DE1658559U - Kuttermesser. - Google Patents
Kuttermesser.Info
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- DE1658559U DE1658559U DEZ2079U DEZ0002079U DE1658559U DE 1658559 U DE1658559 U DE 1658559U DE Z2079 U DEZ2079 U DE Z2079U DE Z0002079 U DEZ0002079 U DE Z0002079U DE 1658559 U DE1658559 U DE 1658559U
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26D—CUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
- B26D1/00—Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor
- B26D1/0006—Cutting members therefor
Landscapes
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- Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)
Description
Kuttermesser.
Der Kutter oder auch in einzelnen Gegenden Blitz genannt, ist eine !fleischereimas chine der in fast allen Metzgereien
und Wurstfabriken zut Zerkleinerung von Fleischwaren aller Jirt
und insbesondere zur Herstellung iron WurstT7aren Terrirendung
findet. Zur Aufnahme der zu zerkleinernden Jleiseimienge bestelrr
er aus einer in seiner Mitte mit einem Antrieb von uaten versehenem
muldenförmigen Schüssel irön halbkreisförmigen auch naci:
der lütte zu hochgezogenem Querschnitt., in die die angetriebenen
Schneidmesser hineinragen.. Die sich langsam drehende -Schüssel
"bTihgt das Fleisch Tor die rotierende Messer ταη denen es
zerkleinert wird,
XLs Schneidmesser fanden bisher fast ausschließlich sichelförmige
Messer Verwendung und wurden meistens in einem Kutter
ein-Satz von drei auf der Antriebswelle hintereinander und versetzt
zueinander'sitzende Schneidmesser angeordnet,. Diese
sichelförmigen Messer waren nur einseitig an ihrer konvexen
Außenseite angeschliffen, nährend .die koinkare Innenseite stumpf
in der größten StäTke des Messers auslief. .Diese bekannten Messer
Terursaehen durch ihre groJäen flächen beim Zerkleinern
TTiel Reibungen im Fleisch und erfordern eine lange Bearbeitungszeit, so daß die Gefahr besteht, daß das !Fleisch leicht verbrennt.
Da jedes Messer nur eine Schneidkante hat, werden ferner
die Messer sehr leicht stumpf. Das !fleisch wird so dann nicht
richtig zerkleinert. Die ülrfj-eißkörperehen werden zerschlagen . ""
und der für die Bindefähigkeit des zerkleinerten !Fleisches
notwendige Kleber ungenügend frei.. JIl dies beeinflußt sodann im hohen Maße die Schnittfähigkeit der Wurst und ihr Aussehen.
Diese Übelstände und Eachteile des bekannten sichelförmigen
Kutterraessers zu vermeiden, ist Zweck der vorliegenden Erfindung.
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Das Heue der Erfindung besteht hierzu darin, daß jedes . Kuttermesser von der Achsenmitte aus zwei in einem-Winkel"von
ca. 150° zueinander stehende gerade !Flügeln aufweist, die so-
•prohl an ihrer vorderen als auch an ihrer hinteren .Längsseite
mit Schneiden versehen sind. Die Flügelflächen sind in ihrer
Breite von ihrer Mitte aus nach den Sehneiden zn flach ausge-schliffen
und auf Hochglanz poliert,- so daß jede Eeibung im Fleischgut von vornherein ausgeschlossen ist, Hierdurch können
die bei dem bekannten sichelförmigen Messer vorhandenen Mängel
nicht auftreten.
Da die T lü gelmess er nach der Erfindung auch in einem Satz
von drei Messer verwendet- werden, kommen hierbei zwei Schneiden
an einem Flügel zwei χ drei, also sechs Sehneiden zur Sehneidwirkung
gegenüber nur drei bei dem bekannten sichelförmigen Messer.
Der größte Torteil besteht darin, daß bei diesem Satz
Messer, die Eiweißkörperehen nicht zerschlagen werden und so mit die Bindefähigkeit. enorm gesteigert isrird, -and die Gewähr
einer glatten Ans ehnittf lache gegeben ist«. Ein weiterer -sehr
wesentlicher Vorteil besteht noch darin,, daß das Tlügelmesser
da beiderseits angeschliffen, von rechts oder links- eingesetzt
und in die Schneidriehtung gebracht werden kann, so daß "bei
einem Satz von drei Messern zwölf Schneiden zur Verfugung stehen gegenüber nur drei bei dem bekannten sichelförmigen Messer.
JLlIein schon dadurch ist die Schärfe der Schneiden auf lange
Sicht gewährleistet. Die Schärfe der Schneiden hat aber wesentlichen Einfluß auf einen richtigen Schnitt, die Aufbereitung
der liweißkörperohen und die Freimachung des firr die Bindefähigkeit
notwendigen Hebers. Auch ist ein Verbrennen des Fleisches im Kutter nicht mehr zu befürchten.. Die aus dem
durch die Flügelmesser vermusten Fleisch hergestellte Wurst
ist vollkommen einwandfrei, bröckelt beim Schnitt nicht ab und hat eine klare schöne Farbe-.
Jm einem Ausführungsbeispiel soll an Hand der Zeichnung
die Erfindung näher erläutert werden:
Ss ζelsen:
Abb. 1 in schematischer Darstellung die muldenförmige
Schüssel zur Aufnahme des Fleisches mit einem
Schneidmesser bekannter Art in Sichelf die.
2 in scnematischer Darstellung die muldenförmige
Schüssel zur Aufnahme des !Fleisches mit einem Schneidmesser mit zwei Hügeln nach der Erfindung.
Abt). 3 Sas Hügelmesser nach der Erfindung in Draufsicht» - . "■
Abb. 4 dasselbe in Seitenansicht..
Abb. 5 einen Schnitt nach a, b, durch einen Hügel.
Abh. 6 einen Schnitt nach c, d, durch einen !Flügel.
Abb. 7 die äußerste Sehneidkante des !Flügels.
Das Hügelmesser 1 hat mitt ig einen Seehskant 2 mit dem
es auf die Antriebswelle aufgesetzt und auf dieser befestigt
irircL. Ton der inneren Habe 3 aus erstrecken sich nach außen
die beiden !Flügel 4 und 5 „ Die Hügel 4 und 5 stehen in einem
Winkel iron ungefähr 150° zueinander-
¥ie Abb- 1 erkennen IaBt3 nehmen die !Flügel in ihrer
Breite Ton der Habe aus ab3 Terlaufen also beiderseits zu ihrer
langsmitte konisch zu ihrem AuBenende zu. Die beiden Xängskanten
der/Hügel sind zu gradlinigverlaufenden Schneidkanten 6
und"7 angeschliffen^ Ton ihrer längsmitte aus nehmen die Hügel
in ihrer Breite auch in ihrer Stärke stetig beidseitig bis
zu der Schneidkante 8 ab, Abb.. 5 und 6 .Das G-Ie 1 ehe ist somit
auch in der iängsrichtung der Hügel der Fall, trie auch Abb.
und 6 erkennen lassen. Auch hier nimmt die Stärke der Hügel
Ton der Habe 3> aus ständig ab und endet an dem äußeren Umfang
in einer Sehneidkante 8.
Um die Eeibung an den Hügelflächen so-sreit -prie nur irgend
möglieh zu Trerringern, sind diese Hächen hoehglanz poliert.
Zur Terkleinerung des Heische ε Hird gewöhnlich ein Satz
•von drei Hügelmsesern -verwendet, die mit ihrem in ihrer Mitte
angeordneten Sechskant rechtwinklig versetzt zueinander in die Antriebswelle eingesetzt werden. Da jedes nügelmesser an jedem
Hügel zwei Schneidkanten aufweist, können durch Umkehren des Hessers beim Einsetzen in die Antriebswelle entweder die beiden
•vorderen oder die "beiden hinteren Schneidkanten zur Schneidwirkung
gebracht werden. Bei einem Satz von drei Flüge !messern
stehen hiernach je nach Einsatz zwölf Schneidkanten nach Wahl
zum Schneiden zur Terfü gang, so daß stets mit scharf angeschliffenen
Schneiden gerechnet werden kann, die für einen richtigen Schnitt so außerordentlich wichtig und erforderlich sind.
Soll die Schnittgeschwindigkeit zur Herstellung besonderer Wurstwaren herabgesetzt werden^ so kann man auch mit nur einem,
oder mit zwei Tlügelmessern arbeiten, .
Die Erfindung ist nicht auf das gezeigte JLusführungsbei-TBpiel
beschränkt, so kann z.B- im Bedarfsfalle die Winkelstellung
der beiden Jlfigel zueinander geändert -werden.
Claims (1)
1.Schneidmesser "for Kutter^ dadurch gekennzei chnet 5 daß das
Messer (1) von der ^chsmitte aus. "zwei in einem "Winkel von
ca. 150°-"zueinander st eilende gerade■ "Flügel (4 u. 5) aufwist,
die sowohl an ihrer vorderen als auch, an inrer
Mnteren Längsseite mit Schneiden (6 u. 7) verseilen, sind.
2* Torricntung naen ^nsprucn 1, dadurch, gekennzeichnet, daB
die Breite der Jlügel (-4- u. 5) von der inneren Uabe (3)
nach.· ihrem freien Snde zu stetig abnimmt.
3, Torrientung nach. Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die ¥andstärke der !Flügel (4- u. 5) von der inneren
ITahe (3) aus nach, ilirem freien Ende' stetig abnimmt,
4» Torrich.tung nach, ^nsprucli 1 ■- 3, dadurch, gekennzeichnet,
daß die Wandstärke der Hügel (4 u. 5) von ihrer Iangsmitte
aus nach, den längs schnei den (6 u, 7) zu stetig
abnimmt. - ; - -
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ2079U DE1658559U (de) | 1953-04-29 | 1953-04-29 | Kuttermesser. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ2079U DE1658559U (de) | 1953-04-29 | 1953-04-29 | Kuttermesser. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1658559U true DE1658559U (de) | 1953-07-02 |
Family
ID=31968908
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ2079U Expired DE1658559U (de) | 1953-04-29 | 1953-04-29 | Kuttermesser. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1658559U (de) |
-
1953
- 1953-04-29 DE DEZ2079U patent/DE1658559U/de not_active Expired
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