DE3740787A1 - Stossfaenger mit zierleiste fuer ein kraftfahrzeug - Google Patents
Stossfaenger mit zierleiste fuer ein kraftfahrzeugInfo
- Publication number
- DE3740787A1 DE3740787A1 DE19873740787 DE3740787A DE3740787A1 DE 3740787 A1 DE3740787 A1 DE 3740787A1 DE 19873740787 DE19873740787 DE 19873740787 DE 3740787 A DE3740787 A DE 3740787A DE 3740787 A1 DE3740787 A1 DE 3740787A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bumper
- trim
- vehicle
- cover
- trim strip
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R19/00—Wheel guards; Radiator guards, e.g. grilles; Obstruction removers; Fittings damping bouncing force in collisions
- B60R19/02—Bumpers, i.e. impact receiving or absorbing members for protecting vehicles or fending off blows from other vehicles or objects
- B60R19/18—Bumpers, i.e. impact receiving or absorbing members for protecting vehicles or fending off blows from other vehicles or objects characterised by the cross-section; Means within the bumper to absorb impact
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R19/00—Wheel guards; Radiator guards, e.g. grilles; Obstruction removers; Fittings damping bouncing force in collisions
- B60R19/02—Bumpers, i.e. impact receiving or absorbing members for protecting vehicles or fending off blows from other vehicles or objects
- B60R19/18—Bumpers, i.e. impact receiving or absorbing members for protecting vehicles or fending off blows from other vehicles or objects characterised by the cross-section; Means within the bumper to absorb impact
- B60R2019/1886—Bumper fascias and fastening means therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vehicle Interior And Exterior Ornaments, Soundproofing, And Insulation (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Stoßfänger mit Zierleiste für ein
Kraftfahrzeug nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es ist bekannt, an den Oberseiten von Stoßfängern Zierleisten
anzubringen, die den Spalt zwischen Stoßfänger und Karosserie
weitgehend überdecken sollen. Die Stoßfänger sind üblicher
weise konkav geformt und an den Seitenbereichen mit der Ka
rosserie über Stützen oder Pralldämpfer verbunden. Bei einem
Aufprall biegen sich die Stoßfänger daher in einem mittleren
Bereich entsprechend ihrer Elastizität etwas in Richtung auf
die Karosserie hin durch. Dabei soll weder die Zierleiste noch
die Karosserie durch eine möglicherweise dann anliegende Zier
leiste beschädigt werden.
Anstelle einer starren Befestigung einer Zierleiste an einem
Stoßfänger wurde daher bereits vorgeschlagen (DE-OS 34 29 451),
eine an der Oberseite eines konkav geformten Stoßfängers ange
ordnete Zierleiste so mit dem Stoßfänger zu verbinden, daß in
der Mitte eine Verschiebung der Zierleiste in Fahrzeuglängs
richtung und in den äußeren Bereichen nur eine Verschiebung
der Zierleiste in Fahrzeugquerrichtung möglich ist. Dadurch
soll eine Beschädigung der Zierleiste und auch der Karosserie
vermieden werden, wenn der Stoßfänger innerhalb seines Elasti
zitätsbereichs beansprucht wird. Durch die Verschiebemöglich
keit kann dann die Zierleiste im wesentlichen ihre ebenfalls
konkave Form beibehalten, so daß diese nur gering beansprucht
wird.
Als konkrete Befestigungselemente für eine solche Befestigung
der Zierleiste sind Schraubverbindungen angegeben, welche in
entsprechend gerichteten Langlöchern im Stoßfänger verschieb
bar sind. Eine solche Ausführung ist hinsichtlich der Ferti
gung und Montage relativ aufwendig.
Neuere Stoßfängerausführungen bestehen zudem aus einem Stoß
fängerträger aus einem Aluminiumprofil, der an den äußeren
Seitenbereichen über Stützen mit der Karosserie verbunden ist
und der mit einem Stoßfängerüberzug aus festem Kunststoff an
seiner der Karosserie abgewandten Seite und Oberseite überzo
gen ist. Dieser Stoßfängerüberzug kann als Schürze oder auch
als Spoiler ausgebildet sein. Es ist erforderlich, diesen
Stoßfängerüberzug am Stoßfängerträger zu befestigen, wobei das
Problem zusätzlich verbleibt, auch die Zierleiste mit den oben
genannten Verschiebe- und Ausgleichsmöglichkeiten zu befesti
gen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Stoßfänger mit Zier
leiste so weiterzubilden, daß eine einfache und montagefreund
liche Verbindung zwischen Stoßfängerträger und Stoßfängerüber
zug sowie einer Zierleiste mit einer Ausgleichs- und Verschie
bemöglichkeit geschaffen wird.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Erfindungsgemäß wird der Stoßfängerüberzug am Stoßfängerträger
so angeordnet, daß dazwischen ein Schlitz als Verschieberaum
verbleibt. Die Zierleiste ist im Querschnitt etwa S-förmig
(relativ breite und nur wenig hohe Form) ausgeführt, mit einem
unteren und oberen S-Schenkel und einem unteren nach vorne und
oberen nach hinten offenen Bereich des S-Profils.
Der untere S-Schenkel greift in den Schlitz zwischen dem Stoß
fängerträger und dem Stoßfängerüberzug ein, wodurch hiermit
die Zierleiste dort verschiebbar gehalten ist. An den äußeren
Seitenbereichen liegt die Zierleiste dagegen direkt am Stoß
fängerüberzug an so daß sie dort nach vorne abgestützt ist.
An der rückwärtigen Seite ist in diesem Bereich eine Anlage
fläche vorgesehen, die sich an einem nach oben gerichteten
Steg des Stoßfängerträgers abstützt. Dadurch ist die Zierlei
ste an den äußeren Seitenbereichen in Längsrichtung festge
legt, in Querrichtung jedoch verschiebbar gehalten.
Eine Verbindung zwischen Stoßfängerträger, Stoßfängerüberzug
und Zierleiste wird dadurch geschaffen, daß am Stoßfängerüber
zug Laschen angeformt sind, die durch Langlochdurchbrüche so
wohl an der Zierleiste als auch am Steg des Stoßfängers ge
führt sind. Die Laschen sind dabei als Klipelemente ausge
führt, die sich von hinten her an den Langlochdurchbrüchen des
Stegs abstützen.
Die Verbindung mit den Laschen ist dabei so ausgeführt, daß
die Langlochdurchbrüche in den Seitenbereichen breiter als die
Laschen sind, so daß dort eine Querverschiebung möglich ist.
In der Mitte des Stoßfängers dagegen ist wenigstens eine
Lasche in einem Langlochdurchbruch zur Seite hin fest fixiert,
so daß dort eine Verschiebung des Stoßfängerträgers bzw. des
Stoßfängerüberzugs in Richtung auf die Karosserie bei festste
hender Zierleiste möglich ist, die Zierleiste dabei im wesent
lichen ortsfest verbleibt und nicht in Fahrzeugquerrichtung
verschoben wird.
Mit der vorbeschriebenen Ausführung ist es vorteilhaft mög
lich, bei einfacher Ausführung der Einzelteile einen preisgün
stigen und schnell montierbaren Stoßfänger mit Zierleiste zu
erhalten, bei dem die Einzelteile nur zusammengesteckt werden
und zugleich eine den Belastungen des Stoßfängers im elasti
schen Bereich nicht unterworfene Zierleiste einsetzbar ist.
Damit wird die Zierleiste und auch die Karosserie vor Beschä
digungen geschützt.
Da die Zierleiste somit weitgehend unbelastet bleibt, kann
diese nach Anspruch 2 formstabil aus Kunststoffmaterial herge
stellt sein.
Für eine gute Stabilität und Befestigung der Zierleiste werden
nach Anspruch 3 über die Länge der Zierleiste verteilte An
lageflächen oder eine insgesamt durchgehende Anlagefläche zur
Anlage am Steg des Stoßstangenträgers vorgeschlagen. Bei einer
Beanspruchung des Stoßfängers im mittleren Teil weicht dann
einfach der Steg nach hinten aus und hebt sich von der Anlage
fläche ab.
Der untere S-Schenkel des S-Profils steckt in dem Schlitz zwi
schen Stoßfängerträger und Stoßfängerüberzug und ist somit
nicht sichtbar. Es genügt daher nach Anspruch 4, diesen Teil
des S-Profils auch über die Länge der Zierleiste unterbrochen
auszuführen, so daß am Zierleistenprofil dadurch Einsteck- und
Haltevorsprünge entstehen, die in den Schlitz eingreifen. Dies
führt zu einer Reduzierung der Materialkosten und des Gewichts
der Zierleiste. Die Oberseite der Zierleiste muß dagegen zur
Abdeckung des Spalts zwischen Stoßfänger und Karosserie durch
gehend ausgeführt sein.
Zweckmäßig überdeckt gemäß Anspruch 5 der obere S-Schenkel den
Steg am Stoßfängerträger, so daß dieser am Fahrzeug nicht
sichtbar ist.
Als Stoßfängerträger geeignet ist nach Anspruch 6 ein Alumini
umprofil.
Die erfindungsgemäße Anordnung ist besonders vorteilhaft dann
einsetzbar, wenn der Stoßfänger über Pralldämpfer mit der Ka
rosserie verbunden ist. Bei einem Frontalaufprall auf eine
ebene Wand wird dabei zuerst der Stoßfänger im mittleren Be
reich im Rahmen seiner Elastizität etwas mehr gerade ausge
richtet. Dies kann, wie oben beschrieben, innerhalb des Ver
schieberaumes in der Zierleiste aufgefangen werden. Erst dann
treten die Pralldämpfer in Aktion, wodurch der Stoßfänger ins
gesamt, d. h. mit Zierleiste, in einen dafür vorgesehenen Be
reich der Karosserie verschoben wird. Dieser Raum soll eine
möglichst geringe Tiefe aus Platzersparnisgründen haben. Da
nun die elastische Durchbiegung des Stoßfängers im Verschiebe
raum der Zierleiste aufgenommen wird, kann vorteilhaft der
Raum für die Aufnahme des Stoßfängers bei der Wirkung der
Pralldämpfer um diesen Betrag weniger tief gestaltet sein.
Anhand eines Ausführungsbeispiels wird die Erfindung mit wei
teren Einzelheiten, Merkmalen und Vorteilen näher beschrieben.
Es zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht von unten her auf eine Zierleiste,
Fig. 2 einen Schnitt durch einen Stoßfänger mit angebauter
Zierleiste im Bereich A-A nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt durch einen Teil des Stoßfängers mit an
gebauter Zierleiste im Bereich B-B aus Fig. 1
Fig. 4 einen Schnitt durch einen Stoßfänger mit angebauter
Zierleiste im Bereich C-C der Fig. 1.
In Fig. 1 ist eine Zierleiste 1 in etwa ihrer halben Länge
dargestellt, wobei an der linken Seite ein seitlicher Endbe
reich und an der Stelle A-A etwa die Mitte liegt. In Verbin
dung mit den Schnitten, die in den Fig. 2 bis 4 enthalten
sind, ist zu erkennen, daß die Zierleiste 1 einen oberen, über
die Länge durchgehenden Bereich 2 enthält, der sich in den
Querschnitten als oberer S-Schenkel eines S-Profils darstellt.
Aus Fig. 1 und aus dem Schnitt B-B der Fig. 3 ist zu erkennen,
daß das S-Profil über die Länge nicht durchgehend ist, sondern
im unteren Bereich durch Einschnitte 3 über die Länge gesehen
unterbrochen ist. Der untere S-Schenkel 4 aus Fig. 2 stellt
sich somit in Fig. 1 als über die Länge verteilte Einsteck
und Haltevorsprünge 5 dar. Der Mittelteil 6 und der untere
S-Schenkel 4 bzw. die Einsteck- und Haltevorsprünge 5 werden
durch (strichliert angedeutete) Materialstege 7 gehalten und
verbunden.
Aus Fig. 2 ist der Aufbau und die Lage des Stoßfängers gegen
über der Karosserie zu ersehen. Der Stoßfänger besteht aus
einem Stoßfängerträger 8 als Aluminiumprofil, der mit einem
Stoßfängerüberzug aus Kunststoff an seiner Vorder- und Ober
seite überzogen ist. Nach unten zu kann der Stoßfängerüberzug
9 ggf. als Spoiler 10 verwendet werden. Zwischen der Oberseite
11 des Stoßfängerträgers 8 und dem oberen Teil 12 des Stoßfän
gerüberzugs 9 liegt ein Schlitz 13, in den der untere S-Schen
kel 4 bzw. die Einsteck- und Haltevorsprünge 5 eingreifen.
Andererseits greift der obere Teil 12 des Stoßfängerüberzugs 9
in den unteren, nach vorne offenen Bereich des S-Profils ein,
das dort einen schlitzförmigen Verschieberaum 14 bildet.
Der Stoßfängerträger 8 weist einen an seiner Rückseite liegen
den und nach oben weisenden Steg 15 auf, an dem sich die Zier
leiste 1 mit Anlageflächen 16 abstützt. Zur Verdeutlichung ist
in Fig. 1 ein Teilstück des Steges 15 im Bereich des Schnittes
B-B mit einer Anlagefläche 16 eingezeichnet. Die Anlageflächen
16 gehen nicht in einem Stück durch, sondern sind aus ferti
gungstechnischen und Toleranzgründen der Länge nach, wie aus
Fig. 1 zu ersehen ist, verteilt und abgesetzt.
Wenn die (nicht dargestellten) Pralldämpfer in Funktion treten,
mit denen der Stoßfängerträger 8 mit der stilisiert darge
stellten Karosserie 17 verbunden ist, fährt die gesamte Stoß
fängeranordnung einschließlich der Zierleiste 1 in den dafür
vorgesehenen Aufnahmebereich 18.
In Fig. 1 ist strichliert die Kante 19 des oberen Stoßfänger
überzugteils 12 eingezeichnet. Daraus und in Verbindung mit
Fig. 3 ist zu ersehen, daß am Stoßfängerüberzug Laschen 20 an
geformt sind, die sowohl durch Langlochdurchbrüche 21 an der
Zierleiste 1 als auch durch damit fluchtende Langlochdurch
brüche am Steg 15 als Halteelemente durchgesteckt sind. Die
Laschen sind als Klipelemente ausgeführt, bei denen sich ein
Sperrstück 23 nach dem Durchstecken so aufstellt, daß die
Laschen 20 nicht mehr durch die Langlochdurchbrüche 21 und 22
zurückgezogen werden können.
An den äußeren Seitenbereichen (sh. auch Fig. 4, Schnitt C-C)
stützt sich die Zierleiste 1 ohne einen Verschieberaum 14 un
mittelbar an der Kante 19 des Stoßfängerüberzugs 9 nach vorne
hin ab. In Fig. 4 ist zudem eine Abdeckklammer 24 gezeigt, die
den Spalt zwischen der Zierleiste 1 und den anschließenden
Rundbogen-Zierleisten an den seitlichen Rundungen des Stoßfän
gers abdeckt. Ein Bügel 25 ist mit dem Stoßfängerträger 8 ver
bunden, wobei am Bügel 25 die die Verbindung mit der Karosse
rie herstellenden Pralldämpfer montiert sind.
Die Montage des Stoßfängers mit Zierleiste erfolgt so, daß die
Zierleiste 1 auf den Stoßfängerüberzug 9 aufgesteckt wird. An
schließend werden dann die Laschen 20 durch die Durchbrüche 22
am Steg 15 gesteckt, wodurch der Stoßfänger und zugleich die
Zierleiste montiert und gehalten werden. Die dargestellten
Fig. 2 bis 4 geben den Zustand wieder, wenn der Stoßfängerträ
ger 8 nicht beansprucht ist und der Schlitz 13 bzw. der Ver
schieberaum 14 zumindest im mittleren Bereich des Stoßfängers
vorliegt.
Bei einem Aufprall des Fahrzeugs wird die konkave Biegung des
Stoßfängerträgers und des Stoßfängerüberzugs entsprechend
ihrer Elastizität etwas gerader ausgerichtet, da der Stoßfän
gerträger an den beiden Seiten über die Pralldämpfer abge
stützt ist. Dies kann dadurch geschehen, daß das Oberteil 12
des Stoßfängerüberzugs 9 in den Verschieberaum 14 bzw. der
untere S-Schenkel 4 in den Schlitz 13 weiter eingeschoben
wird, wobei die Zierleiste 1 formstabil und ortsfest ver
bleibt. Eine Verschiebung der Zierleiste 1 in Fahrzeugquer
richtung ist dadurch unterbunden, daß mittlere Laschen 26, 27
unmittelbar an Seitenbegrenzungen der Durchbrüche 21 anliegen
und keinen Freigang haben.
In den seitlichen Bereichen (Schnitte B-B und C-C) ist die
Zierleiste dagegen nur nach hinten und vorne abgestützt, wobei
aber Bewegungen in Fahrzeugquerrichtung zum Ausgleich bei
einer Beanspruchung des Stoßfängerträgers 8 möglich sind.
Aus Fig. 2 ist zu ersehen, daß der erste Verschiebeweg des
Stoßfängerträgers bei einem Aufprall in der Zierleiste bzw. im
Verschieberaum 14 aufgenommen wird. Erst dann wird der Stoß
fängerträger 8 zusammen mit der Zierleiste 2 in den Bereich 18
der Karosserie eingeschoben. Gegenüber einer starren Verbin
dung zwischen Stoßfängerträger und Zierleiste ergibt sich
somit offensichtlich der Vorteil, daß der Bereich 18 um den
Verschieberaum 14 weniger tief ausgeführt werden muß, da um
diesen Weg die Zierleiste 1 mit ihrem oberen Schenkel 28 weni
ger weit an die Karosserie herangeführt wird.
Claims (7)
1. Stoßfänger mit Zierleiste für ein Kraftfahrzeug,
wobei die Zierleiste an der Oberseite zur Karosserie hin an
dem konkav geformten Stoßfänger durch mittlere und seitlich
äußere Befestigungselemente festgelegt ist, und die mittle
ren Befestigungselemente so ausgebildet sind, daß sie eine
Verschiebung der Zierleiste bzw. des Stoßfängers in Fahr
zeuglängsrichtung zulassen und die äußeren Befestigungsele
mente eine Verschiebung in Fahrzeugquerrrichtung gestatten,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stoßfänger einen Stoßfängerträger (8) enthält, der über zwei an den Seitenbereichen angebrachten Stützen mit der Karosserie (17) verbunden ist,
daß der Stoßfängerträger (8) mit einem Stoßfängerüberzug (9) aus festem Kunststoff an seiner der Karosserie (17) ab gewandten Seite und Oberseite (11) überzogen ist,
daß zwischen der Oberseite (11) des Stoßfängerträgers (8) und dem oberen Teil (12) des Stoßfängerüberzugs (9) ein Schlitz (13) als Verschiebeschlitz liegt,
daß die Zierleiste (1) im Querschnitt etwa S-förmig ausge bildet ist, wobei der untere S-Schenkel (4) in den Schlitz (13) eingreift, und damit der obere Teil (12) des Stoßfän gerüberzugs (9) in den unteren offenen Bereich (14) des S-Profils eingreift, so daß der vordere Teil der Zierleiste (1) gehalten ist, wobei der Eingriff bzw. die Überlappung dabei aber nur so groß ist, daß zumindest im mittleren Be reich des Stoßfängers ein Verschieberaum (13, 14) in Fahr zeuglängsrichtung zwischen der Zierleiste (1) und dem bei einem Auffahrvorgang sich etwas gerader biegenden Stoßfän gerträger (8) bzw. Stoßfängerüberzug (9) verbleibt,
daß die Zierleiste (1) dagegen an den äußeren Seitenbe reichen ohne Verschieberaum in Fahrzeuglängsrichtung am Stoßfängerüberzug (Kante 19) anliegt und somit nach vorne abgestützt ist,
daß der Stoßfängerträger (8) einen nach oben gerichteten Steg (15) aufweist, an den die Zierleiste (1) wenigstens an den äußeren Seitenbereichen mit Anlageflächen (16) nach hinten zur Karosserie hin abgestützt ist,
daß am Stoßfängerüberzug (9 bzw. Rand 19) in Richtung auf die Karosserie (17) Laschen (20, 26, 27) angeformt sind, die durch Langloch-Durchbrüche (21) sowohl im unteren S-Be reich der Zierleiste (1) als auch durch Langloch-Durch brüche (22) am Steg (15) des Stoßfängers geführt sind, und die Laschen (20, 26, 27) als Klipelemente (Sperrstück 23) ausgeführt sind, so daß sowohl der Stoßfängerüberzug (9) als auch die Zierleiste (1) über die Laschen (20, 26, 27) untereinander und mit dem Steg (15) bzw. dem Stoßfängerträ ger verbunden sind,
daß die Langloch-Durchbrüche (21) in Fahrzeugquerrichtung verlaufen und gegenüber den Laschenbreiten wenigstens in den äußeren, seitlichen Bereichen des Stoßfängers ein Über maß aufweisen, so daß dort die Verschiebung zwischen Zier leiste und Stoßfänger in Fahrzeugquerrichtung möglich ist und daß wenigstens eine Lasche (26, 27) im mittleren Be reich des Stoßfängers seitlich gegen die Langloch-Durch brüche (21) abgestützt ist, so daß zwar hier eine Verschie bung in Fahrzeuglängsrichtung, nicht aber in Fahrzeugquer richtung möglich ist.
daß der Stoßfänger einen Stoßfängerträger (8) enthält, der über zwei an den Seitenbereichen angebrachten Stützen mit der Karosserie (17) verbunden ist,
daß der Stoßfängerträger (8) mit einem Stoßfängerüberzug (9) aus festem Kunststoff an seiner der Karosserie (17) ab gewandten Seite und Oberseite (11) überzogen ist,
daß zwischen der Oberseite (11) des Stoßfängerträgers (8) und dem oberen Teil (12) des Stoßfängerüberzugs (9) ein Schlitz (13) als Verschiebeschlitz liegt,
daß die Zierleiste (1) im Querschnitt etwa S-förmig ausge bildet ist, wobei der untere S-Schenkel (4) in den Schlitz (13) eingreift, und damit der obere Teil (12) des Stoßfän gerüberzugs (9) in den unteren offenen Bereich (14) des S-Profils eingreift, so daß der vordere Teil der Zierleiste (1) gehalten ist, wobei der Eingriff bzw. die Überlappung dabei aber nur so groß ist, daß zumindest im mittleren Be reich des Stoßfängers ein Verschieberaum (13, 14) in Fahr zeuglängsrichtung zwischen der Zierleiste (1) und dem bei einem Auffahrvorgang sich etwas gerader biegenden Stoßfän gerträger (8) bzw. Stoßfängerüberzug (9) verbleibt,
daß die Zierleiste (1) dagegen an den äußeren Seitenbe reichen ohne Verschieberaum in Fahrzeuglängsrichtung am Stoßfängerüberzug (Kante 19) anliegt und somit nach vorne abgestützt ist,
daß der Stoßfängerträger (8) einen nach oben gerichteten Steg (15) aufweist, an den die Zierleiste (1) wenigstens an den äußeren Seitenbereichen mit Anlageflächen (16) nach hinten zur Karosserie hin abgestützt ist,
daß am Stoßfängerüberzug (9 bzw. Rand 19) in Richtung auf die Karosserie (17) Laschen (20, 26, 27) angeformt sind, die durch Langloch-Durchbrüche (21) sowohl im unteren S-Be reich der Zierleiste (1) als auch durch Langloch-Durch brüche (22) am Steg (15) des Stoßfängers geführt sind, und die Laschen (20, 26, 27) als Klipelemente (Sperrstück 23) ausgeführt sind, so daß sowohl der Stoßfängerüberzug (9) als auch die Zierleiste (1) über die Laschen (20, 26, 27) untereinander und mit dem Steg (15) bzw. dem Stoßfängerträ ger verbunden sind,
daß die Langloch-Durchbrüche (21) in Fahrzeugquerrichtung verlaufen und gegenüber den Laschenbreiten wenigstens in den äußeren, seitlichen Bereichen des Stoßfängers ein Über maß aufweisen, so daß dort die Verschiebung zwischen Zier leiste und Stoßfänger in Fahrzeugquerrichtung möglich ist und daß wenigstens eine Lasche (26, 27) im mittleren Be reich des Stoßfängers seitlich gegen die Langloch-Durch brüche (21) abgestützt ist, so daß zwar hier eine Verschie bung in Fahrzeuglängsrichtung, nicht aber in Fahrzeugquer richtung möglich ist.
2. Stoßfänger mit Zierleiste nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zierleiste (1) formstabil ist.
3. Stoßfänger mit Zierleiste nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zierleiste (1) eine durchgehende
oder über die Länge der Zierleiste verteilte Anlageflächen
(16) zur Abstützung gegen den Steg (15) des Stoßstangenträ
gers (8) aufweist.
4. Stoßfänger mit Zierleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der obere Bereich des Zierlei
stenprofils durchgehend über die Länge verläuft und der
untere S-Schenkel (4) unterbrochen ist, so daß dieser aus
über die Länge verteilten Einsteck- und Haltevorsprüngen
(5) besteht.
5. Stoßfänger mit Zierleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der obere S-Schenkel (28) über
den Steg (15) am Stoßfängerträger (8) reicht und diesen ab
deckt.
6. Stoßfänger mit Zierleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Stoßfängerträger (8) ein
Aluminiumprofil ist.
7. Stoßfänger mit Zierleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen Pralldämpfer sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873740787 DE3740787A1 (de) | 1987-12-02 | 1987-12-02 | Stossfaenger mit zierleiste fuer ein kraftfahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873740787 DE3740787A1 (de) | 1987-12-02 | 1987-12-02 | Stossfaenger mit zierleiste fuer ein kraftfahrzeug |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3740787A1 true DE3740787A1 (de) | 1989-06-22 |
| DE3740787C2 DE3740787C2 (de) | 1993-01-07 |
Family
ID=6341706
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873740787 Granted DE3740787A1 (de) | 1987-12-02 | 1987-12-02 | Stossfaenger mit zierleiste fuer ein kraftfahrzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3740787A1 (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0417654A1 (de) * | 1989-09-12 | 1991-03-20 | Dynamit Nobel Aktiengesellschaft | Anordung von Formteilen wie Stossfänger oder deren Verkleidungen bei Kraftfahrzeugen |
| US5242200A (en) * | 1989-09-12 | 1993-09-07 | Artur Kamm | Arrangement of molded parts such as bumpers or their trim in automotive vehicles |
| RU2118265C1 (ru) * | 1996-11-18 | 1998-08-27 | Акционерное общество "АвтоВАЗ" | Бампер автомобиля |
| EP1243477A2 (de) | 2001-03-22 | 2002-09-25 | Dr.Ing. h.c.F. Porsche Aktiengesellschaft | Aufnahme- und Verbindungsvorrichtung für eine Bug/Heckschürze eines Kraftfahrzeugs |
| RU2199455C1 (ru) * | 2001-05-14 | 2003-02-27 | Открытое акционерное общество "АВТОВАЗ" | Бампер автомобиля |
| DE102014218670A1 (de) * | 2014-09-17 | 2016-03-17 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Kraftfahrzeug |
| WO2018172647A1 (fr) * | 2017-03-24 | 2018-09-27 | Psa Automobiles Sa | Configuration spécifique d'un système d'absorption de chocs de véhicule |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19738491B4 (de) * | 1996-09-07 | 2006-05-11 | Volkswagen Ag | Anordnung zur Befestigung eines Stoßfängerverkleidungselementes |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2848257A1 (de) * | 1977-11-10 | 1979-05-17 | Rolls Royce Motors Ltd | Stosstangenanordnung fuer kraftfahrzeuge |
| DE3429451A1 (de) * | 1984-08-10 | 1986-02-20 | Audi AG, 8070 Ingolstadt | Zierleiste fuer den stossfaenger eines kraftfahrzeuges |
-
1987
- 1987-12-02 DE DE19873740787 patent/DE3740787A1/de active Granted
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2848257A1 (de) * | 1977-11-10 | 1979-05-17 | Rolls Royce Motors Ltd | Stosstangenanordnung fuer kraftfahrzeuge |
| DE3429451A1 (de) * | 1984-08-10 | 1986-02-20 | Audi AG, 8070 Ingolstadt | Zierleiste fuer den stossfaenger eines kraftfahrzeuges |
Cited By (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0417654A1 (de) * | 1989-09-12 | 1991-03-20 | Dynamit Nobel Aktiengesellschaft | Anordung von Formteilen wie Stossfänger oder deren Verkleidungen bei Kraftfahrzeugen |
| US5242200A (en) * | 1989-09-12 | 1993-09-07 | Artur Kamm | Arrangement of molded parts such as bumpers or their trim in automotive vehicles |
| RU2118265C1 (ru) * | 1996-11-18 | 1998-08-27 | Акционерное общество "АвтоВАЗ" | Бампер автомобиля |
| EP1243477A2 (de) | 2001-03-22 | 2002-09-25 | Dr.Ing. h.c.F. Porsche Aktiengesellschaft | Aufnahme- und Verbindungsvorrichtung für eine Bug/Heckschürze eines Kraftfahrzeugs |
| US6598924B2 (en) | 2001-03-22 | 2003-07-29 | Dr. Ing. H.C.F. Porsche Ag | Holding and mounting device and method for a front/rear panel of a vehicle |
| DE10114018B4 (de) * | 2001-03-22 | 2005-05-25 | Dr.Ing.H.C. F. Porsche Ag | Aufnahme- und Verbindungsvorrichtung für eine Bug/Heckschürze eines Kraftfahrzeugs |
| RU2199455C1 (ru) * | 2001-05-14 | 2003-02-27 | Открытое акционерное общество "АВТОВАЗ" | Бампер автомобиля |
| DE102014218670A1 (de) * | 2014-09-17 | 2016-03-17 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Kraftfahrzeug |
| WO2018172647A1 (fr) * | 2017-03-24 | 2018-09-27 | Psa Automobiles Sa | Configuration spécifique d'un système d'absorption de chocs de véhicule |
| FR3064229A1 (fr) * | 2017-03-24 | 2018-09-28 | Peugeot Citroen Automobiles Sa | Configuration specifique d’un systeme d’absorption de chocs de vehicule |
| CN110461656A (zh) * | 2017-03-24 | 2019-11-15 | 标致雪铁龙汽车股份有限公司 | 车辆碰撞吸收系统的特定配置 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3740787C2 (de) | 1993-01-07 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69922561T2 (de) | Kraftfahrzeugrahmen | |
| DE60123723T2 (de) | Hilfsrahmen für Kraftfahrzeuge | |
| DE19531982B4 (de) | Karosseriestruktur für ein Kraftfahrzeug | |
| DE602005002657T2 (de) | Crashbox für fahrzeug | |
| DE10324868B4 (de) | Stoßstangenverstärker | |
| EP0479401B1 (de) | Aufprallträger | |
| WO2019072653A1 (de) | Stossfängerquerträger | |
| DE3925170A1 (de) | Vorderer karosserieaufbau fuer ein kraftfahrzeug | |
| DE10206768A1 (de) | Kotflügelanordnung für ein Kraftfahrzeug | |
| DE4139303A1 (de) | Mittelsaeule an einer karosserie eines personenkraftwagens | |
| DE102013011961A1 (de) | Unterbau für ein Kraftfahrzeug | |
| DE69115918T2 (de) | Vorrichtung für fahrzeugladeplattformen mit rungenhaltern | |
| EP1923257B1 (de) | Sitzbefestigung für einen Kraftfahrzeugsitz | |
| DE3740787A1 (de) | Stossfaenger mit zierleiste fuer ein kraftfahrzeug | |
| DE102009005867A1 (de) | Aufbaustruktur für ein Kraftfahrzeug | |
| DE6902568U (de) | Stossstange fuer kraftfahrzeuge | |
| DE2400574A1 (de) | Schnellwechseleinrichtung fuer scheibenwischer-wischblaetter | |
| DE19781984B4 (de) | Lastträgerstrebe | |
| DE102008060486A1 (de) | Stützrahmen zur Integration in die Rückenlehne eines Kraftfahrzeugsitzes und Kraftfahrzeugsitz mit einem solchen Stützrahmen | |
| EP0343546A2 (de) | Stossfängeranordnung an einem Kraftfahrzeug | |
| DE19605450A1 (de) | Seitenaufprallschutz-Träger mit einem Hohlprofil | |
| DE10107729A1 (de) | Fahrzeugkarosserie | |
| AT395133B (de) | Tragleiste fuer einen fahrzeug-gepaeckstraeger | |
| DE19724557B4 (de) | Selbsttragende Fahrzeugkarosserie | |
| DE3618696A1 (de) | Entwaesserungsrinne |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8320 | Willingness to grant licenses declared (paragraph 23) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |