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DE1644376A1 - Dispersionsfarbstoffe der Monoazoreihe,ihre Herstellung und Verwendung - Google Patents

Dispersionsfarbstoffe der Monoazoreihe,ihre Herstellung und Verwendung

Info

Publication number
DE1644376A1
DE1644376A1 DE19671644376 DE1644376A DE1644376A1 DE 1644376 A1 DE1644376 A1 DE 1644376A1 DE 19671644376 DE19671644376 DE 19671644376 DE 1644376 A DE1644376 A DE 1644376A DE 1644376 A1 DE1644376 A1 DE 1644376A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
formula
independently
another
parts
dyes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19671644376
Other languages
English (en)
Inventor
Mueller Dr Curt
Maderni Dr Piero
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sandoz AG
Original Assignee
Sandoz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sandoz AG filed Critical Sandoz AG
Publication of DE1644376A1 publication Critical patent/DE1644376A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B29/00Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling
    • C09B29/06Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from coupling components containing amino as the only directing group
    • C09B29/08Amino benzenes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

j- - .rz'.k Case 2560/a
S A N D O Z AG .· .-!n Frankfurt/M., den 27.10.1967 Basel / Schweiz * ί«*-—<* *. 39 SK/Pr. Ί β Α 4 3 7 6 * Dispersionsfarbstoffe der Monoazoreihe, ihre Herstellung und Verwendung.
Gegenstand der Erfindung sind 2,S-Dihalogen-^-dialkylaminosulfonyl-4' - (N—cyan alkyl-N-alkyl) -amino-1, l'-azobenzol-Farbstoffe, deren Färbungen auf Fasern oder Fäden sowie den daraus hergestellten Textilmaterialien aus vollsynthetischen oder halbsynthetischen hydrophoben, hochmolekularen organischen Stoffen ausgezeichnete . Echtheitseigenschaften aufweisen.
Die neuen Farbstoffe entsprechen der Formel R,
2^ \ / \ / ^^sriTj pup»! (ύ\
I I 2|
worin R-, R2 und Rg unabhängig voneinander einen Alkylrest
mit 1-4 Kohlenstoffatomen,
R-, und Rk unabhängig voneinander ein Chlor- oder Bromatom
und
R,- und FU unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe bedeuten.
■,-,a -Iti x: sil.urig der Farb.^uoffe erfolgt durch Diazoüieren eines
BAD ORIGINAL
Π 0 9 H h J / ' '· .u
16U376
(II)
und Kuppeln der erhaltenen Verbindung mit einer Verbindung der Formel
ρ-*
(III).
Geeignete Amine der Formel (II) sind z.B.: l-Amino^-brom-'^-diaethylaminosulfonyl-S-bronibenzol, l-Amino-2-brom-4-dipropylaminosulfonyl-5-brombenzol, l-Amino^-chlor-^-dipropylaminosulfonyl-S-chlorbenzol, l-Amino^-chlor-1!— dimethylaminosulfonyl-5-chlorbenzol, l-Amino-S-chlor-^-diäthylaminosulfonyl-S-chlorbenzol, l-Amino-2-chlor-4-dibutylaminosulfonyl-5-chlorbenzol, l-Amino^-brom-^-dimethylaminosulfonyl-S-brombenzol.
Als Kupplungslcomponenten der Formel (III) kommen z.B. in Betracht:
N-Äeühyl-N-cyanäthylanilin,
N-Aethyl-N-ß-cyanpropylanilin,
N-Aethyl-N-cyanäthyl-m-toluiuLn,
N-Aetliyl-N-ß-oyanpr· pj I -.u-
1^"7='1 BAD
16U376
N-Kethyl-N-cyanäthylanilin,
N-Propyl-N-eyanätr.ylanilin,
N-Butyl-N-cyanäthylanilin,
lI-Butyl-N-ß-cyanpropylanilin,
K-Butyl-N-ß-cyanpropyl-m-toluidin.
Im allgemeinen findet die Kupplung in saurem, gegebenenfalls rr.it /,.B. einer:; Alkaliacetat (auf etwa pH 4) gepuffertem Medium unter Kühlen, vorzugsweise bei 0-50C, statt.
Es ist besonders vorteilhaft, die so erhaltenen neuen Farbstoffe vor ihrer Verwendung in Färbepräparate überzuführen. Die Verarbeitung zu Färbepräparaten erfolgt auf allgemein bekannte Weise, z.B. durch Mahlen in Gegenwart von Dispergier- und/oder Füllmitteln, »"it cen gegebenenfalls im Vakuum oder durch Zerstäuben getrockneten Präparaten kann n.an, nach Zugabe von mehr oder weniger Wasser in sogenannter langer oder kurzer Flotte färben, klotzen oder bedrucken.
Die Farbstoffe ziehen aus wässriger Suspension ausgezeichnet auf Fasern oder Fäden und den daraus hergestellten Textilmaterialien aus vollsynthetischen od..r halbsynthetischen, hydrophoben, hochmolekularen organischen Stoffen auf. Besonders geeignet sind sie zum Färben, Klotzen oder Bedrucken von Textilmaterial
009849/175A BAD ORIGINAL
16U376
aus linearen, aromatischen Polyestern, sowie aus Cellulose-2 1/2-acetat, Cellulosetriacetat und synthetischen Polyamiden.
Man färbt oder bedruckt nach an sich bekannten, z.B. dem in der französischen Patentschrift Nr. 1 445 3>71 beschriebenen Verfahren. Die erhaltenen Färbungen oranger bis scharlachroter Nuance besitzen sehr gute Allgemeinechtheiten, insbesondere sind sie hervorragend thermofixier-, sublimier-, plissier-, ozon- und rauchgasecht. Sehr gut sind auch die Nassechtheiten, z.B. die Wasser-, Schweiss- und Waschechtheit. Hervorzuheben sind weiters die Reserve von Wolle und Baumwolle und die Lichtechtheit. Die Farbstoffe sind äusserst beständig gegen die Einwirkungen der verschiedenen Fermanentpress-Verfahren. Sie sind weiters bei Temperaturen bis etwa 2200C und besonders bis l4o°C hydrolyse- und reduktionsbeständig, sowie in weitem Bereich säure- beziehungsweise alkalibeständig.
Diese Beständigkeiten werden weder durch das Flottenverhältnis, noch durch die Gegenwart von Färbebeschleunigern ungünstig be·? einflusst.
Gegenüber den aus der U. S, Patentschrift Nr. 3 050 516 bekannten Farbstoffen besitzen die erfindungsgemässen Farbstoffe ein besseres Zieh» mid AufbauvermcJgen sowie eine bessere Waschechtheit auf Fasern aus synthetischen Polyamiden und Cellulose-
•"
Triacetat.
009849/1754
Die in den Beispielen genannten Teile sind Gewichtsteile und die Prozente Gewichtsprozente. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.
009849/1754
6 164437b
Beispiel 1
Zu 155 Teilen Schwefelsäure fügt man bei 70° 7 Teile Natriumnitrit und anschliessend bei 15-20° 100 Teile Eisessig und 26,9 Teile l-Amino-2,5-dichlorbenzol-4-sulfonsäuredimethylamid. Nach 2 Stunden wird die erhaltene Diazoniurr.salzlösung auf 100 Teile Wasser und 400 Teile Eis gegossen. Man zerstört das überschüssige Natriumnitrit durch Zugabe von 5 Teilen Aminosulfonsäure und filtriert klar. Zum Piltrat lässt rr.ari eine Lösung von 17,4 Teilen N-Aethyl-N-cyanäthylanilin in 50 Teilen Eisessig zufliessen. Die Kupplung wird durch Abstumpfen mit Natriumacetat beendet, der Farbstoff abfiltriert, säurefrei gewaschen und getrockent. Aus Alkohol-Dioxan umkristallisiert fällt der Farbstoff in reiner Form ai und färbt Polyesterfasern in orangen Tönen mit guten Allgemeinechtheiten.
Beispiel 2
26,9 Teile l-Amino-2,5-dichlorbenzol-4-sulfonsäuredimethylamid werden in fein pulverisierter Form in 56 Teilen Wasser und 0,5 Teilen Natronlauge 30#ig während einer Stunde verrührt.
Man fügt sodann 60 Teile Salzsäure 30^ig, 45 Teile. Eisessig und 27 Teile Eis hinzu und lässt bei -5 bis +50C 30ml 4n-Natrium· nitritlösung langsam zutropfen. Nach 3 Stunden zerstört man das überschüssige Natriumnitrit durch Zugabe von Aminosulfonsäure und filtriert klar. Zum Filtrat lässt man eine Lösung von
009849/1754
Γ 16U376
18,6 Teilen N-Aethyl-N-ß-cyanpropylanilin in 50 Teilen Eisessig zufliessen. Die Kupplung ist nach 2 Stunden beendet, der Farbstoff wird abfiltriert, säurefrei gewaschen und getrock· net. Kan kann ihn aus Alkohol-Dioxan Umkristallisieren. Der Farbstoff färbt Polyesterfasern in orangen Tönen mit guten Echtheiten an.
Färbevorschrift
7 Teile des nach Beispiel 1 erhaltenen Farbstoffs werden mit 4 Teilen dinaphthylmethandi sulfonsäuren! Natrium, 4 Teilen Natriu.wcetylsulfat und 5 Teilen wasserfreiem Natriumsulfat in einer Kugelmühle 48 Stunden zu einem feinen Pulver gemahlen. , 1 Teil des so erhaltenen Färbepräparates wird in 3000 Teilen Wasser, welches 3 Teile einer 30£igen Lösung eines hoehsulfonierten Ricinusöls und 20 Teile einer Emulsion eines chlorierten Benzols enthält, dispergiert. Bei 20-25° bringt man 100 Teile Polyesterfasergewebe ein, erhitzt das Bad in etwa 30 Minuten auf 95-100° und färbt 1 Stunde bei 95-100°. Das Färbegut wird aus dem Bad genommen, gespült, 15 Minuten bei 70° mit einer 0,l#igen Lösung eines Alkylphenylpolyglykoläthers geseift, nochmals gespült und getrocknet. Man erhält eine orange Färbung mit ausgezeichneten Echtheiten.
Die folgende Tabelle enthält weitere Farbstoffe der Formel (I); sie werden auf die im Beispiel 1 beschriebene Weise hergestellt.
109849/1754 BADORtGINAL
16U376
·. Bl R2 r R3 PABE LLE R6 1V Nuance auf Polyestei
Beispie
Nr.
-CH3 -CH, -Cl R4. S -CH3 -H orange
3 If Il Il -Cl -H -C3H7 Il It
4 Il It tt It Il -O4H9 Il If
5 -O2H5 -C2H ti Il Il • •
I!
Il tt
6 ti Il Il Il It -C2H5 Il It
l 7 Il Il -Br ti It It It tf
8 It Il It -Br Il -CH, ti tt
9 It It Il If ti -C2H5 ti scharlach
10 -CH, -CH, It Il -CH, Il Il orange
11 Il Il -Cl Il H Il -CH, It
12 Il tt -Br -Cl It It If Il
13 Il If ti -Br It -CK, -H tf
14 Il It Il Il Il -C3H7 It It
15 It Il It Il Il -C4K9
-τ ^
Il If
I Il It -Cl It Il -CH, -CH3 If
F
17
It Il ti -Cl Il -C3H7 It ti
18 Il tt Il I! tt -C4H9 Il If
19 tt If -Br It tt -CH, Il ' tf
20 Il Il It -Br tt -C2H5 U Il
21 tt ti It M It -C3H^ Il tt
22 η Il H ti tt -C4H9 tt tt
23 tt ti -Cl It η -CH, η scharlach
24 -Cl -CH, >4
0098 49/17
■ -8--
Beispiel Nr.
1V
Nuance auf Polyester
25 26 27 28 29 50
52 53 54
56
C5H7
-C3H7
C3H7
C3H7
C4H9
-Cl
-Br
009
-Cl
Il It
Il
-Br
It Il
-CH
Il
49/1754
-C2H5 -C3H7 -CH,
-C2H5 -C3H7 -C4H9 -CH, C2H5
-CH
-CH.
-CH,
-H
Il ti
Scharlach
orange
-CH

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Farbstoffe der Formel
    «i^ Jb
    (I)
    R2.
    worin R,, Rp und Rg unabhängig voneinander einen Alkylrest
    mit 1-4 Kohlenstoffatomen,
    R, und Rk unabhängig voneinander ein Chlor- oder
    Bromatom und
    R_ und K7 unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom
    oder eine Methylgruppe bedeuten.
    2. Verfahren zur Herstellung von Farbstoffen der Formel
    (D , R4 R5 Kj
    worin R,, R2 und Rg unabhängig voneinander einen Alkylrest mit 1-4 Kohlenstoffatomen,
    R, und R4 unabhängig voneinander ein Chlor- oder Bromatom und
    R- und Κ, unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Amin der Formel
    009849/1754
    - ie--
    16U376
    (II)
    diazotiert und tr.it einer Verbindung der Formel
    (III)
    it.. 5
    kuppelt.
    ~j>. Verfahren zum Färben, Klotzen oder Bedrucken von Fasern OGGX' Fäden und den daraus !-.eingestellten Textilrcaterialien aus vollsynthetischen oder halbsynthetischen, hydrophoben, hochmolekularen organischen Stoffen, dadurch gekennzeichnet, dass man Farbstoffe der Formel (I), gemäss Anspruch 1 einsetzt.
    4. Die ir.it den Farbstoff en der Formel (I) gemäss Anspruch 1 gefärbten, geklotzten oder bedruckten Materialien.
    Der Patentanwalt :
    009849/175*
DE19671644376 1966-11-10 1967-11-07 Dispersionsfarbstoffe der Monoazoreihe,ihre Herstellung und Verwendung Withdrawn DE1644376A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1619866A CH465093A (de) 1966-11-10 1966-11-10 Verfahren zur Herstellung in Wasser schwer löslicher Monoazofarbstoffe
CH1709466 1966-11-29

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DE19671644376 Withdrawn DE1644376A1 (de) 1966-11-10 1967-11-07 Dispersionsfarbstoffe der Monoazoreihe,ihre Herstellung und Verwendung

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BE (1) BE704872A (de)
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GB1520132A (en) * 1975-07-28 1978-08-02 Ici Ltd Disperse sulphonamido monoazo dxestuffs

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BE704872A (de) 1968-02-15
NL6714868A (de) 1968-05-13
ES346861A1 (es) 1969-03-16
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Legal Events

Date Code Title Description
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8339 Ceased/non-payment of the annual fee