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DE1620247C - 5,8-Alkano-5,6,7,8-tetrahydro-lHnaphtho eckige Klammer auf 2,3-d eckige Klammer zu imidazol-Derivate und ein Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

5,8-Alkano-5,6,7,8-tetrahydro-lHnaphtho eckige Klammer auf 2,3-d eckige Klammer zu imidazol-Derivate und ein Verfahren zu deren Herstellung

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Publication number
DE1620247C
DE1620247C DE1620247C DE 1620247 C DE1620247 C DE 1620247C DE 1620247 C DE1620247 C DE 1620247C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
alkano
tetrahydronaphthalene
tetrahydro
structural formula
square bracket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ryonosuke Itami; Tanida Hiroshi Osaka; Muneyuki (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Shionogi and Co Ltd
Original Assignee
Shionogi and Co Ltd
Publication date

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Description

Gegenstand der Erfindung sind 5,8-Alkano-5,6,7,8-tetrahydro-1 H-naphtho[2,3-d]imidazol-Verbindungen der allgemeinen Formel
in der R Methylen oder Äthylen ist, und ein Verfahren zu deren Herstellung. Diese Verbindungen sind als schmerzlindernde Mittel brauchbar.
Das Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen ist dadurch gekennzeichnet, daß man eine 2,3-Dinitro-5,8-alkano-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-Verbindung der allgemeinen Strukturformel
NO2
NO,
worin R Methylen oder Äthylen ist, in an sich bekannter Weise reduziert und die erhaltene 2,3-Diamino -5,8 - alkano - 5,6,7,8 - tetrahydronaphthalin -Verbindung der allgemeinen Strukturformel:
NH,
NH,
(II)
worin R die obige Bedeutung hat, in an sich bekannter Weise mit Ameisensäure zu der 5,8-Alkano-5,6,7,8-tetrahydro-1 H-naphtho-[2,3-d]imidazol-Verbindung der allgemeinen Strukturformel
(III)
worin R die obige Bedeutung besitzt, umsetzt.
Die Ausgangsverbindung (I) 2,3-Dinitro-5,8-alkano-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin ist neu und kann z. B. durch Nitrieren der entsprechenden 5,8-Alkano-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-Verbindung mit einem Gemisch von Salpetersäure und Schwefelsäure hergestellt werden
Erfindungsgemäß wird somit die 2,3-Dinitro-SjS-alkano-SjoJjS-tetrahydronaphthalin-Verbindung (I) zunächst für die Umwandlung einer Nitrogruppe in -eine Aminogruppe in üblicher Weise reduziert, z. B. mit Hilfe einer Reaktion unter Verwendung eines Metalls, z. B. Zink, Eisen, Zinn, mit einer Säure oder einem Alkali, unter Verwendung eines Metallhydridkomplexes, z. B. Lithiumaluminiumhydrid, Natriumborhydrid, mit Hilfe einer katalytischen Reduktion unter Verwendung eines Katalysators, z. B. Raney-Nickel, Platindioxyd, oder mit Hilfe einer elektrolytischen Reduktion. Die auf diesem Wege erhaltene 2,3 -Diamin-5,8-alkano-5,6,7,8 -tetrahydronaphthalin-Verbindung (II) wird dann in an sich bekannter Weise mit Ameisensäure, gewöhnlich bei Zimmertemperatur oder unter Erhitzen auf einem Wasserbad, umgesetzt. Diese Reaktionen können mit oder ohne Abtrennung und Reinigung der als Zwischenprodukt erzeugten 2,3-Diamino-5,8-alkano-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-Verbindung (II) vorgeriommen werden. - . '
Die so erhaltene S^-Alkano-S^J^-tetrahydro-lH-naphtho[2,3-d]imidazol-Verbindung (III) ist als ein schmerzlinderndes Mittel nützlich. Zum Beispiel ergibt 5j8 - Methano - 5,6,7,8 - tetrahydro -1H - naphtho [2,3-d]imidazol ein ED50 = 33 mg/kg, beim Testieren unter Verwendung einer Maus, gemäß dem Haffner-Verfahren zur Prüfung der schmerzlindernden Wirksamkeit. Die 5,8-Alkano-5,6,7,8-tetrahydro:lH-naphtho[2,3-d]imidazol-Verbindung (III) zeigt eine Inhibition von NF-Sarcom bei Mäusen.
Zur Bestimmung der Toxizität wurden Vergleichsversuche mit dem bekannten Aminophenazon durchgeführt, und es wurden folgende Werte erhalten:
Akute Toxizität
Substanz LD50 (mg/kg) Maus
5,8-Äthano-5,6,7,8-tetra-
hydro-1 H-naphtho-
[2,3-d)imidazol 600 (intrap.)
5,8-Methano-5,6,7,8-tetra-
hydro-1 H-naphtho-
[2,3-d]imidazol 1000 (subk.)
Aminophenazon 351 (subk.)
Testverfahren
Die letale Dosis (LD50) wurde wie folgt bestimmt: Die zu prüfenden Substanzen wurden den Mäusen in verschiedenen Einzeldosen subkutan oder intraperitoneal appliziert. Für jede Dosis wurden 10 männliche Mäuse eines Albino-Stammes von 19 bis 21 g Körpergewicht verwendet. Die Testtiere wurden 24 Stunden nach der Gabe der zu prüfenden Substanzen beobachtet.
In der nachfolgenden Tabelle werden die analgetische Aktivität und die akute Toxizität der Vergleichsverbindung Aminophenazon mit den entsprechenden Angaben des S^-Methano-Sjo^Shd
1 H-naphtho[2,3-d]imidazols verglichen
tJ - - ■
Verbindung
5,8-Methano-
5,6,7,8-tetrahydro-
1 H-naphtho[2,3-d]-
imidazol
Amino
phenazon
50 Analgetische Aktivität
ED50 (mg/kg)
Akute Toxizität
LD50 (mg/kg)
33
1000
86
335
Die akute Toxizität (LD50) wurde bei intraperitonealer Verabreichung nach der bereits oben der vorliegenden Beschreibung geschilderten Methode bestimmt.
Die analgetische Aktivität (ED50) wurde wie folgt ermittelt: Als Testtiere verwendete man weiße Mäuse mit einem Gewicht von 19 bis 21g, jede Gruppe bestand aus' 10 Mäusen. Die Testtiere ,wurden intraperitoneal mit einer bestimmten Menge Testverbindung und 3,5 mg Morphin pro Kilogramm Körpergewicht behandelt. Nach 30 Minuten wurde nut einer Pinzette in den Schwanz gekniffen, um zu sehen, ob er rasch weggezogen wird. Die wirksame Dosis 50 (ED50) wurde nach der Bliss-Methode berechnet.
Das oben beschriebene Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen wird mit einigen Beispielen näher erläutert.
Beispiell
Zu einer Lösung von 1,01 g 2,3-Dinitro-5,8-methano-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin in 50 ml Äthylacetat werden 0,09 g Platindioxyd zugegeben, und es wird Wasserstoffgas in das erhaltene Gemisch unter Schütteln eingeführt. Nach Absorbieren von 650 ml innerhalb von 1% Stunden wird das Reaktionsgemisch filtriert, zwecks Entfernung des Katalysators, und unter vermindertem Druck eingeengt, wobei 2,3-Diamino-5,8-methano-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin in Form eines gelben Feststoffes erhalten wird. Der Feststoff wird mit 5 ml Ameisensäure vermengt und auf einem Dampfbad während 2 Stunden erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird dann auf Eis geschüttet, mit Natriumcarbonat alkalisch gemacht und mit Äther geschüttelt. Die Ätherschicht wird dann mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, und es wird das Lösungsmittel entfernt. Der Rückstand wird aus Benzol kristallisiert und liefert 0,51 g 5,8-Methano-5,6,7,8 - tetrahydro -1H - naphtho[2,3 - d]imidazol in Form von Kristallen mit F = 198,5 bis 199,5° C.
Analyse für C12H12N2:
Berechnet ..
gefunden ...
C 78,23, H 6,57, N 15,21;
C 78,30, H 6,70, N 15,06.
Beispiel 2
wird das Lösungsmittel entfernt. Der erhaltene Rückstand wird aus Benzol kristallisiert und man erhält 0,87 g 5,8 - Äthano - 5,6,7,8 - tetrahydro - 1 H - naphtho[2,3-d]imidazol in Form von Kristallen mit F. = 227 bis 228° C.
Analyse für C13H14N2:
Berechnet ... C 78,75, H 7,12, N 14,13;
gefunden .... C 78,57, H 7,17, N 14,24.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. 5,8-Alkano-5,6,7,8-tetrahydro-l H-naphtho-[2,3-djimidazol der allgemeinen Strukturformel
30
Zu einer Lösung von 1,40 g 2,3-Dinitro-5,8-äthano-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin in 30 ml Äthylacetat werden 0,04 g Platindioxyd zugegeben, und es wird Wasserstoffgas in das erhaltene Gemisch unter Schütteln durchperlen gelassen. Nach Absorption von 760 ml innerhalb I1Z2 Stunden wird das Reaktionsgemisch-, zwecks Entfernung des Katalysators, filtriert und unter vermindertem Druck eingeengt, wobei 2,3-Diamino-5,8-äthano-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin als gelber Feststoff erhalten wird. Dieser Feststoff wird mit 10 ml Ameisensäure vermengt und auf dem Dampfbad während 2 Stunden erhitzt. Dann wird das Reaktionsgemisch auf Eis geschüttet, mit Natriumcarbonat alkalisiert und mit Äther geschüttelt. Die Ätherschicht wird dann mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, und dann
worin R Methylen oder Äthylen ist.
2. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man eine 2,3-Dinitro-5,8-alkano-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-Verbindung der allgemeinen Strukturformel
NO2
NO,
worin R Methylen oder Äthylen ist, in an sich bekannter Weise reduziert und die erhaltene 2,3 - Diamino - 5,8 - alkano - 5,6,7,8 - tetrahydronaphthalin-Verbindung der allgemeinen Strukturformel
NH,
NH,
worin R die obige Bedeutung hat, in an sich bekannter Weise mit Ameisensäure umsetzt.

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