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DE1518110A1 - Verfahren zur Herstellung von Trialkalimetallnitriloctriacetat - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Trialkalimetallnitriloctriacetat

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Publication number
DE1518110A1
DE1518110A1 DE19621518110 DE1518110A DE1518110A1 DE 1518110 A1 DE1518110 A1 DE 1518110A1 DE 19621518110 DE19621518110 DE 19621518110 DE 1518110 A DE1518110 A DE 1518110A DE 1518110 A1 DE1518110 A1 DE 1518110A1
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DE
Germany
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solution
saponification
crystals
alkali metal
nitrilotriacetate
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Pending
Application number
DE19621518110
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Inventor
Singer John J
Singer James P
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Rexolin Chemicals AB
Original Assignee
Rexolin Chemicals AB
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Publication date
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Publication of DE1518110A1 publication Critical patent/DE1518110A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F1/00Compounds containing elements of Groups 1 or 11 of the Periodic Table
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F1/00Compounds containing elements of Groups 1 or 11 of the Periodic Table
    • C07F1/04Sodium compounds

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

LksefoHe VVdliftj Anlage zum Schreiben vom I6.1o.iy6a
Anm.: Rexolin Chemicals AB S?r81 α«Ζ.:Ρ 15 13 11o.y
mein Zeichen: 2287
Verfahren zur Herstellung von Trialkalimetallnitrilotriacetat
Die vorliegende Erfindung "betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Jrialkalimetallaalζen von Nitrilotriessigsäure durch Hydrolyse des ent3preeilenden Nitrils und insbesondere die? Durchführung des Verfahrens im Kreislauf, wobei man das Nifcril in das Salz in einer quantitativ verlaufenden Reaktion hydrolysiert. Bei dem Verfahren wird die Gesamtmenge des Kitrils in das Salz umgewandelt und der Überschuss des angewandten Hydrolysiertingi* mittels wird aur erneuten Umwandlung eiaer weiteren Menge yoü NItril benutzt, pie Erfindung btattat 4*&§r 4ä der Verwendung des Alkalimetallhydroxydlöaung im Kreislauf, wobei die Konzentration der Alkalimetallhy» droxydlösung vorzugsweise im Gleichgewicht mit der Löslichkeit des gebildeten liitrilotriessigaäuresalzes steht.
In der deutschen Patentschrift 1 112 08Ir deren gesamter Inhalt als von der folgenden Beschreibung mitumfasst angesehen werden soll, wird in grundlegender Weise ein Verfahren zur Herstellung von Acetonitrilverbindungen beschrieben.. Dieses Verfahren besteht darin, dass man ein , Amin, Formaldehyd ,und Cyanwasserstoff in einem sauren Medium bei einem regulierten pH-Wert zwecks Bildung und 4uafällung des entsprechenden Nitrils umsetzt. In dem Patent.*.....(Patentanmeldung P 14 18 5^8.7) wird eine Verbesserung bzw. Modifikation des erwähnten bekannten Verfahrens zur Herateilung von Nitrjfa!verbindungen beschrieben und die hierbei angewandten Bedingungen können auch bei der Ausführung des vorliegenden Verfahrens angewandt werden
»Κ- η ».
BAD ORIGINAL
und sollen daher als von der folgendenBeschreibung mitumfasst angesehen werden*
In der französischen Patentschrift 1 26t 573 wird ein Verfahren zur Herstellung von Salsen der Hltrilotrieasigeäur* beschrieben), bei dem hohe Ausbeuten an FitrilotriöBsigsäure, berechnet auf das angewandte Cyanide erzielt werden. Hierbei handelt es sieh um ein kompliziertes mehrstufiges Verfahren und in keiner der Verfahrensstufen wird KitrilotrisoetQnitril gebildetί vielmehr wird das als Zwischenprodukt erhaltene Hltrilodiaeetonitril vor der Einführung der dritten Nltrilogruppe su sritrilodiesaigsäure verteift. femer besteht ein wesentlicher Unterschied darin, dass bei der fransöslscfeen Patentschrift 1 26t 5VJ tia« hob« Ausbeute nur in Besag auf das angewandte ersielt wird', dagegen nicht in Beeug auf dia t-was d«g«gtn bei der dir ?*li lsi,
ί 7ΛΛ 57i» Ifiti?ilotrl»iaif^äu7e rssp. dtrt». Seit« «fäll*. ' Söhliesalieh fe&nn das Verfahren gemäes der Yorlieft^fii Erfindung ohn.· Schwierigkeiten kontinuierlich durchgtfühi·* werden, was b§i dem Verfahren gemäsa der frariKoaiachtft Patentschrift 1 261 573 nicht dar Fall ist·
Die vorliegende Erfindung ermöglicht es, auf eine in Bezug auf die Ausnutzung dar Ausgangsmaterialien effektive Weise ein Nitrilotriesaigsäuresals in kristallisierter form "äersu®ttil»n. Das in Fragt -stehend· SaIs wird tr££mawa§»- gemäss in im wesentlichen, trockenem Zustand dadurch erhalten, dass dae Verfahren im Kreislauf durchgeführt wird, Gemäss einer Auaführungsform der vorliegenden Erfindung at·. man Mtrilotriessigsäuresalze durch Hydrolyse des entsp-recaen den Nitrilotriacetonitrils her. Hierbei behandelt man zuerst eine wässerige Lösung von nitrilotriessigsäure mit liatriumhydroxyd, so dass die Sratriumhydroxydkonsentration in der Lösung bis zu ungefähr 16$ beträgt.'Das-Kltrilotriessig-
.909806/104 6 ^8AD
säure salz nähert sich, oder "überschreitet hierbei ein" Stadium der geringsten Wasserlöslichkeit und kristallisiert in Perm des Trinatriumsalzes aus. Die ausgefall— " teil SaiziCrχstalle werden abgetrennt und ein Teil der i, die freies Natrium-
-i-
BO 9806 /VQU6'
BAD
hydroxy d enthält, wird für die Aufschlämmung von Nitriloacetonitril verwendet, während ein anderer Teil der Mutterlauge auf eine hohe Varseifungstemperatur erhitzt wird, wobei während der. gesamten Zeit der Wassergehalt so niedrig als möglich geholten wird. Die Aufschlämmung des Nitrils in der Nitrilotriessigsäuresalzlösung und der einen wesentlichen Natriumhydroxydüberschuss enthaltende:.! Mutterlauge der Kristallisation wird in einem Verseifung sgefäss erhitzt, um die Verseifung des Nitrils zu dem Nitrilotriessigsäuresalz zu vollenden. Die so gebildete konzentrierte Lösung des Nitrilotriessigsäuresalzes wird dann in den Kristallisationaprozess zurückgeführt und mit Natriumhydroxyd in einer Menge vermischt, die zureichend ist, um eine Kristallisation herbeizuführen. Auf diese Weise bewirkt man eine Kreislaufführung einer gewissen Menge von Wasser, Nitril und Natriumhydroxyd und erzielt eine quantitative Ausbeute an Nltrilotriessigsäuresalz gleichzeitig mit einer quantitativen Ausnützung des Natriumhydroxyds, das in effektiver Weise in einem wässerigen Medium in das Nitrilotriessigsäuresalz über- '■ geführt wird. Das Gesamtverfahren wird, ohne dass eine allzu kräftige oder überhaupt nur wesentliche Verdampfung von Wasser zu geschehen braucht, durchgeführt. Das Verfahren wird dadurch, dass es ohne Entfernung von Wasser ausgeführt werden kann, in der Praxis sehr ökonomisch.
In den folgenden Beispielen werden Versuchsresultate angegeben und Ausführungen über die angewandte Anordnung gemacht, wobei die Versuche unter Anwendung von Natriumhydroxyd als Alkalihydroxyd ausgeführt worden sind. Erfindungsgemäss ist es, wenn auch.mit etwas geringerer Effektivität, auch möglich, das
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Verfahren unter Anwendung von Kaliumhydroxyd auszuführen.
Es hat sich beispielsweise gezeigt, dass Trinatriumnitrilotriacetat aus einer wässerigen Lösung in sehr hoher Ausbeute durch Zusatz von Natriumhydroxyd zu einer konzentrierten und insbesondere zu einer im wesentlichen gesättigten Lösung des frinatriumnitrilotriaoetats auskristallisiert werden kann. Ea hat sich ganz allgemein gezeigt» dass es möglich ist eine 50 %-ige Kristallisation durch Zusatz von 12 % Hatriumhydroxyd zu der irinatriumnitrilotriacetatlösung zu erhalten. Die Kristallisation dee Natriumaalzes erfolgt mit sehr geringer Veränderung der Temperatur der Lösung und die Kristalle bilden grössere, verhältniamässigleicht zu handhabende Partikel ohn· irgendeine wesentliche Verfärbung der über den Partikeln befindlichen Lösung, die die Mutterlauge darstellt. H&ah Abtren«» nung der Kristalle werden sie mit eintr gesättigten Lösung von Trinatriuonitrilotriacetat zwecks Entfernung eventueller Mutterlauge, die Natriumhydroxyd enthält und an den Kristallflächen anhaftet, gewaschen.
Die Kristalle werden danach mit der alkalifreien Trinatriumnitrilotriacetat enthaltenden Lösung gewaschen, die nach der Verseifung erhalten worden ist, wodurch man ein Produkt erhält j das frei von adsorbiertem Natriumhydroxyd ist. Die beigefügte Zeichnung· zeigt schematisch eine Zusammenfassung der Stufen, mittels derer das vorliegende Verfahren ausgeführt wird.
Bas vorliegende Verfahren gestattet, da es im Kreislauf durchgeführt wird, die Umwandlung des Nitrile in jedem gewünschten Ausaaea bis zu 100 % in ein trockenes Salz ohne
. ■ ■ . SADCrXSJAL
909806/1046 -5·-
W egd* -Λί ι.*en von Wasser und ohne Verlust an Mutterlauge oder Endprodukt. Duron Waschen mit der alkalifreien lösung, die oei.der Verseifung gebildet wird, iat es möglich ein Produkt au erbalten, daa frei von festem Alkali ist.
Die Erfindung wird naher in dem Folgenden mittals Ausftihrungsbetspielen veranschaulicht, in denen die Angegebenen '!Temperaturen Celsiusgrade bezeichnen und in denen %- oder Teilangaben Gewichtsprozente bzw. Gewiehtsteile bedeuten, falls nichts anderes angegeben iot.
Beispiel 1
Nitrilotrinoetonit^il wurde gemäss dem Verfahren hergestellt, das in der amerikanischen Patentschrift 2.855.428 beschrieben iet.
Eine Heihe ψοη Versuchen wurde nach der Verseifung unter Anwendung einer 40 #-igen TxlnatriuiDnltrilotri«e«tatlö*ung In Portionen von 500 gr die unter Uarührtn auf tine Temperatur von 90-95° erhitzt wurden, ausgeführt. 50 S5-ig® Matriumhydroxyd-
wurde danach langsam su der Mischung zugesetzt, die 20 Minuten bei einer Temperatur von 90-95° gerührt wurde. Dfi&aeli wurde die Erhitzung abgebrochen, während das Umrühren während ungefähr weiteren 10 Minuten fortgesetzt wurde. Die Mischung wurde unter gelegentlichem Umrühren abgekühlt und filtriert» worauf das abfiltriert® Produkt in einem Ofen getroeknet wurde. Bas so hergestellte Produkt bestand aus dem Monohydrat dee Trlnatriumnitrilotriacetaxs.
In der folgenden Tabelle wird eine Zusammenstellung der Resultate gegeben, die erzielt wurden, wenn man das Produkt
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25 50 75 100 125
25 50 75 100 125
bei. den verschiedenen angegebenen Temperaturen in einer JSeihe von Versuchen, bei denen die Menge des zu der 40 >-igen Trinatriumnitrilötriacetatlösung zugesetzten Natriuinhydroxyds den Angaben in der Tabelle entsprach, gewonnen hat.
Kris tallii-sationsmed ium I II III IT y
SaOH in g
Wasser in g
Piltriertemperatur Trinatriumnitrilotriacetat-Ausbeute -
20° 44,5 — 147,5 — 210,0
30° — 105,0 — 198,5 —
40° 49,5 — 148,5 — 201,5.
50° — 87,0 — 179,0 —
Die Farbe des Filtrates variierte von 110 - 280 auf der APHA-Skala. Der Ghelatwert der Kristalle bei Bestimmung gegenüber Calciumcarbonat war im Durchsohnitt 330 mg Caloiumcarbonat per g.
Aus der Tabelle geht hervor, dass die Ausbeute an Tri- " natriumnitrilotriacetat im nahen Zusammenhang mit der angewandten Menge Natriurahydroxyd steht. Wenn bei dem Versuch I beispielsweise 25 Teile NaOH angewpndt wurden, war die Ausbeute bei 20 und 40° relativ niedrig. Bei lärhöhung der Menge Natriuiühydroxyd, d.h. bei 50 Teilen Natriumhydroxyd, wurde die Ausbeute bei 30 und 50° sehr erheblich und stieg tatsächlich mehr als proportional »u der angewandten Natriumhydroxydmenge.
Aus dem dritten Versuchj bei dem 75 Teile Natriumhydroxyd
angewandt wurden, geht klar hervor, dass der Effekt wesentlich
- : . ■ bad
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höher ist als was man »us dem ersten Versuch erwarten könnte, d.h. es wird eine dreimal so grosse Natriumhydroxydmenge ange wandt, aber die Ausbeute an Trinatriumnitrilotriacetat ist wesentlich höher als das Dreifache der im Versuch I erzielten Ausbeute.
Bei der vierten Versuchsserie ist die Disproportion noch ausgeprägter und bei der fünften Versucheserie war die erhaltene Ausbeute an Trinatriumnitrilotriacetat nahezu quantitativ. Das bedeutet, dass 500 g einer Trinatriumnitrilotriacetatlösung, aus der 200 - 210 g des Salzes erhalten werden, eine im wesentlichen quantitative Ausbeute geben. Eine 40 £- Lösung ist nämlich eine ungefähr gesättigte Lösung.
Aus diesen Versuchen geht somit hervor, dass mit der Erhöhung der zu der Lösung hinzugefügten Natriumhydroxydmenge, und zwar bis zu dem Gehalt, der dem bei einer gesättigten Lösung anwendbaren Gehalt nahekommt, das beste Resultat in bezug auf die Auebeute an dem Triacetatsalz erzielt wird· Ein Phänomen dieser Art wird jedoch völlig ausbalanciert und es hat sich daher gezeigt, dass eine sehr zufriedenstellende Art und Weise der praktischen Ausführung des Verfahrene darin besteht, dass man eine 50 Ji-ige Natriumhydroxydlösung zu einer 40 #-igen Trinatriumnitrilotriacetatlösung in einer solchen Menge zusetzt, dass ungefähr 50 Gewichtsprozent Natriumhydroxydlösung zugeführt werden.
Beispiel 2
19C0 Teile Trinatriumnitrilotriacetatlösung werden auf eine Temperatur von 90° erhitzt, wonach 940 Teile 50 #-iger Natriumhydroxydlösung zugesetzt wurden. Das Umrühren wurde
■·■"■■'- BAD 909806/1 (H 6 ^
fortgesetzt, bis die Temperatur auf 40° gesunken war. Die gebildeten Kristalle wurden dann langsam abfiltriert und mit 1OG Teilen einer im wesentlichen gesättigten Trinatriumnitrilotriacetatlösung bei Zimmertemperatur gewaschen und in einem Ofen getrocknet» Die Totalmenge Piltrat betrug 2135 Teile.
Die Totalausbeute an Trinatriumnitrilotriacetatkristallen betrug 699 Teile. Das Schüttgewioht der Kristalle war 77Dg per Liter und der Chelatwert war 35.6 mg Caleiumcarbonat per g des Produktes*
Beispiel 3
In einer anderen Charge wurden 700 Teile des kalten Filtrates, das bei dem Versuch gemäss Beispiel 2 erhaltea wurde., angewandt, um 410 Teile Nitrilotriacetonitril aufanschlämmen. Der Rest des Filtrates wurde auf 95° erwärmt und die Aufschlämmung langsam zugesetzt. Dann wurde erhitzt, bis das Ammoniak weggekocht war. Die Lösung vmrde mit ÄLBONE (technisches Wasserstoffsuperoxyd, wie es von E.I. DuPont De Nemours &. öo,f Inc», Wilmington, Delaware, U.S.A. verkauft wird) gebleicht* Nach abgeschlossener Verseifung wurde die Mischung . mit Wasser auf ein Gesamtgewicht von 2182 Teilen verdünnt, worauf 750 Teile 50 %-iger Natriumhydroxydlösung zugesetzt wurden. Die Mischung wurde auf 40° unter Umrühren abgekühlt und die erhaltene Lösung filtriert, wonach die abgeschiedenen Kristalle mit 100 Teilen einer im wesentlichen gesättigten Trinatriumnitrilotriacetatlösung gewaschen und in einem Ofen getrocknet wurden. Die totale Menge· erhaltenen Filtrata betrug 1130 Seil©, während die totale Menge der erhaltenen trockenen Kristalle 1077 Teile war« Das Produkt hatte einen Ohelatwert
..-..." .'■'■■ BAD QRiCMNAL
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■jf - 151 811 C
von 336 rag Galciuracarbonat per g.
Der Versuch gemäss diesem Beispiel wurde mit dem unterschied wiederholt, dass 850 Teile Yfasser zu dem Piltrat vor der Verseifung zugesetzt wurden und dass die Mischung langsam ohne Umrühren abgekühlt wurde. Die totale Menge des erhaltenen Filtrats betrug 1714 Seile und die totale Menge der erhaltenen Kristalle 703 Teile.
Beispiel 4
Gemäas einer besonders zweckmässigen Äiisfüfarungafom der Erfindung ist es möglich das Ausfällen des Trinatriuranitrilotriacetatsdurch portionsweisen Zusatz von Katriunshydroxyd und Stehenlassen der Lösung des Salze» zwischen jedem Zusatz herbeizuführen.
1900 Teile Trinatriuffinitrilötriee®tat in.Vorm einer lösung wurden auf 100° erhitzt, worauf 235 Veil·, einer 50 fuigeo, N&triumhydroJtydlSeuiig langsam unter Umrühren mit relativ geringer Geschwindigkeit zugesetzt wurden. Das Umrühren wurde fortgesetzt wad die Temperatur der Mischung auf'90 - 100° gehalten. Mit einstündigen Swieehenräumen wurden weitere drei Portionen von je 235 Teilen der.90 $-igen Katriumhydroxydlösung Bugesetst. Bine StunSe isaoh aem letzten Zusatz wurde die Srwär»nuiig unterbrochen. Die ganse Maeee wurde dann lasgsas auf 60° unter vorsiehtigem Unrühren abgekühlt und filtriert. Di© abgesohledeneft kristalle wurden mit 100 Teilen einer heiessen, im wesentlichen gesättigten ΪrinatriuiBnitrStotriscetatlösung gewaschen und in einem Ofen getrocknet. Die so erhaltene Menge Kristalle betrug 945 Teile. Bei diesem Versuch wurden relativ grosse und grobe Kristalle erhalten.
909 8067 104 6 ■■■
Ea üiues beachtet wenden, dass diehydrolysierte Lösung d<3S Trinatriumnitrilotriacetats mit einer Lösung von Natriumhydroxyd in einer Menge gemischt wird, die einen wesentlichen Uebersehuss über die 2„ur für die Hydrolyse stöchiometrisch erforderliche Menge darstellt, wodurch die Ausfällung des Trinatriuranitrilotriacetats in Form von groben Kristallen zustande kommt. Danach wendet man das erhaltene Filtrat, das den üeberschuss an Natriümhydroxyd, eine gewisse Menge TrI-natriumnitrilotriacetat und einige ändere hydrolysierte Pro- \ dukte.enthält, als Hydrolysierungsmedium für eine weitere Charge an, während eine Trinatriumnitrilotriacetatlösung zum Waschen der Kristalle angewandt wird. Das Nettoresultat dieser Weise der Verwendung der Losungen besteht in einer sehr effektiven Produktion von Trinatriumnitrilotriaeetatkrietallen, dem Einsparen an Material und einem vollständigen Ausnützen von allem Material auf Basis der Materialbilanz. Dies wird mittels des folgendenden Beispieles veranschaulicht, das typische Daten für eine Produktion in technischem Ausmass gibt.
Beispiel 5
Man geht von einer wässerigen Lösung von Trinatriumnitrilotriacetat aus. Folgende Mengen der verschiedenen Ausgangsmaterialien wurden fUr eine Charge angewandt· £ 3606 kg N(CH2GOOHa)3.H2O
ο -Cm* wii η ' ) 8618 kg Trinatriuonitrilotri-
o» 5012 kg H2O acetatlösung
ο 2132kg NaOH (100 *ig)
S ) 4264 kg 50 tf-ige NaOH-Löeung
cr> 2132 kg H9O
12Ü82, kg total vor dem Filtrieren .,
Durch Mischen von 8618 kg Trinatriumnitrilotriacetatlösung mit 4264 Kg !?O %-iger Natriumhydroxydlösung wird eine gewisse Menge Trinätriumnitrilo triac etatkri stalle gebildet, die bei 40° mit folgendem Resultat abfiltriert werden.
Filtrat « 9503 kg + 454 kg neues Produkt Kristalle - 3379 kg, die mit 454 kg einer neuen Lösung
von Trinatriumnitrilotriacetat gewaschen werden, welche lösung dem Filtrat zugesetzt wird.
In der zweiten Kreislaufstufe werden 3175 kg Piltrat mit 1860 kg Nitrilotriacetonitril zwecks Bildung einer Aufschlämmung gemischt* Der Rest des Piltrats wird auf Verseifungstemperatur erhitzt und die zuerst hergestellte Aufschlämmung wird langsam zugesetzt/ Nach vollendeter Verseifung wird das Totalgewicht der Mischung auf 9897 kg eingestellt, worauf 3402 kg 50 %-iger Natriumchloridlösung zugesetzt werden, so dass man eine totale Gewichtsmenge von 13299 kg erhält. Sie gebildeten TrinÄtriumnitrilotriacetatkristalle werden bei 40° abfiltriert· Die gesarate Kristallausbeute in. diesem Stadium ist 3797 kg und die totale ßewiehtsmenge der für die Rückführung in den Kreislauf zur Verfügung stehenden Mutterlauge ist 9503 kg. Das Verfahren wird danach im wesentlichen in der gleichen Skala wiederholt mit folgendem Resultat in der Praxis: 9503 kg röckgeftihrte Mutterlauge
+ 1860 kg Natriumhydroxydlösung solcher Konzentration, _________ dass die Mischung 22,5 % NaOH enthält
11363 kg Mischung
- 1633 kg gebildeter und abgeschiedener Kristalle 9730 kg nach Verseifung
Aus dieser Zusammenstellung über einen Versuch in teehui-
909806/1046 BN) OBKJ««t
scher Skala geht somit hervor, dass die Hydrolyse des Nitrilotriacetonitrils auf eine effektive Weise in einem Alkalimetallhydroxydmedium ausgeführt werden kann.
Jedes beliebige Nitril kann engewandt werden, insbesondere die gemäss der amerikanischen Patentschrift 2.855.428 hergestellten Nitrile. Erfindungsgemäss kann man diese Nitrile in die entsprechende Acetatlösung durch Hydrolyse überführen und danach Kristalle des gebildeten Salzes isolieren.
BAD GRSQiNAL 909806/1046

Claims (8)

r'"-:v ' ■■■- ■■„■, 1518111 Hexolin öliemieals AB , Schweden k Patentansprüche.
1. ferfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Trialkaliaetallnitrilotriacetat in kristallisierter Form aus einer bei der Verseifung von Nitrilotriacetonitril mit Alkalieetallhydroxyd gebildeten Verseifungslösung, dadurch gekeBnaeielinet, dass man (I) bei erhöhter Temperatur eine solcfee ein Trialkalimetallnitrilotriacetat enthaltende Verseifuiagslösung mit einer wässerigen Lösung des gleichen Alkalimetallhydroxyds mischt, wobei die Alkalimetallhydroxydmenge grosser ist als die für die Verseifung der in der folgeodiem Stufe (IV) zugesetzten Menge Nitrilotriacetonitril Btöchiometriseh erforderliche Menge, dass man (II) die MiselRiNg sieh abkühlen lässt, dass man (III) die gebildeten frialkÄliiietallnitrilotriacetatkristalle von der Mutterlauge abtremt* dass man (IV) die Mutterlauge mit Nitrilotriacetonitril versetzt, dass man (V) das Nitrilotriacetonitril bei erhöhter temperatur zu Trialkalimetallnitrilotriacetat verseift %mä dass man das gesamte Verfahren /(I) - (V)/ im
BAD ORIGINAL
909806/104 6 _z
Kreislauf wiederholt zwecks Gewiiriung im wesentlichen der gesamten bei öer /erseifung gebildeten Menge Trialkalismetallnitrilcrtriacetata in Porm von Kristallen*
2. Verfahren genäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die in der Stufe t'III) abgeschiedenen Kristalle des Trialkalimetallnitrilotriacetats mit einem Teil der in der Stufe (V) erhaltenen Verseifungslösung wäscht und dass man die Waschlösung zu der bei der Abtrennung der Kristalle erhaltenen-Mutterlauge zurückführt.
3« Verfahren gemäss Patentanspruch 1 oder 2, dadurch ge— U kennzeichnet, dass man die Stufen (IV) und (V) auf die Weise ausführt, dass man die in Stufe (III) erhaltene Mutterlauge in zwei !Teile aufteilt, die eine Portion mit dem Nitrilotriacetonitril zwecks Bildung einer Aufschlämmung mischt und die Aufschlämmung zu dem auf Verseifungstemperatur erwärmten anderen Teil der Mutterlauge zufügt und die Verseifung ziam Abschluss bringt.
4. Verfahren nach einem der Patentansprüche 1-3» uBüweoh gekennzeichnet, dass die Verseifungsiösung in Stufe (I) mit der Alkalimetallhydroxydlösung portionsweise versetzt idrd, wobei die Verseifungslösung nach federn Zusatz stehengelassen wird.
5. Verfahren nach einem der Patentansprüche 1-4, dadiarcn gekennzeichnet, dass die Verseifung (V) bei einer Temperatur zwischen 90 und 100° 0 ausgeführt wird.
6. Verfahren nach einem der Patentansprüche 1-5, daüiireli gekennzeichnet, dass die Verseif ungslösung nach dem in Stufe
909806/1046
(I) erfolgten Zusatz der Alkalimetallhydroxydlösung in Stufe
(II) auf eine Temperatur zwischen 20 und 50° C zwecks Ausfällen der Kristalle abgekühlt wird.
7. Verfahren nach einem der Patentansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass als Alkalimetallhydroxyd Hatriuaüydroxj-d angewandt wird.
8. Verfahren nach einem der Patentansprüche 1-6, ds4uroh gekennzeichnet, dass ale Alkalimetallhydroxid KaliUBhydroxy«
angewandt wird. \
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