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DE1208448B - Vorrichtung zur Beseitigung von Huehneraugen und Hornhaut - Google Patents

Vorrichtung zur Beseitigung von Huehneraugen und Hornhaut

Info

Publication number
DE1208448B
DE1208448B DEW29331A DEW0029331A DE1208448B DE 1208448 B DE1208448 B DE 1208448B DE W29331 A DEW29331 A DE W29331A DE W0029331 A DEW0029331 A DE W0029331A DE 1208448 B DE1208448 B DE 1208448B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting
rotation
calluses
cutting head
radial distance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW29331A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Werner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW29331A priority Critical patent/DE1208448B/de
Publication of DE1208448B publication Critical patent/DE1208448B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/54Chiropodists' instruments, e.g. pedicure

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

  • Vorsichtung zur Beseitigung von Hühneraugen und Hornhaut Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zur Beseitigung von Hühneraugen und Hornhaut in Form eines mit einer biegsamen Antriebswelle zu kuppelnden Handstückes, welches im Bereich einer vorderen Abflachung einen Längsschlitz aufweist, hinter dem ein mehrschneidiges Kopfstück umläuft.
  • Die bekannten Vorrichtungen dieser Art sind so ausgebildet, daß die Schneiden des Kopfstückes jewcils gleich stark in die zu behandelnde Hautfläche eindringen. Bei einer Ausbildung hat man beispielsweise den Schneidkopf in Art eines Fräsers mit vielen sich aneinandersehliefienden Schneiden ausgebildet. Es erfolgt ein Abtragen der Haut in kleinen Spänen in der Art von groben Feilspänen. Unter Berücksiditigung des zähen Charakters der Haut, insbesondere der Hornhaut, sind deshalb sehr große Tourenzahlen notwendig. Im übrigen ist die Wirkungsweise unbefriedigend, insbesondere weil die Glätte der Haut nach dem Abtragen zu wünschen übrig läßt. Um eine Anpassung an einen bezüglich der Dicke bestimmten Spanabhub zu erzielen. hat man bei diesen Geräten deshalb vorgeschlagen, verschiedene Abflachungen vorzusehen die jeweils eine unterschiedliche Eindringungstiefe bringen. Abgesehen von der nachteiligen Bauform treten Gefahrenquellen durch die jeweils freiliegenden Schneidstellen auf.
  • Bei anderen vorbekannten Einrichtungen sitzen an dem konisch ausgebildeten Schneidkopf einzelne, im Sinne einer hobelnden Abtragung wirkende Messer.
  • Diese hobelnde Abtragung der zähen Hornhaut ist günstiger weil einerseits eine glattere Hautfläche entsteht und zum anderen keine sehr feinen, umherwirbelnden und stich auch im Gerät festsetzenden Späne auftreten. Die Befestigung von einzelnen Messern an dem konischen Schneidkopf ist jedoch herstellungstechnisch nachteilig. Die entstehende Bauform ist zu geräumig. um noch gut in der Hand des Bedienenden zu liegen. Auch wurde gefunden, daß sich mit diesen Vorrichtungen kein leichter, schmerzfreier Schnitt erreichcn läßt. Vielmehr kommt es zu einem hackenden Entfernen der Hornhaut, was sogar schmerzhafte Verletzungen mit sich bringen kann. Dieser Nachteil läßt sich auch durch Erhöhung der Tourenzahl nicht vermeiden.
  • Aufgabc der vorliegenden Erfindung ist es, eine in ihrer Bauform handliche, mechanisch angetriebene, teattullgsgellläße Vorrichtung zur Beseitigung von Hühneraugen und Hornhaut so auszubilden, daß zufolie derAnordnung derSchneiden ein absolutgleichm.ißi(les leichtes und schmerzfreies Arbeiten eimögleicht ist.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der radiale Abstand der Schneiden von der Schneidkopfdrehachse in Drehrichtung des Schneidkopfes jeweils um den gleichen Betrag zunimmt Es wurde gefunden, daß hierdurch ein Hacken der Vorrichtung völlig vermieden ist. Trotz der wegen der unterschiedlichen Schneidabstände entstehenden Unwucht ist jedoch noch ein ausreichend ruhiger Lauf in der Hand des Operateurs gegeben. Der unterschiedliche radiale Abstand der Schneiden bewirkt aber andererseits, daß die bei der Umdrehung nacheinander in die Haut eintretenden Schneiden jeweils untersdiiedlich tief eintreten. Zufolge dieser Wirkung ist eine schmerzfreie Entfernung von tief bis in die Haut reichenden Hornhautstellen ermöglicht. Andererseits wurde gefunden, daß trotzdem jede einzelne Schneide noch einen abtragenden Beitrag liefert.
  • Auch ist eine große Unabhängigkeit von der Tourenzahl gegeben, ganz abgesehen davon, daß leistungsschwächere Motoren verwendet werden können. Darüber hinaus kann das Gerät in handlich schmaler Form ausgebildet werden.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt A b b. 1 die Vorrichtung in der Gesamtansicht.
  • Abb. 2 einen Schnitt gemäß der LinieA-B der Abb. 1, A b b. 3 den Schneidkopf in vergrößertem Maßstab, Abt. 3 einen Schnitt gemäß der Linie C-D der Abb. 3.
  • Das die Form der Vorrichtung bestimmende Handstück besteht aus dem zum Einstecken einer nicht dargestellten biegsamen Welle geeigneten Unterteil 1, einem rohrförmigen Mittelteil 2 und dem Vorderteil 3. Alle drei Teile sind aneinandergeschraubt und zum Zwecke einer Reinigung voneinander trennbar.
  • In dem Mittelteil 2 ist die Handstückwelle 4 mit Kugellagern 5 und 6 gelagert. Beiderseits der Kugellager 5 und 6 befinden sich, eine Längsverschiebung der Welle 4 verhindernde Stützringe 7. Der oberste Stützring 7' bildet gleichzeitig den Hals des Schneidkopfes 8. Er weist zum Zwecke der Abnehmbarkeit des Kopfstückes 8 ein Innengewinde 9 auf, mit welchem er auf das Ende 4' der Handstückwelle 4 aufgeschraubt wird. Eine Querbohrung 10 dient zur Aufnahme eines Sicherungsbolzens 11.
  • Das Vorderteil 3 des Handstückes besitzt eine Abflachung 12. In dieser befindet sich ein Längsschlitz 13. Die Abflachung 12 läuft in einem kontinuierlichen Bogen 12' auf den Außendurchmesser des Vorderteiles 3 aus. Die Längsschlitz 13 besitzt die scharfkantig ausgebildeten Seitenränder 13' und 13".
  • Innenseitig läuft vor dem Längsschlitz 13 der Schneidkopf 8. Er ist konisch ausgebildet und besitzt die drei außenseitig abgerundeten Rippen 14, 15 und 16. Diese Rippen weisen - auf gleicher Querschnittsebene - unterschiedlichen radialen Abstand von der Schneidkopfdrehachsex-x auf. Der radiale Abstand rl der Schneidkante 14' der Rippe 14 ist größer als der radiale Abstand r2 der Schneidkante 15' der Rippe 15 von der Drehachsex-x. Der radiale Abstand r2 der Schneidkante 15' der Rippe 15 ist größer als der radiale Abstand r3 der Schneidkante 16' der Rippe 16 von der Drehachse x-x. Die Zunahme des radialen Abstandes r2 gegenüber dem radialen Abstand r3 und die Zunahme des radialen Abstandes r3 gegenüber dem radialen Abstand r2 ist der gleiche Betrag.
  • Die Schneidkante 14', 15', 16' einer jeden Rippe 14. 15, 16 springt an ihrem, der Handstückwelle 4 zu- gekehrten Ende gegenüber ihrem vorderen, freien Ende 14", 15", 16" in Drehrichtung y gesehen vor, so daß also zunächst das der Handstückwelle 4 zugekehrte Ende der Schneidkante 14', 15' bzw. 16' an der Längskante 13' des Schlitzes 13 austritt bzw. wieder hinter der Längskantel3" verschwindet. Hierdurch ist ein ziehender Schnitt gewährleistet.
  • Das Vorderteil 3 des Handstückes ist etwa entsprechend dem Schneidkopf 8 konisch ausgebildet.
  • Das Gewinde 9 im Hals 7' läuft umgekehrt zum Drehsinn y des Schneidkopfes 8.
  • Die außenseitige Abrundung der Rippen 14, 15 und 16 verläuft auf einem, sich an die Schneiden 14', 15' und 16' anschließenden, kurzen Abschnitt 17 konzentrisch zur Drehachse x-x des Schneidkopfes 8, wodurch es ermöglicht ist, ohne Variation der Schneidtiefe den Schneidkopf 8 von den Flächen 18 her nachzuschleifen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Vorrichtung zur Beseitigung von Hühneraugen und Hornhaut in Form eines mit einer biegsamen Antriebswelle zu kuppelnden Handstückes, welches im Bereich einer vorderen Abflachung einen Längsschlitz aufweist, hinter dem ein mehrschneidiges Kopfstück angeordnet ist, d a d u r c h gekennzeichnet, daß der radiale Abstand (rl, r2 und r3) der Schneiden (14', 15' und 16') von der Schneidkopfdrehachse (x-x) in Drehrichtung (y) des Schneidkopfes (8) jeweils um den gleichen Betrag zunimmt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 785 311; schweizerische Patentschrift Nr. 144 138.
DEW29331A 1961-01-25 1961-01-25 Vorrichtung zur Beseitigung von Huehneraugen und Hornhaut Pending DE1208448B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW29331A DE1208448B (de) 1961-01-25 1961-01-25 Vorrichtung zur Beseitigung von Huehneraugen und Hornhaut

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DEW29331A DE1208448B (de) 1961-01-25 1961-01-25 Vorrichtung zur Beseitigung von Huehneraugen und Hornhaut

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1208448B true DE1208448B (de) 1966-01-05

Family

ID=7599201

Family Applications (1)

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DEW29331A Pending DE1208448B (de) 1961-01-25 1961-01-25 Vorrichtung zur Beseitigung von Huehneraugen und Hornhaut

Country Status (1)

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DE (1) DE1208448B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3903828A1 (de) * 1989-02-09 1990-08-16 Bausch Peter Gmbh Elektrischer hornhautschleifer

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH144138A (de) * 1929-07-15 1930-12-15 Holz Josef Instrument zur gefahrlosen Beseitigung von Hühneraugen und Hornhaut.
DE1785311U (de) * 1958-10-03 1959-03-19 Erich Werner Mechanisches geraet zur entfernung von hornhaut und schwielen, vorzugsweise fuer die fusspflege.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH144138A (de) * 1929-07-15 1930-12-15 Holz Josef Instrument zur gefahrlosen Beseitigung von Hühneraugen und Hornhaut.
DE1785311U (de) * 1958-10-03 1959-03-19 Erich Werner Mechanisches geraet zur entfernung von hornhaut und schwielen, vorzugsweise fuer die fusspflege.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3903828A1 (de) * 1989-02-09 1990-08-16 Bausch Peter Gmbh Elektrischer hornhautschleifer

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