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DE1044309B - Verfahren zur Herstellung von Azophthalocyaninfarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Azophthalocyaninfarbstoffen

Info

Publication number
DE1044309B
DE1044309B DEF21196A DEF0021196A DE1044309B DE 1044309 B DE1044309 B DE 1044309B DE F21196 A DEF21196 A DE F21196A DE F0021196 A DEF0021196 A DE F0021196A DE 1044309 B DE1044309 B DE 1044309B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
acid
parts
dyes
phthalocyanine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF21196A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Berthold Bienert
Dr Kurt Breig
Dr Manfred Groll
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DEF21196A priority Critical patent/DE1044309B/de
Priority to CH4965957A priority patent/CH364060A/de
Publication of DE1044309B publication Critical patent/DE1044309B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B47/00Porphines; Azaporphines
    • C09B47/04Phthalocyanines abbreviation: Pc
    • C09B47/08Preparation from other phthalocyanine compounds, e.g. cobaltphthalocyanineamine complex
    • C09B47/24Obtaining compounds having —COOH or —SO3H radicals, or derivatives thereof, directly bound to the phthalocyanine radical
    • C09B47/26Amide radicals
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B56/00Azo dyes containing other chromophoric systems
    • C09B56/14Phthalocyanine-azo dyes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Azophthalocyaninfarbstoffen Es wurde gefunden, daß man wertvolle neue Azophtbalocyaninfarbstoffe erhält; wenn man Diazoverbindungen, die wasserlöslichmachende Gruppen aufweisen, mit kupplungsfähigen Phthalocyaninsulfonsäureamiden der folgenden Zusammensetzung: PC- L R-Rl)n kuppelt; in der allgemeinen Formel bedeutet Pc den Rest eines Phthalocyanins, das ionogene und/oder nichtionogene Substituenten aufweisen kann, R eine - S02 oder - CO-Gruppe, R, einen über die Aminogruppe an den Rest R gebundenen aminogruppenhaltigen Rest der Naphthalin-, Pyrazolon- oder Acylessigsäurearylamidreihe, der eine kupplungsfähige Stelle im Molekül enthält, und n die Zahlen 1 bis 4. -Kupplungsfähige Phthalocyaninsulfonsäureamide der definierten Art können durch Umsetzung von Phthalocyaninsulfonsäure- oder -carbonsäurechloriden mit primären oder sekundären kupplungsfähigen Aminen der Naphthalin-, Pyrazolon- oder Acylessigsäurearylamidreihe erhalten werden. Hierbei können sowohl metallfreie als auch metallhaltige, beispielsweise kupfer-, kobalt-, nickel-, eisen-, chrom-, aluminium- oder zinkhaltige Phthalocyanine zur Anwendung kommen.
  • Die Säurechloridgruppen können in den Benzolkernen des makrocyclischen Ringes stehen oder auch in anellierten Ringen oder in Arylresten, die entweder direkt oder über Brückenatome, wie - CO - - SO, - oder - N H -, mit dem Phthalocyaninrest verbunden sind. Je nach der Zahl der im Phthalocyaninrest vorhandenen Sulfonsäure-bzw. CarbonsäurechloridgruppenundderReaktionsweise ihrer Umsetzung mit den genannten Aminen variiert die Zahl der gebildeten Sulfonsäureamidgruppen zwischen 1 und 4. Reagiert nur ein Teil der vorhandenen Säurechloridgruppen, so können die verbliebenen Säurechloridgruppen nach bekannten Methoden verseift oder mit Ammoniak bzw. anderen, nicht kupplungsfähigen Aminen umgesetzt werden. Neben Sulfonsäureamidgruppen können daher in den Phthalocyaninresten auch freie Sulfonsäure- bzw. Carbonsäuregruppen vorhanden sein. Im übrigen kann der Phthalocyaninrest auch- andere Substituenten, wie Halogen, Alkyl-, Alkoxy- oder Acylaminogruppen, aufweisen.
  • Als Amine, die mit den Phthalocyaninsulfonsäure-bzw. -carbansäurechloriden umgesetzt werden, können primäre und sekundäre aromatische Amine der Naphthalin-, Pyrazolon- und Acylessigsäurearylamidreihe verwendet werden, die im Molekül mindestens eine kupplungsfähige Stelle besitzen, beispielsweise Aminonaphthole, Aminonaphtholcarbonsäureamide, Aminonaphtholsulfonsäuren, Aminoarylalkylpyrazolone und aminogruppenhaltige Acylessigsäurearylamide.
  • Für die Herstellung der neuen Farbstoffe sind als Diazokomponente beispielsweise geeignet: Aminobenzolmono- und -disulfon- und -carbonsäuren, die weitere Substituenten, wie Halogen-, Nitro-, Oxy-, Alkyl- und AlkoxygruppenoderAcylaminogruppen,enthalten können, Aminonaphthaline, Aminodiphenylen- und Aminostilbenverbindungen und heterocyclische Amine. Die Diazokomponenten können auch durch eine oder mehrere Azogruppen substituiert sein.
  • Die- Kupplung der Diazoniumverbindungen mit den genannten Phthalocyaninsulfonsäureamiden erfolgt in üblicher Weise, im allgemeinen in wäßriger Lösung oder in Suspension. Die so erhältlichen Farbstoffe zeigen je nach Art der verwendeten Azokomponente verschiedenartige Farbtöne. Besonders wertvoll sind die klaren blaubis gelbstichiggrünenFarbstoffe; die mit Azokomponenten der Pyrazolon- oder Acylessigsäurearylamidreihe erhalten werden.
  • Die neuen Farbstoffe eignen sich beispielsweise zum Färben von pflanzlichen Fasern, wie Baumwolle. Hierbei werden besonders kräftige Töne erzielt, wenn die Fasern zuvor mit geeigneten Mitteln, wie hochmolekularen Aminen, vorbehandelt werden. Mit Hilfe von Erdalkalisalzen können die Farbstoffe in Substanz oder auf der Faser vielfach in schwerlösliche Lacke übergeführt werden. Enthält das Farbstoffmolekül komplexbildende Gruppen, so ist eine Nachbehandlung mit geeigneten Schwermetallsalzen, beispielsweise mit Salzen des Chroms, Kobalts, Kupfers oder Nickels, möglich.
  • Gegenüber dem aus der deutschen Patentschrift 945 944, Beispiel 1, bekannten Azophthalocyaninfarbstoff aus 0,1 MolKupferphthalocyanintetrasulfochloridund0,4Mol 3-Amino-4'-oxy-(1,1')-azobenzol 5'-carbonsäure weist der erfindungsgemäß erhältliche Farbstoff aus 0,4 Mol diazotierter 1-Amino-4-oxybenzol3-carbonsäure und 0,1 Mol des kupplungsfähigen Phthalocyaninsulfonsäureamids aus 0,1 Mol Kupferphthalocyanintetrasulfonsäurechlorid und 0,4 Mol 1,5-Diaminonaphthalin, im Chromdruck auf Baumwolle gedruckt, erheblich verbesserte Waschechtheit auf.
  • Beispiel 1 a) In 22 Gewichtsteile Dimethylformamid und 18,5 Gewichtsteile Methanol werden 27 Gewichtsteile 1-(4'-Aminophenyl)-3-methyl-5-pyrazolon eingerührt. Bei 15 bis 20° C gibt man dann 17,4 Gewichtsteile Kupferphthalocyanin-(3)-trisulfonsäurechlorid zu und rührt das Reaktionsgemisch bei 25° C bis zur Beendigung der Reaktion etwa 24 bis 36 Stunden. Die Schmelze wird dann in 12Ö Gewichtsteile Methanol eingerührt, das Reaktionsprodukt abgesaugt, mit 35 Gewichtsteilen Methanol gewaschen, in 250 Gewichtsteilen Wasser und 50 Gewichtsteilen Salzsäure bei 60° C ausgerührt, abgesaugt, neutral gewaschen und getrocknet. Das in Natronlauge leichtlösliche Reaktionsprodukt fällt in sehr guter Ausbeute an.
  • b) 0,015 Mol diazotierte 1-Aminobenzol-2-sulfonsäure werden unter gutem Rühren bei 0 bis 5'C in eine Lösung, die 0,015 Mol des nach Beispiel 1, a). hergestellten kupplungsfähigen Phthalocyanin-(3)-trisulfonsäureamids in 150 ccm Wasser und 50 ccm Sodalösung (20 °/o) gelöst enthält, einlaufen gelassen. Nach Beendigung der Kupplung wird die Lösung mit 3 °/o Kochsalz versetzt. Der Farbstoff fällt nach kurzer Zeit aus und kann abfiltriert werden. Er ist wasserlöslich und zieht insbesondere mit üblichen Textilnachbehandlungsmitteln. vorbehandelte pflanzliche Fasern als außergewöhnlich klares Grün auf. Die Färbung besitzt gute Naß- und Reibechtheit.
  • Bei Verwendung der folgenden Diazokomponenten an Stelle von 1-Aminobenzol2-sulfonsäure erhält man ebenfalls wertvolle Farbstoffe, die Baumwolle in den unten angegebenen Tönen färben.
    Diazokomponente Farbton auf
    Baumwolle
    1-Aminobenzol-2-carbonsäure ..... gelbstichiges Grün
    1-Aminobenzol-2,5-disulfonsäure ... blaustichiges Grün
    1-Amino-4,5-dichlorbenzol-2-sulfon-
    säure......................... klares Grün
    4,4'-Nitroaminostüben-2,2'-disulfon-
    säure......................... klares Oliv
    1-Amino-5-nitrobenzol 2-carbon-
    säure......................... gelbstichiges Grün
    Verwendet man bei der Herstellung der Phthalocyaninsulfonsäureamidverbindung Kupferphthalocyanin-(3f-trisulfonsäurechlorid und 1-(3' Aminophenyl)-3-methyl 5-pyrazolon und kuppelt mit diazotierter 1-Amino 2,5,6-tricblorbenzol-3-sulfonsäure, so erhält man einen Farbstoff; der Baumwolle blaustichiggrün färbt.
  • Beispiel 2 In 42 Gewichtsteile Dim.ethylformamid und 35 Ge= wichtsteile Methanol werden 34Gewichtsteüel-(4'-Aminophenyl)-3-methyl-5-pyrazolon eingerührt. Bei 15 bis 20°C gibt man 19,4 Gewichtsteile Nickelphthalocyanin-(3)-tetrasulfonsäurechlorid zu und rührt das Reaktionsgemisch bei 25°C etwa 40 bis 50 Stunden; bis die Umsetzung beendet ist. Anschließend wird das Reaktionsprodukt durch Eingießen der Schmelze in 150 Gewichtsteile Methanol ausgefällt, abgesaugt, mit Methanol gewaschen, in. 250 Gewichtsteilen Wasser und 50 Gewichtsteilen Salzsäure bei 60°C ausgerührt, abgesaugt und neutral gewaschen. Das Reaktionsprodukt, das als ein türkisblaues Pulver in sehr guter Ausbeute anfällt, ist in Natronlauge sehr leicht löslich. 0,015 Mol des so hergestellten kupplungsfähigenPhthalocyaninsulfonsäureamids werden mit 0,015 Mol diazotierter 1-Amino-3-carboxy-4-oxybenzol-5-sulfonsäure nach dem in Beispiel 1,b) angegebenen Verfahren gekuppelt. Man erhält einen grünen Farbstoff, der Baumwolle in gelbstichiggrünen Tönen färbt.
  • Beispiel 3 In 47 Gewichtsteile Dimethylformamid und 22 Gewichtsteile Methanol rührt man 34 Gewichtsteile 3-Aminobenzoylessigsäureanilid ein und gibt bei 20 bis 25° C 17,4 Gewichtsteile Kupferphthalocyanin- (3) -trisulfonsäurechlorid zu. Anschließend rührt man40bis50 Stunden bei 25 bis 30°C, gibt die Schmelze in 150 Gewichtsteile Methanol, saugt ab und wäscht kurz mit Methanol. Zur Reinigung wird das Reaktionsprodukt in 700 Gewichtsteile Salzsäure (1 : 10) bei 80 bis 90°C ausgerührt, abgesaugt und neutral gewaschen. Vereinigt man die so hergestellte Azokomponente mit der äquivalenten Menge diazotierter 1-Amino-4,5-dichlorbenzol-2-sulfonsäure, so erhält man einen grünen Farbstoff; der Baumwolle in klaren grünen Tönen färbt.
  • Beispiel 4 Aus 33 Gewichtsteilen Acetessigsäure-(2'-methoxy-4'-amino-5'-chlorphenyl)-amid und 17,4 Gewichtsteilen Nickelphthalocyanin-(3)-trisulfonsäurechlorid stellt man in Dimethylformamid/Methanol ein kupplungsfähiges Phthalocyaninsulfonsäureamid her. 0,015 Mol dieser Verbindung werden mit 0,015 Mol diazotierter 1-Aminobenzol-l-carbonsäure nach Beispiel 1,b) gekuppelt. Man. erhält einen grünen Farbstoff, der Baumwolle in klaren grünen Tönen färbt.
  • Verwendet man als Azokomponente die entsprechende Kupferphthalocyaninverbindung, so erhält man einen Farbstoff mit ähnlichen färberischen Eigenschaften.
  • Mit diazotierter 1-Aminobenzol-2-sulfonsäureund einem kupplungsfähigen Phthalocyaninsulfonsäureamid aus Kupferphthalocyanin-(3)-sulfonsäurechlorid und Acetessigsäure-(4'-aminophenyl)-amid wird ein Farbstoff erhalten, der Baumwolle in blaustichiggrünen Tönen färbt. Beispiel 5 Mit einer aus 19;4 Gewichtsteilen Kupferphthalocyanin-(4)-tetrasulfonsäurechlorid und 34 Gewichtsteilen 1-(4'-Anünophenyl)-3-methyl-5-pyrazolon in Dimethy1formamid/Methanol hergestellten Azokomponente und diazotierter 1-Aminobenzol-2-sulfonsäure wird nach dem Verfahren des Beispiels 1,b) ein grüner Farbstoff gewonnen, der Baumwolle in klaren, gelbstichiggrünen Tönen färbt. Beispiel 6 Aus 39 Gewichtsteilen 2-Oxynaphthalin-3-carbonsäure-(3'-aminophenyl)-amid und 17,4 Gewichtsteilen Kupferphthalocyanin-(3)-trisulfonsäurechlorid wird in Dimethyl formanüd/Methanol eine kupplungsfähige Verbindung hergestellt, die mit diazotierter 1-Aminobenzol-2-carbonsäure einen Farbstoff ergibt, der Baumwolle in rotstichigblauen Tönen färbt.
  • Beispiel 7 0,015 Mol einer aus 26 Gewichtsteilen 1-Amino-7-oxynaphthaHn und 17;4 Gewichtsteilen Nickelphthalocyanin-(3)-trisulfonsäurechloridinDimethylformamid/Methanol hergestelltenkupplungsfähigenVerbindungwerdenmit 0,015 Mol diazotierter 1-Aminobenzol2,5-disulfonsäure vereinigt. Man erhält einen Farbstoff, der Baumwolle in blauen Tönen färbt.
  • Beispiel 8 In eine Lösung von 16,4 Gewichtsteilen 1-(4'-Methylaminophenyl)-3-methyl-S-pyrazolon in 100 Gewichtsteilen trockenem Pyridin trägt man bei 0 bis 5'C 10,0 Gewichtsteile Kupferphthalocyanincarbonsäurechlorid (hergestellt aus dem Natriumsalz der Kupferphthalocyanin-4,4',4",4"'-tetracarbonsäure und Phosphorpentachlorid in Nitrobenzol bei 120 bis 130°C) ein. Nach 48stündigem Rühren gießt man die filtrierte Lösung in 5000 Gewichtsteile Wasser und filtriert nach dem Erwärmen auf 60°C ab; der entstandene Niederschlag wird mit Wasser gewaschen. Zur Entfernung von überschüssigem 1-(4'-Methylaminophenyl)-3-methyl-5-pyrazolon wird mit verdünnter-Salzsäure bei 60°C ausgerührt, nochmals mit Wasser gewaschen und getrocknet.
  • 0,015 Mol diazotierte 1-Aminobenzol-2,5-disulfonsäure werden unter gutem Rühren bei 0 bis 5'C in eine Lösung, die 0,015 Mol des nach der oben angegebenen Vorschrift hergestellten Kupferphthalocyanin-(4)-tetracarbonsäureamids in 100 ccm Pyridin und 100 ccm Wasser gelöst enthält, einlaufen gelassen.
  • Nach Beendigung der Kupplung wird die Lösung mit 10 °/o Kochsalz versetzt. Nach kurzer Zeit fällt der Farbstoff aus und kann abfiltriert werden. Der so erhaltene wasserlösliche Farbstoff färbt insbesondere mit Textil nachbehandlungsmittel behandelte pflanzliche Fasern in klaren blaustichiggrünen Tönen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Azophthalocyaninfarbstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß man Diazoverbindungen, die wasserlöslichmachende Gruppen enthalten, mit kupplungsfähigen Phthalocyaninsulfonsäureamiden der folgenden Zusammensetzung: PC ( # R-R,)n, worin PC den Rest eines gegebenenfalls substituierten Phthalocyanins, R eine - S O, - oder - C 0-Gruppe und R,. einen über die Aminogruppe an den Rest R gebundenen aminogruppenhaltigen Rest der Naphthalin-, Pyrazolon- oder Acylessigsäurearylamidreihe, der eine kupplungsfähige Stelle im Molekül enthält, bedeutet und n für die Zahlen 1 bis 4 steht, umsetzt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 945 944.
DEF21196A 1956-09-08 1956-09-08 Verfahren zur Herstellung von Azophthalocyaninfarbstoffen Pending DE1044309B (de)

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DE945944C (de) * 1952-07-31 1956-07-19 Durand & Huguenin Ag Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen und beizenziehenden Azophthalocyaninfarbstoffen

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