kopfschlagader verletzt werden könnte.
  • Zur Lösung der Aufgabe habe ich einen 19 cm langen Griff mit einer sehr kurzen, nämlich 1, 3 cm langen, an der Basis 1,0 cm breiten. stilettartigen, doppelseitig geschliffenen. spitzen Klinge versehen, die beiderseitig einen kleinen Mittelgrat hat, von dem aus die Schliffläche ganz leicht dachfirstartig zu den beiden freien Schnitträndern abfällt.
  • Zwischen Klinge und Griff ist nun noch ein beim Einschnitt hemmender Schutzrand geschaffen worden, der in seiner grössten
    Ausdehnung 0, 7 cm breit ist und zum grössten Teil durch den
    plangeschliffenen Klingenschaft selbst dargestellt wird.
    Eine aufsteckbare Schutzhülse ist für den Transport vorgesehen.
    Der wesentliche Fortschritt
    gegenüber den bisher angewandten Instrumenten besteht also
    darin, dass mit dem von mir beschriebenen-und mit einem vor-
    liegenden Modell praktisch mehrfach ausprobierten-"Mandelabscess-Sicherheitsmesser"ein Mandelabscess ausreichend eröffnet werden kann, ohne dass die Gefahr besteht, dass die dicht neben der Mandel liegende Arterie verletzt wird. Infolge
    Dr. de Haaa : andelabscess-Sicherhaitsm. sser. Joxts.

Claims (1)

  1. der Kürze der Klinge und infolge des vorhandenen Schutzrandes ? ist eine solche Verletzung praktisch unmöglich. (Wenn sich auch der Spezialarzt des Mandelabscess-Sicher- heitsmessers"mit Vorteil bedienen kann, so ist es doch vor KX allem für den praktischen Arzt und den Internisten äußerst empfehlenswert. Ja, notfalls wäre es selbst in der Hand des medizinischen Laien ein brauchbares und ungefährliche r Instrument, wobei ich an entsprechende Krankheitsfälle bei Expeditionen, Schiffsfahrten usw. denke, an denen ein Arzt nicht teilnimmt.) Die Schutzhülse erlaubt es, das"Mandelabscesa-Sicherheita- messer"sterilisiert mit sich zu führen, fertig zu jeder- zeitigem Gebrauch, ohne dass die Klinge beschädigt oder beschmutzt werden kann, welcher Umstand für die Besuchspraxis von Vorteil ist Patentanspruch : Messer zur Eröffnung von Mandelabscessen, geeignet zum { Einstechen und Schneiden, gekennzeichnet durch eine sehr kurze, doppelseitig geschliffene Klinge, die noch durch einen Schutz- rand zum Griff hin begrenzt ist, sodass eine Verletzung tieferliegender Blutgefäße bei der Abscesseröffnung nicht möglich ist.
DE1957H0024627 1957-04-05 1957-04-05 Messer zur eroeffnung von mandelabszessen. Expired DE1765084U (de)

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DE1957H0024627 DE1765084U (de) 1957-04-05 1957-04-05 Messer zur eroeffnung von mandelabszessen.

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1765084U true DE1765084U (de) 1958-04-17

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ID=32784631

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1957H0024627 Expired DE1765084U (de) 1957-04-05 1957-04-05 Messer zur eroeffnung von mandelabszessen.

Country Status (1)

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DE (1) DE1765084U (de)

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