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DE1582955B1 - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Hartkaese - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Hartkaese

Info

Publication number
DE1582955B1
DE1582955B1 DE19671582955 DE1582955A DE1582955B1 DE 1582955 B1 DE1582955 B1 DE 1582955B1 DE 19671582955 DE19671582955 DE 19671582955 DE 1582955 A DE1582955 A DE 1582955A DE 1582955 B1 DE1582955 B1 DE 1582955B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
piston
standpipe
channel
cheese
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671582955
Other languages
English (en)
Inventor
Charles George Kenneth
Robertson George Marwick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nutricia Ltd
Original Assignee
Cow and Gate Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cow and Gate Ltd filed Critical Cow and Gate Ltd
Publication of DE1582955B1 publication Critical patent/DE1582955B1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J25/00Cheese-making
    • A01J25/11Separating whey from curds; Washing the curds
    • A01J25/111Separating whey from curds; Washing the curds by continuous separation
    • A01J25/112Separating whey from curds; Washing the curds by continuous separation in cylinders

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description

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Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine der Säule an deren unterem Ende aus dem einem Vorrichtung zum Herstellen von Hartkäse, insbeson- ständigen Unterdruck ausgesetzten Käsebruch unter dere von Cheddar-Käse, aus Käsebruch, von dem vor Herbeiführung einer Vorverdichtung desselben hereinem finalen Verdichten die Molke abgetrennt und ausgedrückt wird. Erfindungsgemäß wird also für die der vor einem Portionieren in einer lotrechten Säule 5 Herstellung von Hartkäse ein kontinuierliches Arbeitsbewegt wird, welcher neuer Käsebruch chargenweise verfahren zur Verfügung gestellt, bei dem die Molke zugeführt wird. dem mahlfeinen, relativ festen und trockenen Käse-
Bei der Herstellung von Hartkäse geht man von bruch durch eine Einflußgröße von dessen Eigeneinem mahlfein vorliegenden, relativ festen und bereits gewicht und durch die andere Einflußgröße des Unterrelativ trockenen, also nur noch geringe Mengen an io druckes sehr wirksam entzogen wird, so daß es zu Molke enthaltenden Käsebruch aus, der für einen einem vollständigen Verschmelzen des Käsebruches Reifungsprozeß zu Blöcken zu verdichten ist. Es ent- kommen kann, der dann auch von jeglichen Luftspricht hierzu der Regel, den Käsebruch in einzelne einschlüssen befreit ist. Es wird dabei weiterhin für Formen einzubringen und ihn in diesen einem ständi- vorteilhaft angesehen, auch das Nachverdichten des gen Unterdruck auszusetzen, um so die restliche 15 Käsebruches unter Unterdruck durchzuführen und Molke abzuziehen und gleichzeitig die erwünschte den Käsebruch nach diesem Nachverdichten durch Verdichtung herbeizuführen. Schneiden zu portionieren, um so die Blöcke zu
Bei der kontinuierlichen Herstellung von Hartkäse erhalten, die dann dem üblichen Reifungsprozeß ist es andererseits bekannt, den Käsebruch in die ein- unterworfen werden.
zelnen Abteilungen eines um eine horizontale Achse 20 Ausgehend von einer Vorrichtung mit einem lotdrehenden Drehsiebes in deren jeweils tiefster Lage recht angeordneten Standrohr, einer dessen oberem chargenweise einzubringen, so daß die Molke für den Ende zugeordneten Zuführeinrichtung für den Käse-Zeitraum einer halben Drehung dieses Drehsiebes Zeit bruch und einer dessen unterem Ende zugeordneten hat, lediglich unter dem Einfluß des Gewichts der Schließeinrichtung sowie mit einer Einrichtung zum jeweiligen Charge aus dem Käsebruch auszutreten, 25 Verdichten des hinter dieser Schließeinrichtung porder dann in der jeweils höchsten Drehlage der ein- tioniert vorliegenden Käsebruches schlägt die Erfinzelnen Abteilungen einem lotrechten Standrohr über dung andererseits vorrichtungsmäßig zur Lösung der dessen oberes Ende aufeinanderfolgend zugeführt vorerwähnten Aufgabe vor, die Zuführeinrichtung mit wird. Der Käsebruch durchwandert dann ohne die einer an sich bekannten durch zwei sich abwechselnd Möglichkeit eines weiteren Austritts der Molke dieses 30 Öffnende und schließende Schließkörper gebildete Standrohr, dessen unterem Ende ein als Schließ- Schleuse zu versehen, innerhalb des Standrohres an einrichtung fungierender Drehtisch mit seinem Aus- dessen unterem Ende eine perforierte Wandung anzutrittsquerschnitt angepaßten Öffnungen zugeordnet ist, ordnen, die in ihrer Schließstellung luftdicht schliedie durch Drehung dieses Drehtisches aufeinander- ßende Schließeinrichtung quer zu der Achse des folgend zum Fluchten mit dem Standrohr gebracht 35 Standrohrs verschiebbar auszuführen und an den werden und sich jeweils in einer auf einem stationären Hohlraum des Standrohres eine Evakuiereinrichtung Tisch aufsitzenden, rohrförmigen Füllform fortsetzen. anzuschließen. Die so vorgeschlagene Vorrichtung für In diese an dem Drehtisch befestigten Füllformen die Herstellung von Hartkäse besitzt eine sehr einfällt also der in dem Standrohr gestapelte Käsebruch fache, kompakte und wenig störanfällige Bauweise jedesmal dann ein, wenn der Drehtisch um eine 40 und ermöglicht die ständige Aufrechterhaltung eines Öffnung weitergedreht worden ist, in dessen Dreh- Unterdruckes in dem Standrohr sehr wirkungsvoll, bereich, versetzt um 120° gegen die Füllstation, ein Weitere Einzelheiten der erfindungsgemäßen Vorrich-Druckstempel angeordnet ist, welcher von oben het tung sind in den darauf bezogenen Patentansprüchen aufeinanderfolgend den Käsebruch in den einzelnen aufgeführt.
Füllformen final verdichtet, so daß die verdichtete 45 Die Erfindung wird nachfolgend an Hand von zwei Masse bei der Weiterdrehung des Drehtisches um in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausfühweitere 120° durch eine für diese Drehlage in dem rungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt stationären Tisch vorgesehene Öffnung hindurch in Fig. 1 eine erste Ausführungsform der Vorrichtung
eine dort bereitgestellte Form hineinfallen kann. in einem Aufriß und teilweise im Schnitt,
Zur kontinuierlichen Herstellung von Weichkäse ist 50 Fig. 2 in vergrößertem Maßstab eine Einzelheit es andererseits bekannt, den dafür verwendeten der Vorrichtung gemäß Fig. 1, breiigen Käsebruch zum Austreiben der Molke mittels Fig. 3 den pneumatischen Schaltkreis für die
einer Schneckenpresse durch ein perforiertes Rohr Schleuse der Vorrichtung gemäß F i g. 1, hindurchzubewegen und den am Ende dieses Rohres F i g. 4 und 5 die pneumatischen und elektrischen
als Strang austretenden Bruch dann in Stücke zu 55 Schaltkreise für die Schließeinrichtung, die Aufnahmeschneiden, zu formen bzw. zu pressen und schließlich und Verdichterplattform und den Auswerfestempel zu salzen. der Vorrichtung gemäß F i g. 1 und
Ausgehend von diesen vorbekannten Vorschlägen F i g. 6 eine zweite Ausführungsform der Vorrich-
für die Herstellung von Hart- bzw. Weichkäse liegt tung im Aufriß und teilweise im Schnitt, der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Verfahrens- 60 Die in den F i g. 1 und 2 gezeigte Vorrichtung zur und vorrichtungsmäßig verbesserte Herstellung von kontinuierlichen Herstellung von Hartkäse besteht Hartkäse, insbesondere von Cheddar-Käse, zu schaf- aus einem doppelwandigen, lotrechten Gehäuse 10 fen, bei welchem es auf eine hochgradige Verdichtung rechteckigen Querschnitts, das mit seinem unteren des Käsebruches und auf eine hochgradige Entwässe- Ende die obere Wand eines waagerechten Gehäuses 11 rung desselben von Molke ankommt. 65 durchdringt. Der Innenraum des Gehäuses 10 bildet
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch eine obere Vakuumkammer 12 und derjenige des gelöst, daß, ausgehend von einem Verfahren der ein- Gehäuses 11 eine untere Vakuumkammer 13. Innergangs genannten Art, die Molke durch das Gewicht halb des Gehäuses 10 ist ein Standrohr 14 angeordnet,
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das aus teilweise perforierten Platten 15 gebildet ist, Wie die Einzelheit gemäß Fig. 2 ausweist, ist das welche wenigstens mit ihrem perforierten Teil auf untere Ende des Gehäuses 10 an gegenüberliegenden Abstand zu der Innenwand des Gehäuses 10 angeord- Seiten mit Sammelkammern 31 für die Molke vernet sind. Die Perforierung und Formgebung ist dabei sehen, die aus dem Käsebruch unter dem Einfluß des für diese vorzugsweise aus einer Aluminiumlegierung 5 Gewichts der sich in dem Standrohr 14 sammelnden bestehenden Platten so gewählt, daß das Standrohr Säule und unter dem Einfluß des in der oberen 14, das eine kleinere Länge aufweist als das Gehäuse Vakuumkammer 12 vorherrschenden Unterdrucks 10, wobei sein unteres Ende in der gleichen Ebene über die Perforierungen der das Standrohr 14 bildenliegt, wie das untere Ende dieses Gehäuses, eine glatte den Platten 15 ausgetrieben wird. An die Sammel-Innenwandung erhält. io kammern 31 ist über je eine Leitung 32 eine Evakuier-Im oberen Ende des lotrechten Gehäuses 10 ist ein einrichtung angeschlossen, welche sowohl in der in seiner Gesamtheit mit 18 bezeichneter Fülltrichter oberen Vakuumkammer 12 wie auch in der unteren und eine in ihrer Gesamtheit mit 19 bezeichnete Zu- Vakuumkammer 13 einen ständigen Unterdruck aufführeinrichtung zugeordnet. Letztere ist mit einer recht erhält, über die Leitungen 32 wird somit aus durch einen hohlzylindrischen Körper 20 und zwei 15 dem chargenweise in die obere Vakuumkammer 12 sich abwechselnd öffnenden und schließenden Schließ- zugeführten Käsebruch augenblicklich dessen Luftkörpern 21 und 22 gebildeten Schleuse versehen, volumen abgesaugt und gleichzeitig wird über sie die welche die obere Vakuumkammer 12 zu dem Füll- aus dem Käsebruch ausgetriebene Molke abgeführt, trichter 18 hin luftdicht verschließen läßt. Jeder Mit 29 ist eine Lichtzellenanordnung angedeutet, Schließkörper 21, 22 ist plattenförmig ausgebildet und 20 welche in den Steuerkreis der Druckluftaggregate A, B zwischen zwei Schichten aus Kunststoff verschiebbar, so geschaltet ist, daß diese bei Unterschreitung einer die in einem metallischen Gehäuse angeordnet sind. vorbestimmten Höhe der Säule des Käsebruches im Ihrer abwechselnden Betätigung dienen durch Steuer- Standrohr 14 eine Betätigung erfahren. Alternativ ventile C, E bzw. D, F in ihrem jeweiligen Hub ge- kann diese Lichtzellenanordnung auch bei Übersteuerte Druckluftaggregate A bzw. B, deren Kolben 25 schreitung einer vorbestimmten Höhe der Säule eine jeweils mit einem Betätigungsorgan 23 bzw. 24 für die entsprechende Betätigung dieser Druckluftaggregate Steuerventile versehen ist. Jeder Schließkörper besitzt steuern.
eine dem lichten Querschnitt des Körpers 20 entspre- Die untere Vakuumkammer 13 ist durch eine Aus-
chende Öffnung, deren relative Lage zu diesem die wurfschleuse 39 luftdicht verschließbar, quer und
Offen- bzw. Schließstellung des jeweiligen Schließ- 30 relativ zu welcher ein verschiebbarer Auswerfestempel
körpers bestimmt. In F i g. 1 ist für den Schließkörper 38 angeordnet ist. Dieser ist durch ein Druckluft-
21 dessen Schließstellung und für den Schließkörper aggregat X betätigbar. An die untere Vakuumkammer
22 dessen Offenstellung veranschaulicht. 13 ist in nicht gezeigter Weise die Evakuiereinrichtung Zu dem hohlzylindrischen Körper 20 fluchtend angeschlossen, welche sowohl in ihr wie auch in der
angeordnet ist das Einfüllrohr 26 des Fülltrichters 18, 35 oberen Vakuumkammer 12 einen ständigen Unterdessen axiale Länge wenigstens gleich groß ist wie die druck aufrechterhält. Ein einer Öffnung 41 des Geaxiale Länge des Körpers 20. Das Einfüllrohr 26 setzt häuses 11 zugeordnetes Entlastungsventil 40 ist durch sich nach oben in einem sich trichterartig erweitern- ein Druckluftaggregat Y betätigbar, dieses Ventil wird den Körper 25 fort. Der in diesen eingefüllte Käse- zum Ausgleich des Vakuums in der unteren Vakuumbruch rutscht also in das Einfüllrohr 26 nach und 40 kammer 13 geöffnet, wenn der nachverdichtete Käsesammelt sich als zylindrische Säule vor dem Schließ- block durch den vorschiebenden Auswerfestempel 38 körper 21, so daß er nach dessen Öffnung bei dann über die Auswurfschleuse 39 ausgeworfen wird,
vorhergehender Schließung des Schließkörpers 22 zu Im Betrieb der Vorrichtung wird zunächst auf die diesem Vorrutschen kann, worauf dann wieder der abgesenkte Plattform 33 ein Brett aufgelegt und dann Schließkörper 21 geschlossen und der Schließkörper 45 nach Schließung des Entlastungsventils 40, des Schie-22 geöffnet wird, um den Käsebruch zu chargenweise bers 30 und der Auswurfschleuse 39 in den beiden der oberen Vakuumkammer 12 zuzuführen. Vakuumkammern 12 und 13 ein Unterdruck erzeugt. Diese obere Vakuumkammer 12 ist nun an ihrem Der oberen Vakuumkammer 12 wird dann durch abunteren Ende mit einer sie gegen die untere Vakuum- wechselndes Öffnen und Schließen der beiden Schließkammer 13 luftdicht abschließenden Schließeinrich- 50 körper 21 und 22 Käsebruch chargenweise zugeführt, tung versehen, welche ein gleichzeitig als Trennmesser aus welchem wegen des in der oberen Vakkumkamausgebildeter Schieber 30 ist. Dieser wird durch ein mer 12 vorherrschenden Unterdruckes die in ihm ent-Druckluftaggregat W zwischen seiner in Fig. 1 haltene Luftmenge augenblicklich über die Sammelgezeigten Schließstellung und einer Offenstellung kammern 31 und die Leitungen 32 abgesaugt wird, bewegt, in welcher dann das untere Ende der Säule, 55 Der Käsebruch sammelt sich folglich über dem zu welcher sich der Käsebruch in der oberen Vakuum- geschlossenen Schieber 30 in einer Säule in dem kammer 12 innerhalb des Standrohres 14 verfestigt Standrohr 14 an, und mit der wachsenden Höhe dieser hat, unter dem Einfluß von deren Gewicht nach unten Säule wird der Käsebruch zunehmend von Molke in die untere Vakuumkammer 13 vorrutschen kann, befreit, diese entweicht über die Perforierungen der um dortvon einer Aufnahme-undVerdichterplattform 60 Platten 15 und wird gleichfalls über die Sammelkam-33 aufgefangen zu werden. Wird der Schieber 30 aus mern 31 abgeleitet. Die Plattform 33 wurde zwischenseiner Offenstellung in seine Schließstellung bewegt, zeitlich in ihre obere Endlage angehoben, so daß sie dann portioniert er dadurch den Käsebruch zu einem beim Erreichen einer vorbestimmten Höhe der Säule Block, der dann in der unteren Vakuumkammer 13 nach einem dann erfolgenden Öffnen des Schiebers 30 durch ein axiales Aufwärtsverschieben der Plattform 65 das untere Ende der Säule aufnehmen kann, die dann 33 ein Nachverdichten erfährt. Die Auf- und Ab- durch die absenkende Plattform 33 nach unten bewegt wärtsbewegung der Plattform 33 wird durch ein wird. Der Schieber 30 bewegt sich nach dem Ablenken Hydraulikaggregat U, V bewirkt. der Plattform 33 in seine Schließstellung und portio-
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niert dabei den Käsebruch zu einem Block, der durch einen Kolben, der durch eine Innenfeder zu einem ein anschließendes Anheben der Plattform 33 durch Ende des Ventilkörpers hin gedrückt wird, das einen ein Zusammenwirken dieser mit dem Schieber 30 ein Kanal 6 aufweist. Die durch den Kanal 6 eintretende Nachverdichten erfährt. Ist dieses Nachverdichten Druckluft bewegt den Kolben entgegen der Federabgeschlossen, dann wird der Unterdruck in der 5 einwirkung zu dem entgegengesetzten Ende des Ventilunteren Vakuumkammer 13 durch Öffnen des Ent- körpers. Das Ventil M ist ein Elektromagnetventil, lastungsventils 40 aufgehoben und der Auswerfe- das durch die photoelektrische Vorrichtung 29 erregt stempel 38 betätigt, so daß es zu einem Auswerfen wird, um die Kanäle 1 und 2 zu verbinden, wenn der über die Auswurfschleuse 39 kommt. Es wird dann Quark unter der Ebene des Lichtstrahls ist, und um wieder auf die Plattform 33 ein neues Brett aufgelegt, io die Kanäle 2 und 3 zu verbinden, wenn der Quark dann das Entlastungsventil 40 und die Auswurf- den Lichtstrahl unterbricht. Die Kanäle 1 der Venschleuse 39 geschlossen, so daß in der unteren Va- tile G, /, / werden über die Leitungen 56, 57 mit kuumkammer 13 wieder ein Unterdruck sich bilden Druckluft gespeist.
kann, und es wiederholt sich dann der vorbeschriebene Zu Beginn eines Arbeitsspiels des Zuf uhrmechanis-
Vorgang. Die Doppelwandigkeit des Gehäuses 10 15 mus sind die Kolbenstangen der Zylinder Λ, B voll erlaubt eine einfache Aufheizung desselben mittels ausgefahren, wobei ihre Kontaktschenkel 23, 24 die durchgeleiteter Heißluft oder eingelegter Dampf- Kolben der Ventile C und D eindrücken, so daß die schlangen, um so die Verdichtung des Käsebruches Kanäle 1 und 2 dieser beiden Ventile miteinander weiterhin zu begünstigen. verbunden sind. Die Magnetspule des Ventils M wird
F i g. 3 zeigt den pneumatischen Steuerkreis für die ao erregt, so daß sein Kolben einen Weg zwischen den automatische Betätigung des oberen und des unteren Kanälen 1 und 2 herstellt (natürlich vorausgesetzt, Schiebers 21, 22 und Fig. 4 und 5 zeigen den pneu- daß die Oberfläche des Quarks in der Säule 14 unter matischen und elektrischen Steuerkreis für die Betäti- dem Lichtstrahl der photoelektrischen Vorrichtung gung des Guillotinemessers 30, der Plattform 33 und liegt). Der Kolben des Ventils H ist in der linken des Auswerfers 38. Die pneumatischen Steuerkreise 25 Stellung am Kanal 4, so daß ein Weg zwischen den umfassen durch Druckbeaufschlagung oder Druck- Kanälen 1 und 2 besteht. Die Luft aus dem Kanal 6 minderung betätigbare, in Seitenansicht gezeigte des Ventils G gelangt dann durch die Kanäle Ml, Ventile, z.B. die Ventile C und G, sowie Elektro- Ml, Cl, Cl, Dl, Dl in die Atmosphäre und der magnetventile, die in Endansicht gezeigt sind, wie z.B. Kolben des Ventils G bewegt sich zum Kanal 6 und das Ventil M. Jedes Ventil hat einen zylindrischen 30 stellt einen Weg zwischen den Kanälen 1 und 2 her. Körper und einen Ventilkolben, der in dem Körper Die in den Kanal Gl zugeführte Druckluft strömt zwischen zwei Endstellungen axial bewegbar ist, wobei durch Gl, Gl, Hl, H Im den Kanal 6 des Ventils / in jeder dieser Endstellungen verschiedene Kanäle ein und drückt dessen federvorgespannten Kolben weg untereinander verbunden sind. Solche Ventile sind an vom Kanal 6 in eine Stellung, in der die durch die sich bekannt und es sind nur die Ventile C und G im 35 gestrichelten Linien dargestellten Wege hergestellt Schnitt gezeigt, um ihre Wirkungsweise zu verdeut- sind. Die in den Kanal 1 des Ventils I zugeführte liehen. Aus Zweckmäßigkeitsgründen ist jedes Ventil Druckluft tritt dann durch den Kanal 4 in den Zylinin den Zeichnungen durch einen Buchstaben und der A ein und zieht die Kolbenstange vom Ventile jeder Kanal durch eine Zahl bezeichnet, wobei der zurück. Die aus dem Zylinder A verdrängte Luft Kanal eines bestimmten Ventils durch einen Buch- 40 strömt durch den Kanal 2 aus und gelangt durch die stäben und eine Zahl gekennzeichnet ist. Die Wege Kanäle 2 und 3 des Ventils / in die Atmosphäre, zwischen den Kanälen sind bei einer Endstellung des Wenn die Kolbenstange des Zylinders A voll zuKolbens durch ausgezogene Linien und bei der zwei- rückgezogen ist, drückt ihr Kontaktschenkel 23 den ten Endstellung durch gestrichelte Linien darge- Kolben des Ventils E ein, um einen Weg durch die stellt. 45 Kanäle El, El zu schaffen und der Kanal 7 des Ven-
Die Ventile C, D, E, F in Fig. 3 haben einen tilsG entlüftet durch das VentilE in die Atmosphäre. Kolben 50, den eine Innenfeder 51 in eine erste Der Kolben des Ventils C ist unter Einwirkung seiner Stellung drückt, bei der ein Weg zwischen den Kanä- Feder in seine ursprüngliche Stellung zurückgekehrt len 2 und 3 besteht, wobei die Kolben gegen die und der Kolben des Ventils G wird unter der Einwir-Federeinwirkung in eine zweite Stellung bewegbar 5° kung der zum linken Ende des Kolbens zugeführten sind, in der ein Weg zwischen den Kanälen 1 und 2 Druckluft zum Kanal 7 bewegt, wodurch die Kanäle hergestellt ist. Die Ventile C und E sind durch den G 2 und G 3 verbunden werden. Der Kolben des Ven-Schieber 21 betätigbar und die Ventile D und F durch tils H befindet sich noch immer in seiner linken Stelden Schieber 22, wie bereits früher dargelegt wurde. lung am Kanal 4 und die Luft, die den Kolben des Das Ventil G hat einen Kolben 52, der mit axialen 55 Ventils / entgegen der Wirkung seiner Rückstellfeder Kanälen 53 für die Zufuhr von Druckluft durch den drückt, entweicht frei in die Atmosphäre durch die Kanal 1 zu den Zylindern54 an entgegengesetzten KanäleHl, Hl, Gl, G3. Der Kolben des Ventils/ Enden des Ventilkörpers versehen ist. Wenn die Luft bewegt sich daraufhin unter Einwirkung seiner Rückaus einem der Zylinder 54 ausgelassen wird, drückt stellfeder zum Kanal 6 und stellt die durch die ausdie Druckluft in dem zweiten Zylinder den Kolben zu 60 gezogenen Linien dargestellten Wege her. Die in den dem entgegengesetzton Ende des Ventilkörpers hin. Kanal 1 des Ventils/ gespeiste Druckluft tritt dann Die Kanäle 4 und 5 im Ventil G sind verschlossen. durch den Kanal 2 in den Zylinder A ein, um dessen Das Ventil// hat einen Kolben, der zwischen den an Kolbenstange auszufahren. Die verdrängte Luft verentgegengesetzten Enden des Ventilkörpers angeord- läßt den Zylinder A durch den Kanal 4, um durch die neten Kanälen4 und 5 bewegbar ist. Durch die Zu- 65 Kanäle 4 und 5 des Ventils/ und durch das Nadelfuhr von Druckluft abwechselnd zu dem einen und zu ventil K in die Atmosphäre zu gelangen. Der vor dem dem anderen Kanal wird der Kolben zwischen seinen Ventil K entstehende Gegendruck wird in den Kanal 4 zwei Endstellungen bewegt. Die Ventile / und J haben des Ventils H übertragen und bewegt den Kolben des
Ventils H zum Kanal 5, wodurch seine Kanäle 2 und 3 hergestellt sind. Die Ventile BB, CC, DD, EE sind verbunden werden. Elektromagnetventile, die einen Kolben haben, der
Wenn die Kolbenstange des Zylinders A voll durch eine Feder in einer ersten Stellung vorgespannt ausgefahren ist, drückt ihr Kontaktschenkel 23 den ist, in der ein Weg zwischen den Kanälen 2 und 3 Kolben des Ventils C ein, so daß der Kanal 6 des 5 besteht. Wenn die Magnetspule erregt wird, wird der Ventils G durch Ml, Ml, Cl, Cl, Dl, Dl in die Kolben in eine zweite Stellung bewegt, in der ein Weg Atmosphäre entlüftet und die dem rechten Ende des zwischen den Kanälen 1 und 2 hergestellt ist. VentilsG zugeführte Druckluft drückt dessen Kolben Die Elektromagnetventile in Fig. 5 sind mit den
zum Kanal 6. Der Weg durch das Ventil G führt dann gleichen Buchstaben bezeichnet, wie die ihnen entdurch die Kanäle 1 und 2, und die in den Kanal 1 des io sprechenden Ventile in Fig. 4. Der elektrische Kreis Ventils G gespeiste Druckluft strömt über H1, H 3 in umfaßt einen Transformator 100, die Leitungen 101 den Kanal 6 des Ventils /, wodurch dessen Kolben und 102, die an die Ausgangklemmen des Transforvom Kanal 6 weggedrückt wird, so daß die durch die mators angeschlossen sind, einen Wechselumschalter gestrichelten Linien dargestellten Wege hergestellt 103 zur Verbindung einer Leitung 104 mit der Leiwerden. Die dem Kanal 1 des Ventils / zugeführte 15 tung 102 für Handbetrieb, oder einer Leitung 105 mit Druckluft tritt dann durch den Kanal 4 in den Zylin- der Leitung 102 für automatischen Betrieb. Ein der 2? ein und fährt dessen Kolbenstange ein. Die Schalter 106 ist über die Leitungen 101, 105 mit dem verdrängte Luft verläßt den Zylinder B durch den Elektromagnetventil DD in Reihe geschaltet, dessen Kanal 2 und entweicht in die Atmosphäre durch Kontakte in Ruhelage offen sind und derart angeord- Jl, J 3. 20 net sind, daß sie bei der Bewegung der Plattform 33
Wenn die Kolbenstange des Zylinders B voll ein- in ihre untere Stellung geschlossen werden. Die gefahren ist, drückt ihr Kontaktschenkel 24 den KoI- Schalter 107, 108 sind über die Leitungen 101, 105 ben des Ventils F ein, um einen Weg durch seine mit dem Elektromagnetventil BB in Reihe geschaltet. Kanäle 1 und 2 zu schaffen. Der Kanal 7 des Ventils G Die Kontakte des Schalters 107 sind in Ruhelage entlüftet dann durch das Ventil F in die Atmosphäre 25 offen und der Schalter ist mit einem Vakuummesser und der Kolben des Ventils G wird zum Kanal 7 be- gekuppelt, der zum Schließen der Kontakte angeordwegt, um einen Weg durch die Kanäle 2 und 3 herzu- net ist, wenn das Vakuum in der unteren Kammer 13 stellen. Der Kolben des Ventils H liegt noch immer am den vorbestimmten Wert aufweist. Der Schalter 108 Kanal 5 an, so daß die Kanäle H1 und H 3 verbunden hat in Ruhelage offene Kontakte, die bei der Bewesind. Die Luft, die den Kolben des Ventils 7 entgegen 30 gung des Guillotinemessers 30 in die Schließstellung der Einwirkung seiner Druckfeder drückt, entweicht geschlossen werden, wobei die obere Vakuumkammer durch die Kanäle J 6, H3, Hl, Gl, G 3 und ennög- 12 abgedichtet wird. Der Schalter 109 ist über die licht dem Kolben des Ventils / unter Einwirkung Leitungen 101, 105 mit der Magnetspule CC in Reihe seiner Rückstellfeder zum Kanal 6 zurückzukehren geschaltet und hat in Ruhelage offene Kontakte, die und die durch die ausgezogenen Linien dargestellten 35 bei der Bewegung des Guillotinemessers 30 in seine Wege herzustellen. Die in den Kanal 1 des Ventils 7 offene oder voll eingefahrene Stellung geschlossen zugeführte Druckluft tritt dann durch den Kanal 2 in werden. Die Schalter 110, 111, 112 sind von Hand den Zylinderß ein und fährt dessen Kolbenstange bedienbar, um die Magnetspulen DD, BB, CC und die aus. Die verdrängte Luft tritt aus dem Zylinder B Leitung 104 zum unabhängigen Betrieb der Elektrodurch dessen Kanal 4 aus und entweicht in die 40 magnetventile anzuschließen, wenn der Schalter 103 Atmosphäre durch die Kanäle 7 4 und 75 und das auf Handbetrieb eingestellt ist. Ein Relais 113 hat Nadelventil L. Der vor dem Ventil L entstehende eine Spule 114, die zwischen den Schalter 108 und der Gegendruck wird in den Kanal 5 des Ventils H über- Leitung 101 geschaltet ist, sowie zwei Schalter 115, tragen und bewegt den Kolben des Ventils H zum 116 mit in Ruhelage geschlossenen Kontakten, die Kanal 4, wodurch zwischen den Kanälen 1 und 2 des 45 durch einen Anker in einer Spule 114 bei Erregung Ventils H ein Weg hergestellt wird. Wenn die Kolben- der letzteren geschlossen werden. Der Schalter 115 ist stange des Zylinders B voll ausgefahren ist, drückt ihr über das Elektromagnetventil EE an die Leitung 101 Kontaktschenkel 24 den Kolben des Ventils D ein, um geschaltet und der Schalter 116 ist direkt an die Leiden Zyklus zu vollenden. tung 101 angeschlossen. Ein Zeitrelais 120 besitzt eine Die VentileN, R, T in Fig. 4 haben einen Kolben, 50 an die Leitung 102 und an den Schalter 116 angeder durch eine Innenfeder in einer ersten Stellung schlossene Spule 121, wobei die Spule 121 einen vorgespannt ist, wobei die durch die ausgezogenen Zeitschaltermotor anläßt, wenn die Kontakte des Linien dargestellten Wege hergestellt sind. Der KoI- Schalters 116 geschlossen sind. Das Zeitrelais 120 ben ist von Hand entgegen der Federwirkung in eine umfaßt auch einen Wechselschalter 122, der in der zweite Stellung bewegbar, in der die durch die gestri- 55 vorgespannten Ruhelage den Schalter 115 in Reihe chelten Linien dargestellten Wege hergestellt wird. Die mit dem Schalter 108 schließt, der jedoch in eine Ventile Q und Z sind dem Ventil N ähnlich mit dem zweite Stellung bewegbar ist, in der er eine Signal-Unterschied, daß ihre Kolben durch Druckluft aus lampe 123 in Reihe mit dem Schalter 108 über die dem Kanal 4 in die zweite Stellung bewegbar sind. Leitungen 101, 105 verbindet. Das Ventil P ist dem Ventil R ähnlich mit dem Unter- 60 F i g. 4 zeigt mit ausgezogenen Linien die Wege in schied, daß sein Kolben durch Druckluft aus dem den einzelnen Ventilen am Ende eines Zyklus, nachKanal 6 in die zweite Stellung bewegbar ist. Die Ven- dem ein Käseblock ausgestoßen und der Auswerfer tile O, S haben einen Kolben, der durch Druckluft aus 38 in die untere Kammer 13 wieder eingefahren wordem Kanal 6 axial in eine Stellung bewegbar ist, in der den ist. Alle Elektromagnetventile mit Ausnahme des die durch die gestrichelten Linien dargestellten Wege 65 Ventils DD sind dann stromlos und die Kolben der bestehen und der durch Druckluft aus dem Kanal 7 federvorgespannten Ventile.
in eine andere Stellung axial bewegbar ist, in der die Die Druckluft strömt somit über Rl, Rl und
durch die ausgezogenen Linien dargestellten Wege durch den Kanal 2 in den Zylinder V und hält den
9 10
Kolben des Zylinders V in der obersten Hubstellung, Ventils CC und stellt einen Weg zwischen den Kanäwobei die Kolbenstange" durch das untere Ende des len 1 und 2 dieses Ventils her. Die Druckluft strömt Zylinders U hindurchragt. Die Druckluft strömt auch dann durch Pl, P 2, CCl, CC 2 zum Kanal 7 des überPl, Pl, Öl, Ol und durch den Kanal 2 in den VentilsO, bewegt dessen Kolben zum Kanal 6 und Zylinder U und hält den Kolben 34 des Zylinders U S stellt die durch die ausgezogenen Linien dargestellten gegen die Kolbenstange 37 des Zylinders V. Die auf- Wege her. Die Druckluft strömt dann durch 01, 01, wärts wirkende Kraft des Kolbens 36 ist größer, als tritt durch den Kanal 2 in den Zylinder U ein und die nach unten wirkende Kraft des Kolbens 34 infolge drückt dessen Kolben und die Plattform 33 nach der kleineren Kolbenoberfläche bedingt durch die unten. Die aus dem Zylinder U verdrängte Luft strömt Anwesenheit der Kolbenstange 35 auf der oberen io durch O4, OS, P4, P5 und entweicht allmählich in Fläche des Kolbens 34. Der Auswerfer 38 wird durch die Atmosphäre durch ein einstellbares Nadelventil die Druckluft, die durch R1 und R 2 und den Kanal 3 PP, um eine gesteuerte Abwärtsbewegung der Plattdes Zylinders X zugeführt wird, in voll eingefahrener form zu gewährleisten.
Stellung gehalten. Die Plattform 33 schließt die Kontakte des Schal-
Um den nächsten Zyklus einzuleiten, wird der 15 terslO6, nachdem sie die unterste Hubstellung er-Steuerknopf des Ventils von Hand niedergedrückt, um reicht hat, erregt dadurch die Magnetspule des Ventils den durch die gestrichelte Linie dargestellten Weg DD und stellt einen Weg zwischen dessen Kanälen 1 zwischen den Kanälen 1 und 2 herzustellen, wodurch und 2 her. Die Druckluft strömt dann durch das die Druckluft zum Kanal 6 des Ventils O geleitet wird Ventil DD zum Kanal 7 des Ventils 5, bewegt dessen und den Kolben dieses Ventils nach unten drückt, 20 Kolben zum Kanal 6 und stellt die durch die ausgeum die mit gestrichelten Linien dargestellten Wege zogenen Linien dargestellten Wege her. Die Druckluft herzustellen. Die Luft aus dem Kanal 7 des Ventils O strömt dann durch 51, 52, tritt durch den Kanal 2 entweicht über CC 2, CC 3. Die Druckluft strömt dann des Zylinders W ein und bewegt das Guillotinemesser durch Pl, Pl, 01, O 4 zum Kanal 4 des Zylinders U in seine Schließstellung, wodurch ein Käseblock vom und hebt dessen Kolben und die Plattform 33. Die aus 25 unteren Ende der Quarksäule abgetrennt wird, dem Zylinder U verdrängte Luft entweicht in die Wenn sich das Guillotinemesser in seiner vollstän-
Atmosphäre über Öl, O3. Die Druckluft strömt auch dig geschlossenen Stellung befindet, schließt es die durch den Kanal 4 des Ventils O zum Kanal 4 des Kontakte des Schalters 108 und schließt den Kreis Ventils Q und bewegt dessen Kolben in eine Stellung, über die Haltewicklung 114 des Relais. Die Erregung in der die Kanäle 2 und 3 verbunden sind. Der Kanal 2 30 der Spule 114 bewirkt das Schließen der Kontakte der des Zylinders X wird alsdann geschlossen und die Schalter 115,116 und erregt die Magnetspule des Luft entweicht über die KanäleQl, Q3. Das Ventil Q Ventils EE sowie die Spule 121, um den Zeitschalterwirkt also wie eine Zwischensperre, die sicherstellt, motor anzulassen. Durch die Erregung der Magnetdaß der Auswerfer 38 nur dann ausgefahren werden spule des Ventils EE wird ein Weg zwischen dessen kann, wenn die Plattform 33 sich in ihrer untersten 35 Kanälen 1 und 2 hergestellt, so daß die Druckluft Stellung befindet. Bei Aufwärtsbewegung der Platt- durch dieses Ventil zum Kanal 6 des Ventils P fließt form wird der Schalter 106 geöffnet, wodurch die und dessen Kolben nach unten bewegt, um die durch Magnetspule des Ventils DD entregt wird und ein die gestrichelten Linien dargestellten Wege herzustel-Weg zwischen den Kanälen 2 und 3 hergestellt wird. len. Die Druckluft strömt dann durch Pl, P 4, OS, Die Betätigung des Ventils N lenkt die Druckluft auch 40 O 4, tritt durch den Kanal 4 in den Zylinder U ein zum Kanal 4 des Ventils Z, die dessen Kolben in eine und bewirkt das Heben der Plattform 33 und das Anstellung bewegt, in der der durch die gestrichelte Linie pressen des Käseblocks gegen die Unterseite des Guildargestellte Weg zwischen den Kanälen 2 und 3 her- lotinemessers 30. Nach Ablauf einer vorbestimmten gestellt wird. Zeitperiode betätigt der Zeitschaltermotor den Wech-
Der Kanal 2 des Ventils Z ist mit dem Vakuum- 45 selschalter 122, um den Stromkreis durch die Magnetmesser verbunden, der seinerseits mit dem Schalter spule des Ventils EE zu öffnen und einen Stromkreis 107 gekuppelt ist, und der Kanal 3 des Ventils Z ist durch die Signallampe 123 zu schließen. Durch die mit der unteren Kammer 13 verbunden. Während Entregung der Magnetspule des Ventils EE wird ein also N von Hand niedergedrückt wird, um Druckluft Weg zwischen dessen Kanälen 2 und 3 hergestellt, und in den Kanal 4 des Ventils Z zuzuführen, ist der 5° die den Kolben des Ventils P entgegen der Wirkung Vakuummesser mit der unteren Vakuumkammer 13 seiner Feder drückende Luft entweicht durch das verbunden. Wenn das Vakuum in der Kammer 13 eine Ventil EE. Der Kolben des Ventils P wird durch seine bestimmte Höhe erreicht hat, schließt der Vakuum- Feder zum Kanal 6 bewegt und stellt die durch die messer die Kontakte des Schalters 107, wodurch die ausgezogenen Linien dargestellten Wege her. Die Magnetspule des Ventils BB erregt wird, um einen 55 Druckluft strömt dann durch Pl, P 2, 01, Ol und Weg zwischen den Kanälen 1 und 2 dieses Ventils tritt in den Kanal 2 des Zylinders U ein, um die Plattherzustellen. Die Druckluft strömt dann durch das form 33 zu senken. Die Schließung des Stromkreises Ventil BB zum Kanal 6 des Ventils S, bewegt den durch die Signallampe 123 zeigt dem Bedienungsmann Kolben des Ventils 5 zum Kanal 7 und stellt die durch an, daß der Käseblock fertig zum Entfernen aus der die gestrichelten Linien dargestellten Wege her. Die 60 unteren Vakuumkammer 13 ist. Druckluft strömt dann durch 51, 5 4 zum Kanal 4 des Um das Vakuum in der unteren Kammer 13 aufzu-
Zylinders W und bewirkt dadurch das Einfahren des heben, wird der Steuerknopf des von Hand betätig-Guillotinemessers 30. Die aus dem Zylinder W ver- baren Ventils T eingedrückt, um einen Weg zwischen drängte Luft entweicht durch 5 2, 53. Die Käsesäule seinen Kanälen 1 und 2 herzustellen. Die Druckluft fällt dann auf die Plattform 33 herab. 65 strömt dann durch P1, P 2, 01, O 2, T1, T1, tritt in
Wenn das Guillotinemesser 30 seine vollständige den Kanal 2 des Zylinders Y ein und bewirkt, daß Offenstellung erreicht hat, schließt es die Kontakte des dessen Kolben das Ventil 40 zurückzieht, wodurch Schalters 109, erregt dadurch die Magnetspule des die Kammer 13 mit der Atmosphäre verbunden wird.
Die Tür der Kammer 13 wird geöffnet und der Steuerknopf des Ventils R niedergedrückt, um die durch die gestrichelten Linien dargestellten Wege herzustellen. Die Druckluft strömt dann durch Rl, R 4 zum Kanal 4 des Zylinders V und drückt dessen Kolben in die unterste Hubstellung herunter. Die aus dem Zylinder V verdrängte Luft entweicht durch R 1, R 3. Der Kolben des Zylinders U folgt der Bewegung des Kolbens des Zylinders V unter der Wirkung der durch den Kanal 2 zugeführten Druckluft. Die Druckluft strömt auch durch Al, Ri, Ql, Ql, um in den Kanal 2 des Zylinders X einzutreten. Der Auswerfer 38 wird dann nach außen bewegt und schiebt den Käseblock von der Plattform 33 ab. Die aus dem Zylinder X verdrängte Luft entweicht durch Rl, RZ.
Die Vorrichtung gemäß Fig. 6 besteht aus einem lotrechten Standrohr 140 rechteckigen Querschnitts, dessen oberem Ende eine Zuführeinrichtung 141 zugeordnet ist. Diese besteht wie in der vorbeschriebenen Ausführangsform aus einem Fülltrichter 145, der sich über ein konisch zulaufendes Verbindungsstück in einem Einfüllrohr 146 fortsetzt, welchem als Schleuse auch hier zwei sich abwechselnd öffnende und schließende Schließkörper 148, 149 zugeordnet sind. Diese Schließkörper sitzen auf der Kolbenstange 147 eines Druckluftaggregates 150,151 in einem auf die Länge des Einfüllrohres 146 abgestimmten Abstand, um so bei der chargenweisen Zufuhr des Käsebruches in dem Standrohr 140 einen Unterdruck ständig aufrechterhalten zu können. Der wechselseitige Abstand der beiden Schließkörper 148,149 ist also kleiner als die Länge des Einfüllrohres 146.
Quer zum unteren Ende des Standrohres 140 ist ein Auslaßrohr 143 quadratischen Querschnitts angeordnet, an welches sich endseitig über ein konisch zulaufendes Rohrstück 165 eine Auslaßdüse 142,166 axial anschließt. In das Auslaßrohr 143 ist ein perforierter Zylinder eingepaßt, der mit dessen Innenwand einen Abflußkanal für Molke bildet. Ein durch ein Druckluftaggregat 161 bewegbarer Kolben 144 dient als Schließeinrichtung für das untere Ende des Standrohres 140 und gleichzeitig dem Ausschieben des durch ihn in dem konisch zulaufenden Rohrstück 165 und in der Auslaßdüse 142,166 nachverdichteten Käsebruchs. Die Auslaßdüse ist durch eine gleichzeitig als Trenneinrichtung fungierende Schließeinrichtung 167,168 abschließbar, vor ihrem Auslaßende ist ein Tisch 169 angeordnet, auf den Ausschiebenden Blöcke 170 abgelegt werden.
Innerhalb des Standrohres 140 ist an dessen unterem Ende eine perforierte Wand 155 schräg angeordnet, welche von dem als Vakuumkammer fungierenden Hohlraum des Standrohres eine Sammelkammer 157 für die Molke räumlich abtrennt, deren Boden 156 zu einer Auslaßleitung 158 hin abgeschrägt ist. An diese Auslaßleitung ist eine Evakuiereinrichtung angeschlossen, weiche in dem Standrohr 140 und in dem Auslaßrohr 143 einen Unterdruck ständig aufrechterhält. Mit 159 sind schließlich noch Heizeinrichtungen für das Standrohr 140 bezeichnet, welche den Käsebrach für die Verdichtung auf einer geeigneten Temperatur halten.
Im Betrieb dieser Vorrichtung wird zunächst bei geschlossener Schließeinrichtung 147,148 in dem Standrohr 140 und in dem Auslaßrohr 143 ein Unterdruck erzeugt, so daß dann der chargenweise in das Standrohr 140 über die Zuführeinrichtung 141 zugeführte Käsebrach augenblicklich nach seinem Eintritt in das Standrohr von seinen Lufteinschlüssen befreit wird. Der Kolben 144 hält das untere Ende des Standrohres 140 so lange geschlossen, bis die sich in diesem ansammelnde Säule eine bestimmte Höhe erreicht hat, so daß durch deren Gewicht die Molke über die perforierte Wand 155 in die Sammelkammer 157 ausgetrieben werden kann. Durch periodisches Hin- und Herbewegen des Kolbens 144 wird dann jeweils das in das Auslaßrohr 143 vorrutschende Ende der Säule zu der Auslaßdüse 142,166 hin vorgeschoben, wobei es zu einem weiteren Herausdrücken in den Käsebruch eventuell noch vorhandener Molke kommt, gleichzeitig wird' der Käsebruch insbesondere durch das konisch zulaufende Rohrstück 165 nachverdichtet und sammelt sich schließlich vor der Schließeinrichtung 167,168 an. Diese wird dann periodisch geöffnet und geschlossen, und zwar zeitlich abgestimmt auf die Hin- und Herbewegung des Kolbens 144, so daß bei jedem Schließen der Schließeinrichtung die ausschiebende Säule zu einem Block 170 portioniert wird. Die Blöcke werden auch hier anschließend einem Reifungsprozeß unterworfen.

Claims (15)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Herstellen von Hartkäse, insbesondere von Cheddar-Käse, aus Käsebruch, von dem vor einem finalen Verdichten die Molke abgetrennt und der vor einem Portionieren in einer lotrechten Säule bewegt wird, welcher neuer Käsebruch chargenweise zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Molke durch das Gewicht der Säule an deren unterem Ende aus dem einem ständigen Unterdruck ausgesetzten Käsebruch unter Herbeiführung einer Vorverdichtung desselben herausgedrückt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Nachverdichten des Käsebruches gleichfalls unter Unterdruck durchgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Käsebruch nach seinem Nachverdichten durch Schneiden portioniert wird.
4. Vorrichtung zum Ausüben des Verfahrens nach Anspruch 1, 2 oder 3, mit einem lotrecht angeordneten Standrohr, einer dessen oberem Ende zugeordneten Zuführeinrichtung für den Käsebrach und einer dessen unterem Ende zugeordneten Schließeinrichtung, sowie mit einer Einrichtung zum Verdichten des hinter dieser Schließeinrichtung portioniert vorliegenden Käsebruches, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführeinrichtung mit einer an sich bekannten, durch zwei sich abwechselnd öffnende und schließende Schließkörper (21, 22; 148,149) gebildete Schleuse (19; 146) versehen, daß innerhalb des Standrohrs (10, 14; 140) an dessen unterem Ende eine perforierte Wandung (15; 155) angeordnet, daß die in ihrer Schließstellung luftdicht schließende Schließeinrichtung (30; 144) quer zu der Achse des Standrohres verschiebbar und daß an den Hohlraum des Standrohres eine Evakuiereinrichtung (32; 158) angeschlossen ist.
5. Vorrichtung nach Ansprach 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließeinrichtung in an sich bekannter Weise ein gleichzeitig als Trennmesser ausgebildeter Schieber (30) ist.
6. Vorrichtung nach Ansprach 4, dadurch ge-
kennzeichnet, daß die Schließeinrichtung ein gleichzeitig das Nachverdichten des von ihm portionierten Käsebruches ausführender Kolben (144) ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, gekennzeichnet durch eine obere und eine untere Kammer (12,13), die gemeinsam evakuierbar und durch den Schieber (30) luftdicht gegeneinander verschließbar sind und in deren oberer Kammer (12) das Standrohr (14) und in deren unterer, mit einer luftdicht verschließbaren Auswurfschleuse (39) versehener Kammer (13) eine vorzugsweise hydraulisch (UV) axial verschiebbare Aufnahme- und Verdichterplattform (33) für den durch den Schieber portionierten Käsebruch angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der unteren Kammer (13) ein quer und relativ zu der Auswurfschleuse (39) verschiebbarer Auswerfestempel (38) angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Standrohr (14) aus teilweise perforierten Platten (15) gebildet ist, die wenigstens mit ihrem perforierten Teil auf Abstand zu der Wand der oberen Kammer (12) angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an das untere Ende des Standrohres (140) ein querliegend angeordnetes Auslaßrohr (143) angeschlossen ist, in dessen Hohlraum der Kolben (144) verschiebbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß in das Auslaßrohr (143) ein perforierter Zylinder (160) eingepaßt ist, der in an sich bekannter Weise mit der Innenwand des Auslaßrohres einen Abflußkanal für Molke bildet.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß axial an das Auslaßrohr (143) eine endseitig durch eine gleichzeitig als Trenneinrichtung fungierende Schließeinrichtung (167,168) abschließbare Auslaßdüse (142, 166) angeschlossen ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß axial zwischen dem Auslaßrohr (143) und der Auslaßdüse (142,166) ein konisch zulaufendes Rohrstück (165) angeordnet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführeinrichtung mit einem Fülltrichter (18) versehen ist, dessen zu der Schleuse (20) axial ausgerichtetes Einfüllrohr (26) eine axiale Länge aufweist, welche wenigstens gleichgroß ist wie die axiale Länge der Schleuse.
15. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schließkörper (21, 22) plattenförmig ausgebildet und zwischen zwei Schichten aus Kunststoff verschiebbar ist, die in einem metallischen Gehäuse angeordnet sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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