DE1695914A1 - Neue Derivate des 4-Oxo-1,2,3,4-tetrahydrochinazolins und deren Herstellung - Google Patents
Neue Derivate des 4-Oxo-1,2,3,4-tetrahydrochinazolins und deren HerstellungInfo
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Description
DR. MOLLER-BORE <
DiPL-ING. GRALFS I O95° T
β MÖNCHEN 22. ROBERT-KOCH-em t --"ΠϋΥ· I30A
TELEFON 225110
L/P - I 516
SEIYAKU CO., IiTDe
Osaka, Japan
Heu· Derivate des 4
ύη4 deren Her»teilung
Die Erfindung betrifft n«ue Derivat· de» 4-0x0-1,2,3,4-tetrahydroohinÄSoline
und deren Herstellung. Sie betrifft
inabeeonder e 1 -{Z~~\itt&. -Aainoäthyl) 0X0-1,2,3,4-te-trahydrociiinazolin·
der allgemeinen Formel
(I)
■ ΐ ' 2 worin Ar eint Phenyl-, ffolyl- oder Xylylgruppe, R und ß
niedrige Alkylgruppen bisw. susaamen eine PentametbyleBikette
bedeuten, sowie deren Herstellung.
Die erfindungegeinäßen Verbindungen atellew eine neue
Reihe therapeutisch wirksaner Verbindungen dar und sind
109884/1804
•t
16959H
ale Analgetika, antiinflammatorisehe Mittel, Sedative oder
Antihietaminika brauchbar.
Von allen in den nachfolgend beschriebenen Beispielen hergestellten Verbindungen steht fest, daß sie eine sedative
Wirkung besitzen. Beispielsweise verlängern die Verbindungen die Schlafseit, die durch Verabreichung von Barbital indu-Eiert werden kann,, um das etwa 0,5- bis 4,0 fache.
Unter den*erfindungsgenäSen Verbindungen ist die wirksamst·
Verbindung 1«(2-Hperidinoäthyl)~2~aetbyl-3-(2.,3--xylyl)-4*oxo~1,2,3»4~tj»trahydroohinasolin, das bei der Dosis von
100 BgAg di· Schlafeeit bis lu» 4-faöhtn verlängert.
Ss ist auch beobachtet worden, daö alle in den Beispielen
hergestellten Verbindungen eine Ar.tihietamin-Wirkung se igen,
wenn auch die Aktivitäten etwas schwächer sind als die von Chlorphenamin oder Diphenhydranin. Jedoch «eigen einige
davon in Vergleich mit nachfolgend angegebenen bekannten Verbindungen merkliche analgetiache oder antiinflammatory
sehe Wirkungen: · ·
Beispielsweise zeigen die 3-Phenyl- und 3-(2-ToIyI)-Ierivatβ
des t~(2-Diäthylaminoäthyl)-2-methyl-4-oxo-1,2,3,4-tetrahydrochinaaolins analytische Wirkungen, die etwa zweimal
so stark sind wie die des Aminopyr.Insv wenn die Verbindung
oral verabreicht wird. Das einsrähnte 3-ί2-'JPoIyI)-derivat zeigt
109884/1804 bad original
auch eine antiinflansmatori8che Wirkung, die ebenso wirksam ist wie die des Phenylbutazone* jedoch 1»5mal stärker
als die des Aminopyrrins.Die antiinflammatorische Wirkung
von 1 -(2-Piperidinoäthyl) -^-methyl-}- (2~tolyl) - -4-0x0-1,2r3p4-tetrahydrochinazolin
und von 1-(2-Mmethylaminoäthyl)
-2-methyl--4-pheriyl-4-oxo-1,2,3s 4-tetrahydrochinazoi in
ist wirksamer als die des Phenylbutazon, wenn die Verbindung oral verabreicht wirdv
Das Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindung I kann durch die folgenden Gleichungen veranschaulicht
werden:
(II)
(III)
OH2 ~ CH2 -
3 109884/1804
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16959U
1 2
In den Formeln haben Ar? R und R die oben angegebene Bedeutung und X bedeutet den anionischen Rest einer anorganischen Säure.
Der erste Schritt zur intermolekularen Cyclisierung der
Ausgmngeverbindung (II) kann durchgeführt werden, indem
!r-Aceto~ff-(2-tert.«aminoäthyl)-anthranilsäure-aryl«nllid (II)
'i ■ Bit einer-üblichen anorganischen Säure, wie Perchlorsäure,
* Perbroasäure, Jodwasserstoffsäure, Bromwasserstoffsäur·t*
Chlorwasserstoffsäure, Schwefelsäure u. dergl. behandelt
wijjd, wobei die entsprechende 1-(2-tert.r«-iainoäthyl)-2-
»ethyl-3-aryl-4-(3H)-.ohinazolinoniuii-.?erbinduxifi: (III)
gebildet wird« Vorzugsweise wird ein Überschuß der anorganischen Säure gegenüber der auf der Basis der bei der Behandlung verwendeten Menge an Ausgangsverbindung (II) berechneten Menge verwendet. Die Cyclisierungsreaktion kann
unter der oben erwähnten Bedingung befriedigend euch bei
" Raumtemperatur durchgeführt werden, und die Verbindung
(III) kann aus der Reaktionsmischung leicht in lorin von Kristallen des. anorganischen Säuresalzes gewonnen worden«
Der zweite Schritt zur Reduktion der Doppelbindung der 1,2-Stellung der Chinazolinonium-Yerbindung (III) keim
durchgeführt werden, indem die Verbindung (III) rait
Natriumborhydrid umgesetzt wird, Die Reaktion wird vorsugs-
weise in einen geeigneten lösungsmittel, wie Methanol,
Äthanol, Wasser ut dergl.,, bei Sauntemperatur oder unter
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16959H
Kühlen durchgeführt.
Die erfindungsgemäSen Produkte sind gewöhnlich ölige Substanzen.
Die Verbindungen können jedoch leicht durch Übliche Behandlung in die kriatallisierbaren Säureadditionssalze, wt· da» .....
Hydrochlorid» Hydrobroraid, Cbcalat, Hfcrat, Pikrolonat u.
dergl. angewandelt werden,
Ale Subetituenten R1 und R sind erfindungsgenäO Alkylgruppen
mit 1 bie θ Kohlenstoff atomen,wit Methyl, Äthyl,
ProK^l, Butyl u. dergl., verwendbar und die Alkylhomologen
der Produkte von Beispiel 1 bis 6 können nach Arbeitstreisen hergestellt werden, die deft in den Beispielen verwendeten ähnlich sind.
Die AuBgangsverblndungen (II) zu der vorliegenden Erfindung
können beispielsweise hergestellt werden» indem H-(2«tert.-Aminoäthyl)-anthranilsäure
acetyl!ert und die sich ergebende JT~Aceto-N-( 2-tert. -aainoäthyl) -anthranilaäure
mit einem Arylamin kondensiert wird.
In den nachfolgenden Beispielen sind praktische /usführungsfornen
der vorliegenden Srfindung veranschaulicht.
16959H
Beispiel 1
4,9 g 2~[N~(2~Dimethylaralnoäthyl)~acetaraido]-benzanilid
werden in 30 ral Benzol gelöst. 4,3 ml 60#iger Perchlorsäure werden der Lösung zugemiacht» Die sioh ergebenden
Kristalle werden durch Piltrieren gesammelt und aus einer Mischung von Dimethylformamid und Äthanol umkristallisiert, wobei 7,1 g 1-(2-Dimethylai!iinoäthyl)-2-methyl-3-phenyl-4(5H)~chinazolinoniumperchlorat~hydroperchlorat
erhalten werdenj 9 - 255 bis 2560C (Zers.)
OHI
ber.: 44,89 4,57 8,27 #
get.ι 45,08 4,31 8,34
5,0 g der so erhaltenen Chinazolinonium-perchloratverbindung
werden in 50 ral Äthanol suspendiert. 0,9 g Natriumborhydrid, gelöst in 50 ml Äthanol,werden tropfenweise im Verlauf von 3 Stunden bei 0 ί 20O unter Rühren zu der Buspeneion
gegeben, wodurch sich die suspendierten Kristall·*allmählich
auflösen. Nach 30 Minuten wird die Eeaktlonsmischung zur
Entfernung von Äthanol bei vermindertem Druck eingedampft.
Zum Rückstand wird eine geeignete Meng· Wasser gegeben, und
die sich ergebende ölige Substanz wird mit Äther extrahiert.
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getrocknet, zur Entfernung dea Äthers eingedampft und die sioh ergebende transparente viakose Substanz wird bei vermindertem Druck destilliert.
So werden 2,0 g 1- (2-=3limethylarflinoäthyl)-2-möthyl-3'Jihenyl~
4-OXO-1t2;3»4-tetrahydroohinazolin erhalten; Kp =* 250 bie
255°C/O,2 mmHg.
. Analyse G^Hg^
C H TX
'
ber«* 73,75 7,49 13,58 *
* gef.x 73,29 7,08 13,61
* gef.x 73,29 7,08 13,61
B 8 i 8 ρ i el g
4,4 g 2~-[N-(2-Dimethylaminoäthyl)-acetamido]-21»methyl~
benzanilid werden in 30 ml Äthanol gelöst. 3,5 ml Perchlorsäure werden der Lösung zugeraißcht. Die eich ergebenden Kristalle werden durch Filtrieren gesammelt und
es wird aus einer Hiochung von Aceton und Dimethylformamid
umkristallisiert, wobei 6,4 g 1«(2-Dimethylarainoäthyl)-2~methyl~3~(2~tolyl)-4(3H)-.chinaeolinoniumperohlorat-.
hydroperehlorat erhalten werden3 P ^ 259 bis 2600C (Zere.).
Analyse C20H25°9W3C~2i
C H K
beroj 46,18 4*82 8.05 /»
gef,: 46f08 4,61 7,91
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5jO g der so erhaltenen Chinazolinoniumperchlorattferbindung
werden in 60 ml Äthanol suspendiert. 098 g Natriumborhydrid,
gelöst in 90 ml Äthanol, werden tropfenweise im Verlauf von
4,5 Stunden bei einer Temperatur von *· 50C bie -20C unter
Rühren au der Suspension gegeben. Dann wird die Reaktion»·*....
mischung zur Entfernung von Äthanol bei vermindertem Druok eingedampft und der Rückstand wird nach Zugabe einer geeigneten Menge Wasser mit Äther extrahiert« Der ätherische
Extrakt wird mit wasserfreiem Kaliumcarbonat getrock»
net und zur Entfernung von Äther eingedampft. Die verbleibenden 2,5 g leicht gelber Öliger Substanz werden in Äther
gelöst und zu der Lösung wird eine Äthanollöeung von Pikroloneäure gegeben. Die sich ergebenden Kristalle werden durch
Filtrieren gesammelt und aus Äthanol umkristallisiert, wodurch 3,6 g 1-(2-Dimethyle,rainoäthyl)-2-oethyl-3-(2-tolyl)-4-oxo-1,2,,3f.4-tetrahydr30hinazolinpikrolonat erhalten werden;
P « 209 biB 2100C (Zers.).
Analyse C-oH-.,OgN„!
C H. N
bere: 61,23 5,66 16,68 % gef.i 61t72 5,41 16,59
Beispiel 3:
4,5 g 2-[N~(2-Dimethylaminoathyl)-acetamido]-.2't3'-dimethylbeneanilid
werden in 40 ml Äther gelöst. 4 al 60?Siger
β« 109884/1804
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Perchlorsäure werden der Lösung eugemiaoht. Die sich ergebenden Kristalle werden durch Filtrieren gesammelt und
es wird aus einer Büsohung von Aceton» Dimethylformamid
und Äther ura&ristallisiart. So werden 6,1 g 1-(2-Dimethylasinoithyl
)-2-methyl-3-(2,3 -xylyl) -4(3H)-chinasolinonUfei- ***
percbiorat-hydroperchlorai; erhalten j P = 260 bis 2610C
Analyse
| 0 | 02 | 5 | H | 7 | N | |
| ber.: | 47·Γ | 02 | 4 | ,07 | 7 | .83 |
| gefo: | 47, | ,79 | »91 | |||
5,0 g der so ei'haltenen Ohinazolinoniumperchloratverbindung
werden in 60 ml Äthanol suspendiert. 0,75 g Hatriumborhydrid„
gelöst in 90-ml Äthanol; werden im Verlauf von
3 Stunden bei einer Temperatur von -50C bis -3°C unter
Rühren tropfenweise zu der Suspension gegeben. Dann wird die Eeaktionsiaischung zur Entfernung von Äthanol bei ver- ·
mindertest Brück eingedampft und der ^üokstand wird nach
Zugabe einer geeigneten Menge Wasser mit Äther extrahiert.
Der Extrakt wird mit wasserfreiem Kaliumcarbonat getrocknet und zur Entfernung des Äthers eingedampft, wobei der Rückstand kristiaiisiei-t. Die Kristalle werden aua n-Kexan umkristallloiert,
wobai sich 2,0 g i-CS-Dimethylaminoäthyl)-2
-methyl-3- (2,3 -xy IyI) -4-oxo~1,2,3,4~t etrahyarocbinaatolin
ergaben-, P s 102 bis 1030O*
16959H 'S7"
| Analyse | G | 21H | 270N3 '' | 12 | N |
| O | H | 12 | ,45 | ||
| ber.: | 74 | »74 | 8,07 | ,42 | |
| ««f.«. | 74 | ,49 | 7,89 | ||
Bejgpiel £
2-[F-(2-Diäthylamlnoäthyl)-Acetamido]-beiiBanilld wird nach
den gleichen Arbeitsweisen wie in Beiepiel 1 mit Perchlorsäure zur Reaktion gebracht, wodurch 1-(2-Diacylaminoäthyl)-2-methyl-3~phenyl-4(3H)-ehlnaEolinoniumperchlorat- -hydroperchlorat erhalten wird; P « 248 bia 2490C, die
Ausbeute beträgt naoh Umkristallisieren aus Dimethylformamid/ Aceton/i'ther 53 5ί.
C H Jf
ber.: 47-, 02 5,07 7,83 *
gef.: 46,78 4,69 8,05
durch die gleichen Arbeitsweisen wie in Beispiel 1 mit
Hatriuraborhydrid zur· Uoeetzung gebracht und das sich ergebende 1-(2-Diäthylaainoäthyl)-2-metbyl-3~pbönyl-4-oxo-r
1,2,3,4-tetrahydrochinasolin wird In das Oxalat umgewandelt;
P a 182 bis 18?°C (Zere.) nauh Ümkriatallieieren aus
Methanol. . .
- 10 -
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16959H M
GHH Der.: 64,62 16,84 9,8? £
gef.: 64,64 6,75 9,86
- ' "^**-■>··■*»■--flrt- wüst-'*!
Beiepiel 5
2~[H-(2-Biäthylaainoäthyl)-aoetaraido3-2 * -methyl-beneanilid
wird nach den gleichen Arbeitsweisen wie In Beiepiel 1 ait*
Perchlorsäure zur Umsetzung gebracht, wobei t~(2-Diätbylaminoäthyl)~2-methyl-3-(2-tolyl}-4(3H)-ohinaBOlinoniuaperchlorat-hydroperchlorat erhalten wird} ? » 193 bie 195°O,
Ausbeute beträgt nach Umkristallisieren aus Methanol
50 #.
Analyse C22H29°9H3C12 * H2° *
CHH
ber.: 46,49 * 5,50 7,39
gef.: 46f66 5,13 7,19
Die so erhaltene Chinazolinoniuraperohloratrerbindung
wird nach den gleichen Arbeitsweisen wie in Beispiel 2 mit HatriuMborhydrid sur Umseteung gebracht und das sich
ergebende 1-(2-Diäthylaminoäthyl)-2-methyl-3-(2-tolyl)-4-cxo~1,2,3»4~tetrahydrochinaiolin wird in das Pikrat
umgewandelt j F « 158 bis 16O0C (Zers.) nach Umkriatallieieren hub Methanol» die Ausbeute betrfigt 79 ^.
~ 11 ~
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16959H
Avm 1 ve & Ci W Π W ί
CHN
ber.i 57,90 5,56 14*48
gef.: 58,04 5,38 ί4,18
Das Oxalat hat nach Umkristallisieren aus Methanol/Äther
1 : 1 einen Zersetzungspunkt von 242 bis 245°C.
B e i a pie I 6
2-[N~(2-Biäthylaminoäthyl)-acetaiBido]-2 ·,3'-dimethylbeneanilid
wird nach den gleichen Arbeltsweisen wie' in Beispiel
1 alt Perchlorsäure zur Umsetzung gebracht, wobei
1-(2-Diäthylaminoäthyl)-2-methyl-3~(2,3-xylyl)-4(3H)-chinaeolinoniuiaperchlorat-hydroperohlorat
erhalten wird ι P * 220 bis 2220O nach Umkristallisieren aus Methanol,
die Ausbeute beträgt 38 £»
Analyse C23H31O9N3Ol2J
0 H N
ber.: 48,94 5,55 7,45 gef.j 48,95 5,10 7,15
DfLe so erhaltene Ohinaeolinoniuraperchloratverbindung wird
.lach den gleichen Arbeitsweisen wie in Beispiel 3 alt
Fatriuffiborhydrlü zur Unseteung gebracht, wobei 1-(2-Diäthylaminoäthyl)-2-niethyl-3-(2,3-xylyl)-4-0X0-1,2,3,4-tetrahydrochlnÄsolin
erhalten wirdj F =* 110 bis 111rC
nach ümtristal ÜBleren aus n~Hexan, '.Ue Ausbeute beträgt
76 i,. BAD ORIGINAL ■■·.., 109884/1804
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JiI
Analyse C25H5^ON5:
GHN
ber.: 75tf58 8,55 11,50 £
ber.: 75tf58 8,55 11,50 £
gef.: 75,66 8,53 11,48
Oi
I>ß.B Oxalat hat einen 2ersetzurigspunkt 70η 171 bis 173 C
(Äthanol)c
.3 e j 3 ρ 1 e 1 7
2«[H-(2-Pipertddnoäthyl)-acetamido]-benzanilid wird nach den gleichen Arbeitsweisen wi« in Beispiel 1 mit Perchlorsäure nur Uaraet-sung gebracht, wobei 1~(2~Piperidinoäthyl)-2-methyl 3~phenyl~4(3H)~ehinazolinoniuiaperchlorat-hydroperohlorat erhalten wird; 1 * 249 bis 25O0C (Zers.) nach Uaucrietalliaierer. aus Diaethylformamid/Athanol t die Auebeute beträgt, 58 i%
2«[H-(2-Pipertddnoäthyl)-acetamido]-benzanilid wird nach den gleichen Arbeitsweisen wi« in Beispiel 1 mit Perchlorsäure nur Uaraet-sung gebracht, wobei 1~(2~Piperidinoäthyl)-2-methyl 3~phenyl~4(3H)~ehinazolinoniuiaperchlorat-hydroperohlorat erhalten wird; 1 * 249 bis 25O0C (Zers.) nach Uaucrietalliaierer. aus Diaethylformamid/Athanol t die Auebeute beträgt, 58 i%
| ι | C | ,17 | 4 | H | 7 | N | |
| ber. | X | 48 | 5 | M | 8 | ,66 | |
| gef. | 48 | ♦65 . | ,18 | ||||
■ -
naob den gleichen Arbeitsweisen wie in Beispiel 2 mit
NatriUQborhydJid Bur Uraeetasung gebracht und das sich ergebende
,1 -( 1X -piparidlnoethyl) ~2- MGthyl-3~phenyl-4~oxo~
in vird in das Hydrcchlorid
umgewandelt« P « 242 bis 2440C (Zers.) nach Umkrietallisieren
aus Äthanol, die Ausbeute beträgt 68 #.
Analyse C22Hg8OIi3Cl:
CHN
ber.x 68,46 7,31 10f89 * .^
get.: 68,40 7,50 !0,78
B ei s ρ i C 1 1 8
ß^tN-^-PiperidinoäthylKacetamidoJ^-methylbenianilid wird
nach den gleichen Arbeitsweisen wie in Beispiel 1 mit Perchlorsäure zur Umsetzung gebracht, wobei das 1-^-Piperidino-Uthy1)-2-methyl-3-(2-toiyl)-4(3H)-chinszolinoniumperohlorathydroperchlorat erhalten wird. P » 253 bie 255°C (Zere.)
naoh ürakristallisieren aus Dimethylfonaamid/Athanol, die
Ausbeute beträgt 30 H,
Analyse C
H N
ber.i 49,11 5r21 ^,47 ^
gel'.» 49,85 5,47. 7,37
Die so erhaltene Chinazolinoniuraperchloratverbindüng wird
nach den gleichen Arbeitsweisen wie in Beispiel 2 rait Natriumborhydrid sur Unsetsung gebracht und das aloh ergebende
!-(2-Pip0ridinoäthyl)-2»raethyl-3-(2-tolyl)-4-oxo-tf2,3f4-tetrahydrocbinazolin wird in da« Hydrochlorid umgewandelt j
F * 2$4 biö 2?66°C (Zero.) nach UnskriBtallisieren aue
Methanol., Di« Ausbeute beträgt 61 *&.
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- 14 -
16959H
US'
Analyse
| C | „07 | 7 | H | N | |
| ber. s | 69 | ,67 | 7 | ,56 | 10,51 |
| gef.: | 68 | ,5β . | 10,57 | ||
2-{H~(2-:piperidinoäthyl)-acetamido 3-21^'-dimethylbenzäftilid
wird nach den gleichen Arbeitsweisen wie In Beispiel
1 mit Perchlorsäure zur Umsetzung gebracht, wobei das 1-(2-Piparidinoäthyl)-2-methyl-3-(2,3-xylyl)-4(3H)-cÄinazolinoniumperchlorat-hydroperchlorat
erhalten wirdι P « 233 bie 235°0 (Zers.) naoh Umkristallisieren aus DJL-methylfomsa»id/Xthanol,
die Ausbeute beträgt 54 ^.
Analyse C2^Hj1OqN-CI2 ι
C ' * H N
ber.: 50,00 5,48 7,29 gef.: 50,69 5,57 7,13
Sie so erhaltene Chinasollnoniumperchloratverbindung wird
nach den gleichen Arbeitsweisen wie in Beispiel 2 alt Natriuaborhydria zur Uüisetzung gebracht und das sich
ergebende 1-(2-Piperidinoäthyl)-2-raethyl-3-{2,3-xylyl)~
4-OXO-1,2,3,4-totrahydrochinaaolin wird in das Hydrochlorid
ijmgewandelti P » 250 bis 252eC (3ara.) nach
Unikrlstailioieren aus Äthanol/Kther, die Ausbeute beträgt
64 JS. BAD
·· 15 - 10988A/1804
16959H
| Analyse C2 | !4H32* | DH3Ol: | 10 | H |
| G | H | 10 | ,15 | |
| ber.: 69, | 63 | 7,79 | ,35 | |
| gef.: 59, | 51 | 8„09 | ||
- 16 "
10 9884/1804
Claims (1)
1635914
Patent anewrfloh »
1. 1-{2-tertn-Aminoäthyl)-2~methyl-3~aryl-4«oxo-1,2,3,4-tetrahydroehinazolinverbindungen
der allgemeinen Porrael
1 '2 worin Ar eine Phenyl-» Tolyl- oder Xylylgruppe, R und R
Alkylgruppen mit 1 bis Θ Kohlenstoffatomen oder sueawaen
eine Pentamothylenkttt» bedeuten, und deren Säureadditioneaalze.
2. 1«(2-t3rt."Aminoäthyl)-'2-methyl-3-aryl-4-oxo-1,2,3,4-tetrahydrochinazolinverbindvmgen und ihre Säurwadditionisalee, worin die Arylgruppe Phenyl, a?olyl oder Xylyl bedeutet und die tertiäre Afflinogruppe die Dimethylamino-,
Diäthylamino-, oder Piperidinogruppe let.
3, 1-*(2-*tert,-Aainojii;hyl)*'2-me-ihyl-3-aryl-4-oxo-1,2,3,4-tetrahydrochlnazolinvejcMnduii^en
und ihre Säureadditione-
»a!.ze, wobei die Arylgruppe Phanyl, 2-Tolyl oder 2,3-XyIyI
10S884/1804
(\r γ 16959U v'
JH
bedeutet und die tertiiire Aminogruppe, die Dimethylamine-,
Diäthylamino- oder Piperidinogruppe ist.
4- 1-(2"3)imethylaminoäthyl)-2-methyl-3-'phGnyl-4-oxo-1,2,3*4-tetrahydroohinasolin und seine Säureadditionssalze.
5. 1 - (2-Dimethylamine) äthyl) «2-raethyl-3-( 2-tolyl )-4-oxo-
1,2,3,4"tetrahydroohinaaolin und seine Säureadditionssalse.
6. 1-(2-DimethylaMinoäthyl)-2-methyl-3-(2,3-xylyl)-4-oxo-1,2,3,4-tetrahydrochinatolin und seine Säureadditionssalze.
7. 1-(2-Diäthylaainoäthyl)-2-methyl-3-phenyl-4-oxo-1,2,3,4-tetrahydroohinaeolin und seine Säureadditionesalee.
* 8. 1-(2-Diäthylaminoäthyl)-2-iaethyl-3-(2-tolyl)-4~oxo-1,2,3,4-tetrahydroohinasolin und seine Säureadditionssalse.
9» 1~(2-Diäthylarainoäthyl)-2-Diethyl-3-(2,3-xy"lyl)-4-oxo- 1»2,^,4 'tetrahydroohinaeolin und seine Säureadditioneealz·,
10. 1-(S"Piperidinoäthyl}-2-aethyl-3-phenyl-4-oxo-1,2,3,4-tetrahydrochinazolin
und seine SSureadditioiasaalze.
10988A/180A
16959H /3
11. 1-(2-Piperidinoäthyl)-2~methyl-3-(2-tolyl)-4-oxo~1f2,3,4-tetrahydroohinazolin und seine Säureadditionssalze.
12. 1-(2-Piperidlnoäthyl)-2-methyl-3-(2,3-xylyl)-4-oxo-1,2,3,4-tetrahydroohinazolin und seine Säureadditionesalze. ,.v
13. Verfahren but Herstellung von 1-(2-tert.-Aminoäthyl)-2-methyl~3-aryl-4-oxo-1,2,3,4-tetrahydroohinazolinverbindung«n
der allgemeinen Formel (I)t
1 '2 worin Ar eine Phenyl-, $olyl~ oder Xylylgruppe und R und R
Alkylgruppen mit 1 bie 8 Kohlenstoffatomen oder eusammen
eine Pentaaethylenkette bedeuten, dadurch gekenneeichnet,
daß man ein H~Aceto-N-(2-tert.-aminoäthyl)-anthranilsäurearylamid der allgemeinen Formel (II)ι
OHH-Ar
(ID
H-COCH3 η1
OH2 - CH2 - H.
1 2
worin Ar, R und R die oben angegebene Bedeutung besitzen,
109884/1804
- 19 -
a»
mit einer anorganischen Säure bebandelt und die sich erge—
-bende l-(2-tert.-Äminoäthyl)-2-.methyl-3-aryl-4{3H)~chinazolinonium«Verbindung
mit Fatriumborhydrid umsetzt.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
man ein ii-Äoeto-N-(2-.tert.-aininoäthyl)-anthranilsäurearylamid
der formel (II) alt einen Überschuß an Perchlorsäure
umsetzt und die sich ergebende 1-(2-tert.-Amino&thyl)-2-aethyl~3~aryl-4(3H)-chinazolinoniuraverbindung
mit Natrium« borhydrid umsetzt.
15» Verfahren naoh Anspruch 13» dadurch gekennzeichnet, daß die tertiäre Aminogruppe die Dimethylarainogruppe ist. ·
16. Verfahren naoh Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die tertiäre Aminogruppe die Diäthylaminogruppe ist.
17. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet» daß die
tertiäre Aminogruppe die Piparidinogruppe ist.
18. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die Arylgruppe die Phenyl gruppe ist.
19* Verfahren nach Anspruch 13« dadurch gekennzeichnet, daß
die Arylgruppe die 2-TolylÄruppe iat,
20. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, <faß die
Arylgruppe, die 2,3-Xylylgrupp« isi.
109884/1804
- 20 -
BAD ORIGINAL
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ID=26417190
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1967
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