DE1695914C3 - Verfahren zur Herstellung von 1 Di alkylaminoathyl 2 methyl 3 aryl 4 oxo 1,2,3,4 tetrahydrochinazolinen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von 1 Di alkylaminoathyl 2 methyl 3 aryl 4 oxo 1,2,3,4 tetrahydrochinazolinenInfo
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Description
in der Ar, R1 und R2 die oben angegebenen Bedeutungen
besitzen, mit einer anorganischen Säure behandelt und die sich dabei ergebende l-(2-tert.-Aminoäthyl)-2-methyl-3-aryl-4(3H)-chinazolino-
niumverbindung mit Natriumborhydrid reduziert und gegebenenfalls die so erhaltene Verbindung
in ein Säureadditionssalz überfuhrt.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von 1 - Dialkylaminoäthyl - 2 - methyl - 3 - aryl - 4 - oxo-1,2,3,4-tetrahydrochinazolinen
der allgemeinen Formel I
men oder R1 und R3 zusammen eine Pentamelhylengruppe
bedeuten, sowie der Säureadditionssalze davon.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung der 1 -Dialkylaminoäthyl-2-methyl-3-aryl-4-oxo-1,2,3,4-tetrahydrochinazoline
der allgemeinen Formel I zeichnet sich dadurch aus, daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel II
CONH—Ar
/y
(11)
N-COCH3 R1
CH2CH2-N
R2
CH2CH2N
R2
in dei Ar eine Phenyl-, Tolyl- oder Xylylgruppe,
R1 und R2 Alkylgruppen mit I oder 2 Kohlenstoffatoin
der Ar, R1 und R2 die oben angegebenen Bedeutungen
besitzen, mit einer anorganischen Säure behandelt und die sich dabei ergebende l-(2-tert.-Aminoäthyl)-2
- methyl - 3 - aryl - 4 - (3 H) - chinazoliniumverbindung mit Natriumborhydrid reduziert und gegebenenfalls
die so erhaltene Verbindung in ein Säureadditionssalz überfuhrt.
Aus Arzneimittelforschung 15, (1965), S. 610, ist bereits die Cyclisierung von N-Aminoalkyl-N-Acylanthraniloylamiden
bekannt. Diese Cyclisierung kann auf zwei Wegen durchgeführt werden, erstens durch
intramolekulare Wasserabspaltung zwischen der primären Aminogruppe und dem Acylrest und zweitens
durch Kondensationsreaktion des Anthraniloylamids mit einer Aldehydverbindung.
Hierbei werden jedoch Tetrahydrochinazolinverbindungen erhalten, die in der 3-Stellung nicht substituiert
sind. Die erhaltenen Produkte sind Pharmaceutica, die sich insbesondere durch eine Antihistaminwirkung
ohne sedative Nebenwirkungen auszeichnen. Im Gegensatz zu dem zweiten Weg des vorbekannten
Verfahrens, das unter Zusatz eines basischen Katalysators arbeitet, wird bei dem erfindungsgemäßen
Verfahren die Cyclisierung des substituierten Anthraniloylamids in Gegenwart t>ner anorganischen
Säure durchgeführt. Das Vorliegen einer anorganisehen Säure im Reaktionsgemisch ist für das erfindungsgemäße
Verfahren wesentlich.
Ferner unterscheiden sich die erfindungsgcmäß hergestellten
Verbindungen von den vorbekannten Tetrahydrochinazolinderivaten dadurch, daß sie in der
2-Stellung durch eine Methylgruppe und in der 3-Slellung durch einen Arylrest substituiert sind,
während bei den vorbekannten Verbindungen die 2-Steliung durch einen Arylrest substituiert und die
3-Stellung unsubstituiert ist.
Die erfindungsgemäß hergestellten Verbindungen sind therapeutisch wirksam und z. B. als Analgetika,
antiinflammatorische Mittel, Sedativa oder Antihistaminika brauchbar. Der therapeutische Index
ihrer analgetischen bzw. antiinflammatorischen
f>5 Wirkung ist etwa von derselben Größenordnung
wie derjenige des Aminopyrins bzw. Phenylbutazons. Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung
der Tetrahydrochinazolinderivate der allgemeinen
Formel I wird durch das folgende Reaktionschema veranschaulicht:
CONH—Ar
V/
N-COCH3 R1
CH1-CH1-N
CH1-CH1-N
(H)
(III)
In den Formeln haben Ar, R1 und R- die oben angegebene
Bedeutung, und X bedeutet den anionischen Rest einer anorganischen Säure.
Der erste Schritt zur intramolekularen Cyclisierung einer Ausgangsverbindung der allgemeinen Formel
II wird durchgerührt, indem diese mit einer üblichen anorganischen Säure, wie Perchlorsäure. Jodwasserstoffsäure,
Bromwasserstoffsäure. Chlorwasserstoffsäure oder Schwefelsäure, behandelt wird, wobei
die entsprechende l-(2-tert.-Aminoäthyl)-2-methyl-3-aryl-4-(3H)-chinazolinonium-Verbindung
der allgemeinen Formel III gebildet wird. Vorzugsweise wird ein Überschuß der anorganischen Säure gegenüber
der stöchiometrisch erforderlichen Menge verwendet. Als anorganische Säure wird Perchlorsäure
bsvorzugt. Die Cyclisierungsreaktion kann unter der obenerwähnten Bedingung befriedigend bei Raumtemperatur
durchgeführt werden. Die Verbindung der allgemeinen Formel III kann aus der Reaktionsmischung leicht in Form von Kristallen gewonnen
werden. Die Reduktion der 1,2-Doppelbindung der Chinazolinonium-Verbindung der allgemeinen Formel
III wird durchgeführt, indem diese Verbindung mit Natriumborhydrid umgesetzt wird. Diese Reaktion
wird vorzugsweise in einem geeigneten Lösungsmittel, wie Methanol, Äthanol oder Wasser, bei Raumtemperatur
oder unter Kühlen durchgeführt.
Die erfindungsgemäß hergestellten Verbindungen sind gewöhnlich ölige Substanzen. Die Verbindungen
können jedoch leicht durch die übliche Behandlung
in die kristallisierbaren Säureadditionssalze, wie das Hydrochlorid, Hydrobromid, Oxalat, Pikrat oder
Pikrolonat, umgewandelt werden.
Die Ausgangsverbindungen der allgemeinen Formel II können in an sich bekannter Weise hergestellt
werden, z, B. indem N-(2-tert.-Aminoäthyl)-anthranilsäura acetyliert und die sich ergebende N-Acetyl-N
- (2 - tert. - aminoäthyl) - anthranilsäure mit einem Arylamin kondensiert wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren w'rd an Hand der folgenden Beispiele näher erläutert.
4,9 g 2 - [N - (2 Dimethylaminoäthyl) - acetamido]-benzanilid
werden in 30 ml Benzol gelöst. 4,3 ml 60%iger Perchlorsäure werden der Lösung zugemischt.
Die sich ergebenden Kristalle werden abfiltriert und aus einer Mischung von Dimethylformamid
und Äthanol umkristallisiert, wob.;i 7,1 g 1-(2-Dimethylaminoäthyl)-2-methyl-3-phenyl-4(
3 H) - chinazolinoniumperchlorat - hydroperchlorat erhalten werden; F. = 255 bis 256°C (Zers.).
Analyse C19H23O9N3Cl2:
Berechnet ... C44,89, H4,57, N8,27%;
gefunden .... C 45,08, H 4,31, N 8,34%.
gefunden .... C 45,08, H 4,31, N 8,34%.
5,0 g der so erhaltenen Chinazolinonium-perchloratverbindung
werden in 50 ml Äthanol suspendiert. 0,9 g Natriumborhydrid, gelöst in 50 ml Äthanol,
werden tropfenweise im Verlauf von 3 Stunden bei 0 ± 2" C unter Rühren zu der Suspension gegeben,
wobei sich die suspendierten Kristalle allmählich auflösen. Nach 30 Minuten wird die Reaktionsmischung
zur Entfernung von Äthanol bei vermindertem Druck eingedampft. Der Rückstand wird mit Wasser
versetzt und das sich abscheidende öl mit Äther extrahiert.
Die ätherische Schicht wird mit wasserfreiem Kaliumcarbonat getrocknet mid eingedampft. Die zurückbleibende
transparente viskose Substanz wird schließlich bei vermindertem Druck destilliert.
Man erhält so 2.0 g H2-Dimethylaminoäthyl)-2-methyl-3-phenyl-4-oxo-l,2.3,4-tetrahydrochinazolin;
Kp. = 250 bis 255° C/0,2 mm Hg.
Analyse Ci9H23ON3:
Berechnet ... C 73,75. H 7.49. N 13,58%;
gefunden .... C 73,29, H 7,08, N 13,61%.
gefunden .... C 73,29, H 7,08, N 13,61%.
B e i s ρ i e 1 2
4.4 g 2 - [N - (2 - Dimethylaminoäthyl) - acetamido]-2-methylbenzanilid
werden in 30ml Äthanol gelöst. 3,5 ml 60%iger Perchlorsäure werden der Lösung
zugemischt. Die sich ergebenden Kristalle werden abfiltrierl und aus einer Mischung von Aceton und
Dimethylformamid .umkristallisiert, wobei 6,4 g I - (2 - Dimethylaminoäthyl) - 2 - methyl - 3 - (2 - tolyl)-4(3
HJ-chinazolinoniurnperchlorathydroperchlorat erhalten werden; F. = 259 bis 260°C (Zers.).
Analyse C20H25O9N3Cl2:
Berechnet ... C 46.18. H 4,82, N 8.05%;
gefunden .... C 46,08, H 4,61, N 7,91%.
gefunden .... C 46,08, H 4,61, N 7,91%.
5,0 g der so erhaltenen Chinazolinoniumperchloratverbindung
werden in 60 ml Äthanol suspendiert. 0,8 g Natriumborhydrid, gelöst in 90 ml Äthanol,
werden tropfenweise im Verlauf von 4,5 Stunden bei einer Temperatur von -5 bis -2'C unter Rühren
zu der Suspension gegeben. Dann wird die Reaktionsmischung zur Entfernung von Äthanol bei vermindertem
Druck eingedampft, mit Wasser versetzt und anschließend mit Äther extrahiert. Der ätherische Extrakt
wird mit wasserfreiem Kaliumcarbonat getrocknet und eingedampft. Die verbleibenden 2,5 g
leicht gelber öliger Substanz werden in Äther gelöst und mit einer Lösung von Pikrolonsäure in Äthanol
versetzt. Die so erhaltenen Kristalle werden abfiltriert und aus Äthanol umkristallisiert. Man erhält so 3,6 g
1 - (2 - Dimethylaminoäthyl) - 2 - methyl - 3 - (2 - tolylj-4 - oxo - 1,2,3,4 - tetrahydrochinazolinpikrolonat;
F. = 209 bis 210° C (Zers.).
Analyse C30H33O6M7:
Berechnet ... C 61,23, H 5,66, N 16,68%;
gefunden .... C 61,72, H 5,41, N 16,59%.
gefunden .... C 61,72, H 5,41, N 16,59%.
4,5 g 2 - [N - (2 - Dimethylaminoäthyl) - acetamido]-2',3'-dimethylbenzanilid
werden in 40 ml Äther gelöst. 4 ml 60%iger Perchlorsäure werden der Lösung zugemischt.
Die sich ergebenden Kristalle werden abfiltriert und aus einer Mischung von Aceton, Dimethylformamid
und Äther umkristallisiert. So werden 6,1 g 1 - (2 - Dimethylaminoäthyl) - 2 - methyl - 3 - (2,3 - xylyl)-4(3
H) - chinazlolinoniumperchlorat - hydroperchlorat erhalten; F. = 260 bis 261°C (Zers.).
Analyse C21H27O9N3Cl2:
Berechnet ... C 47,02, H 5,07, N 7,83%; gefunden .... C 47,02, H 4,79, N 7,91%.
5,0 g der so erhaltenen Chinazoünoniumperchloratverbindung werden in 60 ml Äthanol suspendiert.
0,75 g Natriumborhydrid, gelöst in 90 ml Äthanol, werden im Verlauf von 3 Stunden bei einer Temperatur
von - 5 bis — 3° C unter Rühren tropfenweise zu der Suspension gegeben. Dann wird die Reaktionsmischung zur Entfernung von Äthanol bei vermindertem
Druck eingedampft und nach Zugabe von Wasser mit Äther extrahiert. Der Extrakt wird mit wasserfreiem
Kaliumcarbonat getrocknet und eingedampft, wobei der Rückstand kristallisiert. Nach Kristallisieren
aus η-Hexan ergeben sich 2,0 g l-(2-Dimethylaminoäthyl)-2-methyl-3-(2,3-xylyl)-4-oxo-l,2,3,4-tetra-
hydrochinazolin; F. = 102 bis 103° C.
Analyse C21H27ON3:
Berechnet ... C 74,74, H 8,07, N 12,45%;
gefunden .... C 74,49, H 7,89, N 12,42%. 5*>
2 - [N - (2 - Diäthylaminoäthyl) - acetamido] - benzanilid wird nach der gleichen Arbeitsweise wie im
Beispiel 1 mit Perchlorsäure zur Reaktion gebracht, ' wobei 1 - (2 - Diäthylaminoäthvl) - 2 - methyl - 3 -phenyl-4(3
H) - chinazolinoniumperchlorat - hydroperchlorat erhalten wird; F. = 248 bis 249°C. Die Ausbeute beträgt
nach Umkristallisieren aus Dimethylformamid/ Aceton/Äther 53%.
Analyse C21Hr-7O9N3Cl2:
Berechnet .... C 47,02, H 5,07, N 7,83%;
gefunden .... C 46,78, H 4,69, N 8,05%.
gefunden .... C 46,78, H 4,69, N 8,05%.
Die so erhahene Chinazolinoniumperchlorat-Ver- 6S
bindung wird wie im Beispiel 1 beschrieben mit Natriumborhy J rid umgesetzt. Das so erhaltene
l-(2-Diäthylaminoäthy'i)-2-methyl-3-phenyl-4-oxo-1 ">
3 4-tetrahydrochinazolin wird in das Oxalat umgewandelt;
F.= 182 bis 183° C (Zers.) nach Umkristallisieren aus Methanol.
Analyse C23H29O5N3:
Berechnet ... C 64,62, H 16,84, N 9,83%;
gefunden .... C 64,64, H 16,75, N 9,86%.
gefunden .... C 64,64, H 16,75, N 9,86%.
2- [N -(2- Diäthylaminoäthyl)- acetamido] -T-methyl-benzanilid
wird nach der gleichen Arbeitsweise wie im Beispiel 1 mit Perchlorsäure umgesetzt, wo>ei
1 - (2 - Diäthylaminoäthyl) - 2 - methyl - 3 - (2 - tolyl-4(3
H) - chinazolinoniumperchlorat - hydroperchlorai erhalten wird; F. = 193 bis 195°C. Die Ausbeute beträgt
nach Umkristallisieren aus Methanol 50%.
Analyse CH19O9N3Cl2 · H2O:
Berechnet ... C 46,49, H 5.50, N 7,39%;
gefunden .... C 46,66, H 5,13, N 7,19%.
Die so erhaltene Chinazolinoniumperchloratverbindung wird wie im Beutel 2 beschrieben mit Natriumborhydrid reduziert. Das sich ergebende 1-(2-Diäthylaminoä thyl) - 2 - methyl - 3 - (2 - tolyl) - 4 - oxo -1,2,3. 4-tetrahydrochinazolin wird in das Pikrat umgewandelt; F. = 158 bis 160° C (Zers.) nach Umkristallisieren aus Methanol; Ausbeute 79%.
gefunden .... C 46,66, H 5,13, N 7,19%.
Die so erhaltene Chinazolinoniumperchloratverbindung wird wie im Beutel 2 beschrieben mit Natriumborhydrid reduziert. Das sich ergebende 1-(2-Diäthylaminoä thyl) - 2 - methyl - 3 - (2 - tolyl) - 4 - oxo -1,2,3. 4-tetrahydrochinazolin wird in das Pikrat umgewandelt; F. = 158 bis 160° C (Zers.) nach Umkristallisieren aus Methanol; Ausbeute 79%.
Analyse C28H32O8N6:
Berechnet ..". C 57,90, H 5,56, N 14,48%;
gefunden .... C 58,04, H 5,38, N 14,18%.
gefunden .... C 58,04, H 5,38, N 14,18%.
Das Oxalat hat nach Umkristallisieren aus Methanol/Äther 1:1 einen Zersetzungspunkt von 242 bis
245° C.
2 - [N - (2 - Diäthylaminoäthyl) - acetamido] - 2',3' - dimethylbenzanilid
wird entspiechend Beispiel 1 mit Perchlorsäure behandelt, wobei 1 ^-Diäthylaminoäthyl)
- 2 - methyl - 3 - (2,3 - xylyl) - 4(3 H) - chinazolinoniumperchlorat
- hydroperchlorat erhalten wird; F. = 2^.0 bis 222°C nach Umkristallisieren aus Methanol;
Ausbeute 38%.
Analyse C23H3109N3Cl2:
Berechnet ... C 48,94, H 5,55, N 7,45%;
gefunden .... C 48,95, H 5,10, N 7,15%.
gefunden .... C 48,95, H 5,10, N 7,15%.
Die so erhaltene Chinazolinoniumperchloratverbindung wird wie im Beispiel 3 beschrieben mit Natriumborhydrid
reduziert, wobei l-(2-Diäthylaminoäthyl) - 2 - methyl - 3 - (2,3 - xylyl) - 4 - oxo -1,2,3,4 - tetrahydrochinazolin
erhalten wird; F. = 11O bis 111°C
nach Umkristallisieren aus η-Hexan; Ausbeute 76%.
Analyse C23H31ON3:
Berechnet ... C 75,58, H 8,55, N 11,50%;
gefunden .... C 75,66, H 8,53, N 11,48%.
gefunden .... C 75,66, H 8,53, N 11,48%.
Das Oxalat hat einen Zersetzungspunkt von 171 bis 173° C (Äthanol).
2 - [N - (2 - Piperidinoäthyl) - acetamido] - benzanilid wird entsprechend Beispiel 1 mit Perchlorsäure umgesetzt,
wobei H2-Piperidinoäthyl)-2-methyl-3-phenyl-4(3 H) - chinazolinoniumperchlorat - hydroperchlorat
erhalten wird; F. = 249 bis 250°C (Zers.) nach Umkristallisieren aus Dimethylformamid/Äthanol; Ausbeute
58%.
695 914
<\nalyse C22H27O9H3Cl2:
Berechnet ... C 48,17, H 4,98. N 7.66%;
gefunden .... C 48,26, H 5,65, N 8.18%.
Berechnet ... C 48,17, H 4,98. N 7.66%;
gefunden .... C 48,26, H 5,65, N 8.18%.
Die so erhaltene Chinazolinoniumperchloratvcrbindung
wird wie im Beispiel 2 beschrieben mit Natriumborhydrid reduziert. Das sich ergebende
1 - (2 - Piperidinoäthyl) - 2 - methyl - 3 - phenyl - 4 - oxo-1.2,3,4-tetrahydrochinazolin
wird in das Hydrochloiid umgewandelt. F. = 242 bis 244° C (Zers.) nach Umkristallisieren
aus Äthanol; Ausbeute 68%.
Analyse C22H28ON3Cl:
Berechnet ... C68,46, H 7,31. N 10.89%:
gefunden .... C 68,40, H 7,50, N 10,78",ο.
gefunden .... C 68,40, H 7,50, N 10,78",ο.
2 - [N - (2 - Piperidinoäthyl) - acetamido] -T- mcthylbenzanilid
wird entsprechend Beispiel 1 mit Perchlorsäure umgesetzt, wobei l-(2-Piperidinoäthyl)-2-methyl-3-(2-tolyl)-4(3H)-chinazolinoniumperchlorat-hydroperchlorat
erhalten wird. F. = 253 bis 255=C (Zers.) nach Umkristallisieren aus Dimethylformamid Äthanol;
Ausbeute 30%.
Analyse C2JH29O9N3Cl2:
Berechnet ... C 49,11, H 5,21, N 7,47%;
gefunden .... C 49,85, H 5,47, N 7,37%.
gefunden .... C 49,85, H 5,47, N 7,37%.
Die so erhaltene Chinazolinoniumperchloratvcrbindung wird wie im Beispiel 2 beschrieben mit
Natriumborhydrid reduziert. Das sich ergebende 1 -(2- Piperidinoäthyl)-2-mcthyl- 3 -(2- tolyl)-4- oxo-1,2,3,4-tetrahydrochinazolin
wird in das Hydrochlorid umgewandelt: F. = 264 bis 266"C (Zers.) nach Umkristallisieren
aus Methanol; Ausbeute 61%.
Analyse C23H30ON3Cl:
Berechnet ... C 69,07, H 7,56, H 10.51%:
gefunden .... C 68,67, H 7.58. N 10,57%.
gefunden .... C 68,67, H 7.58. N 10,57%.
Analyse C24H32ON,Cl:
| Berechnet . . | . C | 69.63. | H | 7.79. | N | 10.15 |
ο
' \ |
| gefunden .. . | . C | 69.51. | H | 8.09. | N | 10.35 | O/ ι Ι |
| Bcis | Pi | el 10 |
2 - [N - (2 - Piperidinoäthyl) - acetamido] - 2',3' - dimethylbenzanilid
wird entsprechend Beispiel 1 mit Perchloräsure behandelt, wobei l-(2-Piperidinoäthyl)
- 2 - methyl - 3 - (2,3 - xylyl) - 4<3 H) - chinazolinoniumperchlorat
- hydroperchlorat erhalten wird; F. = 233 bis 235° C (Zers.) nach Umkristallisieren aus
Dimethylformamid/Äthanol; Ausbeute 54%.
Analyse C24H31O9N3Cl2:
Berechnet ... C 50,00, H 5,48, N 7,29%;
gefunden .... C 50,69, H 5,57, N 7.13%.
gefunden .... C 50,69, H 5,57, N 7.13%.
Die so erhaltene Chinazolinoniumperchloratverbindung wird wie im Beispiel 2 beschrieben mit
Natriumborhydrid reduziert. Das sich ergebende l-(2-Piperidinoäthyl)-2-methyl-3-(2,3-xylyl)-4-oxo-1,2,3,4-tetrahydrochinazoiin
wird in das Hydrochlorid umgewandelt; F. = 250 bis 252 (Zers.) nach Umkristallisieren
aus Äthanol/Äther, Ausbeute 64%.
3.3 g 2 - [ N - (- Dimethylaminoüthyl) - acetamido]-bcnzanilid
werden in 50 ml Äthanol gelöst. 5 ml 57%iger Jodwasscrstoffsäure werden der Lösung
ίο zugemischt, und das Gemisch wird auf 50 bis 6OC
erwärmt. Nach dem Abkühlen werden die entstandenen Kristalle abfiltriert. Es werden 5,4 g l-(2-Dimethylatninoäthyl)
- 2 - methyl - 3 - phenyl - 4(3 H)- chinazolinoniumjodid erhalten; F. = 245 bis 246°C (Zers.).
2.8 g der so erhaltenen Chinazolinoniumjodidverbindung werden in 50 rn! Äthanol suspendiert. Eine
Lösung von 0,5 g Natriumborhydrid in Äthanol wird tropfenweise zu der Suspension während 3 Stunden
bei —5 bis 0°C unter Rühren hinzugegeben, wobei sich die Kristalle in der Suspension allmählich
auflösen. Nach Abschluß der Reaktion wird das Reaktionsgemisch zur Entfernung von Äthanol unter vermindertem
Druck eingedampft. Der Rückstand wird mit Wasser versetzt und mit Äther extrahiert.
Die ätherische Schicht wird mit wasserfreiem Kaliumcarbonat getrocknet und eingedampft. Das verbleibende
öl wird schließlich unter vermindertem Druck destilliert.
Es werden so 1,1 g l-(2-Dimethylaminoäthyl)-2-methyl - 3 - phenyl - 4 - oxo -1.2.3,4 - tetrahydrochinazolin erhalten; Kp. = 250 bis 255 C 0.2 mm Hg.
Es werden so 1,1 g l-(2-Dimethylaminoäthyl)-2-methyl - 3 - phenyl - 4 - oxo -1.2.3,4 - tetrahydrochinazolin erhalten; Kp. = 250 bis 255 C 0.2 mm Hg.
3.9 g 2-N-(2-Piperidinoäthyl)-acetamido-2'.3'-di-
.15 methylibenzanilid werden in 50 ml Äthanol aufgelöst.
5 ml 48%ige Bromwasserstoffsäure werden zu der Lösung zugemischt, und das Gemisch wird auf 50
bis 60" C erwärmt. Die gebildeten Kristalle werden
abfiltriert. Es werden 5.1 g l-(2-Piperidinoäthyl)-2-methyl-3-(2.3-xylyl)-4(3H)-chinazolinoniumbromid
erhalten; F. = 217 bis 2190C (Zers.).
2.7 g der so erhaltenen Chinazolinoniumbromidverbindung
werden in 50 ml Äthanol suspendiert. Eine Lösung von 0,5 g Natriumborhydrid in Äthanol
wird tropfenweise zu der Suspension während 4,5 Stunden bei —3 bis 0°C unter Rühren hinzugegeben,
wobei sich die in der Suspension vorliegend .n Kristalle allmählich auflösen. Nach Abschluß der Reaktion
wird das Reaktionsgemisch zur Entfernung von Äthanol eingedampft Zu dem Rückstand wird Wassei
hinzugegeben, und die gebildete ölige Substanz wird mit Äther extrahiert. Die Ätherschicht wird mit wasserfreiem
Kaliumcarbonat getrocknet und eingedampft Der so erhaltene Rückstand wird aus η-Hexan um
kristallisiert. Es werden 1,6 g 1-(2-Piperidinoäthyl)
2-methyl-3-(2,3-xylyl)-4-oxo-l,2,3,4-tetrahydrochin azolin in Form von Nadeln erhalten; F. = 130 bi
Nach Umwandlung in das Hydrochlorid besitz dieses den bereits im Beispiel 9 genannten Schmelz
punkt von 250 bis 252° C (Zers.) nach der Um kristallisation aus Äthanol/Äther.
309 651/IS
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung von I-Dialkylaminoäthyl-2-methyl-3-aryl-4-oxo-1,2,3,4-tetrahydrochinazolinen der allgemeinen Formel 1in der Ar eine Phenyl-, Tolyl- oder Xylylgruppe, R1 und R2 Alkylgruppen mit 1 oder 2 Kohlenstoffatomen oder R1 und R2 zusammen eine Pentamethylengruppe bedeuten, sowie der Säureadditionssalze davon, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel IICONH—ArN-COCH3 R1
CH2CH2-N(II)
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP7603466 | 1966-11-19 | ||
| JP7603666 | 1966-11-19 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1695914A1 DE1695914A1 (de) | 1972-01-20 |
| DE1695914B2 DE1695914B2 (de) | 1973-05-17 |
| DE1695914C3 true DE1695914C3 (de) | 1973-12-20 |
Family
ID=26417190
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1695914A Expired DE1695914C3 (de) | 1966-11-19 | 1967-11-17 | Verfahren zur Herstellung von 1 Di alkylaminoathyl 2 methyl 3 aryl 4 oxo 1,2,3,4 tetrahydrochinazolinen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3497514A (de) |
| CH (1) | CH493530A (de) |
| DE (1) | DE1695914C3 (de) |
| GB (1) | GB1180775A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3635976A (en) * | 1967-12-20 | 1972-01-18 | Pennwalt Corp | 1 - heterocyclic alkyl-1 2 3 4-tetrahydroquinazolinones and analgesic intermediates thereof |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3213094A (en) * | 1965-10-19 | Method of preparing quinazolones | ||
| DE1289055B (de) * | 1962-06-19 | 1969-02-13 | Boehringer Sohn Ingelheim | 4-Oxo-1, 2, 3, 4-tetrahydrochinazoline |
-
1967
- 1967-11-15 US US683144A patent/US3497514A/en not_active Expired - Lifetime
- 1967-11-17 DE DE1695914A patent/DE1695914C3/de not_active Expired
- 1967-11-17 GB GB52494/67A patent/GB1180775A/en not_active Expired
- 1967-11-20 CH CH1622967A patent/CH493530A/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3497514A (en) | 1970-02-24 |
| GB1180775A (en) | 1970-02-11 |
| DE1695914A1 (de) | 1972-01-20 |
| CH493530A (de) | 1970-07-15 |
| DE1695914B2 (de) | 1973-05-17 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |