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DE1241047B - Verfahren und Maschine zum Herstellen von Giessformen - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Herstellen von Giessformen

Info

Publication number
DE1241047B
DE1241047B DEO6267A DEO0006267A DE1241047B DE 1241047 B DE1241047 B DE 1241047B DE O6267 A DEO6267 A DE O6267A DE O0006267 A DEO0006267 A DE O0006267A DE 1241047 B DE1241047 B DE 1241047B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
molding box
molding
preform
box
cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEO6267A
Other languages
English (en)
Inventor
Leon Frederick Miller
Edmond Keith Hatch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Osborn Manufacturing Corp
Original Assignee
Osborn Manufacturing Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Osborn Manufacturing Corp filed Critical Osborn Manufacturing Corp
Publication of DE1241047B publication Critical patent/DE1241047B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C15/00Moulding machines characterised by the compacting mechanism; Accessories therefor
    • B22C15/28Compacting by different means acting simultaneously or successively, e.g. preliminary blowing and finally pressing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C15/00Moulding machines characterised by the compacting mechanism; Accessories therefor
    • B22C15/23Compacting by gas pressure or vacuum
    • B22C15/24Compacting by gas pressure or vacuum involving blowing devices in which the mould material is supplied in the form of loose particles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)
  • Preparation Of Compounds By Using Micro-Organisms (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B 22c
Deutsche Kl.: 3IbI-15/28
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
1241047
O 6267 VT a/31 bl 16. JuH 1958 24. Mai 1967
Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Gießformen, wobei zunächst in einem Blasrahmen über einer Modellplatte eine Vorform durch Blasen hergestellt, die Vorform gemeinsam mit der Modellplatte von dem Blasrahmen abgezogen wird, dann an Stelle des Blasrahmens ein Formkasten über die auf der Modellplatte befindliche Vorform gesetzt, die Vorform innerhalb des Formkastens durch Pressen nachverdichtet und schließlich die · fertige Form von der Modellplatte abgehoben wird.
Die Vorform wird hierbei in einem Blasrahmen bzw. einem Vorformkasten hergestellt, der stets in der Maschine verbleiben kann und nicht wie der normale Formkasten ständig zwischen der Maschine und der Gießstation hin- und hergefördert werden muß. Dieser Vorformkasten wird daher der rauhen Behandlung bei einem solchen Transport entzogen, d. h., er wird nicht verbeult oder auf andere Weise verformt und muß nicht von anhaftenden Gießmetallteilen gesäubert werden. Der Vorformrahmen ist daher auch nach längerer Betriebszeit noch mit ausreichender Sicherheit luftdicht an der Modellplatte angepaßt und gewährleiset eine gleichbleibende Güte der lediglich durch Blasen hergestellten Vorform, die jedoch hinreichende Festigkeit hat, um anschließend in den eigentlichen Formkasten eingesetzt werden zu können, in welchem sie dann zur endgültigen Gießform fertigverdichtet wird. Der zum Gießen verwendete Fonnkasten kann dann aber in der üblichen Weise mit Entlüftungslöchern, Rippen usw. versehen sein.
Nach dem Hauptpatent wird die Vorform zunächst in einer Blasmaschine hergestellt, an welcher der Vorformkasten fest angeordnet ist. Anschließend
Verfahren und Maschine zum Herstellen von Gießformen
Zusatz zum Patent: 1076 901
Anmelder:
The Osborn Manufacturing Company, Cleveland, Ohio (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Phys. G. Liedl, Patentanwalt, München 22, Steinsdorfstr. 22
Als Erfinder benannt:
Leon Frederick Miller, Rocky River, Ohio; Edmond Keith Hatch,
Warrensville Heights, Ohio (V. St. A.) Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 18. Juli 1957 (672 640) - -
und gegebenenfalls der Vorformkasten erneut über die Modellplatte gebracht.
Hierbei verbleibt die Modellplatte mit oder ohne Vorform ständig in der gleichen Halterung und ist daher ebenso wie die vorgefertigte Form gegen Beschädigungen beim Transport von einer in die andere Bearbeitungsstelle geschützt. Dadurch kann wiederum
wird die Modellplatte mit der geblasenen Vorform 35 die Arbeitsgeschwindigkeit gesteigert werden, da die aus der Blasmaschine herausgenommen und in eine Form nur dann bewegt wird, wenn sie fertigverdich-Preßformmaschine eingesetzt, in welcher die fertige tet ist und sich daher größeren Beanspruchungen Form durch Pressen der Vorform erzeugt wird. aussetzen und schneller transportieren läßt. Überdies
Aufgabe der Erfindung ist es, die Formherstellung kann unmittelbar nach Abheben des Formkastens weiter zu beschleunigen und vor allem die durch 40 mit der fertigen Form wiederum der Vorformkasten Blasen hergestellte Vorform bis zum Preßvorgang auf die Modellplatte aufgesetzt und ein neuer Arbeitsweitmöglichst zu schonen. Hierzu wird bei dem ein- takt eingeleitet werden.
gangs geschilderten Verfahren nach Abziehen der Gemäß einem weiteren Erfindungsmerkmal wird Vorform mit der Modellplatte vom Vorformkasten der Formkasten zunächst von einem Stapel leerer dieser quer zur Abziehrichtung von der Modellplatte 45 Formkästen abgehoben, auf einer Winkelbahn über wegbewegt und in der gleichen Richtung eine Preß- eine Be- und Entladestation in die Arbeitsstation platte mit einem Formkasten über die Vorform ge- über der Modellplatte geführt, wo die Form im Formbracht, die anschließend durch Andrücken an die kasten fertiggestellt wird, und dann wird der Form-Preßplatte im Formkasten fertigverdichtet wird, und kasten mit der Form über die Be- und Entladestation nach Abziehen der Modellplatte von der fertigen 50 über einen Stapel Formkästen mit fertigen Formen Form wird diese mit dem Formkasten wiederum quer gebracht und auf diesem abgesetzt. Man kann so zur Abziehrichtung von der Modellplatte wegbewegt praktisch kontinuierlich arbeiten, indem ein Stapel
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leerer Formkästen zugeführt und wiederum ein Stapel Antriebsvorrichtung zwischen zwei Betriebsendgefüllter Formkästen abgezogen wird. Diese Arbeits- Stellungen verfahrbar, wobei in der ersten Betriebsweise ist besonders geeignet zum gleichzeitigen Ab- stellung der Vorformkasten in der Formherstellungsgießen übereinanderliegender Gießformen in gestapel- station steht und der Sandbehälter mit der Blasten Formkästen, die aneinandergrenzende Gießrichter 5 einrichtung in Verbindung ist, während der Formaufweisen, von welchen Gießrinnen in die Hohlteile kastenhalter in einer Be- und Entladestation zum der Form führen. Aufnehmen und/oder Abgeben eines Formkastens
Die Erfindung betrifft ferner eine Formmaschine steht und wobei in der zweiten Betriebsstellung der
zum Ausüben des vorgeschilderten Verfahrens. Formkastenhalter sich mit Preßplatte und Form-
Bei der Herstellung von Gießformen ist die Ver- io kasten in der Formherstellungsstation befindet, wähwendung eines Hilfsrahmens an sich bekannt. So hat rend der Sandbehälter in einer Nachfüllstation mit man schon zunächst einen solchen Hilfsrahmen über einer Sandnachfülleinrichtung in Verbindung ist.
das abzuformende Modell gelegt und mit Formsand Während der Arbeitsgänge zum Herstellen der ausgestampft. Anschließend wurde dieser Hilfsrah- Vorform kann ein gefüllter Formkasten in der Bemen abgenommen und durch einen üblichen Form- 15 und Entladestation vom Formkastenhalter gelöst und kasten ersetzt, der dann mit einer zweiten Schicht auf einen Stapel mit anderen gefüllten Formkästen Formsand vollgestampft wurde. Abgesehen davon, aufgesetzt werden, und es kann gleichzeitig ein von daß hier keine Vorform geblasen wird und man so einem Stapel mit leeren Formkästen entnommener in vielen Fällen nicht die notwendige Formtreue weiterer Formkasten am Formkastenhalter angeerhält, gehen die dort verwandten beiden Sand- 20 bracht werden, der beim Verschieben der beiden schichten nicht die zum Gießvorgang erforderliche Schlitten in die Arbeitstation gelangt. Der Sandfeste Verbindung ein. behälter läßt sich beim Pressen der fertigen Form
Andererseits ist es bekannt, in einem auch zum wiederum auffüllen, so daß sich eine praktisch kon-Abgießen verwendeten Formkasten zunächst Sand tinuierliche Arbeitsfolge mit außerordentlich kurzen mit einem erhöhten Sandballen einzublasen und die- 25 Arbeitstakten ergibt, da die Modellplatte, die zwisen anschließend durch Nachpressen im gleichen schenzeitlich die Vorform trägt, ständig auf ihrem Kasten einzuebnen. Dabei verbleibt der Sandbehälter Tisch verbleibt und nur gehoben und gesenkt wird,
stets in der Blasstellung, und es muß zwischen den Weitere Merkmale und Vorteile des Erfindungseinzelnen Arbeitsgängen eine besondere Preßplatte gegenstandes ergeben sich aus der folgenden Beeingefügt werden. Vor allem aber kann man nicht die 30 Schreibung einer bevorzugten Ausführungsform einer normalen Formkästen verwenden, die in der üblichen erfindungsgemäßen Formmaschine an Hand der diese Weise mit Entlüftungslöchern und Rippen versehen beispielsweise wiedergebenden Zeichnung. Es zeigt sind. Diesem Nachteil unterliegt auch eine bekannte F i g. 1 eine frontale Aufrißansicht einer bevor-Wendeformmaschine, bei welcher der Formkasten zugten Formmaschine nach der Erfindung,
mit der Wendeplatte in den Arbeitsbereich einer 35 F i g. 2 eine seitliche Aufrißansicht der Maschine, Presse eingeschwenkt wird. von rechts her auf die F i g. 1 gesehen,
Erfindungsgemäß ist eine Formmaschine mit einem F i g. 3 einen Teil einer Aufrißansicht, teils in
heb- und senkbaren Tisch für die Modellplatte, einem einem Schnitt, die Maschinenteile in der Stellung zei-
zentrisch über dem Tisch befindlichen Blaskopf, gend, die sie nach dem Blasen der Vorform und dem
einem dem Blaskopf zugeordneten Sandvorrats- 40 Wegziehen vom Formkasten einnehmen,
behälter, der an seinem Auslauf über Düsen mit F i g. 4 eine teilweise im Schnitt dargestellte Auf-
einem sich nach unten konisch erweiternden Vor- rißansicht, von links her auf Fig. 3 gesehen,
formkasten verbunden ist, welcher in Blasstellung F i g. 5 eine Aufrißansicht ähnlich F i g. 3, nur mit
dicht auf der Modellplatte aufsitzt und so zur Her- dem Unterschied, daß sie einen leeren Formkasten
stellung einer vorverdichteten Vorform dient, wobei 45 in Ausrichtung mit der geblasenen Vorform und dem
zum Trennen der Vorform vom Vorformkasten der Modell kurz vor dem Einbringen einer Vorform in
Tisch abzusenken und zum Fertigverdichten der den Formkasten zwecks Anpressen an das Modell
Form die Modellplatte mit der Vorform gegen eine zeigt, und
Preßplatte anzupressen ist, vor allem dadurch ge- F i g. 6 eine Grundrißansicht der Maschine, bei kennzeichnet, daß der Sandbehälter mit dem Vor- 50 welcher aus Gründen der Deutlichkeit der Blaskopf formkasten seitlich ausfahrbar ist, wobei gleichzeitig und der Sandtrichter fortgelassen sind,
ein an Stützen die Preßplatte und den Formkasten- Das Trag- oder Grundgestell der in den Zeichnunhalter tragender Schlitten mit einem leeren Form- gen, insbesondere in F i g. 1 und 2, dargestellten kasten über den Tisch mit der Vorform einzufahren Maschine ähnelt im wesentlichen dem einer Keraist, so daß durch Heben des Tisches die Vorform in 55 blasmaschine und weist eine angerauhte Basisplatte 1 den Formkasten einzusetzen und an der Preßplatte auf, an der die unteren Enden einer Anzahl aufrecht fertig zu verdichten und durch darauffolgendes Ab- stehender Stützsäulen 2,2 und 3,3 befestigt sind. Die senken des Tisches das Modell aus der fertigen Form oberen Enden dieser Säulen sind fest mit einem Blasauszuziehen ist. kopf 4 verbunden, der mit einem Blasventil 5 und
Hier werden die vorstehend geschilderten Vor- 60 einem Trichter 6 ausgestattet ist.
teile bei der Arbeit mit getrennten Vorform- und Der Blaskopf ist, wie ersichtlich, im wesentlichen
Gießkästen gewahrt, es wird außerdem eine beacht- U-förmig ausgebildet. Die einander gegenüberliegen-
liche Arbeitsgeschwindigkeit erreicht. den abwärts gerichteten Seiten sind mit Rollen 7 ver-
Bei einer besonderen Ausführungsform der Erfin- sehen. Diese dienen dazu, den Schlitten 8 des Sanddung ist ein den Sandbehälter und den Vorform- 65 vorratsbehälters 9 bei einer Hin- und Herbewegung kasten tragender Schlitten und der mit diesem mecha- zwischen zwei Stellungen zu führen, in deren einer nisch gekuppelte, den Formkastenhalter und die sein oberes offenes Ende mit der Öffnung 10 aus-Preßplatte tragende Schlitten durch eine gemeinsame gerichtet ist, wobei es mit dem Sandtrichter 6 ver-
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bunden ist, und deren anderes mit der Öffnung 11 sondere Unterschneidungen, Rillen, Ansätze u. dgl.
ausgerichtet ist, wobei es mit dem Draclduftauslaß aufweist. Durch diese Art des Einblasens wird eine
des Blasventils 5 in Verbindung steht. Vorform 31 erzielt, dessen das Modell berührende
Wie am besten aus F i g. 3 ersichtlich, setzt sich Oberflächen hart, durchweg gleichmäßig und glatt
der Sandvorratsbehälter 9 aus einer Anzahl rohr- 5 sind.
förmiger Abschnitte 14, 15 und 16 zusammen. Nunmehr wird der unter dem Kolben 26 wirkende Der Bodenabschnitt 16, der vorzugsweise innen Druck aufgehoben bzw. das Druckmittel abgelassen, trichterförmig gestaltet ist und unter welchem ein worauf sich der Kolben 26, der Tisch 27, die Modell-Blasrahmen bzw. Vorformkasten 17 befestigt ist, ist platte 30 und die Vorform 31 als ein Ganzes gegenmit einer Anzahl verhältnismäßig klein bemessener io über dem Vorfonnkasten 17 abwärts bewegen. Die SandeinblasöSnungen 18 versehen. Der Sandvorrats- abgesenkte Stellung dieser Teile ist in den Fig. 1, 2 behälter 9 kann, um den Vorratsbehälter nach dem und 3 gezeigt, in denen die Vorform 31 nach unten Blasvorgang vom Druck der Luft zu entlasten, mit aus dem Vorfonnkasten 17 herausgezogen dar-Auslaßventilen 19 versehen sein. gestellt ist.
Der Schlitten 8 weist parallele, mit den Rollen 7 15 An dem Schlitten 8 des Sandvorratsbehälters 9 ist zusammenarbeitende Führungsschienen 20 auf, so ein Formkastenschlitten 33 (s. F i g. 6) angelenkt, der daß der Schlitten 8 und der Sandvorratsbehälter 9 sich auf die Rollen 7 am Ausleger 34 des Blashieran hängen, und zwar sowohl wenn sie in die in kopfes 4 aufstützt. Der Formkastentragschlitten 34 F i g. 5 gezeigte Stellung verschoben werden, in wel- weist eine Anzahl sich abwärts erstreckender Hängecher sie mit dem Sandtrichter 6 ausgerichtet sind, 20 eisen 35 auf, an deren unteren Enden ein Formwobei Sand in den Vorratsbehälter 9 eingeht, als auch kastenhalter 36 befestigt ist, der eine nach unten vorwenn sie die in F i g. 2 und 3 gezeigte Stellung ein- springende Preßplatte 37 aufweist, gegen den, wie nehmen, in welcher sie mit dem Blasventil 5 aus- noch näher erläutert wird, der Gießformkörper 31 gerichtet sind, so daß der Sand unter der Einwirkung gedrückt wird, während er von einem leeren Forrnvon durch die Blaskopföffnung 11 eintretender Preß- as kasten 38 umgeben ist. Der leere Formkasten 38 ist luft aus dem Vorratsbehälter 9 in den Gießform- von üblicher im Betrieb verwendeter Form und hat kasten 17 ausgetrieben wird. an seinen beiden gegenüberliegenden Seiten Rippen Der Blaskopf 4 ist mit einem sich rückwärts er- oder Flansche 39, unter die die Walzen 40 an den streckenden Ausleger 21 versehen, an dem ein dop- Armen 41 des Fomkastenhalters 36 greifen, peltwirkender Zylinder 23 angebracht ist, dessen 30 Nachdem der Sandvorratsbehälter 9 in die in Kolbenstange 24 am Oberteil des Sandvorratsbehäl- F i g. 5 gezeigte Stellung zurückgezogen worden ist, ters an dem Schlitten 8 angelenkt ist, um diesen in der wird zunächst der leere Formkasten 38 über die Vorvorerwähnten Weise vor- und zurückzubewegen. form 31 koaxial zu dieser in Stellung gebracht und Die Basisplatte 1 der Maschine trägt in koaxialer dann der Kolben 26 von neuem hochgetrieben, so Zuordnung zu dem Blasventil 5 und der Öffnung 11 35 daß er den Tisch 27, die Modellplatte 30 und die im Blaskopf 4 einen senkrecht angeordneten, mit hierauf befindliche Vorform 31 anhebt. Die Modelleinem flüssigen, dampf- oder gasförmigen Druck- platte ist mit Paßstiften 42 versehen, die in entmittel beaufschlagbaren Zylinder 25, dessen Kolben sprechende. Ausnehmungen im Formkasten hinein-26 von unten an den Tisch 27 angreift, um diesen passen. Etwa zu dem Zeitpunkt oder kurz bevor der zu heben und zu senken. Der Tisch 27 kann mit 40 oberste Teil der Vorform 31 den Boden der Preß-Führungsstangen versehen sein, die in ausgebuchsten, platte 37 berührt, gelangt die Modellplatte 30 auf in dem Zylinderkopf 29 vorgesehenen Öffnungen ihrem Umfang an der Bodenrandkante des Formgleiten können. kastens 38 zur Anlage. Mit weiterer Fortsetzung der Auf dem Tisch 27 befindet sich die Modellplatte Aufwärtsbewegung wird der Formkasten 38 von den 30, welche das Modell (nicht dargestellt) trägt. 45 Stützrollen 40 abgehoben und schließlich die Vor-Wird ein Druckmittel in die Zylinder 25 unter den form 31 in dem Maße, wie der Tisch 27, die Modell-Kolben 26 eingelassen, so bewegen sich letzterer so- platte 30 und der Formkasten 38 in bezug auf die wie der daran befindliche Tisch 27 mit der Modell- Preßplatte 37 weiter aufwärts wandern, zusammenplatte 30 aufwärts, wobei die obere Fläche der Platte gepreßt. Bei diesem Vorgang bilden die Hängeeisen 30 zunächst an dem unteren Bordrand des Vorform- 50 35 jetzt Druckstangen, wobei sich der Oberteil des kastens 17 zur Anlage kommt, mit der weiteren Aus- Schlittens 33 seinerseits gegen den feststehenden wirkung der Aufwärtsbewegung auf den Schlitten 8, Blaskopf 4 der Maschine abstützt. Die Vorform 31 daß auf dem Umfang der öffnung 11 schließlich eine wird zur Bildung der fertigen Form vorzugsweise auf luftdichte Abdichtung herbeigeführt wird. Befinden ein Maß zusammengedrückt, das der Höhe des sie sich die Teile in dieser Stellung, kann das Blaskopf- 55 umgebenden Formkastens 38 entspricht, ventil 5 geöffnet und damit der Zustrom zu dem Läßt man nun den Kolben 26 und den Tisch 27 Sandvorratsbehälter 9 freigegeben werden, während abwärts gehen und zieht hierbei das auf der Modelldie Auslaßventile 19 zu diesem Zeitpunkt geschlossen platte 30 befindliche Modell aus dem Formkasten 38 sind. Die Preßluft durchsetzt nun den Sand und heraus, so bleibt in diesem die gepreßte Gießform macht diesen damit gewissermaßen fließbar, so daß 60 zurück.
dieser durch die Öffnungen 18 in die Sandaufnahme- Während des beschriebenen Preßvorganges war kammer einlaufen kann, die von der Modellplatte 30 das obere Ende des Sandvorratsbehälters 9 auf die und den Innenwänden des Vorformkastens 17 um- Sandtrichteröffnung 10 ausgerichtet, so daß der Vorgrenzt ist. ratsbehälter in Vorbereitung der Formung der näch-Das Einblasen des Sandes mit hochkomprimierter 65 sten durch Einblasen herzustellenden Vorform 31 Luft führt dazu, daß der Sand form- und flächen- gefüllt wurde.
getreu überall an die Konturen des Modells heran- Ist die fertiggeblasene und -gepreßte Gießform im
fließt, und zwar selbst dann, wenn das Modell be- Formkasten 38 in die in F i g. 3 dargestellte Lage ge-

Claims (1)

bracht worden, kann er von der Transporteinrichtung wegbefördert und der nächste leere Formkasten 38 auf die Walzen 40 aufgesetzt werden. Um die Zahl der erforderlichen Bedienungshandgriffe weitgehend herabzusetzen und den Transport der Formkästen 38 zu und von dem Formkastenträger 36 zu erleichtern, ist vor der Basisplatte 1 auf der einen Seite derselben eine Zubringungseinrichtung50, auf der anderen eine Abstelleinrichtung 51 vorgesehen, die mit dem Formkastenhalter 36 fluchtet, wenn dieser in die Stellung vorgeschoben ist, die er außer Betrieb einnimmt. Die Zubringeeinrichtung50 (Fig. 1 und 2) weist eine Bühne 52 auf, die sich auf die oberen Enden von Pfosten 53 aufstützt. Zwischen den Pfosten befindet sich ein geeigneter Förderer 54, auf den unterhalb der Bühne 52 ein Stapel leerer Formkästen 38 aufgelegt werden kann. Der Greiferkopf 56 für die Formkästen wird von dem unteren Ende eines Kolbens 57 getragen, der sich in einem durch ein Treibmittel beaufschlagbaren und an der Bühne befestigten Zylinder 58 senkrecht auf und ab bewegen kann. Der Greiferkopf 56 ist an gegenüberliegenden Seiten mit schwenkbaren, mit Walzen ausgestatteten Armen 59 versehen, die ver- zs mittels des doppeltwirkenden, ebenfalls durch ein Treibmittel beaufschlagbaren Zylinders 60 aus- und einwärts schwenkbar sind. Demgemäß legt sich der Greiferkopf 56, wenn er mit nach auswärts geschwenkten Armen 59, wie sie in F i g. 2 gestrichelt gezeichnet sind, abwärts bewegt wird, an den obersten der gestapelten leeren Formkästen 38 an, wo die Walzen 61, wenn die Arme 59 vermittels des Zylinders 60 einwärts geschwenkt werden, unter die Rippen oder Flansche 39 des obersten Formkastens heruntergreifen. Der Auf greiferkopf 56 hebt dann, wenn er darauf nach oben geht, den zuoberst liegenden Formkasten 38 bis auf die Höhe der Walzen 40 des Formkastenhalters 36 an. Die Vorrichtung 51 zum Stapeln der Formkästen ist der Zubringevorrichtung weitgehend ähnlich, da sie ebenfalls eine Bühne 64 aufweist, mit einem senkrechten, von einem Treibmittel in dem Zylinder 65 bewegten Kolben 66, der an einem Formkastensenkoder Stapelkopf 67 angreift, welcher mit ähnlich schwenkbaren Armen 59, Walzen 61 und einem Antriebszylinder 60 ausgerüstet ist. Somit kann der Formkastenabsenkkopf 67, wenn er sich in gleicher Höhe wie der Formkastenhalter 36 befindet, den auf den Walzen 61 aufruhenden und den Gießformkörper 31 enthaltenden Formkasten 38 aufnehmen, woraufhin die Form durch Senken des Kopfes 67 auf den Förderer 68 oder auf den obersten eines Stapels von Formkästen 38 abgesetzt wird. Ist der Formkasten 38 mit der darin enthaltenen gepreßten Gießform auf diese Weise abgesenkt, so werden die Schwenkarme 59 durch den Zylinder 60 so bewegt, daß sie die Rippen oder Flansche 39 des betreffenden Formkastens 38 freigeben, woraufhin der Senkkopf 67 mit Hilfe des Zylinders 65 in eine Stellung aufwärts und zurück geführt wird, in welcher dann nach Einwärtsschwenken der Arme 59 durch den Zylinder 60 der nächste fertigbehandelte Formkasten 38 vom Formkastenträger 36 abgenommen wird. Das Verlagern eines leeren Formkastens 38 von dem Greiferkopf 56 zu dem Formkastenhalter 36 sowie das Weiterverlagern eines Formkastens 38 mit der darin enthaltenen Gießform von dem Formkastenhalter 36 zu dem Senk- oder Stapelkopf 67 wird mit Hilfe des an den Pfosten 53 angebrachten mit einem Treibmittel beaufschlagbaren Zylinders 70 bewirkt. Die Kolbenstange 71 des Zylinders 70 ist mit seitlichen Armen 72 und 73 versehen, die, wie aus F i g. 1 zu entnehmen ist, jeweils an den rechtsliegenden Seiten der Formkästen 38 angreifen. Sind die Formkästen 38 mit Hilfe des Zylinders 70 nach links verlagert worden (Fig. 1), so kann der Kolben im Zylinder 70, nachdem der vom Formkastenträger 36 aufgenommene Formkasten 38 zuvor in die zur Einwirkung auf die geblasene Vorform 31 bestimmte Stellung über dieser gebracht wurde, mit den Formkastenstößelarmen 73 in die ursprüngliche Ausgangsstellung zurückgeführt werden, um alsdann sowohl an dem nächsten leeren Formkasten 38 wie an dem nächsten fertigbehandelten, eine gepreßte Gießform 31 enthaltenden Formkasten 38 für einen nächstfolgenden Vorschub anzugreifen. Die Maschine kann durch geeignete Anschlagoder Grenzschalter od. dgl. vollautomatisch gesteuert werden. Diese Schalter dienen dazu, die Magnetspulen der den verschiedenen Treibzylindern zugeordneten elektromagnetisch betätigbaren Steuerventile ein- und auszuschalten. Die elektromagnetisch gesteuerten Ventile selbst, die Rohrleitungen zu und von den einzelnen Treibzylindern und die örtliche Lage der Grenz- und anderen Schalter an der Maschine sind nicht zeichnerisch dargestellt, da hierin keine Besonderheiten liegen. Die selbsttätige elektrische Steuerung sorgt für das Instellungbringen des Sandvorratsbehälters 9 beim Nachfüllen des Sandes und beim Einblasen des Sandes in den Vorformkasten 17. Sie sorgt ferner selbsttätig für das Instellungbringen des Formkastenhalters 36 von der Entlade-Belade-Stellung in die Preßstellung, von wo aus ein gefüllter Formkasten 38 wegbefördert und gestapelt wird, wo ein leerer Formkasten 38 von einem Stapel den gefüllten Formkasten 38 ersetzt und wo der leere Formkasten 38 in die Preßstellung bewegt wird, in der ein geblasene Vorform 31, während er von dem leeren Formkasten 38 umgeben ist, gepreßt wird. Bei geeigneter Überlagerung oder Zusammenfallen einzelner Vorgänge kann ein vollständiger Arbeitszyklus in etwa 22 Sekunden erreicht werden. Patentansprüche:
1. Verfahren zum Herstellen von Gießformen nach Patent 1 076 901, wobei zunächst in einem Blasrahmen über einer Modellplatte eine Vorform durch Blasen hergestellt wird, die Vorform gemeinsam mit der Modellplatte von dem Blasrahmen abgezogen, dann an Stelle des Blasrahmens ein Formkasten über die auf der Modellplatte befindliche Vorform gesetzt wird, die Vorform innerhalb des Fomkastens durch Pressen nachverdichtet und schließlich die fertige Form von der Modellplatte abgehoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß nach Abziehen der Vorform mit der Modellplatte vom Blasrahmen bzw. Vorformkasten dieser quer zur Abziehrichtung von der Modellplatte wegbewegt und in der gleichen Richtung eine Preßplatte mit einem Formkasten über die in der gleichen Arbeits-
DEO6267A 1957-07-18 1958-07-16 Verfahren und Maschine zum Herstellen von Giessformen Pending DE1241047B (de)

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