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DE1644328C3 - Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen

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Publication number
DE1644328C3
DE1644328C3 DE1644328A DES0095743A DE1644328C3 DE 1644328 C3 DE1644328 C3 DE 1644328C3 DE 1644328 A DE1644328 A DE 1644328A DE S0095743 A DES0095743 A DE S0095743A DE 1644328 C3 DE1644328 C3 DE 1644328C3
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DE
Germany
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parts
dyes
amino
dye
acid
Prior art date
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DE1644328A
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DE1644328A1 (de
DE1644328B2 (de
Inventor
Rudolf Dipl.-Chem. Tecknau Basel Altermatt
Curt Dr. Basel Mueller
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Sandoz AG
Original Assignee
Sandoz AG
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Publication date
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Publication of DE1644328B2 publication Critical patent/DE1644328B2/de
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Publication of DE1644328C3 publication Critical patent/DE1644328C3/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/0008Organic ingredients according to more than one of the "one dot" groups of C08K5/01 - C08K5/59
    • C08K5/0041Optical brightening agents, organic pigments

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

NH-Y-R2
worin R2 ein gegebenenfalls durch ein Chloroder Bromatom oder eine Alkoxy- oder die Phenoxygruppe substituierter Alkylrest oder der Phenylrest, R3 und R4 Alkylreste, R5 ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine Alkyl- oder Alkoxygruppe und Y die —CO-, —COO- oder — SO2-Gruppe ist, kuppelt, wobei die Alkylgrupp,;n 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthalten.
35
Es wurde gefunden, daß man wertvolle Monoazofarbstoffe erhält, wenn man ein Amin der Formel
Halogen
NH,
(D
45
diazotiert und mit einer Verbindung der Formel
R5 η
R,
NH-Y—R,
(II)
55
kuppelt.
In diesen Formeln sind R1 die Nitrogruppe oder ein Alkylsulfonylrest, R2 ein gegebenenfalls durch ein Chlor- oder Bromatom oder eine Alkoxy- oder Phenoxygruppe substituierter Alkylrest oder ein Phenylrest, R3 und R4 Alkylreste, R5 ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine Alkyl- oder Alkoxygruppe und Y eine —CO-, -COO- oder -SO2-Gruppe, wobei die Alkylgruppen 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthalten.
Die so erhaltenen neuen Verbindungen haben die Forme!
Halogen
O,N-< >—N=N
oder
NH-Y-R2
worin R6 für einen Alkylsulfonylrest mit 1 bis 4 C-Atomen steht und R2, R3, R4, R5 und Y die zuvor angegebene Bedeutung haben.
Vorzugsweise bedeuten Halogen Chlor oder Brom, und R2 ist ein Alkylrest mil: 1 bis 4 und besonders 1 oder 2 Kohlenstoffatomen, der z. B. durch Chlor, Brom, Methoxy, Athoxy oder Phenoxy substituiert sein kann, oder ein Phenylrest. R3 und R4 sind Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und insbesondere Äthyl, und R5 ist vor allem Wasserstoff oder Alkoxy mit 1 oder 2 Kohlenstoffatomen.
Die Kupplung wird im allgemeinen in saurem, gegebenenfalls gepuffertem Medium in der Kälte, beispielsweise bei Temperaturen zwischen O und 5°C, vorgenommen.
Gegenüber den nächstvergleichbaren, aus der deutschen Auslegeschrift 1 108 355 und der belgischen Patentschrift 629 525 bekannten Farbstoffen besitzen die erfindungsgemäßen Farbstoffe eine bessere Reibechtheit, bessere pH-Stabilität bzw. ein besseres Ziehvermögen.
Die so erhaltenen Farbstoffe werden vor ihrer Verwendung besonders vorteilhaft in Farbstoffpräparate übergeführt. Hierzu kann man sie zerkleinern, so daß ihre Teilchengröße im Mittel zwischen etwa 0,01 und 10 Mikron und insbesondere zwischen etwa 0,1 und 5 Mikron beträgt. Das Zerkleinern kann in Gegenwart von Dispergiermitteln und/oder Füllmitteln erfolgen. Beispielsweise wird der getrocknete Farbstoff mit einem Dispergiermittel, gegebenenfalls in Gegenwart von Füllmitteln, gemahlen oder in Pastenform mit einem Dispergiermittel geknetet und hierauf im Vakuum oder durch Zerstäuben getrocknet. Mit den so erhaltenen Präparaten kann man, nach Zugabe von mehr oder weniger Wasser, in sogenannter langer oder kurzer Flotte farben oder klotzen oder bedrucken.
Beim Färben in langer Flotte wendet man im allgemeinen bis zu etwa 20 g Farbstoff im Liter an, beim Färben in kurzer Flotte; bis zu etwa 80 g im Liter, beim Klotzen bis zu etwa 150 g im Liter und beim Drucken bis zu etwa 150 g im Kilogramm Druckpaste. Das Flottenverhältnis kann innerhalb weiter Grenzen gewählt werden, ;t. B. zwischen etwa 1 :3 und 1 :200, vorzugsweise 2;wischen 1 : 3 und 1 :80.
Die in Wasser schwerlöslichen bis unlöslichen Farbstoffe ziehen aus wäßriger Suspension ausgc-
zeichnet auf Formkörper aus vollsynthetischen oder halbsynthetischen, hochmolekularen Stoffen auf. So können z. B. Fasern, Fäden oder Vliese, Gewebe oder Gewirke aus iinearen, aromatischen Polyestern, Cellulose-i'A-acetat, Cellulosetriacetat, synthetischen Polyamiden, Polyolefinen, Acrylnitrilpolymerisationsprodukten und Polyvinylverbindungen mit ihnen gefärbt werden.
Die erhaltenen Färbungen sind außerordentlich echt, z. B. hervorragend thermofixier-, sublimier-, plissier-, rauchgas-, überfärbe-, trockenreinigung^-, chlor- und naßecht, z. B. wasser-, wasch- und schweißecht. Ätzbarkeit und Reserve von natürlichen Fasern, insbesondere von Wolle und Baumwolle, sind gut. Hervorragend ist die Lichtechtheit, selbst in hellen if Tönen, so daß die neuen Farbstoffe auch als Modetöne sehr geeignet sind. Die Farbstoffe sind bei Temperaturen bis zu mindestens 220° C und besonders bei 80 bis 14O0C verkoch-, alkali- und reduktionsbeständig. Diese Beständigkeit wird weder durch das Flotten verhältnis noch durch die Gegenwart von Färbebeschleunigern ungünstig beeinflußt.
Besonders hervorzuheben ist die ausgezeichnete Licht-, Wasch-, Meerwasser- und Thermofixierechtheit und die Alkalibeständigkeit der mit den Färbstoffen der Formel (I V) auf synthetischen Polyamiden und linearen, aromatischen Polyestern erhaltenen brillanten Färbungen. Durch die gute Alkalibeständigkeit ist es möglich, Mischungen und Mischgewebe aus Polyester- und Baumwollfasern mit den Färbstoffen der Found (IV) und mit Reaktivlarbstoffen in einem Bad zu färben. Die neuen Farbstoffe eignen sich ferner seht' gut zur Herstellung von Kombinationsfärbungen zusammen rait ',elben und blauen Farbstoffen beliebiger Klassen, wobei die Lichtechtheit der Färbungen nicht beeinträchtigt wird. Auch die Farbstoffe der Formel III ergeben Färbungen und Kombinationsfärbungen mit den zuvor genannten Eigenschaften besonders auf Polyesterfasern, also z. B. auf Fasern bzw. Fasermaterialien aus Polykondensationsprodukten aus Terephthalsäure und Glykolen, besonders Äthylenglykol, während die erwähnten synthetischen Polyamide Polykondensationsprodukte bzw. Polymerisationsprodukte z. B. aus Dicarbonsäuren, meist Adipinsäure, und Diaminen, z. B. Hexamethylendiamin (Nylon 66), aus Aminocarbonsäuren, z. B. aus oj-Aminoundecansäure, oder aus Lactamen, z. B. f-Caprolactam, sind.
Die neuen Farbstoffe sind außerdem wertvolle PigmentfarbstofTe zum Färben von Massen aus Kunststoffen, Kautschuk, natürlichen oder synthetischen Harzen oder Lösungen dieser Stoffe und können zum Bedrucken von Filmen, Folien, Textilien aus Naturfasern, Leder oder Papier dienen.
Man färbt nach an sich bekannten Verfahren. Polyesterfasern können in Gegenwart von C'arriern bei Temperaturen zwischen etwa 80 und 125°C oder in Abwesenheit von Carriem unter Druck bei etwa 100 bis 14O0C nach dem Ausziehverfahren gefärbt werden. Ferner kann man sie mit den wäßrigen Disper- &° sionen der neuen Farbstoff" klotzen oder bedrucken und die erhaltene Imprägnierung bei etwa 140 bis 230° C fixieren, z. B. mit Hilfe von Wasserdampf, Kontakthitze oder heißer Luft. Im besonders günstigen Temperaturbereich zwischen 180 und 200° C diffundieren die Farbstoffe schnell in die Polyesterfaser ein und sublimieren nicht wieder, auch wenn man diese hohen Temperaturen längere Zeit einwirken läßt.
Dadurch wird das lästige Verschmutzen der Färbeapparaturen vermieden. Cellulose^1/2-acetat färbt man im Ausziehverfahren vorzugsweise zwischen ungefähr 65 und 85=C und Cellulosetriacetat und Polyamidfasern bei Temperaturen bis zu 1150C. Der günstigste pH-Bereich liegt zwischen 2 und 9 und besonders zwischen 4 und 8. Cellulosetriacetat- und Polyamidfasern kann man ähnlich wie die Polyesterfasern mit den wäßrigen Suspensionen der neuen Farbstoffe klotzen oder bedrucken und die erhaltenen Imprägnierungen bei etwa 140 bis 2100C fixieren.
Meist gibt man die üblichen Dispergiermittel zu, die vorzugsweise anionisch oder nichtionogen sind und auch im Gemisch miteinander verwendet werden können. Etwa 0,5 g Dispergiermittel je Liter Farbstoffzubereitung sind oft genügend, doch können auch größere Mengen, z. B. bis zu etwa 3 g im Liter, angewandt werden. 5 g im Liter übersteigende Mengen ergeben meist keinen weiteren Vorteil. Bekannte anionische Dispergiermittel, die für das Verfahren in Betracht kommen, sind beispielsweise Kondensationsprodukte aus Naphthalinsulfonsäuren und Formaldehyd, insbesondere Dinaphthylmethandisulfonate, Ester von sulfonierter Bernsteinsäure, Türkischrotöl und Alkalisalze von Schwefelsäureestern der Fettalkohole, z. B. Natriumlaurylsulfat oder Natriumcetylsulfat, Sulfitcelluloseablauge bzw. deren Alkalisalze, Seifen oder Alkalisulfate von Monoglyceriden von Fettsäuren. Beispiele bekannter und besonders geeigneter Dispergiermittel sind Anlagerungsprodukte von etwa 3 bis 4Ö Mol Äthylenoxid an Alkylphenole, Fettalkohole oder Fettamine und deren neutrale Schwefelsäureester.
Beim Klotzen und Bedrucken wird man die üblichen Verdickungsmittel verwenden, z. B. modifizierte oder nicht modifizierte natürliche Produkte, beispielsweise Alginate, Britischgummi, Gummiarabikum, Kristallgummi, Johannisbrotkernmehl, Tragant, Carboxymethylcellulose, Hydroxyäthylc-jilulose, Stärke oder synthetische Produkte, beispielsweise Polyacrylamide oder Polyvinylalkohol.
Die in den Beispielen genannten Teile sind Gewichtsteile. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.
Beispiel 1
Zu 150 Teilen konzentrierter Schwefelsäure werden bei 60 bis 70° unter starkem Rühren langsam 6,9 Teile Natriumnitrit gegeben. Man rührt noch 10 Minuten bei 60°, kühlt dann auf 10° ab und gibt 17,2 Teüe 1-Amino-2-chlor-4-nitro-benzol zu. Man rührt 3 Stunden bei 10° und gießt die schwefelsaure Diazoniumsalzlösung zu einer Mischung aus 800 Teilen Eis, 200 Teilen Wasser und 10 Teilen Aminosulfonsäure. Die erhaltene Lösung wird filtriert und bei 0° mit 25,4 Teilen 1 -(2'-Chlorpropionyl)-amino-3-Ν,Ν-diäthyl-amino-benzol versetzt. Die Kupplungsreaktion wird in saurem Medium zu Ende geführt. Man filtriert den erhaltenen Farbstoff ab, wäscht ihn säurefrei und trocknet ihn. Der reine Farbstoff schmilzt bei 168,5 bis 169°. Er Tärbt synthetische Fasern in brillanten roten Tönen mit ausgezeichneten Echtheiten.
Beispiel 2
In einem Gemisch aus 60 Teilen Wasser und 40 Teilen konzentrierter Salzsäure werden bei Raumtemperatur 17,2 Teile 1 -Amino-2-chlor-4-nitro-
I 644
benzol 3 Siunden gerührt. Die erhaltene Suspension wird durch Zugabe von 100 Teilen Eis abgekühlt und bei 0 bis 5° innert 2 Siunden mit einer Lösung von 6,9 Teilen Natriumnitrit in 100 Teilen Eis diazotiert. Man rührt noch 15 Minuten, versetzt die erhaltene Lösung mit 10 Teilen Aminosulfonsiiure und nitriert sie. Zur klaren Diazoniumsalzlösung gibt man 24,2 Teile 1 - N1N - Diäthylamino - 3 - methylsulfonyl-amino-benzol und beendet die Kupplung in saurem, gegebenenfalls gepuffertem Medium. Der Farbstoff wird abgesaugt, säurefrei gewaschen und getrocknet. Er kann aus Dioxan umkristallisiert werden. Er schmilzt bei 196 bis 197° und färbt synthetische Fasern in brillanten roten Tönen mit sehr guten Echtheiten.
Beispiel 3
Zu 120 Teilen konzentrierter Schwefelsäure werden bei 60 bis 70° unter kräftigem Rühren langsam 6,9 Teile Natriumnitrit gegeben. Man rührt noch 10 Minuten bei 60", kühlt dann auf 10° ab und fügt bei dieser Temperatur 17,2 Teile I -Amino-2-chlor· 4-nitrobenzol zu. Nach 3 Stunden ist die Dia.otierung beendet. Man gießt die schwefelsaure Diazoniumsalzlösung zu einem Gemisch aus 27 Teilen l-(2'-Chloräthoxy-carbonyl)-amino-3-N,N-diäthyl-aminobenzol. 20 Teilen konzentrierter Salzsäure und 150 Teilen Eis. Die Kupplungsreaktion wird in gepuffertem Medium zu Ende geführt. Der ausgefallene Farbstoff wird abfiltriert, gewaschen und getrocknet. Der trockene Farbstoff kann aus einer Accton-Dioxan-Mischung (15:3) umkristallisiert werden. Der reine Farbstoff schmilzt bei 159°. Er färbt synthetische Fasern in brillanten roten Tönen mit ausgezeichneten Echtheiten.
Beispiel 4
Zu 150Te,len konzentrierter Schwefelsäure werden bei 6ü bis 70° unter kräftigem Rühren 6,9 Teile feinteiliges Natriumnitrit gegeben. Nach 10 Minuten fügt man 20,5 Teile l-Arnino^-chlor^-methyl-sulfonylbenzol zu. Man rührt 1 Stunde bei 60c und kühlt dann auf 0" ab. Die erhaltene Diazoniumsalzlösung wird auf eine Mischung aus 20,6 Teilen 1-Acetylamino-3 - N1N -diäthyl -amino- benzol, 100 Teilen Eisessig und 200 Teilen Eis gegossen. Die Kupplungsreaktion wird bei 0" in saurem, gegebenenfalls gepuffertem Medium zu Ende geführt. Der erhaltene Farbstoff wird abfiltriert, mit Wasser säurefrei gewaschen und getrocknet. Aus einem Aceton-Benzol-Gemisch umkristallisiert schmilzt er bei 193°. Er färbt synthetische Fasern in brillanten orangen Tönen mit sehr guten Echtheiten.
Ähnliche Farbstoffe mit ebenfalls sehr guten Eigenschaften erhält man, wenn als Kupplungskomponente 1 - Ν,Ν - Diäthyl - amino - 3 -pr pionyl - amino - benzol, l-p'-ChlorpropionylJ-amino-J-HN-diäthyl-aminobenzol, I -Ν,Ν-Diäthyl-amino-3-methyl-sulfonylamino - benzol oder 1 - (2' - Chloiäthoxy - carbonyl)-arnino - 3 - Ν,Ν - diäthyl - amino - benzol verwendet witd.
Die in Tabelle 1 angegebenen Farbstoffe werden nach dem Verfahren des Beispiels 1 aus einem diazotierten l-Amino-2-halogen-4-nitro-benzol und einer Verbindung der Formel II hergestellt, die in Tabelle 2 angegebenen Farbstoffe nach dem Verfahren des Beispiels 4 aus einem diazotierten 1-Amino-2-halogen-4-methylsulfory!benzol und einer Verbindung der Formel II.
Tabelle
Beispiel
Nr.
Halogen R2 -CH3 R3 R< R5 Y Nuance auf
Polyester
5 Br C2H5 -QH, H -SO2- rot
6 Br -C2H4Q QH5 QH5 H — CO- rot
7 Br -CH2Cl QH, -QH, H — COO- rot
8 Cl -QH5 -QH, -QH5 H — CO- rot
9 Cl -CH2-O-<Q> -QH5 -QH, H -COO- rot
10 Cl -CH2OC2H5 -QH5 -QH, H — CO- violett
11 Cl O QH5 -QH, H — CO- violett
12 Cl -CH3 -QH5 'QH5 H —co— rubin
13 Cl -CH3 CH3 H —co- rubin
Beispiel
Nr.
14
15
Halogen
Cl
Cl
-CH3
-CH2Cl
Tabelle
-QH5 -QH, R4
-C2H,
-C2H5
-OC2H,
CO-
-CO
Nuance auf Polyester
rotstichigviolett
scharlach
Halogen 7 R2 1 644 328 2 R* C R, 8 Y Nuance au
Polyester
Cl -C(CHj)3 Fortsetzung -C2H, H — co — scharlach
Cl \ / Tabelle -C2H5 H -CO — scharlach
spiel
■Jr
Cl R1 -C2H, H — coo — scharlach
16 Cl -CH2O- _> C1M -C2H, H — co - scharlach
17 CI -CH2O-C2H5 -CH, -C2H, H —co— scharlach
18 Br -CH3 -C2H, -C2H, H —co — orange
19 -C2H,
20 CH5
21 -CH,

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Amin der allgemeinen Formel
    Halogen
    worin R1 die Nitrogruppe oder ein Alkylsulfonylrest ist, diazotiert und mit einer Verbindung der allgemeinen Formel
DE1644328A 1964-03-13 1965-03-02 Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen Expired DE1644328C3 (de)

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