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DE1658619C - Zerlegbares Tragwerk, vorzugsweise fur Brücken - Google Patents

Zerlegbares Tragwerk, vorzugsweise fur Brücken

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DE1658619C
DE1658619C DE19671658619 DE1658619A DE1658619C DE 1658619 C DE1658619 C DE 1658619C DE 19671658619 DE19671658619 DE 19671658619 DE 1658619 A DE1658619 A DE 1658619A DE 1658619 C DE1658619 C DE 1658619C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DE19671658619
Other languages
English (en)
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DE1658619A1 (de
Inventor
Eric Bournemouth Hampshire Longbottom (Großbritannien)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
National Research Development Corp UK
Original Assignee
National Research Development Corp UK
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Publication date
Priority claimed from GB56343/66A external-priority patent/GB1209747A/en
Application filed by National Research Development Corp UK filed Critical National Research Development Corp UK
Publication of DE1658619A1 publication Critical patent/DE1658619A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1658619C publication Critical patent/DE1658619C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

eingeführt werden können. Die Führungsschlitze und Führungsbolzen selbst können leicht ineinander eingeführt werden, da der Führungsschlitz an seinem einen Ende weit geöffnet ist Beim Zusammenschieben miteinander zu koppelnder Trägerabschnitte gleitet der Führungsbolzen auf der Fläche des Führungsschlitzes und bringt dadurch die Trägerabschnitte in die richtige Ausrichtung, so daß die vorragenden Kegelzapfen in die ihnen zugeordneten Bohrungen eingeführt und darinnen durch die Verriegelungsmittel gegen Zugkräfte, welche die Abschnitte während der Montage auseinanderzuziehen versuchen, verriegelt werden können. Wenn die Kegelzapfen verriegelt sind, können die Bohrungen in den wie bei einer Zinkenverbindung ineinandergefügten Laschen auf einfache Weise dadurch aufeinander ausgerichtet werden, daß der Führungsbolzen bis zum Grund des Führungsschlitzes vorgeschoben wird, woraufhin die Verbindungsmittel eingeführt werden können.
Durch die französische Patentschrift 1454712 ist eine Einrichtung zum Verbinden von Pontons zum Bilden einer Schwimmbrücke bekanntgeworden, bei der zur verdrehungssicheren Verbindung von zwei Pontons und zum Erleichtern des Kuppeins derselben an den Wänden der Pontons jeweils ein Kegelzapfen und eine Bohrung befestigt sind und zu der noch weitere Kupplungsmittel gehören.
Diese bekannte Einrichtung soll zwar auch das Kuppeln der Pontons erleichtern, wozu die Bohrung konisch ausgebildet ist, jedoch dient die Kupplungsverbindung mittels Kegelzapfen und Bohrung hauptsächlich zur verdrehungssicheren Verbindung von jeweils zwei Pontons. Bei dem zerlegbaren Tragwerk nach der Erfindung steilen die Kegelzapfen und Bohrungen in erster Linie ein Hilfsmittel bei der Montage des Tragwerks dar, da die Torsionskräfte hauptsächlich über die viel stärker ausgebildeten, ineinandergefügten Laschen übertragen werden.
Die Führungsbolzen können an den Stirnseiten in Trägerquerrichtung verlaufen, und die Führungsschlitze können sich in einer vertikalen Ebene erstrekken.
Bei einer Weiterbildung der Erfindung sind mindestens einige Trägerabschnitte an ihrer Oberseite zum Anschließen von darüber angeordneten Trägerabschnitten mit nach oben offenen Schlitzen versehen, mit denen jeweils ein Bolzen an dem darüber angeordneten Trägerabschnitt im Eingriff steht und in dieser Lage durch einen das Schlitzmaul sperrenden Verriegelungsbolzen gesichert ist. Ein auf diese Weise weitergebildetes Tragwerk nach der Erfindung eignet sich insbesondere zum Bau von doppelstöckigen Brücken, bei welchen obere Trägerabschnitte mit darunterliegenden Trägerabschnitten zu verbinden sind.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung bestehen die Verriegelungsmittel zum Verriegeln der Kegelzapfen in der ihnen jeweils zugeordneten Bohrung aus einer Querbohrung in jedem Kegelzapfen und einem durch die Querbohrung gesteckten Verriegelungsbolzen, der im Bereich jeder Bohrung angeordnet ist.
Zwei Ausführungsbeispiele einer zerlegbaren Brücke werden an Hand der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigt bzw. zeigen
Fig. 1 eine schematische Teilansicht einer einstöckigen zerlegbaren Brücke,
Fig. 2 eine schematische Teilqueransicht der in F i g. 1 dargestellten Brücke,
Fig.3 eine schematische räumliche Darstellung eines Trägerabschnitts der Brücke,
Fig. 4 und 5 scheraatische Teilseitenansicbten zweier Trägerabschnitte gemäß Fig.3 während zweier verschiedener Phasen des Zusammenbaues,
Fig.6 eine schematische Teilseitenansicht einer doppelstöckigen zerlegbaren Brücke,
Fig.7 eine schematische Teilqueransicht der in F i g. 6 dargestellten Brücke,
ίο F i g. 8 eine schematische räumliche Ansicht eines unteren Trägerabschnitts für die Brücke gemäß den F i g. 6 und 7 und
Fig.9, 9a, 10 und 10a jeweils schematische Seitenansichten mehrerer Trägerabschnitte einer doppelstöckigen Brücke in verschiedenen Phasen des Zusammenbaues.
Die in den Fig. 1 und 2 gezeigte zerlegbare Brücke weist zwei nebeneinanderliegende Hauptträger 1 auf, die aus miteinander verbundenen Trägerabao schnitten 2 gebildet und an ihren Stirnseiten jeweils " durch Querträger 3 miteinander verbunden sind. An die Querträger 3 sind Rampenstücke 4 angesetzt. Der zwischen den Hauptträgern 1 befindliche Zwischenraum ist mit leichten Fahrbahnplatten 5 abgedeckt. »5 Der in Fig.3 schematisch dargestellte Trägerabschnitt besteht aus einem Hohlträger von im wesentlichen rechteckigem Querschnitt und ist so leicht ausgeführt, daß er mit Menschenkraft transportiert werden kann. An den beiden Stirnseiten des Trägerab-Schnitts 2 befinden sich jeweils die Druckkräfte aufnehmende Stoßflächen 7, die an den beiden Seiten des Trägerprofils etwas nach unten gezogen sind. An dem einen nach unten gezogenen Stoßflächenteil ist ein Kegelzapfen 8 und an dem anderen nach unten gezogenen Teil der Stoßfläche eine dem Kegelzapfen angepaßte Bohrung 9 angeordnet. Liegt die Stoßfläche 7 eines Trägerabschnitts 2 an der Stoßfläche 7 eines benachbarten Trägerabschnitts an, so ragen die Kegelzapfen 8 in die Bohrungen 9 hinein, wo sie durch Verriegelungsbolzen 10 verriegelt werden können, welche in Querbohrungen 11 der Kegelzapfen 8 einschiebbar sind. Die Verriegelungsbolzen 10 können dadurch verriegelt werden, daß ihre abgebogenen Enden in ' Schlitze 19 eingeschoben werden, die zwischen den Haltebügeln 20 und der Stoßfläche 7 frei gelassen sind. Die Kegelzapfen 8 und die Verriegelungsbolzen 10 müssen so kraftig sein, daß sie während des Zusammensetzens der Brücke den zwischen den Obergurten jeweils zweier aneinanderstoßender Trägerab-5& schnitte 2 auftretenden Zugkräfteri standhalten.
In der Nähe der Unterkante der beiden Stirnseiten der Trägerabschnitte 2 ist an diesen jeweils eine Vielzahl von hochkant und zinkenartig angeordneten Laschen 12 angeschlossen, deren Längsseiten senkrecht zur Stirnfläche des betreffenden Trägerabschnitts stehen. Die gegenseitigen Abstände und die Dicken der Laschen 12 sind so gewählt, daß beim Aneinanderstoßen der Stoßflächen zweier benachbarter Trägerabschnitte 2 die Laschen nach Art einer Verzinkung infio einandergreifen. Die Laschen 12 weisen Querbohrungen 14 auf, in welche, wenn die Laschen der Stirnseiten beider Trägerabschnitte richtig ineinandergreifen, Bolzen 13 geschoben werden können, wodurch dann eine zugfeste Verbindung jeweils zweier aneinanderstoßender Trägerabschnitte 2 sichergestellt ist. An jeder Stirnseite ist jeweils oberhalb einer Lasche 12 an einer Seite eine Führungslasche 15 angeordnet, deren Längsseiten parallel zu den Längsseiten der Laschen
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12 verlaufen. In der Führungslasche 15 befindet sich derartige doppelstöckige Brücke eine größere Höhe ein stirnseitig offener, sich nach hinten verengender hat, sind zusätzliche Rampenstücke 31 und Zwischen-Führungsschlitz 16, der an seinem inneren Ende abge- pfosten 32 erforderlich. Die beiden Hauptträger sind rundet ist. An der jeweils benachbarten anderen Seite durch Querträger 33 verbunden,
der betreffenden Stirnseite des Trägerabschnitts 2 ist 5 Die in F i g. 8 dargestellten unteren Trägerabin Laschen 18 ein Führüngsbolzen 17 drehbar gela- schnitte 30 sind ebenso lang wie die Trägerabgert, dessen Achse parallel zur gemeinsamen Achse schnitte 2, haben jedoch in der Seitenansicht die Form der Querbohrungen 14 der Laschen 12 und koaxial zu eines dreieckigen Rahmens, der von einem Untergurt dem abgerundeten inneren Ende des sich verengenden 35, einem Stiel 36 und einer Strebe 37 gebildet wird. Führungsschlitzes 16 verläuft. Wenn die Enden je- io An den Stirnseiten des Untergurts befinden sich ebenweils zweier benachbarter Trägerabschnitte 2 gesto- falls in gegenseitigem Abstand Laschen 12 a mit ßen werden, gleitet jeweils der Führungsbolzen 17 an Querbohrungen 14 a, außerdem Führungslaschen der Stirnseite des einen Trägerabschnitts in den Füh- 15 α mit sich nach hinten verengenden Führungsrungsschlitz 16 der Führungslasche 15 hinein, und der schlitzen 16 a und Führungsbolzen 17 a, die wiederum gleiche Vorgang spielt sich jeweils auf der anderen 15 in Laschen 18 a gelagert sind. Diese Teile gleichen Seite derselben Stirnseiten der zu stoßenden Träger- alle im wesentlichen den Teilen 12,14, 15, 16,17 und abschnitte 2 ab. Auf diese Weise kommen die Quer- 18 der oben beschriebenen Trägerabschnitte 2. Auf bohrungen 14 der Laschen 12 beider aneinandersto- dem Stiel 36 sind U-förmige Gabeln angeordnet, in Bender Trägerabschnitte 2 zur Deckung, und zugleich deren Schlitze 38 die Enden der Bolzen 13 des oberen kommen die beiden Stoßflächen 7 der beiden Ab- 20 Trägerabschnitts eingreifet!. Zum Verriegeln der BoI-schnitte miteinander in Berührung, sobald die beider- zen 13 sind in den Schenkeln der Gabeln Bohrungen seitigen Führungsbolzen 17 an den abgerundeten En- angeordnet, in die Verriegelungsbolzen 39 einschiebden der Führungsschlitze 16 anliegen. bar sind. Die jeweils unteren Trägerabschnitte 30 kön-Infolgedessen können nunmehr die Bolzen 13 nen also an dem jeweils darüberliegenden Trägerabzwecks Verbindung der beiden aneinanderstoßenden 95 schnitt 2 dadurch befestigt werden, daß dessen Bolzen Trägerabschnitte 2 in die Querbohrungen 14 der La- 13 in die Schlitze 38 eingeschoben und sodann die sehen 12 geschoben werden. Verriegelungsbolzen 39 über die Bolzen vorgescho-Beim Zusammensetzen der Brücke müssen zuerst ben werden. Die Verbindung der unteren Trägerabdie beiden Hauplträger 1 montiert werden, indem die schnitte 30 miteinander erfolgt durch Einschieben von einzelnen Trägerabschnitte 2 in der in den F i g. 4 30 Bolzen 13 α in die Querbohrungen 14 α der nach Art und 5 dargestellten Weise aneinandergesetzt werden. einer Verzinkung ineinandergreifenden Laschen 12 α In diesen Figuren ist der eine Trägerabschnitt 2 mit X der beiderseitigen Untergurte 35. sobald die Querboh- und der andere Trägerabschnitt 2 mit Y bezeichnet. rungen 14 a dadurch genau aufeinander ausgerichtet Der das eine Ende eines Hauptträgers 1 bildende sind, daß die Führungsbolzen 17a der beiden anein-Trägerabschnitt X ist in geeigneter Weise unterstützt, 35 anderstoßenden Trägerabschnitte in die Führungswährend der anzusetzende Trägerabschnitt Y mit der schlitze 16 α der ihnen gegenüberliegenden Führungs-Hand auf diesen ausgerichtet wird. Wenn die beiden laschen 15 α eingeschoben worden sind. Oben sind an Trägerabschnitte X und Y gestoßen werden, greifen dem unteren Trägerabschnitt 30 Haltebacken 41 mit die Kegelzapfen 8 in die Bohrungen 9 ein, und die bei- Verriegelungsbolzen 40 angeordnet, mit denen die den Stoßflächen 7 legen sich aneinander an. Die Ke- 40 Querträger 33 befestigt werden können,
gelzapfen 8 werden dann dadurch verriegelt, daß die Der Zusammenbau einer doppelstöckigen Brücke Verriegelungsbolzen 10 in die Querbohrungen 11 ge- vollzieht sich in ähnlicher Weise wie derjenige einer schoben werden. Wird nun der Trägerabschnitt Y los- einstöckigen Brücke und wird an Hand der F i g. 9, gelassen, so schiebt sein Eigengewicht die Führungs- 9 a, 10 und 10 a beschrieben, in welchen das Aneinanbolzen 17 in Richtung auf das abgerundete Ende der 45 derfügen zweier oberer Trägerabschnitte, die wiesich verengenden Führungsschlitze 16, wodurch die derum mit den Bezugsbuchstaben X und Y bezeichnet Querbohrungen 14 der Laschen 12 gegenseitig genau sind, und zweier unterer Trägerabschnitte, die mit B ausgerichtet werden. Infolgedessen kann nunmehr der und C bezeichnet sind, in seinen einzelnen Phasen Bolzen 13 in die Querbohrungen 14 mühelos einge- dargestellt ist. Zum Zusammenbau kann eine in schoben werden. Weitere Trägerabschnitte werden in 5o F i g. 9 ersichtliche Montagevorrichtung verwendet gleicher Weise angesetzt, bis die beiden Hauptträger 1 werden, welche im wesentlichen die Form einei der Brücke fertiggestellt sind. Stange mit Gabelenden 43 bzw. 44 hat.
Zur Aufnahme schwererer Lasten und zur Über- Zunächst wird ein Bolzen 13 a in die Querbohrun-
brückung größerer Spannweiten dient eine doppel- gen 14 α der Laschen Ha des unteren Trägerab-
stöckige zerlegbare Brücke, die im wesentlichen der 55 Schnitts 2 eingeschoben, der dem Trägerabschnitt X
soeben beschriebenen Brücke gleicht, jedoch beson- zugeordnet ist Dann wird das Gabelende 43 der Mon-
dere obere Trägerabschnitte und besondere untere tagevorrichtung auf das vorstehende Ende des BoI-
Trägerabschnitte sowie Verbindungsmittel aufweist, zens 13α aufgesetzt, wie dies aus Fig. 9 a ersichtlicli
mittels welcher der jeweils obere Trägerabschnitt mit ist, während in das Gabelende 44 der Montagevor-
dem unteren Trägerabschnitt verbunden werden kann. 60 lichtung ein entsprechend der Gabel gestalteter Vor-
Eine solche doppelstöckige Brücke ist in den sprang des oberen Trägerabschnitts Y eingeführl
Fig. 6 und? schematisch datgestellt Der obere Teil wird, der beispielsweise von einer Einschuböse 24 füi
der beiden Hauptträger 1 dieser Brücke ist wiederum Tragsläbe gebildet ist Nunmehr wird der öber<
aus Trägerabschnitten 2 zusammengesetzt, mit denen Trägerabschnitt Y in Richtung auf den Trägerab (?Riinipenstüeke4 und FahrbalinplattenS verbunden 65 schnitt* geschoben, wobei die Montagevorrichtunj
sind. Dieser Teil entspricht also der oben beschriebe- geschwenkt wird. Sodann werden die Kegelzapfen 8 ii
«en einstöckigen Brücke. Unter den Tragerabschnit- die Bohrungen 9 eingeführt und die Führungsbol
ten 2 sind Trägerabschnitte 30 angeordnet Da eine zen 17 in die sich verengenden Führungsschlitzc H
eingeschoben. Auf diese Weise wird die Verbindung zwischen den oberen Trägerabschnitten X und Y in der zuvor beschriebenen Weise hergestellt. Die Länge der Montagevorrichtung ist so gewählt, daß, wenn die Trägerabschnitte X und Y aneinander anliegen, der $ Trägerabschnitt Y sich bereits etwas aus dem Gabelende 44 der Montagevorrichtung gehoben hat. Infolge der sich verengenden Form des Führungsschlitzes 16 und der kegeligen Form der Kegelzapfen 8 kann beim weiteren Zusammenschieben der beiden miteinander zu verbindenden Trägerabschnitte sodann die Montagevorrichtung weggenommen werden. Sodann wird der Bolzen 13 α aus dem unteren Trägerabschnitt θ herausgezogen.
Der untere Trägerabschnitt C wird nunmehr so zurechtgeschoben, daß die oben an dem Stiel 36 angeordneten Schlitze 38 mit den die oberen Trägerabschnitte X und Y koppelnden Bolzen 13 in Eingriff kommen, worauf diese in den Schlitzen durch Vorschieben der Verriegelungsbolzen 39 verriegelt wer- ao den. Dieser Vorgang ist aus Fig. 10 ersichtlich. Der Trägerabschnitt C kann nunmehr unter der Wirkung seines Eigengewichtes nach unten schwenken, wodurch der Führungsbolzen 17 a mit dem Führungsschlitz 16 α des Trägerabschnitts B in Eingriff kommt. Infolge des Bolzenspieles können sich die Trägerabschnitte X und Y senken, was zur Folge hat, daß der Führungsbolzen 17 a zuerst an der Unterseite des Führungsschiitzrs 16 α anliegt, wie dies F i g. 10 a zeigt. Dadurch, daß der Trägerabschnitt C nach unten schwenkt, wird der Führungsbolzen 17 a satt an das innere, bogenförmige Ende des Führungsschlitzes 16 α angedrückt
Nunmehr befinden sich die Querbohrungen 14 a der ineinandergreifenden Laschen 12 a der beiden Trägerabschnitte B und C in einer Flucht, und der Bolzen 13 a kann wieder in die Querbohrungen eingeführt werden.
In gleicher Weise werden anschließend die weiteren oberen und unteren Trägerabschnitte der Hauptträger aneinandergefügt. Zwei obere Trägerabschnitte 2 werden jeweils an dem Rampenstück 31 und das Rampenstück 4 wird an dem Querträger 3 angeschlossen. Wie aus F i g. 6 ersichtlich ist, ist jeweils an den letzten Trägerabschnitt der Zwischenpfosten 32 angeschlossen, der in gleicher Weise mit Bohrungen, Kegelzapfen, Führungsbolzen, sich verjüngenden Führungsschlitzen und Laschen versehen ist wie die übrigen Trägerabschnitte der Hauptträger. Diese Teile sind also im wesentlichen mit den zuvor beschriebenen Teilen 8, 9, 12, 16, 17, 16a und 17a vergleichbar.
Der geeignetste Weg für den Zusammenbau einer solchen Brücke wird wiederum darin bestehen, einen Rampenteil zusammenzubauen und dann die beiden Hauptträger in der Weise herzustellen, daß jeweils die oberen Trägerabschnitte 2 und die unteren Trägerabschnitte 30 an den Zwischenpfosten 32 angeschlossen werden. Sind die beiden Hauptträger fertiggestellt, so werden die jeweils zweiten Zwischenpfosten 32 an deren vorderen Enden angeschlossen. Sodann werden die Querträger 33 an dem unteren Teil der Hauptlräger angeschlossen, wofür die Kegelzapfen 39 und Haltebacken 41 nach F i g. 8 dienen.
Die Verbindung durch sich verengende Führungsschlitze und damit im Eingriff stehende Führungsbolzen und Kegelzapfen und dazugehörenden Bohrungen eignet sich nicht nur für zerlegbare Brücken, sondern auch für andere zerlegbare Bauwerke, beispielsweise zerlegbare Kräne.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

ί 1 2 % aufeinanderfolgende Trägerabschnitte koppelnder ■ , ''^ Patentansprüche: Bolzen gesteckt ist. \ . Durch das deutsche Gebrauchsmuster 1852434
1. Zerlegbares Tragwerk, vorzugsweise für ist eine zerlegbare Brücke aus vorgefertigten Teilen ι ψ Brücken, mit Längsträgerabschnitten, deren Stirn- 5 bekanntgeworden, bei welcher die Hauptträger Drei-
( ■ Seiten nahe der Abschnittsober- oder -Unterseite ecksquerschnitt haben und zusammen mit zwischen als Stoßfläche ausgebildet sind und am entgegen- den Hauptträgerabschnitten eingefügten Iastverteilengesetzten Ende eine Anzahl in Tragwerksquer- den Querträgerabschnitten ein biege- und torsionssteirichtung nebeneinander angeordneter Laschen fes Trägerrosttragwerk bilden. Der Untergurt der aufweisen, die zwischen entsprechende Laschen io Hauptträger hat dabei einen geschlossenen Kastenan der gegenüberliegenden Stirnseite eingescho- querschnitt Die Hauptträgerabschnitte dieser Brücke ben und nut je einer Bohrung versehen sind, durch werden am Untergurt durch Bolzen miteinander verdie ein zwei aufeinanderfolgende Trägerab- bunden. Hierfür sind an jedem Abschnittsende nebenschnitte koppelnder Bolzen gesteckt ist, da- einander eine einfache Lasche und eine gabelartige durch gekennzeichnet, daß jede Stoß- 15 Lasche angeordnet, die mit einem Bolzen zum Durchfläche jeweils mit einem verstehenden Kegetrap- stecken versehen sind. Beim Zusammenbau greift die fen (8) und in Querrichtung im Abstand davon mit einfache Lasche des einen Hauptträgerabschnitts in einer dazu passenden Bohrung (9) versehen ist, die die gabelartige Lasche des anschließenden Hauptjeweils mit der entsprechenden Bohrung bzw. dem trägerabschnitts ein und umgekehrt. Sämtliche Laentsprechenden Kegelzapfen an der Stirnseite des 30 sehen des einen Stoßes werden dann durch den Steckanderen Trägerabschnitts (2) im Eingriff stehen bolzen miteinander verbunden. Die jeweils ineinan- und durch Verriegelungsmittel in dieser Lage ver- dergesteckten einfachen und gabelartigen Laschen Heriegelt sind, daß ferner nahe den Laschen (12) je- gen nicht aneinander an und können deshalb noch weils ein Kupplungsstück mit einem vorn offenen, eine Relativbewegung in Richtung der Achse des sich zur Stirnseite hin verengenden Führungs- as Steckbolzens ausführen. Außerdem reicht der Abschlitz (16) und in Querrichtung im Abstand da- stand zwischen den äußersten Laschen nicht zur Obervon ein zur Stirnseite paralleler Führungsbolzen tragung eines Biegemomentes um die Längsachse der (17) angeordnet sind, die mit einem entsprechen- Untergurte von einem Abschnitt zum nächsten aus. den Führungsbolzen bzw. Kupplungsstück an der Am Obergurt sind die Hauptträgerabschnitte auf Stirnseite des anderen Trägerabschnitts (2) im 30 Kontakt gestoßen. Für die während der Montage dort Eingriff stehen, und daß schließlich die Laschen auftretenden Zugkräfte müssen sie daher durch ver-(12) nach Art einer Verzinkung ineinandergrei- senkt liegende Gabelbolzen miteinander verbunden fen. werden.
2. Tragwerk nach Anspruch !,dadurchgekenn- Bei der Montage einer solchen Brücke können zeichnet, daß die Führungsbolzen (17) an den 35 sich, wenn ungünstige Geländebedingungen vorliegen, Stirnseiten in Trägerquerrichtung verlaufen und Schwierigkeiten bei der Ausrichtung der einzelnen die Führungsschlitze (16) sich in einer vertikalen Hauptträgerabschnitte ergeben, denn die jeweils an Ebene erstrecken. den Untergurten befestigten Laschen müssen genau
3. Tragwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch aufeinander ausgerichtet sein, damit der Verbingekennzeichnet, daß mindestens einige Trägerab- 40 dungsbolzen durchgeschoben werden kann, schnitte (30) an ihrer Oberseite zum Anschließen Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst wervon darüber angeordneten Trägerabschnitten (2) den, die Abschnitte eines Solchen zerlegbaren Tragmit nach oben offenen Schlitzen (38) versehen werks besser, schneller und in leicht wiederholbarer sind, mit denen jeweils ein Bolzen (13) an dem Folge aufeinander ausrichten zu können und die gedarüber angeordneten Trägerabschnitt (2) im Ein- 45 genseitige Verbindung der Abschnitte zu erleichtern, griff steht und in dieser Lage durch einen das Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß jede Schlitzmaul spe-renden Verriegelungsbolzen (39) Stoßfläche jeweils mit einem vorstehenden Kegelzapgesichert ist. fen und in Querrichtung im Abstand davon mit einer
4. Tragwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dazu passenden Bohrung versehen ist, die jeweils mit dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungs- 50 der entsprechenden Bohrung bzw. dem entsprechenmittel zum Verriegeln der Kegelzapfen (8) in der den Kegelzapfen an der Stirnseite des anderen Trägerinnen jeweils zugeordneten Bohrung (9) aus einer abschnitts im Eingriff stehen und durch Verriege-Querbohrung (11) in jedem Kegelzapfen (8) und lungsmittel in dieser Lage verriegelt sind, daß ferner einem durch die Querbohrung gesteckten Verrie- nahe den Laschen jeweils ein Kupplungsstück mit gelungsbolzen (10) bestehen, der im Bereich jeder 55 einem vorn offenen, sich zur Stirnseite hin verengen-Bohrung (9) angeordnet ist. den Führungsschlitz und in Querrichtung im Abstand
davon ein zur Stirnseite paralleler Führungsbolzen an-
—1 geordnet sind, die mit einem entsprechenden Füh
rungsbolzen bzw. Kupplungsstück an der Stirnseite
Die Erfindung betrifft ein zerlegbares Tragwerk, 60 des anderen Trägerabschnitts im Eingriff stehen, und vorzugsweise für Brücken, mit Längsträgerabschnit- daß schließlich die Laschen nach Art einer Verzinten, deren Stirnseiten nahe der Abschnittsober- oder kung ineinandergreifen.
-Unterseite als Stoßfläche ausgebildet sind und am ent- Das zerlegbare Tragwerk nach der Erfindung hat
gegengesetzten Ende eine Anzahl in Tragwerksquer- den Vorteil, daß durch die jeweils aus Führungsschlitz richtung nebeneinander angeordneter Laschen auf- 65 und Führungsbolzen gebildete Führungseinrichtung weisen, die zwischen entsprechende Laschen an der bewirkt wird, daß bei der Montage sämtliche übrigen gegenüberliegenden Stirnseite eingeschoben und mit Verbindungsteile der Tragwerksabschnitte an den je einer Bohrung versehen sind, durch die ein zwei entsprechenden Stellen leicht ineinandergefügt bzw.
DE19671658619 1966-12-16 1967-12-15 Zerlegbares Tragwerk, vorzugsweise fur Brücken Expired DE1658619C (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB56343/66A GB1209747A (en) 1966-12-16 1966-12-16 Improvements in or relating to dismantleable bridges and other structures
GB5634366 1966-12-16
DEN0031807 1967-12-15

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1658619A1 DE1658619A1 (de) 1970-10-29
DE1658619C true DE1658619C (de) 1973-05-10

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