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DE1670289C3 - s-Triazinderivate - Google Patents

s-Triazinderivate

Info

Publication number
DE1670289C3
DE1670289C3 DE19671670289 DE1670289A DE1670289C3 DE 1670289 C3 DE1670289 C3 DE 1670289C3 DE 19671670289 DE19671670289 DE 19671670289 DE 1670289 A DE1670289 A DE 1670289A DE 1670289 C3 DE1670289 C3 DE 1670289C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
triazine
amino
chloro
methyl
ethylamino
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671670289
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Heinz Dr 6710 Frankenthal; Maschke Artur Dr 6700 Ludwigshafen; Fischer Adolf Dr 6704 Mutterstadt König
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DE1967B0095581 priority Critical patent/DE1670289B2/de
Priority to GB1239240D priority patent/GB1239240A/en
Priority to SE15964/68A priority patent/SE351214B/xx
Priority to IL31140A priority patent/IL31140A/en
Priority to IE1441/68A priority patent/IE32571B1/xx
Priority to CS6800008063A priority patent/CS182754B2/cs
Priority to AT1147368A priority patent/AT288083B/de
Priority to CH1762468A priority patent/CH509041A/de
Priority to DK579368AA priority patent/DK128395B/da
Priority to FR1593741D priority patent/FR1593741A/fr
Priority to BE724564D priority patent/BE724564A/xx
Priority to BR204411/68A priority patent/BR6804411D0/pt
Priority to NL6817048A priority patent/NL6817048A/xx
Priority to ES360803A priority patent/ES360803A1/es
Priority to NL7210458A priority patent/NL7210458A/xx
Priority to NL7210457A priority patent/NL7210457A/xx
Application granted granted Critical
Publication of DE1670289C3 publication Critical patent/DE1670289C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Es ist bekannt, 2,4,6-substituierte s-Triazine, insbesondere das 2-Chlor-4,6-bis-(älhylamino)-s-triazin, als herbizide Wirkstoffe zu verwenden (deutsche Auslegeschrift 10 11904). Ihre Wirkungen befriedigen jedoch nicht.
Es wurde nun gefunden, daß 2,4,6-substituiertc s-Triazine der allgemeinen Formel
R1
r-NH-R:
NH
R1
in der R1 ein Chloratom oder eine Methylthiogruppe, R2 einen Alkylrest mit maximal 4 Kohlenstoffatomen und R3 den /i-Methylthioäthyl- oder den o-Methyl-//-methoxyäthylrest bedeutet, sich gegenüber den bekannten Verbindungen durch eine bessere Kulturpflanzenverträglichkeit bzw. stärkere herbizide Wirkung auszeichnen.
Diese substituierten s-Triazine sind bisher in der Literatur nicht beschrieben worden.
Die Verbindungen können nach an sich bekannten Methoden, z. B. durch Umsetzung von Cyanurchlorid mit den entsprechenden Aminen in Gegenwart von halogenwasserstoffbindenden Mitteln stufenweise - bei verschiedenen Temperaturen - hergestellt werden. Der gegebenenfalls erwünschte Austausch des dritten Halogenaloms im Triazin kann z. B. durch Reaktion mit Natriummethylmercaptid erfolgen.
■· 20 C, saugt das ausgefallene Älhylammhydiochlorid ab und befreit das Filtral im Vakuum vom Lösungsmittel. Der kristalline Rückstand wird aus Cyclohexan umkrislallisiert. Man erhält lK9Gcwichtsteile 2,4-Dichlor-6-äthylamino-s-triazm; Fp. 103 bis 105'1C.
29 Gewichisteile 2,4-Dichlor-6-iilhylamino-s-lriu/.in werden in 200 Gewichtsteilen Aceton gelöst und Ivi einer Temperatur von 20 bis 30 C gleichzeitig aus zwei Tropftrichtern mit 13,2 Gewichtsteilen \-Melhyl-/;-methoxyäthylamin sowie einer Lösung von 6 Gewichtsteilen Natriumhydroxid in 20 Gewichtsteilen Wasser versetzt. Anschließend rührt man längere Zeit bei Raumtemperatur (20"C), filtriert das Reaktionsgemisch und befreit das Filtrat im Vakuum vom Lösungsmittel. Der kristalline Rückstand wird aus Cyclohexan umkristallisiert. Man erhält 24 Gewichtsteile 2 - Chlor - 4 - äthylamino - 6 - (\ - rnethyl-/;-methoxyüthyi)-amino-s-triazin; Fp. 96 C.
Nachfolgend seien einige der erlindungsgemäßen Wirkstoffe angeführt:
2-Chlor-4-isopropylamino-6-(,\-methyl-//-methoxyäthy!)-amino-s-triazin, Fp. 124 bis 125 C: 2-Chlor-4-äthylamino-6-(,\-melhyl-/i'-rnethoxyi.s äthyl)-amino-s-triazin, Fp. 96' C;
2-Chlor-4-methylamino-6-(,-\-methyl-/i-methoxyäthyl)-amino-s-triazin, Fp. 129 bis 130 C; 2-Mcthyithio-4-äthylamino-6-(/i-methylthioäthyl)-amino-s-triazin, Fp. 109 bis 1101C; w 6-(,\-methyl-/i-methoxyäthyl)-amino-2-Methyl-
thio-4-äthylamino-s-triazin, Kp^1 162 C; 6-(\-methyl-/i-methoxyäthyl)-amino-2-Methylthi-)-4-äthylamino-s-triazin, Kp^ 173 bis 175 C; 6-(/i-melhylthioäthyl)-aminü-2-Cnloi-4-äthylamino-s-triazin, Fp. 175 bis 176" C;
6-(//-methylthioäthyl)-amino-2-Methylthio-4-äthylamino-s-triazin, Kp.ls 21X bis 220 C. Weitere Wirkstoffe sind in den Ausführungsbeispielen genannt.
AO Die erfindungsgemäßen Verbindungen können als Herbizide in Form von Lösungen, Emulsionen, Suspensionen oder Stäubemitteln angewendet werden. Die Anwendungsformen richten sich ganz nach den Verwendungszwecken; sie sollen in jedem Fall eine feine 4S Verteilung der wirksamen Substanz gewährleisten.
Zur Herstellung von direkt versprühbaren Lösungen kommen Mineralölfraktionen von mittlerem bis hohem Siedepunkt, wie Kerosin oder Dieselöl, ferner Kchlenteeröle sowie öle pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, außerdem cyclische Kohlenwasserstoffe, wie Tetrahydronaphthalin, und alkylicrte Naphthaline in Betracht.
Wäßrige Anwendungsformen können aus Emulsionskonzentraten, Pasten oder netzbaren Pulvern (Spritzpulvern) durch Zusatz von Wasser bereilet werden. Zur Herstellung von Emulsionen können die Substanzen als solche oder in einem Lösungsmittel gelöst mittels Netz- oder Dispergiermitteln in Wasser homogenisiert werden. Es können aber auch aus fto wirksamer Substanz, Emulgier- oder Dispergiermittel und eventuell Lösungsmittel bestehende Konzentrate hergestellt werden, die zur Verdünnung mit Wasser geeignet sind.
Staubemittel können durch Mischen oder gemein-
!89 Gewichtsteile Cyanurchlorid werden in 600 Gewichtsteilen Aceton gelöst und bei einer Temperatur 65 sames Vermählen der wirksamen Substanzen mit von -10 bis -20° C tropfenweise mit 90 Gewichts- einem festen Trägerstoff hergestellt werden, teilen Äthylarnin versetzt. Anschließend rührt man Die nachfolgenden Beispiele zeigen die Anwendung das Reaktionsgemisch noch eine Stunde bei — 10 bis der neuen Verbindungen.
Beispiel 1
Im Gewächshaus wurde in Kunststoffteile von 8 cm Durchmesser lehmiger Sandboden eingefüllt und Samen von Gerste (llordeum vulgäre), Weizen (Triticum sativum), Mais (Zea maysh einjahngi.Mii Rispengras (Poa annua), Ackerl'iichsüchwanz (Alopecurus myosuroides). kleiner Brennessel (Urtiea urens). Ackersenf (Sinapis arvensis), weißem Gänsefuß (fhenopodium album), Wicke (Vicia sp.), Kamille (Matricaria chamomilla) und Vogelmiere (Stellaria media) eingesät und der Erdboden danach mit 2-C'hior-4-äthylamino-6-(A-methyl-//-metluixyäthyl)-aminos-triazin (I) und im Vergleich dazu mit 2-t'hloi-4,6-bis-(äthylamino)-s-triazin (II) behandelt. Die Aulwandmenge betrug jeweils 1,5 kg Wirkstoff jo ha dispergier) in 500 1 Wasser. Nach 4 bis 5 Wochen zeigte I im Vergleich zu 11 an Gerste (llordeum vulgäre) und Weizen (Triticum sativum) eine bessere Pflanzenverträglichkeit bei einer gleichzeitig stärkeren herbiziden Wirkung gegenüber Unkräutern.
Das Versuchsergebnis ist aus nachfolgender Tabelle zu ersehen:
Wirkstoff
Gerste 10 10 20 30
Weizen 10 20
Mais 0 0 10
Einjähriges Rispengras 90 80
Ackerfuchsschwanz 80 70
Kleine Brennessel 100 100 90 100
Ackersenf 100 100 90
Weißer Gänsefuß 90— 80 90
Wicke ' 90— 100 80
Kamille 90 80 90
Vogelmiere 90- 80 90
0 = Ohne Schädigung.
100 = Totale Schädigung.
Beispiel 2
Im Gewächshaus werden die Pflanzen Gerste (Hordeum vulgäre), Weizen (Triticum sativum), Mais (Zea mays), Ackersenf (Sinapis arvensis), kleine Brennnessel (Urtiea urens), weißer Gänsefuß (Chenopodium album), Kamille (Matricaria chamomilla), Vogelmiere (Stellaria media), einjähriges Rispengras (Poa annua) und Ackerfuchsschwanz (Alopecurus myosuroides) bei einer Wuchshöhe von 3 bis 17 cm mit 2-Chlor-4-äthylamino-6-(:\-rnethyl-/)-methoxyäthyl)-amino-s-triazin (I) und im Vergleich dazu mit 2-Chlor-4,6-bis-(äthylamino)-s-triazin (II) behandelt. Die Aufwandmenge betrug jeweils 1,5 kg Wirkstoff je ha, dispergiert in 5001 Wasser. Nach 3 Wochen konnte man feststellen, daß I im Vergleich zu Il eine bessere Pflanzenverträglichkeit bei Gerste (Hordeum vulgäre) und Weizen (Triticum sativum) bei einer gleichzeitig stärkeren herbiziden Wirkung gegenüber Unkräutern zeigte.
Die Versuchsergebnisse sind aus nachfolgender Tabelle zu ersehen:
0
10
100
90
90
90
90
90
90
IO
100
100
100
100
20 30
20 30
0 10
90 100
90 100
90 100
80 90
90
90
80
W iiUlull
Gerste
Weizen
Mais
Ackersenf
Kleine Brennessel
Weißer Gänsefuß
Kamille
Vogelmiere
hinjähriges Rispengras
Ackerfuchsschwanz
(I -- Ohne Schädigung.
HK) -■ Totale Schädigung.
B e i s ρ i e 1 3
Im Gewächshaus wurden die Samen von Ackersenf (Sinapis arvensis), kleiner Brennessel (Urlica urens). weißem Gänsefuß (Chcnopodium album), Kamille (Martricaria chamomilla), Vogelmiere (Stellaria media;, einjährigem Rispengras (Poa annua) und Ackerfuchsschwanz (Alopecurus myosuroides) in lehmigen Sandboden eingesät und der so vorbereitete Boden mit je 5 kg/ha 2-Chlor-4-äthylamino-6-(\-me-
Vi thyl-/)'-methoxyäthyl)-amino-s-triazin (I) und im Vergleich dazu mit 2-Chlor-4,6-bis-(äthylamino)-s-triazin (II) jeweils dispergierl in 500 1 Wasser je ha behandelt. Nach 4 bis 5 Wochen wurde festgestellt, daß 1 eine stärkere herbizide Wirkung als 11 zeigte.
B c i s ρ i e I 4
Eine Versuchsfläche mit einem Bestand von Ackersenf (Sinapis arvensis), kleiner Brennessel (Urtica urens), weißem Gänsefuß (Chcnopodium album). Kamille (Martricaria chamomilla), Vogelmiere (Stellaria media), einjährigem Rispengras (Poa annua) und Ackerfuehssch'A'anz (Alopecurus myosuroides) wurde bei einer Wuchshöhe der Pflanzen von 3 bis 12 cm mit je 5 kg ha 2-Chlor-4-äthylamino-6-(\-methyl-/i-methoxyäthyl)-amino-s-triazin (I) und im Vergleich dazu mit 2-Chlor-4,6-bis(älhylamino)-s-triazin (II) jeweils dispergiert in 500 1 Wasser je ha behandelt. Nach 1 bis 2 Wochen wurde bei I gegenüber II ein schnellerer Wirkungseintritt bei den obengenannten Unkräutern und Ungräsern festgestellt, und nach 4 bis 8 Wochen waren alle Pflanzen fast vollkommen abgestorben.
Biologisch gleich wirksam wie I in den Beispielen I. 2. 3 und 4 sind:
2-Chlor-4-isopropylamino-6-(\-methyl-■"° /i-methoxyüthyU-amino-s-triazin,
2- Methyl thio-4-isop.'opy lamino-6-(\ -melhyl-
/i-methoxyäthyO-amino-s-triazin,
2-Chlor-4-tert.-butylamino-6-(\-methyl-
/)'-methoxyäthyl)-amino-s-triazin,
h0 2-Chlor-4-methylamino-6-(\-methyl-/i-methoxy-
äthyl)-amino-s-triazin.
Beispiel 5
Im Gewächshaus wurde in Kunststofftöpfe von 8 cm Durchmesser lehmiger Sandboden eingefüllt und danach Samen von Gerste (Hordeum vulgäre). Weizen (Triticum saiivum), einjährigem Rispengras
(Poa annua), weißem Gänsefuß ((.'henopodium album), Ackcrscnl (Sinapis arvensis), kleiner Brennessel (Urtiea urens), Vogelmiere (Stellaria media) und Kamille (Matriearia chamomilla) eingesät und am gleichen Tag mit 2-Melhylthu>-4-äthylamini>-iv(/>'-methylthioälhyl)-amino-s-tria/in (I) und im Vergleich dazu mit 2-(.'hlor-4,6-bis-(äthylamino)-s-tria/.in (IH behandelt. Die Aufwandmengen betrugen jeweils 2 kg Wirkstoff je ha, dispergiert in 500 I Wasser. Nach 4 bis 5 Wochen konnte man feststellen, daß die Unkräuter und Ungräser last völlig abgestorben waren, jedoch 1 im Vergleich zu 11 bei den Kulturpflanzen Gerste (Hordeum vulgäre) und Weizen (Triticum sativum) eine bessere Pflanzenvertrügliehkeit zeigte.
Beispiel 6
Im Gewächshaus wurden die Pflanzen Gerste (Hordeum vulgäre), Weizen (Triticum salivum). Mais (Zea mays), einjähriges Rispengrus (Po;i annua). Ackerfuchsschwanz (Alopecurus myosuroides), Ackersenf (Sinapis arvensis), weißer Gänsefuß (Chcnopodium album), kleine Brennessel (Urtica urens), Vogelmiere (Stellaria media) und Kamille (Malricaria chamomilla) bei einer Wuchshöhe von 3 bis 18 cm mit 2-Methylthio-4-äthylamino-6-(/i-methylthioäthyl)-amino-s-triazin (I) und im Vergleich dazu mit 2-Ch'or-4,6-bis-(äthylamino)-s-lriazin (11) jeweils in Mengen von 1,5 kg Wirkstoff je ha dispergiert in 500 1 Wasser behandelt. Nach 3 Wochen wurde festgestellt, daß I eine geringere Schädigung von Gerste (Hordeum vulgäre) und Weizen (Triticum salivum) im Vergleich zu II bei gleichzeitiger stärkerer herbizider Wirkung gegenüber Unkräutern zeigte.
Die herbizide Wirkung ist aps nachfolgender Tabelle zu ersehen:
Wirkstoff 1 0 10 I!
Gerste 10 20—30
Weizen 0—10 20—30
Mais 90-100 0-10
Einjähriges Rispengras 90 90
Ackerfuchsschwanz 100 80
Ackersenf 100 90--100
Weißer Gänsefuß W-IOO 90-100
Kleine Brennessel 90—100 90- !00
Vogelmierc 90--100 90
Kamille 80—90
U = Ohne Schädigung.
H)O = Totale Schädigung.
Beispiel 7
Eine Versuchsflächc, die mit einjährigem Rispengras (Poa annua), Ackerfuchsschwanz (Alopecurus myosuroides), Ackersenf (Sinapis arvensis), weißem Gänsefuß (Chenopodium album), kleiner Brennessel (Urtiea urens), Vogelmicre (Stellaria media) und Kamille (Matriearia chamomilla) besät war. wurde am Tag der Einsaat mit 5 kg/ha 2-Methylthio-4-äthyla m in. »-(>-(,i'-melhyllhi()äinyl)-aminn-s-lriazin, disperuiert m 500 I Wasser je ha, gespritzt. Nach 4 bis 5 Wochen wurde festgestellt, daß alle Pllanzen ab-■j.esinrben waren.
Beispiel K
Eine Versuchslläehe, die mit einjährigem Rispengras (Poa annua), Aekerfuchsschwanz (Alopecurus myosuroides). Ackersenf (Sinapis arvensis), weißem Gänsefuß (Chenopodium album), kleiner Brennessel (Urlica urens), Vogelmiere (Stellaria media) und Kamille (Malricaria chamomilla) bewachsen war, wurde bei einer Wuchshöhe von 3 bis 18 cm mit 5 kg/ha 2-Mcthylthio-4-äthylamino-6-(/i-methyllhioäthyl)-aminos-triazin (I) und im Vergleich dazu mit 2-C'hlor-4,6-bis-(äthylamino)-s-triazin UO, jeweils dispergiert in 500 1 Wasser je ha, gespritzt. Nach 8 bis 10 Tagen zeigten die mit dem Wirkstoff I behandelten Unkräuter und Ungräser eine stärkere Schädigung als die mit Il behandelten Pflanzen. Nach 3 bis 4 Wochen waren fast alle Pllanzen vollkommen abgestorben.
Biologisch gleich wirksam wie I in den Beispielen 5. 6. 7 und 8 sind
2-M ethyl thio-4-isopropylamino-6-(/)-methy 1-
thioäihyl)-amino-s-triazin,
2-Chlor-4-äthylamino-6-(/f-methylthioäthyI)-
amino-s-triazin,
2-Chlor-4-isopropylamino-6-(/(-mcthylthio-
äthyO-aniino-s-triazin,
2-Chlor-4-mcthylamino-6-(/i-methylthioäthyl)-
amino-s-triazin.
Beispiel 9
Im Gewiichshaus und im Frciland wurden die Verbindungen
2-Chlor-4-isopropylamino-6-(rv-mcthyl-/;-meth-
oxyäthy))-amino-s-triaz.in,
2-Melhylthio-4-isopropylamin-6-(*-melhyl-
/>'-methoxyäthyl)-amino-s-triazin,
2-Chlor-4-tert.-butylamino-6-(ft-methyl-
/)-methoxyäthyl)-amino-s-triazin,
2-Chlor-4-methylamino-6-(a-methyl-/J-mcthoxyäthyl)-amino-s-triazin,
2-Methylthio-4-isopropylamino-6-(/i-methyl-
thioäthyl)-amino-s-triazin,
2-Chlor-4-äthylamino-6-(/<-mcthylthioäthyl)-
amino-s-triazin,
;'.Chlor-4-isopropylamino-6-(/)-methylthio-
äthyl)-amino-s-triazin,
2-Chlor-4-methylamino-6-(/i-methylthioäthyl)-
amino-s-triazin
an den Pllanzen Gerste, Weizen, Mais, einjähriges Rispengras, Aekerfuchsschwanz, kleine Brennessel, Ackersenf, Wicke, Kamille und Vogelmiere geprüft.
Die Aufwandmengen betrugen jeweils 0,5 bis 5 kg/ha Wirkstoff.
do Bei diesen Prüfungen hat sich ergeben, daß die obengenannten Verbindungen biologisch entsprechend wirksam sind wie die in den Beispielen 1 bis 8 genannten Verbindungen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    s-Tria/iiulciivatc der allgemeinen Formel
    Nil R1
    NII
    in der R! ein Chloratom oder eine Methylthiogruppe, R2 einen Alkylrest mit maximal 4 Kohlenstoffatomen und R1 den /i-Methylthioäthyl- oder den \-Methyi-/i-methoxyüthylrest bedeutet.
  2. 2. 2-C hlor-4-älhylamino-6-{\-methyI-/>'-methoxyäthyl)-amino-s-triazin.
  3. 3. Herbizides Mittel, bestehend aus einer Verbindung gemäß Anspruch 1 und üblichen Hilfsstoffen.
DE19671670289 1967-11-28 1967-11-28 s-Triazinderivate Expired DE1670289C3 (de)

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