DE1582955B1 - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Hartkaese - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von HartkaeseInfo
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- A01J25/00—Cheese-making
- A01J25/11—Separating whey from curds; Washing the curds
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Description
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Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine der Säule an deren unterem Ende aus dem einem
Vorrichtung zum Herstellen von Hartkäse, insbeson- ständigen Unterdruck ausgesetzten Käsebruch unter
dere von Cheddar-Käse, aus Käsebruch, von dem vor Herbeiführung einer Vorverdichtung desselben hereinem
finalen Verdichten die Molke abgetrennt und ausgedrückt wird. Erfindungsgemäß wird also für die
der vor einem Portionieren in einer lotrechten Säule 5 Herstellung von Hartkäse ein kontinuierliches Arbeitsbewegt
wird, welcher neuer Käsebruch chargenweise verfahren zur Verfügung gestellt, bei dem die Molke
zugeführt wird. dem mahlfeinen, relativ festen und trockenen Käse-
Bei der Herstellung von Hartkäse geht man von bruch durch eine Einflußgröße von dessen Eigeneinem
mahlfein vorliegenden, relativ festen und bereits gewicht und durch die andere Einflußgröße des Unterrelativ trockenen, also nur noch geringe Mengen an io druckes sehr wirksam entzogen wird, so daß es zu
Molke enthaltenden Käsebruch aus, der für einen einem vollständigen Verschmelzen des Käsebruches
Reifungsprozeß zu Blöcken zu verdichten ist. Es ent- kommen kann, der dann auch von jeglichen Luftspricht
hierzu der Regel, den Käsebruch in einzelne einschlüssen befreit ist. Es wird dabei weiterhin für
Formen einzubringen und ihn in diesen einem ständi- vorteilhaft angesehen, auch das Nachverdichten des
gen Unterdruck auszusetzen, um so die restliche 15 Käsebruches unter Unterdruck durchzuführen und
Molke abzuziehen und gleichzeitig die erwünschte den Käsebruch nach diesem Nachverdichten durch
Verdichtung herbeizuführen. Schneiden zu portionieren, um so die Blöcke zu
Bei der kontinuierlichen Herstellung von Hartkäse erhalten, die dann dem üblichen Reifungsprozeß
ist es andererseits bekannt, den Käsebruch in die ein- unterworfen werden.
zelnen Abteilungen eines um eine horizontale Achse 20 Ausgehend von einer Vorrichtung mit einem lotdrehenden
Drehsiebes in deren jeweils tiefster Lage recht angeordneten Standrohr, einer dessen oberem
chargenweise einzubringen, so daß die Molke für den Ende zugeordneten Zuführeinrichtung für den Käse-Zeitraum
einer halben Drehung dieses Drehsiebes Zeit bruch und einer dessen unterem Ende zugeordneten
hat, lediglich unter dem Einfluß des Gewichts der Schließeinrichtung sowie mit einer Einrichtung zum
jeweiligen Charge aus dem Käsebruch auszutreten, 25 Verdichten des hinter dieser Schließeinrichtung porder
dann in der jeweils höchsten Drehlage der ein- tioniert vorliegenden Käsebruches schlägt die Erfinzelnen
Abteilungen einem lotrechten Standrohr über dung andererseits vorrichtungsmäßig zur Lösung der
dessen oberes Ende aufeinanderfolgend zugeführt vorerwähnten Aufgabe vor, die Zuführeinrichtung mit
wird. Der Käsebruch durchwandert dann ohne die einer an sich bekannten durch zwei sich abwechselnd
Möglichkeit eines weiteren Austritts der Molke dieses 30 Öffnende und schließende Schließkörper gebildete
Standrohr, dessen unterem Ende ein als Schließ- Schleuse zu versehen, innerhalb des Standrohres an
einrichtung fungierender Drehtisch mit seinem Aus- dessen unterem Ende eine perforierte Wandung anzutrittsquerschnitt
angepaßten Öffnungen zugeordnet ist, ordnen, die in ihrer Schließstellung luftdicht schliedie
durch Drehung dieses Drehtisches aufeinander- ßende Schließeinrichtung quer zu der Achse des
folgend zum Fluchten mit dem Standrohr gebracht 35 Standrohrs verschiebbar auszuführen und an den
werden und sich jeweils in einer auf einem stationären Hohlraum des Standrohres eine Evakuiereinrichtung
Tisch aufsitzenden, rohrförmigen Füllform fortsetzen. anzuschließen. Die so vorgeschlagene Vorrichtung für
In diese an dem Drehtisch befestigten Füllformen die Herstellung von Hartkäse besitzt eine sehr einfällt
also der in dem Standrohr gestapelte Käsebruch fache, kompakte und wenig störanfällige Bauweise
jedesmal dann ein, wenn der Drehtisch um eine 40 und ermöglicht die ständige Aufrechterhaltung eines
Öffnung weitergedreht worden ist, in dessen Dreh- Unterdruckes in dem Standrohr sehr wirkungsvoll,
bereich, versetzt um 120° gegen die Füllstation, ein Weitere Einzelheiten der erfindungsgemäßen Vorrich-Druckstempel
angeordnet ist, welcher von oben het tung sind in den darauf bezogenen Patentansprüchen
aufeinanderfolgend den Käsebruch in den einzelnen aufgeführt.
Füllformen final verdichtet, so daß die verdichtete 45 Die Erfindung wird nachfolgend an Hand von zwei
Masse bei der Weiterdrehung des Drehtisches um in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausfühweitere
120° durch eine für diese Drehlage in dem rungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt
stationären Tisch vorgesehene Öffnung hindurch in Fig. 1 eine erste Ausführungsform der Vorrichtung
eine dort bereitgestellte Form hineinfallen kann. in einem Aufriß und teilweise im Schnitt,
Zur kontinuierlichen Herstellung von Weichkäse ist 50 Fig. 2 in vergrößertem Maßstab eine Einzelheit
es andererseits bekannt, den dafür verwendeten der Vorrichtung gemäß Fig. 1, breiigen Käsebruch zum Austreiben der Molke mittels Fig. 3 den pneumatischen Schaltkreis für die
einer Schneckenpresse durch ein perforiertes Rohr Schleuse der Vorrichtung gemäß F i g. 1,
hindurchzubewegen und den am Ende dieses Rohres F i g. 4 und 5 die pneumatischen und elektrischen
als Strang austretenden Bruch dann in Stücke zu 55 Schaltkreise für die Schließeinrichtung, die Aufnahmeschneiden,
zu formen bzw. zu pressen und schließlich und Verdichterplattform und den Auswerfestempel
zu salzen. der Vorrichtung gemäß F i g. 1 und
Ausgehend von diesen vorbekannten Vorschlägen F i g. 6 eine zweite Ausführungsform der Vorrich-
für die Herstellung von Hart- bzw. Weichkäse liegt tung im Aufriß und teilweise im Schnitt,
der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Verfahrens- 60 Die in den F i g. 1 und 2 gezeigte Vorrichtung zur
und vorrichtungsmäßig verbesserte Herstellung von kontinuierlichen Herstellung von Hartkäse besteht
Hartkäse, insbesondere von Cheddar-Käse, zu schaf- aus einem doppelwandigen, lotrechten Gehäuse 10
fen, bei welchem es auf eine hochgradige Verdichtung rechteckigen Querschnitts, das mit seinem unteren
des Käsebruches und auf eine hochgradige Entwässe- Ende die obere Wand eines waagerechten Gehäuses 11
rung desselben von Molke ankommt. 65 durchdringt. Der Innenraum des Gehäuses 10 bildet
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch eine obere Vakuumkammer 12 und derjenige des
gelöst, daß, ausgehend von einem Verfahren der ein- Gehäuses 11 eine untere Vakuumkammer 13. Innergangs
genannten Art, die Molke durch das Gewicht halb des Gehäuses 10 ist ein Standrohr 14 angeordnet,
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das aus teilweise perforierten Platten 15 gebildet ist, Wie die Einzelheit gemäß Fig. 2 ausweist, ist das
welche wenigstens mit ihrem perforierten Teil auf untere Ende des Gehäuses 10 an gegenüberliegenden
Abstand zu der Innenwand des Gehäuses 10 angeord- Seiten mit Sammelkammern 31 für die Molke vernet
sind. Die Perforierung und Formgebung ist dabei sehen, die aus dem Käsebruch unter dem Einfluß des
für diese vorzugsweise aus einer Aluminiumlegierung 5 Gewichts der sich in dem Standrohr 14 sammelnden
bestehenden Platten so gewählt, daß das Standrohr Säule und unter dem Einfluß des in der oberen
14, das eine kleinere Länge aufweist als das Gehäuse Vakuumkammer 12 vorherrschenden Unterdrucks
10, wobei sein unteres Ende in der gleichen Ebene über die Perforierungen der das Standrohr 14 bildenliegt,
wie das untere Ende dieses Gehäuses, eine glatte den Platten 15 ausgetrieben wird. An die Sammel-Innenwandung
erhält. io kammern 31 ist über je eine Leitung 32 eine Evakuier-Im
oberen Ende des lotrechten Gehäuses 10 ist ein einrichtung angeschlossen, welche sowohl in der
in seiner Gesamtheit mit 18 bezeichneter Fülltrichter oberen Vakuumkammer 12 wie auch in der unteren
und eine in ihrer Gesamtheit mit 19 bezeichnete Zu- Vakuumkammer 13 einen ständigen Unterdruck aufführeinrichtung
zugeordnet. Letztere ist mit einer recht erhält, über die Leitungen 32 wird somit aus
durch einen hohlzylindrischen Körper 20 und zwei 15 dem chargenweise in die obere Vakuumkammer 12
sich abwechselnd öffnenden und schließenden Schließ- zugeführten Käsebruch augenblicklich dessen Luftkörpern
21 und 22 gebildeten Schleuse versehen, volumen abgesaugt und gleichzeitig wird über sie die
welche die obere Vakuumkammer 12 zu dem Füll- aus dem Käsebruch ausgetriebene Molke abgeführt,
trichter 18 hin luftdicht verschließen läßt. Jeder Mit 29 ist eine Lichtzellenanordnung angedeutet,
Schließkörper 21, 22 ist plattenförmig ausgebildet und 20 welche in den Steuerkreis der Druckluftaggregate A, B
zwischen zwei Schichten aus Kunststoff verschiebbar, so geschaltet ist, daß diese bei Unterschreitung einer
die in einem metallischen Gehäuse angeordnet sind. vorbestimmten Höhe der Säule des Käsebruches im
Ihrer abwechselnden Betätigung dienen durch Steuer- Standrohr 14 eine Betätigung erfahren. Alternativ
ventile C, E bzw. D, F in ihrem jeweiligen Hub ge- kann diese Lichtzellenanordnung auch bei Übersteuerte
Druckluftaggregate A bzw. B, deren Kolben 25 schreitung einer vorbestimmten Höhe der Säule eine
jeweils mit einem Betätigungsorgan 23 bzw. 24 für die entsprechende Betätigung dieser Druckluftaggregate
Steuerventile versehen ist. Jeder Schließkörper besitzt steuern.
eine dem lichten Querschnitt des Körpers 20 entspre- Die untere Vakuumkammer 13 ist durch eine Aus-
chende Öffnung, deren relative Lage zu diesem die wurfschleuse 39 luftdicht verschließbar, quer und
Offen- bzw. Schließstellung des jeweiligen Schließ- 30 relativ zu welcher ein verschiebbarer Auswerfestempel
körpers bestimmt. In F i g. 1 ist für den Schließkörper 38 angeordnet ist. Dieser ist durch ein Druckluft-
21 dessen Schließstellung und für den Schließkörper aggregat X betätigbar. An die untere Vakuumkammer
22 dessen Offenstellung veranschaulicht. 13 ist in nicht gezeigter Weise die Evakuiereinrichtung
Zu dem hohlzylindrischen Körper 20 fluchtend angeschlossen, welche sowohl in ihr wie auch in der
angeordnet ist das Einfüllrohr 26 des Fülltrichters 18, 35 oberen Vakuumkammer 12 einen ständigen Unterdessen
axiale Länge wenigstens gleich groß ist wie die druck aufrechterhält. Ein einer Öffnung 41 des Geaxiale
Länge des Körpers 20. Das Einfüllrohr 26 setzt häuses 11 zugeordnetes Entlastungsventil 40 ist durch
sich nach oben in einem sich trichterartig erweitern- ein Druckluftaggregat Y betätigbar, dieses Ventil wird
den Körper 25 fort. Der in diesen eingefüllte Käse- zum Ausgleich des Vakuums in der unteren Vakuumbruch
rutscht also in das Einfüllrohr 26 nach und 40 kammer 13 geöffnet, wenn der nachverdichtete Käsesammelt
sich als zylindrische Säule vor dem Schließ- block durch den vorschiebenden Auswerfestempel 38
körper 21, so daß er nach dessen Öffnung bei dann über die Auswurfschleuse 39 ausgeworfen wird,
vorhergehender Schließung des Schließkörpers 22 zu Im Betrieb der Vorrichtung wird zunächst auf die diesem Vorrutschen kann, worauf dann wieder der abgesenkte Plattform 33 ein Brett aufgelegt und dann Schließkörper 21 geschlossen und der Schließkörper 45 nach Schließung des Entlastungsventils 40, des Schie-22 geöffnet wird, um den Käsebruch zu chargenweise bers 30 und der Auswurfschleuse 39 in den beiden der oberen Vakuumkammer 12 zuzuführen. Vakuumkammern 12 und 13 ein Unterdruck erzeugt. Diese obere Vakuumkammer 12 ist nun an ihrem Der oberen Vakuumkammer 12 wird dann durch abunteren Ende mit einer sie gegen die untere Vakuum- wechselndes Öffnen und Schließen der beiden Schließkammer 13 luftdicht abschließenden Schließeinrich- 50 körper 21 und 22 Käsebruch chargenweise zugeführt, tung versehen, welche ein gleichzeitig als Trennmesser aus welchem wegen des in der oberen Vakkumkamausgebildeter Schieber 30 ist. Dieser wird durch ein mer 12 vorherrschenden Unterdruckes die in ihm ent-Druckluftaggregat W zwischen seiner in Fig. 1 haltene Luftmenge augenblicklich über die Sammelgezeigten Schließstellung und einer Offenstellung kammern 31 und die Leitungen 32 abgesaugt wird, bewegt, in welcher dann das untere Ende der Säule, 55 Der Käsebruch sammelt sich folglich über dem zu welcher sich der Käsebruch in der oberen Vakuum- geschlossenen Schieber 30 in einer Säule in dem kammer 12 innerhalb des Standrohres 14 verfestigt Standrohr 14 an, und mit der wachsenden Höhe dieser hat, unter dem Einfluß von deren Gewicht nach unten Säule wird der Käsebruch zunehmend von Molke in die untere Vakuumkammer 13 vorrutschen kann, befreit, diese entweicht über die Perforierungen der um dortvon einer Aufnahme-undVerdichterplattform 60 Platten 15 und wird gleichfalls über die Sammelkam-33 aufgefangen zu werden. Wird der Schieber 30 aus mern 31 abgeleitet. Die Plattform 33 wurde zwischenseiner Offenstellung in seine Schließstellung bewegt, zeitlich in ihre obere Endlage angehoben, so daß sie dann portioniert er dadurch den Käsebruch zu einem beim Erreichen einer vorbestimmten Höhe der Säule Block, der dann in der unteren Vakuumkammer 13 nach einem dann erfolgenden Öffnen des Schiebers 30 durch ein axiales Aufwärtsverschieben der Plattform 65 das untere Ende der Säule aufnehmen kann, die dann 33 ein Nachverdichten erfährt. Die Auf- und Ab- durch die absenkende Plattform 33 nach unten bewegt wärtsbewegung der Plattform 33 wird durch ein wird. Der Schieber 30 bewegt sich nach dem Ablenken Hydraulikaggregat U, V bewirkt. der Plattform 33 in seine Schließstellung und portio-
vorhergehender Schließung des Schließkörpers 22 zu Im Betrieb der Vorrichtung wird zunächst auf die diesem Vorrutschen kann, worauf dann wieder der abgesenkte Plattform 33 ein Brett aufgelegt und dann Schließkörper 21 geschlossen und der Schließkörper 45 nach Schließung des Entlastungsventils 40, des Schie-22 geöffnet wird, um den Käsebruch zu chargenweise bers 30 und der Auswurfschleuse 39 in den beiden der oberen Vakuumkammer 12 zuzuführen. Vakuumkammern 12 und 13 ein Unterdruck erzeugt. Diese obere Vakuumkammer 12 ist nun an ihrem Der oberen Vakuumkammer 12 wird dann durch abunteren Ende mit einer sie gegen die untere Vakuum- wechselndes Öffnen und Schließen der beiden Schließkammer 13 luftdicht abschließenden Schließeinrich- 50 körper 21 und 22 Käsebruch chargenweise zugeführt, tung versehen, welche ein gleichzeitig als Trennmesser aus welchem wegen des in der oberen Vakkumkamausgebildeter Schieber 30 ist. Dieser wird durch ein mer 12 vorherrschenden Unterdruckes die in ihm ent-Druckluftaggregat W zwischen seiner in Fig. 1 haltene Luftmenge augenblicklich über die Sammelgezeigten Schließstellung und einer Offenstellung kammern 31 und die Leitungen 32 abgesaugt wird, bewegt, in welcher dann das untere Ende der Säule, 55 Der Käsebruch sammelt sich folglich über dem zu welcher sich der Käsebruch in der oberen Vakuum- geschlossenen Schieber 30 in einer Säule in dem kammer 12 innerhalb des Standrohres 14 verfestigt Standrohr 14 an, und mit der wachsenden Höhe dieser hat, unter dem Einfluß von deren Gewicht nach unten Säule wird der Käsebruch zunehmend von Molke in die untere Vakuumkammer 13 vorrutschen kann, befreit, diese entweicht über die Perforierungen der um dortvon einer Aufnahme-undVerdichterplattform 60 Platten 15 und wird gleichfalls über die Sammelkam-33 aufgefangen zu werden. Wird der Schieber 30 aus mern 31 abgeleitet. Die Plattform 33 wurde zwischenseiner Offenstellung in seine Schließstellung bewegt, zeitlich in ihre obere Endlage angehoben, so daß sie dann portioniert er dadurch den Käsebruch zu einem beim Erreichen einer vorbestimmten Höhe der Säule Block, der dann in der unteren Vakuumkammer 13 nach einem dann erfolgenden Öffnen des Schiebers 30 durch ein axiales Aufwärtsverschieben der Plattform 65 das untere Ende der Säule aufnehmen kann, die dann 33 ein Nachverdichten erfährt. Die Auf- und Ab- durch die absenkende Plattform 33 nach unten bewegt wärtsbewegung der Plattform 33 wird durch ein wird. Der Schieber 30 bewegt sich nach dem Ablenken Hydraulikaggregat U, V bewirkt. der Plattform 33 in seine Schließstellung und portio-
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niert dabei den Käsebruch zu einem Block, der durch einen Kolben, der durch eine Innenfeder zu einem
ein anschließendes Anheben der Plattform 33 durch Ende des Ventilkörpers hin gedrückt wird, das einen
ein Zusammenwirken dieser mit dem Schieber 30 ein Kanal 6 aufweist. Die durch den Kanal 6 eintretende
Nachverdichten erfährt. Ist dieses Nachverdichten Druckluft bewegt den Kolben entgegen der Federabgeschlossen, dann wird der Unterdruck in der 5 einwirkung zu dem entgegengesetzten Ende des Ventilunteren
Vakuumkammer 13 durch Öffnen des Ent- körpers. Das Ventil M ist ein Elektromagnetventil,
lastungsventils 40 aufgehoben und der Auswerfe- das durch die photoelektrische Vorrichtung 29 erregt
stempel 38 betätigt, so daß es zu einem Auswerfen wird, um die Kanäle 1 und 2 zu verbinden, wenn der
über die Auswurfschleuse 39 kommt. Es wird dann Quark unter der Ebene des Lichtstrahls ist, und um
wieder auf die Plattform 33 ein neues Brett aufgelegt, io die Kanäle 2 und 3 zu verbinden, wenn der Quark
dann das Entlastungsventil 40 und die Auswurf- den Lichtstrahl unterbricht. Die Kanäle 1 der Venschleuse
39 geschlossen, so daß in der unteren Va- tile G, /, / werden über die Leitungen 56, 57 mit
kuumkammer 13 wieder ein Unterdruck sich bilden Druckluft gespeist.
kann, und es wiederholt sich dann der vorbeschriebene Zu Beginn eines Arbeitsspiels des Zuf uhrmechanis-
Vorgang. Die Doppelwandigkeit des Gehäuses 10 15 mus sind die Kolbenstangen der Zylinder Λ, B voll
erlaubt eine einfache Aufheizung desselben mittels ausgefahren, wobei ihre Kontaktschenkel 23, 24 die
durchgeleiteter Heißluft oder eingelegter Dampf- Kolben der Ventile C und D eindrücken, so daß die
schlangen, um so die Verdichtung des Käsebruches Kanäle 1 und 2 dieser beiden Ventile miteinander
weiterhin zu begünstigen. verbunden sind. Die Magnetspule des Ventils M wird
F i g. 3 zeigt den pneumatischen Steuerkreis für die ao erregt, so daß sein Kolben einen Weg zwischen den
automatische Betätigung des oberen und des unteren Kanälen 1 und 2 herstellt (natürlich vorausgesetzt,
Schiebers 21, 22 und Fig. 4 und 5 zeigen den pneu- daß die Oberfläche des Quarks in der Säule 14 unter
matischen und elektrischen Steuerkreis für die Betäti- dem Lichtstrahl der photoelektrischen Vorrichtung
gung des Guillotinemessers 30, der Plattform 33 und liegt). Der Kolben des Ventils H ist in der linken
des Auswerfers 38. Die pneumatischen Steuerkreise 25 Stellung am Kanal 4, so daß ein Weg zwischen den
umfassen durch Druckbeaufschlagung oder Druck- Kanälen 1 und 2 besteht. Die Luft aus dem Kanal 6
minderung betätigbare, in Seitenansicht gezeigte des Ventils G gelangt dann durch die Kanäle Ml,
Ventile, z.B. die Ventile C und G, sowie Elektro- Ml, Cl, Cl, Dl, Dl in die Atmosphäre und der
magnetventile, die in Endansicht gezeigt sind, wie z.B. Kolben des Ventils G bewegt sich zum Kanal 6 und
das Ventil M. Jedes Ventil hat einen zylindrischen 30 stellt einen Weg zwischen den Kanälen 1 und 2 her.
Körper und einen Ventilkolben, der in dem Körper Die in den Kanal Gl zugeführte Druckluft strömt
zwischen zwei Endstellungen axial bewegbar ist, wobei durch Gl, Gl, Hl, H Im den Kanal 6 des Ventils /
in jeder dieser Endstellungen verschiedene Kanäle ein und drückt dessen federvorgespannten Kolben weg
untereinander verbunden sind. Solche Ventile sind an vom Kanal 6 in eine Stellung, in der die durch die
sich bekannt und es sind nur die Ventile C und G im 35 gestrichelten Linien dargestellten Wege hergestellt
Schnitt gezeigt, um ihre Wirkungsweise zu verdeut- sind. Die in den Kanal 1 des Ventils I zugeführte
liehen. Aus Zweckmäßigkeitsgründen ist jedes Ventil Druckluft tritt dann durch den Kanal 4 in den Zylinin
den Zeichnungen durch einen Buchstaben und der A ein und zieht die Kolbenstange vom Ventile
jeder Kanal durch eine Zahl bezeichnet, wobei der zurück. Die aus dem Zylinder A verdrängte Luft
Kanal eines bestimmten Ventils durch einen Buch- 40 strömt durch den Kanal 2 aus und gelangt durch die
stäben und eine Zahl gekennzeichnet ist. Die Wege Kanäle 2 und 3 des Ventils / in die Atmosphäre,
zwischen den Kanälen sind bei einer Endstellung des Wenn die Kolbenstange des Zylinders A voll zuKolbens
durch ausgezogene Linien und bei der zwei- rückgezogen ist, drückt ihr Kontaktschenkel 23 den
ten Endstellung durch gestrichelte Linien darge- Kolben des Ventils E ein, um einen Weg durch die
stellt. 45 Kanäle El, El zu schaffen und der Kanal 7 des Ven-
Die Ventile C, D, E, F in Fig. 3 haben einen tilsG entlüftet durch das VentilE in die Atmosphäre.
Kolben 50, den eine Innenfeder 51 in eine erste Der Kolben des Ventils C ist unter Einwirkung seiner
Stellung drückt, bei der ein Weg zwischen den Kanä- Feder in seine ursprüngliche Stellung zurückgekehrt
len 2 und 3 besteht, wobei die Kolben gegen die und der Kolben des Ventils G wird unter der Einwir-Federeinwirkung
in eine zweite Stellung bewegbar 5° kung der zum linken Ende des Kolbens zugeführten
sind, in der ein Weg zwischen den Kanälen 1 und 2 Druckluft zum Kanal 7 bewegt, wodurch die Kanäle
hergestellt ist. Die Ventile C und E sind durch den G 2 und G 3 verbunden werden. Der Kolben des Ven-Schieber
21 betätigbar und die Ventile D und F durch tils H befindet sich noch immer in seiner linken Stelden
Schieber 22, wie bereits früher dargelegt wurde. lung am Kanal 4 und die Luft, die den Kolben des
Das Ventil G hat einen Kolben 52, der mit axialen 55 Ventils / entgegen der Wirkung seiner Rückstellfeder
Kanälen 53 für die Zufuhr von Druckluft durch den drückt, entweicht frei in die Atmosphäre durch die
Kanal 1 zu den Zylindern54 an entgegengesetzten KanäleHl, Hl, Gl, G3. Der Kolben des Ventils/
Enden des Ventilkörpers versehen ist. Wenn die Luft bewegt sich daraufhin unter Einwirkung seiner Rückaus
einem der Zylinder 54 ausgelassen wird, drückt stellfeder zum Kanal 6 und stellt die durch die ausdie
Druckluft in dem zweiten Zylinder den Kolben zu 60 gezogenen Linien dargestellten Wege her. Die in den
dem entgegengesetzton Ende des Ventilkörpers hin. Kanal 1 des Ventils/ gespeiste Druckluft tritt dann
Die Kanäle 4 und 5 im Ventil G sind verschlossen. durch den Kanal 2 in den Zylinder A ein, um dessen
Das Ventil// hat einen Kolben, der zwischen den an Kolbenstange auszufahren. Die verdrängte Luft verentgegengesetzten
Enden des Ventilkörpers angeord- läßt den Zylinder A durch den Kanal 4, um durch die
neten Kanälen4 und 5 bewegbar ist. Durch die Zu- 65 Kanäle 4 und 5 des Ventils/ und durch das Nadelfuhr
von Druckluft abwechselnd zu dem einen und zu ventil K in die Atmosphäre zu gelangen. Der vor dem
dem anderen Kanal wird der Kolben zwischen seinen Ventil K entstehende Gegendruck wird in den Kanal 4
zwei Endstellungen bewegt. Die Ventile / und J haben des Ventils H übertragen und bewegt den Kolben des
Ventils H zum Kanal 5, wodurch seine Kanäle 2 und 3 hergestellt sind. Die Ventile BB, CC, DD, EE sind
verbunden werden. Elektromagnetventile, die einen Kolben haben, der
Wenn die Kolbenstange des Zylinders A voll durch eine Feder in einer ersten Stellung vorgespannt
ausgefahren ist, drückt ihr Kontaktschenkel 23 den ist, in der ein Weg zwischen den Kanälen 2 und 3
Kolben des Ventils C ein, so daß der Kanal 6 des 5 besteht. Wenn die Magnetspule erregt wird, wird der
Ventils G durch Ml, Ml, Cl, Cl, Dl, Dl in die Kolben in eine zweite Stellung bewegt, in der ein Weg
Atmosphäre entlüftet und die dem rechten Ende des zwischen den Kanälen 1 und 2 hergestellt ist.
VentilsG zugeführte Druckluft drückt dessen Kolben Die Elektromagnetventile in Fig. 5 sind mit den
zum Kanal 6. Der Weg durch das Ventil G führt dann gleichen Buchstaben bezeichnet, wie die ihnen entdurch
die Kanäle 1 und 2, und die in den Kanal 1 des io sprechenden Ventile in Fig. 4. Der elektrische Kreis
Ventils G gespeiste Druckluft strömt über H1, H 3 in umfaßt einen Transformator 100, die Leitungen 101
den Kanal 6 des Ventils /, wodurch dessen Kolben und 102, die an die Ausgangklemmen des Transforvom
Kanal 6 weggedrückt wird, so daß die durch die mators angeschlossen sind, einen Wechselumschalter
gestrichelten Linien dargestellten Wege hergestellt 103 zur Verbindung einer Leitung 104 mit der Leiwerden.
Die dem Kanal 1 des Ventils / zugeführte 15 tung 102 für Handbetrieb, oder einer Leitung 105 mit
Druckluft tritt dann durch den Kanal 4 in den Zylin- der Leitung 102 für automatischen Betrieb. Ein
der 2? ein und fährt dessen Kolbenstange ein. Die Schalter 106 ist über die Leitungen 101, 105 mit dem
verdrängte Luft verläßt den Zylinder B durch den Elektromagnetventil DD in Reihe geschaltet, dessen
Kanal 2 und entweicht in die Atmosphäre durch Kontakte in Ruhelage offen sind und derart angeord-
Jl, J 3. 20 net sind, daß sie bei der Bewegung der Plattform 33
Wenn die Kolbenstange des Zylinders B voll ein- in ihre untere Stellung geschlossen werden. Die
gefahren ist, drückt ihr Kontaktschenkel 24 den KoI- Schalter 107, 108 sind über die Leitungen 101, 105
ben des Ventils F ein, um einen Weg durch seine mit dem Elektromagnetventil BB in Reihe geschaltet.
Kanäle 1 und 2 zu schaffen. Der Kanal 7 des Ventils G Die Kontakte des Schalters 107 sind in Ruhelage
entlüftet dann durch das Ventil F in die Atmosphäre 25 offen und der Schalter ist mit einem Vakuummesser
und der Kolben des Ventils G wird zum Kanal 7 be- gekuppelt, der zum Schließen der Kontakte angeordwegt,
um einen Weg durch die Kanäle 2 und 3 herzu- net ist, wenn das Vakuum in der unteren Kammer 13
stellen. Der Kolben des Ventils H liegt noch immer am den vorbestimmten Wert aufweist. Der Schalter 108
Kanal 5 an, so daß die Kanäle H1 und H 3 verbunden hat in Ruhelage offene Kontakte, die bei der Bewesind.
Die Luft, die den Kolben des Ventils 7 entgegen 30 gung des Guillotinemessers 30 in die Schließstellung
der Einwirkung seiner Druckfeder drückt, entweicht geschlossen werden, wobei die obere Vakuumkammer
durch die Kanäle J 6, H3, Hl, Gl, G 3 und ennög- 12 abgedichtet wird. Der Schalter 109 ist über die
licht dem Kolben des Ventils / unter Einwirkung Leitungen 101, 105 mit der Magnetspule CC in Reihe
seiner Rückstellfeder zum Kanal 6 zurückzukehren geschaltet und hat in Ruhelage offene Kontakte, die
und die durch die ausgezogenen Linien dargestellten 35 bei der Bewegung des Guillotinemessers 30 in seine
Wege herzustellen. Die in den Kanal 1 des Ventils 7 offene oder voll eingefahrene Stellung geschlossen
zugeführte Druckluft tritt dann durch den Kanal 2 in werden. Die Schalter 110, 111, 112 sind von Hand
den Zylinderß ein und fährt dessen Kolbenstange bedienbar, um die Magnetspulen DD, BB, CC und die
aus. Die verdrängte Luft tritt aus dem Zylinder B Leitung 104 zum unabhängigen Betrieb der Elektrodurch
dessen Kanal 4 aus und entweicht in die 40 magnetventile anzuschließen, wenn der Schalter 103
Atmosphäre durch die Kanäle 7 4 und 75 und das auf Handbetrieb eingestellt ist. Ein Relais 113 hat
Nadelventil L. Der vor dem Ventil L entstehende eine Spule 114, die zwischen den Schalter 108 und der
Gegendruck wird in den Kanal 5 des Ventils H über- Leitung 101 geschaltet ist, sowie zwei Schalter 115,
tragen und bewegt den Kolben des Ventils H zum 116 mit in Ruhelage geschlossenen Kontakten, die
Kanal 4, wodurch zwischen den Kanälen 1 und 2 des 45 durch einen Anker in einer Spule 114 bei Erregung
Ventils H ein Weg hergestellt wird. Wenn die Kolben- der letzteren geschlossen werden. Der Schalter 115 ist
stange des Zylinders B voll ausgefahren ist, drückt ihr über das Elektromagnetventil EE an die Leitung 101
Kontaktschenkel 24 den Kolben des Ventils D ein, um geschaltet und der Schalter 116 ist direkt an die Leiden
Zyklus zu vollenden. tung 101 angeschlossen. Ein Zeitrelais 120 besitzt eine Die VentileN, R, T in Fig. 4 haben einen Kolben, 50 an die Leitung 102 und an den Schalter 116 angeder
durch eine Innenfeder in einer ersten Stellung schlossene Spule 121, wobei die Spule 121 einen
vorgespannt ist, wobei die durch die ausgezogenen Zeitschaltermotor anläßt, wenn die Kontakte des
Linien dargestellten Wege hergestellt sind. Der KoI- Schalters 116 geschlossen sind. Das Zeitrelais 120
ben ist von Hand entgegen der Federwirkung in eine umfaßt auch einen Wechselschalter 122, der in der
zweite Stellung bewegbar, in der die durch die gestri- 55 vorgespannten Ruhelage den Schalter 115 in Reihe
chelten Linien dargestellten Wege hergestellt wird. Die mit dem Schalter 108 schließt, der jedoch in eine
Ventile Q und Z sind dem Ventil N ähnlich mit dem zweite Stellung bewegbar ist, in der er eine Signal-Unterschied,
daß ihre Kolben durch Druckluft aus lampe 123 in Reihe mit dem Schalter 108 über die
dem Kanal 4 in die zweite Stellung bewegbar sind. Leitungen 101, 105 verbindet. Das Ventil P ist dem Ventil R ähnlich mit dem Unter- 60 F i g. 4 zeigt mit ausgezogenen Linien die Wege in
schied, daß sein Kolben durch Druckluft aus dem den einzelnen Ventilen am Ende eines Zyklus, nachKanal
6 in die zweite Stellung bewegbar ist. Die Ven- dem ein Käseblock ausgestoßen und der Auswerfer
tile O, S haben einen Kolben, der durch Druckluft aus 38 in die untere Kammer 13 wieder eingefahren wordem
Kanal 6 axial in eine Stellung bewegbar ist, in der den ist. Alle Elektromagnetventile mit Ausnahme des
die durch die gestrichelten Linien dargestellten Wege 65 Ventils DD sind dann stromlos und die Kolben der
bestehen und der durch Druckluft aus dem Kanal 7 federvorgespannten Ventile.
in eine andere Stellung axial bewegbar ist, in der die Die Druckluft strömt somit über Rl, Rl und
durch die ausgezogenen Linien dargestellten Wege durch den Kanal 2 in den Zylinder V und hält den
9 10
Kolben des Zylinders V in der obersten Hubstellung, Ventils CC und stellt einen Weg zwischen den Kanäwobei
die Kolbenstange" durch das untere Ende des len 1 und 2 dieses Ventils her. Die Druckluft strömt
Zylinders U hindurchragt. Die Druckluft strömt auch dann durch Pl, P 2, CCl, CC 2 zum Kanal 7 des
überPl, Pl, Öl, Ol und durch den Kanal 2 in den VentilsO, bewegt dessen Kolben zum Kanal 6 und
Zylinder U und hält den Kolben 34 des Zylinders U S stellt die durch die ausgezogenen Linien dargestellten
gegen die Kolbenstange 37 des Zylinders V. Die auf- Wege her. Die Druckluft strömt dann durch 01, 01,
wärts wirkende Kraft des Kolbens 36 ist größer, als tritt durch den Kanal 2 in den Zylinder U ein und
die nach unten wirkende Kraft des Kolbens 34 infolge drückt dessen Kolben und die Plattform 33 nach
der kleineren Kolbenoberfläche bedingt durch die unten. Die aus dem Zylinder U verdrängte Luft strömt
Anwesenheit der Kolbenstange 35 auf der oberen io durch O4, OS, P4, P5 und entweicht allmählich in
Fläche des Kolbens 34. Der Auswerfer 38 wird durch die Atmosphäre durch ein einstellbares Nadelventil
die Druckluft, die durch R1 und R 2 und den Kanal 3 PP, um eine gesteuerte Abwärtsbewegung der Plattdes
Zylinders X zugeführt wird, in voll eingefahrener form zu gewährleisten.
Stellung gehalten. Die Plattform 33 schließt die Kontakte des Schal-
Um den nächsten Zyklus einzuleiten, wird der 15 terslO6, nachdem sie die unterste Hubstellung er-Steuerknopf
des Ventils von Hand niedergedrückt, um reicht hat, erregt dadurch die Magnetspule des Ventils
den durch die gestrichelte Linie dargestellten Weg DD und stellt einen Weg zwischen dessen Kanälen 1
zwischen den Kanälen 1 und 2 herzustellen, wodurch und 2 her. Die Druckluft strömt dann durch das
die Druckluft zum Kanal 6 des Ventils O geleitet wird Ventil DD zum Kanal 7 des Ventils 5, bewegt dessen
und den Kolben dieses Ventils nach unten drückt, 20 Kolben zum Kanal 6 und stellt die durch die ausgeum
die mit gestrichelten Linien dargestellten Wege zogenen Linien dargestellten Wege her. Die Druckluft
herzustellen. Die Luft aus dem Kanal 7 des Ventils O strömt dann durch 51, 52, tritt durch den Kanal 2
entweicht über CC 2, CC 3. Die Druckluft strömt dann des Zylinders W ein und bewegt das Guillotinemesser
durch Pl, Pl, 01, O 4 zum Kanal 4 des Zylinders U in seine Schließstellung, wodurch ein Käseblock vom
und hebt dessen Kolben und die Plattform 33. Die aus 25 unteren Ende der Quarksäule abgetrennt wird,
dem Zylinder U verdrängte Luft entweicht in die Wenn sich das Guillotinemesser in seiner vollstän-
Atmosphäre über Öl, O3. Die Druckluft strömt auch dig geschlossenen Stellung befindet, schließt es die
durch den Kanal 4 des Ventils O zum Kanal 4 des Kontakte des Schalters 108 und schließt den Kreis
Ventils Q und bewegt dessen Kolben in eine Stellung, über die Haltewicklung 114 des Relais. Die Erregung
in der die Kanäle 2 und 3 verbunden sind. Der Kanal 2 30 der Spule 114 bewirkt das Schließen der Kontakte der
des Zylinders X wird alsdann geschlossen und die Schalter 115,116 und erregt die Magnetspule des
Luft entweicht über die KanäleQl, Q3. Das Ventil Q Ventils EE sowie die Spule 121, um den Zeitschalterwirkt
also wie eine Zwischensperre, die sicherstellt, motor anzulassen. Durch die Erregung der Magnetdaß
der Auswerfer 38 nur dann ausgefahren werden spule des Ventils EE wird ein Weg zwischen dessen
kann, wenn die Plattform 33 sich in ihrer untersten 35 Kanälen 1 und 2 hergestellt, so daß die Druckluft
Stellung befindet. Bei Aufwärtsbewegung der Platt- durch dieses Ventil zum Kanal 6 des Ventils P fließt
form wird der Schalter 106 geöffnet, wodurch die und dessen Kolben nach unten bewegt, um die durch
Magnetspule des Ventils DD entregt wird und ein die gestrichelten Linien dargestellten Wege herzustel-Weg
zwischen den Kanälen 2 und 3 hergestellt wird. len. Die Druckluft strömt dann durch Pl, P 4, OS,
Die Betätigung des Ventils N lenkt die Druckluft auch 40 O 4, tritt durch den Kanal 4 in den Zylinder U ein
zum Kanal 4 des Ventils Z, die dessen Kolben in eine und bewirkt das Heben der Plattform 33 und das Anstellung
bewegt, in der der durch die gestrichelte Linie pressen des Käseblocks gegen die Unterseite des Guildargestellte
Weg zwischen den Kanälen 2 und 3 her- lotinemessers 30. Nach Ablauf einer vorbestimmten
gestellt wird. Zeitperiode betätigt der Zeitschaltermotor den Wech-
Der Kanal 2 des Ventils Z ist mit dem Vakuum- 45 selschalter 122, um den Stromkreis durch die Magnetmesser
verbunden, der seinerseits mit dem Schalter spule des Ventils EE zu öffnen und einen Stromkreis
107 gekuppelt ist, und der Kanal 3 des Ventils Z ist durch die Signallampe 123 zu schließen. Durch die
mit der unteren Kammer 13 verbunden. Während Entregung der Magnetspule des Ventils EE wird ein
also N von Hand niedergedrückt wird, um Druckluft Weg zwischen dessen Kanälen 2 und 3 hergestellt, und
in den Kanal 4 des Ventils Z zuzuführen, ist der 5° die den Kolben des Ventils P entgegen der Wirkung
Vakuummesser mit der unteren Vakuumkammer 13 seiner Feder drückende Luft entweicht durch das
verbunden. Wenn das Vakuum in der Kammer 13 eine Ventil EE. Der Kolben des Ventils P wird durch seine
bestimmte Höhe erreicht hat, schließt der Vakuum- Feder zum Kanal 6 bewegt und stellt die durch die
messer die Kontakte des Schalters 107, wodurch die ausgezogenen Linien dargestellten Wege her. Die
Magnetspule des Ventils BB erregt wird, um einen 55 Druckluft strömt dann durch Pl, P 2, 01, Ol und
Weg zwischen den Kanälen 1 und 2 dieses Ventils tritt in den Kanal 2 des Zylinders U ein, um die Plattherzustellen.
Die Druckluft strömt dann durch das form 33 zu senken. Die Schließung des Stromkreises
Ventil BB zum Kanal 6 des Ventils S, bewegt den durch die Signallampe 123 zeigt dem Bedienungsmann
Kolben des Ventils 5 zum Kanal 7 und stellt die durch an, daß der Käseblock fertig zum Entfernen aus der
die gestrichelten Linien dargestellten Wege her. Die 60 unteren Vakuumkammer 13 ist.
Druckluft strömt dann durch 51, 5 4 zum Kanal 4 des Um das Vakuum in der unteren Kammer 13 aufzu-
Zylinders W und bewirkt dadurch das Einfahren des heben, wird der Steuerknopf des von Hand betätig-Guillotinemessers
30. Die aus dem Zylinder W ver- baren Ventils T eingedrückt, um einen Weg zwischen
drängte Luft entweicht durch 5 2, 53. Die Käsesäule seinen Kanälen 1 und 2 herzustellen. Die Druckluft
fällt dann auf die Plattform 33 herab. 65 strömt dann durch P1, P 2, 01, O 2, T1, T1, tritt in
Wenn das Guillotinemesser 30 seine vollständige den Kanal 2 des Zylinders Y ein und bewirkt, daß
Offenstellung erreicht hat, schließt es die Kontakte des dessen Kolben das Ventil 40 zurückzieht, wodurch
Schalters 109, erregt dadurch die Magnetspule des die Kammer 13 mit der Atmosphäre verbunden wird.
Die Tür der Kammer 13 wird geöffnet und der Steuerknopf des Ventils R niedergedrückt, um die durch die
gestrichelten Linien dargestellten Wege herzustellen. Die Druckluft strömt dann durch Rl, R 4 zum Kanal 4
des Zylinders V und drückt dessen Kolben in die unterste Hubstellung herunter. Die aus dem Zylinder
V verdrängte Luft entweicht durch R 1, R 3. Der Kolben des Zylinders U folgt der Bewegung des Kolbens
des Zylinders V unter der Wirkung der durch den Kanal 2 zugeführten Druckluft. Die Druckluft
strömt auch durch Al, Ri, Ql, Ql, um in den
Kanal 2 des Zylinders X einzutreten. Der Auswerfer 38 wird dann nach außen bewegt und schiebt den
Käseblock von der Plattform 33 ab. Die aus dem Zylinder X verdrängte Luft entweicht durch Rl, RZ.
Die Vorrichtung gemäß Fig. 6 besteht aus einem lotrechten Standrohr 140 rechteckigen Querschnitts,
dessen oberem Ende eine Zuführeinrichtung 141 zugeordnet ist. Diese besteht wie in der vorbeschriebenen
Ausführangsform aus einem Fülltrichter 145, der sich über ein konisch zulaufendes Verbindungsstück
in einem Einfüllrohr 146 fortsetzt, welchem als Schleuse auch hier zwei sich abwechselnd öffnende
und schließende Schließkörper 148, 149 zugeordnet sind. Diese Schließkörper sitzen auf der Kolbenstange
147 eines Druckluftaggregates 150,151 in einem auf die Länge des Einfüllrohres 146 abgestimmten Abstand,
um so bei der chargenweisen Zufuhr des Käsebruches in dem Standrohr 140 einen Unterdruck ständig
aufrechterhalten zu können. Der wechselseitige Abstand der beiden Schließkörper 148,149 ist also
kleiner als die Länge des Einfüllrohres 146.
Quer zum unteren Ende des Standrohres 140 ist ein Auslaßrohr 143 quadratischen Querschnitts angeordnet,
an welches sich endseitig über ein konisch zulaufendes Rohrstück 165 eine Auslaßdüse 142,166
axial anschließt. In das Auslaßrohr 143 ist ein perforierter Zylinder eingepaßt, der mit dessen Innenwand
einen Abflußkanal für Molke bildet. Ein durch ein Druckluftaggregat 161 bewegbarer Kolben 144 dient
als Schließeinrichtung für das untere Ende des Standrohres 140 und gleichzeitig dem Ausschieben des
durch ihn in dem konisch zulaufenden Rohrstück 165 und in der Auslaßdüse 142,166 nachverdichteten
Käsebruchs. Die Auslaßdüse ist durch eine gleichzeitig als Trenneinrichtung fungierende Schließeinrichtung
167,168 abschließbar, vor ihrem Auslaßende ist ein Tisch 169 angeordnet, auf den Ausschiebenden
Blöcke 170 abgelegt werden.
Innerhalb des Standrohres 140 ist an dessen unterem Ende eine perforierte Wand 155 schräg angeordnet,
welche von dem als Vakuumkammer fungierenden Hohlraum des Standrohres eine Sammelkammer
157 für die Molke räumlich abtrennt, deren Boden 156 zu einer Auslaßleitung 158 hin abgeschrägt ist.
An diese Auslaßleitung ist eine Evakuiereinrichtung angeschlossen, weiche in dem Standrohr 140 und in
dem Auslaßrohr 143 einen Unterdruck ständig aufrechterhält. Mit 159 sind schließlich noch Heizeinrichtungen
für das Standrohr 140 bezeichnet, welche den Käsebrach für die Verdichtung auf einer geeigneten
Temperatur halten.
Im Betrieb dieser Vorrichtung wird zunächst bei geschlossener Schließeinrichtung 147,148 in dem
Standrohr 140 und in dem Auslaßrohr 143 ein Unterdruck erzeugt, so daß dann der chargenweise in das
Standrohr 140 über die Zuführeinrichtung 141 zugeführte Käsebrach augenblicklich nach seinem Eintritt
in das Standrohr von seinen Lufteinschlüssen befreit wird. Der Kolben 144 hält das untere Ende des Standrohres
140 so lange geschlossen, bis die sich in diesem ansammelnde Säule eine bestimmte Höhe erreicht hat,
so daß durch deren Gewicht die Molke über die perforierte Wand 155 in die Sammelkammer 157 ausgetrieben
werden kann. Durch periodisches Hin- und Herbewegen des Kolbens 144 wird dann jeweils das
in das Auslaßrohr 143 vorrutschende Ende der Säule zu der Auslaßdüse 142,166 hin vorgeschoben, wobei
es zu einem weiteren Herausdrücken in den Käsebruch eventuell noch vorhandener Molke kommt,
gleichzeitig wird' der Käsebruch insbesondere durch das konisch zulaufende Rohrstück 165 nachverdichtet
und sammelt sich schließlich vor der Schließeinrichtung 167,168 an. Diese wird dann periodisch geöffnet
und geschlossen, und zwar zeitlich abgestimmt auf die Hin- und Herbewegung des Kolbens 144, so daß bei
jedem Schließen der Schließeinrichtung die ausschiebende Säule zu einem Block 170 portioniert wird. Die
Blöcke werden auch hier anschließend einem Reifungsprozeß unterworfen.
Claims (15)
1. Verfahren zum Herstellen von Hartkäse, insbesondere von Cheddar-Käse, aus Käsebruch, von
dem vor einem finalen Verdichten die Molke abgetrennt und der vor einem Portionieren in einer
lotrechten Säule bewegt wird, welcher neuer Käsebruch chargenweise zugeführt wird, dadurch
gekennzeichnet, daß die Molke durch das Gewicht der Säule an deren unterem Ende aus
dem einem ständigen Unterdruck ausgesetzten Käsebruch unter Herbeiführung einer Vorverdichtung
desselben herausgedrückt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Nachverdichten des Käsebruches
gleichfalls unter Unterdruck durchgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Käsebruch nach seinem
Nachverdichten durch Schneiden portioniert wird.
4. Vorrichtung zum Ausüben des Verfahrens nach Anspruch 1, 2 oder 3, mit einem lotrecht
angeordneten Standrohr, einer dessen oberem Ende zugeordneten Zuführeinrichtung für den
Käsebrach und einer dessen unterem Ende zugeordneten Schließeinrichtung, sowie mit einer Einrichtung
zum Verdichten des hinter dieser Schließeinrichtung portioniert vorliegenden Käsebruches,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführeinrichtung mit einer an sich bekannten, durch zwei sich
abwechselnd öffnende und schließende Schließkörper (21, 22; 148,149) gebildete Schleuse (19;
146) versehen, daß innerhalb des Standrohrs (10, 14; 140) an dessen unterem Ende eine perforierte
Wandung (15; 155) angeordnet, daß die in ihrer Schließstellung luftdicht schließende Schließeinrichtung
(30; 144) quer zu der Achse des Standrohres verschiebbar und daß an den Hohlraum des
Standrohres eine Evakuiereinrichtung (32; 158) angeschlossen ist.
5. Vorrichtung nach Ansprach 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließeinrichtung in an
sich bekannter Weise ein gleichzeitig als Trennmesser ausgebildeter Schieber (30) ist.
6. Vorrichtung nach Ansprach 4, dadurch ge-
kennzeichnet, daß die Schließeinrichtung ein gleichzeitig das Nachverdichten des von ihm portionierten
Käsebruches ausführender Kolben (144) ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, gekennzeichnet durch eine obere und eine untere
Kammer (12,13), die gemeinsam evakuierbar und durch den Schieber (30) luftdicht gegeneinander
verschließbar sind und in deren oberer Kammer (12) das Standrohr (14) und in deren unterer, mit
einer luftdicht verschließbaren Auswurfschleuse (39) versehener Kammer (13) eine vorzugsweise
hydraulisch (UV) axial verschiebbare Aufnahme- und Verdichterplattform (33) für den durch den
Schieber portionierten Käsebruch angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der unteren Kammer (13)
ein quer und relativ zu der Auswurfschleuse (39) verschiebbarer Auswerfestempel (38) angeordnet
ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Standrohr (14) aus
teilweise perforierten Platten (15) gebildet ist, die wenigstens mit ihrem perforierten Teil auf Abstand
zu der Wand der oberen Kammer (12) angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß an das untere Ende des Standrohres (140) ein querliegend angeordnetes Auslaßrohr
(143) angeschlossen ist, in dessen Hohlraum der Kolben (144) verschiebbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß in das Auslaßrohr (143) ein
perforierter Zylinder (160) eingepaßt ist, der in an sich bekannter Weise mit der Innenwand des Auslaßrohres
einen Abflußkanal für Molke bildet.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß axial an das Auslaßrohr
(143) eine endseitig durch eine gleichzeitig als Trenneinrichtung fungierende Schließeinrichtung
(167,168) abschließbare Auslaßdüse (142, 166) angeschlossen ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß axial zwischen dem Auslaßrohr
(143) und der Auslaßdüse (142,166) ein konisch zulaufendes Rohrstück (165) angeordnet
ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführeinrichtung mit
einem Fülltrichter (18) versehen ist, dessen zu der Schleuse (20) axial ausgerichtetes Einfüllrohr (26)
eine axiale Länge aufweist, welche wenigstens gleichgroß ist wie die axiale Länge der Schleuse.
15. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schließkörper (21, 22)
plattenförmig ausgebildet und zwischen zwei Schichten aus Kunststoff verschiebbar ist, die in
einem metallischen Gehäuse angeordnet sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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