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DE2838431B1 - Klapptor zum Sperren von Fluessen,Kanaelen,Docks u.ae. - Google Patents

Klapptor zum Sperren von Fluessen,Kanaelen,Docks u.ae.

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Publication number
DE2838431B1
DE2838431B1 DE19782838431 DE2838431A DE2838431B1 DE 2838431 B1 DE2838431 B1 DE 2838431B1 DE 19782838431 DE19782838431 DE 19782838431 DE 2838431 A DE2838431 A DE 2838431A DE 2838431 B1 DE2838431 B1 DE 2838431B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gate body
locked position
gate
area
pivot axis
Prior art date
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Granted
Application number
DE19782838431
Other languages
English (en)
Other versions
DE2838431C2 (de
Inventor
Manfred Dipl-Ing Buseke
Walter Dr-Ing Rodatz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MEERESTECH SEEBAU ING IMS
SELLHORN BODO DIPL ING
Original Assignee
MEERESTECH SEEBAU ING IMS
SELLHORN BODO DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MEERESTECH SEEBAU ING IMS, SELLHORN BODO DIPL ING filed Critical MEERESTECH SEEBAU ING IMS
Priority to DE19782838431 priority Critical patent/DE2838431C2/de
Publication of DE2838431B1 publication Critical patent/DE2838431B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2838431C2 publication Critical patent/DE2838431C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Barrages (AREA)

Description

  • fest mit dem Boden verbunden, sondern rollt bei Bewegung von der einen Betriebsstellung in die andere Betriebsstellung auf dem Boden ab, wobei sich die im Torkörper liegende imaginäre Schwenkachse verlagert Durch eine solche Lagerung ist es möglich, den Torkörper zumindest außerhalb der Sperrstellung ohne weiteres anzuheben bzw. aufzuschwimmen, um ihn zur Durchführung von Reparaturen zu verschleppen, ohne daß arbeitsaufwendige Arbeiten unter Wasser durchge-'führt werden. Entsprechend läßt sich der Torkörper auch ohne Schwierigkeiten in die gewünschte Stellung absenken, und er gelangt in seine Betriebsstellung, ohne daß eine komplizierte Verbindung von Bolzen und Lagern hergestellt werden müßte.
  • Um während des Aufrichtens und Absenkens eines auf dem Boden abrollenden Torkörpers und des sich dabei ergebenden Abrollvorganges eine zuverlässige Führung zu erreichen, können im Bodenbereich, auf dem der Torkörper abrollt, sowie im in Berührung mit diesem Bodenbereich kommenden Bereich des Torkörpers mindestens eine Führungsverzahnung vorgesehen sein, die den Torkörper in jeder Zwischenstellung in der gewünschten Lage hält, ohne daß die freie Anhebbarkeit des Torkörpers beeinträchtigt wird. Diese Führungsverzahnung kann in zwei Bereiche unterteilt sein, die sich jeweils nahe einer Seite des Torkörpers befinden, so daß sich also die Führungsverzahnung nicht über die gesamte Breite des Torkörpers erstreckt.
  • Bei einer anderen Lösung der vorstehend genannten Aufgabe wird ein Klapptor der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß derart ausgestaltet, daß der Torkörper zumindest außerhalb der Sperrstellung frei aus seiner Lage anhebbar ist und daß die Schwenkachse durch eine Zapfen und teilweise offenen Lagerschalen aufweisenden Lageranordnung gebildet ist, wobei die Öffnung der Lagerschale größer ist als der Durchmesser des Zapfens im jeweiligen Öffnungsbereich.
  • Auch bei dieser Lösung ist also der Torkörper frei gelagert und nicht über die Drehbolzen fest mit dem Boden verbunden. Vielmehr erfolgt die Schwenkbewegung um eine durch Anheben des Torkörpers trennbare Lageranordnung aus Zapfen und teilweise offenen Lagerschalen, so daß sich die gleichen Vorteile für die Montage und eventuelle Reparaturen ergeben, wie vorstehend in Zusammenhang mit der ersten Lösung erläutert.
  • Bei einem solchen Klapptor mit Lageranordnung sind vorzugsweise ein Zapfen und eine Lagerschale jeweils nahe einer Seite des Torkörpers angeordnet, wobei die Zapfen einen Teil des Torkörpers bilden und die offenen Lagerschalen im oder am Boden vorgesehen sein können. Um eine Verlagerung des Torkörpers zu verhindern, können die Zapfen in axialer Richtung zumindest teilweise kegelstumpfförmig oder doppel-kegelstumpfförmig ausgebildet sein, so daß sie in den entsprechend geformten Lagerschalen nicht axial verschiebbar sind.
  • Der Torkörper der erfindungsgemäßen Klapptore liegt, wie bei dem vorbekannten Klapptor, in seiner Sperrstellung an einem Fundamentanschlag an und steht zur Festlegung seiner Lage vorzugsweise in formschlüssigem Eingriff mit dem Boden, so daß er also in aufgerichtetem Zustand einerseits durch den Fundamentanschlag und andererseits durch den formschlüssigen Eingriff in stabiler Lage gehalten wird und den Wasserdruck aufnehmen kann. Zur Herstellung eines derartigen formschlüssigen Eingriffes kann im Boden oder am Torkörper eine horizontale Rippe und im Torkörper bzw. im Boden eine entsprechende Vertiefung vorgesehen sein, die in der Sperrstellung in Eingriff miteinander stehen.
  • Wie bei dem bekannten Klapptor kann eine Schleppabdeckung vorgesehen sein, die in der Öffnungsstellung das Einspülen von Sand in den Schwenk-bzw. Abrollbereich des Klapptores verhindert und als Ankerungsschutz dient. Am Fundamentanschlag kann eine Dichtung angeordnet werden, um in der Sperrstellung eine Abdichtung zwischen Ober- und Unterwasser zu bewirken.
  • Das Bewegen des Torkörpers kann beispielsweise über mechanische Gestänge- oder Seilzüge erfolgen oder aber vorteilhafterweise durch Verwendung eines Torkörpers mit im von der Schwenkachse entfernten Bereich vorgesehenen flut- und lenzbaren Kammern, durch deren Befüllung mit Wasser oder Luft auf einfache Weise eine Steuerung der Bewegung des Torkörpers erreicht wird. Der Torkörper kann durch weitere flut- und lenzbare Kammern auch schwimmfähig ausgebildet sein, um ihn auf einfache Weise verschleppen zu können.
  • Es sei darauf hingewiesen, daß ein erfindungsgemäß aufgebautes Klapptor auch mehrere nebeneinander angeordnete Torkörper aufweisen kann. Dadurch läßt sich die Form der Torkörper entsprechend den Fertigungsmöglichkeiten an Land wählen, ohne daß die Montage und Wartung zusätzliche Schwierigkeiten verursachen würde.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand der schematisch und vereinfacht Ausführungsbeispiele zeigenden Figuren näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt in einer Seitenansicht ein Klapptor gemäß der Erfindung in der Öffnungsstellung; F i g. 2 zeigt das Klapptor aus F i g. 1 mit sich in der Sperrstellung befindendem Torkörper; Fig. 3 zeigt eine Ausgestaltung des Klapptores gemäß Fig. 1 und 2; F i g. 4 zeigt in einer Darstellung entsprechend F i g. 2 ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung; Fig. 5 zeigt einen Teilschnitt entlang der Linie A-A ausFig.6; F i g. 6 zeigt einen Teilschnitt entlang der Linie B-B aus F i g 5.
  • Das in den F i g. 1 und 2 dargestellte Klapptor hat einen Torkörper 4, der aus Beton oder Stahl bestehen kann, und der in der Öffnungsstellung in einer Vertiefung 3 im Boden 1 liegt. Diese Vertiefung kann entweder im Boden vorbereitet werden oder von einem Gründungskörper, etwa aus Beton, gebildet sein, der in den Boden abgesenkt wird.
  • Um zu verhindern, daß in der Öffnungsstellung gemäß F i g. 1 Sand od. ä. in die Vertiefung 3 eingespült wird, liegt der Torkörper 4 mit einem Vorsprung die in F i g. 1 rechte Kante der Vertiefung überdeckend auf dieser Kante auf, und der Zwischenraum zwischen der in Fig. 1 linken Kante der Vertiefung 3 und dem Torkörper ist von einer Schleppabdeckung 10, etwa aus Blech oder Kautschuk abgedeckt, die einerseits auf dem Boden 1 aufliegt und andererseits bei 23 schwenkbar am Torkörper 4 befestigt ist. Gegebenenfalls können auch besondere Spüleinrichtungen vorgesehen werden, die eindringenden Sand u. ä., insbesondere aus dem in F i g. 1 linken Bereich der Vertiefung 3 entfernen, um die Bewegungen des Torkörpers nicht zu beeinträchtigen.
  • Im übrigen bilden die Auflagekante und die Schleppabdeckung einen Schutz gegen Anker, und durch die fluchtende Lage von Torkörperoberfläche und Gewässerboden werden Ablagerungen und Ausspülungen weitgehend vermieden.
  • Soll der Torkörper 4 aus seiner Öffnungsstellung gemäß F i g. 1 in die Sperrstellung gemäß F i g. 2 bewegt werden, so werden die Kammern 6, 7, 8 durch gesteuertes Einpressen von Luft gelenzt, und der Torkörper 4 schwenkt um die Achse 5 nach oben, wobei der Torkörper auf der in den F i g. 1 und 2 linken Bodenfläche der Vertiefung 3 abrollt, so daß sich die Schwenkachse 5 aus ihrer Lage gemäß Fig. 1 nach links in die Lage gemäß Fig.2 bewegt. Während dieser Bewegung durchdringt der Torkörper die Wasseroberfläche 2 und gelangt dann in die Stellung gemäß Fig. 2, in der der Torkörper einerseits am Fundamentanschlag 9 im Bereich der Oberkante der linken Seitenwand der Vertiefung 3 anliegt und andererseits mit seiner Vertiefung 12, die sich parallel zur Schwenkachse 5 erstreckt, in Eingriff mit der unterhalb des Fundamentanschlages am Boden der Vertiefung 3 vorgesehenen Rippe 11 kommt, die zur Seite des Fundamentanschlages hin geneigt ist. Auf diese Weise wird eine stabile Sperrstellung des Torkörpers erreicht, der durch den höheren Wasserstand gemäß Wasseroberfläche 2' in F i g. 2 verglichen mit dem Wasserstand 2" gegen den Fundamentanschlag 9 und die Rippe 11 gepreßt wird.
  • Bei der Bewegung des Torkörpers von der Öffnungsstellung gemäß F i g. 1 in die Sperrstellung gemäß F i g. 2 gleitet die Schleppabdeckung über den Boden 1 und wird um die Achse 23 verschwenkt, so daß sie die Bewegung des Torkörpers nicht beeinträchtigt sowie bei Rückkehr in die Öffnungsstellung wieder in die Lage gemäß F i g. 1 gezogen wird.
  • Es ist ohne weiteres klar, daß sich der Torkörper 4 in der Öffnungsstellung gemäß F i g. 1 oder auch in einer teilweise geschwenkten Stellung aus der Vertiefung 3 herausheben und zur Durchführung von Reparaturen verschleppen läßt, ohne daß unter Wasser Drehbolzen oder andere Schwenkverbindungen gelöst werden müßten. Somit brauchen also unter Umständen sehr arbeitsaufwendige Reparaturen nicht mehr unter Wasser durchgeführt zu werden. Darüber hinaus ermöglicht der Aufbau des erfindungsgemäßen Klapptores auch den sehr schnellen Ersatz eines schadhaften Torkörpers durch einen anderen, da dieser neue Torkörper lediglich in die Stellung gemäß Fig. 1 abgesenkt zu werden braucht und dann voll funktionsfähigist.
  • Um die Führung des Torkörpers bei seiner Bewegung von der Öffnungsstellung in die Sperrstellung und zurück in die Öffnungsstellung zu verbessern, können im Bodenbereich der den Torkörper aufnehmenden Vertiefung, wie in F i g. 3 angedeutet, Rippen 13, 15, 17, 19, 21 ausgehil.let werden, die zusammen mit entsprechenden Vertiefunlren 14, 16, 18, 20, 22 im Torkörper 4' eine »Verzahnung« bilden, und die bei Bewegung von der Öffnungsstellung in die Sperrstellung, also beim Abrollen des Torkörpers 4' auf dem Boden nacheinander in Eingriff kommen und so eine zuverlässige Positionierung des Torkörpers 4' bezüglich des Bodens bewirken. In der Sperrstellung kommt dann die Rippe 11' in Eingriff mit der Vertiefung 12', wobei die Rippe 11' entsprechend den übrigen Rippen 13, 15, 17, 19, 21 der Verzahnung oder aber auch zur Aufnahme der in der Sperrstellung auftretenden Kräfte in anderer Form oder Neigung ausgebildet sein kann.
  • Das in den F i g. 4 bis 6 gezeigte Ausführungsbeispiel ähnelt weitgehend dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1 und 2, jedoch ist der Torkörper 54 anders am Boden der Vertiefung 53 gelagert.
  • Wie dargestellt, dient der in F i g. 4 in der Sperrstellung befindliche Torkörper 54 zur Trennung von Oberwasser 52' und Unterwasser 52", und er steht in der Sperrstellung mit einer am Boden der Vertiefung 53 vorgesehenen Rippe 61 entsprechend der Rippe 11 gemäß F i g. 1 und 2 in Eingriff. Darüber hinaus liegt er an dem als Dichtung wirkenden Fundamentanschlag 59 an, der dem Fundamentanschlag 9 gemäß F i g. 1 und 2 entspricht. Eine Schleppabdeckung 60 ist schwenkbar am Torkörper 54 befestigt und auf dem Boden 51 verschiebbar.
  • Während der Torkörper gemäß Fig.l und 2 zur Bewegung in die und aus der Sperrstellung am Boden der Vertiefung 3 abrollend verschwenkt wird, sind am Boden der Vertiefung 53 Lagerschalen ausgebildet, die aus etwa halbkreisförmigen, nach oben offenen Vertiefungen bestehen, die sich in Lagerböcken 56 befinden. Während in den Figuren nur eine einzige Lagerschale dargestellt ist, befindet sich vorzugsweise an jeder Seite des Torkörpers eine derartige Lagerschale, und diese Lagerschalen dienen zur Aufnahme von Zapfen 55, die im unteren Bereich am Torkörper 54 vorgesehen sind, und zwar im Bereich von im Torkörper vorhandenen Aussparungen 57. Die Breite dieser Aussparungen ist etwas größer als die Breite der Lagerböcke 56.
  • Wie insbesondere in Fig. 6 zu erkennen ist, weist der Zapfen 55 zwei zylindrische Endbereiche auf, die über kegelstumpfförmig verlaufende Übergangsbereiche in einen zylindrischen Mittelbereich größeren Durchmessers übergehen. Entsprechend ist die Lagerschale ausgebildet, so daß der Zapfen 55 und damit der Torkörper 54 nicht in Richtung der Längsachse des Zapfens 55 bewegt werden kann.
  • Um die Zapfen 55 des Torkörpers 54 durch einfaches Absenken bzw. Anheben in die Lagerschalen einzusetzen und aus ihnen herauszunehmen, hat die Lagerschale jeweils einen Öffnungsbereich, der größer ist, als der Durchmesser des Zapfens 55 in diesem Bereich.
  • Dadurch läßt sich der Torkörper zu Reparaturarbeiten ohne weiteres anheben und abtransportieren sowie gegen einen anderen Torkörper austauschen, ohne daß hierzu Taucherarbeiten erforderlich wären.
  • Wie bei dem Torkörper gemäß F i g. 1 und 2 erfolgt beim Torkörper 54 das Anheben und Absenken durch Lenzen bzw. Fluten von entsprechenden Kammern, die in Fig. 4 angedeutet sind. Es sei darauf hingewiesen, daß zu diesem Zweck die Sperrstellung des Torkörpers vorzugsweise so gewählt wird, daß sein Gewichtsschwerpunkt rechts (F i g. 4) vom Zapfen 55 liegt, da dann im allgemeinen eine Bewegung des Torkörpers 54 in die Öffnungsstellung durch Fluten der Kammer möglich ist, ohne daß äußere Hilfsmittel erforderlich wären.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Klapptor zum Sperren von Flüssen, Kanälen, Docks u. ä. mit einem Torkörper, der zwischen einer Öffnungsstellung, in der er sich in einer in etwa horizontalen Lage befindet, und einer aufgerichteten Sperrstellung um eine sich in der Sperrstellung im unteren Bereich des Torkörpers befindende horizontale Schwenkachse schwenkbar ist und der in der Sperrstellung in seinem unteren, oberhalb der Schwenkachse liegenden Bereich an einem Fundamentanschlag anliegt, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Torkörper (4) zumindest außerhalb der Sperrstellung frei aus seiner Lage anhebbar ist und daß der Torkörper (4) bei Bewegung in die und aus der Sperrstellung in Berührung mit dem Boden steht und auf diesem abrollt, wobei sich seine Schwenkachse (5) in Richtung auf den Fundamentanschlag (9) bzw. von diesem weg verlagert.
  2. 2. Klapptor nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens eine Führungsverzahnung (13, 15, 17, 19, 21; 14, 16, 18, 20, 21) im Bodenbereich, auf dem der Torkörper (4') abrollt, sowie im in Berührung mit diesem Bodenbereich kommenden Bereich des Torkörpers (4').
  3. 3. Klapptor zum Sperren von Flüssen, Kanälen, Docks u. ä. mit einem Torkörper, der zwischen einer Öffnungsstellung, in der er sich in einer in etwa horizontalen Lage befindet, und einer aufgerichteten Sperrstellung um eine sich in der Sperrstellung im unteren Bereich des Torkörpers befindende horizontale Schwenkachse schwenkbar ist und der in der Sperrstellung in seinem unteren, oberhalb der Schwenkachse liegenden Bereich an einem Fundamentanschlag anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Torkörper (54) zumindest außerhalb der Sperrstellung frei aus seiner Lage anhebbar ist und daß die Schwenkachse durch eine Zapfen (55) und teilweise offenen Lagerschalen aufweisenden Lageranordnung gebildet ist, wobei die Öffnung der Lagerschale größer ist als der Durchmesser des Zapfens (55) im jeweiligen Öffnungsbereich.
  4. 4. Klapptor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Zapfens (55) bzw.
    der Zapfen von zumindest einem Ende in axialer Richtung zunimmt.
  5. 5. Klapptor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenbereich, auf dem der Torkörper (4; 54) abrollt bzw. ruht, und der Torkörper (4; 54) zumindest in der Sperrstellung in im wesentlichen in Richtung der Verlagerung der Schwenkachse (5) bzw. in Richtung der Schwenkbewegung in die Sperrstellung wirksamen, formschlüssigen Eingriff miteinander stehen.
  6. 6. Klapptor nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch zumindest eine horizontale Rippe (11) im Boden bzw. am Torkörper und eine entsprechende Vertiefung (12) im Torkörper bzw. im Boden, die in der Sperrstellung in Eingriff miteinander stehen.
  7. 7. Klapptor nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine Schleppabdeckung (10; 60), die an der dem Torkörper (4; 54) abgewandten Seite des Fundamentanschlages auf dem Boden (1; 51) aufliegt und die den Raum zwischen Fundamentanschlag (9; 59) und Torkörper (4; 54) überdeckend am Torkörper schwenkbar befestigt ist.
  8. 8. Klapptor nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im von der Schwenkachse entfernten Bereich des Torkörpers (4) flut-und lenzbare Kammern (6,7,8) vorgesehen sind.
  9. 9. Klapptor nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch einen Gründungskörper mit einer Vertiefung (3; 53) zur Aufnahme des Torkörpers (4; 54), welcher im oberen Bereich einer Begrenzungswand der Vertiefung den Fundamentanschlag(9;59) aufweist.
    Die Erfindung bezieht sich auf ein Klapptor zum Sperren von Flüssen, Kanälen, Docks u. ä. mit einem Torkörper, der zwischen einer Öffnungsstellung, in der er sich in einer in etwa horizontalen Lage befindet, und einer aufgerichteten Sperrstellung um eine sich in der Sperrstellung im unteren Bereich des Torkörpers befindende horizontale Schwenkachse schwenkbar ist und der in der Sperrstellung in seinem unteren, oberhalb der Schwenkachse liegenden Bereich an einem Fundamentanschlag anliegt.
    Bei einem bekannten Klapptor dieser Art (»Construction Industry International(<, Vol. 3, No. 12, Dezember 77, Seite 28), das zum Verschließen eines Trockendocks dient, ist der Torkörper mittels einer Schwenkachse in Form von koaxial angeordneten Drehbolzen mit dem Boden verbunden, wobei sich diese Drehbolzen einerseits durch am Boden befestigte Lagerböcke und andererseits durch entsprechende, am unteren Endbereich des Torkörpers angebrachte Lagerelemente erstrecken. Diese Drehbolzen liegen in etwa senkrecht unterhalb des Fundamentanschlages und im wesentlichen außerhalb des eigentlichen Torkörpers.
    Dieses bekannte Klapptor arbeitet in zufriedenstellender Weise, hat jedoch den Nachteil, daß bei Schäden an den Drehbolzen oder den Lager- und Verbindungseinrichtungen eine Reparatur unter Wasser vorgenommen werden muß oder aber, falls die Reparatur nicht ohne weiteres durch Taucher ausgeführt werden kann, Taucher die Drehbolzen lösen müssen, um so ein Anheben und Reparieren des Torkörpers zu ermöglichen.
    Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Klapptor zu schaffen, das sich sehr einfach reparieren und warten läßt und bei dem insbesondere für die Reparatur von Schäden im Schwenkbereich des Torkörpers keine Taucher eingesetzt zu werden brauchen.
    Bei einer Lösung dieser Aufgabe wird ein Klapptor der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß derart ausgestaltet, daß der Torkörper zumindest außerhalb der Sperrstellung frei aus seiner Lage anhebbar ist und daß der Torkörper bei Bewegung in die und aus der Sperrstellung in Berührung mit dem Boden steht und auf diesem abrollt, wobei sich seine Schwenkachse in Richtung auf den Fundamentanschlag bzw. von diesem weg verlagert.
    Bei diesem erfindungsgemäßen Klapptor ist also der Torkörper frei gelagert, d. h. nicht über Drehbolzen o. ä.
DE19782838431 1978-09-02 1978-09-02 Klapptor zum Sperren von Flüssen, Kanälen, Docks u.ä Expired DE2838431C2 (de)

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DE2838431C2 (de) 1980-06-04

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