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DE2001244C3 - Tribüne mit Profilstab-Fachwerkbindern - Google Patents

Tribüne mit Profilstab-Fachwerkbindern

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Publication number
DE2001244C3
DE2001244C3 DE19702001244 DE2001244A DE2001244C3 DE 2001244 C3 DE2001244 C3 DE 2001244C3 DE 19702001244 DE19702001244 DE 19702001244 DE 2001244 A DE2001244 A DE 2001244A DE 2001244 C3 DE2001244 C3 DE 2001244C3
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DE
Germany
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trusses
grandstand
truss
rows
supported
Prior art date
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Application number
DE19702001244
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English (en)
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DE2001244B2 (de
DE2001244A1 (de
Inventor
Wolfgang 5000 Köln Tellenbach
Original Assignee
Fa. Helmut Tellenbach, 5000 Köln
Filing date
Publication date
Application filed by Fa. Helmut Tellenbach, 5000 Köln filed Critical Fa. Helmut Tellenbach, 5000 Köln
Priority to DE19702001244 priority Critical patent/DE2001244C3/de
Publication of DE2001244A1 publication Critical patent/DE2001244A1/de
Publication of DE2001244B2 publication Critical patent/DE2001244B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2001244C3 publication Critical patent/DE2001244C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine aus Bauelementen zusammensetzbare Tribüne, die mehrere neben- und hintereinander angeordnete, in Längs- und in Querrichtung verbundene Profilstab-Fachwerkbinder aufweist welche jeweils die Form eines rechtwinkligen Dreieckes haben, das an der einen Kathete eine Hülse und an der dieser einen Kathete gegenüberliegenden Ecke ein Stegteil mit einem Durchgang aufweist, durch das jeder Binder, der an seinem hinteren Ende durch eine Stütze
is unterstützt ist auf der Hülse des tieferliegenden Binders derselben Binderebene abstützbar ist
Eine Tribüne dieser Art ist bekannt (FR-PS 10 52 278). Bei ihr sind die Hülsen der Fachwerkbinder und auch deren Steckteile mit je einem Durchgang aus Rohrstük ken gebildet Die an jedem Binder vorn befindlichen rohrförmigen Steckteile werden zur Unterstützung der den Tribünenbelag bildenden Stufenelemente des vorderen Binderbereiches herangezogen und ragen entsprechend weit nach oben. Sie und die übrigen
2s Belagunterstützungen sind am Binder angeschweißt und machen diesen verhältnismäßig sperrig. Seine Gurte bestehen in vorteilhafter Weise aus Profilstäben, die keine Rohre sind und daher, anders als Rohrstäbe, nicht nur Normalkräfte, sondern auch beträchtliche Biegemo mente aufnehmen können. Bei dieser bekannten Tribüne sind die Stützen, die einer Anzahl der in aufsteigenden Reihen vorgesehenen Fachwerkbinder zugeordnet sind und ebenso wie die Binder zum Unterbau der Tribüne gehören, durch freistehend anzuordnende Rohrstücke gebildet. Die bestimmungsgemäße Lage aller Rohrstücke, die aneinander anzuschließen sind, wird in einfacher Weise durch dübelartige Tüllen oder durch lange, jeweils vom unteren Teil nach oben ragende Zapfen gesichert.
Teile des Tribünenunterbaus sind ferner durchgehende Schwellen, in welche die Stützen und die Rohrstücke der Binder eingreifen, um den Unterbau der Tribüne unten, in Querrichtung, auszusteifen, und außerdem noch Seile, die — einander in jedem Feld zwischen benachbarten Bindern paarweise überkreuzend — in den Bereichen der oberen und der unteren Enden der Hülsen der Fachwerkbinder und der Stützen angreifen und die durch je ein Spannschloß gespannt werden können.
Die Seile, die bei dieser bekannten Tribüne zur Querverbindung der nebeneinander angeordneten, aufsteigenden Reihen der Fachwerkbinder und zur Querverbindung der Stützen dienen, können naturgemäß nur Zugkräfte aufnehmen. Wenn ungünstig wirkende Kräfte im Bereich zwischen den vom Unterbau getragenen Stufenelementen, die — gegebenenfalls zusammen mit zusätzlichen Aussteifungselementen — eine obere Queraussteifung der Tribüne bewirken, und den am Boden liegenden Schwellen auftreten, wird mit dem Eindruck einer gewissen Unsicherheit der Tribüne zu rechnen sein, die in diesem Bereich zwischen Boden und Stufenelementen ihre geringste Quersteifigkeu hat.
Die Zahl der für den Aufbau der Tribüne erforderli-
chen verschiedenartigen Bauelemente ist vergleichsweise groß. Hierdurch ist eine umfangreiche Lagerhaltung notwendig. Herstellung, Zusammenbau und Demontage der in der Regel nur kurzfristig benötigten Tribüne sind
daher relativ kompliziert und aufwendig.
Für eine andere bekannte Tribüne mit Dreieck-Fachwerkbindern ist es charakteristisch, daß für den Unterbau und zur Queraussteifung eine Vielzahl von paarweise gekreuzten Stäben verwendet wird, die an ihren Enden jeweils, mit Hilfe von losen Verbindungsmitteln und je einem durchsteckbaren Keil, an Pfostenstücke der Tribüne angeschlossen werden (FR-PS 10 83 500). Diese Tribüne ist, insbesondere wegen der großen Anzahl von beim Zusammenbau herzustellenden und bei der Demontage zu lösenden Verbindungen, kompliziert Die gekreuzten Stäbe sind in mehreren Längen erforderlich. Auch der Aufwand für diese Tribüne, bei der im übrigen die Kleinteile verloren gehen können, ist hoch.
Bei einer weiteren aus Bauelementen zusammensetzbaren bekannten Tribüne, für die ebenfalls Dreieck-Fachwerkbinder verwendet werden, sind weder Seile noch lose Verbindungsmittel erforderlich (DT-OS 14 09 400; »Sport- und Bäderbauten«, 1962, S. 230 bis 233). Alle nicht ganz vorn stehenden Dreieck-Fachwerkbinder dieser Tribüne werden durch in der jeweiligen Binderebene angeordnete Hilfsbinder in Dreieckform unterstützt Von diesen Hilfsbindern sind bei Tribünen mit mehr als zwei in jeder Binderebene hintereinander angeordneten Fachwerkbindern zwei Typen vorgesehen. Ihre Quersteifigkeit erhält die Tribüne insbesondere durch dreistäbige Verstreöungsteile, die in Form gleichschenkliger Dreiecke ausgebildet sind und, in Reihen jeweils gleichbleibender Höhe angeordnet, die hinteren Enden der benachbarten Fachwerkbinder und der benachbarten Hilfsbinder miteinander verbinden. Um die einander zugeordneten Bauelemente dieser Tribüne aneinander so anschließen zu können, daß sie in drei senkrecht zueir.anderstehenden Richtungen gegeneinander verriegelt werden, sind Steckverbindungen vorgesehen und ferner an den Bauelementen jeweils besonders ausgebildete Verbindungsmittel befestigt. Verschiedene der Bauelemente müssen, damit die gewünschte Verriegelung erreicht wird, beim bestimmungsgemäßen Zusammenbau jeweils gegen ein zugeordnetes Bauelement verschwenkt werden. Die gegenseitige Verriegelung der Bauelemente verhindert, daß eingebaute Bauelemente willkürlich gelöst werden können, und ermöglicht eine sehr leichte Bauweise, doch besteht auch bei dieser bekannten Tribüne der Unterbau aus mehreren verschieden ausgebildeten Hauptteilen, nämlich den Fachwerkbindern, die mit nach oben ragenden Unterstützungen für den durch die Stufenelemente gebildeten Tribünenbelag versehen sind, den gegebenenfalls in zwei Arten vorgesehenen Hilfsbindern und den Verstrebungsteilen. Im Hinblick auf die verschiedenartigen Mittel zum Verbinden dieser Bauelemente und wegen deren verschiedener Ausbildung ist der Herstellungsaufwand entsprechend groß. Auch bei der Lagerhaltung der Bauelemente und beim Auf- und Abbau der Tribüne muß auf die Verschiedenartigkeit der Unterbau-Hauptteile geachtet werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine die eingangs angegebenen Merkmale aufweisende Tribüne zu schaffen, bei der der Unterbau dem Bekannten gegenüber einfacher herstellbar ist und eine günstigere Lagerhaltung für die benötigten Bauelemente sowie einen einfacheren, aber gleichwohl schnellen Zusammenbau ermöglicht.
Diese Aufgabe wird mit der Erfindung dadurch gelöst, daß jedes Steckteil mit einem Durchgang, das der einen Kathete gegenüberliegt, als Ring ausgebildet, ist und daß zur Querverbindung der nebeneinander angeordneten, aufsteigenden Reihen der Fachwerkbinder gleiche, aber kopfstehende Fachwerkbinder vorgesehen sind, die in
S Reihen, in jeweils gleichbleibender Höhe, angeordnet sind pnd deren Hülsen zusammen mit den Ringen und gegebenenfalls zum Höhenausgleich dienenden Zwischenstücken den Fachwerkbindern der aufsteigenden Reihen als die an ihren hinteren Enden vorgesehenen
ίο Stützen dienen.
Der Gedanke, einen aus Elementen zusammengesetzten Konstruktionsteil mit einem benachbarten Konstruktionsteil ohne Zuhilfenahme andersartiger Elemente steif zu verbinden, ist an sich nicht neu (schweizerisehe Patentschrift 4 43 632). Diese bekannten Elemente sind iedoch weder dreieckförmig noch werden sie auch kopfstehend verwendet
Die Tribüne nach der Erfindung hat den Vorteil, daß der die Tribünenstufen tragende Unterbau in beliebiger Größe im wesentlichen nur aus den untereinander gleichen Fachwerkbindern erstellt wird. Da an Hauptteilen für den Tribünenunterbau lediglich diese eine Art von Bauelementen verwendet wird, ist die Lagerhaltung für die Teile des Unterbaus sehr vereinfacht Dies gilt auch, wenn berücksichtigt wird, daß die gegebenenfalls zum Höhenausgleich dienenden Zwischenstücke vorgesehen sind urd daß naturgemäß die bestimmungsgemäße Lage der Hülsen, der Ringe und der Zwischenstücke, zur Bildung der Tribünenstützen, zu sichern ist. Die Querverbindung der nebeneinander angeordneten, aufsteigenden Reihen der Fachwerkbinder durch die erfindungsgemäß kopfstehend vorgesehenen Fachwerkbinder ergibt eine sehr günstige Queraussteifung des Unterbaus, der einen einfachen, klaren Aufbau hat.
Die Tribüne ist dementsprechend leicht und schnell zusammensetzbar und zerlegbar. Für die Queraussteifung des Unterbaus werden keine anderen Bauelemente als die kopfstehenden Fachwerkbinder verwendet.
Bei hohen Tribünen können mehrere aufsteigende Reihen von Fachwerkbindern und mehrere Reihen gleich hoch liegender, in Querrichtung verlaufender Fachwerkbinder jeweils übereinander angeordnet sein. Der Aufbau auch einer solchen Tribüne bleibt sehr übersichtlich und einfach, und die Standfestigkeit ist durch reichliche Aussteifung durch die unteren Fachwerkbinderreihen gewährleistet.
Zweckmäßig sind die Hülsen und die Ringe der Fachwerkbinder sowie die zum Höhenausgleich gegebenenfalls erforderlichen Zwischenstücke auf Pfosten aufgesteckt, welche jeweils aus mehreren ineinandersteckbaren Teilen bestehen können, die gleich lang sind; jeder Pfosten oder jedes untere Pfostenteil ist auf ein Fußstück aufsteckbar, welches auf einer Fußplatte befestigt ist. Die Unterteilung der die Bildung der Tribünenstützen besonders einfach sichernden Pfosten in mehrere, untereinander gleich lange Teile hat den Vorteil, daß keine unterschiedlich langen Pfosten vorgehalten werden müssen, aber gleichwohl die Pfostenlänge der jeweiligen Tribünenhöhe angepaßt werden kann.
Die Hülsen und die Ringe an den Fachwerkbindern sowie gegebenenfalls die Pfostenteile und das Fußstück können von Vierkantrohren gebildet werden. Hierdurch ist de Zusammenbau nur in zwei zueinander senkrechten Richtungen möglich, so daß ein schiefer Aufbau zwangsweise verhindert wird.
Es ist zweckmäßig, wenn die Stufen der Tribüne auf den durch die HvDotenusen gebildeten Obereurten der
Fachwerkbinder abgestützt sind und Zapfen tragen, welche in in den Obergurten vorgesehene Bohrungen einsetzbar sind. Diese Ausbildung gestattet es, die Stufen beim Auflegen auf die Fachwerkbinder einfach einzuhängen. S
Vorzugsweise sind die in die Fachwerkbinder eingreifenden Zapfen an den Hinterkanten der Stufen angeordnet und die Stufen in einer solchen Tiefe vorgesehen, daß sich der vordere Rand jeder Stufe auf dem hinteren Rand der vorhergehenden Stufe abstützt. Hierdurch ist dieser hintere Stufenrand durch die ihn belastende obere Stufe am Binder fixiert. Die Gesamtheit der aneinander unmittelbar anschließenden Stufen bildet eine Abdeckung der Tribüne.
Um bei dieser Tribüne oder auch bei jeder anderen Tribüne mit viereckigen Fußplatten eine gute Winkelsteifigkeit zu erreichen und die Abmessungen solch leichter Bauten, vor allem die Eck- und die Kreuzungspunkte wesentlicher Bauelemente, im Grundriß genau und unverrückbar festzulegen, können die Fußplatten untereinander durch gekreuzte Stäbe verbunden sein, die an ihren Kreuzungspunkten starr miteinander verbunden und über in den Bereichen der Eckpunkte der Fußplatte angeordnete Dorne geschoben sind. Eine solche Verbindung mit eirunder kreuzenden und an ihren Kreuzungspunktem miteinander starr verbundenen Stäben ergibt winkelsteife Dreiecksverbände, die eine genaue Fixierung der Kreuzungspunkte des oberhalb der Fußplatten und der gekreuzten Stäbe zu errichtenden räumlichen Fachwerkes ermöglichen und hierdurch einen besonders raschen und genauen Aufbau auch großer Tribünen gewährleisten.
Die Erfindung wird durch die Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 in einem Schrägbild einen Teil einer erfindungsgemäß hergestellten Tribüne mit gleichen Fachwerkbindern, die in aufsteigenden Reihen, aber auch zu deren Queraussteifung kopfstehend in Reihen jeweils gleichbleibender Höhe ingeordnet sind,
F i g. 2 zwei teilweise dargestellte aufsteigende Binderreihen einer Binderebene in einer Seitenansicht,
F i g. 3 im Abstand übereinander angeordnete Binderreihen zur Queraussteifung der Tribüne in der Rückansicht,
Fig.4 einen vergrößert dargestellten Fachwerkbinder der Tribüne nach der Erfindung in einer Seitenansicht, mit aufgesetzten, im Querschnitt dargestellten Stufen,
F i g. 5 den Fachwerkbinder (ohne die Stufen) in der Draufsicht, ferner — noch stärker vergrößert —
F i g. 6 einen Ausschnitt der F i g. 1 in einer Seitenansicht,
F i g. 7 einen weiteren Ausschnitt der F i g. 1, ebenfalls in einer Seitenansicht,
F i g. 8 eine Tribünenstufe in einer Stirnansicht, F i g. 9 die Stufe nach F i g. 8 in der Rückansicht,
F i g. 10 in einem senkrechten Schnitt Einzelheiten im Bereich einer Fußplatte und
Fig. 11 die Darstellung nach Fig. 10 in der Draufsicht
Jeder der untereinander gleichen Fachwerkbinder 16 hat die Form eines rechtwinkligen Dreieckes. Er ist an der einen Kathete 17 mit einer Hülse 18 aus Vierkantrohr versehen, die an dem die Kathete 17 bildenden Stab angeschweißt ist Oben und unten trägt die Hülse 18 seitlich vorspringende Laschen 19 mit Bohrungen 20, die zum Durchstecken von Befestigungsmitteln, wie Schraubenbolzen od. dgl, dienen (F i g. 4,5).
An der der einen Kathete 17 gegenüberliegenden Ecke 21 ist, an dem die andere, viel längere Kathete 22 bildenden Stab des Fachwerkbinders 16, ein viereckiger Ring 23 angeschweißt, der ebenso wie die Hülse 18 mit seitlich vorspringenden Laschen 19 versehen ist, die Bohrungen 20 zum Durchstecken von Befestigungsmitteln besitzen (F i g. 4,5).
Die bei den Fachwerkbindern 16 durch die langen Katheten 22 und durch die Hypotenusen 24 gebildeten Gurte bestehen aus U-Profil-Stäben. Bei jedem Obergurt eines Fachwerkbinders 16 der aufsteigenden Reihen sind die Flansche des U-Profil-Stabes gegen das Innere des Fachwerkbinders 16 gerichtet. Die Flansche des Untergurtes eines jeden solchen Fachwerkbinders 16 dagegen wenden sich nach außen. Die Füllstäbe 25 des Fachwerkbinders 16 können je nach den auftretenden Stabkräften Flachstahlstäbe oder Winkelprofilstäbe sein. An der Ecke 21 sind zu beiden Seiten des Binders 16 Knotenbleche 26 angeordnet.
Wie aus F i g. 1 hervorgeht, werden bei der Bildung der Tribünenstützen die Hülsen 18 und die Ringe 23 auf Pfosten 27 aufgesteckt. Diese bestehen, nach der Darstellung rechts vorn, aus mehreren, untereinander gleichen Teilen 27a und 27b. Die Pfostenteile 27a und 27o werden von Vierkantrohren gebildet, die ineinandersteckbar sind. Die unteren oder die gegebenenfalls (wie sich aus der Zeichnung ergibt) allein verwendeten Pfostenteile 27a sind auf Fußstücke 27c aufsteckbar, die auf quadratischen Fußplatten 28 befestigt sind. Die benachbarten Fußplatten 28 befinden sich in einem der Länge der Fachwerkbinder 16 entsprechenden Abstand voneinander und sind durch gekreuzte Stäbe 29 miteinander verbunden, die an den Kreuzungsstellen 30 miteinander verschweißt und in Dorne 31 eingehängt werden, die in den Bereichen der Eckpunkte der Fußplatten 28 angeordnet sind (Fig. 1, 10 und 11). Die Stäbe 29 bestehen aus Flacheisen, die in gleicher Höhe liegen wie die Fußplatten 28 und mit angeschweißten, mit je einem Loch versehenen Laschen 32 über die zugeordneten Dorne 31 greifen. Je zwei Enden der Stäbe 29 sind in der Nähe ihrer beiden Laschen 32 noch durch eine Traverse 33 ausgesteift
Beim Zusammensetzen der Tribüne 15 aus ihren Bauelementen wird der Ring 23 des ersten Fachwerkbinders 16a einer aufsteigenden Reihe auf das von einer ersten Fußplatte 28a nach oben ragende Fußstück 27c aufgesteckt. Die Hülse 18 dieses Fachwerkbinders 16a wird dann über den durch eine zweite Fußplatte 28έ abgestützten Pfosten 27 geschoben, auf den zuvor ein Zwischenstück 34 aufgeschoben wurde. Ein gleichartiges Zwischenstück 34 wird dann über den Pfosten 27 geschoben und legt sich auf die Hülse 18 des Fachwerkbinders 16a auf. Auf diesem Zwischenstück 34 stützt sich der Ring 23 des zweiten Fachwerkbinders 166 der aufsteigenden Reihe ab.
Als Auflager für die Hülse 18 dieses zweiten Fachwerkbinders 16f> dient die Hülse 18 eines Fachwerkbinders 16ς, der zur Queraussteifung der Tribüne 15 dient und daher quer zur aufsteigenden Reihe angeordnet ist Er ist kopfstehend derart vorgesehen, daß seine Kathete 22, als Obergurt, waagerecht verläuft Seine Hypotenuse 24 bildet daher den Untergurt Die Hülse 18 dieses Fachwerkbinders 16(7 Hegt unmittelbar auf dem Ring 23 eines vorn durch eine Fußplatte 28c unterstützten Fachwerkbinders 16a auf, durch den eine zweite, im Abstand unter der ersten (Fachwerkbinder 16a, 166...) liegende aufsteigende Reihe von Fachwerkbindern 16a'... beginnt
Während zwischen den Hülsen 18 der Fachwerkbinder 166 und 16<7 ein Zwischenstück 34 eingeschaltet ist, liegt der Ring 23 des Fachwerkbinders 16? unmittelbar auf der Hülse 18 des nächstfolgenden, der Queraussteifung dienenden Fachwerkbinders 16rauf, der in gleicher Höhe wie der Fachwerkbinder 16<7 und wie dieser — gegenüber den Fachwerkbindern 16 der aufsteigenden Reihen — kopfstehend vorgesehen ist. Auf dem Ring 23 des Queraussteifungsbinders 16ς liegt die Hülse 18 des sich an den Binder 16aa anschließenden Binders \6bb einer zweiten aufsteigenden Binderreihe unmittelbar auf. Unter Zwischenschaltung eines Zwischenstückes 34 ist dann auf den zugehörigen Pfosten 27 der Ring 23 des in der aufsteigenden Reihe folgenden Fachwerkbinders 16cc aufgeschoben.
Man erkennt aus den Fig. 1, 2 und 3, daß die kopfstehenden Binder 16ς... in ihren Reihen jeweils gleich hoch liegen und daß die aufsteigenden Binderreihen der Tribüne 15 und auch die in jeweils gleichbleibender Höhe verlaufenden Binderreihen für die Queraussteifung der Tribüne 15 in den jeweiligen Binderebenen einen maximalen Abstand haben, welcher der doppelten Länge der senkrechten, kurzen Kathete 17 des dreieckigen Fachwerkbinders 16 entspricht, daß jedoch die Knicklänge der Tribünenstützen nur so groß ist wie die Länge dieser Kathete 17, also nur halb so groß wie der eben erwähnte maximale Abstand.
Wie die F i g. 1,4,6 und 7 zeigen, stützen sich die Tribünenstufen 35 auf den schrägen, als Hypotenusen 24 angeordneten Obergurten je zweier Fachwerkbinder 16 ab. Die Stufen 35 bestehen aus Stahlblech und weisen Tritt- und Setzstufen auf.
Der hintere Rand 36 jeder Stufe 35 ruht unmittelbar auf den Obergurten und ist zu einer über die Trittstufenfläche etwas nach oben ragenden, durchgehenden Leiste abgekröpft. Er trägt Zapfen 37, die in Bohrungen 38 eingreifen, welche in den obenliegenden Stegen der im Querschnitt U-förmigen Obergurte der Fachwerkbinder 16 vorgesehen sind. Wie in den F i g. 6 und 7 erkennbar, sind die an den Hinterkanten der Stufen 35 angeordneten Zapfen 37 mit ihren freien Enden etwas nach vorn gebogen. Bei jeder Stufe 35 ist der die Setzstufe bildende vordere Rand 40 derart nach hinten abgewinkelt und dann nach unten umgebördelt, daß er mit dem so gebildeten Randstreifen auf die nach oben ragende Leiste des hinteren Randes 36 der vorhergehenden Stufe 35 paßt und in der Gebrauchslage die Leiste hintergreift (F i g. 6 und 7). Hierdurch und mit Hilfe der etwas nach vorn gebogenen Zapfen 37 sind d>e Stufen 35 auf den zugeordneten Fachwerkbindern 16 verriegelbar. Zu den bei jeder der vergleichsweise langen Stufen 35 vorhandenen Versteifungen, die durch die erwähnten Verformungen an den in Stufenlängsrichtung verlaufenden Rändern 36 und 40 gebildet sind, kommen weitere Versteifungen. Diese sind an den Stirnrändern der Stufen 35 vorgesehene Stegbleche 38' und ferner je ein längsverlaufender, kastenförmiger Unterzug 39.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Aus Bauelementen zusammensetzbare Tribüne, die mehrere neben- und hintereinander angeordnete, in Längs- und in Querrichtung verbundene Profilstab-Fachwerkbinder aufweist, welche jeweils die Form eines rechtwinkligen Dreieckes haben, das an der einen Kathete eine Hülse und an der dieser einen Kathete gegenüberliegenden Ecke ein Steckteil mit einem Durchgang aufweist, durch das jeder Binder, der an seinem hinteren Ende durch eine Stütze unterstützt ist, auf der Hülse des tieferliegenden Binders derselben Binderebene abstützbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Steckteil mit einem Durchgang, das der einen Kathete (17) gegenüberliegt, als Ring (23) ausgebildet ist und daß zur Querverbindung der nebeneinander angeordneten, aufsteigenden Reihen der Fachwerkbinder (16) gleiche, aber kopfstehende Fachwerkbinder (z. B. \6q) vorgesehen sind, die in Reihen, in jeweils gleichbleibender Höhe, angeordnet sind und deren Hülsen (18) zusammen mit den Ringen (23) und gegebenenfalls zum Höhenausgleich dienenden Zwischenstücken (34) den Fachwerkbindern (16) der aufsteigenden Reihen als die an ihren hinteren Enden vorgesehenen Stützen dienen.
2. Tribüne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere aufsteigende Reihen von Fachwerkbindern (z.B. 16a..; 16a'...) und mehrere Reihen gleich hoch liegender, in Querrichtung verlaufender Fachwerkbinder (16g...; 16&..) jeweils übereinander angeordnet sind (F i g. 2,3).
3. Tribüne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsen (18) und die Ringe (23) der Fachwerkbinder (16) sowie die zum Höhenausgleich gegebenenfalls erforderlichen Zwischenstücke (34) auf Pfosten (27) aufgesteckt sind, welche jeweils aus mehreren ineinandersteckbaren Teilen (27a, 27b) bestehen können, die gleich lang sind, und daß jeder Pfosten (27) oder jedes untere Pfostenteil (27a) auf ein Fußstück (27c) aufsteckbar ist, welches auf einer Fußplatte (28) befestigt ist.
4. Tribüne nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsen (18) und die Ringe (23) an den Fachwerkbindern (16) sowie gegebenenfalls die Pfostenteile (27a, 27b) und das Fußstück (27c) von Vierkantrohren gebildet werden.
5. Tribüne nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufen (35) der Tribüne (15) auf den durch die Hypotenusen (24) gebildeten Obergurten der Fachwerkbinder (16) abgestützt sind und Zapfen (37) tragen, welche in in den Obergurten vorgesehene Bohrungen (38) einsetzbar sind.
6. Tribüne nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Fachwerkbinder (16) eingreifenden Zapfen (37) der Stufen (35) an deren Hinterkanten angeordnet sind und daß die Stufen
(35) eine solche Tiefe haben, daß sich der vordere Rand (40) jeder Stufe (35) auf dem hinteren Rand
(36) der vorhergehenden Stufe (35) abstützt
7. Tribüne mit viereckigen Fußplatten, insbesondere nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußplatten (28) untereinander durch gekreuzte Stäbe (29) verbunden sind, die an ihren Kreuzungsstellen (30) starr miteinander verbunden und über in den Bereichen der Eckpunkte der Fußplatten geschoben sind.
(28) angeordnete Dorne (31)
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Publication Number Publication Date
DE2001244A1 DE2001244A1 (de) 1971-07-29
DE2001244B2 DE2001244B2 (de) 1977-06-23
DE2001244C3 true DE2001244C3 (de) 1978-02-09

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