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DE1302029B - Schwimmer-Schiffshebewerk - Google Patents

Schwimmer-Schiffshebewerk

Info

Publication number
DE1302029B
DE1302029B DE1965S0095632 DES0095632A DE1302029B DE 1302029 B DE1302029 B DE 1302029B DE 1965S0095632 DE1965S0095632 DE 1965S0095632 DE S0095632 A DES0095632 A DE S0095632A DE 1302029 B DE1302029 B DE 1302029B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ship
trough
float
guides
helical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965S0095632
Other languages
English (en)
Inventor
Foucaut Jean
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TRACTION ET D EXPL S SOC GEN D
Original Assignee
TRACTION ET D EXPL S SOC GEN D
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TRACTION ET D EXPL S SOC GEN D filed Critical TRACTION ET D EXPL S SOC GEN D
Publication of DE1302029B publication Critical patent/DE1302029B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02CSHIP-LIFTING DEVICES OR MECHANISMS
    • E02C5/00Mechanisms for lifting ships vertically
    • E02C5/02Mechanisms for lifting ships vertically with floating chambers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Schwimmer-Schiffshebewerk mit einem zentrisch zum Schiffstrog angeordneten, in einem Schwimmerschacht geführten Schwimmer und einem vom Schwimmer getragenen, in Führungen geführten Schiffstrog.
  • Bei einem bekannten Schwimmer-Schiffshebewerk dieser Art stützt sich der Schiffstrog, der den Oberwasserkanat und den Unterwasserkanal verbindet, über Stützen auf einem flachen, als Schwimmer ausgebildeten Ponton ab, der einen Zylinder mit kreisrundem oder elliptischem Querschnitt und lotrechter Mittelachse darstellt. Der Schiffstrog wird bei seiner Aufwärts- und Abwärtsbewegung in dem Hebewerk durch als Führungen dienende vertikale Gleitschienen geführt, die auf der Schwimmerschachtwand aufgebaut sind. Der Oberwasserkanal und der Unterwasserkanal münden um 1801 versetzt zum Hebewerk.
  • Es ist auch noch ein vertikales Schiffshebewerk bekanntgeworden, bei dem ein den Trog tragender Wagen eine Schraubenbewegung durchführt, wobei zwei in der Schachtwand des Hebewerks sich gegenüberliegende vertikale Schlitze Führungen für den Schiffstrog bilden und verhindern, daß er sich dreht. Auch bei diesem Schiffshebewerk münden der Ober-und der Unterwasserkanal parallel zum Hebewerk.
  • Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Schwimmer-Schiffshebewerks der angegebenen Art, bei dem man bei dem Winkel, unter dem der Oberwasser-und der Unterwasserkanal an das Hebewerk stoßen, nicht gebunden ist und das dabei äußerst einfach in seiner Anlage ist und eine große Aufnahmefähigkeit besitzt, wobei gleichzeitig jegliche mechanische Hilfeleistung, beispielsweise Spindeln u. dgl. vermieden werden sollen.
  • Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß die Führungen für den Schiffstrog als schraubengangförmige Bahnen ausgebildet sind, die in bezug auf die vertikale Hauptachse des Schwimmers symmetrisch und hinsichtlich ihrer Steigung derart ausgebildet sind, daß der sich aus der schraubenganförmigen Drehung des Troges ergebende Drehwinkel des Schiffstroges dem Winkel zwischen dem Oberwasser- und dem Unterwasserkanal entspricht und der Durchmesser der schraubengangförmigen Bahnen etwa der Länge des Schiffstroges entspricht.
  • Der das Schiff enthaltende Trog dreht sich um einen Winkel, der gleich oder komplementär demjenigen ist, unter dem die beiden Kanäle an das Hebewerk stoßen. Dieser Winkel kann beispielsweise derjenige von zwei sich vereinigenden Tälern sein. Erleidet der Schwimmer eine Panne, so kann der Trog auf den schraubenförmigen Bahnen im Stillstand gehalten werden oder auf ihnen langsam mit Hilfe von Bremsen nach unten rollen. Man kann an den Trog entweder im Oberwasserkanal oder im Unterwasserkanal von zwei Seiten gleichzeitig herankommen, womit die Durchschleusleistung des Hebewerks verdoppelt ist. Wäre das bei den bekannten Schwimmer-Schiffshebewerken dieser Art erwünscht, so müßte eine Schleusenwand oder eine Kanalbrücke vorgesehen werden.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die schraubengangförmigen Führungen des Schiffstroges in auf dem dem Schwimmerschacht benachbarten Gelände eingearbeiteten Rampen angeordnet. Der Trog kann dadurch ein Widerlager direkt an den Rampen erhalten, was eine große mechanische Sicherheit und die Möglichkeit ergibt, Schiffszüge von internationalem Normmaß in der Größenordnung von 1500 t zu heben. Es ist dabei eine Anpassung an große Geländeunebenheiten möglich, beispielsweise in der Größenordnung von 30 bis 50 in. Weitere Merkmale der Erfindung sind in den weiteren Unteransprüchen angegeben.
  • Ein Ausführungsbeispiel eines Hebewerkes gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und nachfolgend erläutert. Es zeigt F i g. 1 einen Schnitt des Schiffshebewerks in der Längsachse des Schiffstroges in seiner oberen Stellung, F i g. 2 schematisch die Anordnung von Rollen an den Enden des Schiffstroges, F i g. 3 eine Draufsicht auf den Schiffstrog in der Endstellung, F i g. 4 einen Schnitt des Schiffshebewerks in der Querachse des Schiffstroges und durch den Schwimmerschacht, F i g. 5 eine Draufsicht auf das Schiffshebewerk, F i g. 6 eine schaubildliche Ansicht des Schiffshebewerks.
  • Das Schwimmer-Schiffshebewerk besteht aus einer beweglichen Anordnung und festen Bauten. Ein Schiffstrog 1 ist innerhalb eines Tragwerkes 3 angeordnet, der in seiner Mitte durch eine Stützkonstruktion 5 mit einem Schwimmer 4 verbunden ist, der somit das Tragwerk 3 und den Schiffstrog 1 trägt. Der Schiffstrog 1 kann ein Schiff aufnehmen. Diese bewegliche Anordnung ist in einem festen Bauwerk zentriert, das im wesentlichen aus einem zentrisch zum Schiffstrog 1 angeordneten Schwimmerschacht 7, in welchem der Schwimmer 4 geführt ist, und zwei schraubengangförmigen Bahnen 8 und 9 besteht, in welche die Enden des Schiffstroges 1 eingreifen. Im Ausführungsbeispiel sind die Bahnen 8 und 9 auf Rampen angeordnet, die auf dem dem Schwimmerschacht 7 benachbarten Gelände eingearbeitet sind. Die schraubengangförmigen Bahnen 8 und 9 sind in bezug auf die vertikale Hauptachse 14 des Schwimmers 4 symmetrisch und hinsichtlich ihrer Steigung derart ausgebildet, daß der sich aus der schraubengangförmigen Drehung des Schiffstroges 1 ergebende Drehwinkel dem Winkel zwischen dem Oberwasser-und dem Unterwasserkanal entspricht. Das feste Bauwerk wird bei dem Ausführungsbeispiel durch die Oberhäupter10A und 10B sowie das Unterhaupt 10C vervollständigt. Der Schiffstrogl ist an seinen beiden Enden in bekannter Weise mit dichten Toren IA und IB versehen, die ausgewuchtete Hebetore sein können. Seine Enden und somit die des Tragwerkes 3 sind mit Rollen 11 A, 11 B, 11 C ausgestattet, die sich an den Innenwänden der Bahnen 8 und 9 so abstützen, daß sie die bewegliche Anordnung in zwei zueinander lotrechten Richtungen und in der Längsrichtung des Troges 1 führen und zentrieren (F i (y. 2). Das von der zu hebenden Last abhängende Gesamtvolumen des Schwimmers 4 ist so bestimmt, daß sein hydraulischer Auftrieb dem Gewicht des Schiffstroges 1, seines Inhalts und des Tra-Werkes 3 das Gleichgewicht hält.
  • Die Tiefe des zentralen Schwimmerschachts 7 entspricht der Summe folgender Abmessungen: Zu überwindender Höhenunterschied (oder größter Hub der beweglichen Anordnung), Höhe des Schwimmers 4 und kleinste zulässige Wasserhöhen über oder unter dem Schwimmer 4 in der Endstellung. Nicht dargestellte Führungen können an der Wand des Schwimmerschachts 7 angeordnet sein, wobei diese Führungen hinsichtlich Ausbildung und Verlauf den schraubengangförinigen Bahnen 8 und 9 entsprechen. Der Schwimmer 4 wird bei seiner Bewegung mit Hilfe von sich an diesen Schienen abstützenden Rollen geführt. An dem Schwimmer 4 sind Anschläge angeordnet, welche auf die Schienen die bei einer zufälligen Entleerung des Schiffstroges 1 auftretende bedeutende, lotrechte, nach oben gerichtete Zugkraft übertragen. Die Bahnen 8 und 9 können unmittelbar in dem Gelände eingearbeitet und aus Stahlbeton ausgeführt werden. Sie sind selbstverständlich so bemessen, daß sie die durchdie Rollen 11 A, 11 B, 11 C übertragenen Differentialführungskräfte als auch die von äußeren Einflüssen, z. B. dem Wind, herrührenden Kräfte aufnehmen. Die Oberhäupter 10 A und 10 B sowie das Unterhaupt 10 C sind, wie bei Schiffshebewerken üblich, mit Toren 13 A, 13 B bzw. 13 C versehen, die wie die des Troges 1 ausgeführt sein können.
  • Bei dem beschriebenen Schiffshebewerk wird die Bewegung der beweglichen Anordnung dadurch erzielt, daß mit Hilfe des Schwimmers 4 ein schwacher regelbarer, vertikaler Schub erzeugt wird. Diese Bewegung kann man auch auf andere Weise erhalten, z. B. dadurch, daß einzelne der an den Enden des Schiffstroges 1 angeordneten Rollen 11 A, 11 B, 11 C antreibbar sind, wobei dann der Schwimmer 4 nur noch eine statische Auswuchtung bewirkt; es können auch die beiden Antriebswirkungen kombiniert werden. Auf jeden Fall wird diese Bewegung durch die Wirkung der schraubengan,-förinigen Bahnen 8 und 9 in zwei Grundbewegungen zerlegt, nämlich eine vertikale Translationsbewegung und eine Drehbewegung. Alle Punkte des beweglichen Systems, der Schiffstrog 1 und sein Inhalt, der Rohrträger 3 und der Schwimmer 4 beschreiben im Raum während der Bewegung zur Hauptachse 14 konzentrische Schraubenlinien gleicher Ganghöhe. Insbesondere die Enden des Schiffstroges 1 beschreiben eine Schraubenlinie, deren Projektion im Grundriß ein auf den Schiffstrog zentrierter Kreisabschnitt ist. Die obere und die untere Stellung des Schiffstroges 1 sind im Grundriß voneinander verschieden, aber konzentrisch zur Hauptachse. Die geringen Änderungen der Wasserstände der Gewässer werden gegebenenfalls durch Einstellung des Drehwinkels des Schiffstroges 1 in der jeweiligen Haltung ausgeglichen. Der Übergang eines Schiffszuges vom Unterwasserkanal zum Oberwasserkanal erfolgt folgendermaßen: Nach Öffnen des Unterwassertores 13 C und des Tores 1A des Schiffstroges 1 und nach Einsetzen der seitlichen Zwischendichtungen fährt der stromaufwärts fahrende Schiffszug M 1 in den Schiffstrog ein.
  • Das Unterwassertor13C und das Tor1A des Schiffstroges werden geschlossen, der Schiffszug M 1 wird an dem Trog festgemacht, und die seitlichen Zwischendichtungen werden frei gemacht.
  • Der Schiffstrog mit dem SchiffszugM1 wird auf die beschriebene Weise hochgefahren.
  • Nach dem Anlegen (F i g. 5) werden die Tore 13 A und 13B der Oberhäupter 10A und 10B und die Tore IA und 1B des Schiffstroges 1 geöffnet, nachdem die seitlichen Zwischendichtungen in die richtige Lage gebracht wurden.
  • Der aufwärts fahrende Schiffszug MI fährt aus dem Schiffstrog am einen Ende aus, um sich am SchiffszugM2 anzusetzen, während gleichzeitig der stromabwärts fahrende Schiffszug Al, der vom Schiffszug A2 getrennt wurde, durch das andere Ende einfährt. Es ergibt sich dadurch eine verhältnismäßig kurze Dauer des Arbeitsspiels.
  • Es sind verschiedene Anschlußarten an das Hebewerk möglich: So kann ein doppelter Anschluß nur am Oberwasser (wie bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel) oder nur am Unterwasser oder auch an beiden Haltungen vorgesehen werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schwimmer-Schiffshebewerk mit einem zentrisch zum Schiffstrog angeordneten, in einem Schwimmerschacht geführten Schwimmer und einem vom Schwimmer getragenen, in Führungen geführten Schiffstrog, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Führungen für den Schiffstrog (1) als schraubengangförmige Bahnen (8, 9) ausgebildet sind, die in bezug auf die vertikale Hauptachse (14) des Schwimmers (4) symmetrisch und hinsichtlich ihrer Steigung derart ausgebildet sind, daß der sich aus der schraubengangförmigen Drehung des Troges ergebende Drehwinkel des Schiffstroges dem Winkel zwischen dem Oberwasser- und dem Unterwasserkanal entspricht und der Durchmesser der schraubengangförmigen Bahnen etwa der Länge des Schiffstroges entspricht.
  2. 2. Schiffshebewerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schraubengangförmigen Führungen des Schiffstroges in auf dem dem Schwimmerschacht benachbarten Gelände eingearbeiteten Rampen angeordnet sind. 3. Schiffshebewerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet ' daß der Schiffstrog zur Erzeugung seiner Drehbewegung mit einem mechanischen Antrieb versehen ist. 4. Schiffshebewerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des Schiffstroaes an dessen Abstützung in den Führunoren mit Rollen (UA, llB, 11C) versehen sind, die an den Innenflächen der Bahnen (8, 9) anliegen. 5. Schiffshebewerk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne der Rollen antreibbar sind. 6. Schiffshebewerk nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer auf den schraubengangförmigen Bahnen entsprechend ausgebildeten Führungen geführt und mit Anschlägen versehen ist, welche an den Schwimmerführungen bei einem Leerlaufen des Schiffstroges zur Anlage kommen.
DE1965S0095632 1964-03-17 1965-02-24 Schwimmer-Schiffshebewerk Pending DE1302029B (de)

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FR967729 1964-03-17

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DE19651784912 Pending DE1784912A1 (de) 1964-03-17 1965-02-24 Schwimmer-Schiffshebewerk
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DE (2) DE1784912A1 (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH30535A (de) * 1904-04-23 1904-12-31 Ernst Oelhafen Vertikales Schiffshebewerk
DE718667C (de) * 1939-06-09 1942-03-18 Demag Ag Schiffshebewerk
DE1095213B (de) * 1957-07-29 1960-12-15 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Aus mindestens einer Tauchglocke bestehender Schwimmer, insbesondere fuer Schiffshebewerke
DE1151469B (de) * 1956-09-07 1963-07-11 Rheinstahl Union Brueckenbau Tauchschwimmer, insbesondere fuer Schiffshebewerke

Patent Citations (4)

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DE1095213B (de) * 1957-07-29 1960-12-15 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Aus mindestens einer Tauchglocke bestehender Schwimmer, insbesondere fuer Schiffshebewerke

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DE1784912A1 (de) 1972-01-27

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