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DE3740787A1 - Stossfaenger mit zierleiste fuer ein kraftfahrzeug - Google Patents

Stossfaenger mit zierleiste fuer ein kraftfahrzeug

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DE3740787A1
DE3740787A1 DE19873740787 DE3740787A DE3740787A1 DE 3740787 A1 DE3740787 A1 DE 3740787A1 DE 19873740787 DE19873740787 DE 19873740787 DE 3740787 A DE3740787 A DE 3740787A DE 3740787 A1 DE3740787 A1 DE 3740787A1
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Germany
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bumper
trim
vehicle
cover
trim strip
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DE19873740787
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Norbert Schulz
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Audi AG
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Audi AG
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Publication date
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R19/00Wheel guards; Radiator guards, e.g. grilles; Obstruction removers; Fittings damping bouncing force in collisions
    • B60R19/02Bumpers, i.e. impact receiving or absorbing members for protecting vehicles or fending off blows from other vehicles or objects
    • B60R19/18Bumpers, i.e. impact receiving or absorbing members for protecting vehicles or fending off blows from other vehicles or objects characterised by the cross-section; Means within the bumper to absorb impact
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    • B60R2019/1886Bumper fascias and fastening means therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Interior And Exterior Ornaments, Soundproofing, And Insulation (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Stoßfänger mit Zierleiste für ein Kraftfahrzeug nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es ist bekannt, an den Oberseiten von Stoßfängern Zierleisten anzubringen, die den Spalt zwischen Stoßfänger und Karosserie weitgehend überdecken sollen. Die Stoßfänger sind üblicher­ weise konkav geformt und an den Seitenbereichen mit der Ka­ rosserie über Stützen oder Pralldämpfer verbunden. Bei einem Aufprall biegen sich die Stoßfänger daher in einem mittleren Bereich entsprechend ihrer Elastizität etwas in Richtung auf die Karosserie hin durch. Dabei soll weder die Zierleiste noch die Karosserie durch eine möglicherweise dann anliegende Zier­ leiste beschädigt werden.
Anstelle einer starren Befestigung einer Zierleiste an einem Stoßfänger wurde daher bereits vorgeschlagen (DE-OS 34 29 451), eine an der Oberseite eines konkav geformten Stoßfängers ange­ ordnete Zierleiste so mit dem Stoßfänger zu verbinden, daß in der Mitte eine Verschiebung der Zierleiste in Fahrzeuglängs­ richtung und in den äußeren Bereichen nur eine Verschiebung der Zierleiste in Fahrzeugquerrichtung möglich ist. Dadurch soll eine Beschädigung der Zierleiste und auch der Karosserie vermieden werden, wenn der Stoßfänger innerhalb seines Elasti­ zitätsbereichs beansprucht wird. Durch die Verschiebemöglich­ keit kann dann die Zierleiste im wesentlichen ihre ebenfalls konkave Form beibehalten, so daß diese nur gering beansprucht wird.
Als konkrete Befestigungselemente für eine solche Befestigung der Zierleiste sind Schraubverbindungen angegeben, welche in entsprechend gerichteten Langlöchern im Stoßfänger verschieb­ bar sind. Eine solche Ausführung ist hinsichtlich der Ferti­ gung und Montage relativ aufwendig.
Neuere Stoßfängerausführungen bestehen zudem aus einem Stoß­ fängerträger aus einem Aluminiumprofil, der an den äußeren Seitenbereichen über Stützen mit der Karosserie verbunden ist und der mit einem Stoßfängerüberzug aus festem Kunststoff an seiner der Karosserie abgewandten Seite und Oberseite überzo­ gen ist. Dieser Stoßfängerüberzug kann als Schürze oder auch als Spoiler ausgebildet sein. Es ist erforderlich, diesen Stoßfängerüberzug am Stoßfängerträger zu befestigen, wobei das Problem zusätzlich verbleibt, auch die Zierleiste mit den oben genannten Verschiebe- und Ausgleichsmöglichkeiten zu befesti­ gen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Stoßfänger mit Zier­ leiste so weiterzubilden, daß eine einfache und montagefreund­ liche Verbindung zwischen Stoßfängerträger und Stoßfängerüber­ zug sowie einer Zierleiste mit einer Ausgleichs- und Verschie­ bemöglichkeit geschaffen wird.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Erfindungsgemäß wird der Stoßfängerüberzug am Stoßfängerträger so angeordnet, daß dazwischen ein Schlitz als Verschieberaum verbleibt. Die Zierleiste ist im Querschnitt etwa S-förmig (relativ breite und nur wenig hohe Form) ausgeführt, mit einem unteren und oberen S-Schenkel und einem unteren nach vorne und oberen nach hinten offenen Bereich des S-Profils.
Der untere S-Schenkel greift in den Schlitz zwischen dem Stoß­ fängerträger und dem Stoßfängerüberzug ein, wodurch hiermit die Zierleiste dort verschiebbar gehalten ist. An den äußeren Seitenbereichen liegt die Zierleiste dagegen direkt am Stoß­ fängerüberzug an so daß sie dort nach vorne abgestützt ist. An der rückwärtigen Seite ist in diesem Bereich eine Anlage­ fläche vorgesehen, die sich an einem nach oben gerichteten Steg des Stoßfängerträgers abstützt. Dadurch ist die Zierlei­ ste an den äußeren Seitenbereichen in Längsrichtung festge­ legt, in Querrichtung jedoch verschiebbar gehalten.
Eine Verbindung zwischen Stoßfängerträger, Stoßfängerüberzug und Zierleiste wird dadurch geschaffen, daß am Stoßfängerüber­ zug Laschen angeformt sind, die durch Langlochdurchbrüche so­ wohl an der Zierleiste als auch am Steg des Stoßfängers ge­ führt sind. Die Laschen sind dabei als Klipelemente ausge­ führt, die sich von hinten her an den Langlochdurchbrüchen des Stegs abstützen.
Die Verbindung mit den Laschen ist dabei so ausgeführt, daß die Langlochdurchbrüche in den Seitenbereichen breiter als die Laschen sind, so daß dort eine Querverschiebung möglich ist. In der Mitte des Stoßfängers dagegen ist wenigstens eine Lasche in einem Langlochdurchbruch zur Seite hin fest fixiert, so daß dort eine Verschiebung des Stoßfängerträgers bzw. des Stoßfängerüberzugs in Richtung auf die Karosserie bei festste­ hender Zierleiste möglich ist, die Zierleiste dabei im wesent­ lichen ortsfest verbleibt und nicht in Fahrzeugquerrichtung verschoben wird.
Mit der vorbeschriebenen Ausführung ist es vorteilhaft mög­ lich, bei einfacher Ausführung der Einzelteile einen preisgün­ stigen und schnell montierbaren Stoßfänger mit Zierleiste zu erhalten, bei dem die Einzelteile nur zusammengesteckt werden und zugleich eine den Belastungen des Stoßfängers im elasti­ schen Bereich nicht unterworfene Zierleiste einsetzbar ist. Damit wird die Zierleiste und auch die Karosserie vor Beschä­ digungen geschützt.
Da die Zierleiste somit weitgehend unbelastet bleibt, kann diese nach Anspruch 2 formstabil aus Kunststoffmaterial herge­ stellt sein.
Für eine gute Stabilität und Befestigung der Zierleiste werden nach Anspruch 3 über die Länge der Zierleiste verteilte An­ lageflächen oder eine insgesamt durchgehende Anlagefläche zur Anlage am Steg des Stoßstangenträgers vorgeschlagen. Bei einer Beanspruchung des Stoßfängers im mittleren Teil weicht dann einfach der Steg nach hinten aus und hebt sich von der Anlage­ fläche ab.
Der untere S-Schenkel des S-Profils steckt in dem Schlitz zwi­ schen Stoßfängerträger und Stoßfängerüberzug und ist somit nicht sichtbar. Es genügt daher nach Anspruch 4, diesen Teil des S-Profils auch über die Länge der Zierleiste unterbrochen auszuführen, so daß am Zierleistenprofil dadurch Einsteck- und Haltevorsprünge entstehen, die in den Schlitz eingreifen. Dies führt zu einer Reduzierung der Materialkosten und des Gewichts der Zierleiste. Die Oberseite der Zierleiste muß dagegen zur Abdeckung des Spalts zwischen Stoßfänger und Karosserie durch­ gehend ausgeführt sein.
Zweckmäßig überdeckt gemäß Anspruch 5 der obere S-Schenkel den Steg am Stoßfängerträger, so daß dieser am Fahrzeug nicht sichtbar ist.
Als Stoßfängerträger geeignet ist nach Anspruch 6 ein Alumini­ umprofil.
Die erfindungsgemäße Anordnung ist besonders vorteilhaft dann einsetzbar, wenn der Stoßfänger über Pralldämpfer mit der Ka­ rosserie verbunden ist. Bei einem Frontalaufprall auf eine ebene Wand wird dabei zuerst der Stoßfänger im mittleren Be­ reich im Rahmen seiner Elastizität etwas mehr gerade ausge­ richtet. Dies kann, wie oben beschrieben, innerhalb des Ver­ schieberaumes in der Zierleiste aufgefangen werden. Erst dann treten die Pralldämpfer in Aktion, wodurch der Stoßfänger ins­ gesamt, d. h. mit Zierleiste, in einen dafür vorgesehenen Be­ reich der Karosserie verschoben wird. Dieser Raum soll eine möglichst geringe Tiefe aus Platzersparnisgründen haben. Da nun die elastische Durchbiegung des Stoßfängers im Verschiebe­ raum der Zierleiste aufgenommen wird, kann vorteilhaft der Raum für die Aufnahme des Stoßfängers bei der Wirkung der Pralldämpfer um diesen Betrag weniger tief gestaltet sein.
Anhand eines Ausführungsbeispiels wird die Erfindung mit wei­ teren Einzelheiten, Merkmalen und Vorteilen näher beschrieben.
Es zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht von unten her auf eine Zierleiste,
Fig. 2 einen Schnitt durch einen Stoßfänger mit angebauter Zierleiste im Bereich A-A nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt durch einen Teil des Stoßfängers mit an­ gebauter Zierleiste im Bereich B-B aus Fig. 1
Fig. 4 einen Schnitt durch einen Stoßfänger mit angebauter Zierleiste im Bereich C-C der Fig. 1.
In Fig. 1 ist eine Zierleiste 1 in etwa ihrer halben Länge dargestellt, wobei an der linken Seite ein seitlicher Endbe­ reich und an der Stelle A-A etwa die Mitte liegt. In Verbin­ dung mit den Schnitten, die in den Fig. 2 bis 4 enthalten sind, ist zu erkennen, daß die Zierleiste 1 einen oberen, über die Länge durchgehenden Bereich 2 enthält, der sich in den Querschnitten als oberer S-Schenkel eines S-Profils darstellt.
Aus Fig. 1 und aus dem Schnitt B-B der Fig. 3 ist zu erkennen, daß das S-Profil über die Länge nicht durchgehend ist, sondern im unteren Bereich durch Einschnitte 3 über die Länge gesehen unterbrochen ist. Der untere S-Schenkel 4 aus Fig. 2 stellt sich somit in Fig. 1 als über die Länge verteilte Einsteck­ und Haltevorsprünge 5 dar. Der Mittelteil 6 und der untere S-Schenkel 4 bzw. die Einsteck- und Haltevorsprünge 5 werden durch (strichliert angedeutete) Materialstege 7 gehalten und verbunden.
Aus Fig. 2 ist der Aufbau und die Lage des Stoßfängers gegen­ über der Karosserie zu ersehen. Der Stoßfänger besteht aus einem Stoßfängerträger 8 als Aluminiumprofil, der mit einem Stoßfängerüberzug aus Kunststoff an seiner Vorder- und Ober­ seite überzogen ist. Nach unten zu kann der Stoßfängerüberzug 9 ggf. als Spoiler 10 verwendet werden. Zwischen der Oberseite 11 des Stoßfängerträgers 8 und dem oberen Teil 12 des Stoßfän­ gerüberzugs 9 liegt ein Schlitz 13, in den der untere S-Schen­ kel 4 bzw. die Einsteck- und Haltevorsprünge 5 eingreifen. Andererseits greift der obere Teil 12 des Stoßfängerüberzugs 9 in den unteren, nach vorne offenen Bereich des S-Profils ein, das dort einen schlitzförmigen Verschieberaum 14 bildet.
Der Stoßfängerträger 8 weist einen an seiner Rückseite liegen­ den und nach oben weisenden Steg 15 auf, an dem sich die Zier­ leiste 1 mit Anlageflächen 16 abstützt. Zur Verdeutlichung ist in Fig. 1 ein Teilstück des Steges 15 im Bereich des Schnittes B-B mit einer Anlagefläche 16 eingezeichnet. Die Anlageflächen 16 gehen nicht in einem Stück durch, sondern sind aus ferti­ gungstechnischen und Toleranzgründen der Länge nach, wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, verteilt und abgesetzt.
Wenn die (nicht dargestellten) Pralldämpfer in Funktion treten, mit denen der Stoßfängerträger 8 mit der stilisiert darge­ stellten Karosserie 17 verbunden ist, fährt die gesamte Stoß­ fängeranordnung einschließlich der Zierleiste 1 in den dafür vorgesehenen Aufnahmebereich 18.
In Fig. 1 ist strichliert die Kante 19 des oberen Stoßfänger­ überzugteils 12 eingezeichnet. Daraus und in Verbindung mit Fig. 3 ist zu ersehen, daß am Stoßfängerüberzug Laschen 20 an­ geformt sind, die sowohl durch Langlochdurchbrüche 21 an der Zierleiste 1 als auch durch damit fluchtende Langlochdurch­ brüche am Steg 15 als Halteelemente durchgesteckt sind. Die Laschen sind als Klipelemente ausgeführt, bei denen sich ein Sperrstück 23 nach dem Durchstecken so aufstellt, daß die Laschen 20 nicht mehr durch die Langlochdurchbrüche 21 und 22 zurückgezogen werden können.
An den äußeren Seitenbereichen (sh. auch Fig. 4, Schnitt C-C) stützt sich die Zierleiste 1 ohne einen Verschieberaum 14 un­ mittelbar an der Kante 19 des Stoßfängerüberzugs 9 nach vorne hin ab. In Fig. 4 ist zudem eine Abdeckklammer 24 gezeigt, die den Spalt zwischen der Zierleiste 1 und den anschließenden Rundbogen-Zierleisten an den seitlichen Rundungen des Stoßfän­ gers abdeckt. Ein Bügel 25 ist mit dem Stoßfängerträger 8 ver­ bunden, wobei am Bügel 25 die die Verbindung mit der Karosse­ rie herstellenden Pralldämpfer montiert sind.
Die Montage des Stoßfängers mit Zierleiste erfolgt so, daß die Zierleiste 1 auf den Stoßfängerüberzug 9 aufgesteckt wird. An­ schließend werden dann die Laschen 20 durch die Durchbrüche 22 am Steg 15 gesteckt, wodurch der Stoßfänger und zugleich die Zierleiste montiert und gehalten werden. Die dargestellten Fig. 2 bis 4 geben den Zustand wieder, wenn der Stoßfängerträ­ ger 8 nicht beansprucht ist und der Schlitz 13 bzw. der Ver­ schieberaum 14 zumindest im mittleren Bereich des Stoßfängers vorliegt.
Bei einem Aufprall des Fahrzeugs wird die konkave Biegung des Stoßfängerträgers und des Stoßfängerüberzugs entsprechend ihrer Elastizität etwas gerader ausgerichtet, da der Stoßfän­ gerträger an den beiden Seiten über die Pralldämpfer abge­ stützt ist. Dies kann dadurch geschehen, daß das Oberteil 12 des Stoßfängerüberzugs 9 in den Verschieberaum 14 bzw. der untere S-Schenkel 4 in den Schlitz 13 weiter eingeschoben wird, wobei die Zierleiste 1 formstabil und ortsfest ver­ bleibt. Eine Verschiebung der Zierleiste 1 in Fahrzeugquer­ richtung ist dadurch unterbunden, daß mittlere Laschen 26, 27 unmittelbar an Seitenbegrenzungen der Durchbrüche 21 anliegen und keinen Freigang haben.
In den seitlichen Bereichen (Schnitte B-B und C-C) ist die Zierleiste dagegen nur nach hinten und vorne abgestützt, wobei aber Bewegungen in Fahrzeugquerrichtung zum Ausgleich bei einer Beanspruchung des Stoßfängerträgers 8 möglich sind.
Aus Fig. 2 ist zu ersehen, daß der erste Verschiebeweg des Stoßfängerträgers bei einem Aufprall in der Zierleiste bzw. im Verschieberaum 14 aufgenommen wird. Erst dann wird der Stoß­ fängerträger 8 zusammen mit der Zierleiste 2 in den Bereich 18 der Karosserie eingeschoben. Gegenüber einer starren Verbin­ dung zwischen Stoßfängerträger und Zierleiste ergibt sich somit offensichtlich der Vorteil, daß der Bereich 18 um den Verschieberaum 14 weniger tief ausgeführt werden muß, da um diesen Weg die Zierleiste 1 mit ihrem oberen Schenkel 28 weni­ ger weit an die Karosserie herangeführt wird.

Claims (7)

1. Stoßfänger mit Zierleiste für ein Kraftfahrzeug, wobei die Zierleiste an der Oberseite zur Karosserie hin an dem konkav geformten Stoßfänger durch mittlere und seitlich äußere Befestigungselemente festgelegt ist, und die mittle­ ren Befestigungselemente so ausgebildet sind, daß sie eine Verschiebung der Zierleiste bzw. des Stoßfängers in Fahr­ zeuglängsrichtung zulassen und die äußeren Befestigungsele­ mente eine Verschiebung in Fahrzeugquerrrichtung gestatten, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stoßfänger einen Stoßfängerträger (8) enthält, der über zwei an den Seitenbereichen angebrachten Stützen mit der Karosserie (17) verbunden ist,
daß der Stoßfängerträger (8) mit einem Stoßfängerüberzug (9) aus festem Kunststoff an seiner der Karosserie (17) ab­ gewandten Seite und Oberseite (11) überzogen ist,
daß zwischen der Oberseite (11) des Stoßfängerträgers (8) und dem oberen Teil (12) des Stoßfängerüberzugs (9) ein Schlitz (13) als Verschiebeschlitz liegt,
daß die Zierleiste (1) im Querschnitt etwa S-förmig ausge­ bildet ist, wobei der untere S-Schenkel (4) in den Schlitz (13) eingreift, und damit der obere Teil (12) des Stoßfän­ gerüberzugs (9) in den unteren offenen Bereich (14) des S-Profils eingreift, so daß der vordere Teil der Zierleiste (1) gehalten ist, wobei der Eingriff bzw. die Überlappung dabei aber nur so groß ist, daß zumindest im mittleren Be­ reich des Stoßfängers ein Verschieberaum (13, 14) in Fahr­ zeuglängsrichtung zwischen der Zierleiste (1) und dem bei einem Auffahrvorgang sich etwas gerader biegenden Stoßfän­ gerträger (8) bzw. Stoßfängerüberzug (9) verbleibt,
daß die Zierleiste (1) dagegen an den äußeren Seitenbe­ reichen ohne Verschieberaum in Fahrzeuglängsrichtung am Stoßfängerüberzug (Kante 19) anliegt und somit nach vorne abgestützt ist,
daß der Stoßfängerträger (8) einen nach oben gerichteten Steg (15) aufweist, an den die Zierleiste (1) wenigstens an den äußeren Seitenbereichen mit Anlageflächen (16) nach hinten zur Karosserie hin abgestützt ist,
daß am Stoßfängerüberzug (9 bzw. Rand 19) in Richtung auf die Karosserie (17) Laschen (20, 26, 27) angeformt sind, die durch Langloch-Durchbrüche (21) sowohl im unteren S-Be­ reich der Zierleiste (1) als auch durch Langloch-Durch­ brüche (22) am Steg (15) des Stoßfängers geführt sind, und die Laschen (20, 26, 27) als Klipelemente (Sperrstück 23) ausgeführt sind, so daß sowohl der Stoßfängerüberzug (9) als auch die Zierleiste (1) über die Laschen (20, 26, 27) untereinander und mit dem Steg (15) bzw. dem Stoßfängerträ­ ger verbunden sind,
daß die Langloch-Durchbrüche (21) in Fahrzeugquerrichtung verlaufen und gegenüber den Laschenbreiten wenigstens in den äußeren, seitlichen Bereichen des Stoßfängers ein Über­ maß aufweisen, so daß dort die Verschiebung zwischen Zier­ leiste und Stoßfänger in Fahrzeugquerrichtung möglich ist und daß wenigstens eine Lasche (26, 27) im mittleren Be­ reich des Stoßfängers seitlich gegen die Langloch-Durch­ brüche (21) abgestützt ist, so daß zwar hier eine Verschie­ bung in Fahrzeuglängsrichtung, nicht aber in Fahrzeugquer­ richtung möglich ist.
2. Stoßfänger mit Zierleiste nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Zierleiste (1) formstabil ist.
3. Stoßfänger mit Zierleiste nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zierleiste (1) eine durchgehende oder über die Länge der Zierleiste verteilte Anlageflächen (16) zur Abstützung gegen den Steg (15) des Stoßstangenträ­ gers (8) aufweist.
4. Stoßfänger mit Zierleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Bereich des Zierlei­ stenprofils durchgehend über die Länge verläuft und der untere S-Schenkel (4) unterbrochen ist, so daß dieser aus über die Länge verteilten Einsteck- und Haltevorsprüngen (5) besteht.
5. Stoßfänger mit Zierleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der obere S-Schenkel (28) über den Steg (15) am Stoßfängerträger (8) reicht und diesen ab­ deckt.
6. Stoßfänger mit Zierleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stoßfängerträger (8) ein Aluminiumprofil ist.
7. Stoßfänger mit Zierleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen Pralldämpfer sind.
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