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DE1644219C3 - 2 zu 1-Metallkomplexmonoazofarbstoffe Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung - Google Patents

2 zu 1-Metallkomplexmonoazofarbstoffe Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung

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Publication number
DE1644219C3
DE1644219C3 DE19671644219 DE1644219A DE1644219C3 DE 1644219 C3 DE1644219 C3 DE 1644219C3 DE 19671644219 DE19671644219 DE 19671644219 DE 1644219 A DE1644219 A DE 1644219A DE 1644219 C3 DE1644219 C3 DE 1644219C3
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DE
Germany
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naphthol
methyl
brown
aminophenol
acid
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Application number
DE19671644219
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English (en)
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DE1644219A1 (de
DE1644219B2 (de
Inventor
Hermann Dipl.-Chem. Dr. 6233 Kelkheim Fuchs
Fritz Dipl.-Chem. Dr. 6230 Frankfurt Meininger
Fritz Dipl.- Chem. Dr. 6232 Bad Soden Osterloh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Farbwerke Hoechst AG
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Publication date
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Publication of DE1644219B2 publication Critical patent/DE1644219B2/de
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Publication of DE1644219C3 publication Critical patent/DE1644219C3/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

20 Säure der allgemeinen Formel 1 entsprechen
HOOC
Die vorliegende Erfindung stellt neue, wertvolle,
entsprechen, worin Me ein Kobalt- oder Chrom- 25 sulfonsäuregruppenfreie2:l-KobaIt-undChromkomatom ist, A einen sulfonsäuregruppenfreien Phe- plex-Monoazofarbstoffe dar, die in Form der freien nylen- oder Naphthylenkern bedeutet, die durch Chlor, Brom, Nitro-, Methyl-, Äthyl-, Methoxygruppen odor eine Carboxygruppe substituiert sein könaen, B und C gleich oder verschiedeia sind 30 und jedes den Naphthylen-, Hydroxy- oder Aminonaphthylenrtst, den Acetylamino-naphthylenrest, den l-Phenyl-3-methyl-pyrazolon(4)-5-yl-Rest,dessen Phenylkem durch Chlor oder eine Nitrogruppe substituiert sein kann, oder den Acetoacetanilid- 35 Rest als Kupplungskomponente, dessen Phenylkern durch Chlor und oder eine Methylgruppe substituiert sein kann, darstellt, X — O — oder — COO — und Y und Y' — O — oder — NH — bedeuten, wobei X, Y und Y' jeweils in Nachbar- 40 stellung zu den Azogruppen stehen.
2. Verfahren zur Herstellung der in Anspruch 1 genannten und definierten Farbstoffe der Formel 1, dadurch gekennzeichnet, daß man
a) einen Ul-Chromkomplex-Monoazofarbstoff der allgemeinen Formel (2)
O=C
N=N-C
HOOC
H1 + 1
A-N=N-B
[Anion]' ' (2)
worin A, B, X und Y die im Anspruch 1 genannten Bedeutungen haben, mit äquirnolekularen Mengen eines zur Komplexbildung befähigten Monoazofarbstoffes der allgemeinen Formel 3
COOH
(3)
HOOC
worin C mnd Y' die in Anspruch 1 genannten in welcher Me ein Kobalt- oder Chromatom ist, A einen sulfonsäuregruppenfreien Phenylen- oder Naphthylenkern bedeutet, die durch Chlor, Brom, Nitro-, Methyl-, Äthyl-, Methoxygruppen oder eine Carboxygruppe substituiert sein können, B und C gleich oder verschieden sind und jedes den Naphthylen-, Hydroxy- oder Aminonaphthylenrest, den Acetylamino-naphthylenrest, den l-Phenyl-3-methyl-pyrazolon(4)-5-yl-Rest, dessen Phenylkern durch Chlor oder eine Nitrogruppe substituiert sein kann, oder den Acetoacetanilid-Rest als Kupplungskomponente, dessen Phenylkern durch Chlor und/oder eine Methylgruppe substituiert sein kann, darstellt, X —O— oder — COO — und Y und Y' — O — oder — NH — bedeuten, wobei X, Y und Y' jeweils in Nachbarstellung zu den Azogruppen stehen.
Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin Verfahren zur Herstellung dieser neuen Farbstoffe^ die so ausgeführt werden, daß man entweder einen 1:1-Chromkomplex - Monoazofarbstoff der allgemeinen
65
Formel 2
A-N=N-B
Cr( + I
[Anion]' ' (2)
worin A, B, X und Y die obigen Bedeutungen haben, mit äquimolekularen Mengen eines zur Komplexbildung befähigten Monoazofarbstoffes der allgemeinen Formel 3
COOH
YH
HOOC
worin C und Y' die obigen Bedeutungen haben, in Gegenwart säurebindender Mittel in wäßrigem oder wäßrig-organischem Medium im pH-Bereich 5,5 bis 8,5, vorzugsweise bei pH 6. und zwischen etwa 50 und etwa 100' C. vorzugsweise zwischen 70 und 85 C. umsetzt, oder zwei Äquivalente eines zur Komplexbildung befähigten Monoazofarbstoffes der allgemeinen Formel 3 in Gegenwart säurebindender Mittel in wäßrigem Medium bei 80 bic 100 C im pH-Bereich 5.5 bis 9,5, vorzugsweise bei etwa 6,5, mit einem Äquivalent eines chrom- oder kobaltabgebenden Mittels, wie Chrom(!II)-hydroxyd, Chioin(1II)-chlorid, Chrom( 111 )-acetat, -formiat oder -salicylat. Chromalaun, Kobaltsulfat, Kobaltacetat oder ammoniakalische Kobaltsulfatlösung, umsetzt.
Als Azokomponenten der Reste B und C seien beispielsweise 2-Naphthol, 4-Acetamino-l -naphthol, 2-Naphthylamin-l-sulfonsäure, l-Phenyl-3-methylpyrazolon-(5), l-(3'- oder -4'-Nitrophenol)-3-methylpyrazolon - (5), 1 -(3'-Chlorphenyi)-3-methyl-pyrazolon - (5), N- Acetoacetylanilin, N - Acetoacetyl-4-chloranilin und N-Acetoacetyl-S-chlor^-aminotoluol genannt.
Als Anionen in der vorstehend genannten allgemeinen Formel 2 kommen nicht komplexbildende Anionen, wie beispielsweise Nitrat-, Sulfat-, Fortniat- und Acetationen, insbesondere aber Chloridionen in Frage.
Die Umsetzung erfolgt in Wasser oder in Gemischen von Wasser mit wassermischbaren organischen Lösungsmitteln, wie beispielsweise Aceton, Äthanol, iso- und n-Propanol, Isobutanol ode·· Äthylenglykol.
Die verfahrensgemäß erhältlichen 2:1-Metallkomplexmonoazofarbstoffe werden durch Aussalzen mit Natrium- oder Kaliumchlorid oder durch Ansäuern ihrer wäßrigen Lösung mit Essigsäure bis auf pH 4,0 bis 4,5, wobei die Farbstoffe in Form ihrer freien Säuren ausfallen, abgeschieden.
Der l:l-Chromkomplexmonoazofarbstoff der genannten allgemeinen Formel 2 wird durch Erhitzen auf 80 bis 115° C, vorzugsweise auf 100° C, eines Monoazofarbstoffes der allgemeinen Formel 4
A-N=N-B
(41
X Y
H H
ίο in der A, B, X und Y die vorstehend genannten Bedeutungen haben, mit äquivalenten Mengen eines chromabgebenden Mittels, wie Chrom(III)-chlorid, Chrom(lII)-acetat oder -formiat, in n-Butanol oder Äthylenglykol hergestellt. Eine Modifikation dieses Verfahrens ist die Reduktion von sechswertigem Chrom, eingesetzt als Alkalichromat, zu dreiwertigem Chrom mit n-Butanol oder Äthylenglykol in Gegenwart von konzentrierter Salzsäure, deren Menge so bemessen ist, daß das molare Verhältnis von Alkaiichromat zu Chlorwasserstoff 1 :4 beträgt.
Beispiele für Amine, die für die Herstellung von MonoazoiarbstolTen dct genannten allgemeinen Formel 4 verwendet werden können, sind 2-Aminophenol. 2 - Amino - 4 - methylphenol, 4,6 - Dinitro-2-aminophenol. 4- und 5-C hlor-2-aminophenol. l-Amino-2 -naphthol. 4- und S-Nitro-2-aminophenol. Die Herstellung der /ur Metallkomplexbildung befähigten Monoazofarbstoffe der allgemeinen hormel 3 erfolgt in bekannter Weise durch Diazotieren von 2-Amino-terephthalsäure, 4-Arnino-isophthalsäure oder einem Gemisch von 2- und 4-Aminoisophthalsäure. wobei der Gewichtsanteil des 2-lsomeren 20 bis 50% betragen kann, das Mischungsverhältnis also 1 ;4 bis 1:1 sein soll, und Kuppeln in wäßrigem Medium mit den vorstehend beschriebenen Azokomponenten zwischen etwa 0 und etwa 50 C, vorzugsweise zwischen 10 und 20C, im pH-Bereich 6,0 bis 10.0. Die in Form ihrer Alkalisalze wasserlöslichen Monoazofarbstoffe werden aus der neutralen, wäßrigen Lösung durch Aussalzen mit Natriumchlorid abgeschieden, oder durch Ansäuern der wäßrigen Lösung mit Salzsäure auf pH 2,5 bis 3,5 ausgefällt, wobei die Farbstoffe der allgemeinen Formel 3 als in Wasser sehr schwer lösliche freie Säuren vorliegen.
Die zur Metallkomplexbildung befähigten Monoazofarbstoffe der allgemeinen Formel 4 werden in bekannter Weise durch Diazotieren der vorstehend beschriebenen Amine und Kuppeln in wäßrigem Medium mit den vorstehend beschriebenen Azokomponenten zwischen 0 und 50° C, vorzugsweise zwischen 10 und 25° C, im pH-Bereich 5,0 bis 10,0 erhalten. Die wasserunlöslichen Monoazofarbstoffe werden durch einfache Filtration isoliert.
Die neuen 2:1-Chromkomplexmonoazofarbstoffe sind in Form ihrer Alkalisalze sehr gut wasserlöslich und eignen sich infolgedessen zum Färben und Bedrucken von Geweben oder Gelegen aus stickstoffhaltigen Fasern sowohl natürlicher als auch synthe-
tischer Herkunft, wie beispielsweise von Geweben oder Gelegen aus Seide, Wolle, Polyamid- oder Polyurethanfasern. Hinsichtlich der genannten stickstoffhaltigen Materialien sind die neuen Farbstoffe in erster Linie für das Färben von Wolle und Polyamides fasermaterialien geeignet.
Die Anwendung der neuen Metallkomplexfarbstoffe wird nach den in der Technik allgemein üblichen Färbe- und Druckverfahren vorgenommen. Zum
Färben von stickstoffhaltigen Fasermaterialien, wie iosbesondere Wolle und Polyamidfasera, werden die ■euen Metallkomplexfarbstoffe vorzugsweise in der in Wasser schwerlöslichen Form, in welcher die
— COOH-Gruppe in der freien Säureform vorliegt, oder in der wasserlöslichen Form, in welcher die
— COOH-Gruppe als Kalium-, Namum- oder Amuoniumsalzgruppe vorliegt, zusammen mit einem ■nionaktiven oder nichtionischen Dispergierungs- «litteL wobei das Gewichtsverhättnis Farbstoff zu Dispergierungsmittel 1:0,l bis -1:1 betragen kann, η ein neutrales oder schwach saures Bad von gleich bleibendem oder praktisch gleich bleibendem pH-Wert gebracht und darin vorzugsweise bei 70 bis !200C in Gegenwart von Verbindungen die für das Färben stickstoffhaltiger Textilmaterialien gebräuchlich sind, wie beispielsweise Natriumsulfat, Ammo-■iumacetat, quaternäre Ammoniumsalze, gefärbt. Dabei kann der pH-Wert des Färbebades während des Färbevorganges durch Zusatz von Säuren oder sauren Salzen bzw. Alkalien oder alkalischen Salzen auch verändert werden, beispielsweise derart, daß man den Färbeprozeß bei pH 7.5 beginnt und während des Färbevorganges auf 4,0 erniedrigt.
Die neuen Farbstoffe zeigen eine Vielfalt von Farbtönen, wie beispielsweise violette, grüne, orange, gelbe, braune und graue Farbtöne. Sie besitzen eine ausgezeichnete Affinität zu Textilgeweben oder Gelegen aus stickstoffhaltigen natürlichen oder synthetischen Fasermaterialien, besonders zu Geweben oder Gelegen aus Wolle oder Polyamidfasern. Die neuen Metallkomplexfarbstoffe sind ferner sehr alkalibeständig und haben eine gute Löslichkeit in Wasser. Färbungen auf Wolle und Polyamidfasern mit den neuen Farbstoffen zeichnen sich durch gute Licht echtheits- und Naßechtheitseigenschaften aus.
Gegenüber bekannten 1:2-Chrom- und -Kobaltkomplexmonoazofarbstoffen sehr ähnlicher Konstitution, die ebenfalls eine Carboxylgruppe enthalten und in den deutschen Patentschriften 1049 515 und 1 074 786 sowie in der Zeitschrift »Helvetica Chimica Acta« 45 (1962), auf S. 1027. beschrieben sind, besitzen die neuen Farbstoffe eine unerwartet höhere Farbstärke auf Polyamidware im Ausziehverfahren und wesentlich bessere Licht- und Scnweißechtheiten. Ein anderer bekannter, konstitutionell ebenfalls noch vergleichbarer, carboxylgruppenhaltiger 1:2-Chromkomplexmonoazo-Dispersionsfarbstoff aus der schweizerischen Patentschrift 384 108 hat sich im Vergleich zu den erfindungsgemäßen Farbstoffen sogar als ungeeignet zum Färben von Polyamidware nach einem gängigen Ausziehverfahren erwiesen, wohingegen mit den neuen Farbstoffen farbstarke, gleichmäßige Färbungen erhalten werden können.
Beispiel 1
39,6 Gewichtsteile (0,1 MoI) des 1 : 1-Chromkomplexfarbstoffes der Formel
Cr1 +»
Cl"
33,6 Gew'chtsteile (0.1 Mol) HZ'^'-Dicarboxyphenylr-azoj-2-naphthoL 55,0 Gewichtsteile (0,4 Mol) kristallisiertes Natriumacetat, 1000 Gewichtsteik Wasser und und 500 Gewichtsteiie Äthanol werden 8 Stunden unter Rühren am Rückfluß gekocht. Nach Abkühlen auf Raumtemperatur wird der entstandene 2:1 -Chromkomplexmonoazofarbstoffrait 150 Gewichtsteilen Natriumchlorid ausgesalzen und abfiltriert. Der feuchte Filterrückstand wird in 500 Teilen Wasser gelöst und der Farbstoff mit 50 Gewichtsteilen Eisessig ausgefällt, abfiltriert und getrocknet. Der schwarze Farbstoff ergibt auf Wolle und Polyamidfasern aus essi>;-saurenf Bad graue Färbungen von sehr guten L icht- und Naßechtheiten. Der erhaltene Farbstoff entspricht der Formel
H +
Beispiel 2
42,5 Gewichtsteile (0,1 Mol) des 1:1 -Chromkomplexfarbstoffes der Formel
33,6 Gewichtsteile (0,1 Mol) l-(2',5'-Dicarboxyphenyll'-azo)-2-naphthol und 55,0 Gewichtsteile (0,4 Mol) kristallisiertes Natriumacetat werden in einer Mischung von 1000 Gewichtsteilen Wasser und 500 Gewichtsteilen Äthanol 4 Stunden unter Rühren am Rückfluß gekocht. Nach Abdestillieren der Hälfte des Flüssigkeitsvolumens wird mit 50 Gewichtsteilen
Eisessig versetzt, filtriert und getrocknet. Der erhaltene Farbstoff der Formel
O2N
HH
COOH
ergibt auf Wolle und Polyamidfasern aus essigsaurem Bad blaustichigrote Färbungen mit sehr guten Licht- und Naßechtheiten.
Beispiel 3
30,0 Gewichtsteile (0,1 Mol) Chrom(lll)-chloridhexahydrat werden in 50ö Gewichtsteilen Wasser gelöst und mit 14,0 Gewichtsteilen (0,35 Mol) Ätznatron in 25 Gewichtsteilen Wasser unter Rühren und Erwärmen auf 6O0C versetzt Zu diesem frisch
gefällten Chrom(III)-hydroxyd gibt man 73 Gewichtsteile (0,2 Mol) 4-(2',5'-Dicarboxyphenyl-l'-azo)-3-methyl-l-phenyl-pyraz,olon-5, erhitzt unter Rühren am Rückfluß und versetzt bei beginnendem Sieden der Mischung mit 7,0 Gewichtsteilen (0,12 Mol) Eisessig. Nach 12stündigem Kochen ist die Chromierung beendet. Der Farbstoff wird durch Zugabe von 50 Gewichtsteilen Eisessig ausgefällt, filtriert und getrocknet. Der braungelbe Farbstoff ergibt auf Wolle und
to Polyamidfasern aus essigsaurem Bade gelbe Färbungen mit guten Licht- und Naßechtheiten. Der erhaltene Farbstoff entspricht der Formel
20
25
30
IV
Beispiel
39,6 Gewichisieile (Ο,ϊ Mol) des 1:1 -Chromkomplexmonoazofarbstoffes der Formel
Der erhaltene Farbstoff entspricht der Formel
45
CV
36,8 Gewichisteite {0,1 Mtrf) 4^2',5-Dkarhoxypbenyl- l'-azo)-3-methyl-l-rAenyl-pyrazoton-5 and 5Γ Gewkbtsteile kristallisiertes Natrramacetat werden in IQQO Gcwicbtsteäen Wasser «ad SOO Gewrcbtsteäen Äthanol outer Rühren am Räckflaß erhitzt Nach 7 Stuadea ist die Reaktion beendet Das Vohaaea wad dorch DestSation anf die Hälfte verramdert ead der 2: l-ChroH&ompterfartetoff mit SQ Gewichtsteilen Eisessig aasgefällt Der scte Farbstoff ergibt aaf WoBe and Polyamidfasern dv^dgräne Färbungen mit sehr guten Liebt- und Nafiecbttöten.
COOH
Die nacbsteheaden TabeSea eethalten weitere spiele von 2: l-Cteonv aod KobahkompleuBoee rbs, die nach dee m den Beispielen 1 b beschrkbeaen Verfahren hergeste&l werden.
ίο
Tabelle 1
1:1-Chromkomplex-
monoazofarbstolT
Amin (A) Azokomponente (B) Melallfreicr Farbton auf Wolle Polyamidfaser
Lfd. 4-Nitro-2-aminophenol 2-Naphthol MonoazofarbstolT
Amin = 2-Amino-
braun braun
Nr. 4,6-E>initro-2-amino- 2-Naphthoi terephlhalsäure braun graubraun
phenol Azokomponente (C)
5 4-Ch!or-2-aminophenol l-Phenyl-3-methyl-
pyrazolon-5
2-Naphthol rot rot
6 4-Chlor-2-aminophenol 2-Naphthol 2-Naphthol violett violett
4-Nii:ro-2-aminophenol l-Phenyl-3-methyl-
pyrazoion-5
rotbraun rotbraun
7 5-Ni'.:ro-2-aminophenol 2-Naphthylarnin-
1-sulfonsäure
2-Naphthol grün grün
8 5-Nii ro-2-aminophenoI 2-Naphthol 2-Naphthol grün grün
9 4-Nitro-2-aminophenol 2-Naphthol 2-Naphthol braun braun
10 Äcetoacctanüid
11 4,6-Dinitro-2-amino- 2-Naphthol Acetoacetanilid braunoliv braunoliv
12 phenol l-Phenyl-3-methyl-
4-Nitro-2-aminophenol 2-Naphthol pyrazolon-5 braun braun
13 4-Nitro-2-aminophenol l-Pheny'.-3-methyl- l-Phenyl-3-methyl- orange orange
pyrazolon-5 pyrazoion-5
14 5-Nitro-2-aminopheno5 l-PhenyI-3-methyl- Acetoacetanilid rot rot
15 pyrazolon-5 l-Phenyl-3-methyl-
5-Nitro-2-aminophenol l-Phenyl-3-methyl- pyrazolon-5 rot rot
16 pyrazolon-5 l-Phenyl-3-methyI-
4-Chlor-2-aminopheno1 l-Phenyl-3-methyl- pyrazolon-5 orange orange
17 pyrazolon-5 l-(4'-Nitrophenyl)
4-Nitro-2-aminophenol l-Phenyl-3-methyl- 3-methyl-pyrazolon-5 gelborange geiborange
18 pyrazolon-5 l-(4'-Nitrophenyl)
5-Nitro-2-anjinophenol 2-Naphthol 3-methyi-pyrazolon-5 grün grün
19 H4'-Nitrophenyl)
4-Ni tro-2-aminophenol 2-Naphthol 3-methyl-pyrazolon-5 braun braun
20 l-(4-Nitrophenyl)
4,6-Dinitro-2-amino- 2-Naphthol 3-methyl-pyrazolon-5 braunoliv braunoliv
21 phenol M4'-Nitrophenyl)
4,6-I3ioitro-2-amino- 2-Naphthol 3-rnelhy!-pyrazolon-5 grau grau
22 phenol l-(4'-Nitrophenyl)
4-Nitro-2-aminophenol 2-Naphthol 3-methyl-pyrazoton-5 grau grau
23 4-Acetamino-
2-Arninophenol 2-Naphthol 1-naphthol violett violett
24 4-Acetamino-
5-N!tro-2-aminophenol 2-Naphthoi 1-naphthol grau grau
25 4-Acetamino-
4-Chlor-2-aminopheno 2-Naphthol 1-naphthol blau blau
26 4-Acetamino-
4-Ch ΙθΓ-2-ammopheno l-Phenyl-3-methyl- i-naphthol braun braun
27 pyrazolon-5 4-Acetamino-
4-Nitro-2-aminopheno! l-Pheayl-3-raeäthyl- I-naphthol braun braus
28 pyrazoIon-5 4-Acöamino-
5-Nitro-2-arainophenol l-l^rayl-3-niethyl- 1-naphthol bordo bordo
29 pyrazolon-5 4-Acetamino-
1-naphthol
30 4-Acetamino-
1-naphthol
Fortsetzung 12
Lrd.
Nr.
1:1-Chromkomplex monoazofarbstoff
Amin (A!
4-Nitro-2-aminophenol 2-Naphthol 5-Nitro-2-aminophenol 2-Naphthol 4-Chlor-2-aminophenol 4-Chlor-2-aminophenol 4-Nitro-2-aminophenol 5-Nitro-2-aminophenol Metallfreier Monoazofarbstoff
Amin = 4-Amino isophthalsäure
2-Naphthol l-Phenyl-3-methyl-
pyrazolon-5 2-Naphthol
2-Napbthol 2-Naphthol
2-Naphthol
2-Naphthol
2-Naphthol
l-Pheny!-3-me»hyl-
pyrazolon-5
l-Phenyl-3-methyl-
pyrazolon-5
braun grün
braun grau violett rot
braun grün
(Fortsetzung)
Lfd. Nr.
1:1-Chromkomplex -monoazofarbstoff
4-Nitro-2-amino phenol
4,6-Dinitro-2-amino-
phenol
4-Nitro-2-aminophenol 5-Nitro-2-aminophenol
Azokomponeme (B)
2-Naphthol 2-Naphthol
l-Phenyl-3-methyl-
pyrazolon-5 l-Phenyl-3-methyl-
pyrazolon-5
Tabelle
Symmetrische 2:1-Metailkomplexfarbstoffe
Metallfreier Monoazofarbstoff Amin = Gemisch von
2- und 4-Aminoisophlhal-
säure Azokomponente (C)
2-Naphthol 2-Naphthol
2-Naphthol 2-Naphthol
Farbton auf
Wolle
braun braun
Polyamidfaser
braun braun
Lfd Nr.
Amin
41
42 43 44 45
46
47
48
49
50
2-Amino-terephthalsäure
2-Amino-terephthalsäure 2-Amino-terephthalsäure 2-Amino-terephthalsäure 2-Amino-terephthalsäure
2-Amino-terephthalsäure 2-Ammo-*erephthalsäure 2-Aiamo-terephthalsäuTe
2-Araino-terephtbalsättre hthalsäure
2-Naphthol
2-Naphthol 4-Acetamir»o-1 -naphthol
4-Acetamino-1 -naphthol l-Phenyl-3-methyl-
pyrazolon-5 l-Phenyl-3-methyl pyrazolon-5 ^4'-Nitrophen>1h3-methyl-
pyrazolon-5 m4'-Nitrophenyl)-3-methyl-
pyrazolon-5 -Acstoacetylanilin I-Acetoacetylanihn
braunorange grün bordo oliv gelb

Claims (1)

  1. Patentansprü-Üe:
    1, 2:1-Metallkomplex-Monoazo farbstoffe, die in Form der freien Säure der allgemeinen Formel 1
    A-N=N-B
    O=C
    H1 + '
    U) Bedeutungen haben, in Gegenwart säurebindender Mittel in wäßrigem oder wäßrigorganischem Medium im pH-Bereich 5,5 bis 8,5 zwischen etwa 50 und etwa 10O0C umsetzt, oder
    b) zwei Äquivalente eines zur Komplexbildung befähigten Monoazoiarbstoffes der allgemeinen Formel 3 in Gegenwart säurebindender Mittel in wäßrigem Medium bei 80 bis 100° C im pH-Bereich 5,5 bis 9,5 mit einem Äquive^nt eines chrom- oder kobaltabgebenden Mitte;- msetzL
    3. Verwendung der in Anspruch 1 genannten und definierten oder der nach Anspruch ? hergestellten Verbindungen zum Färben von Textilmaterialien aus stickstoffhaltigen natürlichen oder synthetischen Fasermaterialien.
DE19671644219 1967-06-29 1967-06-29 2 zu 1-Metallkomplexmonoazofarbstoffe Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung Expired DE1644219C3 (de)

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