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DE1755659C - Unterfahrschutz fur Lastkraftwagen - Google Patents

Unterfahrschutz fur Lastkraftwagen

Info

Publication number
DE1755659C
DE1755659C DE1755659C DE 1755659 C DE1755659 C DE 1755659C DE 1755659 C DE1755659 C DE 1755659C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
underrun protection
hollow body
protection according
inserts
reinforcement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Original Assignee
Kautex Werk Remold Hagen, 5204 Han gelar

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Unterfahrjchutz für Lastkraftwagen nach Patent 1 280 695.
Gegenstand dieses älteren Patentes, von dem die Erfindung ausgeht, ist ein Unterfahrschutz für Lastkraftwagen, der als an der Rückseite des Fahrzeuges anbringbarer und "on der Ladepritsche od. dgl. nach unten ragender Hohlkörper aus thermoplastichem Kunststoff ausgebildet ist, der den unterhalb der Ladepritsche od. dgl. und etwa zwischen den seitlichen Begrenzungen des LKW befindlichen Raum rückseitig zumindest teilweise abdeckt sowie durch Einlagen aus festerem Material verstärkt ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen derartigen Unterfahrschutz so auszugestalten, daß mit möglichst geringem Aufwand eine verbesserte Wirkung, Insbesondere hinsichtlich einer Dämpfung des Aufpralles erzielt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Verstärkungseinlagen band- oder drahtförmig ausgebildet sind. ao
Derartige Verstärkungseinlagen haben einmal den Vorteil, daß sie ohne Schwierigkeiten über die ganze Länge, Tiefe oder Breite angebracht werden können. Zudem können sie ohne weiteres so ausgebildet sein, daß sie einerseiib ein hohes Arbeitsaufnahmevermögen aufweisen, andererseits jed"h keine zusätzliche Gefährdung der Insassen ^ines aufprallenden Fahrzeuges darstellen.
Als besonders zweckmäßig hat sich eine Ausführungsform herausgestellt, bei welcher die Verstärkungseinlagen aus elastischen Textilbändem bestehen, die etwa analog den in Personenkraftwagen verwendeten Sicherheitsgurten ausgebildet sind. Bänder dieser Art sind einmal verhältnismäßg billig. Auf Grund ihrer etwas rauhen Oberfläche lassen sie sich sehr gut in den Kunststoff einbetten. Sie weisen zudem ein so hohes Arbeitsaufnahmevermögen auf, daß gegebenenfalls sogar die Stärke der Wandung des den Unterfahrschutz darstellenden Hohlkörpers herabgesetzt werden kann.
Im übrigen können die Verstärkungseinlagen vorzug'.wci'.c an ihren Endbereichen zur Erzielung einer besiinili-rs guten formschlüssigen Verbindung mit dem Kunststoff besonders uneben, also beispielsweise mit Durchbrechungen, Vorsprüngen od. dgl. versehen scm. Dies wird insbesondere dann Vorteil bringen, wenn wenigstens ein Teil der Verstärkungseinlagcp in etwa horizontaler Ebene »erlauft und sich bis in die Scitenstege des Hohlkörpers erstreckt. Da bei einem Aufprall im allgemeinen die seitlichen, insbesondere die Randbereiche des Hohlkörpers am wenigsten beansprucht werden, muß eine Verankerung der band- oder drahtförmigcn Verstärkungseinlage η gerade in diesen Bereichen dazu führen, daß die Einlagen zumindest dann, wenn der Aufprall in etwa zentral erfolgt, in besonders wirksamer Weise dazu beitragen, die Aufprallenergie zu vernichten.
Die Lage der Verstärkungsmittel innerhalb des Hohlkörpers kann durch entsprechende äußere Markierungcn, z. B. eingezogene Sicken, vorstehende Leisten od. dgl. gekennzeichnet sein.
Im übrigen besteht die Möglichkeit, den Hohlkörper — gegebenenfalls zusätzlich — durch aus Glas- »'iidc oder ähnlichem Material bestehende Fasern zu verstärken.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Unterfahrschutz in perspektivischer Ansicht,
Fig. 2 den Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1.
Die Zeichnung läüi erkennen, daß der unterfahrschutz 10 im wesentlichen als etwa rechteckiger Hohlkörper Il ausgebildet ist, dessen beide Schenke! 12 und 13 jeweils aus einer Hohlplatte bestehen. Am Scheitelpunkt 14 gehen diese beiden Hohlplatten einstückig ineinander über.
Der obere Schenkel 13 ist mit Durchbrechungen 15 versehen, die für den Durchgang von Brfestigungsmitteln dienen. Der vertikale Schenkel 12 weist Durchbrechungen 16 und 17 auf. Ersterer ist für den Durchgang einer Kupplungsstange für einen Anhänger od. dgl. vorgesehen. Die Durchbrechungen 17 können dazu dienen, die Rücklichter des den Unterfahrschutz tragenden Fahrzeuges erkennbar zu machen. Außerdem können hier gegebenenfalls Kabel für die Beleuchtung des Anhängers, Bremsschläuche u. dgl. hindurchgeführx werden.
Der Hohlkörper 11 ist seitlich jeweils mit einem Steg 19 versehen, der in der Seitenansicht die beiden Schenkel 12 und 13 nahezu zu einem Dreieck ergänzt.
Der Hohlkörper 10 ist mit Verstärku.igseinlagen 25 in Gestalt von horizontal verlaufenden Bändern versehen, deren Endbereiche 26 sich bis in die seitlichen Stege 19 erstrecken und mit Durchbrechungen 27 verschen sind. Diese Bänder liegen innerhalb der Wandung 28 (Fig. 2) des Hohlkörpers U. Sie sind also mit diesem so verbunden daß sie nicht als zusätrliches Teil in Erscheinung treten. Aufbau und Montage des Unterfahrschutzes sind somit durch diese Bänder nicht in irgendeiner Weise erschwert.
Das gilt auch für die Herstellung eines solchen mit Verstärkungsei η I.igen 25 versehenen Unterfahrschutzes. Da dieser als Hohlkörper aus Kunststoff hergestellt ist, wird er im allgemeinen im Blasverfahren gefertigt werden. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, die Verstärkungseinlagen 25 wählend des Herstellungsvorganges, also in der Blasform, bereits mit dem Hohlkörper 11 zu verbinden. Im Ergebnis kann dies dann so aussahen, daß die Einlagen, also z. B. die Bänuer der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform, nach außen sichtbar sind. Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, daß sie ohne Schwierigkeiten, insbesondere dann, wenn sie in der vorerwähnten Weise als Textilbiindci ausgebildet sind, eine dauerhafte Verbindung mit dem den Hohlkörper bildenden Kunststoff eingehen. Die Wirkungsweise dieser Verstärkungseinlagen wird also nicht dadurch vermindert, daß -hre — auf den LKW bezogen — nach hinten weisende Begrenzungsfläche mit der hinteren Begrcnzungsfläche des Schenkels 12 des Unterfahrschutzes fluchtet.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Unterfahrschutz für Lastkraftwagen, der als, an der Rückseite des Fahrzeuges anbringbarer und von· der Ladepritsclic od. dgl. nach unten ragender Hohlkörper aus thermoplastischem Kunststoff ausgebildet ist, der den unterhalb der Ladepritsche od. dgl. und c-.t.wa zwischen den seitlichen Begrenzungen des LKW befindlichen Raum rückseitig zumindest teilweise abdeckt sowie durch Einlagen aus festerem Material verstärkt ist, nach Patent 1 280695, dadurchgekennzeichnct, daß die Verstärkungseinlagen (25) band- oder drahtförmig ausgebildet sind.
2. Unterfahrschutz nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlagen (25) aus elastischen Textilbändern bestehen.
3. Unterfahrschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungseinlagen (25) vorzugsweise an ihren Endbereichen (26) zur Erzielung einer formschlüssigen Verbindung mit dem Kunststoll uneben, also beispielsweise mit Durchbrechungen (27), Vorsprüngen od. dgl. versehen sind.
4. Unterfahrschutz nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil der Verstärkungseinlagen (25) in etwa horizontaler Ebene verläuft.
5 Unterfahrschutz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungseinlagen sich auch auf die Seitensteg (19) des Hohlkörpers (11) erstrecken.
6. Unterfahrschutz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage der Verstärkungseinhigen (25) innerhalb des Hohlkörpers (11) durch entsprechende äußere Markierungen, z. B. Sicken (29) oder vorstehende Leisten gekennzeichnet ist.
7. Unterfahrschutz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (11) durch aus Glasseide oder ähnlichem Material bestehende Fasern verstärkt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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