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DE1119237B - Verfahren zur Herstellung von Alkalihypophosphiten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Alkalihypophosphiten

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Publication number
DE1119237B
DE1119237B DEO5566A DEO0005566A DE1119237B DE 1119237 B DE1119237 B DE 1119237B DE O5566 A DEO5566 A DE O5566A DE O0005566 A DEO0005566 A DE O0005566A DE 1119237 B DE1119237 B DE 1119237B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hypophosphite
phosphorus
phosphite
alkali
alkaline earth
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEO5566A
Other languages
English (en)
Inventor
Georges Peyruc
Rene Marquie
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OMNIUM DE PROD CHIM POUR L IND
Original Assignee
OMNIUM DE PROD CHIM POUR L IND
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by OMNIUM DE PROD CHIM POUR L IND filed Critical OMNIUM DE PROD CHIM POUR L IND
Publication of DE1119237B publication Critical patent/DE1119237B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B25/00Phosphorus; Compounds thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B25/00Phosphorus; Compounds thereof
    • C01B25/16Oxyacids of phosphorus; Salts thereof

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Removal Of Specific Substances (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren auf Herstellung von Alkalihypophosphiten. Alkalihypophosphite wurden bisher aus Erdalkalihypophosphiten mit relativ geringen Ausbeuten hergestellt, da Phosphor durch Erdalkalibasen oxydiert wird und sich erhebliche Mengen Phosphorwasserstoff und Phosphit bilden.
Es wurde nun ein Verfahren gefunden, bei dem diese Nachteile vermieden werden und bei dem die Alkalihypophosphite direkt in Form ihrer wäßrigen, konzentrierbaren und durch Kristallisation in verkaufsfähige Produkte überführbare Lösungen erhalten werden. Dies wird erreicht, wenn man den Grund der Umwandlung von Phosphor in Hypophosphitionen erhöht. Gemäß der Erfindung beträgt bei dem Verfahren zur Herstellung von Alkalihypophosphiten durch Oxydation von Phosphor in Gegenwart von Wasser mit einer Mischung aus Alkalihydroxyden und Erdalkalibasen die Summe der Grammäquivalente der Einzelelemente der verwendeten basischen Mischung höchstens 1 und das Verhältnis der Grammäquivalente Alkalihydroxyd zu Grammäquivalente Erdalkalihydroxyd liegt zwischen 1,7 und 2,2.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren kann man wäßrige, gesättigte AlkalihypophosphitlÖsungen herstellen; die optimale Ausbeute wird jedoch nur bei Konzentrationen von weniger als 300 g Hypophosphit je Liter Lösung erreicht. Bei stark erhöhten Konzentrationen verringert sich die Ausbeute. Die Wassermenge wird vorzugsweise derart eingestellt, daß die Lösung nach der Umsetzung weniger als 100 g Phosphor in Form von Hypophosphitanionen je Liter enthält. Da die Reaktionsgeschwindigkeit mit der Temperatur zunimmt, ist es vorteilhaft, bei Temperaturen über dem Schmelzpunkt des Phosphors, aber unterhalb des Siedepunktes der Alkalihypophosphitlösung zu arbeiten. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren bilden sich immer bestimmte Phosphitanteile, die beim Verfahren wieder in Form von gelöstem Alkaliphosphit anfallen. Bei entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen, insbesondere bei Regelung des Verhältnisses zwischen Alkali- und Erdalkalihydroxyden, liegen diese Anteile selten unter 1 °/o.
Gemäß einem weiteren Merkmal des erfindungsgemäßen Verfahrens vereint man zur Herstellung von praktisch phosphitfreiem, kristallinem Hypophosphit bei der fraktionierten Kristallisation der filtrierten Hypophosphitlösung, die Hypophosphit und Phosphit enthaltenden Mutterlaugen der Kristallisation mit einer anderen durch Oxydation von Phosphor mit wäßrigen Alkali- und Erdalkalibasen erhaltenen Reaktionsmischung, in der das vorbestimmte Verhältnis Verfahren zur Herstellung
von Alkalihypophosphiten
Anmelder:
Societe Anonyme, Omnium de Produits
Chimiques pour l'Industrie et !'Agriculture
»OPCIA«, Paris
Vertreter: Dr.-Ing. A. v. Kreisler,
Dr.-Ing. K. Schönwald und Dr.-Ing. Th. Meyer,
Patentanwälte, Köln 1, Deichmannhaus
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 20. Juni (Nr. 716 958)
und 24. Dezember 1956 (Nr. 10 105)
Georges Peyruc und Rene Marquie, Paris,
sind als Erfinder genannt worden
von Erdalkali- zu Alkalihydroxyd dadurch abgeändert wird, daß der Natriumhydroxydgehalt der Mischung um den Anteil verringert wird, der durch das Phosphit der Mutterlaugen eingebracht wird, und daß die zur stöchiometrischen Ausfällung dieser Phosphitmenge erforderliche Menge Erdalkalihydroxyd erhöht wird. Man führt dann eine neue fraktionierte Kristallisation der so erhaltenen Hypophosphitlösung durch und wiederholt dieses Verfahren beliebig.
Zweckmäßig vereint man die zurückgeführten Mutterlaugen mit dem Waschwasser, mit dem man den Rückstand der Filtration nach der Oxydation des Phosphors in wäßriger Lösung gewaschen hat.
Das Verfahren gemäß der Erfindung ist insbesondere zur Herstellung von reinem kristallinem Natriumhypophosphit durch Oxydation von Phosphor mit Natrium- und Erdalkalihydroxyd in wäßriger Lösung geeignet.
Gemäß der Erfindung erhält man durch fraktionierte Kristallisation von AlkalihypophosphitlÖsungen mit einem Gehalt von 1% Phosphit kristalline, sehr reine Hypophosphitsalze, die nicht mehr als 0,1% Phosphit (Na2HPO3-5H2O) enthalten. Dieses Ergebnis wird jedoch nicht erreicht, wenn man Lösungen mit mehr als 5% Phosphit fraktioniert kristallisiert. Bei einem solchen Verfahren bildeten sich erhebliche Mengen von 30 bis 50% Hypophosphit ent-
109 749/496
haltenden Mutterlaugen, die nach der Kristallisation Die Umsetzung setzt bei einer Temperatur der Restark phosphithaltig sind (7 bis 10% Hypoph'osphit). aküonsmasse von 47° C ein, die dann durch die Re-Solche Mutterlaugen sind zur Zuriickführung in die aktionswärme aufrechterhalten wird. Nach Beendi-Kristallisation zur Herstellung von reinem Hypophos- gung der Phosphorwasserstoffbildung wird durch FiI-phit ungeeignet, und das Phosphit müßte durch ein 5 trieren der unlösliche Teil abgetrennt und der aus besonderes Verfahren entfernt werden. MagnesiumphosphitbestehendeRückstand gewaschen.
Es ist auch bereits bekannt, daß Phosphite aus Nach beendetem Verfahren erhält man 11500 ecm
Alkalihypophosphitlösungen durch Zusatz von Erd- einer Natriumhypophosphitlösung mit einem Gehalt
alkalihydroxyden, die das Alkaliphosphit in unlös- von 63,4 g Phosphor in Form von Hypophos-
liches Erdalkaliphosphit und Alkalihydroxyd zer- io phitanionen je Liter und 5400 ecm Waschwasser vom
setzen, entfernt werden können. Derart behandelte Waschen des Rückstandes, das 8,15 g Phosphor in
Lösungen müssen jedoch nochmals filtriert werden, Form von Hypophosphitanionen je Liter enthält. Die
um das gebildete Erdalkaliphosphit zu entfernen, und Ausbeute beträgt daher 64,4%.
die filtrierten Lösungen sind dann als solche zu .
alkalisch, um durch Kristallisation reines Hypophos- 15 Beispiel/
phit daraus herzustellen. In das Reaktionsgefäß des Beispiels 1 werden ein-
Es wurde nun gefunden, daß die Gegenwart einer geführt:
bestimmten, während der Oxydation des Phosphors 7000 ecm Wasser
in wäßriger Lösung durch Alkali- und Erdalkali- 5000 ecm Waschwasser vom Waschen des
hydroxyde eingeführten Alkahphosphitmenge den *o Rückstandes mit einem Gehalt von
Endgehalt der filtrierten Losungen an A kahphosphat g 15 pnosphor mForm vonHypo-
mcht verändert, wenn man bestimmte Vorsichtsmaß- whnsnWtiminnpn i? Titpr
nahmen einhalt, durch die das vorbestimmte Ver- 2000 g Phosphor
hältnis von Erdalkali- zu Alkalihydroxyd für eine ^gQ | Natronlauge
optimale Umwandlung von Phosphor zu Alkalihypo- 25 ^45 g Calciumoxyd
phosphit beeinflußt wird. Die Änderung hängt von
der durch das Phosphit eingebrachten Menge Na- Die Umsetzung setzt bei einer Temperatur der Re-
triumhydroxyd und der zur Ausfällung des Phosphits aktionsmasse von 47° C ein. Die Temperatur steigt
erforderlichen stöchiometrischen Erdalkah'hydroxyd- dann schnell bis auf 90° C und wird durch Kühlen
menge ab. Das erhaltene Alkalihypophosphitfiltrat 30 bei dieser Temperatur gehalten. Nach Filtrieren und
soll weniger als 1% Alkaliphosphit enthalten. Eine Waschen des Calciumphosphits erhält man 10 900 ecm
solche Lösung ist für die fraktionierte Kristallisation einer Natriumhypophosphitlösung mit einem Gehalt
zur Herstellung von reinem kristallinem Alkalihypo- von 102,05 g Phosphor in Form von Hypophosphitan-
phosphit geeignet, das weniger als 0,2% Phosphit ionen je Liter und 7800 ecm Wasser vom Waschen
und nur ganz geringe Spuren von Schwermetallen ent- 35 des Rückstandes, das 11,25 g Phosphor in Form von
hält. Ein solches Hypophosphit enthält auch keine Hypophosphitanionen enthält,
freien alkalischen Gruppen. Die Ausbeute beträgt daher 57,96%.
Man erhält also erfindungsgemäß Alkalihypophos- . .
phite, die noch Phosphit und reine Hypophosphite in Beispiel 3
kristalliner Form enthalten. Nach der ersten Rück- 40 Die nach den Beispielen 1 und 2 erhaltenen Na-
führung der Mutterlauge erhält man eine Hypophos- triumhypophosphitlösungen werden im Vakuum bis
phitlösung, deren Phosphitgehalt sich praktisch von auf eine bei 80° C gesättigte Lösung konzentriert,
der zuerst erhaltenen Lösung nicht unterscheidet. Das Danach werden die Lösungen langsam bis auf eine
in den Mutterlaugen sowie das in den nachfolgenden Temperatur von 20° C gekühlt. Nach dem Absaugen
Verfahrensstufen erhaltene Hypophosphit kann in 45 erhält man:
reinemZustandwiedergewonnen werden ohne daß be- Kristallines Natriumhypophosphit
sondere Remigungsbehandlungen erforderlich waren. NaH PO-HO 5555
Das erfindungsgemäße Verfahren kann bei kon- Mutterlauge (d o=l 33) 2380 ε
tinuierlicher oder absatzweiser Oxydation des Phos- 6 ffl ' ö
phors in wäßriger Lösung in gleicher Weise ange- 50 Das Salz, das 99% Natriumhypophosphit
wandt werden. Die durch Waschen des Rückstandes NaH PO -HnO
aus der Filtration der Hypophosphitlösung aus dem 2 2 ^
Oxydationsverfahren anfallenden Waschwässer wer- und weniger als 0,05% Natriumphosphit enthält, ent-
den vorzugsweise mit den zurückgeführten Mutter- hält daneben maximal 5% p. M. Eisen und 1%
laugen vereint. 55 p. M. Blei. Der Gehalt an Magnesium und Calcium
Die Erfindung wird in den nachstehenden Bei- liegt unter 0,001%.
spielen erläutert.
Beispiel 4
In das im Beispiel 1 beschriebene Reaktionsgefäß In ein 20-1-Reaktionsgefäß, das mit einem Rühr- 60 werden eingeführt:
werk, Heiz- und Kühlvorrichtungen und Vorrichtun- 10 nnn „„__ wopo.
gen zur Gasevakuierung versehen ist, werden emge- ^ 200 s. Phosphor
fullt: 312 g Natronlauge,
ηηηΛ w 2 055 g Bariumoxyd.
12 000 ecm Wasser, 65 & j
1200 g Phosphor, Die Umsetzung, die bei einer Temperatur von 48° C
1 008 g Natronlauge, einsetzt, verläuft langsam, und die Temperatur der
276 g Magnesiumoxyd. Reaktionsmasse steigt nicht über 66° C. Nach be-
5 6
endeter Phosphorwasserstoffbildung wird durch FiI- sehen ist, wird folgende Mischung eingefüllt:
trieren die Natriumhypophosphitlösung abgetrennt 9^ j Wasser
und der Rückstand gewaschen. Durch dieses Ver- £ 400 kg Phosphor
fahren erhält man 11 800 ecm einer Natrium- und 2'oi6kg Natronlauge
Bariumhypophosphitlösung mit einem Gehalt von 5 ?120ke Bariumoxid'
46,1 g Phosphor in Form von Hypophosphitanionen -> S
und 4500 ecm Wasser vom Waschen des Rück- Nach beendeter Umsetzung und nach dem FiI-
standes, mit einem Gehalt von 4,5 g Phosphor in trieren und Waschen des Rückstandes erhält man
Form von Hypophosphitanionen je Liter. Die Aus- 23 1 Filtrat, bestehend aus einer Hypophosphitlösung
beute beträgt 47%. 10 mit einem Gehalt von 63,5 g Phosphor in Form von
Vor der Konzentrierung werden diese Lösungen Hypophosphitanionen je Liter und 1,7 g Phosphor in
mit einer der darin vorliegenden Bariummenge Form von Phosphitanionen je Liter und 111 Wasch-
stöchiometriseh entsprechenden Menge Natriumcar- wasser des Rückstandes mit einem Gehalt von 8 gPhos-
bonat behandelt. Der Bariumcarbonatniederschlag phor in Form von Hypophosphitanionen je Liter und
wird durch Filtrieren und Waschen abgetrennt. Die 15 0,25 g Phosphor in Form von Phosphitanionen je Liter,
bei diesem Verfahren entstehenden Verluste betragen Durch Konzentrieren und fraktionierte Kristalli-
1 % des beim Verfahren eingesetzten Phosphors. sation erhält man aus dem Filtrat 3,340 kg kristallines
Salz mit einem Gehalt von 99,5% NaH2PO2 · H2O
Beispiel 5 und 0,15% Na2HPO3-5H2O und 3,320 kg Mutterin das Reaktionsgefäß werden eingefüllt: 20 lauge mit einem Gehalt von 50% NaH2PO2-H2O
1 ο nnn xxr und 7>7°/» Na2HPO„ · 5 H2 O.
12 000 ecm Wasser, ' 232
1 200 g Phosphor, Zweite Verfahrensstufe
1400 g Kalilauge, In das Reaktionsgefäß der ersten Verfahrensstufe
716 g Strontiumoxyd. wird folgende Mischung gegeben:
Die Umsetzung setzt bei einer Temperatur der Re- H>51 Wasser,
aktionsmasse von 47° C ein, die dann durch die H.01 Waschwasser des Rückstandes der
Reaktionswärme aufrechterhalten wird. Nach be- ersten Verfahrensstufe,
endeter Bildung von Phosphorwasserstoff bei einer 3,200 kg Mutterlauge mit Natriumhypophos-
Temperatur von 70° C wird die Masse nitriert. Nach 30 Phlt der ersten Verfahrensstufe,
Waschen des Rückstandes erhält man Il 750 ecm 2,400 kg Phosphor,
einer Kaliumhypophosphitlösung mit einem Gehalt 1>915 kS Natronlauge,
von 63,3 g Phosphor in Form von Hypophos- 0,610 kg Magnesiumoxyd,
phitanionen je Liter und 3850 ecm Waschwasser des Nach beendeter Umsetzung und nach Filtrieren und
Rückstandes mit einem Gehalt von 9,5 g Phosphor in 35 Waschen des Rückstandes erhält man 23,3 1 eines
Form von Hypophosphitanionen je Liter. Die Aus- Filtrats, bestehend aus einer Natriumhypophosphit-
beute des Verfahrens beträgt 65%. lösung mit einem Gehalt von 81,9 g Phosphor inForm
von Hypophosphitanionen je Liter und 1,6 g Phosphor
Beispiel 6 in porm von phosphitanionen je Liter und 15,41
In einen 10-1-Glasballon, der mit einem Rührwerk 40 Waschwasser des Rückstandes mit einem Gehalt von
und einem Rückflußkühler versehen ist, werden ein- 10,3 g Phosphor in Form von Hypophosphitanionen
gefüllt: je Liter und 0,15 g Phosphor in Form von Phosphit-
£(\c\i\ „„«, \\jn^^r- anionen je Liter.
oOÜÜ ecm Wasser, _ ,J T_ . , . , . . T, . ,,.
600 s Phosohor Durch Konzentrieren und fraktionierte Kristaln-
ςη? ο -NTstrnnisii^ 45 sation erhält man aus dem Filtrat 3,975 kg Salz mit
1090lBarkmhXtlauge einem Gehalt von 99'6°/o NaH2PO2-H2O und
iuyu g Banumnyaratiauge. 0/β Ν3ίHpOjj. 5 H2O und 3,260 kg Mutterlauge
Durch die sehr lebhafte Umsetzung steigt die Tem- mit einem Gehalt von 50% NaH2PO2-H2O und
peratur der Masse schnell auf 85° C und wird durch 7,8% Na2HPO -5 H2O.
Kühlen des Ballons auf dieser Temperatur gehalten. 50 τ t^^t,™«,,,,,*,,.^
τλ t. T^-ii · j -».τ * · i_ 1. τ.·*!·· j Letzte Vertanrensstuie
Durch Filtrieren der Natnumhypophosphitlosung und
Waschen des Bariumphosphitrückstandes erhält man In das Reaktionsgefäß der vorhergehenden Ver-
5900 ecm einer Natriumhypophosphitlösung mit fahrenssrufen wird folgende Mischung gegeben:
einem Gehalt von 78,5 g Phosphor in Form von 111 Wasser,
Hypophosphitanionen je Liter und 2150 ecm Wasch- 55 121 Waschwasser des Rückstandes aus
wasser des Rückstandes mit einem Gehalt von 7,9 g den vorhergenden Verfahrensstufen
Phosphor in Form von Hypophosphitanionen je Liter. mit einem Gehalt von 10,1 g Phos-
Die Ausbeute beträgt 68%. phor in Form von Hypophosphitan-
Die Natriumhypophosphitlösung mit freiem Ba- ionen je Liter und 0,13 g Phosphor in
riumhydroxyd wird vor dem Konzentrieren mit gas- 60 Form von Phosphitanionen je Liter,
förmiger Kohlensäure behandelt und filtriert. Die bei 3,3001 Mutterlauge mit Natriumhypophos-
diesem Reinigungsverfahren entstandenen Verluste phit aus den vorhergehenden Verfah-
betragen 0,6% des eingesetzten Phosphors. rensstufen mit einem Gehalt von
Beispiel? 50·/. NaH2PCVH2O und 7,5%
^ 65 Na2HPO3-5H2O,
Erste Verfahrensstufe 2,400 kg Phosphor,
In ein 45-1-Reaktionsgefäß, das mit einem Rühr- 1,921 kg Natronlauge,
werk und einer Vorrichtung zur Gasevakuierung ver- 2,350 kg Bariumoxyd.
Nach beendeter Umsetzung und nach Filtrieren und Waschen des Rückstandes erhält man 23,41 FiI-trat, bestehend aus einer Natriumhypophosphitlösung mit einem Gehalt von 85,1 g Phosphor in Form von Hypophosphitanionen je Liter und 1,6 g Phosphor in Form von Phosphitanionen je Liter und 15,51 Waschwasser des Rückstandes mit einem Gehalt voa 10,4 g Phosphor in Form von Hypophosphitanionen je Liter und 0,14 g Phosphor in Form von Phosphitanionen je Liter.
Durch Konzentrieren und Kristallisation erhält man aus dem Filtrat 4,270 kg Salz mit einem Gehalt von 99,6% NaH2PO2-H2O und 0,10% Na2HPO3-5H2O und 3,250 "kg Mutterlauge mit einem Gehalt von 50% NaH2PO2-H2O und 7,8% Na2HPO3-5H2O.

Claims (5)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren zur Herstellung von Alkalihypophosphiten durch Oxydation von Phosphor in Gegenwart von Wasser mit einer Mischung aus Alkalihydroxyden und Erdalkalibasen, dadurch ge kennzeichnet, daß die Summe der Grammäquivalente der Einzelelemente der verwendeten basischen Mischung höchstens 1 und das Verhältnis der Grammäquivalente Alkalihydroxyd zu Grammäquivalente Erdalkalihydroxyd zwischen 1,7 und 2,2 beträgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine solche Menge Wasser verwendet wird, daß die bei der Reaktion gebildete Lösung weniger als 100 g Phosphor in Form von Hypophosphitanionen je Liter Lösung enthält.
3. Verfahren nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man bei Temperaturen oberhalb des Schmelzpunktes von Phosphor und unterhalb des Siedepunktes der Alkalihypophosphitlösung arbeitet.
4. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Gewinnung von praktisch phosphitfreiem kristallinem Hypophosphit nach der fraktionierten Kristallisation der Lösung die Hypophosphit und Phosphit enthaltenden Mutterlaugen der Kristallisation in die Reaktionsmischung aus einer neuen Oxydation zurückführt, wobei in dieser neuen Reaktionsmischung das vorbestimmte Verhältnis von Alkali- zu Erdalkalihydroxyd durch Verringerung der Natriumhydroxydmenge, um die durch den Phosphitgehalt der Mutterlaugen eingebrachte und durch Erhöhung der zur stöchiometrischen Ausfällung dieses Phosphits erforderlichen Erdalkalihydroxydmenge abgeändert wird, eine neue fraktionierte Kristallisation durchgeführt und das Verfahren beliebig oft wiederholt wird.
5. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man die zurückgeführten Mutterlaugen mit dem durch Waschen des Rückstandes der Filtration des Oxydationsproduktes erhaltenen Waschwasser vereint.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1029 809.
© 109 749/496 12.61
DEO5566A 1956-06-20 1957-06-21 Verfahren zur Herstellung von Alkalihypophosphiten Pending DE1119237B (de)

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FR1119237X 1956-06-20

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DE1119237B true DE1119237B (de) 1961-12-14

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DEO5566A Pending DE1119237B (de) 1956-06-20 1957-06-21 Verfahren zur Herstellung von Alkalihypophosphiten

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CH (1) CH360377A (de)
DE (1) DE1119237B (de)
FR (2) FR1152431A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1145588B (de) 1957-01-18 1963-03-21 Montedison Spa Verfahren zur Herstellung von reinem Natriumhypophosphit
US4521391A (en) * 1984-01-13 1985-06-04 Stauffer Chemical Company Method to improve yields of sodium hypophosphite
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DE1029809B (de) 1955-07-30 1958-05-14 Fonte Electr S A Verfahren zur Herstellung von Hypophosphiten

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Also Published As

Publication number Publication date
FR1164005A (fr) 1958-10-06
FR1152431A (fr) 1958-02-17
BE558452A (de)
CH360377A (fr) 1962-02-28

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