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DE1518110B - Verfahren zur Herstellung von Trialkalimetallnitrilotriacetat - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Trialkalimetallnitrilotriacetat

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Publication number
DE1518110B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
solution
saponification
nitrilotriacetonitrile
mother liquor
crystals
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
John J. Westboro Mass.; Singer James P. Nashua N.H.; Singer (V.St.A.)
Original Assignee
Rexolin Chemicals Aktiebolag, Helsingborg (Schweden)

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Description

1 2
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren hergestelltes Nitrilotriacetonitril ist für das Verfahren
zur Herstellung von Trialkalimetallsalzen von Nitrilo- der Erfindung geeignet.
triessigsäure durch Hydrolyse, des entsprechenden Die vorliegende Erfindung ermöglicht es, auf eine Nitrils und insbesondere die Durchführung des Ver- in bezug auf die Ausnutzung der Ausgangsmaterialien fahrens im Kreislauf, wobei man das Nitril in einer 5 effektive Weise ein Nitrilotriessigsäuresalz in kristalquantitativ verlaufenden Reaktion in das Salz über- lisierter Form herzustellen. Das in Frage stehende führt. Bei dem Verfahren wird die Gesamtmenge des Salz wird erfindungsgemäß in im wesentlichen trok-Nitrils in das Salz umgewandelt, und der Überschuß kenem Zustand erhalten. Hierbei versetzt man zuerst des angewandten Hydrolysierungsmittels wird zur eine durch Hydrolyse des Nitrilotriacetonitrils ererneuten Umwandlung einer weiteren Menge von io haltene wässerige Lösung von Nitrilotriessigsäure mit Nitril benutzt. Natriumhydroxyd, so daß die Natriumhydroxyd-
In der französischen Patentschrift 1 261 573 wird konzentration in der Lösung bis zu ungefähr 16 % ein Verfahren zur Herstellung von Salzen der Nitrilo- beträgt. Das Nitrilotriessigsäuresalz kristallisiert beim triessigsäure beschrieben, bei dem hohe Ausbeuten Abkühlen der Lösung in Form des Trinatriumsalzes an Nitrilotriessigsäure, berechnet auf das angewandte 15 aus. Die ausgefällten Salzkristalle werden abgetrennt Cyanid, erzielt werden. Hierbei handelt es sich um und ein Teil der Mutterlauge, die freies Natriumein kompliziertes mehrstufiges Verfahren, und in hydroxyd enthält, wird für die Aufschlämmung von keiner der Verfahrensstufen wird Nitrilotriacetonitril Nitriloacetonitril verwendet, während ein anderer gebildet; vielmehr wird das als Zwischenprodukt Teil der Mutterlauge auf eine hohe Verseif ungserhaltene Nitrilodiacetonitril vor der Einführung der 20 temperatur erhitzt wird, wobei während der gesamten dritten Nitrilogruppe zu Nitrilodiessigsäure verseift. Zeit der Wassergehalt so niedrig als möglich gehalten Ferner besteht ein wesentlicher Unterschied darin, wird. Die Aufschlämmung des Nitrils in der Nitrilodaß bei der französischen Patentschrift 1 261 573 eine triessigsäuresalzlösung und der einen wesentlichen hohe Ausbeute nur in bezug auf das angewandte Natriumhydroxydüberschuß enthaltenden Mutter-Alkalicyanid erzielt wird, dagegen nicht in bezug auf 25 lauge der Kristallisation wird in einem Verseifungsdie anderen Reaktionskomponenten, was dagegen gefäß erhitzt, um die Verseifung des Nitrils zu dem bei der vorliegenden Erfindung der Fall ist, der gemäß Nitrilotriessigsäuresalz zu vollenden. Die so gebildete man somit in sehr viel wirtschaftlicherer Weise als konzentrierte Lösung des Nitrilotriessigsäuresalzes gemäß dem Verfahren der französischen Patentschrift wird dann in den Kristallisationsprozeß zurückgeführt 1 261 573 Nitrilotriessigsäure bzw. deren Salze erhält. 3°' und mit Natriumhydroxyd in einer Menge vermischt, Schließlich kann das Verfahren gemäß der vorliegen- die zureichend ist, um eine Kristallisation herbeiden Erfindung ohne Schwierigkeiten kontinuierlich zuführen. Auf diese Weise bewirkt man eine Kreisdurchgeführt werden, was bei dem Verfahren gemäß laufführung einer gewissen Menge von Wasser, Nitril der französischen Patentschrift 1 261 573 nicht der und Natriumhydroxyd und erzielt eine quantitative Fall ist. 35 Ausbeute an Nitrilotriessigsäuresalz gleichzeitig mit
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur einer quantitativen Ausnutzung des Natriumhy-
kontinuierlichen Herstellung von Trialkalimetallnitri- droxyds, das in effektiver Weise in einem wässerigen
lotriacetat in kristallisierter Form aus einer bei der Medium in das Nitrilotriessigsäuresalz übergeführt
Verseifung von Nitrilotriacetonitril mit Alkalimetall- wird. Das Gesamtverfahren wird, ohne daß eine allzu
hydroxyd gebildeten Verseifungslösung, das dadurch 4° kräftige oder überhaupt nur wesentliche Verdampfung
gekennzeichnet ist, daß man (I) bei erhöhter Tempe- von Wasser zu geschehen braucht, durchgeführt,
ratur eine solche ein Trialkalimetallnitrilotriacetat Das Verfahren wird dadurch, daß es ohne Entfernung
enthaltende Verseifungslösung mit einer wässerigen von Wasser ausgeführt werden kann, in der Praxis
Lösung des gleichen Alkalimetallhydroxyds mischt, sehr wirtschaftlich.
wobei die Alkalimetallhydroxydmenge größer ist als 45 In den folgenden Beispielen werden Versuchs-
die für die Verseifung der in der folgenden Stufe (IV) resultate angegeben und Ausführungen über die
zugesetzten Menge Nitrilotriacetonitril stöchiome- angewandte Anordnung gemacht, wobei die Ver-
trisch erforderliche Menge, daß man (II) die Mischung suche unter Anwendung von Natriumhydroxyd als
sich auf eine Temperatur von vorzugsweise zwischen Alkalihydroxyd ausgeführt worden sind. Erfindungs-
20 und 50° C abkühlen läßt, daß man (III) die gebildeten 5° gemäß ist es, wenn auch mit etwas geringerer Effek-
Trialkalimetallnitrilotriacetatkristalle von der Mutter- tivität, auch möglich, das Verfahren unter Anwendung
lauge abtrennt, daß man (IV) die Mutterlauge mit von Kaliumhydroxyd auszuführen.
Nitrilotriacetonitril versetzt, sodann (V) das Nitrilo- Trinatriumnitrilotriacetat kann aus einer wässerigen
triacetonitril bei erhöhter Temperatur, vorzugsweise Lösung in sehr hoher Ausbeute durch Zusatz von
zwischen 90 und 1000C, zu Trialkalimetallnitrilo- 55 Natriumhydroxyd zu einer konzentrierten und ins-
triacetat verseift und daß man das die Stufen I bis V besondere zu einer im wesentlichen gesättigten Lösung
umfassende gesamte Verfahren im Kreislauf wieder- des Trinatriumnitrilotriacetats auskristallisiert werden,
holt. Beispielsweise ist es möglich, eine 50%ige Kristalli-
Das in Stufe (V) als Ausgangsmaterial verwendete sation durch Zusatz von 12% Natriumhydroxyd zu Nitrilotriacetonitril kann z. B. nach dem in der 6° der Trinatriumnitrilotriacetatlösung zu erreichen. Die deutschen Patentschrift 1112 081 oder der USA.- Kristallisation des Natriumsalzes erfolgt mit sehr Patentschrift 2 855 428 beschriebenen Verfahren zur geringer Veränderung der Temperatur der Lösung, Herstellung von Acetonitrilverbindungen hergestellt und die Kristalle bilden größere, verhältnismäßig werden. Dieses Verfahren besteht darin, daß man ein leicht zu handhabende Partikeln ohne irgendeine Amin, Formaldehyd und Cyanwasserstoff in einem 65 wesentliche Verfärbung der über den Partikeln besauren Medium bei einem regulierten pH-Wert zwecks findlichen Lösung, die die Mutterlauge darstellt. Bildung und Ausfällung des entsprechenden Nitrils Nach Abtrennung der Kristalle werden sie mit einer umsetzt. Auch nach beliebigen anderen Verfahren gesättigten Lösung von Trinatriumnitrilotriacetat
i OiO IiU
zwecks Entfernung eventueller Mutterlauge, die Natriumhydroxyd enthält und an den Kristallflächen anhaftet, gewaschen.
Die Kristalle werden danach mit der alkalifreien Trinatriumnitrilotriacetat enthaltenden Lösung gewaschen, die nach der Verseifung erhalten worden ist, wodurch man ein Produkt erhält, das frei von adsorbiertem Natriumhydroxyd ist. Die Zeichnung zeigt schematisch eine Zusammenfassung der Stufen, mittels derer das vorliegende Verfahren ausgeführt wird.
Das vorliegende Verfahren gestattet, da es im Kreislauf durchgeführt wird, die Umwandlung des Nitrils in jedem gewünschten Ausmaß bis zu 100% in ein trockenes Salz ohne Wegdampfen von Wasser und ohne Verlust an Mutterlauge oder Endprodukt. Durch Waschen mit der alkalifreien Lösung, die bei der Verseifung gebildet wird, ist es möglich, ein Produkt zu erhalten, das frei von festem Alkali ist.
Die Erfindung wird näher in dem Folgenden mittels Ausführungsbeispielen veranschaulicht, in denen die angegebenen Temperaturen Celsiusgrade bezeichnen und in denen Prozent- oder Teilangaben Gewichtsprozente bzw. Gewichtsteile bedeuten, falls nichts anderes angegeben ist.
Beispiel 1
Nitrilotriacetonitril wurde gemäß dem Verfahren hergestellt, das in der USA.-Patentschrift 2 855 428 beschrieben ist.
Eine Reihe von Versuchen wurde nach der Verseifung unter Anwendung einer 40%igen Trinatriumnitrilotriacetatlösung in Portionen von 500 g, die unter Umrühren auf eine Temperatur von 90 bis 95° C erhitzt wurden, ausgeführt. 50 °/oige Natriumhydroxydlösung wurce danach langsam zu der Mischung zugesetzt, die 20 Minuten bei einer Temperatur von 90 bis 950C gerührt wurde. Danach wurde die Erhitzung abgebrochen, während das Umrühren während ungefähr weiteren 10 Minuten fortgesetzt wurde. Die Mischung wurde unter gelegentlichem Umrühren abgekühlt und filtriert, worauf das abfiltrierte Produkt in einem Ofen getrocknet wurde. Das so hergestellte Produkt bestand aus dem Monohydrat des Trinatriumnitrilotriacetats.
In der folgenden Tabelle wird eine Zusammenstellung der Resultate gegeben, die erzielt wurden, wenn man das Produkt bei den verschiedenen angegebenen Temperaturen in einer Reihe von Versuchen, bei denen die Menge des zu der 40°/0igen Trinatriumnitrilotriacetatlösung zugesetzten Natriumhydroxyds den Angaben in der Tabelle entsprach, gewonnen hat.
Die Farbe des Filtrates variierte von 110 bis 280 auf der APHA-Skala. Der Chelatwert der Kristalle bei Bestimmung gegenüber Calciumcarbonat war im Durchschnitt 330 mg Calciumcarbonat je Gramm.
Aus der Tabelle geht hervor, daß die Ausbeute an Trinatriumnitrilotriacetat im nahen Zusammenhang mit der angewandten Menge Natriumhydroxyd steht. Wenn bei dem Versuch I beispielsweise 25 Teile NaOH angewandt wurden, war die Ausbeute bei 20 und 4O0C
ίο relativ niedrig. Bei Erhöhung der Menge Natriumhydroxyd, d. h. bei 50 Teilen Natriumhydroxyd, wurde die Ausbeute bei 30 und 500C sehr erheblich und stieg tatsächlich mehr als proportional zu der angewandten Natriumhydroxydmenge.
Aus dem dritten Versuch, bei dem 75 Teile Natriumhydroxyd angewandt wurden, geht klar hervor, daß der Effekt wesentlich höher ist als was man aus dem ersten Versuch erwarten könnte, d. h., es wird eine dreimal so große Natriumhydroxydmenge angewandt,
ao aber die Ausbeute an Trinatriumnitrilotriacetat ist wesentlich höher als das Dreifache der im Versuch I erzielten Ausbeute.
Bei der vierten Versuchsserie ist die Disproportion noch ausgeprägter, und bei der fünften Versuchsserie war die erhaltene Ausbeute an Trinatriumnitrilotriacetat nahezu quantitativ. Das bedeutet, daß 500 g einer Trinatriumnitrilotriacetatlösung, aus der 200 bis 210 g des Salzes erhalten werden, eine im wesentlichen quantitative Ausbeute geben. Eine 40%ige Lösung ist nämlich eine ungefähr gesättigte Lösung.
Aus diesen Versuchen geht somit hervor, daß mit
der Erhöhung der zu der Lösung hinzugefügten Natriumhydroxydmenge, und zwar bis zu dem Gehalt, der dem bei einer gesättigten Lösung anwendbaren Gehalt nahekommt, das beste Resultat in bezug auf die Ausbeute an dem Triacetatsalz erzielt wird.
Es hat sich gezeigt, daß eine sehr zufriedenstellende Art und Weise der praktischen Ausführung des Verfahrens darin besteht, daß man eine 50°/0ige Natriumhydroxydlösung zu einer 40%igen Trinatriumnitrilotriacetatlösung in einer solchen Menge zusetzt, daß ungefähr 50 Gewichtsprozent Natriumhydroxydlösung zugeführt werden.
Kristallisationsmedium I II ITI IV V 105,0
87,0
147,5
148,5
198,5
179,0
210,0
NaOH in Gramm ..
Wasser in Gramm ..
25
25
50
50
75
75
100
100
125
125
201,5
Filtriertemperatur Trinatriumnitrilotriacetat-Ausbeute
20°C 44,5
49,5
30°C
40° C .
50°C ...
B ei s ρ i e 1 2
1900 Teile Trinatriumnitrilotriacetatlösung werden auf eine Temperatur von 900C erhitzt, wonach 940 Teile 50 °/oiger Natriumhydroxydlösung zugesetzt wurden. Das Umrühren wurde fortgesetzt, bis die Temperatur auf 400C gesunken war. Die gebildeten Kristalle wurden dann langsam abfiltriert und mit 100 Teilen einer im wesentlichen gesättigten Trinatriumnitrilotriacetatlösung bei Zimmertemperatur gewaschen und in einem Ofen getrocknet. Die Totalmenge Filtrat betrug 2135 Teile.
Die Totalausbeute an Trinatriumnitrilotriacetatkristallen betrug 699 Teile. Das Schüttgewicht der Kristalle war 770 g je Liter und der Chelatwert war 356 mg Calciumcarbonat je Gramm des Produktes.
Beispiel 3
In einer anderen Charge wurden 700 Teile des kalten Filtrates, das bei dem Versuch gemäß Beispiel 2 erhalten wurde, angewandt, um 410 Teile Nitrilotriacetonitril aufzuschlämmen. Der Rest des Filtrates wurde auf 950C erwärmt und die Aufschlämmung langsam zugesetzt. Dann wurde erhitzt, bis das Ammoniak weggekocht war. Die Lösung wurde mit
ALBONE (Warenzeichen, technisches Wasserstoffsuperoxyd, wie es von E. I. DuPont De Nemours & Co., Inc., Wilmington, Delaware, USA. verkauft wird) gebleicht. Nach abgeschlossener Verseifung wurde die Mischung mit Wasser auf ein Gesamtgewicht von 2182 Teilen verdünnt, worauf 750 Teile 5O°/Oiger Natriumhydroxydlösung zugesetzt wurden. Die Mischung wurde auf 4O0C unter Umrühren abgekühlt und die erhaltene Lösung filtriert, wonach die abgeschiedenen Kristalle mit 100 Teilen einer im wesentlichen gesättigten Trinatriumnitrilotriacetatlösung gewaschen und in einem Ofen getrocknet wurden. Die totale Menge erhaltenen Filtrats betrug 1130 Teile, während die totale Menge der erhaltenen trockenen Kristalle 1077 Teile war. Das Produkt hatte einen Chelatwert von 336 mg Calciumcarbonat je Gramm. Der Versuch gemäß diesem Beispiel wurde mit dem Unterschied wiederholt, daß 850 Teile Wasser zu dem Filtrat vor der Verseifung zugesetzt wurden und daß die Mischung langsam ohne Umrühren abgekühlt wurde. Die totale Menge des erhaltenen Filtrats betrug 1714 Teile und die totale Menge der erhaltenen Kristalle 703 Teile.
Beispiel 4
Gemäß einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung ist es möglich, das Ausfällen des Trinatriumnitrilotriacetats durch portionsweisen Zusatz von Natriumhydroxyd und Stehenlassen der Lösung des Salzes zwischen jedem Zusatz herbeizuführen.
1900 Teile Trinatriumnitrilotriacetat in Form einer Lösung wurden auf 100° C erhitzt, worauf 235 Teile einer 50%igen Natr.umhydroxydlösung langsam unter Umrühren mit relativ geringer Geschwindigkeit zugesetzt wurden. Das Umrühren wurde fortgesetzt und die Temperatur der Mischung auf 90 bis 100° C gehalten. Mit einstündigen Zwischenräumen wurden weitere drei Portionen von je 235 Teilen der 50°/0igen Natriumhydroxydlösung zugesetzt. Eine Stunde nach dem letzten Zusatz wurde die Erwärmung unterbrochen. Die ganze Masse wurde dann langsam auf 60° C unter vorsichtigem Umrühren abgekühlt und filtriert. Die abgeschiedenen Kristalle wurden mit 100 Teilen einer heißen, im wesentlichen gesättigten Trinatriumnitrilotriacetatlösung gewaschen und in einem Ofen getrocknet. Die so erhaltene Menge
ίο Kristalle betrug 945 Teile. Bei diesem Versuch wurden relativ große und grobe Kristalle erhalten.
Es muß beachtet werden, daß die hydrolysierte Lösung des Trinatriumnitrilotriacetats mit einer Lösung von Natriumhydroxyd in einer Menge gemischt wird,
die einen wesentlichen Überschuß über die nur für die Hydrolyse stöchiometrisch erforderliche Menge darstellt, wodurch die Ausfällung des Trinatriumnitrilotriacetats in Form von groben Kristallen zustande kommt. Danach wendet man das erhaltene Filtrat, das den Überschuß an Natriumhydroxyd, eine gewisse Menge Trinatriumnitrilotriacetat und einige andere hydrolysierte Produkte enthält, als Hydrolysierungsmedium für eine weitere Charge an, während eine Trinatriumnitrilotriacetatlösung zum Waschen der Kristalle angewandt wird. Das Resultat dieser Weise der Verwendung der Lösungen besteht in einer sehr effektiven Produktion von Trinatriumnitrilotriacetatkristallen, dem Einsparen an Material und einem vollständigen Ausnutzen von allem Material. Dies wird mittels des folgenden Beispiels veranschaulicht, das typische Daten für eine Produktion in technischem Ausmaß gibt.
B e i sp i e 1 5
Man geht von einer wässerigen Lösung von Trinatriumnitrilotriacetat aus. Folgende Mengen der verschiedenen Ausgangsmaterialien wurden für eine Charge angewandt.
3 606 kg N(CH2COONa)3 ·
5 012 kg H2O
2132 kg NaOH (100 %ig)
2 132 kg H2O
H2O
12 882 kg total vor dem Filtrieren kg Trinatriumnitrilotriacetatlösung
kg 50%ige NaOH-Lösung
Durch Mischen von 8618 kg Trinatriumnitrilotriacetatlösung mit 4264 kg 50 °/oiger Natriumhydroxydlösung wird eine gewisse Menge Trinatriumnitrilotriacetatkristalle gebildet, die bei 40° C mit folgendem Resultat abflltriert werden.
Filtrat = 9503 kg + 454 kg neues Produkt
Kristalle = 3379 kg, die mit 454 kg einer neuen Lösung von Trinatriumnitrilotriacetat gewaschen werden, welche Lösung dem Filtrat zugesetzt wird.
In der zweiten Kreislaufstufe werden 3175 kg Filtrat mit 1860 kg Nitrilotriacetonitril zwecks Bildung einer Aufschlämmung gemischt. Der Rest des Filtrats wird auf Verseifungstemperatur erhitzt, und die zuerst hergestellte Aufschlämmung wird langsam zugesetzt. Nach vollendeter Verseifung wird das Totalgewicht der Mischung auf 9897 kg eingestellt, worauf 3402 kg 50 %iger Natriumchloridlösung zugesetzt werden, so daß man eine totale Gewichtsmenge von 13 299 kg erhält. Die gebildeten Trinatriumnitrilotriacetatkristalle werden bei 40° C abfiltriert. Die gesamte Kristallausbeute in diesem Stadium ist 3797 kg, und die totale Gewichtsmenge der für die Rückführung in den Kreislauf zur Verfügung stehenden Mutterlauge ist 9503 kg. Das Verfahren wird danach im wesentlichen in der gleichen Skala wiederholt mit folgendem Resultat in der Praxis:
9 503 kg rückgeführte Mutterlauge
+ 1 860 kg Natriumhydroxydlösung solcher Konzentration, daß die Mischung 22,5% NaOH enthält
11 363 kg Mischung
— 1 633 kg gebildeter und abgeschiedener Kristalle 9 730 kg nach Verseifung.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von TrialkaUmetallnitrilotriacetat in kristallisierter Form aus einer bei der Verseifung von Nitrilotriacetonitril mit Alkalimetallhydroxyd gebildeten Verseifungslösung, dadurch gekennzeichnet, daß man (Γ) bei erhöhter Temperatur eine solche einTrialkalimetallnitrilotriacetat enthaltende Verseifungslösung mit einer wässerigen Lösung des gleichen Alkalimetallhydroxyds mischt, wobei die Alkalimetallhydroxydmenge größer ist als die für die Verseifung der in der folgenden Stufe (IV) zugesetzte Menge Nitrilotriacetonitril stöchiometrisch erforderliche Menge, daß man (II) die Mischung sich auf eine Temperatur von Vorzugsweise zwischen 20 und 5O0C abkühlen läßt, daß man (ΠΙ) die gebildeten TrialkaÜmetallnitrilotriacetatkristalle von der Mutterlauge abtrennt, daß man (IV) die Mutterlauge mit Nitrilotriacetonitril versetzt, daß man (V) das Nitrilotriacetonitril bei erhöhter Temperatur, vorzugsweise zwischen 90 und 1000C, zu Trialkalimetallnitrilotriacetat verseift und daß man das die Stufen (I) bis (V) umfassende gesamte Verfahren im Kreislauf wiederholt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die in der Stufe (III) abgeschiedenen Kristalle des Trialkalimetallnitrilotriacetats mit einem Teil der in der Stufe (V) erhaltenen Verseifungslösung wäscht und daß man die Waschlösung zu der bei der Abtrennung der Kristalle erhaltenen Mutterlauge zurückführt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Stufen (IV) und (V) auf die Weise ausführt, daß man die in Stufe (III) erhaltene Mutterlauge in zwei Teile aufteilt, die eine Portion mit dem Nitrilotriacetonitril zwecks Bildung einer Aufschlämmung mischt und die Aufschlämmung zu dem auf Verseif ungstemperatur erwärmten anderen Teil der Mutterlauge zufügt und die Verseifung zum Abschluß bringt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verseifungslösung in Stufe (I) mit der Alkalimetallhydroxydlösung portionsweise versetzt wird-, wobei die Verseifungslösung nach jedem Zusatz stehengelassen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 009 514/178

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