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DE111616C - - Google Patents

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Publication number
DE111616C
DE111616C DENDAT111616D DE111616DA DE111616C DE 111616 C DE111616 C DE 111616C DE NDAT111616 D DENDAT111616 D DE NDAT111616D DE 111616D A DE111616D A DE 111616DA DE 111616 C DE111616 C DE 111616C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
molding
molding press
pressure piece
press
molds
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT111616D
Other languages
English (en)
Publication of DE111616C publication Critical patent/DE111616C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06NWALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06N7/00Flexible sheet materials not otherwise provided for, e.g. textile threads, filaments, yarns or tow, glued on macromolecular material
    • D06N7/0005Floor covering on textile basis comprising a fibrous substrate being coated with at least one layer of a polymer on the top surface
    • D06N7/0028Floor covering on textile basis comprising a fibrous substrate being coated with at least one layer of a polymer on the top surface characterised by colour effects, e.g. craquelé, reducing gloss

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

PATENTAMT.
Es ist bekannt, Linoleummosaik in der Weise herzustellen, dafs man die Musterstücke aus Schichten von gekörnter Linoleumdeckmasse vermittelst Formpressen bildet, die mit beweglichen Prefsstempeln versehen sind. Nachdem der Träger für die Linoleumdeckmasse seitwärts bewegt worden ist, werden die von den Formpressen gebildeten Musterstücke auf den sich schrittweise vorwärts bewegenden UnterlagsstofF dadurch abgelegt, dafs die Stempel in den Formpressen nach auswärts bewegt werden. Diese Einrichtung ist jedoch nur in solchen Fällen brauchbar, wo die Musterstücke von geringer Gröfse sind, weil dieselben, wenn sie etwas gröfseren Umfang haben, leicht aus den Formpressen herausfallen. Gemäfs vorliegender Erfindung wird nun dieser Nachtheil vermieden und ermöglicht, aus gekörnter Linoleumdeckmasse Musterstücke von bedeutender Gröfse zu bilden und so lange in den Formpressen zu halten, bis sie auf die Unterlage gelegt sind. Zu diesem Zwecke werden die Musterstücke durch Prefsstempel zusammengedrückt und bei der Uebertragung auf den Unterlagsstoff durch den Druck der Aufsenluft gehalten, welcher durch Bildung einer Luftverdünnung innerhalb der Formpressen hervorgerufen wird. Um diese LuftverdUnnung herstellen zu können, pafst der Stempel α dicht in die Formpresse und besitzt bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform eine Luftauslafsöffnung c, welche durch ein leichtes Rückschlagventil d geschlossen gehalten wird. Die Platte e, die die Formpresse trägt, besitzt ebenfalls einen mit Rückschlagventil g versehenen Auslafs f. Geht der Stempel a in seiner Formpresse nieder und preist die darin enthaltene gekörnte Linoleumdeckmasse zusammen, so entweicht die in der gekörnten Masse enthaltene und die zwischen Stempel und Linoleumdeckmasse befindliche Luft nach oben. Wird nun der Stempel rasch ein kurzes Stück innerhalb der stehenbleibenden Formen b aufwärts bewegt, so schliefst sich das Rückschlagventil d und ein theilweises Vacuum entsteht zwischen dem Stempel und dem gebildeten Musterstücke h. , Auf diese Weise wird das Musterstück in den Formen durch den Druck der Atmosphäre gehalten, während die Formen von dem Tische abgehoben werden, bis das Musterstück durch den nächsten Niedergang des Stempels auf die Unterlage abgelegt wird. Infolge der Anwendung des Luftauslasses f und des Rückschlagventils g am Stempel e ist es nicht nöthig, dafs der Umfang des Stempels α luftdicht an der Wandung der Form b anliegt, was bei Formpressen von unregelmäfsiger Gestalt sehr schwierig auszuführen wäre.
Anstatt durch den Kanal c im Stempel a und das Rückschlagventil d das Vacuum herzustellen, kann der Raum unterhalb des Stempels auch durch die hohle Stempelstange i und Rohrleitung k und I (Fig. 2 und 3) mit einer Saugvorrichtung ot, z. B. einem Ventilator, einem Ejector oder einer Luftpumpe, verbunden werden.
Wenn die auszuschneidenden Mustertheile h so grofs oder unregelmäfsig gestaltet sind, dafs sie trotz des Vacuums noch aus den Formpressen b herausfallen könnten, während der Tisch nzurückgezogen wird, kann die Prefsplatte e, die die Formpressen b trägt, noch mit Stiften ο
versehen werden (Fig. 4), welche unten etwas dicker sind als oben und so die um sie herum zusammengeprefste Linoleumdeckmasse halten, bis diese durch den Stempel α abgedrückt wird. Die Stempel α müssen dabei Aussparungen von geeigneter Form haben. In Fig. 4 ist der Luftauslafs mit dem Rückschlagventile nicht dargestellt, jedoch mufs er auch hier angewendet werden.
Man kann die Wirkung der Stifte auch dadurch erreichen, dafs man die Formpressen b an der Unterkante ein klein wenig enger macht als oben.
Fig. 5 zeigt im Längsschnitt einen Theil einer geeigneten Maschine zur Ausführung des beschriebenen Verfahrens. Bei dieser Maschine wird Linoleumdeckmasse h in einer Schicht von passender Dicke auf einem horizontal beweglichen Tische ρ ausgebreitet. Dies kann durch einen feststehenden Vertheilungskasten q erfolgen, welcher an der einen Wand r einen Schlitz s von einstellbarer Höhe besitzt. Wenn der Tisch unter dem Vertheilungskasten entlang bewegt wird, wird die gekörnte Linoleumdeckmasse durch diesen Schlitz in einer Schicht über den Tisch ausgebreitet, wie im Patente 111617 beschrieben worden ist. Die Prefsplatte e, welche die Formpressen b trägt, ist mit einem senkrecht beweglichen Druckstücke t durch Bolzen u verbunden. Die Bolzen sind an der Platte e befestigt und können sich etwas in dem Druckstücke t verschieben (siehe Fig. 6). Zwischen Prefsplatte e und Druckstück t sind Federn ν eingeschaltet, die die Prefsplatte nach abwärts drücken. Die Stempelstangen i (Fig. 5) sind entweder fest mit dem Druckstücke t verbunden oder stützen sich, wie in Fig. 6 dargestellt, gegen die Unterfläche des Druckstückes t und werden von Federn w getragen, die sich mit einem Ende gegen die Platte e und mit dem anderen Ende gegen Bünde der Stempelstangen legen. Das Druckstück t wird durch einen geeigneten Mechanismus zu bestimmter Zeit gehoben und gesenkt. Fig. 6 zeigt die Theile in gehobener Stellung.
Wenn das Druckstück t nach unten geht, bewegt sich gleichzeitig die Prefsplatte e mit den Formen b und den Stempeln α abwärts, bis die Formen b die Linoleumschicht, die auf dem Tische ρ ausgebreitet ist, durchschnitten haben (Stellung Fig. 7). Hierauf bleibt die Platte e stehen, während das Druckstück t sich noch etwas weiter abwärts entgegen der Wirkung der Federn ν und n> bewegt, so dafs die Stempel α die Deckmasse innerhalb der Formen bis zu dem gewünschten Grade zusammendrücken (Stellung Fig. 8). Wenn nun das Druckstück t sich wieder aufwärts bewegt, wird die Prefsplatte e zunächst durch die Federn ν und n> nach unten gehalten, während die Federn w gleichzeitig die Kolben α anheben und auf diese Weise die Luftverdünnung zum Halten der Musterstücke h innerhalb der Pressen erzeugen (Stellung Fig. 9), bis das Druckstück t wieder gegen die Bolzen u (Fig. 5) trifft und das Ganze sich aufwärts bewegt (Stellung Fig. 10). Nun wird der Tisch ρ unter der Platte e weg bei Seite gezogen. Beim nächsten Abwärtsgange der Platte e und des Druckstückes t wird ersterer durch feste Anschläge 1 der Maschine, die punktirt angedeutet sind, angehalten (Stellung Fig. 11), während das Druckstück t sich ein kurzes Stück weiter bewegt und so die Stempel die gebildeten Musterstücke aus den Formen b herausdrücken (Fig. 12) und auf die Unterlage χ ablegen (Fig. 12), die schrittweise in gewöhnlicher Art über einen Tisch y mittelst eines endlosen Bandes % bewegt wird.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Vorrichtung zur Herstellung von Linoleummosaik aus gekörnter Linoleumdeckmasse mittelst mit Preisstempeln versehener Formpressen, gekennzeichnet dadurch, dafs die von den Stempeln gebildeten Musterstücke in den Formpressen während ihrer Uebertragung von dem Tische nach der Stoffunterlage durch Luftdruck gehalten werden, welcher durch Bildung einer Luftverdünnung innerhalb der Formpresse hervorgerufen wird.
  2. 2. Eine Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Wirkung des Vacuums in der Prefsform unterstützt wird durch an dem Prefsstempel vorgegesehene kegelförmige Mitnehmer bezw. eine Verengerung der Prefsform am freien Rande.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der Stempel (a) einer jeden Formpresse und die Prefsplatte fe), welche die Formpresse trägt, mit Luftauslafsöffhungen (c und f) und Rückschlagventilen (d und g) versehen sind, durch die beim Niedergange der Formpresse (b) und dem Eintritte derselben in die Deckmasse, sowie dem darauf folgenden Niedergange des Prefsstempels (a) die Luft aus der Formpresse entweichen kann, so dafs beim Anheben des Stempels innerhalb der Formpresse ein theilweises Vacuum entsteht.
  4. 4. Eine Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs eine Saugvorrichtung mit dem Innern der Formpresse (b) in Verbindung gebracht ist, die durch den beweglichen Prefsstempel Luft aus der Formpresse absaugt.
  5. 5. Eine Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dafs die
    die Formpressen (b) tragende Prefsplatte (e) an einem Druckstücke (t)- durch Bolzen (u) und zwischengefügte Federn (ν) aufgehängt ist, die Stangen (i) der Stempel (a) dagegen mit dem Druckstücke fest verbunden sind oder durch Federn (w) gegen dasselbe gedrückt werden und Prefsplatte (e) mit Druckstück (t) sich zusammen so weit abwärts bewegen, bis die Prefsformen die Deckmasseschicht durchdrungen haben, worauf die Prefsplatte (e) und die Prefsformen (b) stehen bleiben und das Druckstück sich weiter abwärts bewegt, damit die Stempel die Deckmasse innerhalb der Formen zusammenpressen, während beim Beginne des Rückganges des Druckstückes die Platte (e) und die Formen (b) zuerst stehen bleiben, die Stempel also allein hochgehen und so das theilweise Vacuum erzeugen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT111616D Active DE111616C (de)

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DE (1) DE111616C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4122882A (en) * 1974-01-04 1978-10-31 Tsb International N.V. Wheel rim

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4122882A (en) * 1974-01-04 1978-10-31 Tsb International N.V. Wheel rim

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